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Samstag, 16. Zuli 1921
Gießener Anzeiger (Genttal-Anzeiger für Tberheffen)
Nr. 161 Zweites Blatt
kann nur
gewiesen werden.
der mit den deutschen Prvzehgesetzen nichtBertraute Leipzig. 15. Juli. (Wolff.) 3n dem Prv- vielleicht nicht ganz begreifen mag. Der Senat 8eß gegen die beiden ll-Boowffiziere D i t t m a r war nunmehr mit Rücksicht auf die Bestimmung un£ Bold wurde die Beweisaufnahme geschlos-
des
hiesige Sportfreund Zeuge eine- Wettspiels sein.
Behördliche Anzeigen
StadtKasse Gießen.
7887 B]
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TIustnärfcer beizutragen haben.
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M. I 250.-
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Wetterauer
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Schiff gebracht
Ergebnis der
der er gesehen habe, dah schon vor formierte Abteilungen auf d-as wurden. DaS ist das wesentliche
Ur« wird
fiergestefft aus den
sen. Der Oberreichsanwalt beantragte am Schlüsse des Plädoyers gegen beide wegen versuchten Mordes je vier Jahre Zuchthaus.
v reinsten
Rohmaterialien.
Leipzig. 15 Juli. (WTB.) DaS teil im Prozeß gegen Dittmar-Boldt Samstag 1 älhr verkündet.
cS sei ge- gewesen, bei fahren 11 n i-
3m Lichtspielhaus in der Bahnhosstraffe kommf der Film .DaS Endspiel um die Deutsche 5unbalb Meisterschaft Rürnberg—Berlin 5:0 in Düsseldorf" zur Ausführung. Klare Bilder und gute Momente au- dem Splelveclauf zeichnen den Zum aus: man kann die sichere Abwehrarbeit der
Hausen, den 15. Juli 1921.
Hessische Bürgermeisterei.
Happel.
schlachtens.
Darmstadt, den 13. Juli 1921.
Hessische LandaestütS-Direktion.
Schörke.
flugust Jacobi .Seifenfabrik. Darmstadt.
Gießener Volksbad A. G.
Die Anstalt ist vom Montag, 18. da Mts. ab täglich wieder von 9 bis 1 Uhr und 3 bis 7 Uhr geöffnet
Nürnberger Hintermannschaft bewundern, gegen die die Borwärtsstürmer vergeben- ankämpsen, daS eifrige Spiel deS kleinen DÖS und die rubigi Deckung von Kalb und Riegel fallen aus. und so jeder Sportter aus dieses Ereignis hin»
Aussagen der einzelnen Zeugen, die man vernommen hat. Ich habe auch gestern schon bemerkt, daß wir davon auSgingen. daß derartige einseitige Beweiserhebungen irgendwelche Bedeutung nicht haben könnten. Es müssen beide Seile gehört werden. Es wäre notwendig gewesen, der Gegenseite das Wort zu geben und über tie c einzelnen hier ausgestellten Behauptungen die erforderlichen Erhebungen anzustellen und die nötige Zahl von Gegenbeweisen zur Stelle zu bringen. Es würde dem deutschen Rechtsempfinden direkt widersprechen, wenn man auf Grund derartig einseitiger Beweiserhebungen irgendwelche £a - fachen zu Gunsten oder zu Ungunftcn des einen oder des anderen Teiles als festgestellt erachten sollte. 3ch glaube auch nicht, daß der hohe Ge- richtshvs in der Lage fein wird, nach dieser Richtung hin irgendwelche Feststellungen dahin zu treffen, dah erwiefen fei. dah von englischer Seite Lazarettschiffe mihbrauchl wurden. Ich darf dabei nur darauf Hinweisen, dah wir gestern eine Reihe englischer Zeugen hörten, heute CZKajor Lyon, die uns versicherten, dah nie ein derartiger Xtibbraud) vorgekommen fei.
Zuchthausstrafe beantragt!
Bekanntmachung.
Durch Beschluß der Städtischen Lebensmitteldeputation vom 15. 7. 1921 wird der Kleinverkaufs. Höchstpreis für Dollm Ich bis auf weiteres auf Mk 3. - für den Liter festgesetzt. 7914k
Ein Stallpreis wird nicht mehr vorgeschrieben. Gießen, den 15. Juli 1921.
Dcr Eberbürgermrister. (Lebensmittelamt.)
Bekanntmachung.
Das am 15. sluli ds. Zs. fällig gewesene Pacht» gelb von den städtischen Grundstücken, der Armenkasse und der Plock'schen Stiftung für das Ni. 1921 kann in den nächsten acht Tagen noch ohne Kosten an die Stadtkasse bezahlt werden. Besondere Anforderungs» zettel werden nicht ausgegeben
Die Beitrage zur Landwirtschaftskammer für das Nj. 1920 können in den nächsten acht Tagen ebenfalls noch ohne Kosten bezahlt werden.
Gießen, den 16. Juli 1921.
W~ Besichtigung ohne Sauszwang. "Mi
J. Jttmann
Giessen, Bahnhofstraße 29.
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— I. F. E. Rürnberg in Giehen. Trotz herrschenden Fuhball-Spielverbots kann der
Die Gemeinde Hausen sucht einen angekörten, sprungfähigen, jungen
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Angebote find bis spätestens Samstag, den 23. Jul an die Bürgermeisterei einzureichen.
des Paragraphen 244 der Strafprozehordnung gezwungen, die von der Verteidigung zur Hauptverhandlung geladenen Zeugen zu vernehmen und er konnte lediglich in Anwendung des Paragraphen 244 bei den einzelnen Fragen, die an die Zeugen gestellt wurden, diese Fragen mit der Erklärung zurückweisen, dah sie nicht zur Sache gehörten ober ungeeignet seien. Man Hut infolgedessen also diesen Beweis zunächst zu erheben begonnen und einige Zeugen darüber vernommen, dah von englischer Seite Mißbrauch
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Der neunte Kriegsbeschuldigten- Prozetz.
Leipzig. 14. 3ult Admiral v. Trotha Luhert sich alS 6ad)Derftänbiger wie folgt: Wahrend der 3abre 1916 bis zum Schluffe des Krieges wurde Im Flottenkrmmando der Gedanke vertreten, dah die Bestimmungen des Allgemeinen Strafgesetzbuches nicht in Zusammenhang gebracht werden könnten mit der Durchführung einer Kampfausgabe C-3 bestand die Aufiafung, dah mit dem Befehl für eine Kriegsaufgabe das Flottenkommando oder der Vorgesetzte die Verantwortung dafür auf sich nehme und damit auch dem der die Durchführung in die Hand bekommt, die Entlastung zuteil werde, die er gebrauche, um bei schwebenden Entschlüssen die notwendige innere Freiheit zu haben. Der Laus des Krieges hat das Flotlenkommando mit Rücksicht aus die Art. wie sich die Kriegsbräuche entwickelten, ver- anlaht. die ll-Bootkommantanten darauf hinzu- weilen, bah sie ihre vaterländische Pflicht auch dahin erfüllen müssen, dah sie nicht durch daS Gefühl der Menschlichkeit etwa die Durchführung der Kriegsaufgabe oder die eigenen Boote in Gefahr brächten.
Sachverständiger Korvettenkapitän Saal- Wächter: Es scheint dem, der ein U-Boot nicht kennt. alS unmenschlich, dah der Kommandant die Leute Im Rettungsboot, die mit dem Auffischen von Menschen beschäftigt waren, nach der Längs- |Ate befohlen hat. Aber vom Turm aus konnte er die Leute nicht auSfragen. Wenn er nun sah, dah die Leute nicht heranruderten, so war es begreiflich. dah er Schreckschüsse abgab; denn die Erfahrung haben alle U-Boottommandanten gemacht. dah häufig Rettungsboote den Befehlen nicht nachkamen. Weiter handelt es sich hier darum, ob aus die Rettungsboote aus einem Geschütz geschossen worden ist und wer das Geschütz bedient hat. 3n diesem Falle ist es nach meiner Erfahrung selbstverständlich, dah der Geschützführer allein geschossen hat: denn ein Entfernungsschätzer war in diesem Fall nicht notwendig. Die schlechten Erfahrungen, die man mit den tt-Dootsallen der Gegenseite gemacht hatte, zwangen dazu, auch ganz harmlosen Fahrzeugen, ja Rettungsbooten gegenüber Mißtrauen zu haben. Es ist au her Zweifel, dah die Torpedierung auf einem Gebiet erfolgt ist, auf dem das Lazarettschiff nicht versenkt werden durfte, worüber später beim Kommandanten auch kein Zweifel bestanden haben wird. Dah Dltymar abgeraten
1 oseS Unternehmen war, in einer dunklen Rächt, nachdem eine gewisse Zeit bereits verflossen war, die Rettungsboote sämttich wiederzusinden und sie mit Aussicht auf Erfolg zu vernichten.
Es wird die Frage behandelt, ob die beiden Angeklagten den Gehorsam verweigern konnten. Der Sachverständige erklärt, dah diele Frage erst nach "bem Kriege aufgetaucht sei. Der Kommandant eines U-Boctes toare bered) igt gewesen. eine Gehorsamsverweigerung mit der Pistole zu beantworten.
Aus den Ausführungen des Oberreichsanwalts in dem Schluhvortrag im Prozeh Di11 - mar-Boldt ist folgendes hervorzuheben:
Die Frage, ob .Llandovery (Sattle“ mit Recht oder Unrecht versenkt worden ist, interessiert uns hier in keiner Weise, denn wir verhandeln nicht gegen den Kapitän Patzig wegen Versenkung des Lazarettschiffes, sondern Gegenstand der Verhandlungen ist. was der Versenkung des Lazarettschiffes nachfolgte: Die den Angeklagten zur Last gelegte absichtliche Zerstörung und Versm- kung der Rettungsboote und die Tötung der darauf befindlichen Menfchen. Es ist deshalb, wie gesagt, für uns ganz einerlei, ob Patzig dieses Lazarettschiff mit Recht oder Unrecht versenkte, oder ob er sich dem Glauben hingab, er sei zur Versenkung des Lazarettschiffes berechtigt. Roh unerheblicher für uns aber und vollkommen gleichgültig ist die weitere Frage, ob von englischer Sette überhaupt jemals ein Mißbrauch von Lazarettschiffen stattgefunden hat. Die Verteidigung trat in dieser Richtung einen sehr umfangreichen Beweis an. 3ch erachtete, wie ich schon gestern bemerkte, diesen Beweis von Anfang an als für unsere Sache durchaus unerheblich. 3ch bat deshalb seinerzeit den Senat, den Beweis abzulehnen: das ist geschehen. Darauf hat die Verteidigung die bett. Zeugen unmittelbar geladen. So kam der Senat in eine gewisse Zwangslage, die
Kirchliche Nachrichten.
Sdanaelische Gemeinde.
Sonntag, 1*. 3ulL 8. nach Trinitatis.
3n der vtadtkirche. Torrn. 8 Uhr, zugk. Christenlehre f. d. Reukonfirm. a d. MarkuS- gemeindc: Pfr. Decker. 91: Pfr. Mahr Beichte u. Feier d. hl. Abendmahls f. Matthäus- u. MarkuSgemeinde. ll‘/4: Rinbcrhrdr f. d. Mat- tbausgem.: Pfr. Mahr. — Donnerstag. 21 Gull, abds. 8: Zusammenkunft d. FrauenvereinS der Markusgem. — 3n der HohanneSklrche. Torrn. 8 Uhr. zugl. Christenlehre s. d. Reukonsirm. a. d ZohanneSgemeinde: Pfr. AuSscld. 9>/§: Psr. Bechtolsheimer. 11: Kinderkirchc f. d. Lukasgemelnde: Pfr. BechtolShrlmer. AbdS 8: Bibelbefprechung im Hohannesfaal P arralf st. Müller — Jugend-Vereinigung b. LukaSgem. Montag, 18. Juli. abbs. 8 Uhr, welbl. Al t g — Mittwoch. 20. Juli, abd». 8 Uhr, männl. Adlig.
UnlversltätS-Gottesbienst. Sonntag. 17. 3uli, norm. IN/«: Predigt. D. 0 d) i a n.
17. Juli Wieseck. "Torrn. 9'?: P ar afstst. Ramge. IO3/,: Kinderkirchc. — Sonntag 17. Zull, vorm. 10: Kirchberg. 11: Christenlehre f. b. toeibl. Jugend. — Rachm. !»/,: Mainzlar.
Katholische Gemeinde.
SamStag, 16. Juli, nachm 5 u. abdS. 8 Uhr; Gelegenh. z. hl. Beichte. — Sonntag, 17. 3ull 9. Sonntag nach Pfingsten. Torrn. 6'/2: Gelegenh. z. hl. Beichte. 7: Hl. Messe. Kommunion d Jungfrauen. 8: Austeilung b. bL Kommunion. 9> Hochamt m. Pr. 11: Hl Messe m. Pr Rachm 2: Christenlehre: darauf Andacht, 4*/a: 3ungtrauen» tongregatlon.
Kalhol. Gottesdienst. 17. 3 IL «ich, vorm. 10, nachm. y>3. — Hungen, vorm. 8 Uhr.
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weis, so weit er gehört wurde, nicht. Zeuge Meyer sprach lediglich von französischen Schissen, die er In Toulon habe beladen gesehen, daS scheidet also einfach auS. ZeugeS chikowfki konnte unS nichts weiter sagen, alS dah er in Portsmouth, wo er gefangen war, von einem Handelsoffizier darauf aufmerksam gemacht wurde dah Lazarettschiffe, wenn sie von Frankreich zurückkämen, m der Lagelinie viel höher seien, als wenn sie nach Frankreich hinüber, fahren. R o m w t o n behauptete, rabe die „Llandovery Castle"
Stadl. £ebensmittelamt.
Warenausgabe
für die Woche vom 18. bis 24. Hüll 1921.
Richt rechtzeitig abgeholte Ware verfällt.
1. Trot: 1850 Gramm Brot oder 1370 Gramm Mehl Kg. 2,25 Mk. Brötchen 15 Pf. ,Welzenbrotmehl Kg. 3,10 Mk. Kranke n b r o t Kg. 2.60 Mk. — Krankenbrot- Häcker: Aplh und Erhard, Marburger Str. 34, C. Haas II., Bleichstrahe 21, L. Weber !., Frankfurter Straße, Ecke Hillebrandsttatze. — Mehl für Kranke: Kg. 3,30 Mk. (Verkaufsstellen siehe unter Rr. 2).
2. Mehl, Rährmittel und Zucker für Kranke: H Jung Rachf., Rittergafse 11, Heinr Decker, Löwengasse 28, Emil Dörr, Grotzer Steinweg 14.
3. Sonderausgabe des Lebens- mittelamtS: r
Leberwurst in l-Kg.-Dosen 4 Mk. die Dose. Verkauf erfolgt bis auf weiteres von 8—12 Uhr vormittags und 3—5 Uhr nachmittags im Stadthaus, Gartenstrahe 2, Zimmer Rr. 8, an jedermann. Samstags erfolgt Verkauf nur von 8 bis 12 Uhr vormittags.
4. Ausgabe von Hafer an Pferde- und Kleintierhalter. Be ug'ch'ine we bei ausgesteltt. solange Vorrat reicht, vom Montag den 58 3uli 1921 ab auf Zimmer Rr. 3 des CebenSmittelamteS. Lebensmittelausweis di rte ist vorzuzeigen. Der Preis beträgt 1 Mk. für das Pfund Die Ausgabe erfolgt durch die Städtische Futtermittelverteilungsstelle Steinstrahe 11. Die Mitglieder des Geflügelzuchtvereins und des Kaninchen-Zucht- und Pslegevereins erhalten die ihnen zugeteilte Menge durch die Futtervertei- lungsslellen dieser Vereine.
5. Zucker: Monatsanteil für Juli 1921. 750 Gramm Zucker zum Preise von 4,10 Mk. Ausgabe in den Klein Handelsgeschäften gegen W- gabe der Zuckermarken für (Mi 1921 bis ein- schlietzlich 31. Juli 1921. Die Kleinhandelsgeschäfte haben die eingegangenen Zuckermarken, gebündelt zu 100 Stück, unter Angabe des noch vorhandenen "Bestandes am 4. August 1921 dem Lebensmittelamt, Zimmer Rr. 8, einzureichen.
Stadt. Breunstoffamt.
1. Ausgabe von Gaskoks für den Hausbrand und gröbere gewerbliche Betriebe. Gegen Abgabe der Marke 4 der Haushaltungskohlenkarte (blaue Karte) können bis zu 5 Zentner Gaskoks bezogen werden. Die größeren gewerblichen Betriebe, denen Gaskoks zugeteill Ist, werden aufgefordert, die ihnen au- geteilte Menge bis spätestens 1. August 1921 zu beziehen.
Gaskoks kann durch das städtische Gaswerk und durch die Kohlenhandlungen bezogen werden.
2. Verkauf von Brennholz. Die Abgabe erfolgt in beliebigen Wengen von Vs Zentner an vom Lager in der Gabelsberger- strabe täglich von 8—11 älhr vormittags und 1—4 il^r nachmittags. Bezugsscheine werden täglich von 71 0—12 älhr vormittags und Vs3—5Vs jlbr nachmittags im Trennftoffamt. Gartenstrabe 2, Rebengebäude (früheres Ortsgericht) ausgegeben.
Preise: Harcholz, geschnitten. Zentner 14 Mk., Weichholz, geschnitten, Zentner 12 Mk. Für Ilein- gehacktes Holz wird ein Zuschlag von 1 Mk. für den Zentner berechnet. Dct Abnahme gröberer Mengen, mindestens 50 Zentner, wird ein Preis- uachlab von 1 Mk. für den Zentner gewährt.
Gieben, den 14. Hüll 1921. 7871B
Der Oberbürgermeister.
^Lebensmittelnmt und ‘Srcnnftoffanit^
Bekanntmachttttg
Der Voranschlag der Gemeinde Kefielbach für Rj. 1921 liegt vom Montag, 18 Juli bis einschließl. Montag, 25. Juli 1921 auf der hiesigen Bürgermeistere zur Einsichtnahme offen. Innerhalb dieser Frist können bei uns Einwendungen gegen den Voranschlag schriftlich oder mündlich zu Protokoll gebracht werden. (Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.
Kesselbach den 15. Juli 1921
Hessische Bürgermeisterei.
____________I. D.: Dietz, Beigeordneter. 78807)
Bcknuntuinchnng.
Der Voranschlag der Gemeinde Staufenberg, vom Gemeinderat durckberaten, liegt vom 17. Juli an eine Woche lang auf dem Amtszimmer der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht der Intereffenten offen. Einwendungen dagegen können während dieser Zeit schriftlich oder mündl'ch vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage vorgesehen, zu der auch die
Frühkartoffeln (flaiferhroBe) vrtma Qualität empkeblt au billigsten Tagespreisen
W. Haukes
Slödt. Arbeitsamt (tzieistn
Liebigftraße 16, Telcph. 2054.
(Ff können elnaestellt werden:
a. bei biesinen Vrl eitnebern: 2Vroviston?reisende.
1 ^Tcinhok- nnbTrrratiolenrr, 1 nft. Bnufchlosser, 3 Cttinfer, 1 .mmmermnnn, 3 schreiner.
Lcbrlinne: 1 Vndierer. 1 Antomonteur, 2 Friseure, 1 Schreiber, 1 Schndwach-r.
b. bei nnSwörtiMen ffrbeltaebem: 2 Wickelmacher, 1 ^fiOer. 2 leib '. Knechte, 2 Cisenbetonarbei'er, 2 ProvistonSreise-'de, 1 Svenaler, 3 Zieaelei- arbeiter. 1 flonbbor, 1 .^iaarrenmeister. 1 iflng. Innbrorrffrb. flnedit nnd Arbeiter, 1 CFfeFtromon- tenr, 2 Ziaarrenlortierer, 1 Dreber. 20 Brnchstetn- nmurer, 2 Schneider. 4 ^rtteure. 6 Schreiner 4 Zimmerleute. 1 Anstreicher. 2 ält. Bau. und Ma'chinenichloffer, 2 Steinmetze, 1 Küchenchef, 2 Kürschner.
Vebrlinae: 1 Mlaker, 1 Schmied, 1 Schreiner.
(V# in den dlrbeit: Schriiilever, Buchdrucker, Schreiner, Kaufleute. Schreiber und 3ielfenbe, Packer. HauSburlchen und Ausläufer, Maschinen- schloller. Baukchlofser, Schubmacher, 1 Kranken- pfleaer. 4 Sattler u. Pol'terer. Packer und Metzaer, niedrere Kellner, 1 Qrnftfnbrer. 1 Former. 1 iilntv S't'mied. 2 Buchbinder. Mechaniker, 1 Klavierspieler. 1 freuer, 1 Küfer. 1 Wagner. 2 Treber. 1 Tnneilrrer. 2 Clektromonteure, ein Drechsler. 1 Oandichubmacher, Beraarbeiter, Autoschlosser, j Crtifrr. tSchmelzer.1 Moldarbeiter. IrV stalla'enr und Soengler, rin Monteur, 1 Bandagist, Maschinisten und Hei-er.
«eleaenbeitSarbeiten werden ebenfalls entgegen: genommen.
Lehrlinge: 2 Mechaniker. 1 ftrifenr. 1 Elektromon- tenr. 1 Sch-bmacher, 1 Weißbinder, 1 ©ärtnei, 3 Äutofchlosicr. 7886B
WeibUck» e Nb teil ung: können eingestellt werden:
e. bei hiesigen Arbeitgebern: Mädchen für tagsüber, Dienstmädchen. Laufirauen und -mäbtüen für einzelne Tage, tüchtige Alleinmädchen, 2 einfache Stützen. 2 Köchinnen.
b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 3 lanbrotrt» fchaftliche Dienstmädchen. Dienstniädchen, Hau-- mädchen. Aiiumermädchen. Aileinmäochen. Aroet ,Qö.i>inneit 3 Stützen, 2 Friseusen, 1 Büglerinnen, 1 landw. HauSi älterin.
(5S Indien Nrbeit: 2 Perkäuferinnen. 2 Flicke- rinnen, 3 Waschfrauen, einige Laufirauen, auch f. 3tach>nittaasbeschaftigung, Mädchen für tagsüber, i Büglerin, 1 E)ansbälterin, 1 Büfettfräulein, ein Fräulein er'eit' 'ranzöstfchen Unterricht, 1 Gefell- fchgfierin, 1 Schneiderin, 1 Kinderfräulein.______
” Der pferdemartt zu Alsfeld am Montag, den 25. Juki I. Is. wird in Verbindung mit Rindvieh-, Ziegen, u. Schweinemarkt ab- gehalten. Die seither Übüche Prämiierung ist auf Anregung der Landwirtschaftskammer usw. 00m nächsten "fahre ab wieder vorgesehen.
Alsfeld, den 13. Juli 1921. 7852V
Hessische Bürgermeisterei Alsfeld J.D. W ettz.
Staufenberg, den 15. Juli 1921.
Hessische Bürgermeisterei Staufenberg. Meyer.
Pferdcverstcigernng.
Montag den 18. Juli 1921, vormittags 10 Uhr. sollen Im Marstallgebäude dahier. Mathildenplatz 17, zwei ältere auSgemusterte Landgcstütsbefchäler versteigert werden. Hiervon einer unter der Bedingung des sofortigen Ab
hat, war entschieden richtig. Cs wird mir, fährt iwmmtn, vuU yv» - -- —----
er fort, jeder uiglifdje Kommandant bestätigen, mit Lazarettschiffen getrieben wurde. JrgenD- dab eS Eigentlich ein vollkommen au 2 sichts -1 welche Erfolge hatte meines Erachtens der Be-
5«toWn ms floanltotono.
Die Ouarzitausdeute bn Domanialwalddistttkt .Burgwald- soll im Wege des öffentlichen Ausgebots oergeb-n werden.
Die näheren Bedingungen sind auf dem Geschäftszimmer der unterfertigten Stelle (Bad-Nauheim, altes Nathaus), zu erfahren, woselbst auch jede weitere Auskunft erteilt wird und die Bedingungen gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben werden.
Schriftliche Angebote bis längstens Montag, den 1. August 1921, vormittags 11 Uhr, um welche Zeit die (Eröffnung der Gebote in Gegenwart etwa erschienener Bewerber stattfindet- — Iuschlagsfrist 3 Wochen.
Bad-Nauheim, 15. Juli 1921.
Hessische Oderförfterei Ober-Rosboch.
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Versteigerung.
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Die HiuterbUebenen.


