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Zweites Blatt

nr. U6

Lietzener Anzeiger (Genral-Anzeiger für Gberheflen)

Samstag, 2'. Mai IO2J

leim Geg« die Wcinvent

am-

Maßregeln

Svbald der Ausbruch des

ansteckenden Rindviehs

ist

.inö

des des an*

gerungen, mit dem ei. -einen BerstcrgerungögZchäfl nach den für di« Versteigerer gellenden besonderen Vorschriften zur Versteuerung zu ziehen.

Tie KreiSstrafemdurckifahrt Allen dorta. d. Lda im Zuge der Strafe? ClimbachRorbeck wiü> wegen Vornahme von Äalzarbeilcn bis aut roev» leres für jeglichen Fuhrwerks* und Autoverkehr gesperrt.

iur Un terdrücku ng ScheidelatarrhS

dlus dem -lmtSverkündigungh-latt.

** Tas AmtSverkündigungSblati 9cr. 71 vom 20. Mat enthalt: Auilommen aus bet Umsatzneuer Um atz e..e. vo Versteige nm. gen. S t ra fern sperru: gen. Bich «u en >tiemtnach.i h en. Sammlu.ig io E« d p.nven durch den Rcill^verland -ur Unterstützung le t,ckxr VeterMten und rkriegS-eschädtgler, E. 55., Berlin.

gelZoben.

Ansteckender Scheide ka t a r r h unter den RindvickhiestLnden in Ovenhausen Queckborn sestgenellt worden.

Müller'sche Badeanstalt.

Wasferwärme der Lahn am 21. Mai: 18* B.

Tic SIra ßensperre der Ortsdurchfahrt Mainzlar nnrb vom 20. Mar ab nubcr

Kirdflidie Uachricbten.

Evangeki'che ffirmrinbe.

Sonntag, 22. Mar. Trinitatis.

Kollekte für die evgl. Gemeinden un Ausland, der S lad t kirche. Lorrn, b Uhr, »iL Christenlehre f. d Reuloniirmierten a. d Marius* gemeinde: Pfr. Becker 9'/,: Piarrasfist. Ramge. 11: Kinderti rche f. d Ma töauSgemrm.'e: Pfarv» crssist. Ramge Rlonian, 23 Mar, a ds 8; Vereinigung d Sons. roeibL Jugend d. MarkuS. gemeinde. In der Job a n n e s 5 r r ck>e Borin, 8 Ufr, »tL Cbriistenlehre f d. 'Jh-utoirirm a b. Iohannesgemeinde: Pf-. Aus eld 9'/,: Ptarras'ist. Müller. 11: Binderkirche f. d Lukosgeinentd«: Piarrassist. Müller. A.dS. 8: Bifrlfr pvc.! u g im Iolmnnessaal: Pfr. Aus cld Monte, r. 23 Mar. abds. 8: Bereinigung b. tonfirm. weiK. Jugend b. Lulasgcmeinde.

22. Mar. Dteseck Bonn 9>'»: Goftesdrehsr. Sonntag, 22. Mai, bjrm: Kirchberg. Dl. Abendmahl f. R u tterShau sen. Rachm !>/»: M arn'z la r.

Aacholi'che Gemeinde.

Samstag, 21. Mai, nachnr. 5 u. abbS 8Htyr: Gelegeich z. hl. B ichte. Sonntig, 22. Mm.. 1. Sonntag nach Pfingsten. Fe st ber aller* Herl rg sten Treisalirgkeit. Bonn. 6V»i Gelegenh. z. hl. Nichte. 7: tzl. Mesie 8: A.iS* teiluna b. hl. Kommunion. 9: m Pr.

11: Dl. Messe m. Pr. Nachm. 2'/,: Zungfranew- Kvngregation. Ausiurhme neuer Mitglreder. 31-,; Jünglingslongrega ion. AlchS 7'- : 9ifrnhuntn> Haltung der Jungsrauen*stvngregak.on rm 5.<ernnS* Hause Teensürg u. Frei lug, aodS 6*A: Mar* andacht.

T rafpora-Gio tteSdren st am 22 Mrrr. JnGrünberg, norm. 9Vr. Ka lh Gottes- bienst. 22 Mai. Lrch, norm. '/,b und nachm. >/s3. Düngen, vvrm. 7,10 Uhr.

Daris Kein Land fSmre ohne Export leben Man tiörmc auch die ffapüal.tn (Tlx?rHeren und es sei mdglidi, bah man eine 5?er ck> ebrrng ber deutschen Tätigten nach Ce erreich und R ißtanb hervorge* rufen habe England habe eine Steuer von 336o aut die deutsche Ausiubr gelegt D.eier endgültige ProtekliomomuS sei nickck günflig für Frankrtich Frankrerch hab« Schu lden im Betrage von ungefähr 500 Milliarden Mark, davon 5vricg:-f(f)idbeii und Porteirqsschül ei im De- trage von 133 Milliarden Mark tirvtrimge Schul­den im Betrage von 61 Milliarden Mark, Schulden der ber Bank von Frankreich im Betrage von 26 Milliarden Mark, Kapitaliiterunq der Pensio­nen 60 Milliarden Mark und Krirgssckmden ron 140 Milliarden Mark Denn der >tur-5 weiter falle, bann wurde auch di« äußere Schuld finten. aber die Amputierung brr Fortx»rungmi an Deutschland fet in London Du beträchtlich gewesin Wenn Driand der Kammer nicht das Recht z »ertennt. das Ab­kommen von London -urückzuweisen. was sei dann aus seinen Berspveckmnsf in gemorben? Daß die Kammer die Verantwortlichkeit für das Abkommen übernehmen muß? Die ALl hrrung des AbkommeriS aon London sei wmiger ernst, als die We gerung des amerikanischen Senats d n Friedens ne trag von Versailles zu ralisivreoen. als die Annul.ienmg des amerikanrsch-englischen Schcrtzvertrag s und als die letzten Worte Lloyd Georges über Cberfd,Liien.

Roch dieser Red« wird di« Sitzung einige Zeit unterbrochen. Nach Wiederaufnahme ber Sitzung spricht

Minister Loucheur.

8ou(6eur beginnt seine Rede, indem er erklärt, daß mit brach «nswertem Talent der Abg. Forgeol die politischen und finanziellen Gründe au sein» mtbeyefeftt habe, die ihn dazu führten, der Re- grrung sein Vertrauen zu verweigern. Er wolle nun beweisen, daß «in« große Anzahl der Tat» lackxm.dx von Tardieu und von Forgeot vorgebracht laorben seien, unbegründet seien. Forgeot habe klar hnausgesaqt, daß das Parlament das Recht halte, die Entschndung ber ReparalionSkommission, btc Teullchland übermittelt wurde, zu zerreißen. Tas wäre ent ernster Akt. Er hab« auch einen Irrtum begangen, als er der ReparativnS- rommiffion vor geworfen hab«, er habe nicht den Aufbau wert in Fronten berechnet. Di« Pensio- nrn ftien auf einer mittleren Linie berechnet roorben. Bedeutung hab« nur, daß alle Schäden imb alle Pensionen bezahl würden. Dubois hab« ente Gesamtsumme von 126 Milliarden genannt. <yorg?ot habe gesagt, die Vertreter Frank- reid^ und Belgiens hätten in der Nrwo- ralwnskommisfwn Befriedigung erzielen können. Tas ^Unglück aber sei, baß zwisckxn den Hiftm

Tubors und dersenigen von Belgien ein Unter- fdneb befttmben habe. Einen Augenbllck h^be Du- geitxmben. K^nne man nun mit bat 68 Milliarden GoldmotOen, bie Frankreich erballe, olbs bcwblen? Loucheur gibt zu, daß hur* htn Weckrelkurs eme Schwankung von 10 bls 20 Milliorben möglidj sei. Forgeot habe als ci.iwg JJSoittiDW erklärt, bee deutsche Arbeitskraft müsse für den Wiederaufbau m Anspruch genom- wen werden. Halt« er «5 für möglich 300000, 400 000 ober 500 000 Teutlche in Frankreich ar beiten zu lassen? Demi das nur altern habe einen Wert Gewiß feien Zahlungen in natura ein ausgezeichnetes Mittel, aber Gönnte dann Frank reich das Absatzaeb^t für bie gesamte in- dustriclle Tätigten Deutschlands werden? Wenn Deutschland bereit sei, bie rieten Milliarden Papiermark abzugeben, was solle man damit an- fangm? Solle man etwa nach Deutschland kauten gehen? Zum ersten Male l>abe man in London eine Lösung zustande gebracht, die die franzö­sischen 3o berunren sick-erstell«. Mmi hale wa l mit licidsti"eil.gtei: ixri der Garaniietemmisiran gesproävn, d'e die Zahlung der Schuld sicherstelle. Tiefe Ä\mur.ifon )et wi k.ich eine Garw ri,kom* mislivn. Man hab« auch gefugt, man walle Deunch- land wie die Türkei behandeln. Di Oki rann?* komrnission habe die 'Aufgabe, bi? den sche Schuld »u internationalisieren. Die Revarotianskammi. ion habe nach dem Friedensvertrag von Beriailles >as Reck« gehabt, die Zahlungen Deutschlands hm» auszuschielen. Tiefe Ge ahr habe man beicttit Frankreich habe ietz! Deutschland gezwungen, dr.s Marimum zu bezahlen. Deutschland müsse viel exportieren, damit es reparieren könne. ,h-e der wirtschaftli^i Tätig?ci Frank eck^s Stoßen j-:» zufüaen und ohne das bas im Wi erspr»ch fiele mit dem Wiederaml'au der befreiten Ofcfte e. Mi­nister Loucheur ü erläßt dem Mini'e p ä benten Briand bie Sorge, in poli.ischer Hinsicht den Kri­tikern zu antworten.

Hierauf wird nach kurzer Geschäf:sordmrng?- deballc de W.iteib.vatung aus Dienstag nachn t - tag vertagt.

Tie Erlöse aus Versteigerungen stootlicker, ftommu a.er und i a des.« r.i e F.'rst­und Güterverwal.ungen sind, wie bisi er, n Jahresa «sch ittai yir Umiatzsteuer a yumc.* bai. Auch bie Gölte und G.asirutz.ers.eige^anaen ber Gemeinden und ftTeife fallen unter bteie An­ordnung. Dagegen sind künftig alle anderen Ver­steig« rungen, welche Vodenerz ug i e z m Gegei - stand haben, insbesondere auch die ykinreritit-

ICi^cbc und Scbnk.

Darmstadt, 20 Mai. Tie Sammlung furdieNotspenbederJnnerenMission in X) elfen ist im wesentlichen zum Al'schluß ge- rommni und hal den erfreulichen Det.ag ron 478 884 85 9?L ergeben Das Er»'bnis bedeutet nne iwKptlidx Linderung des No:nanb.-s der In- neten Minion im Bereich der eageren Heimat.

. x Ein DekanatSkirchengefangoer» emSfeft tmxiniialten bie frrriv-ngnanqn.nnnc 1*4 Dekanatrs Gießen Sonntag den 29 T?ai auf bem Sd)if fenberg. Die musikalische Leilurg des Gottesdienstes liegt bei Proiessor Traut- mann Gießen,. Liturg ist klarer Wittmar (Hausen) tu dessen P arrei bei Srfiiffen'.'erg g» ffebört, ^ehrm*bigcr Pfarrer Sattler Wiest:ck) In ber Rachpr ammlung f.ngen die <i izclnen Ver­eine je «in Aeistliches und weltliche Lied.

Die Aussprache in der sranzösischen Kammer.

Bari-, 20. Mai. ^WTB) In ber Äammer ttgrifi heute zunack/i bas Wort der Abg^roiiete 6 ad) in (flonmunift. Er wurde in fcini*r Red« wiederholt unirrbwd^n, und cS kam zu lebhaften ÄuSeiiimider'etzunaen. Er cTJärte, ban der Frie­den Svertcag ton Ver aill« und die anderen Frie* den-oerträge, sowie die später hinzugeLmnicnew Dokumente ein Europa ge chaffen Härten, das sich in einer »cd fdxvicrigeren Lage befinbc, als das Europa Don 1914 Tie Entente habe Europa nach dem Worte eines engllsckien Journal ist e.i balka- ni fiert. Anstellungen hätten unter dem Lin- flu6 des internationalen Großkapitals ftnttgefim* den Zwei Jahre nach der Unterzeichnung des Friedensixrtragrs von BeriaüleS sei zur großen Uebervaschuna wieder das Wort casus be li ausge- spiockxm w» roeii. Der Redne. fragt, ob man etwa geglaubt habe, bie Norm für ei en internationalen I^ieden aufi.dlat zu tonnen, ohne Rußland 6u befragen?b man etwa geglaubt habe. Den Frieden in Europa aufrickchni zu können, in­dem ma:i ein Volk von 150 Milli'nen Menskfeni außerhalb deS Friedens taffe? Habe man etwa die Frage ter Meerengen und di. im naben Asxn ohne Rufeanb eu wollen? Seit 48 Stu ­ben sei ein Mißverstand i> zwii'ckten bem rraiuc* sifchen und bem cngCiidjat Mi. i e.präsibenten er * getreten, so ban eriie ftrne unter den '211* liierten bie'l'ag« nur kompiliert habe. Eackin geht dann dazu über, bie Frag« ron Obers chle* f ien »u bei'p.edxnt. Er drückt bie Befürchtung ans, bah bie Lösung, bi« man finden wwde. f. t :e FriedenSlüsung fein werde, bie ben Rassenhaß be- ferrtpe, weil große t tematjnafc Verbände der Schwerindustrie und der Kphle.erzeuget die Frage stark beet flui'fcn. Calrn vcr a g. t-om Mn i e - Präsidenten, daß er endgültig auf bie Be­setzung deS Ruhrgebietes verzi chte, btc hte'Mobllif envig deS Jahrganges 1919 ver- Mckaßt habe. England habe ^ZranKeich gefragt, M>b es allein in das Ruhrgebiet et tjicgen wolle. (BaWrekbc Stimmen werden (aut: Ja, ja!) Cacknn tommt zum Schluß und erklärt, datz die jungen Leu'« des Jahrganges 1919 schlecht in bat Stalernen untergebracht seien, und Unzaft iedenheit habe sich gezeigt.

Ariensmtnrster Bar t ho u erhebt Wil^rspruch gegen diese Belfouptimg .

Naä> Cachin ergreift ber Abg. Forgeot das Don. Er besticht an erster Stelle den Er­trag ber gfdxnQtjoidfdjulb Deut chonds. Er gi't Wu, datz man in seiner Umge.mng den Eindruck Erleichtenmg nach fern Abschluß des Londoner Abkommens empfunden hab? Wer nach genauer Drüfung der Ta Zache T>a.< er und ferne Freimd« eine starte (5n:täuj<bang empunden. Tr? R«ra- ratiom8tbmmtf;un hole den Betrat der Gesamt* Forderung der Alliierten an Deutschland am 132 Milliarden festgesetzt, dadurch werde bie Forderung k^rcrnkrev.1^ auj68 Milliarden Gold mark les tmint. Zwischen bem, was man frü5)cr als den Betrog ber Sdxiben l»ezeichnei hab« und dieser Summe bestehe ein so großer Unterschied, daß man der Ur ach« dieser Tiftetentz nachgehen müfe Die Revara- twnsKommis,>on ha e ohne Rücklicht auf die Zah­lungsfähigkeit Deutschlands die en Botrage z ige­stimmt Tee Dera setzung der Revaia v nsstimm« irutxl) die Repava vm Söommis t n sei mit Rückstckck <tut den Wechselkurs erfolgt. Wenn man ein« schuld herabsetzen wolle, dann lasse man den Woäoselkuis speien. Aller bie Reparat onskom- Mission hale Rücksicht nehmen mu, en aui die Ber- ffufte Frankreick)s die durch den Wechseldirs ent­liehen. 715 Goldmark entsprächen heute einer Pension von 2000 Franken, alvr wenn der Kurs hrrunterginge, so seien diese viel- mehr nur 875 Franken wert, wich-end Frank­reich 2000 Fvanken bezahlen müsse. Sei das Ge­rechtigkeit ? Rach seiner Ansicht habe bie Repa- rationskornmi sion bei der Berechnung ber Repa* ratwnSiunmv.' und bei ber Berechnungsmethode ^rxmae et ioir" gefpirlt. Das Ergebnis fei, daß Teutscktland nicht nur nicht bezahle, was es schulde fonbem daß Frank eich nicht einmal scheinbar so dastehe, daß «S Opfer gebracht Tobe Ein früherer Ministerpräsident habe die französische Forde­rungen auf 110 Milliarden Goldmark angegeben. Niemand in Frankreich habe e nn Cen im? mchr berlangen wollen, als man berechtigterweise for­dern tonnte Aber man hätte anders kalkulieren taüffen, beim jetzt stehe man vor der Frage, ob ba# 9n>ton:men t»ni London ge enüber bc.n Ab- birw.Ti t>n Doris ein Zueückweick/en bedeute und er antwone darauf mit3a!". Er wolle dies auch beweisen. Nach seiner Ansicht müßte Deutsch- lanbd Ausfuhr iäl)rficß 30 Mi liorden übersteigen, wenn d.« 2ünniuäten des Abton.m ns ten Loiüon HSbrr icin sollten, als die des Abkommens von

den a^ geüo'.'en und Dauern heim nr.irbt als Be» o.*adxunj ttdict errtirt. Tk bis er yim Be-

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steckenden Scheideva^nckhs in einem O.te se,!gestellt worden ist, barl roeibiid>ej Rindvieh nur bann iur Bega tung durch einen unverdächtigen G * meind«bullen zugelassen werden, wmn es durch einen vom Kveisveterinärarzt au i ftruietenben OrtSeinn^chner aus doS Sorbanbc.ihin bec | \i? iid)cn Zkran heit untersuchl und für unrerdächng erkannt warben ist. Wird bei btrjer Untersuck-uug ein Tier alS verdächtig erkannt, so i t dasselbe so lange als mit der Seuche bckhallet zu beirachten, bis feine Unverdächllgtei. durch den 5^:eisveterinär- aizt festgestellt wird All« krankei u .d verdäck^ tigen Tiere unterliegen der iA>.i>eilii^n Bood- adihmg; ein Wechsel des S'ando trt i,t nur mit polizeUicher Erlau-» ii gelte Lt Wird pld;< er­teilt, fo find die an,Kocbr.c ei Maßnahmen auch aui den neuen Standort auszudehnen. 1<e Br- nutzung der Tiere »ir Feldarteii und ihre Aus­fuhr bechuis sofortiger Abchack-tung ist zu ge­statten, «edoch dürfen di« Tiere anderweit rtT#t eingestellt werden. Als verdächtig sind den gktJ.en R-aßnahmen zu unterwerfen alle mit seuchekranken in dersell^n Stallung urtergebrad^c männliche und weiblickxm Rind'. v<-slü(te. Das Be.hrr gen von Kühen und Rindern emes Seuchmortes zi den m anderen Orten ausge.elllen Bullen ist verbvte:i. Rach dem Erlöschei ber Seuche in ei.ier Stellung ist die Tesmfek ion derselben, sowie der Stell* und Putzgerä:« nach Angabe deo lkrei.weterinär- arztes und unict polizeilicher Ueoerrvochung t>or* zunehmen.

StandderMaul-und K'lauenseu ch« am 2. Mai im lkreis Lauterbach Am 2. Mai bestanden folgende Sperrb^zirLe: Rudbvs, Tf'tot, Uellershauseu und Unter-Wegsurt ). Zum D oo* achkungSge^t geyöien ibigc.ibe Gern-i'den: An* gersöach, Dos^Tise.ibrch, Lau:erbach, Ri.der-Stoll und Bernslxiusen, Sckxitz, Darte shmi'ei, Öttj* Roml'och, Ob.'.-Wegsurth u b Un e.-Schrarz. Da. aesährde.e Gebiet bleibt uiver-ndert. In Ue.Irr:* Hausen und Vvrdt hat sich bie "Sende ausg«breitet und tritt bösartig aus. In Dauernheim 'Är Büdingen^ ist bie Moul* und litten ei fende erloschen Die seinerzeit angeordneten Sjx-rrmaßnahmen tvur-

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