Einzelbild herunterladen

sei. seitdem Dänemark seine Kulturarbeit in«dem Drohindustriellen Florian Glöckner o#f-1

lei, leiwtru ' __ , j, ft <mh sino nn* ro/fit« np richtete 5SdI= ICLDiianciflen

Künstler-Marioneiten-T h ea

A Ein orkanartiger Sturm- ter. In einem einleitenden Toilraa Herr

etwas nach. An Dächern. Schornsteinen und ^j^^p^lc.i mit Puppen, wie sie wohl jeder au4

Vielfach wurden auch Telegraphen- und Acht- früheren Zeit eine große Rolle qefbicü bnbe, leitunaen verstört und in manchen Dörfern bis es andere Veranstaltungen und vor allem bticb ftunWlang der «lKrische SK°» -m, Mo MM wmtaat WM. ®rt

ein Einvernehmen in allen

abend fand sich der polnische

der Täter herdeizafühveu, hat der ReichSoer-

^aupt- ladio-

Budapest, 6. Nov. (Wolff.) Die Na - tionalversammlung nahm einstimmig auch in dritter Lesung den Gesetzentwurf über den Verlust der Herrscherrechte des Exkönigs Karl und das Erlöschen des Thronfolgerech-

mmifUrtum ein, wo der polnisch-tschecho-slowa- kjschc Vertrag von ihm und Sr. Benesch unter­fertigt wurde.

Die ..Dermani a" bezeichnet die 3Iäl- I tenneldung, die zuerst in einer französischen .Re Inina erschien daß die e.®crmama von

Dänisch-norwegische Rivalität iii Wrönlflnb.

Bäumen richtete er erheblichen Schaden an. und die Dachdecker werden zu tun finden.

Kinderspielen mit Puppen, wie sie wohl icber aus seiner Jugendzeit kenne, sei da« Kasperle-Theater entstanden, das besonders auf den ^ahrinärften

seinen Rücktritt.

FriedrnSschluß in Berlin.

D e r l i n. 5. Rov. (Wolff.) Die für heute

Das Erlöschen der Herrschcrrechte Habsburgs.

Polnisch-tschecho.slowakische Verband! nngen.

gekauft und eine nach rechts gerichtete Hal­tung eingenommen habe, als unrichtig. Das Blatt werde nach den Grundsätzen des Zen­trums, wie das von seinen Gründern fest-

Vornotizen.

Tage«kalenber für Do» tag Stadttheater. 7 älhr: -Der eUbeitranT. ÄW- VereinShaus. S' t U6r: Watzwer'ammlang Der Demokratischen Partei. Rstvria-LtchtfrKA» ad beute biS einschließlich Mittwoche -E^lct . Lichtspiele. Bahnhofstraße, ab heute biS cinschl. Freitag -. .Die Geier-Wally"

RuSdemStadttdeater-Rrreaw SS fei nochmal« darauf binylpL*». raD mt heutige Aufführung von .ßiebcMta^r « mw rienStag-AdonnemenlSvorstelluna SUU - l f.^or fiellung ist zugleich die lebte Aufführung diese«

aend e dir eben. _ _

" Belohnungen bei An zeige-Er-

H. hei Dctä krdung von Ersen- b a t> n ufl « «. bei

von Eilenbahnzüge« .»»ad_vcrdrach«Uch» An-

1921 an ernannt .

' Deutscher christlicher Hugend- tag 2Un Sonntag, dem 13. Aev-ember. soll u» ganzen Deutschen Reiche, von Ostpreußen M zum Bodensee, ein Reichswerdeiag ter «nst- lichen Jugendbewegung slattfmden 5he titM 125 000 Mitglieder, die im ReichLdund octäuu christlichen Vereine lunger Männer u^ ev«ag. Zünglingrverew« #u'arrmc g sch »s en llw wvi len die Zahne Ki Evangeliums ottfatten und auch in kleinen Orten und

Gemeinden noch nicht destehe-v dafür ver^i und den Zufammenschlutz ctxmgelifd) denk^nver an­

gelegt sei, auch zukünftig weitergeleitet. Die thüringische» Regiermtgserlasfe. Erfurt. 5. November. Auf Antrag sämtlicher bürgerlichen Abgeordneten, bic in dem von der chüringischen Re­gierung erlassenen Rotgeseye über der

Wegfall des RefvrmationSfesteS und dis Feier des 9. DovemberS einen Rechtsbruch erblicken ist der T h ü r i n g i s ch e 2 a n d t a g auf Don tag eunberufen worden. Inzwischen hat der Minister den Rovemberfeiertag in einer Kund- ge6ung an das Volk begründet, und heute be­stimmt der Minister des Innern und Redakteur der " unabhängigen Eisenacher VolksMtung. Hermann, wie der Revo- l u t ins feiertag zu begehen ist. Er ver- ordnet unter anderem, dah am 8. Rovember vor Schluß des Unterrichtes auf dis Wichtig­keit des 9.RovemberS hingewiesen wird, der für Thüringen ein BefreiungStag geworden ist, und dah die Lehrer darlegen, wie inmitten einer ungeheuren Niederlage ds« kaiserlichen Deutschlands die Begründung der Republik ein hohes Ziel für das Dolk und namentlr.. ür die Jugend bedeute. Der Erlaß enthält aber noch die weitere Bestimmung, daß es untersagt ist, am 9. November schwavzweitz- rot zu flaggen, well diese Farben antirepu- blikanisch, Volks- und staatsfeindlich seien.

Aus Stabt und Land.

Diesten, den 7. Nov. 1921.

Amtliche Ucberwachnng der Wandl-rlagerbetricbe.

ES kommt vielfach vor, dah Gewerbe­treibende die Wanderlagsrsteusr dadurch um­gehen, dah sie nicht Waren feilbieten, sondern Ausstellungen zur Aufnahme von Bestellun­gen veranstalten, die später vom Wohn- bzw. Fabrikorte auSgeführt werden sollen. Da da- mit der Tatbestand eines Wanderlagerbetris- bes nicht erfüllt ist. kommt in solchen Fällen die Erhebung der Wanderlagersteuer nicht in Frage. Ob diese Art des Gewerbebetriebs im Amherziehen einer Sondersteurr für die Ge­meinden zu unterwerfen fein möchte, wird bei der in den nächsten Jahren vorzunehmenden Neuordnung der Hausiersteuergeseygebung ge­prüft werden. Vorläufig kann es. nach Ansicht deS Finanzministeriums, nur den Gemeinden überlassen bleiben, durch strenge Beaufsichti­gung der ^Ausstellungen" zu verhindern, dah sei eS während der Dauer der Ausstellung, sei eS nach Schluß derselben Ausstellungs­gegenstände den Besuchern der Ausstellung bzw. den Bestellern auSgehändigt werden; gegebenenfalls würde die Heranzi'ßung zur Wanderlagersteuer sofort in die Wege zu leiten sein. Die Handels- und Handwerks- kammern sollen sich an der Beaufsichtigung der Wanderlagerbetriebe beteiligen.

Wctternorausiage für Dienstag:

Wolkig, trocken, kalt, Nachtfrost, nördliche Winde. Nachdem daS gestern von Schweden nach der Nordsee gezogene Tief heftige Winde und Regenschauer braute, M e« heute wieder ostwärts neigen, und Aufklärung eingctreten. Don der Ißcflfüfte folgt hoher Druck, so dah wir mit wolligem Wetter und bei nördlichen Winden mit starker Abkühlung rechnen müssen.

Die Bäume haben jetzt chr Laub vollständig verloren und stehen nun alle winterlich kahl ( da. 3m Walde hat mancher Baum sein Leben lassen müssen, entwurzelt oder abgebrochen liegen viele Bäume da. Aus dem Bahnhof gab eS auch manche Störungen, die Lichter er­loschen vielfach, von beladenen Waggons flo­gen Bretter und andere Gegenstände herunter, ja manche Wagen wurden chreS Daches be­raubt. 3n den Strahen der Stadt erloschen die elektrischen Lichter, viels sind wohl zer- trümmert worden. Der Sturm wurde auch von einem heftigen Regen begleitet und brachte die vom Landwirt sehnlichst erwartete Feuch­tigkeit l«nn noch mancher Acker ist zu stürzen und torubereiten für die Frühjahrsbestellung.

Amtliche Personalnachrichten.

Am ,22.: Oktober d. 3- wurde der Eichmeister Ludwvr Schmucker zu Darmstadt zum Eichmgister bei dem Eichamt Worm« mit Wirkung vom .i- äBtimbcr 1921 an ernannt Am 27. Dtobtr 0. 3 wurde der Eichmeister Richard Schoßt zu Wvrms zum Eichmeister bei dem Eich­amt Darmstadt mit Wirkung vom 1. Dezember

Prag. 6. Nov. (DTB.) T'checho-Slowa- tstche« Prefsebureau. Die polnisch-tschecho- siowatischen Verhandlungen wurden heute fortgesetzt. Nach einem vom Minister Skir- munt gegebenen Diner wurden zwischen Skirmunt und Dr. Bencfch Verhandlungen gepflogen und

Fragen erzielt. Am Minister im Au den-

die Ei'enbabndirektioneL

)igen Aussetzung von Bllohiulllgen hier­für ermächtigt. Die'e sollet minde->: rS 3003 bi« 5000 Mk. betragen, bei Drtriedsunfällen (3nt- gleistrngen oder 3ufannr.cn ftDÜ) wird dir Be- Lcbnung auf 10 000 All. bemeßen. D.e Gewährung höherer Beträge unterliegt der Genehmigung des

Erpressungsversuch, um die österreichische Regieruna M o n oeiqwiirn yuy, I

»u Interventionskäufen zu zwingen. Wahrscheinlich Berlin zu b> c g e 6 e n , um sich gu DergetütJ habe die Züricher Spekulation erfahren, dah eS der fern, dah die deutsche Regierung die Anord- österreichischen Regierung gelungen sei, einen nicht nungen durch führt, die von dem Garantiekomi- unbetrachtlichen Vorrat an fremden Valuten ohne tee 8ur Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Belastung deS heimischen Dalutenmarktes zu be- londoner ZahlungSstatut getroffen wurden, schaffen. Sie möchte nun die österreichische Finanz- ___________

Verwaltung nötigen, diese Valuten für eine Vtutzungs-

«ktion in Zürich zu vergeuden. Die Regierung werde <HuS dem Reime.

ÄÄÄXmÄ Di- Halt'.»? d-s R-ichsPräftden.-n ber österreichischen Valuta und damit die Kaufkraft hei der obcrschlcstfmen (yimd)ftDiinq. Ser Krone werde nicht von der Züricher Börse Berlin. 5. Nov. Don der Leitung der bestimmt. Ausschlaggebend ftir den Wext der Krone o e n t r u m f T a f t f o n deS Reichstages

< L: ?N!swiL^ I tolrb der Germania mitgeteilt: In einem

des Staatshaushaltes auf ein solches Mast einzu- Telle der Presse^rden^gebll^Deuherun- sLränken, dah der Rest deS Defizits durch normale gen deS Vorsitzenden der -ZentrumSsraktton, «reditoperationen gcbccA werden könne, seien alle M a r f, in seiner Rede in Elberfeld dahin Vorbereitungen in vollem Dange. kommentiert, dah der Reichspräsident

unter der Drohung mit seinem Rücktritt die Entscheidung über die oberschlesische Frage mahgebend beeinflußte. Demgegenüber stellt Marx f 'ft. daß seine Aeußerung in der Elber­felder Versammlung in der Presse nicht zu­treffend wiedergegeben worden sei. Bei Erörterung einer sachlichen Stellungnahme der Fraktion zur vberschlesischen Frage äußerte sich der Reichspräsident überhaupt nicht über

London. S- Nov. (WTB.) Siner Reuter- meOung aus Neuyork zufolge teilte der bri­tische Botschafter in den Vereinigten Staaten dem SiaatSfekcetär Hughes mit Lloyd George hoffe, dab die inneren Angelegenheiten Eng­lands in Ordnung gebracht wurden und daß er bann in die Lage versetzt werde, innerhalb von zwei Wochen nach Washington zur Teil- «ahme an der Konferenz abzufahren.

Erne Botschaft des Präsidenten Hardinz auf dem Funkroeg.

hältnisfes. ,, .

Die die Blätter erfahren, bertntt übri­gens die dänische Regierung die Ansicht, daß eine derartige Anerkennung norwegischerseits tatsächlich bereits vorliege durch die mündliche Zusage, die von dem damaligen norwegischen Außenminister Ihlen dem dänischen Ge­sandten in Chriftiania gemacht wurde. Im übrigen heben die Blätter hervor, daß der Standpunkt, den die jetzige norwegische Regie­rung kundgebe, die tatsächlichen Verhältnisse nicht beeinflussen könne.

Ein Fifchkauf brr Lowjctrcgicrung in Norwegen.

Kopenhagen, 5. Nov. (WTV) Die ..Derlingski Lidende" schreibt aus Lhristiania^ Zwischen der Sowjetregierung und Nor­wegen wurde ein Kaufvertrag über 170 030 Tonnen Fische abgeschlossen.

Berlin, 5. Drv. sWTB.) Sie neue flat ton te - am römischen Funkgese Ifchait . Corporation of Ameriüi' wu d. heute abend mi der Kundgebung tes Präsll e xten H a r d i n g au3 dem Weitzen Hause in Washinaton eröffnet. Sie Botschaft hatte fo gruden Wort.aut'

.ES muß als eine wunderbare Leistung bar Wissenschaft und Technik ar.e könnt werden, datz e« jetzt möglich ist, auf dem Funkwege eme Bot­schaft in die Welt zu fe.-ck>en und die Gewähr haben, datz sie bis zu jeder Funkftatton der Welt dringt Zur besonderen Denugtuung gereicht es. da', eine solche Botschaft, ausgehend vom Präst- tc7it?n der Vereinigten Staaten. 11 a.lzn Landern, in allen Himmelsstrichen auf gefangen werden tann von Dollern, mit denen unsere Nation m Frieden unb Zreu.tdfchaft lebt. Nlöge dieser glück- liebe Zustand immerdar anbauem; möge der qlie­ben der unser eigenes Land beglückt, in allcr- nüchster Zu un't auch a.Tm an'ecen La/idern uird Böllern befrieden fein; das ist die ernste Hofs- runa des amerikanischen Volke«." gez. Warren,

Das Erwachen (<ssasr-Lothrinstens.^ rung des amerikanischen Volke«." gez. Warren. I Lothnng^^as M^angSucb meh?als 40 Jahre ge%. Harding. lang nach der .Alutter" gesehnt hat. geschehen

'<* - Zeichen und Wunder, von Denen Frankreich wenig

AU nTterrel(h:fcf)e sifin^an^laoe. I beglückt ist, denn fie künden nicht« DuteS. Stimm- Ole zettel in deutscher Sprache werden unter der

Wien, 6. Aovbr. (Wolfs.) Die Polrvsche Bevölkerung verteilt, damit abgestimmt werden Korrespondenz schreibt: In der DienStag-Sihung darüber, ob Slsaß-Lothringen ein des Nationalrates bringt die Bundesregierung ä n d i g e r Staat wie die Schweiz und da« Budget für 1922 ein, daS ein Defizit.von Holland fein oder die Autonomie innerhalb ungefähr 150 Milliarden Kronen aufweist. Diese fran--östschen Weltreiche« erhalten soll. Die Ziffer wird bei objektiver Betrachtuna auf ihr na- 3rage, t>ie allerdings an erster Stelle steht. türlicheS Mast der ihr innewohnenden Ursachen auf Angliederung an Frankreich. Damit zurückgeführt, nämlich auf die Fürsorge für Die toerbcn natürlich offene Türen eingerannt. Clsast- Aufrechterhaltung des einfachen Lebens der Be» Lothringen gehört ja schon zu Frankreich. Ent­völkerung seit dem Zusammenbruch, dem Friedens- scheidend für die Stimmung im ehemaligen Reichs- schlaffe und der Durchführung der Reparationen Imxbe jst die Frage, ob E.sah-Lothringen in die durch Den enormen Dalutenbedarf aud) irflcnZ) yna. Form selbständig werden und sich Oesterreich indirekt treffen. Die über das Finanz- ^mit von Frankreich loslösen soll. Die Programm der Regierung schwebenden Ver- -^utanamie Bewegung ist äuherlich in das Handlungen stnd grösttenieils abgefchloffen und Gewand des KamvfeS um die Konfessionsschule es kann als Zeichen des Vertrauens des Aus- flcfIeiI)et 3n Wirklichkeit steckt etwas ganz landes gewertet werden, daß e« zum erflen anZ)ercd dahinter Die französische Herrschaft hat Male ohne besondere Sicherstellung gelang. Die |cit jgig mit Geschick dahin gebracht, die Elsatz- Getreideversorgung und auch den großen Lothringer gründlich vor den Kopf zu stoßen und Teil Der übrigen Lebensmittelversorgung auf mep- in i^.cn StammessonDerheiten zu verletzen, rcre Monate hinaus zu gewährleMen. Die bereits a[Ä Slsaß-Lothringen noch bei DeutschlanD

vom Nationalrate genehmigten Gesetze, Die not- toQr man drüben in Frankreich über Die Ver- wendige Einstellung der Zuschuffe, Der Beamten- aewältigung DerElsäffer und Das.Säbelregiment Der abbau und Die sonstigen Maßnahmen toerDen Das > s. - B - - - *- ----*

Defizit Des Staates beheben unD Da« Vertrauen der Bevölkerung zum Staat umsomehr festigen, als Diese Durch Die von ihr übernommenen Opfer in w ---------------

erster Linie zur aktiven Mitwirkung bei Der Herb«. eine Schuld, Die sich rächt.

führung geordneter Finan-verbaltmffe berufen ist. <nXi. bcrbcrftrllnnad«

Wien, 6. Novbr. (Wolff.) Finanzminister ^tc,fe vrS £Viri>cri)cnrrunngt>

Gürtler äußerte sich zu einem Vertreter Der ansfchnNcs nack» ^erlitt, .AelchSpost' über das gegenwärtige Verhalten Des P a r l S , 5. 2lov. (WTB.) DerTemPS" ZürlcherMarkteS gegenüber der Krone.'Eentllcht folgende Notiz: Wir glauben zu Der Züricher KwnenkurS in der Mutigen En daß die ReparationSkornrnts-

Äj n 0 n beWn habe, sich in «

iu In erbentionifäufen zu zwingen. Wahrscheinlich B e r l i n z u b e g e b e n , um sich zu vergewts.

^Jreufjen und dergleichen mehr. Heute muy ftch Frankreich mit denselben Klagen befaffen die es seinerzeit al« Agitationsmittel gegen Deutschland benutzt hat. Auch in Der Geschichte Der Völker gibt

Gröönland begonnen habe. Ebenso habe auch der dänische Mvnopolhandel in zahlreichen Traktaten zwischen Dänemark und anderen Staaten Anerkennung gefunden. Die Anerken- nung, um die es sich jetzt handele, sei daher nach dänischer Auffassung nur eine formelle Anerkennung deS tatsächlich bestehenden Der«

tentbeater sei die künstlerische Vollendung bc« Kasperletheaters. In Deutschland trete c« m*hrr noch zurück, während Za Pan da« Land de« Ma> rionettentheaters sei. Gegenst^ dem Thea'er habe cs den Vorzug, daß die Rollen nicht aew.'ch'e!t werden, daß e« frei von allem Persönlichem sei. während der Schausvieler sich doch meist in viele Rollen einleben müsse, worunter die

stellung leide. Darauf wurde da- GeimeliÄe Puppenspiel ..Faust- borgefüßrt Fauf F.'mu- Ui« der HanSwurst und Mevbistopbele« treten al«'Hauptpei-sonen auf- DaS Stück «ll>et bekannt- lich mit dem Sieg Mephistopheles

Faust traten einzelne Personen aus Der Rezitator trug Octiid)tc non OumBcnbcrg unö Tloraai- ftem Bor. Oanifn Hnfl na<# dm« -amiwtilnÄ, «btnfo eint aufUalifdx Clngcrtn Tkiontcr« Btt- Blufften Me Mn Schluß der -Botfttbn.nflen auf- l-.c cnBen Jan *inefen Btefafl unmBq id-e ÄörBcr- Bcrrcnfunflen feriiq 6rn»tcn.

tonn man tagen. Baf> Herr 3bo PuBonny« dw Xetuei« erbrachte, tad Da« Marionettentheater mabrbaft künstlerische Leistungen batbielen dum. baten man weiteren Erfolg und größere Anerken- nung wünschen möchte.

Kopenhagen, 6. Novemb. (Dolff.) Ritzau-Dureau. In den Kommentaren zu der Mitteilung deS norwegischen Mlnlstcri- ums dcS Acufzern. daß die norwegische Regie­rung sich weigere, die Souveränität Dä­ne m a r k S über ganz Grönland an^uerken- nen. hebt die dänische Presse einstimmig her­vor daß Dänemark« OberhoßeitSrecht prln- -----------ö. v .

äipieü festgestellt und international anerkannt1 Zeitung erschien daß dieGermanur Mit

teS des HauseS HabSbura an.

Prag. 6. Nov. (WTB.) Die Nachrichten­abteilung des Ministeriums des Aeußern tcUt mit: Die Meldungen über den Ankauf der Habsburger Güter durch ein amerikani-, ----r - - _ k

schos Konsortium sind bezüglich der Tschecho- mittag geplante ^erkutchung deS G e neral- Slowakei vollkommen unbegründet. Die streiks im Zusammenhang mit dem K^lner^ Habsburger Güter werden durch ein den Be- auSstand ist abgesagt worden. Der stimmunnen des Friedensvertrages entspre- zufolge kann dam t gerechnet ^rden^ daß chendes Gesetz in das Eigentum des tschecho- heute der FriedenSschluß zustande powakischen Staates gebracht, woran weder kommt.

durch eine juristische noch eine diplomatische Dcr preußische LandeSaesundheitsrat. Intervention etwas geändert werden Tann. | Berlin, 2. Nov. (Wollf) Der preußi­sche LandeSgesundheitSrat ist heute erstmalig im Ministerium für Drlkswohl'abrt zu» (ammeng t eten und von Staatssekretär Scheidt t^grüf.t worden. Die neue Körpers haft entstand au« Der Deputaüon für Das MeDuinalwe'en und dem Aprtße'e-rai Der tech'i'chen Äommi fiün für vharmazcutisLe Angelegenheiten. Zum Unter­schied von Diesen werden aber Vertreter au« allen Kreisen der Bevölkerung in Den Landes- 'e^un>heitsrat berufen, um dics m auch Die soziale Tätigkeit au ermcg'.iten. Er soll sich gutachtlich zu allen bedeutungsvollen Fragen äußern. Der Präsident DeS LandesgesunDheilsrate« ist Mi- nisteiialdireltor Pro'r'sor Gottstein.

Der deutsch« Städtetag.

Berlin. 6. Rov. (WTB) Der deutsche Städte tag ist für den 11. November zu einer außerordentlichen Tagung nach Berlin einbe- ufen um zu beraten, wie Die Mittel für Die Gehalts- unD Lohnerhöhungen. Die nach dem Vorgänge im Reich auch in Den Ge­meinden notwendig geworden find, aufgebracht werden können.

DieGermania".

DaS Landsturm-Insanterie- Dataillon Gießen ('XVIII 9» veranstaltete gestern in den Mauern unserer Stadt eine Zu­sammenkunft. die sich trvh des fchsvch^en Wetter« einer starken Beteiligung an« all n Kreisen Ober- hellens, ja sogar aus der Frankfurter..Deaend. erfreute. Am Samsta'abend fa d eine fad be­tuchte Vorfeier im SchüyenhauS statt, bei der Dk cbanallge TaatUon«iruriI kpn» edierte. Am Srmntagvorrnittag fammeft Jt sich be fa dstürner auf dem Neuen Friedbofe zur Dedächtnlsseier. Die Landsturmkap-lle. Die 1914 mit dem Bataillon auszog. hatte sich -usammergefunden und e:öhicte die Feier mit dem Eboral ,3ef»« m'inc Zuver­sicht". Die Gedächtnisrede hielt ÄrchkvLnt Dr. theol. Hermann aus Darmstadt. Er ermahnte die Lanbstürmer. an dem Geiste ber Baierlands' liebe unb DeS Obferfinne« festzuhalten, mU dem sie damals hinausn z^ei klev .Wir tr ten -um Beten" wurde ad^ieW) g fungen. Der ehe­malige Ba'aMonSführer Oberst von Knobel«- d o r's f widmete den Gefallenen des Bttaillon« einen wa rnen Nahimf und legte einen K anz auf dem Ehrensriedbof nieder. Die einfache, aber würdige F ier schloß mit dem schlich en Soldatrn- liede .Ich halt' einen Kameradm". Da >ah er­folgte Frühschoppenknnzert in der .Ka Isruhe Die Zabl der Erschienenen war so gion. daß viele Gäste keinen Ploh mehr fanden. Cbcdt von Knobelsdorf hiell die Vegrüd i.nisan- spräche unb brachte ein Hurra auf Da8 Bataillon au«, worauf da« Festgedicht von A. Baycr- Gicßrn vorget"agei wurde. Run tru b: dieZ<eu^e deS Wiedersehen« der Alten un'er all den tapfe­ren Kämpfern de« WeftTrlege« geWit Die eigentliche Fest feier be-an.i um 3 Uhr in den Räumen der LiebigShöke. Die Mnstk wurde wie- herum von t>~r ebcmall en Bata'llc nS'ap lle au«- geführt Rektor Fifher-Gießen die t die Fest- rede die mit lebhaftem D'ifall aufgennmmen wurde. Buch'ändlcr Töpelmann verlas Tc'^- grammc und Briefe von vcrhfnde'ft n auswärtigen Kameraden. Dann wech'elten gesangliche und Hu­morist Ische Darbietungen miteinander ab. Die ganze Feier trug den Stempel eines ehtkamcrad- schastlichen Geister, und so war eS kein Wunder daß von vielen Seiten ber Wunsch zum Ausdruck kam:Aul Wiedersehen iw rächflen Zahrel"

A Der erste Dichterabend der literarischen Gcsellschast fand gestern abend im stark besetzten Hörs.ial der Unlherhlat statt. Der- Dichter be« Abends. Paul Ernst, sprach zur Einleitung einige erklärende Worte über Form und Inhalt Der Novelle. Dann trug er einige seiner schönsten Novellen vor. z. B. .Die Truhe". ..In einem HarzDvrfe, eine WilDDieb- i geschichte". .Der Bahnwärter", die ganz beson- . Deren Beifall ernteten unb ..Der Feind". 3um Schlüsse gab er noch zwei Novellen a'i« seiner sehr zu empfehlenden Sammlung ..Komödianten- - gcschlchten". Die Zubörer zeigten sich Dem Dichter , geg-n'ber sehr dankbar und spendeten ihm zum

Schlüsse begeisterten Beifall-

Rcich«verkehrsmüiisters.

" Für die Haussrau. Billig:, wohl­schmeckende Suppen mach: man von üb i^ebliL.c- nem ©cmüfe, wie Wiising- oder W.ihlohl, nen, Ka vt .n Erb'ei, indem mai drc G müfereste mit' Fleischbrühe aus Maggi« Fle.schb<ühwürfeln verdünnt mit etwas Schvitzrnehl bircher unb über seingeschnitlene Brotscheiben an richtet. ain Llück gute alte Zeit im bestes Sinne de« Wortes ist der Kaffee-Onkel, den man fo sreundsich. und vertraut überall sieht, wo Pfeiffer & Dill er« Kaffoe-Sssenz zu haben ist. Die «hte Pfeiffer L Diller hat Vie gute Eigenschaft, daß sie Kaffee- beb-en. Ke n Gerste rdw Ta z ranz übe-rafchend ergiebig mach: unb Dabei zugleich ben D.'chmack nicht minder überrasche ib feiner unb angenehmer.

Wedekind schon Werke«.

- 3nIagenfonMert <nn

Den 10. November, mit aq« 12

ML Irt. t Ȁ