send, wird nach dem Bericht deS Wg Bremer D- Dpi.) für erledigt erflärt
Di« Kriegs gesell schäften.
Ueter den Antrag der 2ldgg Ucbei und Genossen, eine parlamentarische ftommipun zu bestellen, welcher bas Recht zusteht, in die Finanz- Wirtschaft aller mit der Siebe* und Futtemiitiel- versorgung betrauten Verbinde und ihrer Geschäftsstellen genauen Einblick zu nehmen und na- anentlid) auch über die Preisdildunq, Geschäftsunkosten und Gewinne der Verbände und ihrer Leaustragten (Lkommis vmirej iede von der itom- Mission als ersvcderlich eracluere Auskunft und Einblick in die Verträge und in bue Buchführung Hu verlangen, en la tret Abg. Fenchel (Hffi Lp j Beruht wrd beantragt, dem Antrag Ueoel stattzugeben.
In der TebatLe beklagt Aba. Hofmann (Ztr.), das; die Beratung dieses Antrages solange hillausgezogen worden ist. Es ist dreifach ftlage darüber echoben worden, ban einzelne Kommss- läre Berdtenstr eingeheimst haben, dre in de Millionen gingen und zwar während des Krieges und auch noch nach dem Kriege.
Abg. Engelmann ^Soz.) bittet, den Antrag abzulchnen. Eine parlamentarische Kommission kann hier überhaupt nichts machen. Hier handelt es sich um Wirtichaftsverbände der Kreise imh Gemeinden, in de.en EelbstverwalMngsrecht man cid>t eingrelfen darf. X« Städte und Krei,e werden sich das nicht gefallen lassen, einfach, weit bic Zentrumsfraltion hier einen derartigen Wt» trauen Sant rag cinbänat und br^chließt. Ter Antrag ist znxcLoS mid hebt nur das Mißtrauen.
Präsident Adelung weist darauf'hin, daß der Antrag schon Jett 1919 eingebracht ist. Ter Ausschuß mußte ftch nxhl oder übel damit beschäftigen, hätte aber ToolX besser getan, die Re- gierung zu den Beratungen l-eranzuziehen.
Präsident Neumann: Tie Regierung ist über diesen Antrag nicht gehört Worten und sie bat auch Teint GelegeM-eii gehabt, sich dazu zu äußern. Wrr haben fovieT fibmnriifwnen, daß es sehr gefährlich ist, noch eine Kommission hinzuzu- wohlen. Ter Landtag hat zudem früher bereits beschlossen, daß 'der sfmra,'Ausschuß sich klar zu werden Hal über fr* Verwendung der Ueberfdyüile der ÄTit gjgeldlfdxrften usw. Tie Sache liegt Heu e so, daß entweder der baitamentttnfdy Ernährung-- teiral ganz beseitigt werben muß, oder daß er ermächtigt wich, das zu tun, was der Antrag toll und im Wesentlichen beabsichtigt. Ter par- hnnenvcnrische EruährungSausfchutz hat aber gar nicht selbständig au beschliehen, sondern dazu ist der FmanzanSfchuß'da. bzw das Plenum, das her- angerogen nxrben muß, wenn der Finanzausschuß femai einstimmigen Beschluß gesoßt' hat. Wir kommen fdXiffclid) txn lauter Kommisivnen übct- haupt nicht mehr $u praktischer Arbeft. Ich bitte, den Antrag an den Ausschuß Kurücktzuverweilen.
Nach weiteren Ausführungen des Abg Fenchel (Hess Bp) wird beschlossen, den Antrag an den Ausschuß 'zurückzuverweisen.
ftieihe Vorlagen.
Zum bräifltidim Antrag der Mag. Schulte und Biegi, bctr. S^llegrmg der Wormser Mühlen, beantragt der Ausschuß nach dem Bericht deS Abg. Hahn (D. Lp >, die Angelegenheit als durch die RegierungSanvvvrt 'für ertdxgt »u et* Bären.
DaS Gesetz, betr. die Tagegelder der Abgeord- neten, wird in Munter Lesung wlgerwmmen
Präsident Adelung gibt Kenntnis vvn der Regieraoigsvvrloge bett, die Errichtung einer staatlichen S? r a f ttoa gen l m i e bon Weinheim nach Trösel (nach Art 32 der Gcjchäsisocdmmg) und betont dabei, die Rc- aierung möge nicht zu weitgehend txxr diesem urhtei Gebrauch machen.
Zur Kenntnis genommen wird weiter die Re- •mmrngSirortnge, bett. K r a f twa g en l i nie Dl ücke — Ulrichstein — Schotten — Gedern. — Tie Regierungsvorlage, bett. Beschaffung von Mölnln und Einriclitungsgegvnständen: vier: Wiederverhachtunq des sturhauies Bad- Salzhausen. — Tie Regierungsvorlage, bett, das seilheirge BezirTSkassengebäude zu Ulricbftem. — Die Regierungsvorlage, betr. das Alte Palais in Tarmsladt: hier: den Umbau. — Die Re- gierungSvorlage, bett. Herrichten des 1. Ober* gcsckvsses des Hauptbaues der elfemaligen Jnfan- terictalemt in der Alermrderlttaße zu Tienfträumen für die staatliche Bettiebsttmikenlasse mit» tne Hauptsürsorgestclle für Strieg5befd>ät>igte — Tie Regierungsvorlage, bett. TlnMuß des ftxrei$anti> gebäudes tn Alzey an das ElekttizititSwerk. — iK Regierungsvorlage, betr. Einrichtung van Wohnungen für das bedienstete Personal m der Lande->Heft- jati) Pftegeanstalt Al-en
Zur Regie rungSvoilage, bett, die Bestellung eines hauptamtlichen Leiters für den pädagogischen Kuffus zu Tarmstodt, beantragt der Ausschuß Annaspne der Vorlage und weiter Annahme des Antrages Reiber: die Regierung pi ersuchen, die psycliologischen Vorlesunaen und Uebungen an der allgemeinen Abteilung der Technischen Hoci-schule in Verbindung mit dem Lehrplan des pädagogrst^n Kim'us zu bringen Ter Ausschuß beantragt weiter Ablehnung des Antrages Reiber, eine wertere Stelle hauptamtlich zu besetzen. Tas HauS stimmt zu.
Zur Kenntnis genommen werden die Re- aierimMwilage, betr. bte Herrichtung eineS Schulsaales im Lehrerseminar zu Friedl<erg. — Tie Regier mrgSvorlage, bett. Erneuerung der Allu- mulatDTbatttne jnderMaschinenstatiander Universitätsklinik in Gießen.
Damit ist die Tagesordnung erledigt Der Vräsident vertagt das Haus Tie nädifte Sitzung toirt» etwa 14 Tage nach Ostern fbattfinben.
SchlichtungSauSschntz der Provinz Lberhesien.
Sitzung vom 10. Mürz 1921.
In der Antragssache dcS Teutschen Bau- ^/,"lierbandes, Fulda, gegen 17 Baugcsdäste ui Alsfeld, Lauterbach, Sckrliß, Angersbach usw., von denen einige durch den Arbeftgeberrvrlwnd für bte nreise Alsield und Lauterbach nertreten wur- bai, aus EuNührung der Löhne des Naciftroges -um Lohn» und Arbertstaris für das Baugewerbe in der Dwvinz Hc,sen-Nassau usw vom 21. Juli 1920 vereinbart am 23. Tezember 1920. ab 1 März 1921 wurde gemäß dem Antrag entschieoen. Tie hiernach zu zahlenden Löhne der Ortsklasse 4 bc- tragai z. B. für Maurer 4.80 Mark biS rum 16. Marz 1921, von da an 5 Mk Bis zum 28 Februar 1921 waren bisher die Löhice durch 'eine Skrcinbannm der Parteien jcstgelegt.
Ten in der Riedesel'schen Ziegelei in Angers- bath beschäftigten Arbeitern soll mit Wirkung oom letzten Lohntag ein Stundenlohu von 1.10 Mk <tf8 Spitzenlohn für Schwevarbcüer (bisher 3.70
Mars), im übrigen entsprechend gestaffelt, bezahlt 117. August in Heuchelheim 23 August in Wieseck werden. 6. September in Großen Buseck, zugleich für Allen-
Tem Einspruch eines Bankangestellten gegen
höht werden.
999,- 1001,
1084,901087,10 1078,901081,10
876,10
879,90 869.10 870,90
finde im Bertti
rttage gewisse ausdrückliche ßrjtav der Art von Garantien oder Rechts»
mungen von
189,
302,
306,
Besuch des sttzni-s von Schweden Kl Varis.
239,50
72,60
Züricher Devisen markt.
Wechsel auf:
Büchertisch.
Quentin-
^■F* 3m ^ntereiieb. oieLPriitbleibeitben fei an dieser Llelle nochmals ganz besonders aui Ml ftnßerar Kl (VrrnHhff.t#ii»r^nhttinfapiitfaeT binaervtc’en
1073,901076,10
1425,55 1426,45
1078,901081,10
1426,05 1428,95
403,-
279,50
17,73
82,25
17,68
PC eingenommen wer- 4 W. am 6 Mk. er*
16,52
82,50
17,89
158,05
250,45
243,75
62,05
433,05
17,77
82,45
17,72
6. September in Großen Dmeck, zugleich für Alten- Buseck, Trobe und Rödgen. 8. Sevtember in
215,50 590,-
16,48
82,10
17,85
153,95
251,55
244,25
62,19
433,95
159,70
249,50
245,89
62,89
439,45
207,
177,
324,50 314,-
314,75
522'-
405,-
100 Hrt
100 Mi.
100 Qc
10) le.
100 Je
1 8
100 12.
100 luo >u
100 »
100 tt.
Börsenkurse. Frankfurt
. 159,20
. 248,75
. 245,36
. 62,75
. 438,55
Drutschlantz Wie« . . . .
Frankfurt a M., 21- Mär^ verlkder Devisenmarkt.
Geld Bries
19. März.
Pari«. 18. Mär, lATB ) -Snig »u«a» von Schweden begab sich heute vpmittofl Elysee, wo er eine Unterredung mit dem Präii-
19. L 77,50
- 1 675 = 576.-
egab sich heute vomittaa i™ Unterred-.ing mit dem Präsidenten der Republik hatte. Dieser lud ihn tu®
London. . Italien . . Brüssel . . But>ape|t. Ren». Portz
19. 3.
Schweiz«
= 19V5
- 9.20
=. 1.625
- 7.625
= 40 05
= 22.57
- 23.25
KurS
19.3.
77,50 68,50
67,- 67,-
180,50 301,-
253,50 218,- 209,- 180,-
186,12 177,-
449,75 306,-
321,50 438,-
326,- 315^0
573,-
523,50 408,50 277,- 236,-
Beuern, zugleich für Bersrod. 13. September in Reiskirchen 15. September in Burkhardsfelden, zugleich für Hattenrod, Lurdenstrmh und Lppen rod. In gleicher Reibenwlge und angemessenem Abstande roirb bte poli^ilrche Maß und Gewichts- «Vision stattftnden.
Gesunden und verloren In der Zeit oom 1.—15 März wurden in Gießen gefunden: 1 Damenhandtasc^ mit Taschentuch. 3 $orte- monnaieS 1 Handschuh, 1 Zwicker, 1 Handschelle, 1 Schirmmütze, 1 fstocknad'k. 1 Gesetzbuchs 1 Lor- stecknadel, 1 Tamenuhr und Papiergeld: verloren: 1 RosenscherL 1 silberne Uhr mit schwarzem Anhängerband, 1 Achat-Brosche in Silber gefaßt sSchnallemorm).
200,- 592,- 238,-
72,50 390,-
Geld Brief Datum: 18.
18. 3. Franken
199.-
9.20
1.45
7.65 40.225 22 60 22.40
42.-
M75 576--
Deulsche Lantz . . . Disconlo Gesellschaft Dresdener Lantz . . TlationalbanN f. D. . Mitlelü. Credilbantz. H.. Am.ritz. Pakets. . Norddeutscher Loys . Loch Guttslahlwerd . D.« Curtmb. Berg». DetsenKlrch. Lergw. . ßarpener Bergbau . 6derschl.Lisenb..B. . Oberschles. Lisenind. . Dhönix.Bergd Atzt. . Lad. Anilin, u. Soba Höchster Fardwertze. Eletztr. A. L. B. . . . öchuctzert- Wertze . . Fetten- (Buueaume . Daimler.......
Bub.» Lisenro.» Atzt. . Adlerwertze......
4 *,.§en StaataanL . Llecuon (Bru>b«i» .
18.3. 77,50 68,30 67,25 67,25
180,- 301,- 254,- 217,- 207,50 180,- 187,- 170,- 449,85 302,60 318,-
447,- 321,- 314,- 670,- 518,- 405,-
278L5
475; - 218,50 587, — 238,-
72.50
Kopenhagen Stockholm . Helstngsor». Italien . . . London. . . New-Portz. Varis Schweiz. . . Spanien . .
Mitteln, oder Sanktionen, ober Sttafmaßnahmat ES bestehe Artikel 438, der sich mit der öririuM der Gebiete befasse, bte zuerst besetzt urch dann ge» räumt werden müßten In den tt 17 unst ld des znUiten Absatzes unn Teil 8 des Bertrvsrs komme man mäteidt dem ein wenig näher, tt** vor kurzem unternommen worden fei. | l* i* vor, ban in dem 7i-a1lc, dotz Teurschland frifl» Verpflichtungen nidü Nachkomme, bte Rrvaratvnse kommission den alliierten Mächten fok>n Zuteilung und Borschläge in Bezug cui du eil notwendig zu erachtende Aktion machen darf
Wien (altes).....
Deutsch-Oeslerr. . . . Prag.........
Budapest.......
Bulgarien......
Äonjlanlmopel. . . .
Datum. 18.3.
S •/, Deut flriegsanL 77,50 4*/. Deut. Reichsanl.
3'/, Deut. Re.chsanl.
4•/, Preutz Konsuls ~'~ Darmsladter Lantz. »81^0
Dcrmi|d>te».
Die Atiffüchrung von Dogner-Lpern in Paris.
Paris, -19. März. (Wolff.) Die Große Oper hat gestern als zweite Wagneroper den „Siegfried" in den Spielplan ausgenommen. Die Vorstellung nahm, ebenso wie die Aufführung der „Walküre" vor einigen Monaten, einen harmonischen Verlauf. Das bis auf den letzten Platz besetzte Haus nahm oic Oper mit Begeisterung auf, Joie nach dem ersten Akt einen fast demonstrativen Charakter annahm. Die Aufführung ftano sowohl künstlerisch wie darstellerisch auf voller Höhe.
Sitzung vom 15. MärH 1921
Ter Schreruer der Matratzensabrik Zanders tn Groß-Karben, Friedlich Heppner, wurde mit fernem Einspruch gegen frtsckoie Entlassung aus den ordentlichen ReäüÄveg venvieien.
Ten Arbeitern und Arber'erinnen des gleichen Bettiebs soll, souxftt sie über 22 Jahre alt sind, mit Wirkung vom 14. 3 1921 eine Stunden- lohnzulage von 5 Prozent aui den bisherigen Lohn gezahlt werden. Bisher erhielten z. B. Fack^ arbeiter über 22 Jahre 5,35 Mark, Facharbeiterur- nen 2,65 Mark. Tie Regelung der Akkordentlah- mmg ist im Benehmen mit dem Betriebsrat vor- z un eh in en.
3n der AnttagSsackie des Zenttalverbanües der Angestellten gegen die 5wrpsbezirksregterung m Fnmkfurl a. M. au' Bezahlung eines Angestellten der ehemaligen Garnisonverwaltung Güßen nach einer höl-eren Gehaltsklaiie wutt^ mit Mck- sicht auf die besonderen Derhältnifte des Angestellten tne Zahlung einer bestimmten Summe zur vergletchsweisen Msinbung Vvrgeschlagen.
In zivet Enllassuiigssaclren wurde zur weiteren Aufklärung deS Sachverhaltes die Berlxmdluug ausgesetzt.
Amsterdam- Rotterd. 2157,302162^0 2145,85 2149,05
Brüssel-Anttoerpen . 456,50 457^0 451,- 462,-
Cbriftiania...... 999,- 1001,- 999,- 1001,-
Berlin
Abenl> Schluß- Schluß- Schluß- Kurs Kurs Kurs
sich bereit erfLirte, unter gewiisen Pehinaungtii fünf Jcchre lang zu bezahlen, cnttichten müsse.
Ter Genralstaatsanwalt crflärte, nichts wäre in Bezug auf die allgemeine Lage verkehrter, als an^unefanen, daß die Verhandlungen beendigt feim. Tie Regierung wäre bereit, die Berhandttotgen sofort sortzuietzen, wenn iept ober zu irgend einem späteren Zeitpunkt Teutsttz» land ein vernünftiges Angebot machen wolle. Bezüglich der Frage, auf welcher Rechtsgrundlage die letzte Aktion der KIliiertet gegenüber Teutschland beruhe intb ob sie begründet sei, nms deri^enerotstaat-MTwalt darauf hin, daßLoro:9vdeN Lecst vor allem dahin gehe, ob — technisch gesprochen — die Maßnahmen nach dem Bernug gerechtfertigt seien. Wewi man diese Frage inum» suche, bestehe sie aus »wei Testen Ter erste laute, ob bte Maßnahmen technisch gerechtfertigt »eien der zweite, ob diese technische Berechtigung tn der Form ausdrücklicher, besonderer Bestimmung« w FriedenSverttaa gesundet, Werder, könnte. M«
Gebiet, der mit de» 15 Metz emgefafrt lot* Ter in seiner rentzhalngai und übersichtlchen Ausstattuiig beliebte tzaheptan ist überall erhLLlüß — Kosmos, Handweiser für dlovnttvo»»
Jahrgang 1921 1/2. Mit Bochdeilage 1-
«Beule, Anfänge der N atu r d e Herr« ichung I. Frühfo.iuen der Mechanik. Jäjns^ 12 Hefte und 4 Buchderlagen Preis tncrttlilj*» luh Mk. 7JM Lvsmvs, Gesellschaft der SIxuxy- freunde, Franckhiche Verlagsdaadümg, StuttE
ßanöel
Berlin, 19. März. Börsenstim- mungsbild. Bei einer andauernd starken Zurückhaltung trat auch heute wieder eine feste Grundstimmung in die Erscheinung, was mit der Hoffnung auf ein günstiges Abstimmungsergebnis erklärt wurde. Die Kursbewegung war ungleichmäßig, mäßige Besserungen überwogen im allgemeinen. Stärkere Einbußen erlitten aber Augsburger Maschinen mit 12 Prozent und Daimler Motoren mit 15 Prozent Rückgang. Durchgängig schwach erwiesen sich wieder Auslands- und Kolonialpapiere. Die Banken behaupteten bei mäßigem Interesse den Kursstand. Am Anlagemarkt waren die Veränderungen unbedeutend, die Devisen zur Schwäche neigend, Italien aber fest.
F r a n k f u r t ,a. M., 19. Marz. Bö/- senstimmungsbilo. Die Börse behartte weiter in lustloser Stimmung, doch war die Tendenz widerstandsfähig. Die Kursveränderungen in Montanpapieren blieben bescheiden. Elektropapiere konnten sich behaupten. Chemische Werte meist etwas gebessert. Die Börse schloß bei allerdings nicht sehr umfangreichem .Geschäft befestigt. Privatdiskont 37/e Prozent-
AuS dem AmtSverkündiguugsblatt.
** Da- Amtsverkündigungsblatt Nr. 40 vom 18. März enthält: Durchführung der Nacheichung im Streife Gießen. — Abgabe von verbilligtem MaiS und Maisfuttermehl im Austausch gegen Getreide. — Einsendung der Krets- abdcckereiverzeichnijse. — Einsendung bei Ge- memöc* usw Rrchnuunen. — Besteuerung her Klaviere, Automaten und Musikwerke, Luxuswagen und LusuSreitpserde. — Erhebung der Stempelabgabe »ür Fahttädcr. — Gefunden, verloren. — Viehseuchen.
Die Nacheichung im Kreise Gießen für das Jahr 1921, die in tnxiiähriger Wiederkehr gkievlich vorgeschneben ist soll im Kreise Gteßen bemnädii’l beginnen Zur Durchführung der Rach eichung sollen örtlube Eichtttge in nachstehender Reihenfolge abgehalten werden, vom Eichamt Gießen auS: 4. April in Lollar, zugleich für Ruttershausen, ©taufenberg, Mainzlar und Dau- bringrn. 12. Avril in Treis a. d. Lumda 13. April in Allendors a. d. Lumda, zugleich für Climbach. 19 flpril in Londorf, zugleich für Allertshausen, Kesselbach. Cbenbaufen, GeilSixmfen, Rüdhings- hauien und WeiterSbain. 7. Juni in Grünberg, lugleid) für Lauter. Stangenrod, Lumba, Beltershain und ReinhardShain. 14. Juni in Göbelnrod, rugletch sür Saasen mit vollnbach und 28imrn>b 15. Ium in (Htingibamen »ugl ich für Harbach, Cuecfbom. Münster und Ober-Bessingm 21 Juni tn Gillingen, zugleich für Nonnenroth 22. Juni in Hungen, zugleich für Utohe, Inheiden Trais- 5?orloss, Robbetm. Steinlrim, RabettSbau en und Langd. b.Jtilt m BellerS.'ieim. zugleich fürCb5orn- hoien 7. Juli in Langsdoff, zugleich für 'Betten- bauien. 12. Juli in Lick zugleich für Nieder- Bessingen. 19 Juli in Muschenlxftm. zugleich für Arnsburg und Birllar. 20. Juli in Ederstadc zugleich für Ober-Hörgern und Dorf Güll. 26 Juli in Lang-Göns zugleich für HoJheitm 2 August in $?acciibom*3tciriberg, zugleich für Grümingen, Garbeittciä' und Ha.t en. 9. August in Leihgestern 10 August in Großcn-Lindcn. 16. August m Klein-Linden, zugleich für Mendorf a. b. Lahn.
Frühstück ein, an dem auch Briand teilnah«.
Die bolschewistische Offensive gegen Getzt-ie«.
London, 18. März. (Wolff.) Nack» einem in London eingelcoffenen Telearam» haben die Bolschewisten und die Geor• gier einen Waffenstillstand von 24 Stunden abgeschlossen. Datum scheint in Gefahr zu sein, in die Hände der Bolschewisten zu lallen. Es scheint auch, daß Arieden-ver- Handlungen im Gange sind, doch ist nichts nt* ftimmtes zu erfahren gewesem
Ein lnnrrikanisch-merikanisches Gefecht.
P a r i i, 19. Mär». ,DTB Nach einer tos* Meldung aus El Paso tarn es gestern nurg« zw:scheu 100 amerikanischen Soldaten und emer ziemlich starten Ban be non fanern, die den Rio Gvand.' zu üjendxeva versuchte, zu cmem Gefecht Zwei ameritantiÄ Soldaten wurden uernnnibct; isse Mexikaner schrvere Verluste erlitten _
(In einem Teil der Auslage nncberbelt)
Eine Ünterfyausöebattc über ölt deutlche „Reparation$M-BllL
London, 19 Mär». (DTB.)- Umerhnus. Bei der Beratung der beut leben Reparation 4bi11 erklärte Sharnberlain, der Antrag Hogge, der, wie bereits grmtfbct, ebgr- lehm wurde, bedürfe noch der Erörteruno 8Uftr seien aus die vom Foveiwi Dfict erfolgten Anfragen bei den atinetten Mächten, ob sie aavtu! seien, äbrrfitbe Geietzgebunaen in ihren Länder, emgutübrtn, nur von Portugal eine wort ein gegangen, worin erklärt wird, daß es die Absicht habe, eine ähnliche Politik z„ verfolgen (Ebanbertatn sagte, es hänge nt* Teutschlimd ab, ob die Bill als Sttahnagnabme oder als ein Mittel pur Qftnfaurmlimg der Repo- rat tonen wirken solle. Senter Ansicht noch fei es durchtws nicht munalxWinlid'. daß die Bill m der zweiten Hinsicht mitten werde. Et habe txr lebt gut um erpichterer Seite eine Andeutung er- jaIt*Ti, daß nach der Ansicht vvn Männern, die an den wirtschaftlichen Be^rehrRigen zwischen bä beiden Ländern sehr interessiert seien, dies mch unwahrfchemlich fet
Bei der Erörterung des Antrags Elyne^ der, wie gtmdbet, ebenfalls die Ablehnung der Bill forderte, erklärte Lord Stöbert 6 c c 11, er sei auch der Ansicht, daß zahlreiche ernste Einwände gegen die Bill befAnbcn. Au Bezug auf die Gesetzlichkeit der Innen* düng der Sanktionen erklärte Lord 9bbett Cecil, soweit er den französischen Prcm erminntn nach dessen Rede verstehe, wolle dieser b< „Sanktionen" nicht nur unn Zwecke der 6tnrrribun| von Reparationen, sondern auch zur (Ertipriguif anderer 2eile des verfailler verttoges a, Cecü, den Vertrag richtig verstehe, so beidxädi sich der Artikel 18, Anhang 2, am Vie Frage der Reparvtvnen Es sei bedauerlich, daß die ffili» ierten Mir Anwendung von „Smihiouai" gegenüber Deutschland getrieben worden feien, ileril forderte die Regierung auf, sehe Gelegenheit unvev- züglich zu ergreifen, um zu einer wirklichen Stge» hmg dieser Fraqe zu gelangen Er sagte, es mär« berechtigt, daß die deutsche Rvgierwig an de> Völkerbund appelliere wegen der Ungesevlichtnt der Aktion der Alliierten. Er bettachte bte* mcht als eine neue Beleidigung, sondern als ein Zeichen der Reue und als tne tritt Anerkennung Deutschlands, daß die Herrschaft des Gesetzes und nicht bei Gewalt bestehen müsse Cecil fmqtt, weshalb bte Rcaierung den Apvell nicht toeüeraef^n lassen wolle. Er müsse darauf Hinweisen, daß, wenn der AppkLl Wett I/äbcn solle, er dem 6t-eit ein Ende setzen müsse, in dem Sinne, daß dieses Ende bte T-aOTu-nmq Europas barflHIe. Cer 1 tonte weiter, bic Ttut scheu beitrutr: nicht ihre pr! i^rungen »um Befahlen, sondern nur den SBertbctraa, den >ir beschien können Unter Besugmchme «ui ör Gefahr, daß der Appell iinn Zwecke der Berwge nmg benutzt werden könnte, erklärte Lecu, r* müsse eine Bedingung des Appells fein, daß
seine Entlassung tonnte nicht ftattgegeben werden, weil es sich um eine dem Angenellten mit Rücksicht auf seine Notlage vorn Arbeitgeber noch zugestan- oene Beschäftigung auf eine bestimmte nunmehr abgelaufene Zeft handelte; der Schlichtungsausschuß hatte bereits früher den Einspruch gegen die Kündigung zurückweifen müssen und mußte nun in erneuter Verhandlung den früheren Schiedsspruch auftecht erhalten.
Ter Einspruch eines Drehers einer Maschinenfabrik gegen seine Entlassung wurde mangels der gesetzlichen Voraussetzungen für ein Schlichtungsverfahren (kein Betriebsrat: feine Entlassung zur Verminderung der Ärbtttnehmerzähl) auf den ordentlichen Rechtsweg verwiesen.
In enter weiteren Sache verständigten sich bi: Parteien dahin, über den Abschluß eines Taris- verttages ^nächst unter sich zu verhandeln.
Verhandlung vom 11. März 1921.
Den Arbeitern der Zigarrenkistensabrik E. Fecher Nachf. in Friedberg soll mit Wirkung vom 1. Februar 1921 derselbe Lohn wie in den betrieben Barnaß und Euler m Gießen bezahlt werden.
Ter Betriebsrat der Zigarvenfabrik S. Bock u. Co in Gießen wollte bte von ihm bereits geleistete Unterschrift unter den ihm Dorgelegten Ent- nmrj einer Arbeitsordnung »arüchirixn. Ter ScbttchtungSausschutz erklärte Aenderungen der Arbeitsordnung nur in der Form vvn Nachttägen ober durch Erlaß einer neuen Arbeitsordnung für zulässig. Ta inzwischen durch den Verein der Tabakmdustriellen von Gießen und Umgegend für eine Reihe von Betrieben, darunter tne Firma S. Bock u. Co., Antrag aut Festsetzung einer ArbeitSordiiamg beim Sch.'it>tu^gsauffäuld gestellt worden ist und eine einheitliche Regelung auch für die Betriebs st ätten wünschen-weil ist, für tne bereits eine Arbeitsordnung erlassen ist, empfahl der Schlichtungiausschuß den Parteien, auch un vorliegenden Fall sich der demnächst zu erwarten- den Siegelimg auszuschließen.
Für einen bei der Mtliandlung L. Rothenberger in Gießen beschäftigten Schreiner hatte der Teutsche Hol;arbeilerve<ba! d Antrag aui Bezal,- limg des Taiislohiies nach dem Besirkslhtznabkom- men für die Holzbe<rcbeitungsbetistebe gestellt Obwohl grundsätzlich die Enttohnung des gelernten Schreiners nach der im Fach geleisteten Arbeit nach dem Bezirtstohnabtonrmen eriolgen müßte, wurde mit Rücksicht auf die Besonderheiten des Anti- guitätengeschäfteS den Parteien nabegelegt, eine anderweitige Regelung des Lohnes zu vereinbaren.
Ten Sstraßenwärteru des Kreises Schotten soll der aut Grund der Abmachungen mit dem Ministerium (Richtlinien) vom 26. 7 1920 in den übrigen Kreisen gezahlte Lohn für das Rechtiungs- iahr 1920/21, sviveit dieselben Ortsklassen tn Betracht kommen, ebenfalls gezahlt iverben und zwar mit Wirkung vom 1. 10 1920 ahne weitere Var. aussetzung, mit Wirkung vorn 1. 4. 1920 unter der Voraussetzung, daß der in Aussicht gestellte staatliche Zusclmß dem Kreis »uflkfU. Ter Lohn be- trägt G00 bis 650 Mk monatlich und Ässnder- »ulagen; gezahlt "tourixn 366 Mk. Tie Tagegelder bei Arbeiten auf änderen Strecken, bei denen
Mahlaus T a sch en - F a b rpl a n (Bttos Mab- , lau u ©alb'd miet, Frankfurt a M , Gr GkUu* , Lielle nochmals ganz besonders nui bei anierflf (habe 3) enthaft den ^ooenestiesft xm besetzt« I Herrn «b.Steuer Lobo in heuriger??r hingewic-


