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f>rn<f und Perlag: Brüblltbe Hnir.Bu<j>. und SitiaOradtrei R. taugt. S^riflltitung, 6tfd)öftsfttUt und Oralerei: Schulftratzt?.

Dav Verfahren qcccn Die

Prrfsrftimmcn.

iS n.

Septemdor 1920. firn Doske Platz zu

Dr. Bveliq ist Gyrnnasialbirektor in Soest in Westfalen und war früher Oberlehrer und Schuldirelwr im Auslände (Drüstel und Dar-

Pa r iS. 5. Vov. (Wvlst - Slepahn Lau­sanne berietet ün ,'Slatin" über eine Unler- redung, die er mit Mitgliedern der japant-

Schuldiyen des Kayp-Putsches.

Serlin. 5. Tlot). >WB.) Zu dem Verfahren gegen Kapp und Genossen wird von zul-ändlger Seite mitflcteflt: Gegen ton 3a g o m und non Wa ngenheim wurde feiten« de« OberrelchS- anwalt« am 11. Juli Anklage wen en Hochverat« erhoben. Um 20. September eröffnete der (*rfte Strafsenat de« Reichsgettcht« da« .^auhtnerfahren fleacn die Genannten wegen der bc«ckfmcten Deschuldiguna Der Termin wr Hauptverhandlung

nichts, ebne un« mit anderen jj vrrständig^n. 2 Dir werden urrendlicho Geduld mit Lhina baden, wie sie gestern der Türtei Gegenüber bc- wie en wurde und morgen g gen über Siutlanb bewiesen werden wird

Denn cS ]et)t devieien ttnrb, das; der Friede im Stillen C^ean besser durch eine Entente al« durch ein Bündnis zu »Deien gesichert ist. so sind wir dereU. eine Sn- tente an Stelle des Bündnisses treten zu lassen." los die chinesische Frage b trifft, so beschrieb Dr. Kiro tu. der erste Berater für äufjerc Angelegenheiten, die japanische Formel folgendermaßeni 1. Dir stelle, je3e Rcben- bublcrfdaft in Lhina ein und unternehmen

,, , -------- 'i R publlen, au« 6cm

Frankceich gewisse Bo.^lle werde ziehen tönnen

finden zu solcher Sisyphusarbeit. Wir müssen und wollen ihnen helfen nach besten Kräften.

<S>d)tviiibf n dcS c11q,11,rh = j(iva11n*d)c11 Bundniss, s?

D'e Abrüstunqskonferenz.

London. 5. Vov. lWTB.) Senter melbei au« Dashinaton: Die verlautet, bitten die am^iron'schen Äonferenibereaterten berri«* einen enb-ü^igen AbrüstungSplan ro be ei'e' den He der Konferenz gleich zu Begirm unter­breiten würden.

Staatsministerium- berufen wurde. 3m Mai 1917 wurde er Oberpräsident der ^d^vin,; Hannover, und in diesem Amt blieb er "

kraft, auf den festen Willen, sie bis zum äußersten anzusttengen. Was 1919 alle ge­tagt haben, halte ich auch heute noch für richtig. Das Versailler Diktat zu er- füllen ist eine glatte Unmöglichkeit. Wir müssen und wollen tun, waS wir können, in der bestimmten Erwartung, daß in nicht zu ferner Zeit auch die Entente zu der Erkenntnis kommt und in eine gründliche Revision willigt. Wer andere Vorschläge machen kann, soll sie uns nicht vorenthalten, verschonen aber möge man da« deutsche Volk mit den deutsch- nationalen Redensarten. die versteckt durch- klingen lassen, als gebe es irgendein geheim­nisvolles Mittel, da« uns retten kann ohne versuchte DertragSersüllung. Din Wunder ist es geradezu, dah sich noch immer Männer

trag durch Beschluß vom 24 Oftob«- flott. E« kann nunmehr nur argen 3agow. Dannen heim und Schiele verbandest w-rden 9TT« Termin für bte Berbandlung ist der 7 De,emh-r in Aussicht Genommen nm-den Ein früherer Termin Ist nach der Geschäftslage de« Reichsgericht« unmSgllch

befanden sich auher Iagow und Dangen heim weitere am Kapp-Putsch Veteiliate nicht in der Gewalt der StrafverfolnungSbebörden. Am 11. Ok- tober wurde aber Dr. Schiele auf Grund eine« fleqen ibn beliebenden Haftbefehl fefiaenommen Der Oberreichsanwalt verlachte sofort, da« Verfahren gegen Schiele so zu beschleunigen, dah auch gegen ibn zulammen mit b<*m Verfahren gegen Iagow und Dangenheim am 27. 10 verbandelt werden könnte Am 14. Oktober reichte der Verteidiger der Ange­schuldigten Bauer. Vabfl, Erhardt und Schnitzler einen schriftlichen Antrag ein. die Genannten gegen SicherHeitSleifluna mit der Unter- fuchungSbaft zu verschonen. Der OherreichSanwalt beantragte die ITblebnung des Antts s D^ese Stellungnahme entspricht der Auffaffung^ s Aelchs. imnffier« der Tlufliz Der Erste Sb-oflenat erteilte aber durch Beschluh vom 17 Oktober den ge­nannten Angeschuldigten unter getniffen Vedin» fluntjen sichere« Geleit. Angesicht« des Be- schlulle« stellte der Obereich«anwalt im (Sinnet, ftänbni« mit dem Seirf»«minifler der 3uflh den

f krag auf Aufhebung de« Termin« gegen Saaov und Dangenbeim Diesem Antrag gab da« Aeich«- gericht statt Die Entscheidung war durchaus sach» gemäh. Da 4 Gericht konnte damit rechnen dah die Verhandlung auch gegen Bauer. Erhards. Pabst und Schnitzler in der nächsten Zeit möglich sein würde. Vach Aufhebung de« Tennfn« wurde die Erklärung Srhardt« in der Prelle bekannt. Er behauptete, daß er »*ar vor einem halsten 'oHr stch bereit erklärt hätte. stch unter gewissen Garantien dem Aeichsgericht zu stellen, biee« Angebot jetzt aber nicht erneuert habe, sodah die Entscheidung de« Voichggerlcht« auf da« alte seiner­zeit unbeachtet gebliebene Erbieten »urücforeife. 3n ber Besvrechuna die der OherreichSanwalt hierauf fofort mit dem Verteidiger VechtSanwalt Gninfvach HerbeilüHrte, erklärte der letztere, bah er bei Ein­reichung seine« Antrags vom 14 Oktober de« Glauben« war, dah die Angeschuldigten tatsächlich beabsichtigten, zur Verhandlung zu fnmmen Recht«- anwalt Grünsvach brfufte bei ber Mrterrebuna auS. bah er nach Hen neuesten Informationen aflerblna« befürchten müll-, dah die Klient-m die frühere Tfb- ficht ber Gev?lluna aufaeaeben hah-n Der 06er- reichSanwglt beantragte hie*-auf b>e Aufhebung de« fieberen G"l-it^ Da« Aeichsgericht gab d-»m An^

^inc Rcde 2d)cibcmainid.

«aflel,«. Vov. (DB.) 3n einer Rebe, die ber Oberbürgermeister Scheibemann gestern in Kastei Hielt, schilderte er die stch in kurzen Zeiträumen immer wiederholenden Um» und Neubildungen ber Negierungen. Der jetzige Regierungswechsel |ei lediglich ein Sympton ber schweren Krankheit unsere« Volke«. Wir leben immer noch kn Fieber. Ein solcher Zu­stand kann nicht ewig bauern. Vei einem fieberkranken Menschen ist e« bem Arzt be- könnt, wann spätesten« bie Entscheidung fallen muh Wann aber fällt die Entscheidung für unser Volk? Da« weih kein Arzt und kein Politiker. Geht c« weiter hinunter, öster­reichischen oder russischen Derhältnisten zu ober gebt e« allmählich wieder hinauf? Wenn die

in um gestrigen BJi.'ur, des Reichsverbandos ber Deutschen 3nbuftric zeigt, hätten sich lcnt iozialbemotratische Arbeiterführer mit ber po- litischen Vertretung des Gro-kapitals verbindet. .Dir sind sicher," fo prophezeit die Freiheit" »bah diele Polttik sehr ralch zuiammenbrechen Wer was die Führer ver'chulten, müllen die Massen buhen. Dir haben deshalb biefe Politik tn aller, ihren einzelnen ö:abien be- kmwft. Dir haben alles Ta an ge'eht. um an- Selichts der bevorsiehenben gro er u d ertschej- denden Kämpfe eine politische Linie zu verfolgen.

. gesamte Arbekerklasie für ihre nächsten Aktionen einigen konnte. Die Rechts- iczialisien haben diese Politik zerschlagen, onden die Aussichten der Arbeiterklasse in dielen Knüpfen unendlich verschlecht.rt. Des er tragen ire Du Verantwortung und unsere Ausgabe mutz es sein, die Arbeitermassen gegen die c Politik OUfAU Luten**

Der englisch-französische Gegensatz im Otten.

zu schaffen bie allein I x 5. Ofob (DB.) Vach dem Lon-

)t e^alickt. Ein j dcner Korrespondenten des Temp«" hak daS Zoreign Office die Absicht, am Quai

rcn rir ? ^eist eszerrüktung leidet.

. a*Pinfl,on* 5- Aov. (Wollt > >'ava« rage Mitglieder der ia-anische > D?!. gat v" schiede die Ermordung des Minister p:ä'identen einer Bandevon.Patrioten" zu. die antei Dem Ttamen .H o n i n" belaimt sind und die twr einiger Zek den Adteilunqsches für den fer­nen Ostet im japantsä<n Minilicr.uin des 21ej- l^nt cmu»rbeten. Dieser Mord kann eine grobe Auckwirku ng a j f die Politi. Za pa n - in der AbrüstungSsrage haben, denn dies, vclitif wurde ha rpt ächlich von dem hcrfiorbonc- Ministerpräs derrten b i tflu t

V <i r i «, 5. Vov (DD i Var^ einer Havas- Meldung a i« Tokio ist der jajxinifct' Minister be5 Aeu Hern. U 1<b Iba. borlflufia ml! dm inisterpräsibentlchast be* rau wer^n Vach einer vorn .Temp«" vecöfsentlich'ea Mel- bung au« Tokio ist da« Kabinett heute vormtnaa zusammengetveten.

ar. 261

Der feiegener änjtiaer erscheint ic, glich, außer Sonn, unb Jeiertacs. mcnafbdieHfBpprt se: Mii 5.50 emschl. Träger« lohn, durch die Post Ulk. 6.50 emlchl. Sefieü. gelb, auch bei Nichterschei« nrn einzelner Hummern infolge höherer Gewalt. )ernsprech.«nschlüste: ftr die Schrift leituna 112; fflr Drudierci, lief lag And Ge chaftosteve j| lnid)rift für Drahtnach­richten Hnjeiger liegen.

poßlfchetNontO:

Sranffert o. Dl. ||666.

London. 5. Vov lDolft.' 'Die aus Tokio I minifier« gemeldet wird, ist brr Mörder des lapanjf^cn I Poanierministers ein puigcr Mann von 19 Zah. |

2)lc Meldung in unserer SamStagnummer. wonach ber MchrheitSsvzialist unb Landtags- prüsibent Leinen zum Ministerpräsidenten bei der großen Koalition ausersehen sei. wurde im Lauf des Tages überholt durch Verände- rungen in der Lage. Die Parteien konnten sich nicht einig werden, unb di? für nachmittags an- beraumte Sitzung des Landtags muhte bis auf den Abend verschoben werden. Es heiht. die Deutsche Dvlkspartei habe sich nicht damit ein­verstanden erklären wollen, dah bie Mini- ffenen de« Handel« und der Landwirtschaft Sozialdemokraten zufallen sollten, und das Zentrum erhob Vedenken gegen den Demo­kraten Oeser als Ministerpräsidenten, der dorgeschlagen worden war. nachdem Herr Lei- nert abgesagt hatte. Otto Braun, der nun- mehrige neue Ministerpräsident, war schon ein­mal, nach dem Kapputsche. vom März 1920 bis

1921 Präsident des Staatsministeriums. Vom 12. November 1918 bis 21. Aprll I9?j wär er preuhischer Minister für Landwirt­schaft, Domänen und Forsten.

Die Soztaldemokratie ist in dem neuen Kabinett mit drei Ministern vertreten. Herr Severing übernimmt wieder da« Innere das er bereits vom 20. März 1920 bis 21. April 1921 versehen hat. Von Beruf ist er Schlosser. In dem amtlichen Handbuch für den Preuhischen Landtag bezeichnet er sich als Mitarbeiter an den ..Sozialistischen Monats- heften".

Der neue sozialdemokratische HandelS- mintster Siering war früher einer der Bei» räte blefe* Ministeriums, die im April 1921 abgeschafft wurden. In einer Selbstbioiraphic HLlt' er 1910 bis 1911 die parteifAufc ber So.taldemok arischen Partei besE öabe- 2on 1904 bi« 1919 w^rr er Ge- werkscixiftsangestellter. Von Beruf ist er Schmied. In den letzten Jahren hatte er die Sktong des paritätischen Arbeitsnachweises fürMetal.Betrtebe Groh Berlin? übernommen.

Da« Zentrum stellt dem neuen Kabinett den Iusttzminister und den WohlfahrtSmini- ster. Dr. Am Zehnhoff und Steger- Wald sind die aller Welt wohlbekinnten Zentrumshäupterwie es heiht. hat die ^rtei lange daran festgebalten, Stegerwald wieder das Präsidium zu übertragen.

Die Deutsche Volksvartei besetzt zwei Ministerien, da« der Finanzen durch Dr. v. Richter und da« de« Unterricht« durch Dr. Boelitz. Dr. v. Richter war ursprünglich preuhischer Verwaltungsbeamter, bi« er i905L» «,,» r.. an die Spitze des sachsen-koburg-gothai.schen | auf^ugen'

zelonas tätig.

Die Demokratische Panei stellt nur den Landwinschaftsminister Dr. Wendorff. der von Haus praktisch und theoretisch gebildeter Landwirt ist. Dom 8. November 1918 bi« 29. Juli 1920 war er Ministerpräsident von Mecklenburg-Schwerin.

Lieber ba« Programm be« neuen Ministeriums wurden bisher nur die Grund­sätze verzeichnet, die von ber Sozialdemokra­tie als Vorbedingung für ihren Eintritt in die größere Koalition aufgestellt worden wa­ren. Wir haben die Sätze kurz bereits in un­terer Samstagnummer gebracht. Es sind in der Hauptsache fortschrittliche Allgemeinheiten, mit denen man sich im Lager der Rechtspar­teien bereits abgefunden hat. Bemerkenswert, ist höchstens der praktische Satz, dah eine größere Selbständigkeit der preuhischen Finan­zen anzustreben sei und für Staat und Gemein- den ausreichende Einnahmequellen erschlossen werden mühten.

Irn großen und ganzen ist es wohl erfreu- lich. daß in der neuen Arbeitsgemeinschaft, die ja zweifellos auch eine erhebliche Rückwir­kung auf die Reichsverhältnisse haben wird, die härtesten und schärfsten Ecken und Kanten unseres Parteilebens abgeschliffen werden kön­nen. Freilich, im Hintergründe lauert auch die Gefahr, daß neue Reibungsflächen den alten Haß wieder entzünden. Aber der Versuch muh einmal gemacht werden. Die Feuerprobe auf den guten Willen aller maßvollen parteipoli- ttschen Richtungen muh vor dem In- und Aus­lände abgelegt werden, um Deutschland wie­der emporzubringen. GS wäre im höchsten Maße wünschenswert, daß zu diesem Zwecke auch ein ReichSkabinett neu aus dem Hafen auslaufen würde, mit Männern, die der VollS- versöhnung zu dienen gewillt sind. Herr Ste- gerwald ist gegangen; er wird nicht lange bleiben können.

Das neue preuhische Kabinett.

Qtto öraun zum Ministerpräsidenten gewählt!

Vorli n, 5. Vov lWTV) Zwischen öen Fraktionen ist eine Vereinbarung über bie Zu­sammen s.-tzung des Preußischen Kabinett« zustande gekommen, wonach Otto Braun ffl.) ba« Mi- nisterprälidtum übernimmt

Die einzelnen Restnrt« verteilen sich folgen­dermaßen

Dr Wenborff (Tcm.) Landwirtschaft.

«epering (C.) Inneres

O i. r l - ,5.i

?r Boelitz sD. Brt.) Unterricht,

Dr. von Richter (D Vpt) Finanzen

Am Zehnhoss (3.) Iuftiz. Stegerwald (Z.) Wohlfahrt.

Die Annahme de« Dohlsahrt«ministertuln- yat Stegerwald jedoch noch nicht erllärt.

Der Landtag bat in seiner heutigen Abend­sitzung den Mehrheit'sozicllisten Otto Braun mit IS7 von 3 3 8 abgegebenen Stim­men zum Mi-ifterpräkidenten gewählt

Die Plenarsitzung de« Landtage«, die auf heute nachmittag 3 Uhr zur Wahl Minister­präsident m anpcfcht war. mußte auf h ute abend 8 Uhr vertaat werden, da sich im letzten Moment neue Zwisligkeiten unter den Koalltio.'«- patteien über die Verteilung der Mlnilterpolt «rgrben Hafen Die Deutsche Vosk«partei wollte unter keinen Umständen ?,uaestehen. daß das Landwirtschaftsministerium und das Handelsmini ft errum den vottasd'molra- tm i"'att-n sollte. Vie wünsch'- nHim-hr die TH'1 ba tu g ei demok:aUf en Hand lsminister« Fifchdeä unb wollte für diesen Preis sogar ba6 Präsidium dem Sozialdemokraten Otto Braun übertragen Auch ba« Zentrum batte Im lebten Augenblick noch Bch-mfen gen n die Wahl Oelers *um MinifierprSs'dmten 2T« der Abgeordnete forsch (3 ) fei 2Ti trai auf 03 r agung der Sitzung aus heute abend 8 Uhr einbrachte, ertönten auf ber Linken lebhafte Protehruse. aus denen die V3orte .Schiebung" und .Ollfentheater" heran«- klangen Di? gleichen Kundgebungen w'ederhollen sich, al« der Kommunist Dr. M e tz e r tLstpreußenj dem Vertagung-anttag widersprach und der Mehrheit anbeimflelltc. doch ohne viel Feder­lesens ha« ÄaH-ett StinnesScheidemann gleich m« Leben zu rufen.

Der Anttag wurde schließlich mtt allen Slim- men gegen die der Unabhängigen und Kommu­rristen angenommen.

Daily Ehrvnicle" schreiht tn einem 2elt- artifel. e« sei llar. daß die Olattonen w--der ihre Flotten im S'illen O'ean noch ihre Heere auf hem eurnväifchen Fefflanhe au« Gründen ber Stxirtamke't herabfetzen würden, auch nicht ollefn ans, da« 03erfvrechen aeaenfeitiger RfisfingSbi. torantungen hin. Vereinbarungen. Flotten und Heere zu vermindern, könnten daher nur erhielt »erben, wenn vorher durch andere Uebereinkom- men den betreffenden Olationen ber feite ®niib ae^e^en toerbe^ ihre Furcht vor den Gefahren bewerte zu ftellem gegen die sie bisher rüfleten PrKtnSV'» ®a<btnatoner Konferenz fei die vchwierigkett diefe anherm Ue^eintommen >u errettenbesondere in Gewalten die sie nich- zu .Bündnissen im Sinne der berühmten War. m.n^ Georae Washingtons an da« amerisanische Voss fiempesten. Die Schwieriofeit ifl nach

I .JtbeÄDaily EHronirle" nicht unlöshar, stelle

Jur CFrmorbimq j,2 » h0T ungeheuere A'ifaabe. Hier"ne

des japanischcn Miaiskcrpräsidenten.!§Ehlen ^r unvergleichlichen Defchicklich- reit und der Erfahrungen deS britischen Premier- . 2t3 in verhängnisvoller Weife fühlbar

machen sollten die Ereignisse feüu Amoelenheit in Washington au« schließen.

75 crlin, 6. Vov. «Priv.-Tel.) Zur preußi­schen Kabinettsbildung begrüßt da«Berliner D a g e b l a 11 das endliche Zustandekommen der großen Koalition von der Deutschen Dolkspartei bis zur Sozialdemokratie. Zweifellos werde sich nach diesem Vorbild auch im Reiche eine gleich­artige Koalition herausbilden müssen, um jene Stabilität und Homogenitätw: eine Politik auf lange Sicht ermöglicht.

DerD o r w ä r tweist darauf bin bah i <<-> , **. * '» »*»» uum

durch die überraschende Lösung der preußischen 1$ W 1 £! n Protest gegen

Krise die in der Deutschen Dollspartei Dorban- 2Lbf<tIuf> des lur lisch-französischen Vene Spaltung offenbar wurde. Abkommens zu übergeben. D r Korrespon-

DieGermania" hebt hervor daß alle 8 aubZ 8U bie englift« Regierung

Fährnisse der Krise von ber Tatsache überstrahlt >Ä.ut>cn to2r.X' ^achoeis zu führen, wurden, dah die große staatSpoliMche Einsicht} Abkommen eine i Verstoß g'gen Lon- über die parteipolitischen Interessen einmal den ^ta glisch-ilalieni ch? Ad ommen

Sieg davongetragen habe. 9«flen ben Okruag von S.vres darstelle.

DerL o ka l - 2 n z e i g e r vermag in der , die M i, s i o n Franclin B o u i t-

neuen Kabinettsbildung angesichts der Umstände tw>,l. «"fljdäjer Seite eine erhebliche

unter denen sie sich vollzog, und der schliehlich rwtFSöugeschtteven wird, beabsichtigt die c.tg- stch ergebenden Personalverhältniise mehr^als ein cr!)cb?n In

gewagtes Experiment nicht zu er bilden London beunruhigt man sich nach dem Korrespon»

.Tägliche Rundschau" spricht ben T -)toH<6en bcr

Wunsch au«, die Deutsche Dollspattei möge in I » rt . ber groben Koalition nicht als Vachtrab der Linken, sondern als Vorposten der Rechten wirken.

Tas Organ der Unabhängigen die .Sreiheif. macht den Rechtsfozialisten bit- S5? über ihre .Politik der Dumm-

hett . Vicht umsonst habe die Deutsche Volks-

WMMsKMMMS

Valuta als Tbermometer angesehen werben fann, so geht es todsicher hinab in ben StruA, aber die Valuta orientiert nur sehr cinfeWs. Der amerikanische Dollar gilt bei uns heute rund 250 gegen rund 4.25 Mark im Frieben. Unsere deutsche Mark glü aber In Amerika nicht mehr 2 Pfennig gegen 100 vor bem Kriege. Trotzdem aber bat Amerika 6 Millionen Arbeitslose, wir im Reich nicht 200000. Ich bin sehr be­sorgt um die Zukunft Deutschlands, sehe sie aber durchaus Nicht hoffnungslos an. Ich rechne aKuf den 27. Oktober festgesetzt worden Damals auf die unserem Volke innewohnende Lebens- ""

Blatt |7|. zahrgang Montag, Z. November 1921

-rJäT V Q Linahme son 3»jftae«

GietzenerAnzelger

f ».>d<hnft20 Aus chlag.

General-Anzeiger für Gberhefsen WW

liytigcnud; Har.» Ued, sämtlich in (Rieben.