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Nr. 51

De. » - ,nrr Wwvteet Wftt Der Tlrnetoqs!)*:!agt ,$pert-Ue|(boe' er- scheint täglich, «brr Senn, nnb Jeierlaqs 2k»,atllchk Beiweitff le: D^ar* 5.- etn'chliehlich ^rägerTobn, durch die Post bezogen Mark 5.75 ei»Ichli«fellch veslellgeld. Fernprech-Antchlü^e: 'ür die Schriftleilunq 112; ftr Druckerei, 1>r:aq nb Gejchäftrstell, 51. 9nl<f)ri1t für Drahtnach­richten Inietaer sletzea.

p-kllcheckkonlo:

Sreirtert a. M. H586.

Erster Blafl

Ul. Jahrgang

Mittwoch, 2. März 1921

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Drtid enb Verlag: vrühl'fche Univ.-Vuch- nnb Steinbruderei R. Lange. Schristleitung. Gefchüftrftelle unb Druderel: ZchnlUratze 7.

ftr bi» l4q#enw*mfr bi* ,»» -Nach» tag vorher vdv» |»be Serbi*bh4>Meti. Prfit ftr I mie Höfe tue Anzeigen v 24 mm Breit« »nb* 35 Df. auiB^rtt 45 Df ; f*r fleht «wiet Anzeigen von 70 mm Breit. >50 Dl »*'TlaB« »orichr 20 . Auf chtag. Aoup ichriilleiter Huq. (*erh Verantwortlich ftr DoNnK Auq Goei,; tür den tbrigen Teil l>r. Aeinbolb 3»es; ftr Mg Anzeigenteil. A Vech, sämtlich in «ietzen.

Abbruch der Verhandlungen in London?

Die erste Vollsitzung der Konferenj.

London. 1. März ^VTB.) Am tlicher oeut scher Bericht. Sxntr vormittag um halb 12 Uhr f<mb im Lancasterhousc die erste Boll* sitzunq der ftonfemy statt, an welcher autzer brr beulfdm die englische, sranzöfi'lhc. italienisdze, belgische und lapanische Telegatwn teil nahmen. Bdh der deutschen Delegation Warrn anwesend: Reichs* minister Dr. Simons, die Staülöfcfrriärr Schr-der unb Bergmann, die Ministerial- direktoven von Simson und Le Suire imb Staatssekretär Lewa ld, sotdie der deutsche Bot- s chafter St hamer.

Ter PräsDent der fltonferetn, Lloyd George eröffnete die Sitzung, indem er vvrschlug, zunächst die Reparatronsfri ge yu besprechen. Reicheminister Tt. Simons willigte ein und legte den Stand» ttmft der deutschen Regierung zu den Pariser Be­schlüssen In der Reparation^trage dar, die in der vorliegenden Form unmöglich ausführbar seien. Einzelheiten darüber enthalten die beiden Denk­schriften, die er der Konferenz unterbreitete Reichs­minister Tt. Simons gab sodann einen lieber» bl ick über die deutschen Gegenoor- schlüge. Llovd George bemerkte namens der Alliierten, batz die deutschen Vorsdstägr nach seiner Meinmrg auf einer gänzlichenBerkennung der Bedürfnisse der Lage beruhten. Tie Alliierten würden aber unter sich beraten und mor­gen ihre Antwort geben. Tamuf wurde die Sitzung gegen 1 Uhr geschlossen

Wie Lloyd George Tr. Simons unterbrach.

London. 1. Mär> (Äeuter.) Tie heutige pornn trag*Konferenz, auf der Tt. Simons tm 92amen Deutschlands die Erklärung atm ab. bauerte iton Stunden Während Dr Simons du deutschen Vorschläge im ein» Inen zu Dcdefen begann, un­terbrach ibn Llohd George unb sagte, wenn Tt. SimonS es für der Müde wert beite, irgendwelche Dokumente zu unterbreiten, so rönne er es tun. aber angesichts der allgemeinen Erklä­rung brr Alliierten könne Lloyd George ihm nicht nrrb tim. das, sich die deutsche Regierung im völ­ligen MchVerständnis über die Stellung der Alliier­ten nu besolden fdxine, die schon übe rein gekommen wären, das, der gemachte Vorschlag so beschaffen sei. datz sie ibn als Ersah für den Pariser Borschlag weder prüfen noch erörtern könnten Die Erklärung von Dr. SimonS betagte, bafc Deutschland bte Pariser Vorschläge in der gegen­wärtigen Horm nicht annehmen könne, sondern Gegenvorschläge machen wolle

London, 2. März. (BTB.) Ter Sonder­berichterstatter der Davas-Agentur meldet: Tas hauptsächlichste Ereignis bet gestrigen Nachm ttagsversammlung rst die einstimmig getroffene Ent­scheidung der Alliierten, die deut­schen Delegierten nicht mehr über ihren Vorschlag anzubören, der m voller U^.>erel. sflmmimg nüti nur als xnwnmetnnlNir, o 'dem auch als u ndis­kutierbar bezeichnet wird Llovd George tei sehr Überrascht und fast ungehalten gew.-sen über de» mangelhaften Willen und 5ir bsswlllige Ad- ficht. die in dem Ervois von De 5imon? zutage trete Alle M'derei all re ten B-.-rtwr, urch DbeuniS unb IaSoar betten eit. in ms sie Die­selbe Ansicht zeigten. Unter Marn Umständen hätten bte alliierten Telegienen roemgiLn.> den deutschen Vorschlägen gegenüber nichts io. rer zu besprechen Sie werden heute e-ne Antwort ovo- bereite:', dir der Ocutfdiei Aborb uig am Don­nerstag übermittelt werde Zu diesem Zweck wüv- den md'.täriidx unb juristische Sachterräudige zu einer um 10 Uhr vorm ctagS HattrinbenOen Sitzung berufen, in ber eine Liste sämtlicher Ver­se bl u n gen gegen ben Versailler Ver­trag. foneit ne bisher festgestellt feien, und zwar auf allen 'Gebieten sMlitär-. SirtidxrU». Finanz- und Just'zweien' auf gestellt werden soll Tiefes dniftfiüJ werde den Alliierten zur Grundlage dienen bei der Annahme ber ms Auge g faßten Vergeltung» Maßnahmen anaenchrs des schlechten Dstlerrs Deufchlands. von dem eS jetzt burch die llnzulai: rlichkett -eines Ang öots wieder einen Raren Beweis geliefert habe Tie vorge,ebe­nen Maßnahmen umfaßten befonders einen Teil ber be*ifdx"n Zölle, bte Beschlagnahme der Einkünfte in den bejeyten r betnt, chen Gebieten unb die Einst: brun-i eines besonderen Zollsystems, das diese C*bietr in wirt'chast- itdier Hin.icht von dem übrigen Teutfckland t r* n- nen würde, und schließlich die Besetzung der Koblenbäsen. Der juristische Beirat des fron» Eschen Außenministeriums, sZormagrat, wurde Tür gestern abenb in London erwartet.

Die llachmitlagrsihung.

London, 2. März. (DDB.) liebet die aeftrige Nachmittagssttzung der Kon­ferenz meldet vovas noch: Zn Beginn der St Kun g kritisierten Lvucheur, 3 a f Dar und Theunis die deun'chen Gegenvor­schläge Sie erklären, daß der Betrag, den die Vertreter Deutschlands zu bezahlen ge­

dachten. nur 22 Milliarden deutsche Mark auSmacht. und daß sie. da sie den Betrag von 30 Milliarden, ben die Deutschen schulden, anerkennen, für den Betrag von 8 Millian den eine Anleihe aufnehmen wollten. Das würde die Lasten Deutschlands noch ganz be­deutend vermindern. Was den Zinsfuß an­betreffe. so bemühten sich die deutschen Ver­treter. ihn mit 8 Proz. zu berechnen, wenn eS zu ihrem Vorteil sei, aber zu SPvoz. int gegenteiligen Falle Bezüglich der Ab­schätzung der «leisteten Lieferungen erschie­nen die von Deutschland angegebenen Zah­len sehr phantastisch. So fei zum Beispiel die den Alliierten auf Grund des Vertrages überwiesene Handelsmarine nach der deut­schen AI'schLkung mit 7 Milliarden einge­setzt, während die Schätzung der Alliierten für sie nur auf 700 Millionen bewertet ist.

Ein Londoner bericht unseres Sonderberichterstatters.

London, 2. März. Ein selten schöner Früh­lingstag war an diesem 1. Mär; mordens übet London aufgegangen, an dem die erste siyung der Konferenz ftatninben sollte. Als LloydGeorae im Konferenz aal erschien begrüfjte er sofort die deutsche Delegation in freunblidter Weise. schü> leite Dr. Simons die Hand und fragte nach dem ©erlauf der Reife, die hoffentlich angenehm von statten gegangen fei. Er begab fid) sodann nach feinem Platz, ebenso die übrigen Delegierten. Lord Curzon mit dem Band des Hofenba tdort-enS geschmückt und »alst- reiche Orden an der Brust Lloyd Gwrge eröffnek bte Sipung, indem er darauf hinwtes, daß schon die Konferenz von Svao bewrefen habe, wie nük- lich von Zeil zu Zeit bte perlönliche Aussprache ber leitenden Staatsmänner über bte einzelnen filaueln des Friedens Vertrages von Versailles fei. Er machte den Vorschlag, sich heute zunächst mit der Frage ber Reparationen zu beschäftigen. ReichSmmister Dr Simons erflärte sich damit einverstanden und Llovd Ofcorge bat daran 1 um bte Antwort der deutschen Regierung und um ihre Stel­lungnahme zu den Pariser Beschlüssen in der Re- paniliondirage. Der Reichsminister deS '21 eu feeren ergriff sofort das Wort unb liefe feinen Zweifel daran, daß dir beutfdx Regierung die Pari er Beschlüße in der Form, in ber lie vor- lägm, für im durchführbar halte Dies fei noch länger in zwei Denkschriften auseinander- gtfefet. denen eine von ben deutschen Sattoer- Nändigen swmne unb bte wtrtschtsllittvn W.rtungen ber Pariser Beschü se b han­dele. während die a berv txm Finanz­ministerium die finanzicile Seite leeuchle. Dr. Smwns erklärte, er werde die beiden Tcnk- schrtften im Laufe der Tage dem Generalfekretarial überreichen lassen. Er ging bann auf die positiven beutfdbcn Gegenvorschläge ein, die er in längerer Rede fk.zurrte. Die Alliienen len den Ausführungen deS ReichSminisiers des Aeufeern nicht ohne Jnterefse zu. Wieberholt fragte LloydGeorge nach Einzelheiten zurück, worauf befonbers Chamberlain dem Premierminister Aus­kunft gab, ber die deutsche Sprache genau kennt. Am (ritbe seiner Ausführungen fragte Reichs­minister Dr. Simons, ob fr die brüt- f chen Gegenvorschläge verlesen solle. Llovd Wenge erNärte, wenn die deutsche Regierung Wert daran' legt, fo fei er mit der Verlesung selbstverständlich einverstanden. Er b Ne tedoch um fchrststikde Ue ergäbe Dr Svmms ver p ach bet unb Lloyd Georae fügte noch brnyi, er wolle un- vechohle.i ans p echen, daß rach »nfittit ber Alli­ierten die Vorschläge (nr emer völligen Verken­nung ber augenblicklichen Lage berichten. Sie bildeten zur Be-p-edirtg obe- Brir irg keine geeignete Grundlage. Tür Al itr trn nr.l - >en aber am Rottnn nog unterei «r der beraten unb ben Deustchen morgen eine Aitwot ü'errridKn. £)iftxnn wurde die Sigung kurz vor 1 Uhr ge- khiofien.

So fällt in ben nächsten 24 ©nmben die Ent­scheidung über bas Scheck al ber Eorrrrenz Tv deutschen Ckgennorfdüäge. die bereits b. tm Er­scheinen dieser Zeilen ii die ganze Welt dmaus- Aegangen iinb. wer dm sicherlich auch in der beut# 'chen Deffentiidifrii burch ihre döbe Er­staunen Hervorrufen. S-e stellen nur das stebt fest die äußerste Gren»e beTen hör, was wirNtch ein verantwortungsvoller Po i i!er mit seiner Unkerschrin berfen tnm Daran kam auch der wütende Poe fews>rug. ber -wrfellos in der PreCe der All terten lvszteben wirb, nicht das Geringste änbem Immerbrn er'abrt ick aus Kreisen brr deutschen Del gatum. da fe bte Lage ernst ist. Daran läßt bte Aeufeerung von Llovd George am Schlüsse ber Sipung kernen Zweifel Aber bie Deutschen können die EnricheLmng der Alliierten mr Ruhe unb gutem Gwis'en erwarten Entschlossen, bie Sd&wrt des ÄTicge» durch Arbrit des «mzrn Volkes bis urr Greti^ des Möglichen wi-db gutzumach-n. eru^lollen. unter Entb<brung das Gleichgewicht ber Del t wirt schot nneberberyj- fteUen. an dem ba^ Schicksal uno die Zukunft der Alliierten nicht minder wie die Deutschlands hängt, erwarten sie die für morgen angesetzte Entscheidung.

Tie tlnbrobung von Zwangsmaßnahmen.

London, 2. Marz. (DTB.) Reuter Am t- l i ch Die Alliiertenkonferenz befchlofe gestern ntsticutiag, bie juristischer: u. au>

tärischen Ratgeber heute um Rat zu fragen mit dem Ziele, bie beutfdr Delegatwn am Ton­net o In g von ben Maßnahmen tn .Qtnnlnto zu fetten, die die Alliierten zu treffen sich oot> genommen baden Tu Sachverständigen treten beule früh 10 Uhr suiamine.i, und bte alluertrn Delegationen versammeln sich später, um den Be­ritte ber Sachverständigen entgegenzunehmen und sich über die Antwort auf die deutschen Gegen­vorschläge schlüssig »u werden

London. 2. Mär^.öTÄ' S>ano6. Die Zwangsmafenahmen die gestern abenb von den Alliierten gegen Deutschland ins Auge gesetzt worden sind, falls es dem Versailler Berrrag nicht nachkomme, sollen folgende sein:

1 Erhebung von 50 Pro-ent deS Er­löses aus den Berkäusen Deutsch­lands in den alliierten Länoern Diese Zwangs- matznahme soll von Llovd George vorgeschlagen fein.

2. Einrichtung einer besonderen Zol l- verwal tung, die das linksrheinisttie Ufer von dem übrigen Deutschland in wirtschaftlicher Bezie­hung ab sperren würde

3 Besetzung der rechtsrheinischen stoh'.enHäsen.

Was die Befttstagnahme der Zölle in Deutsch­land anbetrifft, so komme daS erst in letzter Linie in Betracht

Pari«, 2. März. (WTV.) ImEcho de Paris" gibt Marcell be dutin genauere Einzel­heiten über bie Matznabmen. die der grotze Gcneralstab getrof en habe: Die Ostbahn hat den Befehl erhalten, sich für Truppentrans­porte bereit zu halten, die *ur Verstärkung bet DesahungStruppen in ben Rbeinlanden be­stimmt sein sollen, ohne baß ,edoch ber Waren- und Personenverkehr behindert wird Gegebenen- falls sollen zuerst Kavallerieregimenter in die Räbe ber Sammelbohnhöse gebracht werden. Verschiedene dieser EmzelHerten sind schon marschbereit

Das Gutachten der deutschen Sachverständigen.

Berlin, 2. März. WTB.) Tas Gut­achten ber Sachverständig en kommi,- fion über b.e w i r t schas tl:chen W: rkun- g en der Pariser Beschlüsse *a ü tun chl Sie bekannten Reparatunis orderungen trr Alli­ierten tun und betont bemgcgniülier, h.e Belastung mit einer Annuität von 6 Millmrden Golbmark roürbe die b.u sche B oälkeru g mit 100 Maik OJolb oder mit 10X) Mark Papier pro Stop, asib Zahr treffen. Tie 3L-uerfv.a img in Deut tt>- laud beträgt heute bere ts 59.) Mark Pat r r gegen 390 Fea ckn Bep er in F aikr itr Sie roüue ausveichcn, pym keinerlei Lasten hinzuträten, bei einer Annuität von b Miliar en cui "1599 Mark Papier an steigen, während bi Steuerlraft ganz erheblich geschmälert würde. Erne Mehrbelastung von IOjJ Mark Papier wurde das Beüritunqs- vcrhälmis in Tcuridxlarib au, 41 v v. gegen­über 12,2 v. H. steigern, ohne den Zuschlag von 12 Prozent au, b.e AuSuhr. Tu Zahlung von Land zu Land ist mSg ich:

1. durch Uebernxiiung von Zahlungsmitteln, 2 burch Urberwei unq von Gilt oben, ZBert# fdiriiten unb dinglichen Rechen.

3. durch Dienste und ArbeuslQstllngc» für fremde vol swirtichasteu,

4 durch Sr'dite. f !

5. tnirm Warenausfuhr.

Die Zahlung ber deut cheu Umfanr5mittcf pct> b etel sily für Deurichland well bi: Glauh.aer von ihnen nickt in enriprechendem Um ange Gebrauch machen können und weil die'e Umlau smittel 'ich bei ihrer beständigen Vermehrung fortubrrienb entwerten. Auch die un er 2 brs 4 angeiüjrten Arten find, wie im ein einen b-grünbet wird nicht anwendbar ES Heut somit nur ber De^ der GüterauSfuhr. Diese kann fub jedoch wb:r au, b? für ben wirt ckofurchen ftpnium ixmmmtrn Rohstoffe und Produite, noch auf bie im Laufe der Zahr^hnte geschaffenen, burch d.n Ausverkauf stark gdubee en Produktion re- rn ittd unb Geräte erst eck«. 3te mutz ,'itt, beschränken auf bie ÄnShihr des P roduL wnsüberi chusfes. bas hertzt brr Di fieren» inrrfärn Erzeugnis unb lenensnotwend^in Ber- b.auch Rur aus den üzbrrx^Vn emer aus spar- famfrn E.gmoerbrauch emgeftrllim Volkswrr!- idurt korrn^n nach B'glerdxrtg der Emfuherech- mtng Zahlungen bei geiorbrrten Art grien'tct nx-r- den 5ne Deur dr £)anbrt8IrJ<nu ist paf w. Der Emfubrjbrr chutz für 1920 nrro mit nnnbesten- 2/> Milliarden Golbmark anzunehmen fein Roch ungünstiger ist die Zahlungsbilanz Tie Summe der brurdrn Wahres.e-.s^m^en ausschirfelich Der Repa-aiwn-leiskungen wird rür menTau- nuftanb tnr l1 7 Milliarden geschätzt 5omu bat bad Deut* fdr Volk mindestens 4 M'.Iliardrn C^oLbmarr jähr­lich »um Ausgleich des Pallw aldos an das Aus­land ab^trütem. Vor aller Reparation mutz :<mnad) bas deutsche Volk, um da- Glerch- genecht herbnzu'ähren, nicht nur feine £)an- De.sbttani, mit 21/» Milliarden GoLmark glatt- ftrllai. sondern darüber hinau- noch l12 Milliarden ^dbrncirf Ku utr. iberfdnfe er- r.dm D e Forderungen der Alli erten tpen nr# i)2ndei-bilanz voraus, bie in teu kommeriren ?aknen einen rr*-trren von 26 Milliarden iraenbcn Ueberidxiß rrg^t* Da»'- tor.rt du 12prozentige Abg-be. b e ün Laufe der 3nt rate steigende Milliardendela'riing ausmLttL zemitb» land kann ferne Handelsd lanz oerb.'crn bu;n

1 xkiapänhnia ferner Entfuhr. Art Lurusgütern

mögen sich übet brntnfttrf Milliarden (*olbmer ersparen lassen Dadurch rtNrtDrn aber für bas Reich gwfee innabmeauellen unergiebig »n deren Ausbau gerade die Sachverständigen ver Alliienen mehrfach geraten haben Einfthneibend ist noch Verletzung der Inte reffen dltietUt und neutrale, Länder

(Ein offener Brief öes Herrn v. sajoen an poincarc.

Berlin. 1. Mär» Pnvanelegrarnrn Born Freiherrn von Schoen, Mn fru.e.nt itot- ktafter in Paiis, bring: dasBerliner Dageblait" einen offenen B r ref Ka n Po > nrars, >m ehemaligen PräiiMnen der fnanzä'iichrn Rxtnttlik. SeU der Zell brtfel es in dem B.ief t.o unsere öegr sich getrennt ha!a.i, c t Brä iMit, haben Sie wiederholt Anlatz geiwmnun, Rd) öifent- Ixb meiner "I^von *u beidiäfiigen (ruanal am 14 Fuli 1915 in einer feierlichen Rede sodann kürzt ul' in einem Fortran über hm llnprung des Krieges. Beide Male babvii Sie gräu rrt. de hriitidN* Regierung sei in bm Mas» um den Anlost ziem Bruch neu Frankreich ve> legen cenrim. txife sie mich beauftragt unb ich es übernommen hätte, tauch auffälliges persönliches Beneh­men mir tätlich. Beleidigwig zuzuzreh-n, bie als Vorwand benutzt werden könnte Ich hätte im Restaurant gespeist. Spagr-gäng: m ben Straf «en unternommen, sogar das Theater beuriN, aber brr DfrbiedKTi,dr Plan fei an ber Selbubechtrsdping ber Pariser Bevölkerung schänden ynxnien Sie en 1 rüsten sch ferner barul'er, ban trb b auhiagt worden bin, ber flrMtferflänma mit frwtzzchinhen Ai griffen ui begrünben, ber tatsächlich i*fn l'totv- gefunhen haben tner Ixibm 3r vollständig rech. 9bur handelte eS sch ncht, mr Sie rs aufiaLei, um Fälschungen, sondern um Irrtümer, die, wie Sie lelbft erwähnen, sobald ftr ertarou rontm, eingeräumt und bell« wurden. Taniu ist t*iet Punkt erledigt Was Fhne Übrigen ©eidxdtxgunnax betrifft, so habe ch weder im Restaurant glieft noch Spa* ngängr in den Strafen gemariy, inch das Theater besucht. Ich bahr wein öons nur bann oertaffen, wenn ch dem Wfcufirrprä i>tircn etwas yu tagen hatte. Auf nrincr lehren flaijrt dahin bin ch allerdings das Orter er -es tät­lichen Angriffes geworden, ohne den Vorfall al? Vorwand 411 meinen Erllärurwen >u hHuLom. Str werden weder sagen linrrm, bafe ich diese Bv- leihinnta gesucht hätte, noch bafc her AniaC tun 2r(bfrbrb<Tridijnq ter Bevölkerung «r.igtr Unter Männern von Ehrck'itt es Brauch *?etxnqtun<ien, bte sch als falsch erroriien, eu nnberrufrn. Ich habe das m/tugr g.tnn, jebt haben Sie ttt3 Won, fcetr PrälideTil.

Der Wortlaut der deutschen Gegenvorfchläqe.

London, 1 Mär» D« beutfdien Gegenvorschläge haben folgenden Wort­laut:

Tie Pariser Beschlüsse der tTThmtn vom 29 Iarruar 1921 fmb, wie in bei über* rechten TcnrTdni'tcn au^K^üh t rrtr*', nfrf Ich trt> firtMWtÜ unaustührbar. De Nch- (emb ist ,et>od) bereit, bn fernen Gegenvorschlägen bis an bie Grenze ber M ägltchkei ten ia gehen, bie sich heten würden, wenn lerne Leistungs­fähigkeit fid> m Zukunft beftern wird. In otner fcornnmg hält bie bart/dx Regierung txr Auf­stellung eines ZahlungTv'ancs auf wlgeicher Gr-rnd- lage für mäglch: A) Der Jetzwert der von al­liierter Seite gefoeberen 42 An -uikäten beträgt bet der Deutschland angrhitenen fRiZb ffmrtierw g ber Annuitäten mit 8 Brryrt jährlich etwas über 50 Milliarden Goldmark. (Eine ähnliche Zister ist auch in den Neusterungen der alliiertenfrrfli wiederhol genannt worden. Au bee nr b 0 Mll- liarben Mark sind bie ge'amten büfetwt Lei­stungen Deutschlands au, Grund des Friedens­vertrages, soweit sie aw das ReV-rario-skon» gutzusdweibsi fntb, in Anreckmunn zu hrrngen. Ein geringerer Al-zug für bv Vorbei'urigen nrjiTe <7-tr*) ©namnafiücigcn bedingen, welch- ü>r das hmausgehen, was als m'ünftine be tfde Tei u-g - fähigkell Derfüntngertoerie craxirirt werden kann Es wäre zweckmäßig, wenn eine beonders gern, 1 chte Sachverstänbigenkommission ben ge­nauen Wen ber Vorleistungen baldmöglichst test- steilen wurde. Durch ben Abzug des Wertes ber Vorleistungen von dem oben angeg-benen I-tztwert der m den Barrier B^cklü'fen geforderten Annui­täten ergibt sich der Gesamtbetrag der von Deutsch­land noch zu leistenden Zahlungen. Trier Betrag soll baldmöglichst im 8*ge einer internatio­nalen Snlelhe beschafft werden Da es redvch niche möglich fein wird, ben gesamten Betrag oder auch nur ben gröberen Dell besfelben m nächster Zukunft burch eine einh?itliche internariono > An­leihe auIubringen, wird ^nächst eirn Teil­mob i l i sie ru n g anzustreLen sein Zu biefe« Zweck schlägt Deun'chland vor, eine Anleihe in möglichst großem Umfange, etwa b i S zu 8 Lilliardeu Golbmark ouszuTeber,