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die Butler $ur ödtenx-rttäung geliefert wird, höchstens 50 Pf Nr ein hcckbeS Kilo für den ÄeiuhanSel: a) in Gemeinden ratter 100 000 Eru- wohner höchstens I Mars für ein halbes Kilo, b) m Genwinden über 100000 (Limvvhner höch­ster^ 1,20 Mark für ein halbes Kilo Holt sich der Kleinhändler die Ware bet der LerteLunssslelle der Gemeinden selbst ab, so hat ihm diele 2 Mark für je 50 Kilo aus dem von ihr erhobenen Zuschlag eu vergüten. Auster diesen Zuschlägen kann im Goost- und Kleinhandel von dem Verkäufer bei Jedem Verkauf ein weiterer Zuschlag (Warenumscch- steuer) bis zu 15 vom Lausend des (Einkaufspreises erhoben werden. Tie Weiterverkauf-Preise der Ge­meinden und die Kleinhandelsveriaufspreis« sind durch die Gemeinden innerhalb dieses Rahmen- festrusetzen.

m.

Die in dieser Bekanntmachung ober aus Grund dieser Bekanntmachung feslaesetzlen Preise sind .Höchstpreise vn Sinne des Gesetzes.

*

Bestellung von Nährmitteln, fair die Landgemeinden des Kreises sollen ausgeaeben werden: 1. für bwtgetreideversorgiuigsberechtigte Kinder biS iu 12 Jahren (rote Karte) auf die Marke 71 der Nahrmittelkarte B: Grieß und eine kleine Menge Zwieback, 2. für die übrige brot- getreideversorgung-berechtigt*- Bevölkerung (blaue Karte) auf die Marke 81 der Nahrmitlelkarte C: Grieß.

Schul-ahn pflege. Die Ur Mittwoch den 16. l. MtS. für Lich vorgesehene Sprechstunde fällt aus

In der Gemeinde Alsfeld ist die Maub- ulld Klauenseuche amtlich fest gestellt worden

Leimtran-port russischerKriegS- aefangener. Mit Rücksicht auf den bevor- sehenden HeimtranSporl der russischen Kriegsge­fangenen werden sämtliche vom ArbeitLnachwei- iii Lessen, Lessen-Nassau und Waldeck erteilten Genehmigungen Mir Beschäftigung russischerKriegK- gefangener mit dem 15. Marz 1921 aufgehoben. Tie Russen sind unmittelbar dem Kriegsgefan­genenlager in Niederzwehren zumweisen: einerlei, ob die Russen erklären, in Deutschland verbeiben Si wollen oder nicht.

unb Schule.

Die gestohlenen Abiturientenarbeiten.

mc. Frankfurt a. M., 14. März. In der Nacht vom Freitag zum Samstag wur­den in einer hiesigen höheren Schule die sämtlichen schriftlichen Arbeiten der Abiturienten gestohlen.

Fl 2 a u b aeh, 11. Mär». Gestern fand unter dem Ersitz von Herrn Oberschulrat Glückert aus Tarnrflabt die mündliche Reifeprü sung am hiesigen Gymnasium Fnedencianum statt. Alle fünf Prüflinge bestanden: drei von ihnen wurden auf Grund guter schriftlicher Arbeiten von der mündlichen Prüfung befreit. Bon den jungen Ren­ten will einer Medizin, einer Hochbau studieren: zwei wollest sich dem Bankfach widmen, einer will Maschineningenieur werden. Leute fand in der Aula des hiesigen GynrnastumS die feierliche Entlassung der die-iährigen Abi­tur i etn t e n statt. In seiner Ansprache ermahnte Gvnrnasialdirektor Lenk die jungen Leute, immer Lich selbst treu zu bleiben. Außerdem fanden man­cherlei Darbietungen musikalischer Art (Gesänge und InstrumeittLlnrusiy statt, sowie Deklamationen au- den deutschen Klassikern.

Tas Neue Gymnasium »u Darm­stadt wird an Ostern 1921 zu bestehen aushören und wieder mit dem Lrchwig-Georgs-Gvmnasium vereinigt werden. Am Freitag den 18. März findet eine einfache Schluß feier statt, zu der die früheren Lehrer der Anstalt, die Seminarmit- glieder aller Jahrgänge, die ehemaligen Schüler mtb die Eltern der letzigen Schüler eingeladen sind.

QcmbtL

Berlin, 15. März. Börsenstim­mung sbi ld. Die Börse eröffnete ruhig und ohne eine klar erkennbare Tendenz. Die Kurs­bewegung war ziemlich eng begrenzt und nicht Einheitlich. Oberschlesische Werte waren we­gen der Erwartung eines guten Abstimmungs­ergebnisses fast ausnahmslos weiter an­ziehend. Laurahütte setzten aber infolge von Gewinnrealisationen mit 5 Prozent Verlust ein. Späterhin verfiel die Börse allgemeiner Lustlosigkeit und Abschwächung, als ein angeb­licher Beschluß der Reparationskommission be­kannt wurde, wonach Deutschland bis zum 1. Mai 20 Milliarden Goldmark zahlen soll. Die Kurse senkten sich zum Teil noch etwas unter den gestrigen Stand, obwohl das An­gebot nicht besonders dringend auftrat. Otavi- minen setzten die Aufwärtsbewegung in ziem­lich raschem Tempo fort und büßten über 40 Prozent ein. Der Anlagemarkt tonnte sich be­haupten. Auch Bankaktien blieben fest. Deut­sche Bank und Disconto stellten sich 3 Proz. höher.

Frankfurt a. M., 15. März. Bör­sen st i m m u n a s b i ld. Der Verkehr auf dem Devisenmarkt war im Nachmittagsverkehr eng begrenzt, infolgedessen auch bei den wichtig­sten Valutawerten sich nur geringe Verände­rungen bemerkbar machten. Auslandspapiere sind ohnedies in der letzten Zeit mehr vernach­lässigt gewesen. Das Jnterene erstreckte sich für inländische Jndustriepapieee, deren feste Hal- tung durch die regere Unternehmungslust dec Bankenkundschaft gefördert wird. Im freien Verkehr wurden Rastatter Waggon lebhaft umgefetzt, 271. Mansfelder Kuxe fanden zu höherem Kurse Aufnahme, 4900, 4950. Benz- Motoren schwächer, ca. 228. Nordd. Lloyd stellten sich gegen die Nachbörse der Mittags- bövse mit 175 3 Prozent niedriger. Montan­papiere erlitten mäßige Abschwächungen, welche sich im Rahmen von 14 Proz. be­wegten, Laurahütte 7 Proz. verloren, und Caro 2 Prozent gebessert. Elektrowecte zogen etwas an. Reiniger Gebbert 260, Leddern­heimer Knpferwcrke 400, und Hirsch Kupfer 363 blieben gesuchter. Manuf. Beck und Hen­kel stiegen um weitere 8 Proz. auf 518. Ehr»- mische Werte blieben ruhiger und wenig ver­ändert. Nur Weiler ter Meer fliegen 8 Proz., Th. Goldschmidt büßten 11 Prozent ein. An der Nachbörse Montanaktien auf Realisatio­nen schwächer, Caro 309, 305, nachbörs­lich 303.

entfett a M.. 16. März.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief Datum: 14. Marz. 15. März. Imperbam. Rottird. 2153,802158,20 2170,302174,70 Srflfiel.antiDfqxit . 464,- 465,- 457,- 458,- Lhristianta...... 1015,95 1018,05 1016,45 1018,55

Kopenhagen 1077,901080,10 1081,40 1083,60 Stockholm 1420,65 1423,45 1429,55 1432,45

Helsingfor, 165,80 166,20 162,30 162,70

Italien........ 229,75 230,25 230,75 231,25

London 244,75 245,25 246,37 246,87

New-Por» 62,53 62,67 63,05 63,19

Paris......... 443,55 444,45 437,50 424,45

Schweiz 1058,901061,10 1071,40 1073,60

Spanten 866,60 868,40 871,60 873,40

Men (altes),- -,-

Deutsch-Oesterr. . . . 14,98 15,02 14,48 14,52

Prag......... 81,90 82,10 81,95 82,15

Budapest 15,28 15,52 15,33 15,37

Bulgarien,,

Konstantinopel. . . . -,-,- -,-

Berlin

®beni> Abend- Schluß- Schluß-

181,55

253,50

179,75

178,50

175,

182,

313,

411,50

242,50

390,

7,

23,

1,58 r

16. 3.

Schweizer Franken

202.-

242,

616,

525,

407,

284,

Kurs 14.3.

77,50

328,- 309,25

580,-

237,

605,

Kurs 15. L 77,50

453,- 324,50

305,-

BOrfenkurfe.

Frankfurt

15.3.

9,47 Fr.

4,60 Fl.

9,85 fix.

100 Mit. -

100 fit. =

100 fit. -»

100 Fr. = i e =

100 ß. -

100 Fr. ---

100 fit. -

Züricher Devisenmarkt.

15.3.

London. . Htaßen . . Brüssel . . Budapest. New-7)orK Agram . .

1.375

7.65

40.80

23.-

21.65

42.70

1.425

fix. fix. fix. Sh. Fr.

9.375

1.35

7.75

40.85

22.87

21.60

42.85

1.45

585.-

Iürich r. . Amsterdam. Kopenhagen Sw<?h'olm Men London. . Daris . . . New-Horb

14.3.

9,42

4,65

9,45

121,75

7,15

1092,-

8,

22,75

1,60

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt

14.3. 77,50

68,30 67,50 66,40

181,50 298,50 250,- 216,75 205,25 179,- 188,50 180,84 464,84 310,- 324,50 466.- 326,50 301,- 579,- 527,- 409,- 265,50 240,- 485,- 244,25 615,- 250,-

72,20

Kur- 15.3.

77,50 68,40 67,60 66,75

181,50 301,- 255,- 217,84 205,50 179,75 186,50 179,- 452,- 311,50 324,75 461,- 327,75 309,- 579.- 529.- 410,- 285.- 236,50 477,50 240,- 603,- 246,-

72^0 393.-

100 $ = 590

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Wechsel auf:

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Datum:

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(In einem Teil der Austage wiederholt.)

Ein Protest der hessischen Volkskammer gegen die Zwangsmaßnahmen.

Darmstadt, 15. März MTB.) Bei der heutigen Wiedereroftnunq des hessischen Landtages gedachte ^taatspräl ibmt Ullrich der schweren Leiden, die durch das Inkrafttreten der Sank- ttonen über uns beremgebrnodjen sind, und deren furchtbare Folgen sich erst allmählich geltend ma­chen werden. Tas Leid der Bevölkerung, die von der Besetzung betroffen ist, geht uns allen zu Lerzen. Wir rufen ihnen zu, fest und treu zum Reiche zu stehen. Zugleich erheben wir Protest gegcndieZwangsmatznahmen/die gegen den Bersailler Friedemsverrrag verstoßen. Mit­teilungen über ein etwaiges weiteres Dorschteben der Besatzungstruppen liegt nicht vor. Nur bte FinanzäiMer haben die Mitteilung erhalten, datz

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sie 'ich der Rhcinlandkommi'fwu ru untmHIoi bauen. Dir werden die aröLrc '.vJimaTamMt au» dir Entwicklung der Tingt m den bw-tztrn Gebieten richten, und alles tun. um ba? kommende Elend zu lindern. Tas füte aber ftebt test, bau alle wtrtschaitlichen Sanktionen nicht dazu tirtnrn werden, die gen-ünschten Müliarben Gv!bmari zu erhalten. VaS wir tun können, ist aus­halten im Bewußtsein unseres Reche», um die Gegner zu imtngert, um mit Un- tu ixTbanbehi. bis beide Teile das notwendigste erreicht baber. Unseren Volksgenossen rufen imr inOvischen n, treu »um Reiche tu stehen.

Darauf wurde mit allen gegen die Stimme bd unabhängigen Abgeordn-ten eine Entschlie­ßung angenommen, in der heißt:

..Unsere ehemaligen Gegner im VeltkneM wollen keine Verständigung Sie rvoltat uni'ere pol tische und wirtschaftliche Vernichtung «te Nativn. Dem dienen die sogenannten Srnktion«. die sie völlig gegen Wortlaut und Sinn de- Frie- densvertrages und gegen das mtemationale Reckt über uns verhängen. Dagegen erhebt bet hessische Landtag schärfsten (Ein- spruch Lessen das (*nebm 40 Pn>4 feinet (Gebiete» be'cBt ficht, bat von diesen 0^-waltmaß» nahmen wteder das schnveste zn erdulden. Neue schwere Sorgen und Bedrückungen warten unserer Brüder ienic.t? de- Rhein- Dir grüßen unsere Brüder im besetzten Gckiet und bewundern ihre» Mut und ihre ShiSbaner, Wir wissen un- ein- mit ihnen in der Treue und Anbänalichk.n: zum Deut­schen Reich. Mögen die Gegner endlich begreife», daß das deutsch Volk einig ist in dem ehrliche» Willen, den Friedensvertrag nach Maßgabe feinet Kräfte zu erfüllen. Neuer Druck und Ge­walttaten fördern unsere Fähigkeit zum Bezahlen nicht. Aber sie machen uns auch nicht wankend in unserer Treue zum Reich 3e mehr man un­drückt, um so fester schmiedet man uni zusam men."

Neue Forderungen der (rittenft.

Paris, 15. März. DTB.) Die ,.Pcrit Bari- fien'* mitte fit, bat dieRe raratic nskommisstsN^ sich gestern versammelt, um Deutschland aufM fordern, den Artikel 23.5 des Frieden-vertrage! auSzuführen, d. h den Rest der Summe »a begleichen, die nach Ansicht der Kommission noch nicht befahlt ist. E- bandelt sich hier um die 20 Milliarden Goldmark. Bekanntlich bat Deutschland nach seiner Ansicht für 21 Milliarden Goldmark seit b^m Waffenstillstand an die Alli- irrten geliefert. Die alliierten Regierungen jedoch behaupten, daß nur die Summe von 8 JDtilliaibtn erreicht wurde. Tie Reparationskommission werde ferner gemäß Artikel 233 spätesten- am 1. Mai 1921 DeutsÄand den Betrag der Bd-ilVn mit­teilen, deren Ersatz der Vertrag vorschreibe. Dal Blatt rügt hinzu, dieser Betrag sei notw-ndiger- rocife böiier als die Summe, die das Abkommen von Paris festgesetzt habe. Mit anderen Worten, so sagt bad Blatt, wenn Deutschland bei feiner Ablchnirng beharren werde, toerbe es die Alliiert« zwingen, die lückenlose Ausführung des Friedens- Vertrages zu verlangen. Das sei die Bede utung der gestrigen Sitzung der Revarationskommiision.

Eine Sondersitzung des amerikanischen AongrefkS.

Washington, 15. März iWTD.) Nach einer Besprechung mit dem Prändenten Lardm- teilte Senator Lodge mit, bau bte SondersitzUNg de- Kongresse- zum 11. 2kprü einberufen ML

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