Finanzpolitik Gr gehört als eigentlicher Schuldiger I gvrischsten Weise alle Diese Gerüchte, die nach i vor das Reichsgericht. Auch die deutsche Republik ihrer Ansicht nur den Stoecf hätten, die bulgarische > ist ein [ott alistischer 5la senstaat unter eine reue i Regierung in den Augen der ö^entlichen Mei-
l
Angelegenheit, über den ersten Teil der Marokko- Angelegenheit und über die Bemühungen der Regierung für die chinesische Industriebank ent»
— Tageskalender für Donnerstag: Steins Garten Stadtvervrdnetenver- sammlung. — Handelskammer Ausstellung „Der Friedensvertrag von Versailles-. — Hotel Einhorn. 8 Ahr, Wohltätigkcitsabend des Wartburgvereins. — Eaf6 Leib, 8 Ahr, Mieterversammlung. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße „Tochter der Straße". — Lichtspiele Seltersweg „Die schwarze Schmach".
Die Hafenbauten in Tanger.
M a d r i d, 6. Juli. (WTB.) Rach einer Blättermeldung aus Tanger haben sämtliche f r e m» ben Äolonien der Stadt, ausgenommen die französische, gegen die Aebertragung der Hafen» bauten an eine französische Gesellschaft protestiert.
einen, Intrige, Habsucht und Mißgunst auf der anderen Seite zeichnen den Weg, der die Hel^n des Romans schließlich dahin führt, wo Gerechtigkeit und Liebe den Schmuck eines trauten Heims bilden.
Vornotizen.
•* Aus dem Stadttheaterbureau. Die Aufführung von „Die deut, schen Klein st ädter" am vorletzten Sonntag hat sowohl bei Presse wie Publikum ganz
Aus Stabt und Land.
Gießen, den 7. Juli 1921.
Wettervoraussage
für Freitag.
. „.Wechselnd bewölkt, zeitweise leichte Riederschlage, mäßig warm. Winde auS nördlichen Richtungen.
Die Wetterlage hat sich wenig verändert, zwischen dem östlichen Ties und dem atlantischen Hoch gelegen, wechseln die Einflüsse beider Luft- druckgebiete auf die Witterung unseres Bezirks.
*
Die Beuthener Vorgänge.
ö 0 b b ein, 6. Juli. (WTB.) Die interalliierte Äommtflton hat infolge der Borgänge die sich in Beuchen abgespielt haben, den erste ^'Bürgermeister von Beuchen, Dr. Stephan aus- gewtesen. <
Bulgarien im Bunde mit Kemal Pascha?
Havas meldet aus Sofia, es erhalten sich hartnäckig Gerüchte über eine angeblich bucharische Mission bei Kemal Pascha über Verhandlungen zwischen Bulgarien einerseits und der ru| f\| dfc n oowjetreglerung und Kema^Paschas anderseits, über die Ankunft einer bolschewistischen Mission m Warna und schließlich über einen angeblichen d) gewi ser dulgir scher Politi'er beim Exkönig Ferdinand und den Berkaufdes Porträts von Mustapha Kemal Pa- >cha in den Straßen von Sofia Die bulgarische Depeschen-Agentur dementiert in der täte-
Deutschland und Amerika.
6 Ouli. (WTB.) Der .Times“ wird aus Washington gemeldet: Har ding und H u a h e s hatten eine Besprechung über die durch die Annahme der Friedensresolution geschaffene Lage. Wie berichtet wird, arbeitet Hughes' an AiTh V • V Q 9 * bcr ble mannigfaltigen, sich auÄ dem Kriege ergebenden deutsch -amerikanischen Probleme zur Erlediauna brinat Es wurde llargestellt, daß der Vertrag alle aus Waffenstillstand und dem Versailler Vertrag sich ergebenden amerikanischen Rechte und Interessen zu schützen habe.
gang einer aus nach veralteten Beqttffen I &ien Reichsstadt stand der Treiberei gegen den "toe‘S an'sSbil^n« SÄ Xft.M
. „ .n Herzensbildung bvrtrefflichen Eltern- , Stadtoberhaupt wieder an der Spitze der Verwal- paares. GesmuungSadel und Liebe auf der I tung zu sehen und die Leitung erneut in feinen
Paris, 5. Juli. (WTB.) Die beiden Senatsausschüsse des Auswärtigen und der Finanzen haben die Berichte Briands und des Ministers der befreiten Gebiete über die Levante-
- Die deutschen „Ersatzleistungen".
Paris. 6. Juli. (WTB.) Die alliierten ' . 9J>e Zungen befassen sich seit einigen Tagen
mit Maßnahmen, die-an die Stelle der im Artikel 238 des VersaillerVertrages vorgesehenen Restitutionen von solchen Tieren Gegenständen aller Art und Werten treten sollen, die wahrend des Krieges von deutscher Seite fort- S^uhrt, beschlagnahmt oder requiriert wurden Avraussehung für Liese Restitution ist bisher die Id.nt f z erung auf deut chem G biet cber auf dem ®cbtetc von Deutschlands Verbündeten gewesen Die hierzu nötigen Rachforschungen haben Schwierigkeiten mit sich gebracht und hohe Kosten verursacht, so daß man jetzt zum Abschluß von Ab- machungen zwischen Deutschland und den beteilig- t«n Ladern der Simtertcn gegriffen 6at. in denen an Die Stelle der identischen Restit tickion eine c i n- ' ® ?e Er sah leistung tritt. Wie der „Temps" mitteilt, srnd derartige Abkommen über Ersatz- leistungen von Belgien, Südslawien, Polen und i ^umanien mit Deutschland abgeschlossen worden die die Reparationskommission genehmigt hat Das I $rogwmm dieser Ersatzleistungen soll nach' dem
Temps dasselbe Vorrecht vor dem allgemeinen Programni der Reparation genießen, wie es bereits den Restitutionen zuerkannt war.
Landkreis Gietzen.
[] Watzenborn-Steinberg, 6. 3uIL Die Kollekte für die Kinderhilfe betrug in unserer Gemeinde: Kirchenkollekte am 19 Huri' 250 Ml.. Hauskollekte am 3. Juli 350 Mk., zu. lammen 600 Mk.
Drucksachenkarten gegen die ermäßigte Gebühr von 10 Pf. dürfen nur einen gedruckten oder mechanisch vervielfältigten Wortlaut enthalten. Der Absendungstag. der Absender sowie dessen Stand und Wohnort nebst Wohnung kann auf Drucksachenkarten handschriftlich angegeben werden. Es kann außerdem auf dem linken Teil der Vorderseite der- Drucksachenkarte eine Buchungsnummer angegeben oder ein kurzer Hinweis auf den Inhalt, oder auf Vorgänge, die die Sendung veranlaßt haben — S- D. ..laut Rechnung vom 15.6.“ oder „betrifft Auftrag vom 15.6.“ — handschriftlich niedergeschrieben werden. Weitergehende handschriftliche Zusätze, Aenderungen, Streichungen, Unter- streichungen. wie sie in einzelnen besonderen Fällen bei Drucksachen zugelassen sind- dürfen Drucksachenkarten nicht enthalten. Drucksachen in Form offener Karten mit solchen bei Drucksachen zugelassenen handschriftlichen Zusätzen! usw. müssen mit 15 Pf. freigemacht werden.
Aus dem besetzten Gebiet.
Ein bezeichnendes französisches.Krieas- gerichtsurteil.
o !urt a- 2J-» 6. Juli. Vor einiger
Zeit stellten in einer Wirtschaft zu Langenlonsheim in Rheinhessen französische Sol- | Daten die Behauptung auf, deutsche Soldaten hätten während des Krieges in Frankreich und Belgien Kindern Arme und Hände abgeschlagen. Der zufällig anwesende Dr. I ä g e r aus Volxheim im Kreise Alzey trat dieser Aeußerung entgegen und wies die Franzosen auf das Verhalten der Franzosen in Oberschlesien und auf ihre Verbrüderung mit den polnischen Insurgenten hin. In dieser Bemerkung erblickte das französische Kriegsgericht, vor dem sich Dr. Jäger zu verantworten hatte, eine schwere Beleidigung der französischen Armee und verurteilte ihn zu 15 Sagen ©efängnidunö 2000 Mark Geldstrafe. Also allein die Feststellung einer Tatsache genügte dem französischen Kriegsgericht, um darin eine schwere Beleidigung der französischen Armee zu erblicken Interessant wäre e6 nun, zu erfahren, worin das französische Kriegsgericht eine Beleidi- S gesehen hat, denn man kann schlechter-
5 nicht annehmen, daß die Franzosen eine Gemeinschaft mit den Polen als unwürdig betrachten, nachdem sie vorher die engsten Beziehungen in Oberschlesien mit ihnen unterhalten haben.
ger auf dem Exerzierplatz beim Vorbeimarschieren den Truppen zurief, waren nicht so gehalten, daß sie mißverstanden werden konnten. Auch die T o - tu n g en fallen i h in nicht zur 2 a ft Dafür, daß er die Erschießung von drei Gefangenen, die an ihm vorbeigeführt wurden, billigte, traten Zeugen auf. Aber jeder von ihnen bezeugte verschiedenes. Es ist nicht nur nicht erwiesen, sondern widerlegt, daß Stenger einen derartigen Befehl erteilte. Was Crusius betrifft, so scheiden zunächst alle Handlungen am 26. August aus, weil Crusius nach dem Gutachten der Sachverständigen am 26. August infolge Geistesstörung feiner freien Willensbestimmung beraubt war. Anders liegt die Sache bezüglich des 21. August. Rach dem Gutachten der Sachverständigen war der Angellagte am 21. August zweifellos nicht derart geistesgestört, daß er nicht Herr seiner Entschließungen gewesen wäre. Aber an und für sich besteht eine strafrechtliche Verantwortlichkeit des Angellagten hinsichtlich der Tötung der Verwundeten. Das Gericht ist der Ansicht, daß nur eine fahrlässige Tötung vorliegt. Der Angellagte hätte als erfahrener Offizier sich sagen müssen, daß Stenger einen solchen Befehl nicht gegeben haben konnte und er sich also geirrt haben müsse. Bei der Strafbemessung wurde berücksichtigt, daß der Angellagte bei Begehung der Tat sich in einer ungewöhnlichen Lage befand und andererseits, daß der Erfolg den er herbeiführte, für das Ansehen des deutschen Heeres, das bis dahin unbefleckt war, von verhängnisvoller Wirkung war.
Firma und Todfeind der Arbeiter. Diesem Staat I nung unbber führenden'Kreise der Grvßmächte'zu bewilligen wir keinen Groschen. (Beifall bei den diskreditieren.
Hna2a3n9Ädnath (Dem.): SS ist vollkommen Das beunruhigte England, ausgeschlossen, daß wir Steuererträge in großem London. 6. Juli. Havas. Aus Malta wird Maße erhalten können, wenn nicht die Wirtschaft vom 5. gemeldet, wenn man aus den ununter» als solche ertragreich ist. Ich bin der Heber- brochenen Schiffsbewegungen, die von Malta aus zeugung. daß wir nicht viel herausholen werden, nach dem Orient statt, inden, Schlüs e zieyen darf weder aus dem werbenden Kapital, noch anderer- f° muh wohl die Lage in Konstantinopel sÄts aus einer Einschränkung des Konsums, son- und Umgebung eine Beunruhigung ein» dern daß wir unsere Verpflichtungen nur erfül-1 stoßen. Man will wissen, daß die britischen In» ten'können, wenn wir die Steuern praktisch her- teressen im nahen und mittleren Orient die An- ausholen durch eine Vermehrung der Leistungen Wesenheit der britischen Flotte in diesen Gewäs- unferer Volkswirtschaft. (Lebhafte Zustimmung ) lern notwendig erfcheinen lasse. Die Gesamtheit
Abg. Geher (Korn.) stellt in seinen Aus» der Mittelmeerflotte mit allen Begleitschiffe', m t sührungen gleichfalls fest, daß alle Parteien, Ausnahme von fünf'Schiffen des dritten Geschwa- einschließlich der Mehrheitsfozialdemokratie. ihre ders (le:chte Kreuzer, die zur Zeit in Alexandrien Mitschuld an der Helfserichschen Kriegsfinanz» liegen) ist unterwegs, um sich in Konstantinopel Politik gehabt haben. Die Politik (fährt der oder in der Rähe dieses Hafens zu sammeln. Redner fort), die auf Schonung der Besitzenden Die Kriegsschiffe, die kürzlich nach Konstantinopel und Ausbeutung der Arbeiter hinausging, wird ausgefahren sind, haben große Mengen Muni- auch jetzt fortgesetzt. Auch das Ultimatum ist I ü°n aller Art an Bord.
auf Sorten bet 2[rßeiterfgafl. untergruben wo» Eine neue Mobilisation Sowjet- den. Wir fordern die Konfiskation aller Der» *
mögen, die über ein bürgerliches Existenzminimum w , •'»«TP«’’•
hinausgehen Kopenhagen,^ I ili.. (WTB.) Politiken
Der Etat des Reichstages wird angenommen, aus Reval: Aus Tokio toirb offiziell ge- ebenso eine Reihe weiterer Etats ohne ®ebattej a.n 1 $ e ” “ p P en in
darunter der des Ministeriums des Aeußern, ?^laiewsk m Ostsib.nen von B ol s ch e wist e n des Innern und des Reichsarbeitsministeriums. fo„ eLIa 1 ®u heftigen Kamp-
Morgen vormittag 10 Uhr: Kleine Anfragen. - Truppen besetzten die
Schluß gegen 10 Uhr. Stabt OchE
Einem Telegramm aus Moskau zufolge wurde
........... ... General Brussilow zum Oberbefehlshaber der gesamten S o w j e 11 r up p e n
EoUCheiir über hie Mie«;bttbeni>r ernannt. Anläßlich der Ereignisse im fernen Osten tt-vuujeur uoer oie Wiesoaoener §at General Brussilow einen Heeresbefehl BCrljflnOiUttQSlt. I erlassen, in dem die gesamte Armee zur Verteidi
gung des Vaterlandes aufgerufen wird. Das Sowjetheer wird auf 500 000 Mann Elitetruppen veranschlagt.
Kreis Alsfeld.
Np. Ausdem Ohmtal, 6. Juli. Eine überaus schlechte Beerenernte zeigen unsere Gärten und auch unsere Wälder. Der Behang der Johannis- und Stachelbeeren ist so gering wi< lange Jahre nicht. Ebenso schlecht war der Ertrag an Erdbeeren. Die Himbeeren hingen zwar voll, allein sie reifen nicht und verkümmern Heidelbeeren gibt es nicht, sie sind hier in der Blüte erfroren.
Kreis Wetzlar.
Rehabilitierung des Wetzlarer Bürgermeisters.
Wetzlar, 6. Juli. Man schreibt uns: BürgermeisterDr. Kühn zu Wetzlar, gegen den seit mehr als einem Jahre eine Reihe unerquicklicher Verfahren schwebte, hat aus Anordnung der Regierung zu Koblenz heute sein Amt als Br germeister wieder übernommen. Sämtliche gerichtlichen Verhandlungen, sowie das Disziplinarverfahren sind zu seinen Gunsten entschieden worden. Der größte Teil der Bürger der alten
U Lang-Göns, 7. Juli. Das Fest der silbernen Hochzeit begehen Barbier Heinrich K. Spie« und seine Ehesrau geb. Müller, desgleichen der Landwirt Wilh. A. Rompf und seine Ehefrau geb. Ebel.
** »Die Rothersteins“ betitelt sich der neue Roman, mit dessen Abdruck wir in der heutigen Rümmer beginnen. Der Verfasser Erich Eberstein, schildert spannend den LebenS-
gegengenommen. In der Orientfrage bemerkte Driand. daß eine rasche Regelung des Friedens mit den Türken und eine Aenderung der französischen Politik in Syrien, die Reduktion der Desahungstruppen auf ein Minimum gestatten würde. In der Frage der Lieferungen in natura I erläuterte Loucheur das System, den Ver- -OGS UTtCtl litt Handlungen in Wiesbaden und Paris StCttGCrsöCruRUS,
au Grunde lag. Dieses System bestehe in L e i p z i a 6 Juli Im' Drohst etonnor. icniaen fieiftunaen*V1 Tn ^nnt 5>eutl^Ifanb bic“ Trusius wurde' heute folgendes llrt.il verkündet:
l [(inaSr, liefere, zu Generalleutnant Stenger w:rd s r e i g e s p r v-
M 6er?lL ®re 4)e n. Major Crusius wird wegen sahrläs- llart habe Eine für beide Teile vorteilhafte figer Tötung zu z w e i I a h r e n G e f ä n a n i s Weiter wird gemeldet, und Aberkennung der Berechtigung zum Tragen ^iete die der Uniform berurteilt; die Lknters?chungshaf?ll!
?Ä8 Sffäfa snn?' deur- anzurechnen. Die Kosten des Verfahrens werden
Sefn emer französischen ins Auge fasse, um der Reichskasse auferlegt biefe Lieferungen in natura vorzunehmen, hie in <>- x», ♦ nA . . _
feinem Falle eine jährliche Zusahzahlung in De- “ 11 r 1 8rb.r un bung tm Pro-
vifen oder Gold ausfchliehen könnte. Betreffs die- . Le ?-9 ePtTmUft u s wird u. a. ausge- ses Punlles scheint es, daß die Wiesbadener De» Sa ®en^ra,r F^Zer am Worgen
sprechungen beide Teilnehmer zu einer Erwägung E?* ??haltes gab,
veranlaßt haben und daß diese Regeluna auf tot m Anschuldigung der Auslieferungsliste die 52 Prozent, die Frankreich von den jährlichen angenommen ist, erbrachte die Verhandlung fei- Zahlungen Deutschlands zu komme, anwendbar sei. " rrJt,c ^te 6ler ®ten-
% ungefähr könnten in natura nach gegenseitigen ' npr m,f h<>m ---r^:----
Angeboten und Rach fragen und nach Entschei-
' werden ^^ostschen Regierung geleistet
** Personalnachrichten. Aebertra» 9en Durde am 30. Juni dem SchulamtSanwär- ter Wilhelm A l b a ch aus Griesheim eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Willofs, Kreis Lauterbach. — In den Ruhestand versetzt wurde am 4. Juli der Direktor an der Universitätsbibliothek, Geheimer Hofrat Pro-. > ■ -------------o
fessor Dr. Hermann Haupt zu Gießen mit ?vßerordenUichen Anklang gefunden, und es Wirkung vom 1. September 1921 ab auf fein deshalb von vielen Seiten, nicht zuletzt in
Rachsuchen unter Anerkennung seiner dem d^sfe selbst, der Wunsch nach einer bal-
Staate geleisteten Dienste. ^lgen Wiederholung der famosen Aufführung
** D i e ßefcbD^nufiiinn im Gie - ^^^esprochen worden. Diesem Verlangen ße ner Stadtw ald lst ftr di/Fvlgk nur ommt die Direktwn nach und setzt für Diens- solchen hiesigen Einwohnern gestattet die im ben l2' eine zwecke und letzte Auf- Besitz eines für das Kalenderjahr 1921 ver- De/^orvorka>ck'ÄIelnftäbter“ ^n- lungerten Le seh o lz s ch e i n e s sind, ©e- m Sun n !5ihr hn9 in
mäh Beschlusses der städt. land- und forstwirt- Hi” ?•'Schriftliche Dor» schaftlichen Deputation soll die Verlängerung 9 an ble Äa^c bcö StadttheaterS
jedoch nur für die Personen erfolgen, die bis»
Ä"S“S".»2» » »'Ä’Ä 5S”s“S
les, Bergstr. 20, vorzulegen. Kräften. Die Leitung des Konzerts liegt in den
’* Der Vorstand des Gieß.ener Händen des Musiklehrers und Kapellmeisters H
Mietervereins sendet uns über seine Tätig» Weller, Gießen. Die Leitung der Aufführung ,Der keck und Arbeitsteilung folgende Rotiz: Die Der- Rack Wächter" von Theodor Körner liegt in" den einigung der W o h n u n g s 1 o s e n und Woh- Händen von Frau Mendelssohn-Bartholdy.
n u n g s s u ch e n d e n ist als Zweigverein N
des Gießener Mietervereins vor kurzem gegründet
worden. Der mit Arbeit überhäufte Vorstand Gießener Stadttheater.
des Gießener Mietervereins war der Ansicht, daß (RntifnioT
bei anders auch den Wohnungslosen und -Suchen» iDCUlPtCl Des Mainzer StadttheaterS. den geholfen werden müsse, er seht seine Ehre Der letzte Walzer.
nicht daran, alles allein machen und besser wissen Operecke von Oskar Strauß,
zu wollen, sondern hat sich in den letzten Wochen Gießen, 6. Juli 1921.
mit Erfolg bemüht, durch Arbeitsteilung, Korn- Gastspiele haben immer den Vorteil daß Missionen, Heranziehung von sozial denkendm Per- man Vergleiche ziehen kann Bei aller Achtung n^-ulom. vor ben WiU SS
aricöer ohne toeüeref WiJ2211 c das Zusammengehen mit dem ihnen fremden giieaer ohne weiteres Mitglied des Gießener Orchester. Die Rauheimer aewöbnt im ÄonA.-rt- hiJqirt>^inÖ l|t" buteressen werden durch garten zu spielen, entfalteten zumal anfangs llchlAt d7r9M?w9nb ? Un? ed lS ^mrxbic viel tonale Stärke. Das ließ sie die Straick;-
'ÄSÄ Set- SÄ-Ä'ÄÄ'y“ jö» -pÄ Znn
“JfF i7,?.'
o , 2300 Mitglieder des Gießener Mieter- L e 11 i hatte es jedoch schwer, sich durchzusetzen Dom IrÄhtJf w U"f xU f-00 3n 9utcm Sinllang stand das Töchtertrw An»
Äo^derllch-n SchE nuschka. H-mmiIchka. Pclrnschla (»ebtnig Erl.
zunächst mit 50 rtrtitalSn g°grün° BackMch U^rtb?ckchm°<Sra,?r"^Ichk7
fönne" b°c Staunet »gcr^u^r b/c fragisch/n
Bietern unb^nnXffh^ Ä Druck von Sentiments ber Operettenwelt mit b-m Komilchen werben w^n^s oelinnt eine iu paaren hatte. Hervorragenb unterstüht würbe
tätiateit au V er 6aßci von ber nicht beneidenswerten Mutter
war ^er ^Vorstand^mit^ErfnUi^tät?^ unverheirateter heiratsfähiger Tochter, Anni
rtatt“n ttCn ^"°'°lv°rlammlung 2-richt er- stimmlich schf-n er nfchf aus ber Uhe.
llappte ber Chor erfreulich gut und auch bk
, Mahnungen zur Reisezeit, äln- R.benrollen waren zum größten Teil aurgezeichnel regelmaßigkecken unb die persönlichen Unbequem» beseht.
lichkecken kann der Reisende sich ersparen, wenn Der Inhalt der Operette ist außerordentlich er Die veröffentlichten Beförderungsbedingungen geschickt auf wechselvolle Situationen berechnet unb beachtet und schon zu Hause die genaue Adresse I führt in der Haupthandlung ein füreinander bc- Ulame Wohnort und Wohnung) sowie Rarne der stirnrntes Paar, einen zum Tobe verurteilten Offi- Sunj Bestimmungsstation an jebem Ge» zier unb eine verkaufte Braut auf ben unberedjen- packstuck zweckmäßig unb vor allen Dingen bauer» baren Wegen ber Operettenromantik zusammen baft anbringt unb vorher alle älteren Beförbe- Es ist nicht weiter erstaunlich, baß die Operett« rur^szcichen (Eisenbahn- ober Postbeförberungs» in Berlin bas zweite Hundertjubiläum bereits Zeichen oder sonstige Zeichen, die mit Eisenbahn- gefeiert hat. Auch hier in Gießen würde sie noch Beforderungszeichen verwechselt werden können) eine Reihe besetzter Häuser bringen, wenn die >on dem Gepäckstück entfernt. Zur raschen Fest- Mainzer länger bableiben könnten. Die Bekannt- telluna der Hingehörigkeit eines verschleppten schäft war kurz. Aber man wirb sich freuen, trenn Gepäckstückes ist außerdem empfehlenswert, im I sie wiederkommen. z*
Gepäckstück selbst, sei es an ber Innenwand der Umhüllung ober in sonst geeigneter Weise, nochmals bie genaue Adresse des Eigentümers ersicht- Il($ 3u machen- Zum Schlüsse sei ben Reisenben noch bie V ersicherungihresGepäcksam Gepäckschalter empfohlen. Die Versicherung bietet befonbere Vorteile baburch, baß bei Verlust, Minderung unb Beschäbigung unb Lieferfristüberschreitung bis zur Höhe ber Versicherungssumme der volle entstandene Schaben einschließlich des entgangenen Gewinnes ersetzt wird.


