Erster Blatt
M- Jahrgang
Samstag, 16. April 1921
GiehenerAnzeiger
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General-Anzeiger für Oberhessen
Drurf uhö Verlag: vrühl'sche Univ.-Vvch. enö SteinörMderei H. tan-e. Zchriftlrittmg. Geschäsirstelle unb Drederei: 5ch»lftratze 7.
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|kle, franb. Es schrieb: ,
,»liniere Nachrichten lauten errrailttfrtton*.' lti, daß int Reicksk.-»binerr nr.nde en4 ber )kille jum 3n=t»uu gcZemmcn ist. die de::: che
G leicht qedämpst werden könnte, so bat bg ffabintti in Berlin allen Grund, ttn n-roernehmtm mit den Parteiführern zu ,'hen nützlichen Entscheidungen zu kom- Vn Dann ifr es aber auch unnötig und erndialsch. daß eine gewisse Presse dazu ti der Peitsche klappert Prol Tr. Rollt trauer hat ganz Recht, wrnn er in der JiTn. Ztg " schreibt, die Reichsregierung tirg nicht unter allen U m ft ä n b < n" tt Berslandi'gunq suchen, also auch zu einem stch-Z. den Deutschland tanad>Hd) nitf-.t ;a> - lann. Der liebel letztes sei ntthr die Ver- herfung der sogenannten ..Sanktionen iroern schmähliches Unterwerfen. Tesbalb ti jetzt die wichtigste Mahnung an dcrs buriche und das rheinische Sott: Nerven r- rlten. Demgegenüber betrachte man einen rttkel. der am Donnerstag abend in der 5‘tmania", dem führenden Zentrum s-
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Inmitten spannender und beängstigender tage werden Sinn und Gefühl des deutschen pattes nnchbaltig ni?c6 von den Schwingen der pergangenheit berührt. Die K a i se ri n ist rrtf) langem Todeskampff auf fremder Erde starben, und nun kehrt sie in die Heimat ut- *]<f. in das Grab, wo die Potsdamer Sterbe- stocke in ernster, stiller Weihe mehr von der ® rentf diese« FürstinnenfchicksalS spricht als ?' tnfthrnmunb e« vermag Der ehemalige ?iirer aber, der viele Kundgebungen des Mit- c'fs'hl« empfang, darunter sogar auch solche Vr heute in Deutschland Negierenden, muß die l»'«damer Feier von ferne schauen Wir zol- l'tt ihm alle, soweit wir nicht zu dem Pottö- f”l gehören, dem die Pferde der Demokratis sti solchem Anlaß zu scheuen pflegen, einen k'"ß der Ehrfurcht in feinem Leide von ftn- l stier Mittrauer bewegt von dem Hinscheiden ¥r schicksten deutschen Fü»-stin und Frau, die d der Glanzzeit de« Reiches' keine Feinde tntfe. im Kriege af« milde, christliche Hel- s"m s-'ch bewährte und in ihren Dulderighren l' pgeübt. wie einstmals Lnife. chr Brot mit 5'^nen aß So nvrb die Potsdamer Iraucr- f er. die in nfT ihrer Schlichtheit einen un- t's'tischen (VbiraPer haben sott, in Herz und tl): de« Botte« bineinklingen.
Bom hohen Dome ru Worms milchen sich !• dumpfen Glockenschlgge der Luthrr- Ik i e r hmein. Ein tief ergreifende« Bild beut* her Geschichte steh» in dem angstvollen Rin- pH der Deutschen hobe'tsvott unb ebrwürbig uns auf Dieser Gebenktag bc« Wormser F*i(fi«fna« ist uns frnfe näher. v»el näher af« rv irnferen Vorfahren vor 100 ober 200 si h-en Denn wir leben beute ja in einem reichen Refvrmationszeitalter. wo es »war rifif um die Satzungen religiösen Glaubens M. wo im« aber die Erbe stebt wie damals >r inneren und äußeren Erschütterungen. ?h wünschen un« bnite Luther- Mut. seine tv'lche Festigkeit. Beharrlichkeit. fein Per- M» -en auf Recht und Gewifien. Und möge i ster altersgrauen Ribelun^enstadt. wo heute d' Trikolore w«°ht. ber Geist bentscher Gen vinr(f)aff im Andenken an große deutsche ?'»oanaenh-it stolz binwegschreifen über die fmpfer der Fremden, die da glauben, mit ijrm kömwers'ch-n Kräften unb Saaten den raffen beuHrfrn Kulturanbau verdrängen zu Bn ien* Wir sehen das hobeitsvotte Antlitz un- trrl Ranke, in deflen Büchern wir heute gerne hi iem, in innerlicher Heiterkeit erstrahlen tr solcher welschen Vermessenheit. Freilich, das hh e Städtebild de« Wv'-mfer Reichstags ist tifl iu einem großen Teile durch dmzöfische ZerstSrunaswut zerrissen nwr- km ohne daß unS die Viederausbaukosten frrb Frankreich veraütet worden wären? st,? Festversammlung, die ihren Luther feiert, Vr5 dem Kultur- unb (Tbriftcnfiim des Nach» hrxiffc« aus Beraangenbeit unb (tzegen- bmt ein stittes Beileid nndmen .
Ein lirtimahim des „Siegers" im Delt- ! Hffl fordert seinen Mn gen den Tribut von ti3 unb witt un« in schnelle Entschlüsse 19 n Was vor einigen Tagen hier ange- tnrMflt wurde, gilt heute noch: die deutsche '.i^lomatie darf nicht rafteu und feiern Un- M'mmte und unvottständige Nachrichten 6e* wichtige politische Geschehnisse erhöhen h Spannung im Botte. Neutrale Perfon- Ästeiten sotten sich zu einem Versuch erboten listen, den Präsidenten Hardinq zu einer hnmittlung in der Wiederherstellung«frage t bewegen Tazu sei es erforderlich, daß hrt Reichsregierung neue ..geeignete' Bor Mine macht. Milliardenzisfern nennt und fär zum Zchieb-gerichtSgebanken bekennt Senn es richtig ist. daß Amerika, natürlich 6 seinem eigenen Interesse. Witten« wäre, tu» wirtsck»ft-politische Momente in da« k:schödiguna«nroblem zu bringen, wodurch hr rationalistische Größenwahn Frankreich-
Politik müsse bi« Eudc dieser Woche aktiv wer» *en. Wir iinb auch überzeugt, bah Träger d-eke- Witten« <ri den maßgebende, Stilm onrtxmb-n
bte cs ablebnen, fenerbin lediglich eine Politik de« Zukchauen« %u machen la roi-- die Politik des benritvyn SrcbffVLhinett« mit Aufmerksam feil, aber unter natbbrüf ithiirr Betonung tvr Staat» omnmd gkrü.n ielbständ g rer-''gen. smd wir berrn. vorläufig 3u rüdboltung zu üben, wem, wir von der Tat'ache ber Aktivität emer Politik überzeugt metvn B vgebt diese D^cln. afone daß Per»- naiveränberurme:> in der Reicbs^egier'mg eintret n io w rden *tnr drs a'e einen Beweis bifilr an eben daß bi* (Fimmltiifrii von gestern zur Steuerung eines p litischen flurie« aeführt Hat. bei dem man auf ei e auereidmbe ber Rrich-mteres'ei nertnrn kann Darauf attein kommt es uns an und in be an Sinne ist auch im größten Teil ber Preße unser Bemerkung verßm-den worden daß d e Sache bdfv fMbt cü« die Perinnen In ber IentncmSvart i ist das immer du Sorge alle« tx^liftbei handelns gewesen Wir müssen das cüeich.' vcm den anderen Parteien entarten, bte verantwortliche Mitträger ter Reichsvvlitik finb. und können darauf am oTIerrotmiflfw mi einer Set tmidbtn, wo da« Zentrum H* ?trma fib ei ei le a ber, m iß, testen Nichtiow tv*« Schich'al unsme^ Vaterlandes auf absehbare 3rit benimmt irri> bi4 ist w*e "ach- gerade icber weiß, der Sinn br« nabenbrn 1. Mai "
Es ist ein unangenehmes, geradezu erbitterndes Schauspiel, daß indem sich un« ber Himmel mit «rauen Wolken neuer Drangsalierungen verfinstert, die vottgerundete Mondscheibe Errberoers über un« wieder sichtbar wird. AttentHalben kündigt er sich an Das Wolssbureau berichtet heute kurz über eine Zentrum «Versammlung in M - Gladbach, in der Erzberger über christlicl^ Solidarität im Bötterleben gesprochen habe. Scheibemann verwahrt sich in einer öffentlichen Erttärung gegen bas Gerücht, daß er im Bunde mit Erzberger eine neue Regierung zu finden suche und rückt sichtbar von dem einstigen Freunde ab In ber ..Köln Ztg." finden mir bereits einen langen Bericht über die erwähnte V<n-^ammlung in M -Gladbach. Vor Beainn der Dersammlnna habe man vor den Saaltüren die gedruckte Rede Erzberaers für eine 1 Mk kaufen können, aber die Stellen ber gedruckten Rede, die unsere auswärtige Politik betrafen, seien von berm Erzberger in seinem Vortrag mit keiner Sitt>e erwähnt worden. Dabei kostete der Eintritt für den Teilnehmer 5 Mk.? Erzberger stellte dem Kapitalismus, dem Sozialismus und Kommunismus die bittiae Phrase entgegen, daß dem christttchcn SolidariSmus die Zukunft gehöre In seiner gedruckten Rede spricht der Buttenhausener Diplomat von ber moralischen Pflicht Deutschlands zur Entschädigung Ter christliche SolidariSmuS erheische, daß möglichst bald die B-rhand- lungen über eine wirttiche Verständigung ausgenommen werden.
Ter von un« zitierte Absatz au«_b?r ..Germania" ist ganz ofsensich'sich ein Stoß be* Zen*rumsmaulwurfs Er nimmt seine berühmte Vkrstänb'gung^vositik wieder auf. um da- Reich zu retten, bevor es zu fvät ist. Alse Welt weiß, wie wich'ig jetzt woh'überlegtcs bandeln unserer Reg-erung ist: wichtiger aber 'st es für Herrn Erzberger, sich mit neuen Verdiensten wichtig zu machen Dabei bat der 3cfuitfnPa»er L-iber iünast schriftlich und münbl'ch die berüchtigte Ae-Iländiauna^aktion Enberger« im Iobre 1917 und die sich an- schließ-nden Vorgänge im de"tfchen Re-chstag als eine Störung der päosttichen Vermitt- lungsven'uchc beze-chne» T:tre* innerpolitische Ereignis in Teutfchlonb. das die innere Zerrissenheit. das Fehlen eines einheitlichen Villen« unb die Schwäche Lesterre ch- erkennen l'eß. bfbe die aanie Arbeit der pä-stlichen Dip'oma»ie über Racktt zerschlagen Sott sich eine ähnliche Wirkung heute wiederholen? Sott es Herrn Erzberger gestattet lein, wiederum voreilig auf den Markt zu eilen, um den Gegnern zu verkünden, daß Deutschland uneinig und widerstand-ursähig fei? Ter Artikel in der .Wermania" ist in ber Tat zu Deutschland« Rach»eil so alarmierend, daß nicht nur Scheidemann, sondern auch die führenden Männer be« Zentrums sich beeilen fottten. ben politischen 'VfchäfteTrarfier ein für allemal öffentlich (ah zu stellen
Sranfrctd) hagelt nnr na* Verständigung mit seinen Verbündeten.
Daris. 16. April. VTB.) Eine offizielle Havasnote befagt: In den tntcr- eftterten K retten wird die gcöß.e Ben'chiedetr- hett bezüglich der Ergebnisse der gestern vormittag im Elv'äe abZchaltenen Kon'erenz beobachtet. Es ist inbenen klar, daß ber Gegenstand der Beratungen her Konferenz die Prüfung der Maßnahmen wer, die mög- lichenveife nach dem 1. Mai notwendig werden, um Deutschland zur Erfüllung uv
ner Verpflichtungen iu veranlassen Ueder die Stellungnahme der französischen Rezuerung, falls Deutschland darauf beharrt, sich seinen Verpflichtungen zu entziehen, ist nn Be- fchluß nicht gefaßt worben. Es ist m» dessen nur natürlich, daß ^interalliierten Persönlichkeiten alle Eventualitäten. die in diesem Zusammenhang eintreten könnten und die Maßnahmen, zu denen tede Eventualität Anlaß geben könnte, schon im voraus einer Prüfung unterziehen ttebri- gens wird die Negierung, wenn sie handeln muß, dies nur nach Verständigung mitihrenAlliiertentun.
Eine neue Rede Vrianvs.
Paris. 15. April sHava« ) Ter Kammer- au S f diu fjfür auswärtige Angelegenheiten trat heute nachmittag zusammen uns körte ben Ministrrp-ä ide. te.t ü er bte aueroir» ttflen Fragen. Briand ankwv tetr aut eine Anzahl Änt7agen. Seine Rede bauerte mehr a « greiemhal.' Stunden u-j> rief den günsng':en El i druck bei al en Mitgliedern be« AuSschusie« hervor, die sich bei 'Schluß der Sivung sehr beiiiwigt über seine Erklärungen au« p aäien Brimd e:- flärte, daß. wenn Deutschtand bts zum 1. Ma i neue Angebote mache, er es nicht übernehmen würbe, mit den Seite ern in wie Perchandlnngen einzutveten. ohne vorher Garantien erhalten zu ha>n, um <rut *bieie Weile eine Fvrkfepimg der au«w?ichenden Po i if zu vert?r - Dem, b:e das Reich sanft zu let-riben versucht wäre Ande.-erseits madue ber Mini erp ä ident i, Bean tnvrtung einer Ans.age be'a ml. bah er , > ch weigere. Unterhandlungen durchMtt- tel« vertonen anzuknüvten rtmi g eid- gültig. wer dieselben auch seien Denn Bert'anb-- fimaen statt inden, fo wü v n sie bi t’t jffüh t iroifthm den Vertretern ber Entente unb denen ber deutschen Regierung Betreff» ber Maßnahmen. b:e getrosten werden könnten, wenn Teutidianb am seiner Weiterung be5a-rt, seinen T^erp lid)t'ingen nacchzukommen. te ltr B iinb mit. ban bte t Frage ganz l«efbnber6 de Aujme.kamkeit ber Reflurn"g m Anfvntch genommen ha e. Tie Regierung Labe bereit- ei en Gesamtplan in« Auge gelaft, bet übrigen« nut im Einvernehmen m t» den anderen Alliiert en zur An« ühnmg gebracht werdeti köni« n b erst bann angewandt werden würde, wenn de Alliienen darüber befragt iöo ben eien Tie Prüfung bieeS Planes mi d von bem Mmi^erprä v denken unter Zuziehung der ührigai Minister und ber Sachverständigm en-rgi>ch b.ttrieben. Briand versicherte dem Ausschuß daß auf alle Fälle, wenn Frankreich neue Cvfcr bringen müsse, wie zum Beispiel die Ein- b? tu hing einer oder zweier Iabttsla'sen. wegen ber Ausdehnung br Besavungen in Deut ch- land, biete Ov'er sofort kompensiert werden würden. Tie b.*fepten Gebiete maß en fo orgoitt irrt werden, diß Erhebungen Dorgmommen werben können unb Frankreich sichte Ga antien für dü Reparation ber ScHäb n b käme. Aul ein* Anfrage betreff« be« ZevvelinS. ber Cbe-fdtle ien überzogen haben soll, erklärte ber McmfkerPräsident, baß ihm über die Angelegenheit nichts bekannt fei Er mürbe jedoch durch diele Frage veranlaßt, sich über bie Folgen ber Volksabstimmung in Ober» fchleiien ai>S»u'vrechen Et gab an baß der Vertrag von Vetlaille« wie auch ber zum Aus- bruef gctommenc Wunsch ber BevSttertma. bas Reckt geh?. One Teilung be« Abstim - m u ngsgebieteS vorzunelnnen in ber Art. baß man Polen ben Gruben- unb In - buftricbcjirf zuteile unb Deutsch- Lfl n b bte lanbmirtsckastlicke Zone. Betreff« ber neuen Vorfcklrie. bte Deuttckland vor bem 1. Mai machen form . erflirte Bricmb. baß nach aller Da^rfcheinlickk it diele» Angebot in ber Hastnt ache sich auf Arbeitskräfte unb Material blieben mtbe. Er <Nib zu oe-fteben. baß büie R rarationsahnten günftii au'genommen roeroen fönnint jedock nur unter brr Be bmgung. baß bie beuttcke Äegiermj rin*n genaueren Plan zur Zusammen«rdeu vorleqe als bieS in Soaa grfckeben fei
Eine Bermittlung Velgien»?
Brüssel. Ifi. April DolfsHavas. Rach her ,^Ubre Sefat" glaubt man in ben inkeralliiorten Kanzleien, bas Deutschtonb burcst bie Vermittlung Belgiens per- siuLen werde, die VerhonbkuTigen über die gttixrrationtn eril den Alliierten wieder ait- zu knüpfen
Bern. 15. April ^Dokfs Die Scdwet- zeriscbe T-epefchen-Agentur stellt auf Grund von Erkundigungen <m zuständiger amtlicher Stelle fest, daß die von dem Berliner Korrespondenten des Pariser .^Journal" gegebene unb von bet Haoasagertur weiter verbreitete Nachricht, bie schweizerische Regierung und speziell der Bunde-präfidenk Hätte die Initiative ergriffen im Hinbttck auf eine amerikanische Vermittlung. jeder Begründung entbehre. Ter T>inde-rat Hat m dieser Hinsicht weder irgendwelche Schritte untmmnmeT, noch wird er solche tun.
vsr Aklschlusttzedonfe in Gesterreich.
Sten, 15. Aprll 9crj Tu Erregung über bte Enttdridang. bk dr GroßmädUe der 5 n : cetc in ber Anfchlußfra^e getrogen batet, ist groß. Tu naru>na ct B ätrer beyit«* neu dieie Erusckeidung cl« em Erpresnaigsmanö-
vet an dem obnrtm olntmädrigen imb al e f- Mittel berauh.en Oe':erreid» Tv gclamw P ff r weist darau' bin, diß. wenn and» ber gegenwärtige Augen bl d für en ftri^e b- Bef h üste !t ff." 11 b be» Anfchtuf es nick« i'e ig-e' erfbn t bte herige Betondlimg Oe'ierreids brtrdi Fr?. K eich bi« Sehnsucht nach bem Anschluh an T eutfdilanb steigern muh.
Dien. 15. Ap-A Solls In der brühten Sipuna des Nativ talrates brachten de g o'ste't- fthen Abgoo-bneten Tr. Dinghoset imb Öen eine biimhdw Ankna^e w am brfl Sdjnttr' br* sranzö'ischfn Gesandten ei-n ong b' dx auf den Anschluß an das Deutsche Reich ti ziflcmhe llmirie'ie em H fogm^e-maf en lautet brr Bmib-s7«r'^ler gen igt in ® r ri”ct Zirku'atnote bie llnn’’Mnninreil CyfaTrritM H t« sichtlich ber D-irchföbrung brr Vvc'Vibshnrmunq betrrffrib die Orflenfatncm Tnitftbdhrrnr d>« o'« ein Glüh des Te tf<hn Slitbr' w rot)hm9 Ist et geneigt, die ffliierten Mächte daraus aufmerf- iam mi machen haß lick bie Vv'k^>bs'i'nm"ng durchaus im Rahmen W Ar-ik'ls RÄ b*« Thrk- densvertragrS bewegt imb b*M[b ron eiter Vev- Irkung tr« Friede s^e-t ag^ k i e fliehe ’fin tarn? Ist er geneigt, bie Mächte ho-auf mihTTT^em »u macken daß von auf den Anschluß m be« TeuHda Rrick bi 'zickm^ei Unrfie'tn in C*\rrH* । b-o» haiiot feine flicke fei t kan " biß m(M*vuH(ll Kreise, inäbeftrtbcrr die rri**hnitf(he Romfrung. her auf brn Anlchluß orrichretrn B rera'ing str Oesterreich vo'lkvnrmet frr~*fkbm «** hah ti-fe* B-wfMl"g Tebtafid) o"s bem SV'fl f*i*< der in feinai vete*iirit*T*ffen sckmer behrobten äste tret chi- schm Bevölkerung entstanden tft?"
H)ie6<rtinfBhnina frei freien Handelt in Petersburg.
Kopenhagen. 15. 2lptil. (Voltt Wis mi« Hellingfvt« gemeldet wirb, erlleß ba« Exekutivkomitee ber Petersburo aer Sowjet- eine VerfÜMng übet bie Dieberei nführung be« freien Handel- in Petersburg. ®Ie in Moskau, müssen bie Hanbeltrribenben ba« ist feben«- iftbr vollendet haben und dürfen weder nr- beitspttichrig noch zum Kriegsdienst einbft- rufen fein.
Der Streif in England obgefogt.
London. 15. Avril fSofff.'i 4.45 Ufr noch^ nrirtag« Rrutrr meldet: Thoma - hu brfannt« gegeben, baß der für heute Abend angesagte Streit widerrufen roi-t» t
London 15 Avril ^ATB W - bet it' ne- mfldt. itrurb: brr auf abmM 10 U r ftüit enfe Streik der Eisenbahner und Transportarbeiter abg-saat. Ali (8 uns bi ür gab bet Sfbr'tär b*« Ve band-s b*r flRald'inthcn unb Heizer die Weigerung brr Be^girb-iker an, trotz de4 Anratens b « Na iinilverbindeZ bet El'enbnbnet der Tran*hortarbnler unb her Dr- .ianiration bet Maschinisten unb Heizet in weite« Vectwnblungfn eünutretm
Einer .Exckange"-M-sbunq »ittolae soll bet Gen-ralf k-ftär be* Vergarb iler-e ba-b * Hob- a f«. r«riidgetreten (ein. Bez^cknenb ‘fl- bie r(H- (idr Wendung in b*t Lage ist bi* Ta^acke bah, nvlhtmb im Untrrt«uff im La tte ber l>*brttr fl er btr Strnklage ber Wrh'iDrrifi’ner fflnne* bin Hanse badegtr. daß c» rin Akt bet Tr-ulc/igkeit friten* tK£ Arb^terdreihunbeS (ein rofl-be die Brr-nirbfit^r im Stich |u lasten bas Te-fament*- milglifb Leslie Wilson die Nachricht brack'e, ba*. der Arbeiterdreib'ind bi- Beraard'i er im ztubc gelassen babe Diese Nachrick' wrbrri etg ick vafck im Hause. Clnnes erfuhr sie jedoch erst, als er ferne Rede bembei halte
Im Ilnterhause verlas Llovd Äeorae einen tri be« Berg-rchriterchnnbrS hr-rmiifo^e rii An «gleich nur msgfi(6 ist fil1 rn "atimtale* wobr<un; ctricktri u~*b die Na» sial f enrvi tage- '-«-dem wird ter Band fri baff üb-nk'ugt ha6 riv Befn ecka"- mü den Gruhenbeiivem riem eriolg nickt zeit gen könne
London. 15. Avril Wnlll.- Tie Vlättct be- ksten sich rmt ber tramaN'chen Dmdtmi bie qfftrm in ben späten Abendstunden in b-r Cfrik- ’ege anortT-t'.-* ist durch tnz B-crilerfMnma bet ^edmSefiirr. mit bm Betaothri em hie Fra--'- hrt Verchrife-1N.1 der F°S*t-H-Pimbenfäfnr ru b^skn- nrrnr unb auf alle Profite rt verzich en bil be stohlmrndustrir au’ 'eftever Grimdl-ae st h» und durch bie ErNätvna de« Bet-arbrireriüh-^r« H o d- <?f*. baß Hr Perrinitt berri* feien, die Bohnft‘»'ie a-i’ rin-r Tisttikthafi« fj erörtern In diesen Qh> Näruna-n unb der baraur lotaenbra mitetnäckl- lichrn ft on fetf n | «vifcbnr Llovd George ■jnb riner toodmirrg von Patsam-n'Sr-i'^si-dern rir der Wohnung be« Prrmi'rmimster« st-h- bie Prrst- hrihiung«volle Anzeichen einer Jellerung der Srvriklaoe
London. 15 April «'Nen er.^ Hodar « teilt mit, datz at« d - Eraebn,'« der 6 tret F- ablaae ber Cienhah er und tcan*pirtarbrtrer Mdloren nmr*«. w'o-t eine Konteren, a''et Berrretr sämtlicher fto6(crtigm5ai ar morgen ein- zuberufen-
Die Recttrungsbil^ung in Preußen.
Berlin, 15. Avril ^Wolfs.) Minister- orä''dem Stegerwald machte heute ben bisherigen Koalition-Parteien bie Miaei- lung, daß er zweierlei n-.cht tue: et bilde kein Kabinett, das als eine Fortsetzung


