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Zweiter Blatt
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Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefscn)
Samstag, (2 Zebruar (921
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Aus dem AmtsverkündigungSblatt.
Nr. 21 vom
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■SBiebränn ftürmifdxr Beifall bei den
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Sxmire bei den äoya-bcmsrfraten. andauernder Lärm? Tie tteurscke Kultur in Deftcrrri* werde gewiß feinen Sxfxxben erleiden, wenn diese Srbcn- stellung an einer Snentlichni S.lfne unterbleibe'
lilitiollil tan*) nn» bet ubf Ssnni" d. jruor, r. Um ngf St- ; bittet l5»’ >tr Sorilaild.
i/$»DerdiL df 14. M«; * llbr, der ladt (•»•••»• rbcniüdx
'* Da» 2ltS ver kü n d i g u n g 4 bl a.t t Nr. 21 Dom 11. Februar enrbdlt: S'tzimq bei Pwvmzräteages — Nachtrag *ur Trutfehm flnnei* taxe — Bedecken der Stuten — ftuifffljnino de« Artikels 21 des BolkOfttwlgesetzeS. — Stiegeii-irer in ter 6 Jahren. — (Staifexilznbftege — 8ul>« leudm. — Jeldberearigu ngen S a >gen rod und Ailenbon "a b. i&a. — Maßnahmen gegen Dod- nungimangeL
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handelt sich um eine Seraffuni^rrage. ’ Münster xr. ®Uny erklärte, formt "CI habe der Minisrer nach den aeltenden tiomp teri'^fiimmungen da? Recht
D liH iur Ä-ifilfH und ium Verbot der nu suhrung Tenxiuf entstand großer Tumult. SRfb-rir so^a listen drangen uim Thr iffrrt fd> vor unb Jdjlurn k tig aui bert Tütti. 9£bg. S e i 5 nah n m lchtr er Seife Steifung gegen den Mmi'iet uno kündigte entschlossenen SibiT ianb der Arbei er- schat gegen i cde Vert eyu rrg br3 BeralongSrechtS -n. Leb Hatter Bei'all bei den Smiilbemofrafm, andauernd- Bunne bei den Christlut--S»zialen Sli äbg. Seift den Mi. iter G <ri| als einen un äfrqen vawiben beyidyiet. ertjält er einen Drtrtungsnif Do kein roei irrer Redner ootgemerft ist. üt die An- grlegenönl erledigt.
Tt u M vslkaukenftreik Bon einem lustigen Musi kanten streik, der sich einst in grauer Vorzeit im alten Rom ju-xtragen, erzählt Liviu«, sonst ein gar «nerluti ernsthafter fcrrr. im neunten Buche seine» berühmten ßkid WS-oecVs G: -vor tnns Jahr -*-00 vor Christi G'burt, also in einer al» Rom noch eine Stobt doh bescheidenem Umfang n»r, do padte die Silbe der Fkötenblöfer dort eint grausame Wut. (Ente ihrer vor-rnb osten Ausgaben bestand näml'.ch darin, bei den ö tentlichen Cofern Musik zu mach m - da ür bürte sie hinter'rein nach altem Herkommen in der Ihirie. dem ehrwürdigen Rat Hause, ihren Kestfchmous abhalten In dieser altererbten Gerechtsame nnnten 'ie unliebsam gehört, al# ein mürrisch wrnnlagter Zensor an» Ruder kam {tn feiner Eigenschar: al» östent- »licher Sittenbütrr nehm er an betagter Benützung des amtlichen Lokals Anstoß und ywigerte den $idjax den amtlich grinügtra Saal Ader 6r/l
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Aus Bei» :o) ung de» Oberbürgermeistte« als 8pniftawen de» JhinetDitum» der vSheren llabdienfdxife bat die Direkt ton der Schule -sch mit der Entlegenheit be.a.jt und es hat sich »e tu rocht kommende Lehre in hierzu in einer •nfhiden (SrGa.-img wie lolgt geiu&eit:
Eut die Anträge des dlbgeo b ieten *hei erkläre ich hiermit, daß ich fetnesio^s cm Telegramm an den fitiifer den Ni dem der ftlaife V diktiert labe, ionbem datz ohne eine Anregung wemerfeilS von den Kindern der Dunfch auSgegn'gen hl dem Kviler zu gratulieren, n>i8 «b ihnen erlaubte Ter B itt iit von den «indem selbst zu saufe geschrieben machen, war « sehr kindlicher Seiie öeriajt, ft von denen
' genommen.
Cbeibün(}rnnrirtrr Keller bedauert deren Beschluß im ^nierrfie her Beamten selbst
Der St. obenauffeber Roth wird in tm? Stube» stand oersept
Den jlrinnnafbeointm wird eine Stellen- »ulage für daS Rackmungsiahr 1920 von 500 Mark bewilligt
Stadtv Courier spricht gegen diese Durch- bredanig der öefolbunggmbnung — Oberbürger- S?«o»n Lt’ vft_tor 3ulage. bie nur ür 1920 gelte und in den andern Städte' rbm- allS bewilligt sei. — Stadtv Schmahl stimmt dem bet — Stadtv Fourier spricht raxtiotrol« £7n die ^ochb eching d-S Prrn^chS. — Stadtv W i n n spricht für Ber i agung
L.®ir Gartenbau id)ute bittet, ihr den bisbmigen ßufcfmfi von 500 Mk. weiter zu ft- n>dbrrn. Die Schule ist in gutem Aufblühen be- ffnffen. Der 8inansau»fcfjub beantragt, den Zu» ckuN abjulfb’nen. — ^mu Stadtv. Kromer unett für die Bewilligung, die auch bei der M- fiimtming erreicht wird.
Tü Garantiesumme der Giestener Äald- bühne von 500 Mk ist bisher wch nicht in Anipiuch genommen worden Der Theatervusschust beantragt, bie Summe auf 1500 Mk äu erhöben, w re ^be l und S i m o NN sehen kei-ien
Anlaß daM. — Oberbürgermeister .V e (l e r er- fennt an, daß die Waldbühne i:i ihvem Zinarr^ gebaren vorsichtig sei. — Smdtv. Wachtel spricht für die Er Höhung.
Tie Erhöhung werd bennTTiii.
Tte Generalstreikleitung hat den Antrag um Gewährung eine» Zuschus s von 5000 Mark zur Bestreitung der gelr.-entlich de» Generalstreiks om 13 März 1923 gestellt. Eine [ärgere Begründung hebt d»- Be.dicnite des Streiks für die Sicherung und Erhaltung bet Republik hervor
Cberbüngrmeiilrr Keller t^lt mit, eine Aw- trage m Avrms, Oneirdach und Mainz Hobe ergebe:!, bog dort b?ra tipe Er utien ni üt gcflr.1i rourben. Ter j’-na ' zaus ich: itz beo itagi dchcr, den Antnag der Streikleitung abiulcb ten.
Siahtu. Beckmann \9tvli für die Bewil- ogung und ruft zumal die Temokraten aut es Lizuerkennen, daß d e Arbeiter im M ir, bx Re- publik geitüftt wid gerettet hätten. Wer den An-
S i hun g des Provinzialtag« Samft. den 19 Februar 1921, vormittag; 10 Ubr. nndet im Siftung^-aaf des Regierustgsgebäi^es yi Gi strn eine außewrdentlit» SiftU'g des T-otnrutHtan* mit folgender Tatesortnmna fhtr: 1 Antrag des Provii z a.au Ssckut.tes betr. den Ausbau der rfr'tr Uebtrltr.tbanlagen m der $ ort j Obertefen. 2 Antrag des Prvmnzöalausfchu,es betr Aui- bevung der Sahnigen über die Bestellung von stom miss «men für bie $rotnrZ t ettieno n Halt und das Broomzialwasferwerk I b-tben.
Entrichtungdes De ckaeldes für Bedecken der Stuten. Die Stu enbefiper babert neben dem in dar zu ent ibtuben DeckgeL für lebe zu bedr be Stute 50 Pfund tarer g ter Oool'tSi abzuliesern. Ter va er ist an den G-- stütsgehilsen der betreten en Deck ation bin erst-
trag obichne, brmqe Ihu. nawni£ pqq n un 'fZL IL*?* au' t*m Boden der Be miirnig Id de. Wi,»rrbU 0/r,n<1,tet »eller wn,t tw Auf. kxflung zurück.
bie frier wiedergegebene Stelle unter Beachtung der von Fichte angemerfien Akzente und Betonungs- zricl>en laut vor, so wird man auf manche unerwartete Böne und Eigenart seines Stils stoßen. E e- ganj der yorm lag chm fern: er wollte die Urkraft der deutschen Sprache in den harten Stößen und Itarken^Unterstreichungen betonen, die den Kluß feiner Säfte beherrschen. Iedeniall; wird durch das interrfeante §>onbschri tfragment in denkwürhiner ?f’fe wie ein großer Sprachmeister der
^eutsrtien dem Sprachihvlhmus gerade in der »roia leine genaue Aufmerksamkeit zugewendet hat
ÄstnikltrS „Reigen" im östereeichifchen Parlament.
Dien. 12. Febr. (WE& Nationalrat > . „ Begründung feines Trrnalichkei santrageS betveiiend das verbot der ,,Reigen"-«us' l u h r u n g tühne b-T Segialdemcckrat 2 e u t n e r ed temtkle sich nicht um biz künstlerische ob r a'khekiichc, ^ertirm die nvi trr'arungsred" t idx ^eite der An gelegen tenr. Ter hi.-nür ^ständige ttorgermeiiter von Wien habe bv Kürübung bewilligt und das SD?i :iitcrum habe fein Recht yrr Aw Hebung twter Bennlliiung. Minister des r * "LT ® * a n » bob hnrvor, daß die weitaus ubeso^gende Mehrz.:hl d r öfferUlichen Mri- tnzng luti dahin ausgesprochen hrbe, daß die Auf- rubanw eine arge Berleyung der Sittlichkeit bedeute., (LebHw ter Beifall bei den Ehrfe'.l -Sozialen.
Musi lauten wußten sich Rat: ftr steckten die Wvfe lufammen und marschierten dann in geschlossenem Zuge nach dem nabe gelegenen Städtchen Tibur. Große Verlegenheit in Rom' Tenn her ging, wie aus allen Gebieten, fo auch eui dem t*3 religiösen Äliltu«, alles narb unverbrüchlich festen JVormen ohne Klö'enspiel fein Ctferieft! So steckte llch benn bie römische StadtbeHörde hinter die tiburlinische. Sie redete den widerhaaeigen Musikanten gut zu. sie sollten doch ein Einsehen hiben und wieder heim^ kehren, fand aber feine Gegenliebe Da oerief rin findiger -vpf in Tibur auf eine abfontterliche 7t*e. ..Leute biefer Art" — gemeint fvib die Musiker —, „sind gierig nach Bein" bemerkt Limus treuherzig Das wußte man natürlich auch in li Ur Man lich ilfo die störrischen Gäste zu einem JeftmaMe und ^nrrtete fee to v üblich und w lange mit feurigem Bin. bis sie alle fänrrr betrunken in tiefen Schlaf ianren.^Xann .^Par^' man sie auf Lastwagen, hibü 'V w»nbbte dunkle Nack,t nach Rom auf fern Marfte naft. (twrmte bcrt die P rnde ab und ließ Boom rlmni^g stehm Ds bie Schläfer erwachten, schien ihnen bv b lle sonne auf fee triften Sckädel unb d,e ubernachirqten Gesichter v-n neuem be- goTrnen die Berhand unnen zwischen Malik und B^- - und die Masiri siegten, fortan 5'iefen ie nnrrer vor den Cl> eratlärm, durften wie efr- c*nn tmeoer im Rathrus schmausen, und wenn fie an wttagen ansaelafeen durch twe Stenßw lärm- ten, batte die h>he Polizei bnbr Augen zuzubrücken. ->-3« solchen gingen," schließt Livius fr nm B-ncht “ ab ärgerlich oder belustigt, ist nicht recht za ^•fuen — ,4u solchen Dingen ;<mb man in Staat Stu, ntipaib zwei furchtbare tob tat."
Stadtv Goerz bedauert, daß der gony Fall vor einer nicht *uftänbig<-n Stelle aufge vllt nx>r- ben sei — Stadtv Vetters beuneüt bai «er. halten der Lehirnin w* Stadtv Beckmann und Höll es für das gute Rocht der Stadtoerordnetrnver- sammlung^ such mü dem Fall zu be>chöftiaen. — «tadtv. Mann bedauert die Ausführungen des stadtv. RtiauSmüller und glaubt sich verpflichtet, den Verstand der ßdr-trinnen ii Gnnift zu nehmen.
Stadtv. Beckmann nimmt das Recht für mt Stadtverordneten in Anivruch oie politische Betätigung in der Schule >u rügen, da von der Stadt erhebliche Gelder für die Schulen aufgebracht werden müßten.
sTOxS!?bt21t sichel betont, daß die höhere Mädchenichule städtnch und evr dort herrschenkte • ^fr nicht gleichgültig sei Das die Beamtin im Dienste getan habe, mülie man verurteilen. — ötabtp. Ebel stellt sich auf den Standpunkt, daß die Stadtverordnetenversammlung nicht der Ort für politische Debatten sei, ionbem der Ort, nm -(rbeil>lLk-ifirn;,~ Stad.v JVling wundert sich "der die Auchauschung und erinnert an eine Aeuße- nnifl Dr Streckers über den Bersassunqseid. — stadtv. KrauSmüller hält cS nicht für fair, I da>> Zwischenrufe die Angaben einer nicht an- roeientx?n Tarne bezwei eln — Stadtv. 6 ch m a h 1 beantragt Schluß der Debatte.
Der Dausbesi ye rver ein hat eine Eingabe an tue -Stadtverordnetenversammlung ge- ndjtft und Beschwerde dagegen erhoben daft ihre Vorschlagsliste zu Beisitzern des Mieteiujgungs- amtcs nicht berücksichrigt worden sei. — Bei-, Krenzien teilt mit, daß die Liste nur in einer anderen Gruppierung berücksichtigt rrorde 1 sei — Stadtv. Krausmüller regt an. bie &au3- ben&er und Mieter zu einer gemeinsamen Aussprache einzuladen — Beia K re n z i e n teilt mit. bah bie Norm ber MietSfteigerung für Säufer in Dessen demnächst festgesetzt mürbe.
Stabto. Winn beiürroor et nochmals eine Au-sprachc zwischen Mietern und Vermietern. — Stadtv. M a y n lehnt als Mitglied beS Wohnungsamtes die An icht ab. daß Vorschläge der beiden Organisationen unbesehen angenommen trer- ben müllten. — Bein Krenzien keil! mit. daß bei sämtlichen hessischen Mir e nigungSämtern Erkundigungen über ihre Normen eingrzogen morden feien. Urberall würden Normen abgelehnt. Alle Neu/rungen in der Wohnungsfrage seien von Gießen angeregt morden — Stad v. $rau j- müller münicht nochmals eine A mä'erung zwi- l'chen Mietern und Vermietern berbeiju,übten.
Die Sportplatzfroge.
Eine Interpellation deS Sadw Beck-
b-r den Sid> f^Jr“labtrüun0 Lanteftnnks für bai äil bun8diue.cn un^ttimei D s Surolonurn nimmt tn.Tvon Stennt b und ertiärt, tairwb Lege ber ge,eft.'utiri Dorsch iften 11 hi i>,z sr,, oatorrum fonbem die 3d21 cjirü« ah- Lande » ML daS Sübunosueien tu Nfttabty eteue ift. die über bei Dotitegr.iLei jaii w DetriDm bat."
/. .betont, baß auch in anderen »ollen national! tidx unb mviiavchisii che Prrpo- ganba gemacht morden sei In den obeiei 61 ahm oer hölteren MLddenfelr-le sei n am 27 3q. raiat befedinte Kaiser bilder anhteiell morbn Der fie^n Blank halte am 9 November ,^| btr im Stfoerfeani" fingen lassen In bm Gn mna ten feien Plakate einer Pfadfi ibra upve iür ffinber deutschziämmiger Ellern an»schlagen.
Stadtv. KrauSmüller logt Verwahrung dagegen em. daß d» Lehrer unter bie Jurisdiktion ber Stadtverordneten a-sellt inertx-n sollen Er sich dagegen, baß Anschuldrgun-M' gegen Lehikralte erhoben werden, ohne baß man sich mit der Direktion in Verbindung setzt B-, Leh- icrinnen du se man nicht so stre.ig urteilei, weil bet ihnen nicbr bad Lteoz sp.eche. al« b-T Verstand JKan solle luti nicht läck>erlich machen, indem man ba6 jcftige System durch titiber und Frauen «. fabxttet halte Im Gognisatz dazu habe in ernmi anberrn Falle em Leh er trotz g gemeUiaen Be- schlusieS nicht auf den 18. Januar hinge wiesen.
SeuiOeton.
611 unbekanntes Dokument zu Ficht-s „Reden an die deutfchr Nation"
Fichte- berühmte „Reden" sind allmählich w ttt-'m öauSbuch der beutufm VaterlaudSl ebe qt- torben, unb beShalb ist uns jedes ZeugnS, bos tir Verständnis näher bri t<rt, von Wichtigkeit, kir solches bisher unbekamues Tokument teilt tc. Lieg!rieb Berger im neuesten tzefi der „Deut- |f*n Revue" mit. ES hanbell sich um ein Blatt, daS pH in Fickte« schri tlidrm Nach aß -and, von ihm kipnhändig geschrieben ist unb wahrsaemlich einen teil ber endgültigen Reinschrist her „Reden" dar- fetlt. jedenfalls ein Stück deS Manuskriptes, aus pn> der Philosoph die Reden vorgerragen feit Be» pnders wichtig ist an diesem Blatt, daß e« uns trfmnen läßt, mitwelcherBetonung Fichte psyrocken. Er hat in den Tert, der ton ft nur un- febnitenbe Abweichungen von dem Druckten zeigt, pttfälkig mit toter Tinte Akzente unb Betonunas- sti vc-n eingetragen, um beim Bon vag auch wirllich P sprechen unb nicht wnu lesen Durch die es Lo.himmt wird auch erwiesen, baß bie „Reden" piau in der Form gehalten worden siib, in ber kt uns hnite vorliegen. Nicht immer hielt sich der Niilosoph beim Vortrag an das aiis-gearbeitete . vmrs^ript So ist er bei dem schwierigen Stoff hr Diss.-nscka tslehre so oer.'ohren, daß er sich ni r <i? Stichwone des Vortrages aufzeichncte. Tas vlett au« dem Nachlaß, auf dem gerade die be» Tülrtnte Stelle über da5 Wesen ber Sprache auf- vg-irfjnet worden ist, gibt uns die Möglichfeit. die iifcnartm der Ficht eschen Svrech'vrm bi' ins Ein- Kine yu veno'gen und uns seine harte, schan poin- pJObt gtebenxife deutlich zu mnchen Liest man
l c bnt anL48 wird ebge»
Das tuite LtoO diuS.
Televhonanlage im etok^«rs. »nennen nie, -scha.t-Apiara', ber vaus- u b Rem, Wi] nee piaieiA be uftcn läß-, toi a wm t s > fern rm oiemen« ^.«fe. ha.< tr -nterv S« t~. r g t, b t *-*t MtHtri der nn.oge betau ei fvDo: i büi 0 Mk bie ।Stritten Ansuchen 1 )G8j Mk Ii- Iwbrn Kosten ei »er Rrt h>po a :Iok mirrn re.« läufig um 140 Mk billiger, würben fwb • « der neuen Ge üh-e erläbu g ,ne r t eb e- wpen. Hie ^auktepu abon emuit b.t da rn> nratijdx -üftrin u tr Brrrtt e.Ain, vo.i 8dlX4) Mart^ au» Anfechernitteln.
Stadtv. Simon verlangt Nachwei, Irr 3fe- laraiurtoftfn. — 6;ab v. Krausm Ülker fdjiffu lieb' bem an. »— Stadtv Mann svncht mr bie Anichakfunq — Es fovech-n no b ctabto
Erenzien Stobev «oer», ^bel. Noll. Krausmüller. Schmäht -Simon. Cb.rbürgamrifter Keller.
Ter Antrag bet Baubeputahon wird anav» nommen. .
Stein « ® arten soll am t. März ktewini wrrd-n zv -steuerverwallunq sowie n \ Zeil tvr tHrgiitratur befinden sich bereits dort E ne Besichtigung durch bie S abtoeronnteintper* lammlung unb bie «ertceter ber Presse soll am Monia'i vorgenommm werben , _f Stabto. Ebel Wrch ei für bte akustischen yet- baltnufe im neuen siabiDtrorbueieniaa e — Bf,q 'Ireniien hält b* Be.ürchtung für gegnü ItanMlov.
Der für bie Kühlanlage im Schlachte dof.e erbohrte Brunnen genügt nicht mehr Durch ?n n Polarisator ist etn Da serlauf in etwa 50 Meter vom Masch nen'wuse in e wa 20 Meier liefe fef^'firllt morgen Für br Chtotymng ist ein Jtrebit von 10 000 Mk. notwenbig. die bewilligt werben
S Für eine sei bst schreibende Soswage ir Sicherung deS Ga« nerkbetru des rorrbm 3000 cark nachträglich genehmigt.
Eine Rechnung der Firma Sack 4 Iua- bartn und Dem L Co lKanaliiation-ar ikel für dte Scletnfolonie Licher Strafte' mit 30 3M Mt wirb genehmigt
DaS Arbeitsamt bat in der West-Anlage Rmrme m Benutzung, die nlr errtr Wohnung f t - geflrtm werden sollen. Da« Art»rit«amt soll ui wr allen Älinif untergebracht werden, wofür ein Kredit von 30000 Mk genehmigt wird
Stadtv Ebel beantragt, einen Pförtner bt ber alten Klinik an^ustellen — Beig Kren- i i e n teilt mit, daß die Frage bereits erdnert roirb
Zum Umbau des Geschäft« ba use- auf dem Grundstück de« L W Rinn an ber Mar- buoBrr Strafte war bie Gewährung eine« zmslosan Darlehens nachgesucht, da« abgelftmt wird Dispen-gesuche ber vau-nno^en schift 1894 werben bewilligt. Ebenso nxrb bei einer Erweiterung ber Fabrikanlage ber Firma Bännmger bie Befreimio Don g 5 be« On-baustarut« befürwortet
FKr bie Beschaffung von Danbtafeln für bte BeziikSschule waren bereit« 2000 Mk bewilligt. Der Kredit tut b um 5000 Mk erhöbt.
Die öffentliche Sitzung wirb kur. Dar 8 Uhr geschloffen»
1 & teilt mi‘, daß men vertchie- MBlu) Drrgtilkj oermdx Haie. lueuiiruen.
** der Lievma ttche zur T<: d aft werde fertig, ffl! Md?? t>rL®ot>rn trocken in Das Gelün t iS* W k?°uT.b »ur Be.füaung gestellt werben, bi- anbcre Playe nngmttxe: letze. 1. An ber nrutn stadr ^a^eme sol.e 1 die Tennis- 5f .HL»61! ii ^lat* re£Xt eingerichet mertvn. Außerdem soll in irner Ge.iend ein protnioii.dter L‘e a° in? ESalde nngeri.ixn merb.-n. ber B öc r $ R ’f । 01 a ft iür .'.inbei werden oll. Die vauvt, viel vläfte ö len balin kom- mnt, wo ieftt noch da- Lager ftcji. I^re Ein- rutituna wird etrea -10)000 Mk. b.tragen 3ur aiimänniftben Beratung soll eine beionbere ^er- lonlidnrit b.i der Stabt angeildll werden
Stadtv. Maier wende, sich gegen tif land- ^"schaitlutie Deputation, die die Änelllaftfrage udevall hintertreibe. Ersatzpläve für den noch niitit ornuabaren Trieb müßten sofort zur Brr ügurtfl We hen. — B iq Rosenberg nimm: b e antNvirtscha,klickte Tcjxitalion in Schutz, br die ^uurrtod» fung für die dring ich st e A ! gab hie Ter neue Bithmark platz sei als ßolila bn4 ft u b iür Kinngärten in Anspruch genommen Die Stabt fei nicht in her Lage, den Biehhiltern aenugeru» butter zu beschaffen ES sei unmög ich. jedem Ber- nn eigene Spi lviätze zu geben, man müsse sich untereinander einigen — «tadtv Fourier bc- kämp.t nochmals die landwi.tfetiaftlütie Teputatran.
9 Rosenberg abermals irrtet igt rovT®- T- Atadkv Maier spricht für Sporlpöfte — ve'ä. se i b teilt mit, daß die Benutzung be« neuen Viehmarkts ber frien Turneischait gestatt t ’n±?*r.$iaÄ ^be jedoch noch nicht sertiggestelll werben können.
T em Erlaß einer gern r fn fa men ?rr-?lun^5orbnun9 fÜT dte fünf gröfieren hsuschen 0tobte wird unter einigen Abänberungs- Dorfdüäfliit zugestimmt.
Stadtv Ebel begründet im Namen seiner Fraktion einige Varsätläae. hauptsächlich zu Gunsten ber technischen Beamten. — Stadtv Löhn lv-ichl eben all« bavu. — Oberbürgermeister titel- t r r betont, baß bie Prüsungsrachnunq in allen an- brttn Städten ohne Abänderung angenommen wor- ben sei Er verspricht jeboch. einen Ausgleich für bie technischen Beamten w suchen ES >pr chm noch bie stadtv Mann. Grobe. Wachtel Edel, tzöhn, Oberbürgermeister Keller, & tobt, Simon, G0er», Vinn.
.. Die Slabto. vöhn unb Grobe beantragen wf Beschlußfassung im Interesse ber techniichen oeamlrn zurückzu,teilen. Ter Antrag wirb an-
^ltzung öcr Stadtverordneten.
Gießen, 13. Februar.
Die gestrige Sitzung ber Stabtvevord- netenVersammlung hatte feine sonderlich rocit- f~rfnben Entschlüsse zu fassen Um so aus- pt^iger entspannen sich fruchtlose Debatten t-il das Glückwunschtelegramm an beit Er- Lcker, um eine gemeinsame Prüfungs- Kdrimg für bie Magistratsbeamten ber fünf ed'iercn hessischen Stäbtc, bie in ben an-
Städten glatt genehmigt war, sowie •um bie nachträgliche Begutachtung einer Dchphonanlage für ba« neue Stabthaus Bei ber Glückwunschtelegramm ergab c« f'4. baß bie Stabtverorbnetenversammlung riet zustänbig ist, einer „bas Fortbestehen da Rcpubfif bebrohenben Lehrerin" in ben zu sollen Nach ber Abstimmung über ft gemeinsame Prüfung Sorbnung wnhfe Oberbürgermeister Keller bebauernb felftericn, baß bie Vertagung, burch bie man je» technischen Beamten helfen wollte, eine Vertagung ab taten bas graecas bebeute. Nach •iirt langen Debatte über bie Notwenbigleit, t«< imei Herren nach Frankfurt führen unb tet ben neuen Telephvnapparat 6e- T»ienscheinigten, würbe ber Plan ohne er- ßiäilichen Grund bei ber Abstimmung fast eirhmmig abgelehnt. Das neue Stabt- kaus, SteinS Garten, soll am 1. März von ßömtlichen 9t em fern bezogen sein. Bereits Ltergesiebelt ist bie Steuerverwaltuna sowie Teil b^r Registratur. Eine Besichtigung Der neuen Räume durch bie Stablverorbne-
*1 m a n n fragt an. was die Siab.Drrroalrunp zu 1 tun geb.'nie. um ber freien Turnerschast Sport- 'Plätze zuzuweijen.
Z251' Tuftt txn mir. m
b« ödxrte untere «äji wvr 0, u b ick» telbrt drmge.idrti tau fth au mn en t*frn i tzte An- w 1,1,9 omm dtk te.t Sh«’T ; nL ^ im»fl matirrn =ad> Derta.t rtititetinto au « is>d>d;f,te Kirürf u. d bnnfrte t-a m. baß ich telb.t ein >o.ch-s Brr- totiren nicht für ri tig getett.-n bäte."
ge^. Tiara Birnbaum
In rmrr Sitzung am 10. Frhrwrt 1921 d bc4 ffuratorrum ber vöbmn Mäb -nlchule ii orr « g legenheit emfttnmig so g. ide.i ^kkIXub G^iaei:
aetzversammlung unb bie Vertreter der Presse Irfrb am Montag nachmittag ftattfinben. Gr- *rwlicheS wußte auf eine Interpellation be« Cfabfo. Beckmann hin Beig. Dr. Seid über fcif beabsichtigte LSsung ber Sportplotz- *rofle mitzuteilen Ein großzügiges Projekt tr Sportplätze auf bem Trieb an Stelle be« tzigeu Lavors fall in einer ber nächsten jungen beraten werben. Die Kosten beS IkwjefteS werben auf etwa 100000 Mk oer- UfWagt. Interessant war noch, baß bie -Slreikkeitung währenb ber Kapp- Hutschtage ben Antrag gestellt hatte, ihr rften Zuschuß von 5000 Ml. zur Bestreitung der ihr envachfenen Kosten zu bewilligen, stadtv Beckmann behauptete, jeder, ber ben Antrag ablehne, bringe zum Äusbruck, baß er im Innern nicht auf bem Bobon ber Ber. fflffunfl stehe. Die Beihilfe wurde jedoch ber- vkiaort Der Bestand ber Republik iväre eben
März 1920 in Gießen ohne General- streik ebensowenia bedroht gewesen wie im Januar 1921 durch ein Glückwunschtelegramm von Schulkindern an ben früheren Kaiser.
Die SitzuMf wird kurz nach 5 UTrr von Ober- Hnyrmrifirr Steller eröffnet Anwesend sind tv Beui ff ren | i« n, Rosenberg und Seid, ßivie 85 Stabnirwrbnete.
DaS Glückwunschtelegramm an ben Exkaiser.'
Die dringliche Anfrage des Stadtv Kiel wegen eine« Glückwun schtele- gra m m « an den Exkaiser wird vorn Oberbürger- «einer beantwortet.
In ber Sitzung ber Stadtvenndnotrti-Ver- feTrmlung vorn 28. Januar 1921 h t btc Skadt- vewrdneten-F.iakt on der Unodhäi gigeii Sozial- dkmokvatifcheu Baten Gießen durch ben stadtv. Kiez folgende dringliche Ainroae cingcbratht:
„Arn 28. Januar 1921 wurde m ber V. rriasie der Döderen Mäd<tienick»Qe währe d des ll-nterrickUS txm oer Lehrellu F.äulnn Birnbaum den SdaiJinbem eii Glückwun 1 cd- telepcamm an den Exkaiser Wilhelm H nu dessen Geburt«'age diktiert Wir fragen hier- nut an, was oer Derr Oberbürgermeister dagegen tun geben kt."
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