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Dienstag, den 18 Oktober, vormittags 10 Uhr, versteigett die Gemeinde im Rathaus einen

Bullen

Zll Schlachtzwecken an den Meistbietenden.

Rodheim a. b. Sieber, den 14. Oktober 1921.

Bürgermeisterei Rodheim. 11025D

Bender.

Samstag, 15. Ottoder 1921

Kiehener Anzeiger (Srnrral-Anzeiger für Gberhefien)

KINDIRMEMr*

* enthält beftc Alpenm ikh

gebiet entlassen. Das gefährdete Gebiet besteht nur

GrdilbcrpafurtlTLX- Originaldofe U1.3 60 in allen rinfchtigigen Gefcbäf ten

16. CIL CB i e | d. Sonn. 9: Deichte. 9Vs Gottesdienst (Feier der Eröffnung d. 5tonfirm Unterrichts): im Anschluß Feier d. hl. Abend­

11: Kinderttrche f. d. Marku s-

Der teure Bohnenkaffee gibt erf( dann allen feinen Öcrrakl rtftlos her roenn man Pktilerl thtWrs ftafk<-nmz dazu lut. Cin Versuch überzeugt

Berlin, 14. 01* 3n Laubegast an der Elbe ist der vaterländische Dichter Max Dc - wer im Alter von 60 Jahren gestorben. Dewer war besonders ein poetischer Dorhertticher Bis­marcks.

Nr. 242 Zweites olatt

Aus dem Amtövcrkündiguuqsblatt.

DaS Amtsverkündigungsblatt Br. 145 vom 14. Oktober enthält: Liquidation der Landes-Milch» und Fettstelle sowie der Landes­futtermittelstelle in DarmstadL Gesetz über die Ermächtigung der Staatsregierung zur Reursge- lung der Dienstbezüge der Kommunalforstwarte so­wie di« Heueinteilung der Förstereien. Dienst­nachrichten. Oefsentllcher Zottel anschlag der Stadt Gießen.

Bachdem in der Gemeind« Reuters die Maul - und Klauenseuche seit einiger Zeit erloschen ist, wird im Einvernehmen mit dem Kreisveterinäramt der Sperrbezirk Reuter« wie­der aufgehoben. Die Gemeinde Reuters wird zum Deobachtungsgebiet erklärt. Die Gemeinden Wal- lenrod und Maar werden aus dem Devbachtungs-

nischen etimmtn, Rhbnik mit 4714 deutschen und 1943 polnischen Stimmen, endlich Gohrau mit 2353 deutschen und 1036 polnischen Stimmen.

Die vorstehenden Zahlen sind dem amt­lichen Mitteilungsblatt der OntcroIHiertcn Kommission in Oppeln, demJournal Officiel de Haute Silesie", entnommen, eg ist also an ihrer Authentizität keinerlei Zweifel möglich. Die Zahlen geben einen sprechenden Beweis für die schreiende LIngerechtightt des Genfer Spruchs.

Was Polen zuqewiesen wird.

Paris, 15. Okt. (WTB.) Aach einem Bericht de«Mattu" sollen nach dem Dvr- schlag des DölkerbundSrateS Polen über­wiesen werden: 81 Prozent der Koh­lenförderung, 70 Proz. der Eisen­gewinnung und sämtliche Ztnk- gruben.

Berlin, 14. Oft. (BSTB.) Wenn sich die Rachrichten über die Teilung Oberschle- sienS bestätigen, gehen 86 Prozent der ober- schlesischen bzw. 42,5 Prozent der gesamten deutschen Kohlenvvrräte bis 1500Meter Tiefe verloren. 64 Prozent der oberschlesischen Stein ko hlenförderung kommen an Polen, was nach den Förderungüziffern von 1913 einen jährlichen Ausfall von 28 000 000 Tonnen Steinkohlen für Deutschland bedeutet. Es kommt hinzu, daß die deutsch bleibenden Koh­lenwerke größtenteils stark abgebaut sind. Bon der gesamten deutschen Zinkproduktion gehen mehr als 60 Prozent an Polen verloren und ebenso kommen sämtliche deutschen Zink­hütten Oberschlesiens in polnische Hand. Don der deutschen Bleierzförderung, so­wie den darin enthaltenen Silbererzen gehen 27 Prozent verloren, da 75,4 Prozent der oberschlesischen Bleierzvorkommen in dem ab­er bgetrennten Gebiet liegen. Für die Eisen­industrie lassen sich noch keine genauen Zahlen mitteilen, doch ist auch hier mU einem Verlust von mehr als 63 Prozent der ober­schlesischen Eisenindustrie zu rechnen.

Für Rheumatiker u. Nervenleidens ;

Rann wieder ohne Brock gehen, wie vor

2 Jahren.-

Oerr i>ran» Viehweider. Bozen, schreibt u. n.- ^Jkh (ic'tätifle Ihnen hiermit, bah ich. feit ich Togal- Tabletten flcnomnten habe, von den schmerzen be­reit» gan- bcheit bin und wieder ohne Stock geben kann, wo ich früher 2 Zabre - bevor ich von diesen vor-üglichen Tabletten Kenntnis gehabt habe immer sitzen muhte und ohne Stock keinen Schritt machen konnte. Ich bade die Einreibungen, weiche mir empfohlen wurden, alle gemacht, aber alle ebne (Srfoln. Rur die ein-igen Togai-Tabletten haben mich wieder gut beroettellt, fo bah ick» lebeui Ein­zelnen, den bas Unglück trifft, an Rheumatismus ober Ibchiav au leiden, Togal Tabletten emvfedlen werbe." Aehniiche unb noch ttberrafchrndere E'iolge errietten viele andere mit Togal bet fWbcuma, I»chia», Herenfckntk, Dchmerzen In den Gelenken unbWliebern, Wicht sowie bet Nerven- unb KovsschmerAen. l'tu Versuch liegt im eigensten Interesse! Nertihrti ginn- zend begutachtet. In allen Apotheken erhältlich.

Kunst und Wissenschaft.

Erstaufführung:DanlouS Tod".

IL Frankfurt. 14. Ott. 1921.

Bei der Grstaufführung des revolutionären Dramas .D a n t o n s Tod" von Georg Büchner tm Frankfurter Schau sptelhau sc traten Vorzüge und Schwächen der Dichtung klar zutage. Gs wirkte die Sprachgewalt, die scharfe, fein ge- schliffenc Rhewrik, und in manchen Szenen, wo rem Menschliches zum Erklingen kam, da fpurtc man den Funken einer kraftvoll genialischen Be­gabung. Trotzdem ging die Wirkung des ganzen Werkes doch mehr zum Kunstverstand. alS das) sie den Hörer unmittelbar gepackt hätte. Es ist eine Reihe von Episoden und losgelösten Stücken aus der Revolutionszeit, kein Drama mit deutlich erkennbarem Aufstieg, ein Hintereinander von Er­eignissen, dem die dramatische Gipfelung fehlt. Dazu stören zahlreiche sernliegcnde Anspielungen und- breite, oft überspitzte Tiraden. Gerade die Frankfurter Ausführung, die der Gastspielregis­seur Berthold Viertel vom StaatStheatcr in Dresden zu hohen Graden der Vollendung ge­führt hatte, lief) neben dem Bewundern und Stau­nen über die ursprüngliche Dicht kraft des Früy- vollendeten 3toeifel wach werden, ob dieses Werk für die Bühne bestimmt sei. 3m Rahmen der Stilblüte werden Szenen von prachtvoller Bild- Hastigkeit und Lebensfülle erreicht, die Masse, in engen Raum jufammangebrängt, gehorchte einem Willen, und die Darsteller der Rune aalglatte Doktrinär Robespierre TaubeS, die heiß- blütige ®rifette Gerda Müllers die zart elegische LucUe der Frau .Brod und Feld Hammers feu­riger, lebensbejahender Danton voran gaben ihr Bestes. Ihnen und dem Spielleiter dankte zuletzt starker Beifall des Publikums.

mahlS. Opfer für den Kteinkrndcrschullo.ds. Sonntag. 16. Ott., norm. 10: Kirchberg 11: Hl. Abendmahl f. d. alten Leute von 6 tau­en b e rg Rachm. 1» .: Lollar. Hl. Adead- mahl f. d. alten Leute.

Katholische Gemeinde.

Samstag. 15. Ort., nachm 5 u. abds. 8Ubr: Gelegenh. z. bL Beichte. Sonntag. 16. Ott 22. Sonntag nach Pfingsten. Vorm 6V>: Ge­legenheit z. hl. Deichte. 7: Hl. Messe. Kommunion d. 3ungfrauen. 8: Austeilung d. hl. Kommunion. 9: Hochamt m. Pr. 11: Hl Meste m Pr Rach- mitt. 3: Ehristenlehre: darauf Role ckranzandacht m. Segen. 4F,: Zungfrauenko grcgation Diens­tag u. Freitag abds. 6»/,: Rofentranzandacht m. Segen.

Ka t h. Gottesdienst. 16. Ott ßj <t>. vvrm VA nachm Vi3 älhr. Hungen, vorm. 1*10 Ubr.

3frael.Religionsgemetnde. Gottes­dienst in der Synagoge (Sud-Anlages. Mon- t a g. 17., und Dienstag. 18. Oktober Laub- Hütt e n f e st. 1. Tag. Vv-nbd. 5.15. Morg 8.30. Predigt. 2. Tug Vorabd. 5.15. Morg. 8.3? Abds 5.30 und 6.10 Uhr.

Pfr. Decker.

gemeinde: Pfr. Decker. Abds. 6: Pfr. Mahr. Deichte u. Feier d. hl. Abendmahls f. Matthäus- u MorkuSgemeinde. Montag. 17. Olt, abds. 8: Markusgemeindeabend im Mariussaal mit Didel- befprechung. DtenStag, 18. Olt., nachm. 4: Fvau enmi sf ionsveretn. 3n der Zvhannes- kirche. Vorm. 9V» älhr: zugl. Milltärgottes- dienst: Pfr. Llusfeld. 11: Kinderkttche i. d. Zo- hannesgem.: Pfr. Ausfeld. Abds. 6: Pfr Dech- tolsheimer. Deichte u. Feier d. hl. Abendmahls f. Lukas- u. Johannes gemeinde. Abds. ?y2: Ver­einigung d. ionf. männl. Jugend d. Zohannes- gemeinde im Johannessaal. Montag. 17. Ott... abds. ZV3: Hugendvereinigung d. ßutaägemetnbe (männliche Abtellung).

Was wir verlieren sollen.

Don den Gebieten, die nach den bisheri­gen Meldungen Polen zugewiesen wer­den sollen, haben zahlreiche Städte und Dör­fer bei der Volksabstimmung starke deutsche Mehrheiten aufgebracht und somit ihren deutschen Charakter bewiesen.

3n der Stadt Kattowitz sind bei der | Volksabstimmung am 20. März 22 744 deut­sche Stimmen und nur 3900 polnische Stimmen gezählt worden. 3n Königshütte hatten 31 864 Stimmberechtigte für Deutschland und mr 10 764 Stimmen für Polen gestimmt. Aber nicht bloß die Städte haben große deut­sche Mehrheit aufzuweisen, sondern auch di«

kreise des Polen zugewiesenen Gebiets, ie Stadt Myslowitzim Landkreise Kattv- tz hat mit 5827 Stimmen für Deutschland estimmt- 4528 Stimmen wurden für Polen ezählt. 3n Laurahütte betrug die beut- che Mehrheit 6160 Sttmmen bei nur 3081 Immen für Polen. Zn Chorzow wurden 3242 deutsche Stimmen und nur 2980für Polen abgegeben. 3n Simianowiy wurden 5441 deutsche Stimmen und nur 4232 für Polen gc- -Lhlt. Auch Zabrzehat eine deutsche Mehr­heit von 4703 Stimmen gegenüber 3866 pol­nischen Sttmmen. Die Kreise Kattowitz Stadt und Land zusammengenvmmen haben 75 666 deutsche Stimmen und nur 70 019 polnische Stimmen aufgebracht.

Das Schicksal der Stadt Beuthen ist nach den bisherigen Meldungen noch unbe­kannt. Aach einzelnen Meldungen soll auch Beuthen an Polen abgetreten werden. Die schreiende Ungerechtigkeit, die darin läge, er­gibt sich aus dem Abstimmungsergebnis vom 20. März. Die Beuthener Bevölkerung stimmte mit 29 890 Stimmen für Deutschland; für Po- Jcn wurden nur 10 101 Stimmen gezählt. Der größte Teil des Landkreises Beuchen soll eben­falls zu Polen kommen. Auch hier handelt es sich um eine überwiegend deutsche Bevölke­rung. Bei der Abstimmung am 20. Marz wur­den folgende Stimmen abgegeben: 3n BiS- marckyü 1 te 8340 für Deutschland und 4654 für Polen, in Reuheiduck 1905 Stimmen für Deutschland und 1280 Sttmmen für Polen; in Swientvchlowitz 6340 Stimmen für Deutschland und 5882 für Polen. Stadt- und Landkreis Beuthen zusammengenvmmen wei­len ebenfalls eine deutsche Mehrheit von 74565 Stimmen auf gegenüber 73122 polni­schen Stimmen.

Auch in den Streifen Rhbnik und Pleh befinden sich zahlreiche Ortschaften mit deu t- '(djen Mehrheiten. 3m Kreise Pleh ist es u. a. die Stadt Rikolai mit 3059 deutschen

Stimmen gegenüber 2443 polnischen; dann die Stadt Pleh selber mit 2843 deutschen und nui 910 polnischen Stimmen. 3m Kreise Rhbnik haben sämtliche Städte deutsch gewählt, und e____ . . .

zwar LoSlau mit 1669 deutschen unb 662 pol- noch im HmfreiÄ der Gemeinde Dirlammen.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde. (Sonntag, 16. Oktober, 21. noch Trinitatis. Erntedankfest.

3n der vtadtkirche. Dorrn. 9Vs Ubr

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behördliche Anzeigen

Stöbt Sebcnsmittdamt

Warenausgabe

für die Woche vorn 17. Oktober bis 23. Oktober 1921.

Richt rechtzeitig abgeholte Ware verfällt.

1. Brot: Wochenmenge 1850 Gramm Brot oder 1370 Gramm Mehl.

2. Sonderausgabe des LebenSmittelamts: Trockenmilchpulver 90 Gramm 4.25 Mk Stadt. Drennstoffamt.

Verkauf von Brennholz: Abgabe tu Mengen von xk Zentner an vom Lager in der GabelSbergerstraße. Bezugscheine werden im Brennstosfaml ausg g b- n Preise: Hartbolz ge- ((mitten 15 Alk. für den Zentner, Weichhvlz 13 Mk. für den Zentner. Kleingehacktes Holz 150 Mk. für den Zentner mehr. Bei Abnahme '.ion mindestens 50 Zentner wird ein Preisnachlaß von 1 Mk. für den Zentner gewährt.

Giehen, den 13. Oktober 1921. 11015B

Der Oberbürgermeister.

(Lebensmittelamt und Brennstofsamt.)

Schafversteigerung.

Mittwoch, den 19. d. Mts., nachmittags 1 Uhr, kommen in der Schäfereigesellschast Leihgestern ca. 80 Schafe, Hammel und Lämmer zur Versteigerung. oissi?

Bekanntmachung.

Sperrzeit für Tauben.

Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Art. 39 Abs. 1 Fffer 2 des Felbsttasgesehes vom 13. Juli 1904 aufgefordert, ihre Tauben während der Saatzeit vom 12. Oktober bis 10. Rovember 1921 einzuhalten, andernfalls sie zu gewärtigen haben, dah die Taubenhalter gemäß vorgenannten Gesetzes be­straft und die Tauben von dem Feldschuhperional abgeschosien werden.

Rach § 2 des Gesetzes vom 28. Mai 1894, den Schutz der Brieftauben betreffend, gelten für die nach­folgenden Besitzer von Militärbrieftauben die ersten 10 Tage der Sperrzeit.

1) Geißner, Erwin, Plocksttaße 9

2) Hambach, Georg, Walltorstroße 35

3) Henkel, Heinrich, Walltorstraße 27

4) Kipper, Ehristian, Schiffenbercer Weg 12

5) Kosinaer, Wilh-lm, Landgraf-Philipp-Pl. 1

6) Rosenbaum, Fritz, Löwengaffe 20

7) Rühl, Ludwig, Marktplatz 13

8) Reusch, Konrad, Wieseitzer Weg 3

9) Schmalz, Friedrich, Biemarchstraße 40

10) Schomder, Willi, Walltorstraße 51

11) Schmidt, Hu«o, Wilhelmsiraße 8

12) Vollmer, Gustav, Frankfurter Sttahe 89 Gießen, den 7. Oktober 1921 10824B

Der Oberbürgermeister. 3. D : Dr. 2t d f e n b e r g.

Bekanntmachung

Nachstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntnis

Dießen, den 11. Oktober 1921.

Der Oberbürgermeister. I. D.: Or. R o s e n b e r g.

Bekanntmachung

bett. Feldbereinigung Heuchelheim; hier: die Arbeiten des III. Abschnitts.

3n der Zeit vom 29. Oktober bis einschließlich 11. November 1921 liegen auf dem Gemeindehaus zu Heuchelheim die Arbeiten des III. Abschnitts zur Einsicht der Beteiligten offen.__

Es sind dies:

11 Hauptkarten, aus welchen auch die Bonitäts- erhöhungen sowie die Bewertung der Zu­schnitte aus Nachbargemarkungen zu ersehen find;

6 Bände Gütergeschoffe I;

1 Band Zusammenstellung der Gütergeschoffe;

1 Band Iuteilungsverzeichnis;

1 Heft Obstbaumabschätzungen;

1 Heft Obstbaumgeichoffe;

Abschrift des Deschluffes vom 7. Juni 1921 über Iuschlagswerte Protokoll über Änderungen des Weg- und Grabennetzes infolge Zuteilung. Das Verzeichnis der drainierten Grundstücke mit Hin­gabe der entstandenen Kosten Das Verzeichnis der Zuschläge für erhaltene Hofreitezuschnitte.

Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet daselbst

Samstag, den 12. November 1921, vormittags 9-10 Uhr

statt, wozu ich die Beteiligten mit der Androhung einlade, dah die Nichterscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen sind.

Die Einwendungen find schriftlich und mit Gründen versehen einzureichen.

Die Vorzeigung der neuen Grundstücke findet an Ort und Stelle, Montag, den 7. November 1921 und soweit erforderlich die folgenden Tage statt.

Zusammenkunft dazu am 7. November 1921 vor­mittags 8 Uhr beim Gemeindehaus.

Friedberg, den 10. Oktober 1921.

Der Heff. Feldbereinigungskommiffär: Schnittspahn, Regierungsrat.

Bnllcnverkauf.

Ein fetter Simmentaler Bulle der Morkgenoffen- fchaft Bellersheim soll im Submissionswege verkauft werden. Angebote pro Zentner Lebendgewicht sind bis zum Dienstag den 18. Oktober L F. oormtt. tags 10 Uhr an unterzeichneter Stelle einzureichen, woselbst die Derkaufsbedingungen bekannt gegeben werden.

11034D Bopp, Markmeister.

Bekanntmachung,

die Wahl zum hessischen Landtag betreffend.

Die Wählerliste (Partei) für die zu der Wahl zum hessischen Landtag in der Stadt Gießen mit der Gemarkung Schiffenberg und Herrenwald stimm­berechtigten Personen liegt vom Sonntag den 16. Ok­tober 1921 bis einschließlich Sonntag den 23. Ok­tober 1921 und zwar an den Werktagen vormittags von 8-1 Uhr und nachmittags von 3 6'/, Uhr, an den beiden Sonntagen nur vormittags von 8-12 Uhr auf dem Stadthaus - Bergsttaße2O, Zimmer 7tt.l4 - zu jedermanns Einsicht offen.

Einsprüche gegen die Richtigkeit und Vollständig­keit der Liste (Kartei) find bis zum Ablauf der Aus- legungsfrift bei Meldung des Ausschluffes bei dem Oberbürgermeister (Wahlamt, Stadthaus Berqstr 20, Zimmer Nr. 14) schriftlich anzuzeigen oder zur Nieder- schrift zu geben. Soweit die Richtigkeit einer De- Häuptling nicht offenkundig ist, find Beweismittel beizubringen. Wird ein Einspruch nicht soson für begründet erachtet, so entscheidet über ihn der tzreis- ausschuß endgültig. 10984B,

Gießen, den 14. Oktober 1921.

Der Oberbürgermeister. 3. V.: Dr. Cetb-

Bekanntmachung.

Betr.: Die Landtagswahl 1921.

3n den nächsten Tagen werden sämtlichen wahlberechtigten Personen der Stadl Gießen ein­schließlich Gemarkung Schifsenbera und Herren­wald Denachrichtigungskarten über ihre (Vn- tragung in die Wählerliste der Stadt Giehen für die am 27. Rovember 1921 stattfindende 2a.ib- tagSwahl zugehen. Am 15. Oktober wird die Zu- Stellung beendet fein; wer dann noch nicht im Be­sitz einer Karte ist, wolle sich umgehend beim Städtischen Wahlamt Stadthaus, Dergstt. 20. Zimmer Rr. 14 melden, damit etwaige Un­stimmigkeiten der Wählerliste berichtigt werden können. Wer die erforderlichen Schritte zur Rich­tigstellung unterläßt, läuft Gefahr, bei der bevor­stehenden LandtagSwahl nicht wählen zu können.

Gießen, den 11. Oktober 1921. 10905B

Der Oberbürgermeister. 3. D.: Dr. S e l b.