Vr. 77 Swekter vlatt Siebener Anzeiger lEenrral-Anzeiger für Gberhefsen)Montag, 4. April 1921
-<R «11
. Dört'' Unerhört' >
entnommen wen
geipnodwn, buh H hi «« ulk Srrtra-i an brr Sdxil*
bal ötvufufdr Ministerium be« fjunm Landwirt sckraftsmrnifterium in bte itfnbe
nrm unb da
von Män
hohe
novel le ist davon Religionen gibt, um
io schönen 8toitrn ba:*on xnrerc 3u*nb M bnt grofrr
X .ci<r mvnfrr. Al brm La b^bUtant *mtt. tu J>
über bte ibjir»-
V»3 Uhr die nach
irvtdof ct und nrftänben »v
mm fe:, hd> m brx*lCT habe, ft stören
frohe Ht noch keine Xenofrahe — Zu den Stil tuvaufgo bei der Teutfcben 8o(TA*xirtn gehört auch die große entfe Huigabc, brm Mittel stand ju Hellen, es chm ai ermöglichen, mehr ju ertnd*ai. al- das nadle Tafem zu fristen. Dir mvfien cnxd darüber wachen, daß da«. wo» fkh oei’dxdr- lidj bewährt bat. nicht ohne wettere- bri’crc geschoben tont- Än Volk, das gefchichtsls» gerotr- bei .st, gibt 'ich aus Ern voll aber bah freie (Mdyimte fti&ft m den ischna» »febt, gibt fub
sehr erfreulich har bte lbttschliraimg brr Lwn- delskommer m ^lormiuitx gennrft Gegen die Uederfchwemnuour mit französischen Darrn können und inüi'sen wir am besten ankümpen dadurch, bah rotr Trine AuVandswaicn Banfrn. Innen fron- iösifchen Dein trrnten Sechr rtd> n. Iht ere Aufgabe rrtub sein, einen scharfen Strich |u neben zwischen uns und Frankreich
wir das Ra rono! betont tra Eriad ~
belr-rry der Ff eischheroirts cha ttmg bat nn Grafen der $reik ' brctbi unter hnn Trude de: <h?r.- furreni Es Hfebt noch dir Zwongsbttmrt cha ung de- Orotgetrnbr# hr in ein llmla^enri sdeen umgewandelt wurde Tre Canlw.rt dwtt Pertr4.it kein'n Zwang Die Preisbildung be* umlege* mrn Getreides muß auf dem freien Markt erfolgen Da» gante Verfahren kann nur ein lleberlnim un freien Stri ct-ai: fein und darf nur kurze Zen dauern. Sbenio ist es mit der Milchbewrtt chaitang Tie Zucherv.tticha'l muß unter allen Umftänben aufgehoben werben Rot wendig für die Landwtrt- scho'l ist eine prfunbe ^,edel>mgsPolitik mit dem Ziel der Schäftung selbständiger Errstenzen -irr
!X unsere Gegnersch
die selbständige Existenzen nicht ertragen kann
Es folgte eine längere Aussprache
«dg T inaelbeo weist auf die demnächitige Beratung über die
Rkgiertmssdildung in Preussen
bm und führt aus: Ter Standpunkt der Deutschen Volksbartei tu diesen Fragen ist dreier Vir beirrten auf der Entfernung derjenigen sozialdemokratischen Mitglieder aus den Stellen her preußischen Verwaltung, bte ihr Amt nicht »um ^egen des Landes. Umbern nur yim Nutzen ihrer Partei verwaltet buben. iSehr nötig Dir verlangen, baß
am eigenen Voll In enter Vinte ffül es <*«4 eigene Voll stark zu morfm. bad f) n der Menlch» her. anr.i acheunggeteetend«! Plad let Ium erst kann es ai den ^Ämldjbn2ian^ibn\ nn-» arbeiten Tas grtt nicht ctrir eine teil DMtil- Inbe Erziehung, nicht otae Teilnahme der #o»
bett enirtRi mol len Menschon! büren wir nicht uorxL-mr.lci denen
Stulturfragen sflegen gewöhnlich 6a A deutsche Volk mobil hi mazhen. To» Thema erschopirtw u behandeln, ist mir hier nicht möglich Ä’unft uteo Literatur muß ich unberücksichtiqi (affen, doch möchte ich mich nicht ausschließlich mit Äirche und Schule befassen. Zu den 5tulturtmoci gehört mit in erster Linie bte Freiheit Freiheit in dem Sinne jene» SSilbbjebe» au» Cito Ludwig» Trema, der sagte „Jetzt ist Frechen. bie Ordnung bat ein Ende." wollen wir nicht Dir wollen Förderung der Ordnung durch die Förderung der Autorität und dadurch die Freiheit. Bravo - Ohne Autuntit gibt e» keine Ordnung und feine Freiheit Freilich wollen wir auch b e persönlxta Foeiheit deö Einzelnen, wr.- sie in dir Verfassung ntebergdegt ist. Denn wir bie Tinge aber heute betrachten, kommen wir m Ihmfb Gewistensnecheit doch zu der Ueber-eugung, Mr tue neue ReglerungSg«walt fernen Forchttnin 'gegenüber dem allen Regime brachte Sehr richtig Man bat bett Eindrucks als fei nur der geeignet, im neuen Staat zu nnrfen ober Deamtrnstellung ein-unehmen, der davon übertrugt ist, daß die neue Form bie richtigere sei. E» hat aber mtl ,«der tre Natur, be es ihm ermöglicht, das zu bofieu, was er nod> vor wenigen SÄxmoten geliebt bat (Lrth Bcarv Mit der Geftnnung»- freibeit ist es herrlich schlecht bestellt, man könnt sich vielfach im alten Obriglrttsstaat freier fühlen al» beute Sehe nchvq DaS Dort Drm>
nvht nur oh*, es schändet stch teOA rrtr liÄW » Es will iich 'M-1 au* bei Reche der <Mtumnenra streichen 3e intseien stultuiautaabeA «teO'Cl. daß wir tut bit kTth •'emg ter beu.'-tyi F.geich ’*• snmmtc For^eiu > *e:i irlie • th-ie d .leiten ist. bie Achu g voi bei baiTttm Wrlu.lte zu eo» rrxxfei- Ihnerr Fugend nicht aeschi^sslo» eierten, auch n»ch: r.nxthj aeirfH ‘Ctdi Nur so iwirot
Die Nachnnaagssivung tmitbc um durch Abg Frau Bierau eröffnet, kurzer Begrsttztng Derrn
Vrofeffor D. Dr. Schian das Dort erteilte »u feinem Bortoag stulturvolitik der Deutschen Partei. Ter Redner führte etwa aus:
blieb oä ihrer Seite. Er schien ihren Unmut nicht ,u bemerken „Möchte es nftr gelingen. Sie zu meiner Ansicht ju bekehren."tagte er ernst, „und Montag also bar ich Sie fahren?"
widerstrebte Nicht mehr. Sie duldete es auch, dar er abfchiednehmend ihre Rechte mit rrftem Trud umschtaß. D-c im Traum ging he beim Sie wollte Übm zürnen urt fir krnnte ei doch naht Sie nahm nd> vor. wenn ft* das nächste Ma'. iu*ammCTrrä:CT, noch viel b^chiähren-- bei wie gestern zu *em, um ihm zu zeigen, daß fie nicht nc± ferner Mernung fragte - aber al» ite dann den ernsten Mük »einer Augen auf sich nibnt halte, erstarb-n ihre derausotdemden v^arlr auf den L-ooen Cb sie wollte ober nicht, sie mußte ft± itrm fügen Er Imponierte khr zu sehr mir dem lelbstbewutzren Stolpe iemer dälkung^und der rJbiaeri ndaertei: iernr» 2bi t-eerJ Ser e rütf- uchrslo r ÄufTÜfcti;feü rrfü-l» fte im t r- ftrn Grunde dres berzens mü Bewunberun > Sie tat ihr wobt, wv einen Trunk au? Yrfübrr Quelle
Piel zu langiam für Fnas Ibigdm.’b xrgrra bie Zeit, welche i» von dem rür die Vabn’ctrt bestimm ter Tage teerrr Tee Ihrigen beobrch- trten sie mit arowöbni cher Sorge, unt bi* Tante IteB fern Mittel wrversticht. um ihr dv ffabn» fahrt zu verleiden.
ecriberbaTerwme r.-furntt fttb Fräulem Ta- chowS Unwille aber nich: mir Arlim Zm Gegenteil, fte idxCT ihm tiqlüf) mehr ihre Gunst iu* ußDcnbCT Zu Iesiv» (rritounei trmte ste runden- lang m-.i ihm ''paz irren gehen. :ahr DeracnTe xjgar mehr wie einmal die EftensstnTche, uteil dm alte Sxrr fte .gar tu chlttrTBane' inrsrrta.'ter. bire
Ten höchsten »mb aber enrufxt das ^taxxen
7 rb dafür for«n, daß unser, ZoVnetz im Westen viCbriffen wird, ein neues Schicbertum wird er» • xxt. und as besetzte Gebiet wird rw* mehr ri bisher abgeschnürt werden Frankreich verfolgt rxu gtbemlanhixHthT planmäßig Zu alledem Wnm die Lasten bc# ^-nede-isveilrag-s Alle 14e äußeren 6Anneripfeiten sind von Einfluß auf •V' omeren r^erbältnisse Untere Lxermacht 'st »en<chsagen unb wir smd schutzlos Sogar bie MwtmadH ist uns eingefchrünkt worden Tie ^■ae ist. daß wir der derzeitigen Unruhen sehr ' ver Herr werden können, zumal man zögert, i.< Mflitörntacht einschre-.ten iu lassen Durch U viel w milde und schwächliche Behanblmig der txtrütrrer wird bie Bewag uwi hin gehalten imo '5on 60 Pol,»eibeamten Hab getötet •fl »eben Fvagen wir uns. dürfen wir nicht p*< alledem nock £efhnmg auf rbw bessere Zu- *nft frxrrti? 3a’ dötlen wir diese voflnung - Hf. lyäre jede Vfderoufrichtungsarbeit nxrrtfo» 5frr dürfen die 5?ofhrung nicht fallen lassen, daß Hr uns durch fleißige Arbeit wieder aufbtftan ’i ui en Sturornbir haw aber ist in erster Linie i< Abänderung des Friedensverkrage» Unsere }«inb.- müssen zur Erkenntnis dieser Notwendta» 'H gebracht loerben. Tv fortreäbrenben „«anf- ■ienai", bi<- nichts anderes als Gewaltmafmahmen irb, nriHtan aufbören Gewisse Beferungen im ) -nern sind unvetkentibar Die Arbeitsfreude be» n. ml zuzunehmen, befürchtete schwere politische l«tmpfe sind ausgcbliebtei Ls ist auch von den an- t-nebten Gewaltmafutadmen der SoHialifierungs- , i'.-aganda recht ruhig geworden Wir haben heute !«• bürger'.iche RezTierung, bie nach bürgerlichen ) griffen arbeitet imb von der Sozialdemokratie - merbm Unterstützung ftnbet in der SMampnin^ v-t Biikschewismus Als letzte« bonnnt Iznnu. daß
im Zentrum sich eine Entwickelung nach rechts -Heilbar macht Ter links gerichtete Lrzberger- '••jtifi hat bei weitem nicht mehr bie An dang r re früher Die Bismarck auch in bei trübsten i^gen ferne« Lebens bie doffnung nicht schwinden
nrflrn auch wir hoffen, baß uns im nödiHni '-ehrt ein enngermaßen bessere« Osterfest beschic- )ci sein möge (Lebh Beifall)
Adg Tr. Osann dankte dem Redner perz- li'yst für fein Di'.ken im allgemeinen im Reichste und seine heutise Tätigkeit. lBeifaN.)
ReithStag>adü. Tr. MoLtenhuuer (SSln):
Alle wi.t'chaftlichen Zwangsmaßnahmen tenn- <031 rwn England. baS Frankreich immer nur «arfdjiebt Frankreichs Ziel ist ett ganz anderes, riititcte» Tv Berictuehung f iner Grenzen bis ffrr den Rhein hinaus, die Zerteüung ieutfj> ^nth< Snglaich hat fein Interesse an btetet 3er» CT&unfl Teutfdianb*. LS wünscht kein übermärt*- Mte« Frankreichs daS feine lküsten bedrohen könnte- Stdt um fern ii sitze der Engländer in Win. au« dem m auchtznch: berauSgeht, ohne Frankreich den fejr- hrtt zu lassen .Frankreich arbeitet aut tetn Sui Hi mit dien Mitteln Zu alten WÄertien sind r m noch Pie ..Sanktionen" gekommen liefe Sanktionen her 3Mlabfdxritrunq «mb viel mehr kmlitifche al« rtnrtfdxirtiirtx Ziele So lange bie Cnentieruni nach Frankreich wirktam erfdynt, Ma es «em Interesse darmi, gewi''e deut rte Indu»
Dritter Parteitag der Deutschen Dolfspartet heften;.
sKvrtfetzung )
St Darmstadt, 2 Aprü
Abends «anben m beiden großen Säten bet Stadt, iw Städtischen Saalbau und der Turnhalle öffentliche Versammlungen
fcMtt, deren Bestich ansche nenb unter versuchen 'jrrminrtf"liid>er llmnübe. bie ein starke» Bol^e.- rwfgebot auf bie Bern, aebrocht halte, »u tewai batte Im Saalbau spiaw nach kartzer Begr^i,:v. twreb bm Ä.-g Tr Osann ReichstagSabgrvrdne!
Tir. Becker über
„Deutschlands Lage"
Niemand, welcher Partei er auch fei, führte bei ’tebner aus, wirb sich am heutigen Tage — 1 April — nicht Bismarcks erinnern Auch : bi- Jugend bi Ke« Großen hd eine Zeit be» lLederganges Teu.'ch and« &-tn Lebenswerk aber, st- Größe unb Qiniflfnt Teut rtilarih» konnte er ’ inen mit dem flohen Dort „Nir Deutsche fürch- ra Gott, ionft nichts in der Veit" deute fe^i ros der starke Mann, der Bismarck war Sein öchenswerk ist zersldlagen Um cS neu errichten ■i können, mülsen wir vor allem ein« sein Einig ar aTlen deutschen Stämmen Das aber sind ivtr i-rter nicht — Die Schilderung der Lage Deutsch- -nb« bto^mn der Redner mü einem kurzen Will- <M auf bir Folgen des SedaLIrr vertrag « Vie iw Art ege sinb wir auch beute noch von Feinden rieben Au« einer Weltmacht sind wir heute -vor den mi enter Macht wie ungef-ihr bie Republik .'ixrirt Die neuen Sanft .onnt we den fttb f«br Wb bemerkbar machen Die frarntzöftiche Macht
ttemr.m sah fie ju kbm auf Ick weiß merf- litb nicht, was Sie meinen," tannmelte fte
.Sollten Sv es nicht M) Witan, daß Ire botbfabrenbe Art. bet spöttisch heraus'^rdernde Ton, den Sie gestern abend an schlugen, einem langen Mäd<den schtecd: steht
.Herr Aönig-smark!' h*r Ina aut
..Denn man eine köstlich nbönr Srote lirtt, bie häßliche Tomen entstellen, v man da nicht venuchen, die Tomen von brr Blume tu lö en sprach rr unbeirrt weiter „Es ist doch fajabe, wenn r.an sich ihrer Schönheit nicht erfreuen bart, ebne GKadr, verwunde: zu werden. ' Mit festHutammen- gerreßten Lippen blickte Fna <u Stoben, unb nur d e wechselnde Farbe ihrer Wangen Ktgte, daß sie ihn verstanden hatte.
Er beugte ftd) fiel in rhe meber ..Sanftmut inb We-.b-ichkeit bleibt doch brr schönste Schwurt einer Frau."
Roch einmal regte sich der tropge Eigensinn de» verwöhnten ihnbe» in dem MSxden und wehrtc 'ich gegen bie Berrnflui'fung hochmütig richtete sie süv axf: ..Tiefes .^cheol >u rtzen, wird 31xien ;um Glück mdx stjxver werden,' erklärte fte. „Ganteblümchen wach et ja maftig am Wege." _
.^hr Sorrtrnel mü birer Blume paßt mmt recht," artoorietr torrogmart. oh« nrt> tm_ ae» ringnen aus teurer Stube bringen an ta ten „Tran rxbt nur der schönste Schmuck, auch bie größt? .Klugheit der Frau -st bie SanrtmuL"
.Axftchts'ache, murmelte 3na. Sie war ärgerlich über sich reibt daß fte ferne i'chlagierttge Antwort wußte, ärgerlich über Ä6mg»mat!, daß er es wagte, fte pi tadeln.
Hastig wandte fte sich uun Gehen Lr rxx
vielleicht bat fte rev:• i.'vbe«&n?T von Örtern ebner po'ck2gemd aögebolt. unb baL Jtönig«* mar Mit schreib« war ein Borwand, am an* auft allig pn Bost tu gelangen," flüsterte 3nc öem Bruder ui.
Man tarnte auch wirtlich an alle möglichen G-ixmfen kommen. Steihl isch tne a'.tr Turne bteb w Ttrabrai scheuer Til vrr^fei: b m Anbruch ter Tunteflr'.i noch einmal nnl emri B wir vavm. 2mb bie nächsten Dag? war ihr Aefer r t^dyiAai wnderbar öie vermied es, Fnas Nick su be* segnen unb zeigte eine Nervosität und Ger-».:chett. wie man fte selbst bei Mim« Tedxro ri+r. <y* tribni war. (Forrferung folgt.)
Der zweite Tag wurde um 9V, Uhr vormittags durch Pfarrer Berck mit Tank unb Begrüßung eröffnet. Aus bet Entschließung, bie ein Dreuaelöbni» der de etz- len Gebiete zum Reich bedeutet, ging der Redner über zu einer Trinneeung an BiSmarck. des'en Charakterstärke vorbildlich war Die Wadi be« Landcsauü chusses wird nach ben Vorschlägen ohne Debatte gutgeheißen
Ten Reigen der Vorträge eröffnete Oberbürgermeister
«bfl. Dr. Löhler Vorms, der über bie Finanzlage in Reich. Staat unb Gemeinbcn sprach. Auf allen Ofcbirten sinb starke Def zite zu verzeichnen durch bie ungeheure Steigerung der Löhne, Gehälter und Materialkosten Bor dem Krtege schon waren die Finanz- nöle des Reiches groß veute sind es auch die der Länder unb (Sememben. Der Redner beipridn dann sehr eingehend den ge amten Au bau un ererSteuer- pdlitik und Steurrgrfetttet)ung Ta« Prtntziv Vtx neuen Machtdab.r. einen einbeit.ichen Charakter be« Reiches zu schaffen, ben Gemeinden unb Ländern die Steuerhoheit zu nehmen, hat sich nicht bewährt. Rack Ansicht manch» Sachverständigen ist bei Maß einer vernüu tigen Steuerpolitik bereit« übersLritten Die Steuern erwürgen unsere finanzielle Zukunft. Den Gemeinden seblt jede Unterlage für ihre finanzielle Zukunft. Die Gemeinden sind als selbständige Wirt cha t'törper. bie sich au« eigenen Mitteln erhalten vernichtet. Ihre Arbeit aber war Arbeit im Dienste be» Staate« 3bte Selbständigkeit muß wieder derqestellt werden. Unsere finanzielle Lage ist furchtl»r, aber nicht hoffnungslos Besserung kann eintreten, wenn wir es unterlassen könnten, für Rauchen und Trinken 35 Milliarden auszugeben.
ReichSiaJSLbg Orno^etlbad) in Raffau ,'piach über „Die Landwirtschaft al« Retterin Deutschlands" Die Aufgabe muß fein. Steigerung der Prod iktion mi dem Endziel, da» deutiche Bolk aus eigener Produktion zu ernähren. Bor dem »kriege stand die deutsche Landwirtschaft aus der L>öhe. dennoch mußten Unmengen Dom Ausland eingcführt werden veule ist ein Rückgang eingetreten, vor allem in Brotgetreide. Roggen, Milch und Kartoffeln. Der ikrieg unb feine Folgen sind Schuld barmt Es feolte an Tüiiflcmittdn. und zum Ärtegöbienft selbst wurde die Landwiw'chaft stark herangezogen. Eo fehlte an Arbeitskräften, Lecker unb Ställe mußten liergcben. waS irgend her auszuholen war. Tie Organisation war hblcrbait und brachte der Land wirtschaft starke Schädigungen. Dann brachte der Vertrag von Bersaille« Forderungen, bie die deutsche Landwirtschaft au'S schwerste belastete (8icbaMicfcnmgen ufm.). Dazu kam bie Abtne- rung von Ueberidjufegtbicten an Polen (13 bis 20 Pro» Anbaufläche-. Auch bie H’öNenabfommen ivarrn von schädigender Wirkung auf die Landwirtschaft. Die kommen wir wieder heraus? ^n erster ist auch hier die Forderung Rem'ion be« Versailler Vertrages Dann bedarf br Arbeiter- frage einer anderen Regelung DaS £xncinrragtn des tlaftenlampfe« in die ländlichen flrbrtter- kreife war em Verbrechen am Volke Weiter ist notwendig die Beschattung von Düngemitteln durch Steigerung der Produktion und veibl igung. Ss mufe geforben werden eine Revision brr Frackt- tarite Durch die Aufhebung der ZwangSbewirt- schaftung auf Äartoftdn ist die bessere Belieferung der Bevölkerung erreicht worben, allerbings zu hohen Preisen, die aber nicht zu doch sind im Verhältnis zu der sonstigen Lebenshaltung. Die Au'-
aud> das «ernte Beiderseits nvönen deutsche Stämme daher das Uejeigrtrter. ar* das 3w- dui'triegediet Man muR qeitetzen es ist ein grotz- üfliger Plan «i Berta.idu.-g mit der Adtrennnng Lberfdilei ien«. England iiek brm allem nutz- trauisch tu. ober es tagt immer ttrr;ci ;a Ta# »weite Hid «ft btt dem i jung Xeundjtanb» Auch bitte« Ztel wird cner-ii d> verfolgt Tv Ktt- berirrig nach einem 6<oat'ferretär nix txt tatetzten Gedtete ist >durchans berrthtigt. ja unerläßlich 3n Berlin kommt mian aber zu keinem Endchtutz. weil man sich nicht darüber eintm tarn, welcher Partei und welcher Amftffvn der StaaWfrtlär
nern zurück gegeben werden, die in ihrer Ausbildung, ihren Kenntnissen und ihrem Lhavakter die Gewähr für sachgemäße Leitung des Staates bieten. Zu irgntbroeLhen . ckvmp-.omiffai, die i«m widersprechen, können nxr unsere Zustimmung nicht erteilen. Es ist eine Dreistigkeit und V e r fälsch u n g der Wahrheit Der , Frankfurter Zeitung". wenn sie beute gegen un» den Vorwurf erbebt. wir hätten die Cualififatioii zur Mitarbeit n.-rtoten, wnl mir scharfe Angriffe aegen die Regierung Severing gerichtet Haden Unsere Cuali- hfation ist etnyg, severing zu entfernen. Ihne andere buben und erstreben wir nicht Leb- hafte» Bravo. > Zur Frage der Entwaffnung bringt bie ..Franks Ztg eine Meldung, daß Vizekanzler Leintze unangemeldet nach München gereist ist, um Mit der bayerischen Regierung zu verhandeln Tiefe hat Verhandlungen abgelehnt Wir halten die Meldung für unwahrscheinlich well wir eine derartige Ungeschicklichkeit der 9tegienmg nicht zutrauen möchten. Trotzdem werten wir unseren Standpunkt tyuifcu, wie zur Frage der (rtuuxirnunfl Überhaupt, alsbald an die Parteileitung in Berlin weitergeben. (Beifall
| ffrten pi fördern Fvankn-ich fitzt «ui feuiem lieber» •lub an Erz. das Wnr chm für teures Geld atrrt*
(Ein Iugendtraum.
Bon v oonder Osten.
tt. Sortsetzung Nachdruck verboten.)
Ina war noch immer nicht versöhnt. ^Ich
’S?
Ä mü Rettöw'dte Partie verobrrtei Aufeer w's «i» WA fein Mensch von dem Plan. tDTO feine Bude niett verlassen dtt, ^,n kann Lte riß Mick nach feuiem Fewwr 5tvon "J*” (C, - <re au’ ktas vatel. au« brien »mW« “ Bm"
»-
_x3d) glaube, es dl die erste Lüge memes Zebras, feetz sie befug dervor **»•>•* Srtn
„Und weshalb 'oracken Lic sre au. srrn
Aon war nxrax Sie eme Lwbtewng schwer delte r- sich in das Ohr des ® ätk^nt'.v nwid»
Itia antwortete x«
fw mit ihrem Sannemcknrm
«ne, schiene-.- ibre ganze Au'mertiamteit m «n-
L« mir Mi Glück
■en Sic ;u rudern?" führ »o-ngsmark tart' dachte, wir zwei müNrn gute Lameraden fein, gewähren Sie mir meine Brtt.e und »urnm gy. mir iw', allem nicht länger, well rd 3b.«ci ■ittr.t alienb Lnelleidx unhöflich enchicn. ctc taten Bit sicher weder, rote ich 3tacn.
ar leit teilnedmen zu laftoi Wir wollen, datz nid>t allen beute wie Pstte aus der (hte schies-eii- ben neern Rel gionen gleit*.* Reckt r :i.mdum[ wirt flixb au' befem <^te.»ielr sollte man n,ch» ^ttchichtslos tttiibdn Töt tatfjoltfdr feirdx hat eine starke Vertretung im Zen- t r um Ter evangelischen ürche fehlt diese. Untere Part -, nxrt da für Parität wegen müliew Fü: die Notwendigkeit de« Zusammenarbeiten« bah- ich txHk« i»rrmnbnt«. doch müssen wir tagen, Ixih da. nw es sich um v^igiöie Fragen hrndüt. nicht nur bie tadolifche fei:d)e aemciiu m we der Trerennui von flirche mü» Staat Vt es merkwürdig ruhig Atworden Dir buben hier nur die Morbenmg *u erheb«, daß bte Grundsätze bet tifeimarer Berfas'uiw Har Mir TnrchfM/r mg kommen 3n Le'ien bedarf bte Adlöfung dec ftnan- Äirflen Verpflichtungen noch der Steu-lutta Preuße» ist vorangei«igrn Tir Ä^i^t. ubT-euimmungfli bedili-fen anderer Regckimg Man g:b- der Üirche auch m $tefi« volle ^reihen. da.z» gexttt auch bie Äufbebuitn bet Seistimmung. tof; nicht irter Pfarrer auf Kosten der ftirdxitfcffc b* , T a r m - näbter Zeitung" halt« mift, »tetttrlrtl, .Zustimmung Vi erwarten immer noch das 'Hci<t.»irfnfarfeb Mit dein (Mcrnuirfrn ,ybt eü fönst fchr schnell, doch ist es irchtiger mit dem Reikb«schu'g''ietz noch »u warten Tir hefsi'che Re- «itenuig hat durch eine Schu'.geietznovc".le hrat Ncicitatefetz voogegftsfen. mit der Berrtmduna. daß di« Neichsgesetz noch )ahre dauern kann Es ®4rt u wünschen, daß dies nicht zu trifft unb >af; alle flrnft baren gesetzt nrrb. da« meichtz- schulgrsetz zustande »u brevicn. Bis dahin aber Ordern wir loyale Turdifnunmg der Reichsoev fc.i an i Dir wollen alle 'mberungen auch mxt
.Trane aur . Gerech-
unb TuibfemTeit Dir wünschen, daß nicht die
bm n-xAm Leider werden rott in unseren fuitur* aufgaben ar hemmt durch bir lestage Geldfrage. Tie alte Koalition bat nicht gerechnet, sie hat große Summen für ffidturaufflabet aii4ypebai unb sich tardurch vollstümlich gemacht Aber diese« Ausgeber ohne lu rechnen hat auch schwerr Rach- tefle gebracht Tie Stogiermuin der kommend« Qalffe werden es fein sw wer hab«, aber am guten Dmen wird e« ihnen nicht fehl« Auch unsere Lulturaufgaben werden le den müsfeii unter der gioßen Not, aber da» Mtnschenmögliche soll gegiftet werden Tie Erhaltung der innersten Werte unserem Volle, bie C-T**teig«fmnen. von denen ich sprach, sinb aber unabbdjiaui vom Gev> Wir wollen brr-ad) streben, ein Boll brnm^^irben.
bereit ist. durch Sdb'exudjt unb Sprr'mnkeit bie Fundamente für eine be ierv Zukunft des Voiks »u legen Wir muffen arbeiten, damit e« eine deutsche, Helle, lichte Zukunft gibt! Langanhaltender Beifall j
Frl. Dr. M. Bernavs^Montcheim
sprach als letzte Referentin Über „Der ffultut« wert der politischen Frauenarbeit'. Ein abschließendes Urteil über die politische Tätigkeit der F«m und deren JMturtwrt tarn iwxfi nicht aefdflt werden Für bte Frauen ist wr erln »richtig 5ebe Ä ul tunarbeit fetzt sich zusammen aus de» H riangriien unb Shommruben Wir birr>n weder bj» Gewrsene tamgelen. rwch ba» Neue, flrnrmwmtx außer Acht lassen Äültui müf'en wir in uns tragen Lfn Frauen sollten danach sttcdrn, da- Bestehende zu schützen unb das Neue möglichst zu oerümrr- .iCben. Der Mann ist brr Schöpfer, bte Frau bte Hüterin der Äultunoerte. Daraus muß die doli- tische Aufgabe der Frau sich aufbauen Auch für die politische tätige Frau muß bte Fam-.lte bte Ltauvtsache bleiben 5te ift bu Vorbedingung ^ur tftitwickelung der Perfänlichkeü unb zur Gemeinschaftserziehung Wir brauchen eine Verinnerlichung unseres Familienlebens, das von einem Zer-
। ketzung-pvozeß bedroh: ist Auch eine Rrtb' neuerer
der Geschwister eine» Morgens, als nach emer Klage verrn Art:ms. daß er die -preck<nmhe > ferne« Ar»les wahrscheinlich versäumen würbe, weil er fernem Resten ^enpoochen habe. Mir- Bnet <un der Post ttnidxnben zu la'fen, Fräulein le* tbcTv 'ich bereit erflckrte. bte Besorgung erledige« zu wollen T*ex Ltebenüwürtngfeu roar flir bte alte 2ame geradezu unerhört, unb bestattb blickte Festo der Tante top-schütelntd nach, als ’ie sein , Anerbieten, tfm ben Gang machen zu lassen, en et* gisch ablchnend mü dem Briefe davon hastete al« gelte es, ettien to ttanra Schatz möglichst schnell m Sicherheit zu bringen.
„Sxrr Artem narr, Gmbruck am innere Tante gemacht hobra . .
Zna brach tn ein delle« Lachen aus „Senn nrx bc- noch erlebet müßven," rubelte fte, und , :bre fc«eiirrfrii wuchs, cd* fte txr. irrem Steteier- tar.oe dettnkehrend, von dem Mädcken erfuhr, drß tne Tarnte, nackDem fte von brr Post »uruigetjm*


