Einzelbild herunterladen

1921

18. Juli

ichten von

uns auch nur eine

dustriegebietes. Wir

Briand und Schiffer.

Amsterdam, 18. Juli. (Wolff.) Di« ) bemerkt zu Briands Polemik gegen' iSjustizminister Schiffer:Briand be» ortete noch nie so kümmerlich einen per» Hen Angriff tote den Schiffers. Noch nie nan Briand so schwach und u n b e h o l - Er vergaß, darauf hinzutoeisen, daß nie* ) die törichte Entrüstungskomödte bet zosen in Leipzig mitmachte."

griechischen Divisionen gelungen > Linie Zenischehir Razif Pascha

Die griechische Offensive.

l t h e n, 18. Zull. (Wolff.) Die griechische n s i v e schreitet regelmäßig fort. Jeder iche Widerstand wird überwunden. Erie* Flieger haben feindlichen Rückzug aus Ku» festgestellt. Grobe feindliche Kolonnen be» sich auf dem Wege nach Eskir Dehir. er Rordfrvnt ist der Feind aus seinen be» en Stellungen bei Aughin und Kowaliha geworfen worden. Die Türken befinden sich en letzten Schützengräben von Kutahta. Eine Anzahl Kriegsgefangener und viel Kriegs« fiel in die Hände der Griechen.

und die Zollgrenze.

London, 18. Juli. (Havas.) Unter­haus.) 3n Beantwortung verschiedener An­fragen erklärte der Ministerpräsident, daß der Oberste Rat sich in seiner nächsten Tagung mit der Frage der Zurücknahme der Sanktionen und der Aufhebung der Zollgrenze am Rhein beschäftigen wird.

Betr.: Erhebung von Deckgeld für Bedecken der Stuten in 1921. An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürger­meistereien der Landgemeinden des Kreises.

Wir sehen der Einsendung der Heblisten in zweifacher Aus­fertigung über die in diesem Jahre von Ihnen ausgestellt«« Deck­scheine entgegen. Ausgestellte und wieder zurückgegebene Scheine müssen unter Angabe des Grundes der Rückgabe den Heblisten angeschlossen werden. Wenn Deckscheine nicht ausgestellt worden sind, ist dies zu berichten. . I

In den beiden Heblisten sind die SpaltenGeldbetrag, Rr. des Tagebuchs und Bemerkungen" frei zu lassen.

Wir weisen erneut darauf hin, daß die Angaben in den Deck­registern den Heblisten und auf den Deckscheinen genau überein­stimmen müssen, andernfalls doppelte Anforderungen nicht zu ver­meiden sind.

Gießen, den 14. Juli 1921.

Kreisamt Gießen. I. B.: W e l ck e r.

Bekanntmachung.

Betr.: Ansteckender Scheidekatarrh in Ruttershausen.

Unter den Rindviehbeständen in R u t t e r s h a u s e n ist der ansteckende Scheidekatarrh festgestellt worden. Es gelten die in der nachstehenden Verordnung vom 11. April 1913 vorgesehenen Maßnahmen nach der Maßgabe, daß die Bullen bis auf weiteres nicht zum Sprung zugelassen werden dürfen.

Gießen, 14. Juli 1921.

Kreisamt Gießen. I. D.: W e l ck e r.

Bctanntmachnng.

Betr Ausführung des Gesetzes über die Regelung des Ver­kehrs mit Getreide für die Ernte 1921.

Auf Grund der 88 16, 1329 des Reichsgesetzes vom 2i jUni (RGBl. S. 737 ff.) und der Ausführungsverordnung des Hessischen Landesernährungsamts vom 4. Juli (Amtsver- lundigungsblatt Rr. 98 und 99) wird angeordnet:

1. Die Umlage ist von den Gemeinden zu einem Viertel bis zum 30. September 1921, zu einem weiteren Viertel bis zum Rovembei 1921 und mit dem Reste bis zum 12. Februar 4922 an den Kommunalverband zu liefern. Die Umlage kann durch Liesetung von Brotgetreide (Roggen, Weizeb), Gerste oder Hafer erfüllt werden: Lieferungen von Hafer werden nur zu drei Fünftel angerechnet.

2. Als Selbstversorger gelten die Unternehmer solcher lano- wictschastlicher Betriebe, deren Brotgetreide zur Ernährung der für eine Selbstversorgung in Betracht kommenden Personen oder eines Teils desselben für mindestens jeweils einen Monat aus­reicht. ' r . -

Außer den vorstehend angeführten Unternehmern sind als Selbstversorger anzusehen, die Angehörigen ihrer Wirtschaft, so­wie Raturalberechtigte, soweit sie als Lohn oder Leibgedinge (Altenteil, Auszug, Ausgedinge, Leibzucht) Getreide, oder daraus beigebellte Erzeugnisse zu beanspruchen haben; ferner alle im landwirtschaftlichen Betriebe ganz oder überwiegend beschäftigten Personen während der Dauer der Beschäftigung, sowie deren Angehörige, soweit sie mit ihnen im gleichen Haushalt leben und nicht in anderen Betrieben beschäftigt sind.

3. Aus die Strafbestimmungen des 8 18 der Ausführungs­verordnung des Hessischen Landesernährungsamts vom 4. Juli ds. Zs. (Amtsverkündigungsblatt Rr. 98 und 99) wird ausdrücklich hingewiesen.

Gießen, den 15. Juli 1921.

Kreisamt Gießen. I. D.: Hem meide.

Aus Hessen.

rm. D a r m st a d t, 18. Juli. Der Hessische Beamteitbund hielt am Samstag und Sonn­tag in Darmstadt eine Vertreterversammlung ab. die von Reichs-, Staats- und Kommunalbeamten lowie Lehrern gut besucht war. U. a. wurde dep Beschluß gefaßt, zu beantragen, daß die De» soldungsregelung noch von dem jetzigen Landtag und nicht erst nach den Reuwahlen vvrgenvmmen werden soll.

Lloyd George gegen dieTimes".

London, 18. Juli. (WTB.) Unterhaus. Im Unterhause wurde eine Anfrage an den Premierminister gerichtet, ob es zutreffe, daß den Rorthcliffe-Dlättern neuerdings die amtlichen Informationen verwei­gert würden. Lloyd George erwiderte: Am 13. d. Mts. habe dieTimes" einen äußerst ge­hässigen und beleidigenden Angriff gegen Lord Curzon gerichtet, und zwar im Zusammenhang mit wichtigen und schwierigen Verhandlungen, die er im Ramen des Reiches führte. Es liege ein Versuch vor, gegen einen angesehenen amtlichen Vertreter in einem schwierigen Augenblick per­sönliche Vorurteile im Auslande wachzurufen. Unter diesen Umständen sei es erforderlich ge­wesen, daß die Regierung in ihrer Gesamtheit ihrer Mißbilligung Ausdruck gebe. Amtliche In­formationen seien der .Times" nach wie vor durch die Rachrichtenagenturen zugänglich, aber die Vergünstigung, ihre Vertreter zur Einholung von Informationen an amtliche Stellen zu ent­senden, sei ihr in Zukunft versagt. Mit der oppositionellen Stellung des Blattes habe das nichts zu tun. Lloyd George sagte noch, der Fall sei ohne Beispiel. Kein angesehenes politisch^ Blatt würde einen solchen Angriff veröffentlicht haben, der unter dem Riveau des englischen Iournalismus stehe. Im Auslande stehe die Times" noch vielfach als eine Repräsmtanttn des gebildeten und offiziellen Englands da_ In England selbst wisse man, daß diese Stellung von derTimes" schon seit langem mcht mehr eingenommen werde, aber diese Tatsacye wurde außerhalb Englands erst allmählich bekannt.

Betr.: Wie oben. .

Der Oberbürgermeister zu Gießen und die Bürgermeistereien bei Landgemeinden des Kreises weroen ersucht, vorstehende Betanntmachung sofort ortsüblich zu veröffentlichen.

Gießen, den 15. Juli 1921.

Kreisamt Gießen. I. V.: Hemmerde.

..... mm, yuug jv umMjt|pniaj?n,

steht es mit dem Getreide."

neuerdings in steigendem Maße beobachten kann, als sehr be­denklich bezeichnet werden. Cs ist daher Aufgabe der Gemeinde­behörden, die Umwandlung von Wohnräumen in Geschäfts- oder Bureauräume gründsätzlich zu verhindern. Zum mindesten sollte die Umwandlung nur bann genehmigt werden, wenn gleichzeitig die Sicherheit geschaffen wird, daß in gleichem Umfange neuer Wohnraum hergestellt wird. Dies kann zweckmäßig dadurch geschehen, daß die Gemeindebehörden ihre Zustimmung zur Um­wandlung nur dann geben, wenn der Eigentümer des Gebäudes eine den Aufwendungen zur Herstellung neuer Wohnungen entsprechende Geldsumme an sie entrichtet oder den entsprechenden Wohnraum selbst herstellt. Hierbei wird noch darauf hinge­wiesen, daß Reubauten grundsätzlich von der Beschlagnahme freigelassen sind und nach dem Entwurf eines Reichsmieten gesehes auch nicht der Zwangsbewirtschaftung hinsichtlich lei Mietpreisbildung unterliegen sollen.

Gießen, den 13. Juli 1921.

Kreisamt Gießen. I. D.: Dr. Heß.

Verordnung.

Betr.. Maßregeln zur Unterdrückung des ansteckenden Scheibe­katarrhs bes Rindviehs.

Aus Grund der 88 19, 20 und 27, sowie des § 79 H des BVG. und § 1 Absatz 4 ber Ausführungs-Vorschriften des Bundesrats zum gen. Gesetze werden mit Genehmigung Grohh. Ministeriums des Innern vom 29. März 1913 zu Rr. M.. d. 3. II 1589 zur Unterdrückung des ansteckenden Scheidekatarrhs des Rindviehs die nachstehenden Schuhmahregeln für den Kreis Gießen angeordnet.

Sobald der Ausbruch des ansteckenden Scheidekatarrhs in einem Orte festgestellt worden ist, darf weibliches Rindvieh nur dann zur Begattung durch einen unverdächtigen Gemeindebullen zugelassen werden, wenn es durch einen vom Kreisveterinärarzt zu instruierenden Ortseinwohner auf das Vorhandensein der frag­lichen Krankheit untersucht und für unverdächtig erkannt worden ist. Wird bei dieser Untersuchung ein Tier als verdächtig er­kannt, so ist dasselbe so lange als mit der Seuche behaftet 'zu betrachten, bis seine Unverdächtigkeit durch den Kreisveterinär­arzt fest gestellt wirb. § ?

Alle kranken unb verdächtigen Tiere unterliegen der Poli­zeilichen Beobachtung mit der Maßgabe, daß ein Wechsel des Standorts nur mit polizeilicher Erlaubnis gestattet ist.

Wird solche erteilt, so sind die angeordneten Maßnahmen auch auf den neuen Standort auszudehnen. Die Benutzung der Tiere zur Feldarbeit und ihre Ausfuhr behufs sofortiger Ab-

Der ältesteDreadnought".

laris, 18. (Juli. (Wolff.) Rach einer OltciN aus London ist das berühmte Schlachtschiff ; a d n o u g h t, das erste Schiff seiner Gat- bas den mächtigen späteren Schlachtschiffen Namen gegeben hat, für die Summe von ' Pfund als altes Eisen verkauft worden. Schift hatte seiner Zeit die Summe von 1 ifij onen Pfund Sterling gekostet.

Aus dem besetzten Gebiet.

Elberfeld, 18. Juli. (WTD.) Die Bergisch-Märkische Ztg." ist vom französischen Oberkommando in Düsseldorf bis zum 15. Oktober verboten worden.

onstantinopel, 18. Zull. (Havas.) der Front besagen, daß es hen Divisionen gelungen

Aus dem Reiche.

Rücktrittsgedanken Dr. Wirths.

er l'in, 18. Zuli. Rach einer Meldung) Intransigeant" soll Der Reichskanzler 5>rJ Wirth vor einigen Tagen dem englischen Bot» schafter Lord d'Abernon erllärt haben, daß er im Falle einer für Deutschland ungünstigen Lö­sung der oberschlesischen Frage die Füh­rung der deutschen Reichsgeschäfte nicht fort­sehen wolle. Wie die Blätter hierzu von unter­richteter Seite erfahren, hat der Reichskanzler bereits mehrfach in Unterredungen mit dem eng­lischen Botschafter die Wichtigkeit der oberschle­sischen Frage für Deutschland betont. Hieraus mag wohl obige Meldung des genannten Blattes entstanden fein.

Ein Dementi des Reichskanzlers.

Berlin, 18. Zull. (Wolff.) Amtlich. Dia Deutsche Zeitung" brachte in ihrer Rümmer 319 die Behauptung, daß der Reichskanzler gegen die Anschluhbewegung in Oesterreich leine Ränke spinne. Den österreichischen Gesandten in Berlin, der ihm einen Vortrag über die ver­zweifelte Lage Oesterreichs und den einzig ret­tenden Anschluß hatten wollte, habe et garnicht erst zu Wort kommen lassen, sondern ihm einen langen Vortrag gehalten, der in der Behaup­tung gipfelte, daß die Angliederung un­möglich sei. Diese Behauptungen sind , r et erfunden.

ef et) en, doch sei bet griechisch" Vot- durch den türkischen Widers' mm i gebracht worben.

los seien bie energischen Resolutionen, bie ber Auswärtige Ausschuß der ftanzösischen Kammer angenommen hat, Anlaß zu den gegen toärtigen Schwierigkeiten, da sie eine Verlegenheit für bie französische Regierung bildeten. Ebensowenig wie bie oberschlesische Frage könnte bie Frage bet Zwangsmaßnahmen am Rhein aufgeschoben wer­den.

DieSunbah Times" schreibt in einem Leitartikel zur obersch 1 esi s ch en Frage: Briand gab sich in ber Kammerrebe vom ver­gangenen Montag keine Mühe, bie englisch-ftan- zösischen Differenzen zu verheimlichen, unb bewies burch seine Worte, daß bie französische Politik nicht dem allgemeinen Wohl der Volker, sondern französischen Sonderinteressen dient. Er sagte, bie Ruhe im Aufstandsgebiet sei wiederhergestellt. Alle amtlichen unb privaten Meldungen wiesen auf gefährliche neue Unruhen hin. Wenn in einem solchen Falle bie Deutschen bie polnische Linie durchbrechen unb mit ben hinter ihr stehen­den Franzosen zusammenstohen würben, wären bie Folgen unübersehbar. Angesichts dieser Mög­lichkeiten, bie nach einer schleunigen Lösung schreien, schlägt Frankreich die Ernennung eines neuen Sachverständigen-Ausschusses vor. Diese Maßnahme kann wenig mehr als eine neue Verschleppung herbeiführen: beim bie alli­ierte Kommission erHärte sich bereits zweimal auberftanbe, zu einer Einigung zu gelangen. Frankreich will das deutsche Kriegsarsenal in Oberschlesien an Polen geben, um Deutschland militärisch zu schwächen. Mit diesem Verfahren sind wir nicht einveftianben, benn wir glauben nicht, daß eine so große Ration, wie bie beutsche bauemb gewaltsam niedergehatten werben kann. Die Polen, die schon mehr Gebiet verschlucken als sie »ertragen können und bie finanziell bankerott sinb. sinb schlecht geeignet, Bergwerk- unb In­dustrieunternehmen zu betreiben, die burch bie deutsche Intelligenz und das deut­sche Kapital geschaffen worden sind. Der von einer Gruppe deutscher Magnaten erdachte Plan, Oberschlesien zu einem unabhängigen Staat zu machen, ist auch nicht sehr emst zu nehmen. Es bleibt also nichts übrig als eine Teilung des In-

Aus der deutschen Antwort an Frankreich.

Berlin, 18. Zull. (WTD.) In der vor­läufigen Antwort, bie der Minister des Aeuheren. Dr. Rosen, auf die Eröffnungen ber französischen Regierung über die L a g e i n O ber­sch l e si e n unb ber daraus abgeleiteten franzö­sischen Forderungen gab, wurde auch Bezug ge­nommen auf bie Unterredung des Ministers mit dem französischen Botschafter vom 7. Juli. Zu die­ser hatte Dr. Rosen einen Großindustriellen aus dem östlichen Teil Oberschlesiens beigezogen, ber dem französischen Botschafter als Augenzeuge einige sachliche Angaben über bie wahre Lage im Laiche machte. Wir bringen aus diesen Mitteilun­gen, bie ber franz. Regierung sofort zugänglich gemacht würben, bie wesentlichsten Punkte. Sie zei- ?en, baß bie Darstellung ber oberschlesischen Der» ättnisse in der Demarche der ftanzösischen Regie­rung auf diese zweifelsfreien deutschen Angaben keinerlei Rücksicht genommen hat. Wie dieser ober» schl« fische Industrielle über diese Unterredung mit­teilt, gab er auf bie Frage bes ftanzösischen Bot­schafters, tote bie Zustänbe in Oberschlesien seien, folgenden Bericht:

1. Aeußerlich sieht es besser aus, als vor dem Abkommen mit Korfanty wegen der Räumung, weil die großen Straßen von den polnischen In­surgenten frei seien unb man ungehindert auf ihnen verkehren könne. So bin ich vorgestern früh im Automobil von Kattotoih über Rikolai nach ©lei» Witz gefahren, um dort ben Schnellzug nach Berlin zu erreichen. Die Eisenbahn zwischen Kattowih und Gleiwih war nicht benutzbar, weil bie Züge von polnischen Insurgenten angehalten unb geplünbert wurden. Die polnischen Insurgenten sind nach wie vor teild in der Rähe der geräumten Orte, z. B. dicht bei Kattowitz, teils auch in den Orten ver­blieben oder in bie Orte zurückgekehrt, welche sie nach dem Abkommen geräumt haben sollten. So sind bie polnischen Insurgenten, welche aus den nördlichen Stadtteilen von Konigshütte abgezogen

Hmtsoerfflnbigiingsblatt

für die ProvinzialdireNion Gderhessen und für dar Kreisamt Siehen

nach Bedarf Montag, Dientte*, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Post ,u beziehen gegen Md. 2.W vierteljährNch

Dienstag, (9. Juli 1921 Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bi» zum Nachmittag vorher ohne jede Verbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen!) 34 mm Brette örtlich 40 Pf , auswärts/ 50 Pf.; für Reklame^ Anzeigen von 70 mm Breite 180 Pf Bei Platz- Vorschrift 20'/. Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich- für Politik: Aug. Goetz; für den Übrigen Teil: Dr. Remhold Ienz; für betr Anzeigentett: HansBeck^ : Zchulfttatze 7. sämtlich in Dietzen.

Die Absichten Hardings.

Baris, 17. Zuli. (Wolff.)Chicago Sri*. ' Meldet aus Washington, es werde erklärt, bie Abrüstungskonferenz möglicher» ohne Ergebnis auSgefcen werde. Aber bann ! Präsident Har bing seine Karten offen Den Tisch legen, und jedermann werde sich' 5er klar werden können, an welchem Hindere Die Verhandlungen gescheitert seien. Unter i Umstanden glaube man, daß Japan er Konferenz nicht entziehen tonne, so sehr dis iahme diesem auch widerstreben möge. Die nigten Staaten hätten der japanischen He­ng eine Mitteilung zugehen lassen, daß eS Sache einer einzelnen eingelabenen 21egte» sei, das Programm der Konferenz zu be» en, das müsse der Vereinigung der Konfe» eilnehmer selbst überlassen werden, obwohl orangehender Meinungsaustausch durchaus xgig sei.

Bekanntmachung.

Betr.: Entwicklung der Obstpreise.

Die Preisprüfungsstellen machen darauf aufmerksam, daß nach Vereinbarungen mit dem Handel bei jedem reellen Obst- unb Gemüsegeschäft folgende Kalkulation verlangt werden muh:

1. Gestehungspreis,

2. Unkosten,

3. Grobhandelsgewinn 15 Prozent des Gestehungspretses. Dom Kleinhandel kann verlangt werden:

1. Gestehungspreis,

2. Unkosten,

3. 25 Prozent der Gestehungskosten als Verdienst.

Jegliche andere Art der Preisberechnung und jegliche Ueber- schreitung der Gewinnzuschläge wird als Wucher verfolgt und von den Gerichten streng bestraft werden.

Gießen, den 13. Juli 1921.

Kreisamt Gießen. I. 23.: Hemmerde.

D i e Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises werden angewiesen, vorstehende Bekanntmachung sofort ortsüblich zu veröffentlichen. Die Gendarmerie- ft a t i o n e n haben die Überwachung durchzuführen und Zu­widerhandlungen sofort zur Anzeige zu bringen.

Gießen, den 13. Juli 1921.

Kreisamt Gießen. I. D.: H e m m e r d e.

Betr.: Umwandlung von Wohnräumen in Geschäftsräume.

An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

Bei der gegenwärtigen überaus ungünstigen Lage des Woh- nungsmarktes in Deutschland, gegen die nur eine umfangreiche Bautätigkeit Abhilfe schaffen kann,-muß die Umwandlung von Wohnräumen in Geschäfts- ober Burauräume, wie man bies

Nr. KO3

3n(Mlte.UtbcrÜ<bt Ausführung d-s ab-r di- Regelung des V-rk-hrs mit «-tt-id° - Entwicklung ber Dbftpreife. - Umwandlung

von W°dnräum?n in B-lchSflsraum-, - Erhebung »an D-ckg-ld für »-decken der Stuten - Ansteckender Sch°>d-k°I°rrh. - .Strastenfperre. - Dienftnachrichten. - Felbbereinigungen ßumba unb Nleber-Bessmgen.