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' •itfrcntr leitlerr « Hf t)ire»tagebfi lagt ,Spart'Ue|d)tae et» rtptuU tsalich, aab*r uu Jdertaq» Tretiti^e Brief!»ff le ''eh 6 - eieschlietzlich eiqfrfoba, di, P ift br)egen Mark 5.75 Üchli-tzNch Sefttagtih. 1 t -r Riprtd). JlnfoUfle: ä ; bit5*riftUitunq 112; |b vracker ei, Verlag l at «Ächaffft-lle 51.
■ I4)rift f6r DrahNiach.
»Ire: Stnelatr
Po|1d>ffffono: irtefferl a. M. litte.
Erstes Blatt
UL Jahrgang
Mittwoch, 23. März |92|
GiehenerAnzeiger
Seneral-Anzeiger für Oberhessen
t>ni< int Verla«Brlh!'|d>t UiIi.Guch. nnb Steinöruderei R. fang». sgrlftleltnie, AtfihäftshtBe nnt »reArtl: $d|alttraf)e 7.
eaatz« wi la>«laea f*r bie Ieqrenu**rr btt j*m Vach» itog r- rb<r ebee ftb# Verbtabl l Breie ftr I nm Qlbt *dt •tnietqrny 34 MM Trrttf bnfi* 15 W . aeemÄrtt 45 V!; fir Vebleme* Sa leigen oa« TO mm »reite 160 V Be« Platz. todchnH 20 .»as chlag. taup:|4>rihleitfr »■«.
eefl »eraatmarlNch flr Tofitili »ug »pfh; fsr ben tbrtqee Teil: Dt. »einbolb 3<ns;
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lungtn gdririd fein ohne Börficgen figen <Et nierbffcfrib».
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O’-rre befrtrfev fccÄtoÄre-mmm.
Arbeit
ater .TrtKittm:
L Ta« ©ntonnnm au .' II Tas (h’itommen cuS HI. Ta-.' (ri- aom- ert au* IV. Tas (rmtommm mt» V. Sonstige Einnahmen
Endlich erfdxinnt unter
den einyfnet (ÄntonnntnMTtet in e-be4 getagt:
1. (EiitTommen aus •renbbeltp.
S)ier sind getrennt zu b^tcn di- Eninadmen ®s Mi«e '.W Packt und bietcnvxn, e^ive träne oel'"itbcnnrt'dxi rü g e fee.t nni den
Lau ben unter Zitter I n Zu d enden Er'- ulmcn an Miete unb *Earbt .vmen «reJma^aer* Dt^e die out dem C*ru bv r- (a'tatbcn (rrtra..«- mern urib Gea de tuen gietm a -
Cwxien werden, weiteren and) der Äu'wmd ^rur Ir^rtxiltimg der (Gebäude, nv 3- »** -J"
leyeren der Zimmer. >strei '«t der x> bm U'n?. x wären somit nur bee Rein«: nähme.« ml»-:-’ Seen. Emcn htrsen Senne.f ..nach vT.^ui von
. . Mk. lli'.terhcklttmgskoneii" m?fle man bee macheri. Nicht aagugssL-nz fetb dre fcofkni
Vrbmntn besticht für afte Personen, die im St> fciferiabr 1920 ein (Hitfcatmcn ton metrr als
;tei bersch 1
fflßOOO Ms gehabt haben Bei Steuerrflidtfiacrt, **• (tu vom fimmtentibrr abrorirlenbe-. $?titfdvh*« angnarminnt haben, ist das Ergebnis dieses
»it ainfommtnfttnertrflärnngen 6« i(mürlid)tnpcrfo:.tRfür6kDeranlagting
für dar Ncchnungrjahr «920.
Äom Finanzamt Gießen tmrb uns gc- . trieben:
Tie endgültige Veranlagung d*r Üuiftnnmav rwr für das tRodinunfpiatn l'.«Ä0 barn noch ee Timfrfübmng Sontra lieber für diesen Zeit- iT’ rtnr Steurrfdrefciing erMflte, ist wiche als ■jty vockäuftge anm >ebcn
Runm hr hoben die Amm^Arnrrr tue Öffeiit- ckfen »uffotbrantgn« erfassen, nach teicn die rttueterflärungen bis Ende tes Monats März »- Is rtnxunidjm sind Auf Wnmb dieser Er- ^lamgen wirb bv aibgülti.e 4WTan(ao.mq sich 'ifvmrn und an Anschluß tivam icbem Steuer« >1 ckuiien der Betrag 'einer Steuerschuld für »O mit dem 81 März 1921 endende 9iednntn ?- ttr befnmtfgegeben werden Aus tiefe Steuer* r xlb lom : en die BetrLae |ur Anrechnung, die rr-iii gezahlt wurden Erne Wdr Sforau -iib*- Vitf Tomi erfolgt sein, einmal auf Gnmd eines tf häufigen Steuerbescheids, sodann aber auch
Tie Verpflichtung zur Einreichung einer etturrrrfUiruna auf Grund der öftmJilen Auf-
kitflrbnib
Naci) euirm soeben ernuonmge^ien arrrtlichen Mrt ftnb infolge der vom :ürui>Btaa beschlossenen l.chnsteuer alle bider Lohnsteuer unlerlkgötben i t<rm«m. wie Arbeiter, Ange!eilte, Fische oldrle Fb Beamten nur dann mr Abgabe der Erklärung ■nMübtet, nxitn das Einkommen mehr all J11000 M k betragen hat und wesentliche ri^ige Ernnadm'M «ririt rochanden n>3rm Wer nm z B. m flambrfnabr 1920 15000 Mk. Irbn oder Gehalt be»jg und aufeitym wesentliche < f^-nrücnabma« hatte nxe Amsv«. Miete, Pacht, kah Grteflung von Unterrijit ui'ro., der ist zur 5. gäbe der Erklärung verpflichtet
^ür alle übrigen Staierpslichtigen besteht die k lcht yur Abgabe der Steuererklärung nur dann, brm im Einzelsakl eine besondere Aufsordernng nrr Mnanzamt bi-nix erg.h: und der Pflichtige t ffalmbmahr 1920 nn Einkommen non mehr Ql» 3000 Mk. hatte Bleibt dieses unter
5*tro|r. dann genügt im Falle der Aufforderung ex em fache Mitteilung über die tzöhe deeselben.
Ter freiwilligen Einrriclmng einer Steuer-« rfljnmg steht, soweit nicht eine solche aut ör.mb br öifentlichen Aufforderung abzugeben ist, nicht) ^etfcacn.
'?ll!»nums<mgrrich erscheint auf den ersten Blick Wstr für dicErNSrung tu verwendende Vordruck Be-. " rLeerer Merk' sicht rinbd man »edoch hast brnn rx das Ailernotwendigüe Aufnahme gefunden h.it, Hf.real zu bedenken ist, bafe derselbe für alle Ein- Hrmmüianen Verwendung finden soll
9luf einer besonderen Anlage Muster 15 sollen ch(?eincnn Steiierpslichtigen. welche au’ Grund des iräufigen Steueriiefcheids oder freiwillig Zah lirrn geleistet haben, ferner alle Lnh lempfän ier
Iker die LöK und Art ter er olgten Zahlung nähere tr. mben machen während der fixmSnr.Ti au' An- Ly A darlegen soll in welck-er Weise der Be triebs* ßmiim non ihm ermittelt wurde
Ter R ichstag bat dos Rcich^einkommensteuer-- fcf« in seinen lexten Sipungen vor Dürrn ein snxeidend ganten L»ier fei nur auf bi? Einfüb tfEo t**r Lo«isteuer hingewiesen. Tiefe ist in b t Dr-.fe gedacht dost bi» «u 24 000 Mk Einkommen e? ^ltUTrozentiger Abzug txrni Lelr« etiolgt-n Ml, rm-r gewissen s^reistcllungen von Beträten für den hrltunqe t> rstand und feine A .-ehöirgen Alle le-tcrm in Au sicht fiebentN.ni Aend rungen h er (Aufübmi. verbietet der Raum. Cbne Rücksicht ■d bie im einzelnen mu B nnrmtbe i noch n dx Iflnmten Aenderungen ist die Erklärung nach txn hejrtü geltenden Bestimmungen ai zu assen
29ciwen nxr u s nunmehr dem r.-ientti-brn krhnul zu. ter, das w voransgesch<ckt. xf nt* •tmb nicht biS in»' Em^^ne erärtert weid n tm, vielmehr man "id> baraui b-schränk! werden, Iti Wichti gste tterma? tu ’.wntf.xdr , l'C on.e s t~» tecii, als ba dessen Ausfüllung Zwn et berrf±cn
■
■So wie das Ed'kommen au» den verschiedenen iCutlen md ergi bt, di in dem Vordruck au*nn-
ber Instancoetzung, b h Ausgaben für vM»ernte Vcrlesierungai
Sobanr gehönm weiter unter Ziffer I b*e Einnahme.i ein Ib trrmietc ;’,unmrr.e mutui-■> und Untraxxtx An büfai Ei malm*n ist ab* ziehbar der Tal der Miete nrr Pacht, nvldyr an beit Vcrm e:er ctex ZeDulirr z i e t üb:e*i «st, soweit er au» du totilcroriir.irtrteit Jintirer ur». entfallt. Ma« >.«hme aiuh vier g eich c<n V(> sag vor
Wer ein <lmi eigentümlich gehörige» Haus bewohnt, bat igtter Ziffer 2 den Wert eupi* ftrtlen, bei niese Wotnnmg un Falle der Ver* rmetung erbringen würde Auch der Se er pflichtige. t»m eine idotnnmn ranz ober teilwise un« enigdilKb übedaf;cn ist. rote z B ciium Beamten die Tienstwohiamg, lern SBerTnuii'.cr oder Aufseher die Wohnung im Pfabiilgebaube usw, bat nach den gleickien Grundsaven zu Dersah en Tie Fragen zu Ziffer 2 unter a und b sind nur in den soeben auigeführten ober ähnlichen Fällen zu beantworten
Ter Betriebvgewi m der Landnnrtfchaft ist unter Ziffer 3 au ugeben Auch hvr erfd<mt es <ttKxfmaf:ig, den Netiogewinn auf ufütyr.n Unter Betriebsgewin'i fallen | miliche Eiukünf.e, de sich aus dem Betrieb ter Landwirtschaft, insbesondere au» VIi[erbau und Viehzucht ergeben Unter den (£iintaLmrn ist der Eigenverbrauch mitairytgcben.
Jüul) das Einkorn «en aus ausländischem ©nnibbeiiu unterliegt hier der Beteuerung
Einnalmen aus Wnnibbeii», der den minrer* jährigen Kindern eigarti.m'id) qelo.t. ist vom 5>auShalrunqsvorstand gleidr-eitij mit seinem eigenen Einkommen zu deklarieren und auch von ihm *u versteuern.
II. Einkommen auS Gewerbebetrieb.
Ter unter Ziffer 1 ersi eimmbe Grsckiä itsgrwinn — man stelle auch hier den Nettogewinn ein — ist woht in txm weitaus meisten Fallen auf Grund von Duchabschlüsfen ermittelt. Vielfach lassen die Gewerbetreibenden sämtliche St u.xn über Unkosten laufen Sie sind in Nv' geHal!en, diese
mit Ausnahme der hier abzugssähigen Gewerbesteuern und Umfabfieuern, sowie unter Umständen m Betracht komiGmde Grundsteuern, soweit letztere nicht unter I berücksichttcN sind, dem sestqestel'.ten Einkommen wieder zuzuseyen, was auch bezüglich Int etwa unter Unkosten verbuchten Entnahmen für den £xu«»ha!t zu geschehen hat Siegt Mir Zeit ein Abfchlust noch nicht vor, dann ist das Ergei'nis im Dege Int Schätzung $u ermitteln In diesem Falle wird ein vorläufiger Bescheid erteilt und die Veranlagung berichtigt, sobald der Abschluß oorlt gt. Insoweit das Einkommen durch gänUidK« Fehlen ber Buchführung ron dem Steuerphiditigen gefdVitÜ ist, bat er gleichfalls Angaben ?u machen, auf Grund welcher Unterlagen diese Schätzung erfolgte. Einkommen aus aus^ndisckiem O roerbebetr.eb unterliegt im Deutschen Reich der Besteuerung.
(Schluh folgt)
Der Sieg In Gderschlefien.
Berlin, 22 Mir, sPnv-Tel.) T< B'.Ster reiäftentjcben die von der interalliierten .Qommtffion in Cpvcln'ieftgr :eilten AhstimmungsLiffern. la a1) rid ab;.- geben inorben für zeur^la b 71 0», für Polen
■171 10b Stimmen. Tie 2Lu> i tnnig von oen beutf'terle t> gegol-enen Zokilei it al o nur ganz gerntg. Auch nach der Stotinik der t:uenta:ionilen stommiffio.i baLoi Beutlien (stadt und Sait immer noch eine deutsch- Mcch.-ieit, ®ra6-Strvhb eine geringe polni che Mechrchrft
Eine Ansprache des Miitifters Tr. Limo is.
Berlin. 22 März lWolff. Auf dein Schlesischen Bahnhof trat ein Zug Oberf4leiier ein. die von der Abstimmung -n Ickkeheten. Eine Muslkkapelle spielte beim ttinlauim des Zuges „Lobe den <vrren" und ReichSmuii ter Tr i - monS hielt d rauf folgende A- fpracf^e £vimat- heue C e.i-,:e e ? Liebe 1*l• ge4>f« -n zie Schiachi ist g iu lagen Cber'tie ißt hat ich für Teutfd'Ianb nnidut-ben und Ihr bürt euch agen. Ihr hobt tre Seb acht yirinnen b l en Ter tank dafür sei Euch gesagt tyreilid) auch Verluste sind eingetrien. Verluste durch unerhörten polnischen Terror, der wäd end der^ letzten Boche in Oberschlci'ien wütete Aber drr Sirg ist unser, und nie grost der Sieg ist, ba* können wir so rech» erkennen, wenn wr bänit. wr un ere C* c g- ner diese Abstimmung aufkren, wieerfchreckt und wi e bestürzt sie sind darüber, baß die oberfd-leivcbe Bevölkerung fiA in so arover Medrh it für das deutsche Vaterland ausgesprochen bat Für Re hrndelte es 'ich darum etnen Ofrynb zu finden nir Cberfdlrfini vom Reil», zu reisten. Ader bte Bevölkerung Cberfd L irnc und Ihr habt in diesen Tagni Zeurni abgrLgt ’ür 6u e: Dillen : Cbrri* !Him of! idit arg -l stn n» eben icrr. Reiche. Lbersch enen soll und n ur beim Reiche He - ben. t'tcbe. be-.mattrrue Obers le irr! Euch gilt unser Tank für diese (Fntideibu-'g Euch und manchen anderen Er gilt all den Organ san 'nen d e sich in dm Dienst brr deutschen Sache stellen, an ibrrr Spitze brr Deutsche Sdvmbunb Ich nenne dir Ramm nicht alle ich nxl nur b:rui»ügen. die Angestellten und dir BeHüL«n der : anüalten. di Ei endabn und Tdrgrcx^e b amten, di.- Tag und ?sacb: auf dnr Pocsten roirrn T " T auch dm Frauen. ?te den Spelle und
Trank brachten, m L ui stör e t auf iär< ' Dege Ihnen allen auch names der Rei chcregieru"^ un'eren der-1 übst en Tor* Mü beionber m Sanft und mu be> u>ers warmem Empmnda: ki leite Itvrie^igen Cbeddieie: gebabe v rt ihrer itW ;urücklüehcn und die ric. eicht a.cch serr-er -o-ä Gefahren und mandyn Bol>rotzun4lL ausgestyr
find Mögen ftr alle mit uns den AM hoch halten und bai xxr> hoch tragen n bmi f<itnt OMaube i. bau das, waS am 20. ML » bc.u b t norden ist für die ganze Zukuift grtifn lo!l. da st keine Gewalt und kein Unredtt Cberftblc- sien vom Reiche reihen darf Ich stndeie Euch auf, diese Lberg'chle ut, die zirruckgrdliedeu fhtb, von L»erzen bodifi^n »u la"en bnri fte haben sich ergeb,m mit X>er> und mit franb, dem Land von Lieb tue Leden. Ion britfdx i Vater land Tie Musik spielte das B.'stelied: .^Ich hab midi ergebet", da- olle Anweenle i b*g ist en ::it- fangen Vertreter der Zweigstelle Brnubmburg txx5 deutschen Sctiutzverbandes und t ir nereinighm verband: detmt:treuer Cberfdjle irr tieseci bic benlfirrenben ebenfalls öülljinmei Sie b.ackuon Sx^.xrjfe auf ba> Vrteiüand aus und die Munk spielte dazu ..Tcutidüntb Tr.'.ndlnnb über alle)", a le fangen m t Ein Cbrndir ier lief; d n Reicl* müiifier Tr. Simons t??<Hebcn, bei mit einem hoch auf Cberidreften etimberte Unter btn Älän- 0.11 des rwhensricddergecs verliest darauf der Zug die Sbafle.
vin ?(nfruf des deutschen Plebiszitkommissariats.
Breölau, 23 März. Wolfs Des Ple - bifiitfommiffariat für Deutschland, gez. Tr Urbanck, erlafu foliyciibcn Aufruf
Cberfdifefier' Dll- Abstiminung ergab eine übenoi getide Mehrfeit ber deutschen Snmnrm Geg-m die'e <1.'>O(K) beubdie Stimnnm fi I ■ i mir 460000 iVlnisthe Stinrnun Tie'ceu'irtr Me!»rleU beträgt über eine Virr:e. Mllli n Tie fix ma: üt gesichett! Stehu* Macht brr Welt darf es wrgen, gegen den klar aiiöqrimxxüencit Wi len der üb r- nargrnbeii Mehrheit bieseü Laich au» dem Jahr« bunbrrte allen Zu >amnnm Kang,' mü Dentscküai d *n löten Ttr St-ig ist unser! 'jLbcr audi wr empfingen Wunden Tie Äretfc Tarnomi >, Plest und Rodnik stimmten überwiegend vv kni sch Tarin liegt eine Gefadr Ihr Amber von Tari^wz. Plest unb Rplmik' soll der Oberste Rat aus Eurer Abstimmung entnrhn.e.i, dast Zhr Euch von uns trauten nHIt? Ihr gabt polninoe Stimmtetlcl ab. ober nrnfmenrelyr, um das Band *u *ert ri ,ci, tnridy'ö Euch mit ^i ober- toefifAen Brüdem vervuuch Oberschte um ist eit einiges, unteilbares Ganzes Es lebe dos einzige, unteilbare Oberfdiciitn! Tiefe alten Forderungen erheben wir fetzt au's
neue. vor den Augen brr 9?<t be-
befemtrn wrr uns zu den GonndfäiLn bn reährrn Demokrat e In klarer denn k at.sckLr Fvlgeril ttg- feit fordern wir, dast scher Bürger imfrreS Vanb s, nxlrher Ratwnalitat. w lcster Konfession urb welcher poTttifden @eftmiu:ig er auch lei, Zutritt haben must. zu allen cneTtifvhen Armtrrn Wir profiamferen aufs neue Gleichberechri<rung der Sprachen in Sdxulcn, Verwaltungen vnb Gerichte Wir verlangen, bah inneiHalb der feit Zchbrdu.'- drr'en unnerä. bcrte.i G e zm unfer n Van.e.v des Sltrften Europas, der W t e ber Mchrcheit mtfdei- bei, das', aber b> Minderheit gesduivt irät mutz gegen iede ZuTückfetzung Dir Tcs-c:i unsere polnischen Brude. ber*.ütft unb mit tiefster Aimn'cttg- ke-t ein, mt-s die >>rnde zu reichen unb mir uns zusammenzuarbeiten an ten Siele a lau desfen, was 5krieg imb Ab^immimgskempff verwüstet«'. Wir wollen iwamnien eine Republik Cterfrblefien als freien Bundesstaat i'mGe , ügedeS Deutsche n Reiche < er ir?»» tr*. Wir ipol’.ri zusammen eine gerecht Lank- verteüu g durdifübr en die D^chnur gSnot briet* tigen imb dre fr* ale Fürzonge auSvauen Ter B mderkamp' 'ist iu Ende Di' twn_br:i bart<('m Pan ei «Kmrfertr Amriette i t gritdiert Reid'en wir uns als freie Männer die Sxt’ b pi Ärb'i'her, fiudtbrniflflder Arb-it jum Segen ber t>nr*at Gott schütze b05 einige und umal.-are Obersckües.en.
Ein polnischer ?lufftand.
Berlin 21 März Ueberei*;r:immenb melden die Blätter ou-3 MattoroiB, hon in fern Gebier östlich und füdtich der $ta>t der po'ni'chr Terror unumidjrä".rt herdebt T*:r iwerall.irrten Be'ö dm neraim ben Deut chen j-hnt nnr5a-nrn schütz. Auch die Abstimmun'Srolizri Der a t vollstLnhig Bewaffnete polnische Abteilungen m t voller militäri -ber Auslotung Derrrr’en gestern die Grenzt und babm ein Anzabl von Otreni orten besetzt Die O'rrcha ten Birk.m- thoi. Schovp Nitz Zanow unb Ri'i chchacht sind völlig in ihrer i'fer>alt Tv deufche Einwohner^ fra t i.ächtet nadi jtrtttormtz wo sich beim dorischen 'flrbiHirtommuar berrtfl über 1000, »um Teil übel joig richtete deutsche Flüchtlinge gemottet biben. Zn anrrrrn <* er.yren so in d hm ow und Boingoir i-ub L a 11 e r so l da t e n. ri- al.' Ab- st.mmun.gH -rrchngte brr ein tarnen, retzt plötzlich in Doll<r militärischer Aufrüstung -.axb mü Sa’fen trei b-".' rr'd’rnm UAiTcL in btret Onni wurde b< polnische Remiblik au-gerufen Ärn \rt Ikirchen pmb Ra.'häus-r.i m Boguttchütz und Gieichewald sind die polniicken Reich»'ahnen gehst worden
ex'azf einer Meldung t-er „Tä hAer. Rund« ,'chau' stürmten gestern nachmittag pclrrdr Ban. ben die PolizeibureauS der Stobt >ot* : ow. tz und vernichteten das gesamte ®tm- matmal.
Ka11owiv. 22 März 8TB Die Geywb östlicv unb iudöst uf> von tax.rm:. br'onher» rie CTT£hahcn Fonow, Gleichen«!) Dist Aschas' RoS>rm. Schoppimtz unb andere mu'fen von irtr-rniem polnischen Terror bn-TrL’t*'! $ '.bar^eitr flüchtige Teutstd au* i-nrr Gr" > r reffen dauernd in -attowrtz ein Dar fletfe •: kommisfanar stellt nähere örmttleiungcn an Dem Ärr;:!r>rtrol!tin ist Meldung erstatte-
2er Standpunkt der Pariser Gönner.
Parts, 23 März. (Solff. Die Pariser Lbendpressk vertritt im ellqemeinen die Ansicht, daß in Berlin heule über das Er
gebnis der Volksabstimmung i s Oderschlesien nicht mehr die sileick»Be» geisternng wie gestern herrscht Man stecke zurück Rach der .Liderts spreche inan ntdü mehr von t>3 Prozent deutscher Mehrheit ianbern nur noch von einer Mehrlteit vv» »7 Prozent. Allgemein vertritt bie Press« bei: Standpunkt, dost die Austeilung von Sverschlissen nach dem Friedensverlrag möglich fei. unb daß eine andere Entscheidung gar nicht getroffen werden könne Der „XcnuRV sagt, der Vertrag sehe tveise voraus, daß Cberfd)leften nach der volksod-i ftimmung geteilt werden solle
Englische Presseielmmen.
London 22 Mörz Wolft 3'« brm (fr- grbn e dr Volks«bniminnng inO.crfdb'.e t n h:eibß bi« ..time#': Die Abstimmung habe e.ne allgemeine Mehrheit zugunsten be# FestdallenZ an Deutschland ergeben Da» Batt weist barau* bin, dast sogar bir «jfegenvorschläge die ber :Heid>t« Minister Tr Simons auf brr Lonbiner stonseren- imtfrbrntctc. vorn verbleiben Cl« schlesiens lei n Tnititbcn Reiche abhängig gemacht feint Jetzt, nachdem bir '.Ibstiiiiinung rorüber fei. werbe anerkannt. hab eine Teilung brr Bergwnkspromns iinvermriNtd) fei. nicht nur infolge der Abstimmung. wnbrrn auch im Lnnbtick aut dir allge nrne winfchaftlikhe Lage in Europa Die tkomml'iion müre br’rirbigenbe Grenzen finden und erwägen, ob bir neue Grenze sofort in fl*raft treten soll ober erft nach einer Reibe von Fahren
Der Sonb-rtcndrtedtnt'.er ber „Times" in Beutben meldet, die polnischen Vertoner txr- fud.kn keineSwe^,» tdve Enttäuschung ülvr die uoben deutschen Mehrheiten zu verbergen Sie fchrirlxm bie« ber grosten Zahl der iuirreiftm Stimmlx rrditigtrn zu fforfontt) bafe ledoch seiner Befr'.evigung über das ÄHttmmunffierntbnii Anebruck gcgebim Er habe dem „Time»"^feiid)t- erftottrr versichert, die Polen hätten in neun füb» östlichen Bejirken. al« Block iwammengra&t. in 65 Prozent tk*r Gemein den gewonnen und Pofe« müsse daher ein sehr wichtiges Stück brr ProostiH erhalten
Ter ..Daily Thronicle"" fdptibt: Tie Zahlen brr obcrfdMefildm Abstimmung würden dem Obersten Rat wahrsckznUuh beträchtliche Sdimrrigfriten verursachen Fn brm gesonNr" ('fe- birtr betrage bir Mehrheit brr beutfam Stimmen 253 000 Da tebotb bir Zahl ber zugemszenStimm- berrd)!;gtot, von kenen tne nmfirn überhaupt feine wirklichen Beziehungen zu Cberfdirftai hätten, ---tragen soll. Je fei bir beut'dr Mehrheit bntrr t>T anfdf igen Beoölferung nich! gtvft Wmn dir Stimmen ber Anfäsfigen in ben ein ^nen Ab- fi mrmmflobeürfrn für sich gvvähll hätten, so er- 'chnne es möglich bah alle öitiid) gdraenrn Landesteile eme Mehrheit zu Gunsten Polen« auf- weifen würden Es würde btt Ausgabe des Cberften Rates sehr erschweren, bah b» bra Bezirke, btt polnisch stimmten, nicht symetrisch »uem-mbeH unb zu brr polnischen Grerrzr ober zu den vaupfe Mitlelpunklen. bie beulid) stimmten, liegen. — •
Oesterreich» Freude über den Oie» in Oberschlesten.
Dien, 22. März (Wolff.) Die Freude über den deutschen Abstimmungs- sieg kommt in der Presse Wiens unb ber Länder Deutsch-Oesterreichs sortaeseht in un- eingeschrätiktester Weise zum Ausdruck Zn spaltenlangen Meldungen berichten die Blätter an erster Stelle Uder die Einzelheiten der Abstimmung In zahlreichen Artikeln mit dem Leitmotiv: „Das ungeteilte O bersch l e s i e n mußdeutschbleiben?" nrür- bificn sie das weltgeschichtliche Erclanis. Die „Reue Freie Presse" schreibt: „tienn sich der Oberste Rat den Gefühlen de« Skechles und der Billigkeit" nicht verschließt unb wenn er ben Willen bet BevSlkerunq nicht mißachtet, bann muß er die Zugehörigkeit Ober- schlesiens zu Deutschland anerkennen Der 0<danke an die Losreißung einzelner Gebiete wäre absurd unb seine Durchführung mürbe nur verhindern daß in Mitteleuropa Ruhe einkehte ' — Die „Reichspoft" sagt:
hieße an der Ehre der Ententrstaals- männer zweifeln, wollte man annehmen, baß fic an der klaren Entscheidung tn Cba> schlefien zu deuteln versuchten Sie haben bei der fcarntner Abstimmung den Volksentscheid. brr nicht so überwältigend war, strikte ini.egehalten Sie werden auch bad Selbst- bc'i mmungSrecht der Oberschlesier achten müssen — In der „Arbeiterzeitung" heißt es Es wäre die schmählichste Beugung be» offenkundig gewordenen BolkSwillenS unb überdies eine ökonomische Torheit von solgen- schi.erstem Verhängnis, wenn die Entente eS .«gen sollte, die Gebiete zu zerreißen. — T^r- „Deutsche vallsblatt^" schreibt: Eia tnniqc» Dank gebet steial heute aus allen deutschen Herzen zum L>imrnel Wir freuen unS, daß dieses Land Deutfchland treu geblieben ist Die Abstimmung ist nicht mir eine Option für Deutschland, fonbetn eine ~^rion für die Arbeit, an bet allein die Dell genesen kann. — Die „Deutsche Tageszeitung" schreibt: Denn ber GruTÜrfatz des Sellfwestimmungstechtes, bet für Ü bersch leiten als mtfcheiber2) angesprochen tourt«e, nicht völlig mit Füßen getreten ‘mtb, bann ?ann eS über ben Spruch des Obersten Rates'


