einen
im Alte
M
n
Lollar,
Die Be
17. Fortsetzung.
(Nachdruck verboten.)
Ges und uner Vater, B
i'-.bben Aochba tti!4 in- Leben g tihfl-nifl e-ema/iger. er. -fcfttt nwrjffl ti « «W# wirt' die t »V btt bottlto
3Hr blti Ztilno^tnt Äran3fpenb unseres sieb Bir allen u aus.
Fro
i C;,H ber
Ein Iugendtraum
Von $). vonderOsten.
*♦ Amtliche Perfonalnachricht.en. Grnajtnt wurde am 7. April 1921 der Mili>c- anroärter August Kreiling aus Wiei'eck mit Wirkung vom 10. Mär^ 1921 ab -um )?lmtsge- hi fen an der Landes mwersität. Ernannt nmrte am 9. Aprü 1921 die Anwärterin für Lehramt an höheren Mädchenschulen Mathil.e Marr aus Oiicstcn zur Lehrerin an ter Hö Herrn Bü gerf chule au Heppenheim unter Be.assung m der Kategorie der Volks schrill ehr erinnert. Ernannt wurde am 13. April 1921 der Oberlehrer an der Oberreal - schule in Alsstlb Cito SBirth tum Oberlehrer an der -Oberrealschule in Heppentni n mit Wirkung
“nl<ten (ä|
alten Armeeo^^Te. (Beikall rtftr tob IMrr» spruch und Unruhe linksGräf fährt rort: TXe Tätig leit der Sipo ist um entehr anzue.kr7ti.en, als die Regierung gecadr ber ihrem Anstel.angsterhält- nis kei l b-fonie.e$ LntgvgrnLrmmen gezeigt h»-t Tem Mini.ier mache ec den Borwun, die Forderung der Reichsregierung, Jittern terunpslager für imerroürMXc Aus a dec zu schaf e , nicht e - füllt -u haben. Nur so würde es dm SM en möglich, chre blulrge Propagmida zu t ecken. In Berlin besteht ganz os en ä e bj schcwi.ische tzent a e unter den Augen des Polizeipräsidenten ui b des Ministers. Ter schlimmste Dorwun gegen den Minister unö Herrn Hersing liegt aber in der
Nichtvertvenoung 0er Reichswehr.
Weshalb haben wir denn die Reichswehr, wenn wir ftc nicht verwenden dürfen? Wäre die Ri b-s- wehr verwendet worden, wären auch sicherlich nicht so Diel lommu i lische Führer entkomme t. In Naumburg lagen 1030 Mann Reichswehr Urb mußten zuseHen, wie die Törfer der Umgebung geplündert wurden. Sächsische Reichswehr durfte einem vreu&iidxn Torfe, das vor ihr an ber Grenze lag, nicht beiip.tigen, a S es heimgeiucht wurde. Wenn aber Herr Severing mit dürren Worten erflärt, er habe desha.b mit ungenügenden Mitteln gearbeitet, um den Aufruhr erst zum Dolen Ausbruch gelangen zu las en so mäßen sich die Hinterbliebenen ber Opfer ba ihm bedanken. (Lärm und Protest links.) 3hm hat Herr 2e- Dering neue Ältionen im In ecesse der Arbeiter angelündigt, um reinen Tisch zu schassen. Tie Heu für solche Ankündigu'.taen ist vorü er, dntn schon bet den letzlen Wah en haben nur noch zwei Fünstet der Wähler für die Litte gestimmt, uns schreckt daher eine solche Ankündigung nicht. (Langandauerndes Bcavo rechts, Psui'.ufe und Unrohe links!)
btt Msnsslerkaldtre^rs von ^onaviereo und Oberregierungsrat Wiblecke zu kurzem Besuch in Atel eingetroffen. Der Besuch gilt der Erörterung wirtfchaftlicherFragen. Am Vormittag besichtigte der Minister mit den Herren seiner Begleitung die hiesigen Groß- toerften fonre das Institut für Weltwirtschaft und Seeverkehr. Sväter wurde eine Fahrt durch die Kieler Hasenanlagen unternommen.
Uns dem besetzten
Denunziation Deutscher durch Deutsche.
Aus dem besetzten Gebiet wird geschrieben: In neuerer Zeit zeigen die bisher vereinzelten Fälle ber Denunziation! Deutscher durch Deutsche bei französischen Gerichten Neigung zum stärkeren Hervortreten. Bei diesen traurigen Vorgängen Handelt es sich dabei fast durchweg um Vergehen ganz leichter Art, wie Nichtablieferunq von Massen, Beleidigung der Armeen und dergleichen, die dann zu Haussuchungen durch die französische Gendarmerie und zu Verurteilungen, die infolge des Kriegsrechts empfindlich sind, führten. In einzelnen Fällen liegt sogar Anzeige durch Familienangehörige und Verwandte vor, ja sogar von Frauen gegen ihre Männer. Dieses wider- 'Uche Angebertum, das freilich in der Art der Gerichtsbarkeit seinen Ursprung hatte, weil viele glaubten, sich auf diese Weise lieb Kind zu machen, ist selbst von den französischen .kriegsgerichtlichen Beamten schon abfällig vermerkt worden Man sollte doch deutscherseits so viel Stolz und Würde aufbringen, um sich nicht auf diese Weise selber zu entehren und sein ganzes Volk in den Augen der anderen herabzusetzen.
ijt em tA*Kogcl
habe mal so was gelesen, dak für iebm die tEtujri>e kommt, wo . .
Ein neues, schalkhaftes Augenzwinkern, doch als die kleine Tarne merkte, einen tute burdxru? intaceigite en Bo en ihre Spätzchen fanb.n, brach sie mitten im Satz ab und sprang aut. „Ich will mir den Reisestaub ein bißchen ab spülen," tt t sie, „in füm 'Mi tu en bin ih wie'ec bi. Tort rechts die Tür, vor der mein gruuer Koffer steht, führt ja wohl in mein Reich?"
Ina nickte. Sie begleitete die tunge Doch er niciü hinüber, um ihr beim Ausvacke.i m b C i - räumen beb Iflub -u sein, nn? k* sich eigentlich uorgcnommai hatte. MiLe sank sie am bm Stuhl am Fenster, wo sie vorhin so e'm süchtig nach Lonun ausgeschaut bitte. Würde de es junge Ting mit dem Spott aut "ben Ütpren und dem Uebermut in den Augen ihr b'e Freundin we den können, die sie sich ersehnte? töütb.* eS tot gelt igen, einen Weg m diesem Herren «i si ben? Nun, i-e wollte sich we.ifftens Mu e geben, ihn -u suchen. Ten Kopf in die Hand geftülit, Nickte fit sinnend hinaus aui "bic strafte, betet Lelen ihr 'remd war, fremd mx die Welt um fte her.
Träge und langsam schlichen die Stunden da- htn. ES dauerte ziemlich lange, bis Fräulein Lonnv wieder in das Zimmer täi-elte: ihr • ir- liches Figürchen steckte jetzt in der allecrncd rn en Toilette Ein Liedchen trällernd, ließ u sich auf dem Schemel zu Ina- Füßen nicktr und er* zählte, inSbrenb ihre Fineer mit ber 'cidenen Quaste ber Nähtisckd cke hielten, unauf ör'ick daS bunteste, krauseste Zeug: e-dirirren aus re n P r- sionslcoeu und Wine über Lehrer u d Mitsdnilc- rtnncn. Aber auch nicht ein einziges winnes.
preuhischer Landtag.
6. Sitzung, Donnerstag, 14. April, nachm. 2 Uhr.
PrL ident Lei nert eröffnet um 21/t Uhr die Sitzung und teilt mit, daß ter
Abg. Adolf Hoffmann (Kommunist) sein ManLat nietelgelegt
hat. (Große Bewegung im ganzen Hause.) Der j Präsident teilt weiter mit, baß auf Beschluß des > Aeltestenrates die 10 Gegenstände der Tagesorb- nung, die sich sämtlich mit ben mitteldeutschen Unruhen beschäftigen, gemeinsam bchandelt werden sollen.
Zunächst begründet Abg. Gräf (D.^Natl.) 1 eine große Anfrage der dentschnationalen ! Fraktion wc-halb das Staatsmmisteri'tm, ob^ wohl es durch wiederholte Veröffentlichungen rechtsstehender Zeitungen seit Tangen Wochen auf die planmäßigen VorbWeitungen des mit chteut-- schen Ausstandes aufm'tf.am gemacht worden sei, nichts unternommen hab', um wirk am gegen das Treiben der kommunistischen Partei und ihrer Presse einzuschreiten In der Begründung sagt Abg. Gräf, es sei kein Zufall, daß die furchtbaren Verstörungen gerade in dem Bereiche des Herrn Scrfing diesem
Mufterinstitut noch revolutionärer Derrval- tungskunft,
aefchehcn sind. (Unnihe b.n den Soz.) Herr Sxrfinq, dieses negative Derwaltungsgenie (Heiterkeit recht-'» ist die Treppe hinaufgefallen, nachdem er sich in Oberschlesien unmöglich gemacht hatte. Sein Dcrwaltnngsbzirk in der Provinz Sachsen ist geradezu ein Vcrsuchslaboratorium für unafp hängige und kommunistische Landrat Sanwärter geworden. Ter komnumistiid e La datKafparek hat es b.isDielSwei'e v.-r'indert, daß die Schutzpolizei gegen die Putschisten herangezogen mor* oen ist. Er hat dam t großen Schad n angerichtet. Wie will Herr Swering di 4»s Treiben der ihm untcrstehenoen Dcrwal'ungSbeam!en verantwo ten? Preußen ist unter seinem Regiw- z'im Gespött Der Welt geworden. Er hal auf alle Warnungen geantwortet: Die Putschgcfahr kann nur von rechts kommen! Herr Herting bat in seinem Bezirk ein Regiment geführt, bei dem cs möglich war, daß daS
McuiSfelder kommunisti'che Blatt amtlich subventioniert
wurde. Ter Redeten r deses Blattes, Iotef Schneider, bat in seinem Stranelister et ige persönliche Unfälle, w> gemeinen Tr>'l>stah. I'a-mm- hud‘4 und dergleichen stele.i. (Hö.t. hö t') Wenn ähnliche Tilge im Be rrlle ti.ed Ole.pcäsidentcn alten Regimes vorgeKommen wliren, fo wäre dieser Deam'e längst entasten. Man hat aber noch nicht gch'rt, daß Herr Verfing dem Prva> erwerbSlel-en zurückgegeben worden wäre Ter Schutzpolizei gebührt für ihre c»pe-rei«bc Iältife:t ber wärmste Da k be$ V?l es Bi fall) Bef-.m- ber- bew drt haben sich unter ih.em Führer bie
Hastrg eilte sie bie Treppen hinab alS sie einen Wagerr vor dem Portale halten sah. Innig zog sie die Stieitxbtrr an sich. Ni hi wahr, du wirst versuchen, mich ein wenig lieb haben, meine Lonnv?'"
TaS funge MÄxKen machte sich mit einer keck grauöfen Bewegung aus den Armen ihrer neuen Mutter fei U ter den langen Wimpern Indien die braunen Augen mit einem Gemisch von Schelmerei und Spott |U Ina a f
„Ich werde dir b:c beigsten Gefühle inetnee Herbei"4 _roeilicn," antix> tett sie neckisch, rolh eib sie Die Stu en zur ersten Etage emvor tänzcl e
In dem Wohnzimmer warf sie sich au* 'einen Stich! und fragte lacbend: „Genügt dir daS. oder soll ich'« noch glühender beseuem? — Doch Scherz bei Seite," fügte sie rasch Inn zu, „i h beabsichtige wirklich, dir eine sehr gute Todüec zu wer>.m Du sollst alle Uriadv ba 'en, mit mir zufrieden ssu )eut Ich werde dir nie EisersuchtSszenen au - fübresi, mag Papa auch nur nxxb für bid) Augen imb Ohren ba en, u v ich me-b: dib auch nidü verllatsdxn, wenn v e leikd ct i schöner, ninger Herr dir allzu feurig huldigen sollte."
InaS Bv uen ^zoaen sich uanr.itig zniammen. „Bitte laß diese scherze," faLxte sie herb. „Ich mag sie > i IX "
Lonnv warf stbnrollenb biS ffoVfcfen zurück „NickSS für ungut, schöne Stiennama," itbmeidxltf sie. „Dapa hat mir allerdi igS schon geschrieben, batz du kalt wärst, wie eine EiZnackL, al^r ich
Abg. Eberlein (Komm.) begründet sodann _l.„n Antrag feiner Partei für ein Mißtrauensvotum für die Regierung und gegen die Hersiugsch:
Vielleicht wäre diese A tvott wni er i mutig auSges l en, we.m sie a« e chrcr iungen Mui ter gesehen bät e, he« Jf* id^Dcren Plüsctchor irre tb.en ®.dfcn vetvr» aut der Sdrvelle lehnte. _ .
Ina war hinausgegangen, um die »01«.
ihr Mann mitiejradi hat e, i.i h* Da * dem Salont sth au (exn. 1 er mib e ® 1 * Wohnzimmer durdLb itt, kam i r d r doch fieber diesen Raum mit toten >u •- , . Und so begann sie die Blumen m t« t Baien zu ordnen, die aui den Lernen be^en Seiten ter in das Ed immer jr-F - Tür standen. Tag sie dieser Z» all lanL“.^| einer falten U tc hi tu g 61 sie natürlich nicht geahnt An rorel Stelle mußten f c Vonnö# tnr -, f|
hrem fra k aft zeni fe V«mü e s natürlich raxb tniienbmal schlimmer, **» l lich gemeint waren. '
Ta« «intonim,
itdnntg in ihr Herz gefäti bafce, > ; f|| roudvinb emvor W e feuirrt vom s-o
fit sich vor: denn wie eine Icon 1 , »
trau ende Vorsicht erschien eS Är, D B alle Airrüdgero-efei, nun gerabe be^* raitr t nent zum Op er pe al er war.
wie Haß reax nd> tt ror gegen rt je» daS, laum trm En drS'l er enM»^>e - leiedmend mit jeher 1h bfchnfl, lAfl*1 •; ©crtc Schocker t ai.« w'l^tc. Un J- widersprach ihr • reL1£ Li hier **
Er badxe also wohl ebenso nw vielleicht noch fb<8 ba-«if, d-B sie lern" rnentar so schnell begriffen hatte
(Fortsetzung folgt.)
vom 16. AvrT 1021 ab Durch Enkschllr^» deS Hefsi'chen Landtsamtes für das «i bv..g.u wurden die Lehvanos.efeoeidart Tr. Cito »sRi zu Gießen, August Rau zu Gi.-ße? ftar: 5#,. mann zu Friedberg ui Leb.-misch e- r
rannt. — Erledigt ist die Stllle e ne 5^.
i i'vektors in bet Reichsfinan^venvaltung i-st »2 Amis iye in Butzbach (BorsLnd ber ben.oen rirtskasscl.
* Oberhessischer Lunstvereiz Die Ausstellung von Werken ber Fravk. furter * Künstler Gesellschaft, nahezu 80 Bilder und Werke der PlM aufweist, wird morgen SamStao ll1/» Uhr in Gegennxirt deS Borsitzendea der ^ünstlervereinigung eröffner. ES wäre er- wünscht, wenn sich unsere st^unstfreunde Familien Kur Eröffnung dieser AuSstelhvu zahlreich etnfänben.
* ReichSnotvpser und fritgi. anleihe. Die Finanzäinter sind cn. gewiesen worben, KriegSan leihe, dtz vor dem 9. November 1918 entgeltlich aber nicht durch Seldstzeichnung erworben i? auf Antrag zur Vermeidung außtr^^ wöhnlicher Härten wie selbstgtzeick^-, Anleihe auf das Reichsnotopfer i, Zahlung zu nehmen. VorauSsetzunak für ist aber weiter der ununterbrochene m der Kriegsanleihen durch den Abgabep'l tigen und ein Erwerb ungefähr zum yj nungSkurse.
♦* 1,2 M illio nen fehlende Loh nun gen. Auf einer Tagung der Vertagung der Dezernenten und Leiter der nungsämter des rheinisch-westfällscheu duftriebezirks wurde auSgesührt, daß im Zeit etwa 1.2 Millionen Wohnungen v Deutschland fehlen.
** Luftgefchäfte in Zucker Cb» wohl bie Reichözuckerstrlle bereit- vor einicn Monaten durch die Presse verlautbaren luß. daß alle Angebote angeblich handel-, un^ ein fuhr freien Zuckers als L u f taeschästt anzusehen seien, hat sich in der letzt» jeti wiederum dieses unlautere Treiben benurf» bar gemacht. Es wird daher erneut Mr- auf hinaewieien, daß Angebotc der bttfid> neteu M jeder Unterlage entbehren. 8t:« schiedene Firmen, welche diese Angebote trt- breitet haben, und die nicht im Besitze br Großhairdelserlaubnis fiitb, werden iiä wegen Handels ohne Erlaubnis zu v-ren: ten haben. Bei anderen Firmen, die be reit-) früher gewarnt worden find, wird M Entziehung der .Handelserlaubnis veranuß' werden.
** Berbesserung ber Gepä tigung nach den Rorbseebäb Möglickkeü. Reisegepäck von b'nnc
Eisenbahnstationen na ar ben ostsnc ' djn feebabem durchgehend absufertigtii, ist le 1. Avril b. I. wesentlich erweitert worden rrnb bisher Reisegepäck nur von folrftm Ctw nach ben Norbsoeinseln durchrelxmd ab<irnfir werben Konnte, in denen Fahrkarten tvrtbm a hältlich waren, können nunmehr auf denen Eisendahnfahrkar en na cd Ahmic Muster SB stfalen . £-?iuil-rücf Hof Bremen bN und Hamburg-Altona aufliegen, 9leik|öM ■■ ben Inseln Borkum. Juist. Langevot wberm Spiekeroog und Wangeroog durch-edend wr. tigen, wenn bie Reisenden Fahrkarten W* vorgenannten Knotenpunktstationen ober Dcrux dmaus vvrzei-en. Da feder 9
in der Lage fein wirb, am Ausgangsvunk! '.nrc Mise sich eine (SiienbabnfabrGarte nach od?r Hamburg zu verschaffen, wird d uohl in allen Fällen möglich fein, daS q?päck durchgehend nach den enpdbntei abzufertigen, und zwar über die nwhl wie über die von ben See beS Nordveutschm Llond ab Bremer da neu ■ cd der .*?<■ n u '
ab Euphaven befahvewm Linien. . 'v_ .
** ü leine Mitteilungen DiS nie Bekonntmach'mg unseres heutigen Wa id «• Ersehen, welch2m Polizeirevier^ezir emzelnen Straßen vom 18 b. Mt». tb — Für bie Prüfunge le kt r i s che r 0 n ' ' t io nen wird mit Wirkung vom 1. WÜJbÄ Elektrizitätswerk eine Gebühr erhoben, btto aus einer Bekanntmachung ersichtlich c t. — noch rückständigen Beiträge zur kaisc und Invalibenver!ich?rung für bn Fedirnor können noch bis zum 30. wni Mofhn bezahlt werden.
Srrid Schottett.
f. Laubach. 15. April. In biefe» nmrbat hier zwei in unserer Gegend id)r Vögel beobachtet ES waren Ü r i sich auf ihrem Zug nach ben notoito^^i *
lPolizeiaktivn und beschwert sid> über die Höhe der gegen kommunisti'che Arbci'er verhängten Strafen. 3600 Arbeiter find ins Gefängnis givantzert. Tie Kommunistische Partei lehnt jede Berantlvor- tung für die in Mitteldeutschlaiü) begangenen Alten täte ab. Wäre sic dabei beteiligt, so würde sie sich nicht auf eine Bedürfnisanstalt beschränkt haben. Wir haben der Regierung vie Hand geboten, aus den Schwierigkeiten herauszukommen, in welche sie der militaristische Wahnsinn gestürzt hat. Aber ciese mllitiaristisd)e Politik wird heute stock fortgesetzt. Reichswehr und Einwoblerwehren lassen nirgends Vertrauen zu uns auftonrmcit. Denn al er cxnri noch ein Minister der sozülldemokratischen Partei sich ebenfalls zu diesem Programm bekennt, versteht man auch das Mißtrauen, das die Entente sozialdenwkratie gegen uns hegt. Ter Weg des .stütz Handels und der Verständigung mit der Entent-f auf Kosten des Arbeiters ist ber einzige,Weg, der der Regierung bleibt. Tie Bourgoi t' Eorqite sich ihre konterrevolutionäre Machtorgani'ation nur mit Unterstützung der Sozialdemokratie schassen. Diese konterrevolutionären Organisationen haben den mitteldeutschen Aufstand provoziert und mit ihnen der Minister Severing. Tas Proletariat hat mit seiner Tefensivstellung so üble Erfahrungen gemacht, daß es jetzt endlich zur Offensive übergehen mußte. Leider haben die Arbeiter in Mansfeld etwas zu früh losgeschlaaen und unsere Parole nicht ab gewartet. Das Proletariat wird die schamlosen Verräter aus dem sozialdemo
kratischen Lager
zur Verantwortung ziehen. .Große Unruhe bei den Sozialdemokraten.) Tie Sozialisten sind schamlose Arbeiterverräter. (Rufe bei den Kommunisten: Verbrecher sind es und Heuchler.) Jetzt haben ivir das erste Gefecht gehabt, das kein Sieg sein könnt.', der letzte Kämpf und der letzte Sieg wird unfal ein. Wir "werden den Kampf gegen die Bourgeoisie ittfren. bis die Masten des Proletariats auf iup ferer Seite sind. (Handellatschen bei den Komins
Abg. Krieger (Soz.) begründet ben An-- trag seiner Fra'tion auf Auflfeb ing der Verordnung des RcichSpräsid nten vom 23. Mar) 1921 dahin, daß die Sondergerichte beschränkt werden sollen auf diejenigen Bezirke, in denen der Ausnahmezustand aus Anlaß der letzten Un> ruhen berhännt worden ist Jugendliche Personen sollen nicht unter die Ausnahmegerichte fallen, und ben Angeklagten solle die Verteidigung erleichtert werden Abg Krieger führt zur Brg ünbung a»S. die Schutzpolizei hab? ihre Ausgabe voll erfüllt und sich Dank verdient, weil sie ihre schwere P licht unter möglichster Vermeidung von Blutoergi.'ßen g?tan habe. Die Tentfdmntio- nalen und die Kommunisten find in ihrer Abneigung geg n die Sozialdemokraten so etnir, daß eigentlich bic Bahn tret wäre für eine deutsch- natlonal-kommunisti''che Regi rung. sHeiterk it.'» Wir sprechen Eb rlein und seinen Kommunisten das Recht ab im Namen d.'s Pwletariats zu sprechen. (Bcifall.) Sic habeii nur dem
VerbrechkrgesinLrl
die Möglichteit gegebm, sich auSzuleben. Wir sind keine Freunde von Sond^gerichken, aber
Aus und Land.
* Gießen, Den 15. April 1921.
Erhöhung der KokSpreife.
Nach ber Erhöhung ber Kohlenpreise sind nunmehr auch die Kpksvrcise mit sofortiger Wirkung erhöht worden. Es kostet nunmehr Grobkoks 21 Mk., Nußkoks 22 Mk. der Zentner ab Gaswerk.
Wettervoraussage
für ©am8tag:
Wechselnd bewölkt, meist trocken, kühl, nördliche Wtnde, in höheren Lagen Nachtfrostgefahr.
Der Sturmwirbel, der gestern heftige Stürme und Niederschläge (in Gießen 3,4 Mm.) brachte, liegt mit seinem Kern über ber Ostiee und wandert nach Osten weiter Auf seiner Rückseite folgt hoher Truck, so daß mit weiterem Au «klären zu rechnen ist. Nördliche Winde verursachen stärkere Ab- kühlung.
Veranstaltungen.
Freitag: Stadttheater, 7 Uhr, „Ephraims Tochter". — Oberreal chule, 8 Uhr, Besprechung über bie Elementarkur e der Bollsochsckulc. — Casü Leib, 8V< Uhr, außerordentliche Hauptversammlung des Mietervereins. — Eafs Leib 8 Uhr, Konzert einer Kölner Truppe — Hotel Einhorn. 8 Uhr, Theater-Bariets. — Lichtswelhm's. Tie einsame Insel" und „'s Liserl von Schl e see . — Lichtspiele, Seltersweg, „Ter Ochsenkönig" und „Ter Alaviervirtuose"".
gemeine Verbrecher müffelt schnell ihrer Strafe -ugeführt werden. Die Kommunisten, die zu Mordtaten au.gehetz: und sie verherrlicht hab.n, haben keineswegs das Recht, sich über den Fall Soll zu enlrülten, ben wir verurteilen.
Abg. Kleinspehn (USP): Sie vergesfen, daß der Bürgerkrieg nicht bie soziale Frage (3ien kann. Es wäre ein Verbrechen an der Arbeiterschaft, es zu Mutigen Zusammenstößen mit der RegierungSgewall fcmmen zu lass«. Wäre eS gar zum Eingreifen der alten HoEenzo lern-ReichS- nnchr gekommen, mä;e en Autvergies^n ohne» glefden erfo gt. Alle Maßnahmen der bmmi:- mstischOl Parte, waren rerstchlt urö wir geeignet, die Intevesen der sozialist.schni Arbeiterschaft zu kf*-äbigen Abgcselxm von den Lpsern und deren Hinterbliebenen anle crie ti, hat auch d.e Rechte keinen Anlaß, sich aufs boce Pferd zu setzen, cenn rvas in Mitteldcuts<hlcrnd geschehen i t, mar eine natürliche Tat Es folgt eine länge e Pilemrk gegen bte Reckte Ten traurigen Verholfisten bei ber Arb i er schäft flärben bas verscdwe b rische Leben der Bourgeos e und hohe Dioide b;.i gegenüber. Die Solidarität ber A bciterfdxiit |ti demgegenüber eine Notwendigl'eit, und -war umt> mechr, als
die Saldaterei der Mehrheitssozialiften letzt auck die Ausnahmegerichte ins Leben yernten habe. Was Ausllalnnege<nchle bedeuten, zeigt der Marburger Fall, deshalb ruse er ixnü^ und Stop» arbeitet zum Klassen kämpf im Zeichen der
U.S.P. aus.
Präsident tieinert verweist darauf, batz der Mißtrauenscmtrag E.erlein 1er rerfastungsmäßigen Unterstützung durch 30 Mitglieder Ciiibttm und deshalb obgesetzt we ben müsse.
Nächste Sitzung morgen mittag 12 Uhr, Amt Anfragen und SBeilerüeratung. Schluß nach 7»/, Uhr.
Der Landrat Kafparek.
Berlin, 15. April. Wie die Blätter aus Halle Melden erklärte zu Beginn bet heutigen KreisauSschußsitzung des Kreises San- aerhausender Abg Rechtsrmvalt Gerth, daß Die bürgerlichen Kreisansschußmitglioder einer Sitzung, der der unabhängige Landrat Kaspar e k trä,vi?re, nicht mehr bc w?hnen würden. Tie bü7aerlicl)en Kreisausschußmitglleder veiließen hieraus den Saal. Hierauf erklärte ein kommunistisches Kreisausschußmitglicd, daß auch seine Partei mit Kasparek nicht mehr Zusammenarbeiten werde, bis er sich von dem Verdacht der Unterschlagung ^reinigt habe. Nackdem dann auch die Kommunisten den Saal verlassen hatten, blieb der Landrat allein zurück. Dese Vorgänge sind der Regierung gemeldet worden.
L
E; ^lr.c b W ll»v
nlTVn ^rtei« •kSSx C* 5at .u u tecr
K «4 SenchiS lv 1 la WM*™ 1L her ■ bi:I fe®
SEll kj «Ser A MW'
Mi' b » »rinfiur! 'Pickte ii Ä *u< Eiaidtemni *- gt auf. utiyn 6 T -4 selbst, W , ü, i Damali nc6 M utd sttzte c i i' 'n m W t (ii stellte 'ich l ff Ci fil' 11 tUM Sdtrn ho-tn Mit?. Stttd eii'fn Sachen nm , Men «ifqrgnffc mfr vrL Äui biefi gen «iigsbefch» M b<m Lazarett ent itt> ntgt.i fianbfn er ich ermnert, sv Wr IMe m sfrwi n, 3orpärgen m 1 ■mttmfmien untt ■nr-irr Trvsch, a tfkmmluTfl und l B M aui Bfrtr-1af Än" in Frankfu 6r mit innen 9bi b«n vnd v ms Ge tmhcmwq
in vier Fällen trift
von Herzen kommendes Dort war baiunter. Und danach allein verlangte Ina
„Tu bist dock nicht unartig gegen betne neue Mutter gewesen?" fragte fcirfdxjerg, als er nach Tifck mit Lomiy in dem Erker bei Eßzimmers stand, d.mn eS war ihm wckhoend des Mittagesfens aufgefaüen, w e blaß und enttäufdt feine limgc Frau audgcieten hatte.
Lonnv scklug die Hände wie in hellem Entsetzen zusammen, und ihre braunen Augen blitzten dem Vater keck ur.b herausfordernd ent egen. „Solch cme Dummheit traut mein kluger Vater feiner Tochter zu?" riet sie. ,,Da merlt man, w.e wenig wir zusammen gewe'en find, sonstwüidrst du wissen, daß ick noch nie in meinem Le <n gegen mitten Vorteil getändelt habe. Und daß eS mein Vorteil ist, mich mit ber reichen Eli stnama fo gut nne möglich zu stellen, das hättest bu mir wirklich nttt nN in einem vier Seilen langen ©itrii en auS- ciTtanbet tu setzen bnaudx.i. Diese Hci at von dir hätte mir auch ohne üommeniar riesig eutge* leucktel, denn unsere Firma ivi b durch kneieS neue grobe Vermögen jede Konkurrenz nieber- schla.i!-n ' Sic br^he sich auf ihrem spitzen Abfatz vor bem Da er herum, txrr noch immer mit ber Zigarre im Munde am Fenster lehnte. „Sollst mal sehen, w e niedlich ich nid lei brr Frau Mama machen werde Wollen wir wetten, d tz f e mick zu ihrer Universaerkr i ernfetzt? Te n B^-üderchen und Schwe erd«.l wird es ,a doch wohl Nickt mehr geJen?"
„Terartige S<he*»e passen sich durchaus nicht für ein lunges Mädchen," renvieS fte ber Vater ärgerlich, was Lowip iedvch nickt a'hre t mit bem Finger zu schnippen und abermals eine übermütige Antwort zu geben.


