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Donnerstag, 10. März 1921

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderheflen)

Zweites Blatt

Ur. 58

Difwn^gmdit bte Kn

ar f

odiloftrannycü.

und

erfolgt buedj bie Zirergstell» tnegllaffe, Berlin SW. Iv, Unter-

®fertKDerläufcn werde fo verfahren, bau man 5anbrotrtrn die Pferde lasse, roenn fit sich

tigung

Entlodnunasgrundsätze find rfgefkllt x<is Gldtruität»

Und emen Oktreuen mit ihm verichtang der gib- Mit emem (djrtffen " tfftw^brach ber^efaig'-r

(Nachdruck verboten.)

2. Fortsetzung.

<en Au'.

iu fein. Er f jfce bte Sa al wenden unb veriieh sie.

den zur

teflcbt

Tie An» der General-!

der Neich-vermS'ienSverf.«lNmy würbe beult vom Kriegsgericht \n Mainz, toohin das Re-

gcleflenbcü zur erneute» vien baue, zu V Mo-

Ader er amg nicht rmn Fürsten, lonbent dlrtfc sich in oen öuribof. Beim £>än3tm be­tau', en Burgwarts stand ein bidte» Fsichergebüfch: hier verbarg er sich und hrtbte durch b<? Zwerge nach einer Bank, toti&e schräg gegenfi r: an der UmiafiungSmauer im Schallen ri :rr Lande fkrnb. Ties war Irmtrudis Laebkinqsplatz, weil der rtt-.eberbufd) die Stelle vor bat B.'icken Nevgrerlger schirmte.

Orr brauche nicht Tange zu warten Ter Mond war eben über den Berg enworoe'riegen, da ?im leifen Schrille- Bur Lord zur Ban! in den Schalten. Und bald daran' 'erschien Irmtrudis.

ffiptlfeStffl ^L)

engered'tfcrrigt Tie ( »nn Arbeüsinrnister au fgv fr; 111

nntaen rech', zurückhaltend fem. an Den Fall vawn-Schiffmann.

Kbg. Loch iSoz.) protestiert dagegen, datz der Munster seinen Freund Bauer aus gleich: Stufe mit diesem Fall gestellt habe. Er habe Tat­sachen vorgebracht, ferne Redereien. Der Minister bitte mchr in einem einzigen Falle daS Gegenteil

lichen Sagen.

Am dem Rüchveg prr Burg gelang es Bu:- chach, ich Irmtruti^ tu nLbron u b lt ettva» »u»uflüstern Sie nrirte das fceuy unb ertoitarte leise einige Dorre. Ta rin Gunzo sein Weib an lerne Seite.

Am Aberch fp^t, nachdem alle Gäste sich ver­abschiedet tatrcT, sagte Gu-rzo zu Irmtrudis, taB er 1 rie Rocht im Bor gemach bez 7hl-Tuen schlafen wer«, um jfte» WunKcheZ drt (Sa tti geroäntg

Lin Konfiift in drei Zeitaltern.

Don B Noelting (E. Heldt).

Wege über die Zertrümmerung g wi r den In bieiem Augenblick.

Geldstrafe Der urteilt. Cberre nerungtrnt Böhm hatte ferner Zeit eine Anordnung l*r Befavung-dedörden auf lleberlaüung unb kSmncbiung eine» Schuttokaleo 'ür rraniö tfdte strnder und Vieftrang von ^iödeln f lr Unterefftyertfannlicn Trine Folge geleistet.

mc. Mainz, b Marz Tie sranzSstsckf Besatzungsbelwrbe bat angeordnet das; «etiex den bisher meldevslickttigen Krankheiten, die Aerztc verpflichtet find, audi folgende ihnen zu Ofefich: lammenden Fälle anzu- melden: ftarfuntcl, Masern, Röteln, Wind­pocken, Mumps, ftinberlübinuiig, Tuberkulose

erwiesen.

Staatssekretär Walter erftän, bet den

An» *tafrt und tiinö.

(Sieben, bett 10. März 1921

Rückständige Guthaben der Heimkehrer.

Tie Ausjohung her a-i* Jfrieitae;n feiidcH rückständig i Omba-m her He.infe .ec aun r^t. einer Mi t^riung der Siri .ist'e t aiftnle f r Kii g> und Jiuilgcfaiuiene gruchiätzlich nur am Qhu.D r<r fei! b :aa;iiten C ut xi e ilt ei erlä gen. Ii* c Tiilai Tütb trotz mehrsachcit A.nLrbenis erst zum Teil angegangen. Um die i'ttmfebrer am ftc ;Jablmtg mcht noch länger ttxittcn zu Iahen, fid) tnc Regierung l-ereit finden Iahen, tati ohne den Eingang der Giften abMUoarten den beim» fehrern emc Abschlagszahlung b.d zu 100 Mk auf beit rückst Liüstgen Ardarivod > baldig>t gezal.lt tret* bri soll, feiern ein Anspruch bis zu bietet Höhe

nmta Sch und

Ein Wirbel zog den Ritter btnurtn aur den Grund, Ter Strom trug den Erstarrten tent m- tvembe Land

Unb wart ihn, fall des Raubes, aur einer Klippe gelben Sand.

Ein Fischer kam ge'ähren unb nahm bei Fremd­lings wahr.

Er weckt ihn auf zum Lebest und pflegte des Kranken gar, Berkeufte den Gegangenen bann froh dem reichen Mann.

Tatz er gu allem LeLe auch noch der Knechtschaft Schmach gcwann.

In Sklavenkensten mstbr er fünf tauge 3 obre sich, er seufzte fern am ?um Döglein, Dai durch die Sollen strich

Unb 'andre taufend Grütze tot*! durch die ilüftt wrt Zu ferner hoLoen Herrin, zu ferner Seele höchstem bett.

Toch endlich schlug die Stunde der Rettung aus der Ro:,

Itc Wächter täuschend stob er vir Rocht mi' fdw:n!em Boot, Und sehnende Minne trieb ihn :a u>; zur xximal zurück,

£)tn yu bet kielgetreuen, hin i em heiße Zehnten Glück.___

S?-o fiiib üb meine Rose? Setrrodl: ut jKofirmaxbt t S<D Ihr, o galb'ne Locken. dm VeiTgrn bar» gebracht?

Weh, har das Grab nerfd^rtien den nmg-n, b ü^ ndm L i. -

Ach neui: Sir lebt! in Freuden als rares andern o.Cjnrf .Sei?

Bus dem besetzten Eeblet.

Mainz, 8. März. sWTB.) Der Ntrz- lick vom Kriegsgericht in Landau zu R Tagen GcfLngnts unb 1000 Mk Geldstrafe verurteilte Cberregienutg3tat Böhm von

Gunzo matz ihn mit feinem f(harren Blick, ^hr lud ein Tor," sagte er ruhigSie war £ud) ni icbcm Fall verloren lern vunmel wür­bet Ihr b:e Braut auch nicht haben abgerottuten Bannt!"

,,Tie Himmelsbraut mteo rat Denen mera tigen stier unb dort!" nn -'Bunbarb ,.^r habt mr mein Eigentum in schändlicher List gestohlen."

Gunzo wart einen Blick aut die nid enllernet'.- ben Gäste.Gemach," etwibert: erMorgen mittag reift Fürst Ruprecht weiter, bann können vrr'S au^feduen, bis einer von unS am Baden '.tegt. Bis bat in seid Ihr ment Gast, verr Bur- bad». Ehr: bat Burgfncden!" .

Er wies dem Grollenden feine »cmenatc und rille dem Fürsten nach.

Als die Gäste nach einer Lkünde umgeUrwer. bet schweren Harnische lebig und vom ^tattb brt Seg4 gereinigt, sich wieder ra der Dalle ver- ammdten, war bte Burghemn utr ^teac unb vollete ihres Amts, mit llcicken Ltvvat lätijnf.

Rach dem Frühmab'. rogcn Wirte und Gaste den Burgb-erg hinab in daS Tal, vorüber an Der düllen, bte die Armu: im Lxstud_ia

erbaut Halle. Mit Bewunderung und Reid fetckte der Bauer bet der Fe2>ar«nt aur bte glanzen, e Selülschaft, bte lächelnd und v.ändernd an ihm rarilbemxntbdte. Man frei den fcwa.bettn Hügel hinauf, welcher her Burg gefenurer hegt, wn besten Döhe der Blick w-nc ü:»cr Berg unb laj fliegen kamt. _

.ZjUter Döhe angelangt, lager»» ,«h jrauai

lich betrifft, so ist ja bereits eine neue Unter­suchung emgeleillt. Wenn aber 'Abgeordneter Dock gemeint hat, datz möglicherweise eine Bestechung vorliege, so mutz man doch mit solchen Ausfüb- recht zurückhaltend fein. Ich erinnere ran

Krane mögt trift su befänLnken. Tmu brauclin mir das Neick^wandeeun^> nll Tie Doliei kann das Reick) keinesfalls entbehrm. Das bereuen fdpon die liefen U inen Anfragm ün SRci l^tagc. CS lien eine gern f>e Gefahr darin, bah daS Reich nirirt über eine cinnritlidt- "Colitei verfügt. Solange daS nid« Der Fall ft, kann ich nicht verantwortlich gemacht werden für mangelhaftes Turcbgrejen gegen die Oweich unb daS tntemamm'fe xfer> brrchenum Dir braudim eine Rrickrs.riminal- p.'lt-ft Tie Uebmrriffe Pt rntcrar.itertrn stvm- mis'ion gtg^n vflittgctnaie B am e her Lm'es bebi-rben nelmr.i inrrncr m m zu Dort, hört' TaS Rhein landab kommen bietet duvcliaus keine ÖanD.ftbe vi iolckrn Cinjriffen m laiferr Bertval- Hing Ich scirlieic mit Dem Tank an unsere pflicht- getr.m- Beamten schall im befristen Gebiet, bi. letzt noch schweren .Seiten entgegengeht. Mall .

Tie SrüerixTaiung wird hierauf auf Don­nerstag 1 Uhr vertagt

SriiluE nach * Uhr.

«fgenommen

Ter flfntnrmSantren ANefe>tte wird mit (Nvtzer Mcb'deu ajigmmnmrTt

Abg Biener (D -Ratl ) fützn Beschwerde darüber, bah Mil stör bLcfereien Den van d werker- bet rieben wlfatb ftonhirmr* bereiten.

Abg Brunn cT.-Rall verlangt Derückfich- nmmfl der Dünsche der Inspektoren der ehemaligen - ee resrerwal t iin a Der R'dner Bem ml bann noch- als auf den Vertrag der Deutschen Lxmdcls- tnb Lanbwirtfchaftsge-fell'chaft zurück, der das

ab. Irmrarbis Ichnte gri-te.b'eich am mor sbewack. senen Stern Gunzo wach Kab unb wfehll rot und schotz schnelle Blrrfe hin tum Kübnen. Tt: Gäste, welche eine Atmung der Ge cheb-.ii'ft überkam,^n beklommen umher, bis der Fürst mit lauter Stimme Lieb und Bortrai lobte unb fo bai lastenden Bann brach Andere Liedervorlläie 'clgten brm ersten, bann wurden gesellige Sv.dc gc.'outt unb endlich verschlang sich Jung unb Alt im sröh-

ferm von den Beamter, des TtraiTrrumv ein*re Itanbenermafjen fische Zahlen a b'tyr.en worden. Regier imgsrot Ümbnüv.g hrbe sich a.w e .tmefer lefwchen lasten, oder er sei mrsShig. Tiefer Be­amte fet aber nach tneem täor.xrvK jtim Mini­sterialrat ernannt worden, jjroob*. der VeriorwI- ieferent 6le. b.e Anfellge ch.nt unterrichtet gre roqen 1 et. <värt, hört! bei den SoMaibrmjfrafen.-

Reichsfchatznni'iiier von Raumer: Ter voi- netragenc Fall uat sich vor met em Amtsantritt nigetragen Jeder, der mid) frm.t, nr. b mir lit» den. datz ,ch gegen wde Äi>rrm>.vn uHnad>,i*ti(i eünthrnten werde Tatz der Abg doch es fertig bringt, von der Tribüne die ei vaufeS )olt< An­ten, mad* aur mrdi ?rin?n Eindruck xolinnt er nicht Bewerfe dafür er.rin t mutz ich iri t schützend vor meine Beamten stellen Ich be­dauere, bau der Abg voch so schwere Angr ste er­boten bat, ohne dem Rmisierium vorher few Material vorzulegen.

Abg Torsch tThdx:C.) führt B.'schw.'rde über die Behmaungen, unter Denen den ^anvwirtrn bte Pferve von der MrlitSrbehörbe verkauft wurden

Abg. doch i'Sot.): Ter Minister wirft mit vor, ich bitte ihm mein Material vorh-r nick: uTTtrrbrritet. Ich habe ja gerade über Die Dor gänae Beschwerde geführt, die sich abgeivielt haben nachdem ich mein Material dem Ministerium vor- gelegt batte. Ta- Ministerium bat mich ja selbst mit falschen Zahlen getäuscht und Diri Tausch-mg später zugestmll-en. Was ich hier dotgetragen habe, ist ja Material aus dem Ministerium. Ich habe mich ja an daS Munfterium gewandt Nachdem ich Dom Regierung-rat Lindenberg qcläurd): wor­den war, habe ich mich an den «StaatSekretär Gold kühle gewandt Dann wurde ich wieder ein Jahr bing.balten. Ich habe ia dem ?)rinifter al le­im Ausschuß vorgetragen. Aber er Int mich mit her Antwort abfpesten wollen, bah £?rrr Linden berg wegen feiner Fähigkeiten befördert nr.rrtrn ist, dieser Beamte, der eine Gewich ^Differenz von 400000 ftilogramm entweder nicht bemerkt, oder absichtlich verschwiegen hat.

Minister v. Raumer: Was den Fall fach-

tenic die Land an und legt, wäre er Der fehlt, die machtvolitische Frage über die Umgestal­tung PreusumS aus Die Tafesordnung ju fetzen. Dadurch würde nur noch mrb Berwirrung bertwr- gerufen werden. (£ntr Ausdehnung des Macht- bttfidrt her fRricWyfeamq liegt daher nicht in unserem Intereste Tie Sr>arr<rsuchc haben sich in der PrariS nicht alS ausführbar erwiefen, da die Unterbringung der durch die GebiriAverlustr freigeworbenen 23camten uns bittere Rvlwrndig- f iten auferlegt hat, gegen die wir machtlos find. Des SRcirij« Aufgabe ist eS, einlieiUiche Sck»ulregeln auhufbeTlm. Daran lassen nnr auch tvn Den Ländern nicht rütteln. Tv Frage der Auswanderung nrutz von rwrnlieiei» eingehend go»

Vcranlan'uni des vaufes. Tie Schuld unserer .uinbafranfbeitrn liegt nicht im Parlamentaris­mus, sondern daran, hast wir unS an Den lieber- aam aus einer Zeit de- Dohlstande» in die heutige Lag? noch nicht gewöhnt haben Eine Ren rm des Parlamcn:ansmi'.s ,st allerdings'h, aber nur im Sinne einer Veredelung. Daü gcroi fe Ministe­rien zusammen gelegt werden können, leuchtet ein. Da.' 2Bi betau:ba uminiflerium könnte z. B ganz verschtvinden. Andererseits müßten die übrigbin- benben Ministerien entsprechenb verstärkt werden. Tie Regierung bat einen intetbarlamentarifdfen Au-schu» einarietzt, Don be fen gutem Willen es abbangen wird. waS im Sinne größerer Sixiriam- keit ;it tun sein wird. Bezüglich deS Berhälmisscs irotfcicn Prentzen und dein Reich ist nicht zu leugn -n. t-an Llcbelftä tbe vorliegen. Die Hegemonie PreustenS :m neuen Staat bat allerdings aushören müuen. Die Schwierigkeiten liegen nicht in der po'.itifchen Konstellation der Parieien, sondlln in der Zuständigkeit der Fragen wie der oberfebfch- schen, der Ost rage und der Frage der Rbeinlonde Tiefe Fragen find weder reine Reichs-, noch rein preubische Fragen. Toher muß versucht treiben, eine engere Fühlung zwischen Preußen und dem Reich Ireeijufübren Ties kann aber nicht auf dem über die Zertrümmerung Preußens gesucht " igenblick, wo die En- legt. wäre er verfehlt.

Berl-andlung verwiesen hatte, zu 9 9 iiaten Gefängnis unb 7500 M

virtschaftsgesetz läßt sich bis »um 1. April noch nicht ferrisfellen

Abg. .Hoch (Sos.) fordert nn energisches Era- fchrriten gegen Sdxtiamgcn, nxe he tu feanau lei der Berwerrung deS Leerrs<ruteS DorgeDm- reu sein fallen. Rezierwigsrar Lindenberg vom AcichSschaiuinnistenum habe durch fein Gutachten iie Anwendung eines illegralnt BeriahrcnS n- »töglicht Dem Redner, der her Sache nachgmg.

Aetch um Millionen geschädigt habe.

Abg v a r 11 e i b (xn.) verlangt bessere Ent­lohnung für die Arbeiter ra den dem Schatzmini- fferium unterstellten Betrieben.

ReichSfchatzminifter von Roumee:

An die von dem Abgeordneten ffafrnranm mige schnitten en Fragen gehe ich unter dem Ge- ficktSpunkte beran, rote am besten die Produktivität yenetgert werden kann. TllS btt mich geleitet bei der fcnvlcgrnhrit der westfälischen E'.ektrizitits- werke und bei mnnem Eingreifen rat fiafmnertrag ©e en Die Deutfckfen beff* ich feine Sinti- DQttre Gerade in der Mabnangcfegenbit stabe ich ore 3ntrochen gefördert Bon der db>twendigkeit fet erbaltung eines gesunden Mittclstalttes bin -ich fo ütmengt, dast der Mittelstand meiner FSr- ferung sicher fein kann. Ich bemühe mich auch rod) .straften, die Techniker mehr als bisher zur Verwaltung benan-uuirben Tie MLitärbäckereien dürfen nitfc an Private liefern. Dv nxr lle'.fer- «riffe an gezeigt werden, schreite ich ein. Die Slawen Iber uniureichende Arbeit-renilohnung 'ind nicht

wendige Entwickelung vckl'ieh« sich ron selbst. Mit den K. gaben find auch txe Aufgaben enorm ge- wach'ni. Vetter lassen l eim betten Sxllro nicht Alnriche machen Es feb-t uns noch eine reit ge­setzliche Schlich tun gsord.i ung Dir Rheinlands' kommis.on (rbt treu über ihre iBeiigiuiie d'naue Rameiullch bx deutschen 2xamten werden rolllk-ir- lich behandelt. Tie Ents I.rtzung bei Äulfebuficv. die ftctvitauntfealtni unter Vo.ldfung von >n Ländern auf das pferch >u übmiebmeii. genügt M's nicht Vir b«n::ra-ini ihre V

den DOTbanbcnen höheren Lrhrmiftlten tnc (Fri- sten-beduiauntzen nehmen Alle anrenrnjino aber zu er btt teil Ferner fordern wir eine Tenkfchrift über ba>3 ReichSwanb.rungSa rnt in dem Sinne, ob die Beibehaltung deo Amtes enocoer.id) ist oder ob eine Abteilung des Mraisteriums des Inner.« mit feinen Aufgaben betraut werden soll.

flftfhominifter ftod):

Tie kulturellen Bestrebungen können wu nicht urüdftcllen. S' ar a nkeit au' dieiem ttzebiefe würde schlechte 7rrüchtr tragen. Denn uns zugemiuet :virb, in Zuknnll von unserem Abatz an das Aus- . mb noch bobe Prozentfätze ab in leben, fo werden roii ba^ nur können, wenn wir kulturell auf der . öhs Mei bat 0 fegen den Porwuri, ich tei Gegner b.r Sbai amrc t. must ich Protest erheben Fch nihke mich vielmehr mit den Anschauungen des Reichstags völlig einverstanden. Von einem lleber- >ifer geroiffer Ministerien bei der G fetzesmacherei '.mit feine Red? fein. Wir erlaifen Gesetze nur auf

wasser strotze 7; sie bat bereit» begonnen und wird mt: dllen Mitteln beklKeuuigt irette-i. Auggen, roeUfe sich aut bte Gutdabeiauszadlimt begehen, ftnb Daljet zwecklos, erschweren nur den OfefeWftt- betrieb unb können daher tn Zukunft nicht deand roortet werden.

* Aintliche Per^onalnachrich- ten. Erledigt inb die Forstwarteien Traisa in derLberiör tcreiLbcr-Ramstadt und Kalk­ofen in der Cberförfterei stranichstein. Be­werbungen sind biS zum 19 d. MtS bei bet Ministerialabteiluny für Forst- und Mamerab Verwaltung e nzurc'.chen. Ernannt wurde am 17. Febr-. ic 1921 der fid; imtSafsesfor >tar( Grundberaer auS Alsfeld zum Oberlehrer an der Höheren Mädchenschule zu Offenbach a. M., am 23. Februar 1921 der Gehilfe bei der Zellenstcafanstalt Butzbach, Fritz Menget, zum Kanzleigebilfen beider Zellenstrafanstalt Butzbach. Am 24. Fe­bruar 1921 wurde der mit Verfehung deS Dienstes alS 2. Beamter deS HesfnchenHoch bauamts Darmstadt beauftragte Baurat Lud­wig Vogl zu Darmstadt zum Vorstand be* He,fischen HochbauamtS Alsfeld vorn Tage des Dienstantritts an ernannt. In den Ruhestand versetzt wurde am 1. März 1921 Der Real letzter an der höheren Mädchenschule zu Gießen, Dr. Heinrich B e r o 6 r, auf fein Rachsuchen unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste vom 1. April 1921 ah. Erledigt ist die mit einem evangeU- schen Lehrer zu besetzende Schulftelle zu Re ich loS, KtciS Lauterbach.

Einfuhrverbot für ausländi­sches Zi ga ret l en pa vier. Heber ein von den deutschen äigairtifmxi; t rfabnei beantrag e> Einfuhrverbot für ausländ ches Zigaretten parier würbe kürzlich im .^roirtfdaft6mi;uf:erium le - kanbelt Rarl. einem sehr auSstll Jt > n <rii:ad-icn res staatlich-n Materialvn'ifungsamies tfr tr« CualiiÄt bc-3 deul'chen Papieri-s d m an'li nbiidxn Gleichwertig, ra mandxrr Bc-»ie1nmg fo-jar tif-e.- icgrn ES ist ferner nad^enri fei, hoft bu teil* scheu 3igartt!en4Mlirr1abrifm ten Beferi ber ij-

<

Umfanq zu decken in brr Lag? fui8i 'i jr Saf-rge kann Eünftii die Erteilung rem Entfuhr- bew lliTung nur in AuSiratzmesÜIlLN, etwa für ben Export, in Frage kommen.

BobenrefvrmalSGrunblaaesüt den Wiederaufbau Heber itrie) Tfema sprach Tuns lag abend im Hotel der

Gencrallekretär brt Bundes Deuckcher Zorenre'o.-. mer. P O. Rüvvel Nach fernen Au.'fuhrun.im

Nachtablung der Trifermn entschllehen

Abg. Lorsch L.-Natl) betont demgegen­über, datz die SoLvtten bei der Temobilnwchaorg vielfach ihre Pferde einfad) im Stiche liehen Wenn die fianbrotrte sich der Tiere nicht angenom­men hätten, wären sie einfach verloren gegangen. An der ganzen Sache trage nur die Revolution die Schuld.

tibg. Simon« Franken (HSPll protestiert gegen diese Äen inig. Die Schuld liege auf Letten der Lricg.-heAer. (Groher Lärm.)

Ter Rest des Schatzetats wird nunmehr ge­nehmigt. ,

ES folgt der Haushalt deS Re:cfjßmuuftrrtu des 3rmem.

Äbg Dr. Schreiber (Sentr.) erstattet den Ausschuhbericht.

Abg. Dr. B r a u n-F-ranken ><roz. : Es be­stehen immer noch zuviel AriegSgefcllschäften, zum Tett unter anderem Namen Tao ReichÄvan- derungsamt ist übcrilüssig. Serine Äntnnrten lau ten immer: Wanden nicht aus! Ter Redner grri't dann den Minister Svch an wegen feiner Rede in Bremen und wegen verschiedener Schreiben und Aufrufe, die starken polizeilichen Geist »eigen. Er frage den Minister, wann die Gesetze über Boik-> begehren unb Dolksentfcheid endlich kommen. Auch die Abfindung der Hohenzollem sollte der Bolks- entscheiduna Vorbehalten bleiben.

Abg. Tr. T e 1 b r ü ck (T.N. : Der Haushalts plan gibt ein treue» Bild von Den Nöten unb Sor­gen des Bolles. Aus den beige' ütten Denkschriften s-hen wir nichts von einer zielbewutzten Organ-, sation unb Sparsamkeit, sondern an rieien Stellen mir ein starkes Nebew- unb Turchei tander. In sei Weimarer Beriafung kommt ein überjxmnter Par­lamentarismus zum Ausdruck. Tie au- itzc begriny beten Meinungen sind viel zu schwach, um groben Ausgaben unserer Zeit auszufühnn. Biele Ministerien sind zu stark, andere feil Monaten gar nicht besetzt Tie Minister bangen viel £i 'ehr von ihren ReswrtchefS al\ Ten Pro.et; ber «uhaugunp bro Einzelstaatai unb der Autonomie ber^10001- zen braucht man mcht zu briitteuingen. x-.e not- unb Ritter. Ter Fürst neben Frau Irmtrudis pries, wie 'tätlich Li'chemelS gegenüfer ra den blauen FrüdlniSrim^el dtnerarage ^b.-r Frau Irmtrudis fetenta feinen R^en Xötrv ört0^

Berihmml über ba? kühle Gebrren der Wner Fran wandte sich Ruvrecht an den nicht tren ge­lagerte:: Burckard , Smgt uns ein uv, v r Ritter. Ihr habt, seitdem Zhr Euch pi uns S-- fegtet, uns ben Segla<- nm Eurer «angeJNnh verkürzet ' Bvrckvrd liest fech ri^t lange betten Er stellte sich an eine schlanke Dttfe, die hart am Abgrund stand und ergr:'' bie Harre, wri-.e taibrt mit -mernden HL dm ihm barneiIe Seile 'pfeltc er wilde, fremde Seuen, w«b-.e's lerne Iukti finster brürenb vor sich hin narrten Tann Hub et an zu singen:

Es zog mit trübem Mute ein Sitter beilw Land.

Ihm winkte zum AbschiedSgruie der Herrra weite Harid.

vsx batte die roten Libven gefüa r. dM bunberrma.. Unb hegte treu nn Herren nun der Minne sutze

Qual. _

Im glühenden Düstensandr, cu-Tirrrburd)L?ftcm Meer.

Trug emc feFge Hoffrarag das Banner vor ö>m ter Im Stampfe mir den Heiden erauickte he tera

Blut

Em liebendes Gedenken, wie wohl eS ber Seele tut: Ter Starter Rotbart spornte irinRotz zum reißenden Tem teuren Lehnsherrn folgern fee Mannen zu

Roß und ju Fun.

. Leh, fembridx So-.im rillen ben H-2»mgre^ I raaa Unb tmimten iid) hochaunvri cend über re-

Erelstcn Stab.

Dewtfcbcr Ucichstag.

Berlin, v. Mär» 1921

Ter Präsident eröffnet mittags 1 Ubr bie SiBung Vaaf unb Inbünen find fehr schwach y S

Xie Vlbgg. Ader hold u Seit (US®.1 interpellieren wegen der Pre.s'. iierung und Ar- heitSoerhttlnisse in der Sbaliinbufttie unb fordern Me Sor.alJt'ruTKi berdben.

Reg-rr-ings eilig wird bie Beantwortung der Intrrv Uc-.o 1 nerhalb ber geschäftsmäßigen tyriii h Lusiutzt gcst.llt.

Es folgt bie

JBtiterbfraruiifl des Hau^lts des Reichs" fchatzminifkeriumS.

Abg. Hammer (T -Ratl.) begrünbr feinen Antrag auf ein ReichSgeietz tatz bei wflcbt'ng ber Leistung en 11 nb Lieferungen durch da- Reich ober »e Länder Gnmsfätze au'gestellt werden, die ktch namentlich a.id- auf bie Ceraeb-ing solcher Ans- uäge an fcanhuerfcr und Deren Beieinigun -^-i »lieben Im Interesse deS Mittelstandes must »ü ber b-.-denaen Art deS Submiision-weien- pbrochen unb daS Handwerk ohne weitere- mit jer bdtefienben Arbeit betraut werden. Speziell i, ber ). oigen Zeit, roo Hunderte von Millionen ir Reu irk-jungen unb andere gemeinnützige Zwecke ausgegrbrn werden, müssen Matznadmen getrogen werden, tast lösche gemeinnützige Bertanta auch aie felbständiqen Handwerler zum Dettbewerb mit (xtaniteben

Abg Lange-Heger m ann (Ztr.l dält ben Antrag Hammer für nicht annehmbar. Er sei ein- «ch nicht durchzuführen. da die Länder sich daran Mcht halten werden. Er erinnere an bie Sethe- tangen deS Zentrum» von 1916, einen Einilntz «f bie einzelnen Restort» auSinüben unb vor allem die Arbeitnebmeroraaniiationen entsprechend m beeinflussen Seine Partei bitte ben Antrag Melotte onjunebmen.

Abg Haa semann (T. Bp 1 hält das Sub- mistionörocsen ebenfalls für reformbedürftig. Seine Partei sei auch nicht gegen bie Probuklivyenolsen- <choften Ta» neue Handwerkeriefetz. dal in Bälde S-j erwarten sei. werde ja bie Angelegenheit regeln fr balle Daher die beiden genannten Anträge nicht fit zweckmkitzig.

Abg Simon- Franken MSP.) nrarnit die Arbeitervnodukttvgenossenschaften gegen bie Unttr- st,ll - vn in Schutz, al» ob fie ben ^anbroerfern

feiten machen wollten Der Plivotunter- nelnnrr ,ei auf hoben Berbimst angewiesen, bie Arbeit er genoi en schäften brauchten da» nickst.

Ter Antrag Hammer wird so bann im Dege de- Hammelsprungs mit 202 gegen 54 Stimmen abgefeimt

Da» Ergebnis wtrd mit schallender Hetterkett