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Donnerstag, 14- Juli 1921 Annahme von AnzeigeK für die Tagernummer bi» ,um Nachmittag vorher ahnejedeDerdindlichkett. Preis für l mm hohe für Anzeigeno 34mmBrette örtlich 40 Pf . auswärts 50 Pf.; für Reklame« Anzeigen von 70 mm Breite 180Ps Bei Platz. Vorschrift 20'^Aufschlag. Hauptschriftletter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aua. Goetz; für den übrigen Teil: Dr. Retnhold Ienz; für den
Erstes Blatt M- Jahrgang
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Gberhesfen
Vauernbund,Rechtsparteien und Landlagswahl.
Don einem führenden Landwirt, der Ungleich Mi a ied teS Hess fchen Bauernbundes unD der Deutschen Dollspartei ist. wird uns folgendes geschrieben:
"Die die Zeitungen bereits meldeten, hat der Landesauslchuh des Hessischen Dauern- bundes in seiner Sitzung in Frankfurt mit 34 gegen 24 Stimmen beschlossen, bei den Landtagswahlen eine eigene Kandidatenliste auszustellen. Die Minderheit seht sich aus solchen Vertretern zusammen, die entweder ein Zusammengehen mit beiden Rechtsparteien oder em solches mit der Hessischen (Deutschnationalen) Dollspariei wünschen.
Rur meiner Beziehung mag man mit Herrn Driand die Leipziger Prozesse als ein Theaterstück. ein Drama, freilich nicht eine Komödie, sondern eine Tragödie bezeichnen dürfen: nämlich insofern, als Deutsch
halten habe.
französische Kriegsverbrecher.
Paris. 13. 3uL (Wolff.) 3m Anschluß an seine Enthüllungen über den Befehl deS Generals Martin D o u i l l o n, keine Deutschen zu Gefangenen zu machen, veröffentlicht Gvuttenoirr de Lourg in der heutigen „H u m a n i t 6" den Brief eines Dr. K ö ch l i n aus Paris, worin dieser folgendes mitteilt: Die 10. Division Marchand habe sich ganz besonders dadurch ausgezeichnet, das) sie wenig Kriegsgefangene machte, besonders das 52. Kolonialregiment, dessen Oberst
von ihm verlangen und erwarten kann, daß er im Einzelnen angibt, in welchen Punkten die getroffenen Entscheidungen irrig |ftn fallen. Tiber denen, die sie erlassen haben, das ehrllche Streben nach Gerechtigkeit abzusprechen, dazu hat er fein Recht. Die Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und strenge Sachlichkeit der deutschen Rechtsprechung, insbesondere der des höchsten Gerichtshofes, das Ergebnis einer jahrhundertelangen Rechtsentwict- lung, ist in der Welt anerkannt und ihr wohlerworbener Ruf wird durch die von der Presse mitgeteiltc Anzweiflung des französischen Ministerpräsidenten nicht erschüttert werden. Wenn sie sich hier im Widerspruch zu der öffentlichen Meinung Frankkreichs befindet, so möge Herr Driand sich erinnern, wie ost die öffenlliche Meinung ,feines Landes llch im Widerspruch iu der elfte»
England nnd das französische Vorgehen.
London, 13. Juli. (Havas.) Hinterhaus. Aus eine Anfrage eines Abgeordneten, od die Regierung jetzt in der Lage sei, das Haus zu verständigen, daß die französischeRegierung ihre Vertreter von Leipzig wegen der grotesken Urteile gegen die Kriegsbeschuldigten ob- berufen habe, erklärte der Unterstaatssetretar des AevHLru. HarmsDortü. dcch DU starrzMche
Reichsjustizminister Schiffer gegen Driand.
Regierung tatsächlich diesen Entschluß gefaßt habe. Aus eine weitere Frage, ob es m der Absicht der britischen Regierung liege, sich diesem Vorgehen der franzöf.schen Regirrung anzuschließen und darauf zu bestehen, das) diese Äricg'sb'fdml- digten vor einem alliierten Gericht abgeurteilt würden, sagte Harmsworth, daß er auf diese Frage nicht antworten könne, bevor et 3nftrullwnen er-
flnnmigfeit herrsche.
London. 13. 3uTl (Wolff.) Sine Erchange- Meldung aus Washington meldet: H a r d i ng beabsichtigt, falls die Abrüstungskonferenz in Washington stattfindet, die Konferenz persönlich zu eröfstien, sich dann aber zurückzuziehen. um die Vertretung der Vereinigten Staaten dem Staatssekretär Hu g h e s zu überlassen dem wahr'ch in ich Senator Root zur Seite stehen wird. Rach der Auffassung der amerikanischen Regierung seien die Seerüstungen zwecklos, wenn nicht daS Problem der Rüstungen und die anderen damit zusammenhängenden Fragen gleichzeitig gelöst werden.
London, 13. Juli. (Wolff.) Aus Washington wird gemeldet: Beide Parteien des Kongresses begrüßten den Vorschlag des Präsidenten einstimmig. Senator L o d g e billigte das Vorgehen deS Präsidenten, sagte aber, daß wahrscheinlich nur Abrüstungen zur See diskutiert würden. Senator Dv r a h lehnte es ab, sich zu äußern, doch verlautet, daß er einen Fehlschlag befürchtet, weil die Diskussion entgegen seinem Vorschläge nicht auf die Abrüstung zur See der Staaten England.
paa uud Amerika bridixänft bleib« loll.
Aufs allen muh die geringe Kenntnis der Verhältnisse der landwirtschaftlichen Organisationen in Hessen, die man im öffentlichen Leben so oft antrifft Deshalb möchte ich meinen Betrachtungen folgendes vorausschicken:
Die auf dem Boden des Zentrums stehenden Landwirte Hessens sind im Hessischen Dauernverein zusammengeschlossen. Die vereinzelt vorhandenen demokratischen Landwirte gehören dem Deutschen Bauernbund an. Der Hessische Bauernbund, der sich fast ausschließlich auf Starkenburg und Oberhessen erstreckt. ist deshalb ganz naturgemäß die Vertretung der rechtsstehenden Landwirte, ihm gehören sowohl Mitglieder der Deutschen Volkspartei wie auch der Hessischen Vollspartei an. Da et seinen Ursprung in der Wetterau genommen hat bilden allerdings die nach der deutsch- nationalen Seite hin orientierten Führer die Mehrheit Hingegen dürsten im Odenwald seine Mitglieder zahlreicher der Deutschen Vollspartei »uneigen. Ist doch die Rationalliberale Partei Jahrzehnte hindunh in dieser Gegend allein für die ländlichen Interessen eingetreten.
In R h e i n h e s s e n ist die Dauernbewegung nicht in dem Maße politisch orientiert Dort haben sich alle Landwirte, also Demokraten, Zentrumsleute und Volksparteiler in der „Vereinigten rheinhessischen Bauernschaft" zusammen- aeschlossen. die jetzt 26 000 Mitglieder zählen soll und an deren Spitze ein alter Führer der Deutschen Vollspartei steht, Herr Schott-Uff- Hofen.
ES geht daraus hervor, daß in Rheinhessen die Dauernbewegung politisch neutral sein wird und nur ihre wirtschaftlichen Ziele verfolgt. Auf Oberhessen und Starkenburg trifff das nicht in dem Maße zu, da. tote wir ja gesehen hoben, die hier vertretenen Dauernverbände mehr oder weniger parteimäßig eingestellt sind.
Der Schreiber dieser Zeilen ist stets für eine Neutralität der wirtschaftlichen Verbände gegenüber den politischen Parteien eingetreten. Ihre Mitglieder sollen versuchen, in den Parteien selbst Raum und Deachtung zu gewinnen. Aus diesem Grunde habe ich dos einseitige Dünd- nis des Hessischen Dauernbundes, dos er bei der letzten Reichstagswohl mit der Hessischen (Deutschnationalen) Dollspartei schloß, nicht verstehen können. Jetzt, bei der Landtagswahl, ist das aber doch etwas anders. Jetzt will der Dauernbund eine einseitige Dindung zu der einen
Berlin. 13. Juli. (Wolff.) Reichsjustizminister S ch i f f e r hielt heute vormittag im demokratischen Klub eine Rede, worin er unter anderem ausführte: „DieRedendesfranzösischen Ministerpräsidenten enthielten in letzter Zeit in ganz auffallender Weise gehäufte Unfreundlichkeiten und Angriffe gegen Deutschland, wodurch mindestens der Eindruck erweckt wird, als ob immer auf8 neue wieder der Haß und die Leidenschaft der Kriegszeit aufgerührt werden sollten um eine Grundlage für die Fortsetzung der Politik der G e w a l t gegen Deutschland zu schaffen. Rach- dem das Ultimatum nicht nur angenommen, sondern in wesentlichen Teilen schon erfüllt sei, sei wirllich nicht zu verstehen, was die ständig toieöer- kehrenden Angriffe auf Deutschland sonst bedeuten sollten, dessen fester Wille zur Erfüllung der schweren Bedingungen des Ultimatums selbst von französischer Seitee nicht mehr bezweifelt werde. Allen diesen Angriffen gegenüber legte sich die deutscheRegierungbishergröbte Reserve auf. Jetzt aber überschritt Driand die Grenzen, die unserer Zurückhaltung durch unsere Selbstachtung gezogen sind. Auf die Beleidigung, die er 6er deutschen Rechtspflege zufügte, kann ich als Chef der Reichsjustizverwaltung nicht schweigen. Ich darf umso eher reden, als mir ein Einfluß auf die Ausübung des Richteramtes nicht zusteht, ich also nicht etwa für mich selbst spreche, wenn ich für die Träger dieses Amtes eintrete. Rach Zeitungsnachrichten bezeichnete Driand die Leipziger Prozesse als einen Skandal und eine Parodie der Gerechtigkeit, als ein Theaterstück, als eine Komödie. Wenn die Rachrichten zutreffen, stehe ich nicht an. ihm zu sagen, daß er in nicht zu verantwortender Weise mit der Ehre seiner Mitmenschen umgegangen ist. Die Ehre des Richters ist seine Unparteilichkeit. Driand spricht diese Ehre dem höchsten deutschen Gerichtshöfe ab. wenn er behauptet, daß er ein Theaterstück aufgeführt habe, also ein abgekartetes Spiel trieb, eine Verdächtigung, die ohne den Schein eines Deweises in die Well geschleudert
werden. Dadurch wird allein dem Kräffeverhält-1 nis innerhalb der Organisation Rechnung getragen. I
2. Den so gewählten Mitglledern des Land-Inen Justiz befunden hat in Prozesten die getagt von der Liste des Bundes müßte von vorn- rade deswillen eine gewisse geschichlliche Deruhmt- »erein das Recht gegeben werden, sich derjenigen | heit erlangt haben!
Fraktion anzuschließen, die ihrer politischen Än- icht entspricht. (Also entweder Hessische Volkspartei oder Deutsche Volkspartei.) Es wäre in- tereffant zu erfahren, ob der Beschluß des Bauernbundes diesen Gesichtspunllen Rechnung trägt. Ist das der Fall, so wird eine offene Erklärung von ihm genügen, um eine Bekämpfung der rechten Gruppen im Wahlkampfe untereinander auszuschalten. Die Gefahr der Zersplitterung ist nicht sehr groß, wenn jede der drei Gruppen ihre Kraft nur nach links richtet und in der Wahlbewegung das große Ziel im Auge hält. Ich zweifle nicht daran, daß die Deutsche Vollspartei meine Auffassung teilt und hoffe, daß der Hessische Bauernbund genügende Erllärungen im vor- geschlagenen Sinne abgibt und einhäll.
worden ist.
Oder genügt Herrn Briand schon die Tatsache, daß die Urteile des Reichsgerichts nicht o ausgefallen sind, wie eine leidenschaftlich erreg‘e propagandistisch a u f a e P e i t s ch t e Stimmung in Frankreich es erhofft hatte? Glaubt er daß das Reichsgericht die Angellagten ledig- lich der Anklage entsprechend zu verurteilen hatte? Wenn es so gewesen wäre, dann allerdings wäre dos Verfahren vor dem Reichsgericht wirllich nur ein Theaterstück, eine Komödie gewesen, zu der sich ein deutsches Gericht niemals hergegeben hätte! Aber dem ist nicht so. Auch Artikel 228 des Friedensvertrages seht Anlloge nnd Verurteilung keineswegs gleich, sondern verlangt Bestrafung nur für den Fall, daß der An- gellagte auch wirllich für schuldig befunden wird.
Herr Driand mag enttäuscht gewesen fein, daß die Hauptverhandlung vor dem Reichsgericht nicht überall das Ergebnis der Ermittlungen bestätigt hat, die zur Erhebung der Bezichtigung geführt hatten. Indes weih jeder Jurist, wie oft dies der Fall ist. und auch der Richtjurist wird begreifen, daß es hier um so leichter der Fall sein kann, als es sich um Vorgänge handelt, die viele Jahre zurüclliegen und sich unter Umständen abgespielt haben, wie sie einer objektiven Wahrnehmung und Wiedergabe sicherlich nicht günstig waren. Darüber aber, bah das Verfahren selbst gründlich und gewissenhaft, unter genauester Beobachtung strenger Unparteilichkeit gehandhabt worden ist, liegen genügend zahlreiche und gewichtige Aeuherungen unvoreingenommener, auch nichtdeutscher, Teilnehmer vor, um jede Bemängelung von vornherein als aussichtslos erscheinen zu lassen.
Herr Driand mag die gefällten Urteile als irrig angreifen. Das bleibt ihm unbenommen, da alle Menschen irren können; wenngleich man
oder anderen Partei nicht vornehmen, • sondern unabhängig von allen Parteigruppen eine selbständige Liste aufstellen. Vielleicht wäre es besser gewesen, ein Übereinkommen mit den beiden Rechtsparteien in die Wege zu leiten, dahin zu wirken, daß beide Parteien mahgebende Dundesmitglieder an sicherer Stelle aufstellten und dann die tatkräftige Unterstützung einer der beiden Parteien zu empfehlen. Wie ich schon sagte, ist der Dauernbund diesen Weg nicht gegangen. sondern hat sich mit Mehrheit für ein selbständiges Vorgehen entschlossen. Die Unzufriedenheit infolge der Zwangswirtschaft, wohl auch die Rücksicht auf die Organisation, mag bestimmend gewesen fein.
Jetzt hat es aber auch keinen Zweck, gegen den Beschluß des Landesausschusses Sturm zu laufen. Der Dauernbund wird ja keinen Zwang ausüben, sondern seinen Mitgliedern immer noch die.Möglichkeit lassen, für ihre Partei zu stimmen. Schreiber dieser Zeilen, als langjähriges Mitglied der Rationalliberalen und der Deutschen Vvlkspartei, wird deshalb für letztere eintreten, ohne seinen Standesinteressen Abbruch zu tun.
Deshalb möchte ich den Artikel bedauern, den der Vorsitzende der Hessischen Dollspartei, Herr Karl Klingspor, in der Presse über den De- schluh des Ausschusses des Dauernbundes geschrieben hat. Er will den Dauernbund auf dieselbe Stellung festlegen, die für die Reichstagswahl am 6. Juni 1920 eingenommen war. Es dürfte ein schwerer Irrtum sein, wenn Herr Klingspor glaubt, daß mit diesem Dündnis die Hallung des Dauernbundes ein für allemal fest gelegt fein mühtzr. Im Gegenteil: derselbe mu 6as Recht haben, jetzt und zu aller Zeit sein Taktik selbst zu bestimmen.
Es wäre auherordenllich zu bedauern, toenn nunmehr eine Bekämpfung zwischen den beiden Rechtsparteien und dem Dauernbund stattfinden sollte. Der Artikel des Herrn Klingspor läht diesen Zustand befürchten. Die der Deutschen Dollspartei angehörenden und nahestehenden Landwirte wünschen das nicht. Sie müssen ober vom Hessischen Dauernbund zweierlei Vorbedingungen stellen. Das wären:
1. Die Kandidaten des Hessischen Bauernbundes, die an der Spitze des Wahlzettels stehen, müssen aus beiden Parteien entnommen
land allein seine Kriegsverbrecher zur Verantwortung zieht und sich nicht einmal auf die in der Liste aufgeführten Personen beschränkt, sondern jeden begründeten Verdacht von sich aus verfolgt. Dem kann Herr Driand abhelfen, wenn er diejenigen seiner Lands- l e u t c unter Anklage stellt, die ihm als eines Kriegsverbrechens verdächtig bezeichnet werden. Tut er es nicht, so möge er wenigstens darauf verzichten, durch seine Aeuherungen den Völker- haß noch zu vermehren, der durch die prozessuale Aufwuhlung einer traurigen und schreckensvollen Zeit ohnedies stets aufs neue geschürt wird«, Mange besonders wild gewesen sei. Er
Der 9. Kriegsverbrecher-Prozeß. - ?wu nöVJu f $ e «'
Zu den Verhandlungen des Reichsgerichts f a n g c n e einzubringen. Unterleutnant Mo - ist noch nachzutragen: I rim, zu deren Zeugnis er vollkommenes Ver-
An Hand einer Seekarte wird in der Der- trauen habe, habe ihm bestätigt, daß sogar die Handlung festgestellt, daß die Stelle, an der das Riedermachung eines feindlichen Hospitalschiff torpediert wurde, außerhalbHilfspostens, bestehend aus Verwundeten, der Zone sich befand, die von der deutschen Rerzten und Krankenwärtern von dem Oberst Regierung für Hospitalschiffe vor- angeordnet worden sei, wobei er (Morime) geschrieben war. Mehrere englische Zeugen zugegen gewesen sei. Äodjlin erklärt weiter. Petit bekundeten, daß das versenkte Schiff nie weder de Mange habe sich selbst in Grandsesnoh im Truppen noch Munition geladen habe. Der zweite Departement Oise im Rovember 1915 seiner Taten Offizier des versenkten Schiffes ift vom U-Doot gerühmt. Köchlin bezeichnet drei Divisionen, die an Dord genommen worden: er hat gesehen, wie während der Champagneschlacht kaum Gefan- noch 11 Engländer aus den Dooten an Dord des gene einbrachten, während sie bei anderen Divi- U-Dootes gezogen wurden. Als sich noch drei sionen zu Tausenden gemacht worden seien. Diese Mann im (Boote befanden, habe der Kommandant drei Divisionen seien die 10., die 15. und die mit zwei Revolvern zu schießen angefangen. Der marokkanische Division. Er spricht auch von beut- U-Bvot-Kommandant habe einen englischen Offi- schen Verwundeten (etwa 100 Mann), die bis zier an Bord rufen lassen und ihm gesagt, er nach Suippes gekommen waren und die man dort möge sich mit seinem Rettungsboot so schneit vier Tage absichtlich ohne Hilfe, Rahrung, Wasser wie möglich entfernen. Als sie ein Stück fort- und Unterstand gelassen habe, bis Oberft Petit N» gerudert waren, habe sich das U-Doot wieder Mange sich ihrer angenommen hatte, genähert. Den Leuten tourbe befohlen, sich längs-1 ---------
feit« des U-Bootes zu legen. Ein Offizier habe dann den anderen zugerufen: „Ihr habt Munition Wt und acht amerikanische Fliegeroffiziere an Dord!" ttl WashiNglVN.
Das hätten die Engländer bestritten und gesagt: Der Reuhorker „HeraD" meldet auSWashing-
.Wir haben nur sieben Offiziere aber reute ton. Das Staatsdepartement habe, offenbar in der Flieger an Bord." Das habe der Kommandant Absicht, den Senatoren Dorah und Johnson nicht geglaubt Das U-Boot habe sich dann eine unI) einigen anderen zu antworten, die den Kon- Eurae Strecke entfernt, jedoch wieder gewandt ferenzplan kritisiert hätten, die Gründe auSein- uno den Kurs direkt auf das Rettungsboot ge- andergeseht, die zur Einberufung einer Ent - nommen. Die Insassen haben angenommen, daß waffnungskonferenz geführt haben, an sie überrannt werden sollten. Durch eine schnelle &er Frankreich, Italien, und. auch England und Wendung des Rettungsbootes sei aber ein ^apan teilnehmen werden. Die Senatoren Berah Zwischenraum von 10—12 Fuß geschaffen worden, un& Johnson hätten behauptet, daß die Teilnahme dann fei das U-Boot wieder abgefahren und Frankreichs und Italiens schon im voraus die zum zweiten Male an dem Rettungsboot in knapp Gewißheit gebe, daß die Konferenz kein Ergebnis zwei Fuß Entfernung vorbeigeschosfen. Aunmehr ^5^ werde, well sich Frankreich schon geweigert hätten die Insassen des Rettungsbootes die feste ^&e, ^gend eine Reduktion seines Heeres ins Ueberzeugung gehabt, daß sie in Grund gebohrt ^luge zu fassen. Sie hätten ferner behauptet, werden sollten. Infolgedessen seien sie mit ihrem c^ne Konferenz mit England und Japan über die Boot geflüchtet. Rach kürzerer Zeit horten sie maritimen Angelegenheiten würden ein sicheres Granaten in ihrer Rähe einschlagen. Rach der Ergebnis zeitigen. Das Staatsdeparte- Schätzung des Zeugen sind ungefähr 14 Schüsse ent erklärt, man Hobe sich entschlossen, alle abgegeben worden. Dann habe sich das U-Boot Fragen der Entwaffnung zwischen den fünf entfernt, Aehnliche Aussagen machten einige an- Q^ationen studieren, in der Absicht, daß die dere englische Zeugen. Sie sagen aber, soweit sie h^r Konferenz genügend weit gesteckt werden, die behauptete Beschießung von Rettungsbooten fo^it jede Frage in Betracht gezogen werden gesehen haben wollen, aus, daß ste keines der Wenn einige Rationen sich weigerten.
Boote gesehen haben. Sie hätten nicht sehen ^re Heere herabzusehen, dann würden sie die können, ob eines getroffen worden sei, sondern Diskussion über die Seerüstungen nicht verhindern sie hätten nur das Krachen der Granaten ge- Das Staatsdepartement habe außerdem erklärt, hört und die Schüsse auf blitzen sehen, die auch wenn die Ziele der Konferenz eingeschränkt bloß Warnungsschüsse gewe'en sein könnten. Der würden, wie einige vorschlüaen. es unmöglich Erste Offizier an Bord der .Atlantian", die einige toäre irgend etwas außerhalb dieser Ziele zu Tage vorher torpediert wurde, sagte aus, er sei diskutieren, einschließlich der Einschränkung der an Bord des Unterseebootes gebracht worden Rüstungen in der Lust und deS ®e- und habe dort die Übrigens nicht eidliche Der- hrauches giftiger Gase. Wenn einige sicherung geben müssen, über das. was er auf Staaten sich weigern würden, über die Ab- dem Doot gesehen und gehört habe, bis zum rüstungsfrage zu diskutieren, dann hätte die Kon- Waffenstillstand keine Aussagen zu machen. Dies ferenz ein beschränktes Arbeitsfeld. Aber man war üblich, damit nicht etwa In den Gefangenen- ^ätte geglaubt, daß es besser sei, wenn die Kon- lagem militärische Geheimniste betraten würden, jerenz selbst Herr ihres Programms bleibe. Das Del der Abnahme des Versprechens sei nicht be- (StaatSbeixirtement habe ebenfalls erklärt, daß tont worden, daß es sich insbesondere auf bie etnen wichtigen Faktor der Diskussion die Pro- Torpedierung, und was auf sie folgte, beziehen 5 [em e des fernen Ostens bilden werden, sollte Der Decksteward, Heather, sagt aus, dieser Frage sei daS französische und das er habe sich in einem Rettungsboot mit zehn an- italienische Interesse dem orientalischen Interesse deren Personen zusammen befunden. Aus der -^eich. Gegen sie und gegen Amerika könne übri- Sntfernung habe er gehört, wie Schiffbrüchige „ens ein englisch-javanisches Handelsbündnis ge* um Hilfe gerufen hätten, und er habe gesehen, Schiet sein. Die Anwesenheit Frankreichs wie ein anderes Doot umgeschlagen sei. Der un6 Italiens gebe allo den Vereinigten Schiffssteward Abrahams will auch gehört Staaten zwei nicht zu unterschätzende V e r - haben, wie ein Rettungsboot auf Defehl des h^ndete. Das Staatsdepartement habe auch Unterseebootkapitäns unter der Drohung, es würde hervorgehoben, daß die Konferenz zu einem mit dem großen Geschütz geschossen, habe flüchten endgültigen Ergebnis kommen könne, wenn Einmüssen, obwohl der Führer des Dootes gerufen1 -- - - • • -
habe: .Wir müssen doch erst die Leute ans dem Wasser auffischen." Der Zeuge Murphy will, als das U-Doot das Feuer eröffnete, noch die Lichter von drei Rettungsbooten gesehen haben; nachdem das Feuer aufgehört habe, sei nichts mehr von den Dooten zu sehen gewesen. Sie mühten also in den Grund geschossen worden sein Zeuge C h a p m a n, über die Glaubwürdigkeit dieses Zeugen befragt, gibt an, seine Angaben könnten auch auf Phantasie beruhen, denn am andern Morgen habe er gesagt, er habe noch eine ganze Reihe Schiffe gesichtet.


