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Wochenrückblick

nungert verschoben hatten.

Verwaltungsorgan e schalten. Die soll die Curzonllnie bis zum Oljemen,

entlang bis zur Mündung der Beresina und

-1____h»r im t>nn Riaa fest-

Handelt wie Max Hölz! 3n diesem Sinne aus

zum Kampfe!"

Die Verhandlungen mit Bayern.

sich auf die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Konventionen zwischen Litauen und Polen. Bewe Staa^n er­nennen Delegierte, die gemeinsam beraten. Außer-

Die Tagung der Völkerbundsversammlung.

einen regen Notenwechsel über dieseS Abkommen mit ihren Regierungen gehabt haben.

Berlin. 9 Sept. (Priv.-Tel.) DieVos- si sche 31 g. meldet aus München unverbind- jich über die Umrisse derEinigungsformel: Bayern kennt die Maßnahmen der Reichsregie, nmg zur Sicherung der demokratischen Republik grundsätzlich an. Der Ausnahmezustand in Bayern wird den für das Reich geltenden Ver­ordnungen nach M öglichkeit angegli- chen Die bayerische Regierung erhält das ars- schließliche Dollzugsrecht für diese Bestimmungen und gibt die Zusic^rung. daß alle Ausnahme- besiimmungen gleichmäßig und ohne Parteirücksicht gehandhabt werden. Der bayerische Ausnahmezustand wird unter Einhal­tung kurzer Fristen abgebaut. Heute nachmittag 5 Uhr findet eine Sitzung des Mmisterrats ^statt. Morgen früh werden die parlamentarischen (Frak­tionen beraten. Nachmittags soll dann der stän­dige Landtagsausschuß zusammen treten.

München, 9. Sept. (Wolff.) Sie baje- rische Delegation kehrte heute vormittag 11 Uhr von Berlin zurück. Sofort nach d^n Eintreffen ÄfftnHfff» OOinpnr'

Welchen AuSgaug die Auseinan- dersetzungenrnitBayern nehmen wer­den. ist gegenwärtig noch nicht fou übersehen. Die Münchener 2lbvrdnung, mit der es in Berlin zu einem Kompromiß gekommen ist, hat keineswegs das letzte Wort gesprochen. Sie hatte von vornherein keinen Auftrag, auch etwa über die Aufhebung des Ausnahmezu­standes zu verhandeln. Und nun scheint eS sich bei der Berliner Verabredung um gewisse Versprechungen Bayerrrs,oder urneineWil- d e r u n g des Ausnahmezustandes, zu handeln. Darüber ist eS im bayerischen Kabinett nach den neuesten Berichten zu kritischen Beratun­gen gekommen. Die Verordnungen des Reichs­präsidenten, die in ihrer Wirkung so abgeän- dert werden sollen, daß sie die bayerische Staatshoheit nicht mehr umstohen. stehen da­bei im Hintergründe. Druck erzeugt Ge­gendruck, und die rechtsgerichteten Poli­tiker in Bayern wehren sich mit aller Kraft gegen das neue Bündnis der sozialisti­schen Parteien und Gewerkschaften, die in Aussicht stellen, die Abschaffung bet* Aus­nahmezustandes, wenn es sein müsse, durch GenercUstreik zu erzwingen. Der vollkommene Radikalismus trägt sich sogar mit noch küh­neren Plänen und spricht von der Ausrufung einer nvrdbayerischen Republik.Sein oder Richtsein" das Ministerium Kahr steht an einem Scheideweg. Wird es ein neu auf- flackerndes revolutionäres Begehren mit An­nachgiebigkeil beantworten, oder wird es den Versuch zu einer friedlichen Lösung machen, wie sie ihm von Berlin aus nahegelegt wird? Wir möchten wünschen, daß auch bei dieser Entscheidung der Geist der Mäßigung und Versöhnung siegen werde.

Die Nachwirkung der Ermordung Erz- beraerS ist es doch nicht allein, die jetzt unser politisches Leben beherrscht. Wir haben die ersteGoldmilliardeandie Entente ab- Bliefert, und daraus haben sich ebenfalls Er- ! Meinungen und Folgerungen ergeben, an nen wir schwer ohne peinvolle Aeberlegun- , gen vvrüberkommen. Der Reichskanzler hatte in einer Berliner ZentrumSversammlung sei­ner Erbitterung Luft gemacht über gewisse ka° pitalisttsche Kreise, die der Devisenbeschaffung Schwierigkeiten gemacht hätten; er schien ge­gen den GrvhkapitaliSmuS und die Banken sich ereifert zu haben, um freilich hinterher, als er vorn Abgeordneten Dr. Rießer schrift­lich zur Rede gestellt wurde, seine Worte ins Farblose abzumildern. ES ist aber zweifellos etwas Wahres daran, daß das Reich die Svldmilliarde nur mit sehr erheblichen Un­kosten hat bereifftellen können. Bekanntlich wurden zunächst bis 30. Mai 150 Millionen Goldmark in Devisen geleistet, während der Rest (850 Millionen) durch Schatzwechsel deS Reiches gedeckt wurde. ES ergab sich daraus, wie auch bereits halbamtlich festgestellt wurde, eine Steigerung der ausländischen Zahlungs­mittel, die sich in eine allgemeine Preissteige­rung übersetzte. Die Goldwerte der Reichs­bank wurden stark vermindert, während wir wieder mit einer Vermehrung der papiernen Umlaufsmittel belastet wurden. ES trat die Markflucht ein. die ein rapides Sinken unserer Valuta bewirkte. Unverantwortliche Spekula- ttonen an der Bövse verschärften -die trau­rige Lage; es gibt wirklich selbstsüchtige, die» Rot des Vaterlandes ausnutzende Men­schen, die aus dem ErfüllungSprvgramm des Kabinetts Wirth für den eigenen Säckel un­lautere Konsequenzen ziehen. Aber wenn man das Ganze überblickt, muß man doch sagen, daß die Zahlungspraxis unserer ReichSregie- rung von vornherein ein großes Loch hattet Dr. Wirch gab dies auch einem ausländischen Berichterstatter gegenüber dieser Tage offen zu. Er drückte selbst starke Zweifel darüber aus. ob das Programm wirklich dauernd er­füllt werden könne. Wir wollen jedoch, so fügte er hinzu, so lange zahlen, bis wir am Ende sind, denn eher wird man uns keinen Glau­

ben schenken.

Man kann also wohl jetzt statt von einem ErfüllungSprvgramm von einem V e r - , zweiflungSprogramm sprechen. Der Reichskanzler hat seinen OpttmiSmus mit dem Pessimismus vertauscht. Wenn er ftüher nicht so zahlungsbereit auf die Tasche geschlagen hätte, könnte 'er jetzt viel besser den Kurs rechtzeittg ändern, denn schließlich kann uns niemand zumuten, daß wir so 'weiter wirt­schaften, bis wir zusammenbrechen. 3n England sind vernünftige Stimmen bemerkbar getoor-t den, an die wir uns halten könnten, wenn wir eine Revision deS ZahlungsprvgrammS for­dern. Und heute stellt sogar auch der ^TempS die Tatsache fest, daß da« Deut­sche Reich auf dem Wege des BankerottS sei und eine Umkehr in der bisherigen Pvlltik erfolgen müsse. DerTemps" schreibt wört­lich:

Die Pflicht geht vor der Bequemlichkeit, und ht dem Augenblicke, wo Herr Doumer in London verhandelt und in dem die deutsche Mark einen Rekord des Tiefstandes erreicht hat. hat die französische Presse die Pflicht, den eigenen wie den alliierten Regierungen zu sagen: Wenn ihr euch nicht endlich mit dem deutschen Währungsproblem befaßt denn um eine Währungskrise handelt es sich in erster 2tntc, dann werden alle Verbesserungen des Abkommens vom 13. August, um die ihr euch be­müht auf Sand gebaut sein und die Diskussion Über die nächsten deutschen Zahlungen werden daS Papier nicht lohnen, auf das sie geschrieben sind."

Ist eS da nicht die Pflicht der Deutschen selber und ihrer Regierung, eine Revision deS Erfüllungsdiktats zu fordern? Kein verftändi- 2er Mensch denkt daran, die Wtederherstel- ingspslicht ganz von uuS abzuweisen; Deutschland sollte aber nur Aufgaben über­nahmen. die eS wirklich erfüllen kann.

Nun ist eS merkwürdig, daß unser größ­ter Bedränger. Frankreich, von der abgefthr- ten Goldmilliarde überhaupt nichts erhallen soll. So haben sich die Verbündeten geeinigt, indem sie Frankreich vor allem den Wert der Eaargruben anrechneten und feststellten, daß nunmehr England und Belgien an der Reche seien, etwas zu empfangen. Der französische Vertreter unterschrieb zwar dieses Abkom-

Führung der Geschäfte nach außen hin er- chwere. Er wäre in der Wirkung seiner Re° < den glücklicher gewesen, wenn er die Dinge , gründlicher behandelt hätte. Dann brauchte man ihn nicht so oft zu fragen: in­wiefern und wieso? Das innerpolitische Don­nerwetter hat immerhin einen erlösenden Re­gen gebracht. Und es ist gut, daß es auS z w e i Wollen regnet, aus der linken und aus der rechten. Das blitzende Ungewitter war zuerst chnell und drohend auf die Rechtsparteien zu- geflogen; bald überzog es jedoch auch den übrigen Himmel, und das radikale Links erhält auch seinen Teil davon ab.

Die Lage wurde dadurch etwas entspannt, daß die beiden Rechtsparteien Erklärungen abgaben, wonach sie von Gewaltplänen, die- gegen das Fortbestehen der Republik sich rich­ten könnten, in aller Form abrüden. Der Er­folg ist nun hoffentlich ein allseitiges Maß- halten in der mündlichen und gedruckten Kampsesart! ES sollte uns fortan erspart werden, allgemeine und heftige Anstürme ge­gen die Republik als solche zu sehen. Denn die Arbeit deS Wiederaufbaues muh auf dem Boden getreuer Anerkennung der jetzigen Verfassung geschehen. Wir haben die natio­nale Einheit und daS Zusammenarbeiten nöti­ger als eine übereifrige Propaganda für Aen- berung der Staatsform. Herr Dr. Wirth soll sich freilich nicht einbilden, daß die Opposition gegen ihn und seine Politik verschwinden; können! Er, der Rufer im Streit, ist keineswegs auch Sieger; er hat, wie die Berufsorganisa­tionen der Presse ihm bescheinigt haben, das Recht gefährdet und die Gegensätze zwecklos entfacht. Manche Scherben, bje er und fein Kabinett verschuldeten, müssen wieder zu sammengeleimt werden. Die Selbstherrlichkeit, mit der er seine Ausnahmebestimmungen über die Köpfe aller mitzuständigen Organe hinweg erlassen hat. findet selbst nicht mehr die Zu­stimmung derFrankfurter Zeitung" die schon darauf vorbereitet, daß die zu erlassen­den Ausführungsbestimmungen manches wie­der zurechttücken muhten, was die Verord-

ber Angelegenheit zu beschäftigen

Berlin. 9. S<Pt. «Wvlsf) Unter den zahl­reichen unrichtigen Behauptungen. die von Münch­ner Blättern über die Reichs reg ierung aufgestellt werden, findet auch eine Mitteilung der ..Münch­ner Neueslen Nachrichten", daß der Reichsininister des Innern daran arbeite, die Regierung Kahr .-.u beseitigen Es sollen sich sozialistische Führer in bayerischen Kreisen unter Umgebung der banc^ rischen Staaksregierung über Angelegenheiten Id- , -h jvrHmmo

falcr Natur beschwerdeführend an die Reichsregie- gen. Ausreichende Mittel müßten zur Verfüguno rung gewandt haben; dazu ist zu bemerken, daß gestellt werden.

nur in einem einzigen Falle von baye- Schließlich sprach noch der persische Delo- rischer Seite an den Reichsminister des Innern iertc Zokah-el-Sawleh, der den Völler- herangetreten wurde, und zwar ist dies der Fall gun£ aufforderte. dem griechisch-türkischen Kriege des Coburger Telegramms, das der fcinc Vermittlung anzubieten. Er hoffe, daß du Reichsminister sofort in korrektester Weise der Ausnahme neuer Staaten befriedigend geregelt bayerischen Regierung bekanntgab unI> daß die oberschlesische Frage gerecht gelüst

Dr. S ch w e y e r dem inzwischen nach München zurückgekehrten Ministerpräsidenten 'Dr. v. K a h r über Die Verhandlungen in Berlin eingehenden Bericht. Der bayerische Ministerrat tritt heute nachmittag 5 Uhr zusammen, um sich nut

Genf, 9. Sept. (WTD.) Die heutige Sitzung der Dölkerbundsversammlung war der Aussprache über den Bericht des Völkerbunds- rats gewidmet. Von den neun eingetragenen Red­nern tarnen drei zu Wort, und zwar der belgische ______________

Senator Lafontaine, der norwegische Delegierte rotkn Wn beiden ^Regierungen ernannte Ver- Nansen und der persische Delegierte Zokah ei Daw- treter cin<m gemeinsamen Rat für auswärtige leh. Alle drei Redner begegneten dem regsten Angelegenheiten bilden. Eine MUitäriommisilon Interesse, well sie mit Freimütigkeit und Mut die fat bie 2lufga5e, ein Einvernehmen zwischen den allgemeinen Probleme der Weltpolitik erörterten, j^^en Generalstäben -um Zwecke gemeinsamer

Lafontaine entwarf ein eindrucksvolles Vorbereitungen für den Kriegsfall zu schaffen Bild derschwierigenWeltlage Das Elend anbrc wichtige Stellen des Zusammenarbei- sei groß, seine Lösung sei noch nicht gefunden. ten8 »wischen den beiden Armeen sind vorgesehen Sechs Millionen Arbeitslose in den Vereinigten $m Meinungsverschiedenheiten über

Staaten, 30 Millionen Hungernde in Rußland, ein gegenseitige Anterstühung im Kriegsfälle hat hinsiechendes Armenien, ein hilferufendes Geor- Völkerbundsrat ernannter Schiedsrichter

gien. Griechen und Türken mordeten sich, ohne daß entscheiden, die Welt den Mut habe, einzugreifen. Alle Han- 0 mrt h»in

delsbeziehungen sind gestört und gehindert. Ser DaS n 1 eitia^en freien

vergangene Ärieg sei schon furchtbar gewesen un- Grundsatz ber J nicht 9aud fiskalischen

endlich viel furchtbarer würde ein künftiger Krieg War eneinfuhr t^n nicht aus fts^lif^n sein. Es müsse überall in der Welt ein so gewal- Gründen Maßnahmen geboten^erscheineni m: fieo tiger Protest gegen einen Krieg hervorgerüfen auch ehr neu^ Mui^wesm vor. Ura

werden, daß Wille entstehe, dem Schrecken der tiert Polm Ai*nA^tt Grifft, w soll Kriege ein Ende zu machen. Redner setzte sich da» freie Durchfuhr. Was Memel briO soll für ein, daß die K r i e g s s ch u l d e n v o m V ö l-eine terbunb übernommen würden und daß die Staatsoberhoheit gewahrsi wohl aber jebttjett Zollschranken unter den Völkern fallen. Ein die Benutzung des und jede Art von

Plan, b?n man noch für einen Traum Halle, der Tr^Po^. so auch Munllwns- unb Kriegs

8C88er'tÄÄ" »ÄÄÄ.y -ms fa<U tingeW)6 d^ ÄlsiSP^bl^. Ma^L-

bnrt TrTir Vieb unb Mensch gebe es nur naten die Verwaltung m Wilna uverneymsi PfZw ©etreibe. ©robaÄ fei berells ge- Die Grenzführung wird von einer dreigll^ leiste worden, noch viel größeres müsse noch ge- drigen Kommissivn die der VoUerbund ern^nt. tan werden um die annähernd 30 Millwnen I vor genommen, die an der Vertretung oer omaen nvenfAen vor dem sicheren Tode zu retten. Der Regierungen teilnehmen können. In Strettfal^i ^to/riregierung müssenmn ^Vertrruen schenken, ^scheidet der

si- werde die Verteilung der gesamten Mittel ge- , Man erfahrt, daß die Vertreter oer voimi^ .

gegangene Verpflichtungen str^nguens uno genau erfüllt habe. Trotz des Kriegszustandes habe die >

Präsidenten verboten. I entlang bis zur Mundung der Berenna uno

Berlin. 9. Sept. (WTB.) Der Reichs- einer Linie bis zu der im Vertrag von Riga sest- minifter des Innern hat dieK o m m u n i st i s ch e gelegten russischen Grenze werden. DaS Williger Arbeiterzeitung" in Berlin für die Zeit Gebiet soll "im litauischen Staat einen lelbltan- vom 9. bis 22. Septenwer verboten. Das Ver- bigen Kanton bilden, dessen Grenze durch Hal- bot erfolgte auf Grund eines Aufrufs, in dem bicrung der bisher neutralen Zone erhalten wirb, in unverblümter Form zum Ungehorsam gegen Die polnische Organisation soll denen emeS schwei- die Gesetze aufgefordert wird. Es heißt darin u. a.: -erischen Kantons ähneln. Des weiteren enthalt " " ~ ~ ~ ' - ---------'der Entwurf Angaben über die Rekrutierungder

W i l n a e r Truppen, die nur im Kriegsfälle ihre Rekrutierungszone verlassen können und der Wilnaer Zentralisierung unterstehen. Sie offi- xieüe Sprache im gesamten lltauischen Staate soll polnisch und Manisch fein. Allen Minderheiten

men, aber das Kabinett Briand ersucht um eine Revision deS Beschlusses, indem es den vomTemPS" erwähnten Unter­händler nach London schickt. Die englisch- ftanzösischen Beziehungen sind stark getiübt Deutschland hat keinen Grund und braucht sich auch nicht den Anschein zu geben, diese Trü­bung zu bedauern. ,, _.c t

Im Verlauf der innerpolitischen Krise hat

der Reichskanzler Dr. Wirth die äußerste,^.. Wu».. ---

Dcchtc mchrsach angeklagt, daß sie ihm bie 1 crfiattctc aibgeorbneter 5 e [» unb Slaatsletatto

m. 212

Der Lietzener Anzeiger mit der Dienstagsbeilaye $port:Umfd)au er­scheint täglich, außer Sonn, und Feiertags. Monatliche Vezvarvreife: Mark 5.- einschließlich Träger lohn, durch die Dost bezogen Mark 5.75 einschließlich Bestellgeld. Fernsprech.Anschlüsse: fttr die Schrisileitung 112; fltr Druckerei, Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach­richten: Anieioer riehen.

Dolf q« (Monte: treetfirt a. M. U686.

Erstes Blatt j7j. Zahrgang

GiehenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Die Aufhebung der 6 ZettungSverbole. werden würde.

Berlin Q fipbt (WTB) Unter dem Ser Präsident schloß die Schung mit bet

verhandelte heute nachmittag der Ausschuß . flattfinbcn weritc unb daß das Protokoll des Reichsrats über die B e s ch w e r d e n der internationalen Gerichtshofes nunmehr auch auf Grund der Verordnung des Reichspräsi- ^rch Venezuela ratifiziert worden sei.

denten vom 29. August Verb otenenZei-

tungen. Die Beschwerde führenden Zeitun- Verlegung des Völkerbundes

gen waren verrieten. Rach längerer Beratung nach Wien?

des Ausschusses verkündete der Reichsminister (aDCS) ^kach dem Völker-

?/o.^uer folgende S^scheldung. Der kann der Rat bekanntlich jederzeit die

Ausschuß beschloß mit Mehrheit seiner QJerlcgung des Bundes an einen an- glieder: Es kann dahingestellt bleiben, ob nicht bcEen Ort ^schließen Unter den Anregungen der schon der Art. 116 der Reichsverfassung eine Wcn Z^it, aus Sparsamkeitsrücksichten rückwirkende Kraft der Verordnung gegebenenfalls das Generasiekretariat mll seinem des Reichspräsidenten vom 29. August aus- großen Beamtenkörper in eine billigere schließt. ES kann auch sonst dahingestellt blei- Stadt zu verlegen, ist unter

den. ob die Verordnung sich eine rückwirkende get diejenige der Belegung nach der Stad Kraft hätte beilegen können. Jedenfalls ist der W i c n nicht unbedeutend.

Ausschuß der Auffassung daß nach dem Wort- N-a-luna des volnisck-litauischeu

laute der Verordnung Verbote nicht ergehen Die Regelung 0 V io) 1 konnten wegen des Inhalts periodischer Zeit- «.oufiinev.

schriften vor Erlaß der Verordnung. Das Genf. 9. Sept. (WoM.) Das amtglieb beS Verbot der 6 Zeitungen wird da- Generasiekretariats. Pierre DeniS. machte über her aufgehoben. SS handelt sich um die den neuen Plan zur .AfS^iing des p v 1 nH;Q* Deutsche Zeitung",Deutsches Abendblatt", litauischen Konfliktes vor

Deutsches Sagblatt,Süddeutsche Zeitung", rcrn ergänzende Mitt^llmgm Sie: wesenttt^i Hamburger Warte undHeimatsbote von UyJ Unabhängig-

Gera. Icit an und werden die notwendigen gerne l n -

Neue Verbote. , amen Verwaltungsor

Breslau. 9. Sept. (Wolff.) SieSchle- Grenze soll die Curzonllnie du» «u«

fische Tagespost" wurde auf drei und die ben Lauf des Njemen bis Sruskianiki, die Lime .Arbeiterzeitung" auf fünf Tage wegen Druskianiki - StraraPuda-Zefiory zuruck biS Vergehens gegen die Verordnung des Reichs- iUm Njemen bei Bola, dann wieder den Riemen

Sowjetregierung die Abmachungen wegen b<S- HeimtransporteS der Kriegsgefangenen eingehal- ten Wöchentlich sollen 4000 Kriegsgefangene beimtransporiiert werden, eS seien aber oft weit über 4000 wöchentlich befördert worden. Heber 60 000 Ausrüstungen seien für die Gefangenen in Rußland geliefert worden und er habe fest­stellen können, daß diese 60 000 2Iu6rüftungen auch allen denen zugekommen seien, für die sie bestimmt waren. Nansen begrüßte es. daß schon zahlreiche Länder auf den Hilferuf geantwortet hätten, unter ihnen Seutschland, Schweden, Nor- wegen. Dänemark u. a. Rußland fei noch immer reich Nach dem Kriege mit Oajxxn hätten drei I gute Ernten genügt, um es wieder hoch zu brin

Samstag, 10. September 1921 Annahme von Snjelge« für die logetnummer di» jum Nachmltiag vorher ohne jede Derdindlichdeit. Dreis für l mm höhe für vbijeigeno 34mm Breite örtlich 40 Pf, auswärir 50 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 180Pf Bei Platz­vorschrift 20',', Ausschlag. haupischristleUer: Aug. Doetz. Deraniworilils für Polst»: Aug. Goetz; für den übrigen Teil i.D : Aug. Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Deck,

Dred nnö Derlag; SrShI'Ich« Uni». Such «nd Strhtöruderd R. Lang«. Schristlkttnng. StichSstsftrlle und vniderei: 5ch»Iftr<cht '«""Nch^22.