2lmt$verfünöigungsblatl
für die provinzialdirettion Gberhesfen und für dar Kreisamt Siehe».
Erschein« nach Bedarf: Diontag, Dienstag, Donnerstag und Freitag. Nur durch die Poft zu beziehen gegen Mb 2.50 oiertel|äbr!i*
Nr. S1 7. In«i 1921
Inhalt» Uedersicht: Statistik der Streiks und Aussperrungen. — Dienstnachrichten. - Feldbereinigung Röthges - Meldewesen.
Betr.: Statiftif der Streiks und Aussperrungen.
An die Bürgermeistereien der Landgemeinden des Meises
Unter Bezugnahme aus unser Ausschreiben tx>m 6 Iult v Je AmtsverkündigungSblatt Nr 95? empfehlen mir Ihnen, ^ns ge- M'li-nensalls bis zum 5. Juli ds. Js. 'Beritt zu entarten. Formulare hierzu können bet uns angesordert werden.
(Rieften, den 4. Jrmi 1921.
KreiSamt Gießen. I. B.: Hemmerde.
Dicnstnachrichtcn des Mrcienmtce.
Stand der Maul und ttlaiiaifeu dr zu Lauterbach am. 16 Mai 1921. 9lm 16. Mat 1921 bestanden int Streife Lariterbach noch folgende ©perrbeürte: llellerslwufen imb Pfordt Schl wer land, Ium Beobackstungsgebiei gehören: dtieder-Stolls Berns häufen, Schlitz, dartersltausen und Frctu-Rombach Die Seuche isi im '?(!)beiten
Nadtdem die Maul und Klauenseuche' in Stangen ro d ilreis Gießen ausgelnvdvn ist, bat das Sireisamt Alsfeld die Orte und (Stanarfungen Öchttbeim und Atzenhain zum Steobadr kungsgebiet erklärt
Die Maul- und Mlaitcttfeudr in Allna, Mellnau und Weiershausen «Kreis Marburg) ist erlosdten. Die angeorp »eten Sckutzm ast regeln sind aufgehoben.____________________________
Bekanntmachung.
Betr: Feldbereiuigung Röthges: l;i.r: Grenzausgleich mit 9tonncnroth und Ruppertsburg
Mit Gntsd^ießung vom 25. Mar 1921 bat das Hess. Landes- ernälnimgsamt, Abteilung für Landwirtscbast, den Iuteilungs- plan bezüglid» der Geinarlungsgretizregulierung^m mit Nannen- rotb und Ruppertsburg auf Gnnid von Artikel 36 des Feldbe- reinigungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachiung vom 7. Julr 1906 für vollziehbar erklärt.
Ich bestimme nunmehr als Zeitpunkt der Ausführung (Eigen- tumSübergmig- den 1. Jult 1921 und überweise hiermit mit Wirkung von diesem Tage an den Beteiligten die neuen Grundstücke, soweit itidH besondere Anordnungen getroffen find
Ttc Ueberweisung erfolgt unter folgenden Bedingungen:
1. Meliorationen können auf den neuen Grudstücken auch ;enter* Inn vorgtiiommen werden
2. Die beteiligten Grundeigentümer müssen sich eine Beran de- rung der Zuteilung gefallen lassen, die tnulge der Ausführung von Akeliorationsarbeiten, der Anlage von Wegen, Graben oder aus sonstigen Gründen innerhalb der Zeit der Ausfül)- rung dieser Arbeiten notwendig werden.
(5in lnerdurch bebingter Ab- und Zugang von Gelände wird dem neuen Eigentümer nad> dein BonitätSwert vergütet bezw zngeschrieben.
Friedberg, den 29. Mm 1921.
Der Hessische Feldbereinigungskommissär:
S ch n i t t s p a h n, Regierungsrat
Bekanntmachung.
Betr: Meldewesen.
Tie Vorschriften der Meldeordnung werden vte 1* sack» nicht beachtet. Wir bringen deshalb nachstehend die in Betrackü kommenden Bestimmungen in Erinnerung mit dem An- fügen, das-, die Polizeibeamten angewiesen sind, die meldepslich' ligen Veränderungen ftreng zu überwachen und etwaige Verieh- Innflcn gegen die Meldevon'christen zur Anzeige zu bringen.
An* und Abmeldungen bei Zu-, Um- und Wegzug sind zu erstatten im
1 .(111.1 Polizeirevrer beim Meldeamt fSBkiben* gasse 5, Zimmer 7),
II . Pol i zc frevler bei der M eldestelle des Reviers Liebigstrahe 18).
MeldeamtundMeldestelle sind während der Sommermonate für das Publikum geöffnet von 8—12' ■- Uhr
vormittags und von 2». —5 Uhr nachmittags: Samstags von b I fifn vormt'ltags
Gießen, den 3. Juni 1921.
Polizeiamt Gießen Lauteichläger
Auszug au» der
Meldeordnung für die Stadt Gießen.
I Meldepflicht und Meldefrist.
Zur Meldung bei dem Polizeramt sind verpflicht't
5u und Wegzug.
1. Wer in die Gemeinde ('ließen < »itzteht, um in derselben feinen gewöhnlichen AusenttxUt zu nehmen, imker Vorlage der tbm von seinem bisherigen Wohnorte erteilten ^lbmeldeb'scheinigung 1 innen acht Tagen vom Tage des Einzugs an.
2. Wer aus der Okniehibe Gießen wegzteht, um seinen ge- ivöhnlidAM Ausentl>alt aufzugeben, inner Angabe des Ortes, an den er verzieht, vor dem Wegzuge.
3. Tieiemgen, welche der in die Gemeinde (iheßen emznhen- den oder aus derselben wegzieltenden Personen Wohnung und U n 1 c r f o m m c tt gewährt haben, sofern die An- und Abmeldung durch den zunächst Verpflichteten nicht selbst gesdiehen ist, binnen zehn Tagen nach deren Einzug oder Wegzug.
Wohnungswechsel.
4. Hauseigentümer, von dem in ihren Häusern dur.v Einzug oder Auszug vvrgehenden Wechsel das Lokal mag zum versönlichen Ausentlmlt oder nur zum Wefdiäftebe trieb verivenb.1 sein, unter Angab' der früheren, beziehungsweise künftigen Wob- nung, des Ein- oder Ausztebendeii binnen a d)i Tagen nach dem Ein- oder Auszüge. Zu gleicher Anzeige find Haupt in t e t c r gai'. zer Häufer pber einzelner Teile der i verbunden, wenn sie Wohnungen nneber an Untermieter abqcben
Bet unter obrigkeitlicher oder sonstiger Verwaltung befuiblichen Gebäuden ist der Verwalter statt deS Eigentümers für die Anzeige verantwortlich
5. Wer innerhalb der Gemeinde Greßen seine eigene ober gemietet« Wohnlung »er&nbert unter Angabe der verlassenen, sowie der neu bezogenen Wohmmg, inforen» die Meldung nicht bereite burd) den narb 4 zunächst L erpflidneten erfolgt ist, binnen zehn Tagen nach der WohnungS* änberunfl.
6. Tie j en iaen, we l che andere bet sich in Schlat- steilen an fn eb in en. von feder Ausnahme binnen vier undzwanzig Stunden.
Zremdenausnahme.
7. Gast- und Herbergswirte täglich bis um b Uhr vormittags über alle in den letzten 24 Stunden erfolgten Auf- nobmen von Fremden.
8. Wer ein ortsfremdes Kind tu Pflege am» nimmt, binnen 24 Stunden nach erfolgter Aufnahme.
II. Form der Meldung.
1 Tie mirflcidmebenen Meldungen können sowohl persön- l t dz als schriftlich geschehen.
Zu den schriftlichen Meldungen werden zweckmäßig die hierfür eingeführten Vordrucke verwendet, welche mir dem M e l de- am t des Polizeiamts Zimmer 1' und der Meldestelle des II. Polizeireviers erhältlich find.
Tie Meldungen der Gastwirte Ixiben durch besondere Fremdenzettel aut Grund der von ihnen zu führenden Fremdenbücher zu erfolgen.
2 . lieber die erfolgten Meldungen von Zu- und Wegzüge i I 1 3, werden von dem Meldeamt bzw. von der Meldestelle idiriftlidk Bescheinigungen erteilt
Für andere Meldungen wird ichriftlichc Bescheinigung aus Verlangen erteilt.
?>'uA der Br üblichen UntoerRtäts-8nd)- ent) Strtnbnidttrrt V Gang» ®>eU»r
Mittwoch, 8.3uni (92|
Snnahmc v»n Snjfiaen für die Tagesnummer bis
ohne jede Verb.kett.
W B y ■ Anzeigen v 34 mm Drehe
M eg< önbch 40 Df. auswärts
VQk 50 Vf; für Reklame»
■ Breits
v
Goetz verantwortlich für Poliitk: Aug Goey; für den übrigen Teil: Dr. Reinhold Zen,; für den Anzeigenteil: tzan»Be<k, ei: 5chulftroße r. sämtlich In Stehen.
Die Zahlungen Deutschlands.
Paris, 7. 3uni. ,Dolfs.) Tie Reparation»- amifsion teilt mit, daß die deut ich: Nenentng Ausführung des Artikels '» über die ZadlungS- mgunmm bis zum detUigeit Tage für rintti 0 M t ll io neu Gv 1 dmark in tticid v I tzn ach e n, die am 31. August fällig find, sowie gesähr 290 Millionen Goldmark tu ausländischen vnen bezahlt bat. Ter ützerlck:e'.cnd< Betz für beide Zahlungen, ungefähr 40 tillconen ldmork, werde dacu verwende! narben, um en Teil der Reichsschotzweckiscl einzutö.en.
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Deutschland» Berpftichtungeu in vlsaß'Lothriugcn.
Straft bürg, 7. Juni. (Wolffs Die ffoin* s f i o n zur Festsetzung der Verv lichtungen • u t i (fi I a n b » auS den sozialen E i n - ch tun gen in Eliaß-Lot dringen hat fern in Bakel ihre Arbeiten beruhet. Tie ntmiifion nahm einstimmig die lanvt'äch- iften Punkte an, die alle Fragen bezüglich der ffen, und bestimmte daS 'layttal, da> von utschland btcr.ür zu über weisen ist. Die Ent- teßungen der stomnn sion wnrd'n d m Vor- nden d.'S iltölferbunbratS so ort überl'a «ot: d« gültige Entscheidung ist dem >Rate vor e' a'ten. : stvmMission bestand au3 dr izeln« Mü'st edern, von d?m VemxiltungSral d s I n t e r n a l i o- l e n Arbeitsamtes sowie von D e u t s ch- nd bcstimmt waren.
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Die Liste der auszulvsenden Tcldstschuhorganikat tonen.
Berlin, 7 Juni. lWTB SBie bekannt, te die interal ii rt- Mt i!är n o troll kommt ion t der deutschen Regierung bis zum l-tO Mai utzorgantsationen verlangt, die die Re- tung in Anwendung d s Gesetze) vom 22. März ?1 aufztilösen beabnebtiqt Der Kommisst'n rde mit Rücksicht auf die Bedingungen oel lUti» tumS vom 5. Mat fristgemäß die Lifte über* dt, die die Organisation Escherich, die oft- eußischen Wehren und die bayert- en Einwohnerwehren ent ielt.
Die Kommission erwiderte, daß die Liste null ständig sei, da sie nicht alle Selbst''chntz- anifationen enthalte, die nach den Pariser De- üssen in Verbindung mit dem Ultimatum auf« öfen seien. Die beutfdv Regierung ha' graut» rtet, daß die nach ihrer Kenntnis und den tteilungen der Lant^Sregierungen ül-ersandl« te sämtliche in Deutschland bestehenden und b d-n genannten Bestimmungen au z föfenb*n gmiisatilm.n unfaf'e. <Ev nn s t<rra<n h u, daß in zahlreichen Orten DeutschlaudZ früher Dor* ibenen, mit M lilärwafstm m ebenen, a'er tuschen entwaffneten Organisationen durch Erlaß Landesregierungen über die AuTökung der mwhnenvchren ü <rall, außer tn Boeenm rnv vreußen, auch anfgelöst seien. Durch ein Rund- gramrn scien die Regierungen b.‘r Länder er« >t. sofort nachzuvrüfen, ob sich etwa Lrgani- onen der Verpflichtung d?r Auflösung rnt- en hätten. Wo dies btr Fall sein sollte, würde bald die Auslösung aut Grund des Gesetzes n 22. März bewirkt werden müssen.
------... .... «US UHU WU/IUUI brr Bondi km entnahm ich, daß lvir nicht er- sdgossen, sondern in einem Auto abtrans- portiert werden sollten. Im Hofe sahen wir Der Wand entlang große Blutlachen. Tie meisten Insurgenten trugen die mir bekannte Hallerunifvrm Wir wurden in dem Lastauto mit Gurnrniknü^ p ln, Ochsenziemern und Gewehrkolben mißhand lt. Unterwegs begegnete uns französisches 9Rilitär in zwei Wagen. Dir mußten bei der Begegnung „Vive la ftrance" und in polnischer Sprache ,,Es lebe Polen" rufen. In Rybnik wurden wir mit wenigen Ausnahmen auf Anordnung des polnischen Llpoleutnants Kolodzicj entlassen.
Auf Veranlassung eines italienifdxn Offiziers sah ich mir in Rybnik die im Julius« kranlenhaus in Rybnik liegenden Leichen eines italienischen Of,i.ziers und weiterer 18 italieiindter Soldaten an, die, wie mir von den Italienern erzählt wurde, in der Schule von Czerwionka am Dienstag den 3. 5. überfallen und erschossen worden waren. Tie Leichen wiesen entsetzliche Verstümmelungen auf die anscheinend von Beil- und Kolben- schlügen herrührten. Köpfe waren .zertrümmert, Gesichter durch Sd)läge und Sdinitte unkenntlich gemacht. Tags darauf sah ich die Leichen zum zweiten Male in der Kapelle in Särgen aufgebahrt.
Jst's anders geworden seitdem .' x??am wie vor ist der größte Teil des Landes in polnischen Händen. Die alliierten gruppen liegen größtenteils müßig zuschauend in den größeren Städten. Und draußen wüten Haß und Knute weiter, treiben Banden, undiszipliniert und fessellos, bolschewistischen Terror. Oberschlesien steht am Rande des Ruins. Wer soll der Anarchie, die Raub und Plünderung zum System erhebt, ein Ende bereiten? Glauben die Alliierten vielleicht, dte polnische Regierung vermöchte das? Ge
rung von der'An Tunst d?r briti'dxn Trutren die Befreiung von dem polni «den Terror erfxmt täte.
Die ,.Westmm ster Gazette" ,'chrit: Obeeid,kjten ist seit (Senerattenen deutsch gewesen Durch eine Lvträdnlfche Mehr!- it h-.it c:> feinen Wunsch ausgedrückt, deutsch zu b:cib.-n Unter diesen Umständen kann man intmäg.-id) von den Deut cden in Cberfd)Icficn erwarten baß v. ihr Leben weiter Gefahren aus'etzen und ihr Eigentum durch den Aufstand einer Minderheit zerstören la sen, ohne einen Finger zu ihrer eigenen Verteidigung *u rültren. Es beftefe nur ein Weg, biee Gefahr 5U verhindern, und die er Wei i t die, rasche und gerechte Erzwingung des Fnedensverrvages.
Ter , P a l l Mall and ©lobe" ichreibt. die Deut'chen hoben einen ungcwöhnlth guten Stand, denn sie erklären, daß, wenn sie sich zurückziehen, ne iit) nickt daraus verlassen können, baß die AU traten die Palen hindern, die Lage auszubeuten. Frankreich bat die Autorität des Obersten Rates untergraben und niema’ d weiß, ob es mdglid) ist, tii'e Auwritat wiedei herzu stellen
Englisch-französischer Notenwechsel.
Paris, 7.Juni. lWTB.' Tie englische Regierung hat, wie die Havas- Agentur beitätigt, der französischen Regierung gestern durch ihren Borsdiafter in Paris eine Antwort auf die französische Rote vom 30. Mai zugehen lassen. Die britische Regierung erklärt sich darin mit der französischen Regierung einig, daß die gesetzliche Ordnung in OberschlZien gemäß dem Friedensvertrag wieder h-rgestellt werden müsse, bevor irgend eine Entscheidung getrof en w?rde Die englische Regierung fügt hin^u, daß sie^ den Bericht ihres neuen Kommissars in Oberschlesien Sir Harald Stuart über die Lage, wie er sie bei seiner Ankunft in Oberschlesien vorgefunden habe, abwarten wol.e, ehe sie sid) über die Frage der Prozedur aussprechen wolle, die verfolgt iverden solle, um das oberschlesische Problem zu lösen Tie französische Regierung hat sofort auf diese
in Posen.
Berlin, 7. Junr. <WTB., In Ostnowv fanden am 2. Juni fdipere Ausschreitungen gegen die deut chen Bürger statt, denen erst burd) Eingreifen von Militär ein Ende ge- madti nxr^pn krnntr Bereits vor dem Emt.t t dieser Deuvchenverfolg»mqen war bas Po euer Teilmö i'tlTrium tum txutdzn Kwisul da au? aut- merk am i imadX wo den, daß sich an einigen Orten Bo'ens di.' Bewegung g^gen das Deutfd^nm vorbereite. Ilm fo wenger zu entfchuk inm find letzt die aus Ostrowo gemeld ten Eretgvi «. Au' fs- fvrtige VvNtkllungen des Kan uls ledauerte und verurteiltt "der Dizeni iikt zwar b;c Vorgänge und ver ickerte alles cm zu Wellen, um ernt Wiederholuug zu verbindrn Glti tz itig erHärtt er, daraus aut merk am madx-.i zu muffet, tust es' infolge der Bertret'bung pv Int sch er Ar bei ter aus Westfalen und derRieder- 1 a u f i y im garym Abtrecungsgebitt gegen die Deutschen gäre. Demgegenü >er ist sei »«stellen, tatz die im Fri-densre trag ü e-.nommenen Pervlcck- tuna-m die polniche Reeierung binden, die bem pcl i dm Rercke ü erantnorteten teutfden Mt - berheiten rackdücktichst und unter allen Umständen ae-ien bie Uebergrif^e der naltiruil»potnrdrn Mehri^ir zu schützen. Pogrome gegen bot deutschen Mindedhtilen können durch rt rl3 entschuldigt werden und bürgen von der polni dm Regierung nickt geduldet werden. Ter teut dr Gefcdäns- träoer ist angenneien, fite in Darfdrm ; im Ausdruck zu bringen. Anderer eits darr 7 v Erregung über das unmen'chticke Vorgebmr der wlnrfcken Insurgenten in Cbetfdfefim rt.': dazu führen, bar, etwa ver uckt Wirb, Vergeltung an den im Teutfch-en Reiche lebenden, an jenen Vorgängen schuldlosen Polen zu üben. Solches Vorgehen würde tmgeredX fein und dazu bienen, den natu» nalistischen voll t dm Elementen Anlaß pt neuen Angrinen gegen un ere tn Palen wohnenden Landsleute ja geben und damit beten afmebrt idxm schwierige Lage noch weiter zu verschärfen. Tie vom polni'chen Ti^mini'ter behmir^trn Vorgänge in Teuticktand unterliegen gegenwärtig der Nachprüfung.
Deutschlands Aufnahme in den Vülkerbund.
Genf, 7. Juni. /Wolff..' Nach b*m „Ä>ut> not de Geneve" hielt auf bmt Bankett das der Genfer V öl kerb undve re in bei '.Nttiledenr gab, Au 1 ard eine mit lebhaftem B ifall auf» gerwrnmerc Red', in bet er für ei te rasche Aufnahme Deutschlands in tei Völkechund ein- tvat. Er fagte u. a: »Wir habet bet Wunsch nach einer schnellen Aufnahm' Deut! and? tn den Vö^kmckund entsprech den Sfrftnrmiinien des Völkerbundpakt s Wir tmnen T utid/artb in der Ltga keine bevorzugte Stellung em- räirmen, aber wir wünschen, daß eS mit denselben Reckten und Pflickt'm wie bie andere« Nationen in roller Glei chberTchtigung ein tritt. 2Bfr (egen W rt darauf, die de m o k - a t i's ch - m o - be r n getickt eien A><i e in Deutsch'and zu unterstütze n Sie find unserer Freundschaft imt *o würdiger, als sie bei alten turpn-ialistischett f ein D.nn'ck ands b-fcnrpfni 23ernt wir Tentich- Urtb 'm den Völkerhund w n.chmot, b ftärtet wir einen Geist der Dnnvkrane, der Eintracht und 'des Friedens." Rack wirren Prelsentd- dinnen erf ärtc der andre franzo ische Vertreter, Pwfe'for Appel, wie auck der belgische Se- najor Lafontaine ihr volles ErnverftandniS mit die'er Auffassung.
Au» d-m Ueicbc.
Stegcrwald über die «abinetttzbildung.
Berlin, 8. Juni. Ter preußische Min ster- präsident Stegerwald erklärte einem Redakteur des „B. T." über die Umbildung tes preußischen Kabinette, er trete für eine Poutck der Mitte ein, bte vvn her Deutt'ch-n Bolksvartei bis zur Sozialdemokratte reicht. Tie Wieder zutmachungs- kiftungen auf Grund des Ultimatum^ stellt« nicht nur an das Reich, sondern auch an die Länder, vornehmlich an Preußen, so hohe Anforderungen, daß die Grundlage dec Retierung als Erekutivorgan nicht breit genug sein könne.
Um die freie Bewirtschaftung
Berlin, 7. Ium. WTB) Im Reichstags- ausschutz ' für Volkswirtschaft wurde der Av.nag Busche aus yjfrrtige Einführung der fre.et,


