Samstag, 5. März 1921
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhessen)
Zweites Blatt
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[1 Marburg, 4 März Als Privoibozent vbilo ovbischen Fakultät babi:i.iert sich morgen
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Berlin. 4. A'Lr» ^DTB.i Der Reichst- 'lern die Verordnung über die
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und Revolution roerben iufiUxrr. unb bet atleb m glaubt her Lejer, wenn ct hae au» bei vanb legt, keinem Vebm. fonbeni einem knntnLfieulx» Jrainbe gefolgt Zu fotn.
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Berlin, 4. März. Bö rsen st immun g 4b ild Die Börse war toegen der Erwartung der sch ck'alSschweren Londoner Entscheidung durchaus zurückhaltend, aber nne gestern nicht geneigt, den schlimmsten Be-
Moesnotierungen.
Für 100 beutftfie Mark wurden gezahlt!
Zürich . . . imfterbe*. Acptnl>agee Prag . . - Stodd)oüa . Men . . • • Lcrvbei. . .
Smptrba». Hotterb. 2122,85 2127,15 2127,85
Brü fiel« Antwerpen . 464,50 465,50 465,50 466,50 tbrifhania 1023,95 1026,05 1023,95 1026,05
Aopenbagen 1071,40 1073,60 1071.4" 1073,65
Stockholm 1356,101358,90 1373,60 1376,40
Aelflngfors......178ZO
Italien 227,25.
London 238,75 3)ttD» Perk...... 61,68
©art» 442^5
Schweiz 103335 1036,05 1033,95 1036,05
Spanien .... Dien (altes). Deutsch-Oesterr. Prag Budapest. . .
Datum: 3. MSri
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gesucht und fiöfier.
Frankkart ■ M., 5 Miez.
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Briet
Meinung hinter fitfi um die Maßnah« führen, wenn fie nötig würben.
Sistung M ReichsroteS.
Qn einem Teil der luflage wieder holt.)
Jubel in der franj5fi|d)cn preße.
Varis, 4. März DIB i Der Gon her* beruHm'tatter bet ,,M atin tagt, bu ?>oim r Äonfcienj m Pari» fei bu (finbrti der Alli^ri« tx?r der Dell gnurjen Die Svnierenz tun tontMn habe zu mehr flvrübn Dar Forderungen Jnxnt» md* feien her »eit nun durch den O er ren Rat klargrlegl worden Niemand in ^-ranTntfi forme ebne Erregung die wunderbare Nene lexn. durch bir Vlonb Goovge. genützt auf genaur Zistern und Tat.arfzn. dir nommlofoii Benvünung n . he eit Opfer Frankreich geworden sei, zur Kenntn,^ gebracht habe In einem genniieii Äugend.ick r.ahe er Dr Simon», der ihm mit dem fahlen
von Brgentanu» Bank-Verlag Beilm ® ■? ftn elcgaricT, fptrlmb ievtKtr Dar urilnr^w i e führt Ä:gauarut' ben Leier in di, Se:mmi» le) Geldwesens ein. E» ul ein Genuss wie Herr m ungezwungen en Plaudenvn. otine irden wifsen- ktaiilixben oduv. lü, und doch tvn teb.tn jitt- lutrn Emst «mögen, der ..Bankdirr^.i'r -fuun
muß sogar Ortsgespräche völlig umso n st gewähren, wenn er nicht vorzieht, überhaupt keinen Fremden an den Apparat zu lassen.
'• Berufswahl und Gärtneret. Bon imtrrridüetrr Seite wird uns geschrieben: In dem Werk „Grundriß der Berufskunde und Berufs- tmgiene" von Pws Tt. B -EHaies (Bücherei der ^-ürst^.'eo^lb-Akademie in Tetnt’Ib/ beiy es „Tie allgemein txrjreilete An.icht. haß der Berni des Gärmers leicht ist, ist durchaus trag. Nur ganz gesunde und kräftige Perionen tollten dielen schweren und burdxciS nicht gesunden Beruf er- greisen. Nach R. Lotfi: Tie tfranftcittm der Gärtner, fielen auf 1000 Gärtner 480 Erkran- kungSsSlle und 8,8 Todesfälle, wahrend bte von ihm angegebenen TuräckchnittS^rblen aller Berufe irur 444 bzw. 6,3 v. T. betrugen Tie Krank- beiten verliefen bei den Gärtnern akuter und bösartiger als bei den übrigen versicherungsosltch- ngen Arbeitern" Tiefe Angaben nrrben durch die Iochrese richte der ihxniten taffe rür Deutsche Gartner in Lnnnliurg leider vollaui befiätiat lei Durchschnitt einer ZOffftrigen GeschäitsLert, von 1889—19<'8 zeigt nämlirt alS Dodevurjackien 36,60 Prozent Lungenleiden, 4.62 Prozent Lenen anderer Atmungsorgane, 8,60 Prozent Magen- und Tannlnden, 8,23 Prozent verzleiden, 3 14 Prozent 9berm» unb Blasenleiden uiw. Unter den Lungen, eck'1 ftebt die Lunge, entzü tkmg als Folge von irrLiiiingai an erster Steile Täese imrd daupnäcklick durch Ditmingsunl-ilden veruriach', denen der Gärtner viel mehr als der Landwirt aus- qeseht ist. weil er sich beim Baurn- und Stvmich- fdxnitt m der rauben 3afyre*lcit und bei dem meist kniend auSzufufirenben PfLn^n, X^rtxnrtn u dgl. nicht die rege fiSrperberoegung verschaffen taim wie jener. Äril geiäfirlidrr ist aber noch die Dechfelarbeit zwt7chen Fveilcmd imb Treibhaus, wo T nrqrriatu rfdmxm tun c en von 25 bis 30 Gnad CelsmS zu überwinden sind, die auch auf das Lxrz schätroerch wirken Ta infolge brr unzähligen Sveziattul kuren auch hohe Anforter^ngen an die geistigen Föfiigkeixn der Lehrlinge gestellt werden, sollte man sch von dem weither- breiteten Irrtum freimachen, da» der (Marienbau sch noch für geistig zurückgebliebene Shiaben eigne. Tiefe würden lebt bald nur die Menge derer vergröbern, die infolge der eigenartigen Benstsver- hälknisie sowiefo schon aUjShrlich der Gärtneret den Rücken kehren.
Landkreis Giesten.
Börseitturfo.
Srar.ffurt Berlin
Hber.Cr lävend- kefilnst- Lchlufo
gleichen Toae ist es der deutsschnationalen Fraktion allgemein bekannt geworden, daß unser Auftrag ein offizielles Angebot enthielt.
7. LuS welchen Gründen öerr tzergt die nationale EindeitSfrmit abgtl*t bat, kann nur er wissen Tie deutschnationale Presse (frrtu*-3ri- nmg ufw bat ausdrücklich ausgesprochen, bafe ein folrtyi Zusammengehen mit bat MehrheitSl'o^al- bemofritm in jenem Augenblick schon wegen der Preutzenwohlen nicht möglich gewesen sei. Tie Deutsche Z'itung gar fpratfi davon, daß der Eintritt der Tadfifintibnalen in die 3paa- Regierung doch ganz undenkbar sei.
Auch die Deutsche Bolksvartei hofft, bofe die von ihr in jener ernsten Stunde gegebene Anregung der Schaifuna einer nationalen cinfirt^mml natt dem runinu trr nachträglich auch die Teutschnativnale BolkSvartri seine Berwirklichung für iroerfmäfeig ober notwendig hält. Ursächlich zur Benvirklichung kommen torb. Tie laitftfinattonale Bolkc^rtri ho: aber städrcnd des ganien Dah kämm es oarch alle ihre mafegebt-nben P rsönlichleiten wir verrt. Gw' Beftarr». Generalsekretär v Lindeiner dtefe Frage in zahllosen Skrammhmyn in ihrer Darstellung behandelt Die es also Jemanden und insdeiondere einen Teutidmationalen stark soll befremden können. wenn ich mir vor meinen Döhlern das Gleiche gestoNe. wird mir und rMbrfdx'iiHcf) auch vielen anderen immer uno-rstöndlich bleiben. Bedauert habe ich freilich, oatz sich die 9ngelegenfcit nicht in offener mündlich-r Aussprache in der Versammlung bat erledigen lasten. Daran aber war nicht ich, sondern allein der leidige Umstand schuld, daß am wLchsten Tage die meuhischen Latidtagc-wah-en statt- fortivn unb dost ich vcm meinem Wahlrecht an meutern DohnfiE» Duisburg nur Gebrauch machen ionnie, wenn ich die Nacht zur veimreise benutzte.
Bückertiscd.
— Briefe eines Dan kdirektvrs a n
........125,40 22L5 .......2330 1^2
Züricher Devisenmarkt.
4. 3.
toisse Rolle gespielt habe
Nun zu den Tatsachen, über die ich wohl etwas Kesser Auskunft geben kann, als der fcerr Einsender
1 Bn den Vorgängen, die ich aeschildert habe, tat es stich nicht um eine unverbindliche Leusterung 1 . ^nationalen Volksvalt.i
H ixrm Staatsministers bergt gedreht sondern
' war tnehnebr dinch den ausdrücklichen Hinweis meines Parteiirnmdes Tr Riest«, der mit mir stellvertretender vorsinender der deutsch- »olksvartknlichrn tum ist. völlig ins
Klare gtfrM. dast wir im Auftrage unserer Fraktion gu ihm kämen txrr bergt hat auch keineswegs erklärt, dast er afo Privatmann mit unS verhandele, sondern seine Ablehnung in die schroffste Form ge- teibet und ihr keinerlei Vorbehalt beigefügt.
2. Ick habe allerdings den Stanoyunkt ver- trrten, dast eine inner politische Koalition von ITeutschnationalen bis zur Mehrheilssozialdemokra- tie sich in den wenigen Stunden, die bis zu der Reichstag-irede M AutzenministerS Simoni' über toe Parist r Beschlüsse noch |ur Verfügung standen, riefit bt-rbeifübrrn Neste Denn der £>err Einsender tetxnrbt dost dicses trotz der schweren grunbiävlirf en tlrrldwebrnbeiten in der politischen Äuifaffung von •5eutffinat tonalen. Deutsch oosksparteilern und kfehi h >t>sozialdemokraten möglich hätte werden Ibnnen, so vermag ich ihn um diesen Optimismus Vicht zu beneiden Tie Kürze der Beit schon ve r- lot la n gwi erige Verhandlungen. Not- r*-nh<n vor allem aber war die austen p.>litische Koalition, der die Zusammenfassung aller Parteien stock g-Tabe dem Ausland gegenüber seine Wirkung üben sollte.
3 Last £>err bergt in feinem Innern unseren Vorschlag für unmöglich gehalten habe, weil u a üf genante Koalition als Sckeinkoalition auch von ter Entente erkannt werden würve, vermag natürlich niemand zu bestreiten: nur fiat S)err bergt von dieser Begründung seiner Auslassung in jener Besprechung kein Dort verlauten lassen.
4. Tie Einheitsfront, die Sxrr tzergt in jener Besprechung wollte, war allerdings eine andere, als sie, die wir vorschluaen. Sie sollte sich wesentlichen auf einer Diktatur Der Regierung aufbauen, rin fifcbanfr, von dem wohl ntemano glauben wird, bast ihn Zentnnn. Temokwtie oder Mehrheits- sozialdmnokrutie jemals angenommen haben würde
6. Es ist bereits oben vermerkt, dast Derr Kiester gegen Scklust unserer Bcfoxrcfmng ausd.ück- üch daraus aufmerlfam rriaeftr. dastwirim Aus- trogeber Fraktion kämen Unsere Eigenschaft als Mitglieder des vorstonoes der Fraktion und deren stell vertretende vorsil^eicke dürfte £)erm £>crat dock w^'h: nickt unbekannt fein Denn wir ihn hätten sondieren wollen, so wäre gewist auf feiner Seite eine so vorbehaltlose Ableitung doch tonn am Platze gewesen.
Ans StaM unb Land.
Sieben, ven 5. März 1921.
•• Oberhessiscker Kunstverein. Die diesmal ausgestellten Kunstwerke der KasselerKün stier wetfen in ihrer Mehrheit wieder viel Sehenswertes und für den Kunstfreund Interessante- auf. hinzugesügt sei noch, dast sich bei dieser Ausstellung sämtliche Profefioren der Kasseler Kunstakademien mit ihren Arbeiten beteiligten. Eine eingehende Besprechung der Ausstellung wird nächste Woche folgen ES sei noch darauf hin- aewtesen, dast die Kunstwerke der Kaifeler Künstler nur kurze Zeit ausgestellt bleiben. Tie ebenfalls neu ausgestellten graphischen Werke und Aauarelle von Sxgcnbarib, Munch und Nolde bleiben nur noch einige Tage. Die Ausstellung ist Sonntags, Montags, Mittwochs und Freitags von 11 bis 1 Uhr geöffnet.
•• Dorf i ch mal telephonieren? Die Po st vorn» l tu na macht ihre Anschlußteil- nefimer darauf aufmerksam, daß sie dritten Personen, die bei ihnen telephonieren, nur die tatsächlichen Gebühren abfordern dürfen. Jeder Aufschlag ist verboten und hat. Entziehung des Apparates zur Folge Wer Tele- phvngespräche mit fester Pauschgebühr führt.
Anleihen blieb aut behauptet Deutsche Petroleum alte 7y0, junge 700. Stenua 9io» mana, in denen einige Zeit keine Umsähe zustande gekommen waren, stellten sich mit 830 270 Proz niedriger, letzte Notiz 1100 Eine leichte Befestigung liest sich wieder roabr- nehmen LchifsahrtSaktieu waren gebessert XYLpQfl zogen 1'/, Pvoz an. DaS Interesse für Ungar Goldrente nahm zu. Die angeblichen Gerüchte von einer benorstelzenden Zinsenzahlung erhalten sich. Lombard-Prioritäten 102, neue 82. Montanpapiere nahezu ge- schäftsloS Mannesmann etwas lebhafter und 11 Proz höher Elekwopapie« still. Chemisckfo Badische Anilin schivächten sich 2 Proz ab Lcheideanstalt sind fester Blei und Silber Hütte lagen im Angebot und gaben um mvi tere 6 Proz nach. Am Linhettsmarkie fiieh sich das Geschäft in engen Grenzen. Ma schinenfabrik Kraust, wellfie gesucht blieben, notierten 368.\ Frankfurter Hof-Aktien fest 453 Lothringer Zemeitt fanden ebenfalls zu besseren Kursen Aufnahme. Deutsche Phönix- Berlicherung 900. AutoaVien sind wenig ver- ändert. Benz ca. 222, JuliuS Sichel 680. Der Schluß gestaltete sich äußert still, bod) blieb die Grundstimmung ziemlich fest. Caro
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ünfitunaen Raum zu geben Der Kursstand blieb daher im allgemeinen behauptet Nack unbedeutenden Schwankungen Nest die Kursbewegung eine Sichtung nach oben erkennen Insbesondere oberschlesische Werte waren etwas gebelfert, tzöich stellten fidi 12 Prozent, Goldschmidt 9 Pro; höher Balutapapiere waren im ZusammenhLing mit der Abschwächung der Devisen vorwiegend niedriger. 5pro». Merikaner büßten 18 Prozent ein. Der Aw- lagemarh war still. Deutsche Reichsanlethen gaben unbedeutend nach.
Frankfurt a. M, 4. März BSrsen- stimmungSbild Auch die Abendbörse be- mafyrte ihre DiderstandSsähigkeit und ziemlich feste Spaltung In Auslandswerten herrschte große GeschästSstille. Mexikanische
Datum: 1.7.14.
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______ JojidKdorbnung. saoonn her- absckikdete er enbaüliig den E a: für 1921 l<r Rrickskommistor (rnte eine Denllckn t vor mit allgemeinen Ricktliiim über die sraramMt in der Verwaltung und Voricklägen orga i atonfdrr Art Zunächst soll — unb d-s kommt auch in dem neuen Eratsge-etz »um Ausdruck — durch zwei Mastnadmen eine Er oarnis bnbei?rübrt werden. Eine Verringerung de» Beamten, körper» um en viertel ioll im Laufe der Zeit herbeuirführt werden Weiter wird in dem neuen (balge eß bestimm:, befl bu Ausgaben im neuen RecknungSial.a nur in höbe von brnoiertd brr Ausaaben von 1920 in Anspruch genommen
cherS (?) zubörte, bte Pfiowgrapbieii tinngen lasten, die btr unantaitwen Wi’ir brr vo« mbuftriellen unb mi.il uri dm Ge e al a ’ b gan. genen verwuittnigen bringen und brr leutxtx iKtbe nidjt yroteittert Ter SonderberiLierita.iee hofft, dafj bieie Anklaaerebeam Vorabend des Tages in Da »hington ankommr, an dem der neue Präsident die Jhe- gierungSgewalt übernehme Tos erste Tohiment, da» Präsident da dma vor Augen geführt werde, sei die Anklam Llond Gkorgee ge§en »ei Angr.si unb tue wilden Verwütiungen Te.iti<l>- lands. Ter neue StüatJxfiei von Amerika erfahre lo, dast bte Alliierten vollkommen eins feien, um eine gerechte Reparation zu verlangen. Taduich werde eine klare Lage gndjafien.
Dertinar sagt rin ,Lcho de Paris : 6ckon feit mehreren Tagen bat Vlonb George non dem französischen und belgifdien Minister die Stat stckm M seiner neiiriiyn Erllärung verlang Die tn London anqefü ibigtHi Mahnahmen br rtertnm Pertinai, weil fie ungefähr dem Programm entsprächen. das er entw ckelt bade. Allerdings sagt er, daß bi e Form, wilder filono George von neuen nötigen Vorschlägen g e* sprachen habe, etwas zweioeutia gehalten sei. Llond George habe ausdrücklich erklärt. daß nur Annnrndungsmodalitä en berücksichtigt werden können. Tie Mahnabmen befriedigen das „Echo de Paris", weil die geiamde Koblenverteikung zu Daster kontrolliert werden könne, von den wirtschastliäMi Mahnabmen soll die Beschlagnabme cin?4 Teiles des Ertrag 'wertes der deutschen Waren den italienischen Minister, Graf Sforza, n der Erklärung veranlasst haben, et wisse nickt, welche Haftung die italienische ftommereinnebmen werde, denn das italienische Ministerium müf e sich, wie auch alle anderen Regierungen, an die Parlamente wenden, um die nötigen Vollmachten m erlangen Die Beschlagnabme der Zolleinnadmen soll nach Pettinar a.rch an der beuiirf>-tx' fchen Grenze Dorgenximmen werden Nach seiner Ansicht aber ist die Mannadme der Errichtung einer Zollgrenze an den Brücken köpfen am iHbrin die weitaus bedeutendste Perunar fügt bin ml als filonb George am Mittwoch abend sein Programm über die Zwangsmaßnahmen oerle en batte, bade er gesagt, er bebe vertrauen, daß Fran kreich nichts unternehm en werde, dieser Angelegenheit politische Folgen »» geben
Petit Parksien" sagt, die Dohrbeil sei, daß eie awßen Herren der m *tolluvgiid)e:i deutschen 3nbunnr auch den schwachen Dr S'mon) unb feine .Äollegrn befrrrnften Neben ibnei sei auch Staatssekretär Bercpaann nur ein Äüib Tiefe großen Sperren wärm es, die eS unt-rrrommn batten, die NepavalHmSrvlikik zu neolt irr m Cfo denke ni^ nur Briand, fonbem auch Llovd ^fo-’rae und deshalb hatten bte befpoodjrn n Zwangsmoß- natmen den klaren ^baraftrr, $) u g o b11nnes an derKehlezu packen.
Der ..Gaulois" sagt, die nohnenbüy unb ent scherende Etappe Id nurrmdir über>dpiftrn Tie französische Rnmerueig habe die aany öf enHufr
Datum-
S •/, Deut AriegsanL 4 */. Deut TtenfisanL 3e/, Deut Weid)»anL 4 e . Preuh Aon(ul» Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Pisconto Gesellschaft Dresdener Bank . . Tlattonalbank f. D. . Mitleid, ürekübank. E > Ämerick Dakers. . Norddeutscher Loyd . doch Gußstahlwerk . D.- ßiqemb. Berg». Delsenktrch. Bergw. . ßarpener Bergoau . vdelscht Llsend - ü. . Oderschles. Liseuind. . Pbömr-Bergb Akt . Bad Ancktn- il Soda höchster Farbwerk«. Elektr. A. L. G.
Schuckert- Werke . . Felten- ffiuuJeaume .
X Wteseck. 4. Mär». In sehr gut besuchter, vom LnS^rtckchen eröffneter B-r^arnmlung LVt AnttSar st Dr. LchüpPert - Girhen emen kbr volkstümlich gefassten, fast ttort ünbtgrn xfottrng über die Tuberkul ose, deren Zu- und Abnahme in unt'erm Dorf eine Tabelle auS den letzten Iabren oeranichaultchte Eine stattliche Reibe zum Teü foloriertcr Lichtbilder, zu deren Wiedergabe die volksdochfchule ibvm vorzüglichen Apparat zur Verfügung gestellt zeige den Zu» bertelbai'.llus in seinem Dirken an den verschiedensten Stellen des Körpers und den Stampf, den man mit Luft, Licht und Sorrne im Bunde mit Tuberkulöi gegen ihn führt Bewerbers borebt waren Gegenüberstellungen von Bildern vor Beginn der ärvlicbcn Bedandlung mit solchen aus der Zeit nack btriet: sie unterstützten bte Mahnung, beizeiten »um rechten Sckmted zu geben unb nicht — wie das auch btet vielfach beliebt ist — bei Quackialbern unb Kurpfuschern Zett »u verlieren. Tie Reibe beschloß «ne An zahl von Bildern, die allerband üble Angewobnbeilen uno ihre Gefabren zeigten und die Anleitung öur Verhütung der Ansteckung unb verbceitnng ber Krant- beit verstärkten. Manches ernste Sort über den Sert eines vernünftigen Betriebs von svon unb Turnen, den Schaden des *u rrüten Rauchens von Zigaretten konnte sich die zahlreich vertretene Jugend merken deren guter SiLc bn bet sd)ul- entlafiung o t sobald birck daS schlectoe Lorbilo ölt frei Zadrgünqe matt yfoy wird Im »er «n Scklußwon wünschte Pfarrer Sattler^mebr Regel und Aunich' über die märmliche schul« lugend bei ihren Licht-, Luft-, JocTvpm- unb Vaiserbädern in ber Dreieck unb Schaffung einer solchen Geleaenbeit für die weid.icke Jugend Der Remenr« des Abend) aus der Finnadme von 119 Mk soll den Grundstock abgcben für einen Ivnds lur Krantenhil e in ber GJanembe in Fällen. Die von den östenckichen Kallen unb An- Hoüm mcht erreicht werden.
Nationale Einheitsfront!
Ter Reufistogsabgeordn Tr Becker (dessen) otoet uns soigende Zuschrift:
Im Gießener Anzeiger vorn 23 Februar b I., her mir lecker erst fetzt zugebt, ftfirrüt ber Vvr- *tmbe ber Kiesten er L rt sgruppe ber leutfdmütio- Hfllen volkspan^ an längeres Emgesondt. das ich ßowohl wegen seiner Form, wir wegen seines In- tolle* nickt unemben lassen lenn, so wenig an- toebaufit mir auck derartige Auseinandersetzungen -n bet Oessentlichkeit zu fein scheinen
Wenn ber Einsender einleitend davon spricht, »ch habe in meiner Turn hallen rede am 19 Februar toeses Jahres ..Mnrnürie" gegen die Teutschnatio- •oLen wegen ,/mgeblufier Ablehnung" der von der Deutschen Bo'.kSpaNei angeregten Einh iisiront geb ratfit. so weist lebrr, der meine Rede gebärt tot. dost ich mich von jeber verletzenden larftfllung Irr Vorgänge über die nationale Emheilsfront nach «form wie nach Inhalt ferngehalten habe Wie ich überhaupt Auseiiianbersetzungen zwischen bet ^eutschnationalen und der Teutschen volksportei fo, hur bw politischen Berhäftnille bei unS liegen, <n unb ’ür sich auf daS geringstmöglickste Mast «trürfgdübrl s hen möchte, so scheinen mir gerade ^luSei na Übersetzungen wie die über die Schaffung rmer nohonalni öinheitSfrvnt in ber Oeffentlitb- Iri' nrrabe setzt besonders wenig zweckmäßig unb irr Schoirun^ -iner solchen Front nicht iörderlich. llck habe es Mfr .lb wäbrend der ganzen preustischen IBablbrtoegun ), in der ich mehr ach öffentlich gesprochen habe, peinlich vermicken, diese ifrage zu Krtiefen. mußte aber selbstverständlich in Gießen nor meinen Wägern auf die Angelegenheit zurück- l*mmen. in ber ich doch auch persönlich eine ge»
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