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Ichtunq! irschlefier!
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Hüt n JofMit ävIizkSErltetaa lebt
SklMlM MllvdkkWck fllehn.
t-)«E Mnimt. ibenb b übt ie toWrm**. )rtrag
von
M.1L5M fiommiliioiitn ui) Oe nnkrtr §o» >st roilllommrn.
$rr Poriiail
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tnb» IW. 1»'; iliKiailni l.ffiH-’Rg N»Z
der Vorstand.
Jhe.
DlM
Ür. 21 Zweites Blatt
(Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefien)
Mittwoch, 2. Zebruar 1921
Vie Regierungserklärung im Reichstag.
extern L Btett.
3* will ncr gmt» km- «uf das St&rrhoi orti farm utts her i:^tü/nni'en Aber* ■ytnx traxben habe ftfjon daß es fi<6
:/#T um CorktiARf. um ^wuoiüimen honbrit 3; tpitb uns dkidroeitii grfogt, boö bewHnuidy ■Tf f>ri<*frr< ter be.itfdm dtrtrennt<1 cmgdabm fftm. ub (htbe ^draior mit den Telegierten bet . hCherlcn in London ui treffen. 3<6 mache daraus fruWtffcim, daß bv Ginlabung noch nicht erfolgt, jfcnbern nur angrtihüngl tfl Solange sie nicht t,-folgt ist, können rmr die Entladung weder abf.-lv || i noch mrrefrmcn. Aber fetzt fdxm mich die II nirfr Negierung das erklären — und ich habe l^n Auftrag, dos tu erklären — daß das Ar - tmg em en t, rotte» in ber»roeitcn Note let Entente ootgeleg t worden ist, M M>S oM fine möst'iche WrunOlngr fftr b?ikre Verhandlungen nicht anyrschrn werden kann.
Ktibofter ollseittoer Beifall ) Es wird fetbftoer^ handlich unsere Pflocht sein, Ttinnrorfyr alle Mittel Fwunxmben, um twtz der ungebeinrn Stfgmeng- bien, die «b vochrn angegeben habe, »u deutlichen klaren deutschen (Megenoor* lchl Sgtn tu fom men. -Beifall) Wenn ine BujeiiwtlrfHäge dann so ausfallen, daß die öfsent- Mr Meinung der anderen Länder darüber in httdMhmg gerät , ich weiß eS nicht, aber es tret nicht unsere Schuld sein, nachdem die Mi- rrten uns derartige Vorschläge .gemacht haben.
Ich möchte bei her QHegenb'it aber die eine Höt auswerfen: Man soll nicht glauben, daß rn wenn man diese Vorschläge uns doch dann als
fl-ftal gäbe, soviel au» Deutschland heraus wirt- ibaftrn nmn, wie man sich jetzt oomimmt Denn V' Deutsch' etrvaS leisten soll, muß er einen (rtt en deuts chen Willen Haden: als Iftaoe arbeitet der Deutsche nicht so viel wie Et freier Mairn (Lebhafter Beifall.) DaS wird b tergen, wenn es so kdmmen sollte, daß die vierten in ko übertriebener Wftse ihre Fordo
irtaen ciufftdfen. Es ist für uns — und damit Henne ich »wn Schlüsse — ein wertvolles Zu- Fsttntmis der ANnerdm. daß sie in dem Arrange- Ment an so vielen Stellen
►n Boden des Frieden-Vertrages verlassen hiden.
Oie haben damit anrrfcntiü, daß manchs in den •orfdiläirn des FriebensvertragoS in der Zwischen- |td. seitdem er seine faffunq erbidt, sich als »durchführbar heransgestrllt bat. (Sebfxifte Zu- ßimmung D-r werden non dieser Erkenntnis mich Wn'erersnt3 Okbraurf) madnt. (Beifall.)
Ich fasse die Erklärung der ÜRegimnta norf>- «als dahin AUrammcn: Wir körrnen auf bie Ofrnmb- <ire des Arrangements, daS uns die Alliierten Wit übergefrn haben, al» Basis weiterer Hrrhandlungen nicht treten. Dir roer^
ßm jcM versuchen, neue Vorschläge au».warbeitat Wh werden fte den alln. iten Regierungen unter* keilen. (Lebhafter Beifall.)
Ttäfibent Löbe beantragt, die Sttziung jetzt > orvtagen und die Besprechung erst morgen von- ßmchmen, nachdem die (Vraftumcn dazu Stellung
gtnommen.
Abg Doffmann (Komm.) will zur Ge- fatfltottmung sprechen, gibt aber trotz mehr a eher UmertnrtbuYifl durch den Präsidenten eine Erklä- vmg ab, in der die Forderungen der Entente als ed- Frucht des trutftnen Imperialismus bezeichnet werden Ter Reichstag fribe bereits grQtm durch bet Abbruch der Verhandlungen die völlige Bankrotterklärung der bisherigen auswärtigen Politik UT'-rQrirfxn Denn er heute wieder ohne Debatte t«Seinanderg<che. erkläre er sich ebenfalls für bankrott. ^Redner wird fortwährend von Entrüstung^ tob Schlußnifen unterbnufieu.
Wg. Mülle r-Franken ,'Soz): Die großen VTti-m haben den Wunsch ausgesprochen, erst morgen »u her Webe des Ministers Stellung zu mhnen. Dir sind deshalb für den Antrag des 1$:. s ernten.
Abg Schisser (Dem ■> protestiert gegen den an der Ausfährungen des Abg Hoffmann und 'xtojt die Notwendigkeit, anaestcht; d-r Bedeutung fcr Tebatte iedes Wort auf die Dagschale zu legen. ^Abg Leb f b o u r 115): Tron anfänglicher ' naben wir davon Abßo-d genommen, wi- rl g P'-etfant durch ei”e Geschi t o irtunc»- Mette herabzudrücken. — Gegen d e Stimmen der LBrrmmftm wird der Ant ag d^s 'Brifibenten <pfiu>mmen. Morgen 1 Uhr Be p e bring der »rgerungserklä-ung. Erkedig-ing der 2. u'd 3 des Etatö samt den bislang autgeschobenen ■Whmmirr^.m
Schluß 5 V» Uhr.
ias Geheimnis des Alten
Roman von Sven Elvestad.
lAutdruck verboten.) Fortsetzung 5.
Im Erunde genommen war es mir nicht recht “T/.'lxjry,y’ .»TibtioT einen so einfachen und all- Hgfidx’i! Vor a(l, nne das Sch mm d ies P erdes, vot dem Atken g Henn'alten wolle, und erst später, jff ii) Zeuge vieler Dinge wurde, von denen ich ^alS noch keine Ah mag ()a.tr, begann ich mir eroere Gedanken darüber zu mach-n
Ter Alte emp'ivg mich außerordentlich frninb- t-4, wie mir schien, fast mü übergroßer Höflich- -it
Er drückte und Rbüfrefte meine Hände, gab ffrwiftmg, das beste Gastzimmer instand zu wyen itnd rahm mtr von vornherein das rtedprewen ab, v* lange, wie es meine Zeit nur irgend zulaste, ani’bcm Gut yi verweilen.
?ch war aanz überwältigt von so vier Lrebens- irüri):gteit, aber es entging mir dennoch nicht, bot während der ganzen B.-willlommnungsizene Lew Freund abjeits stand und »einen Vater mit Seifenden Blicken b:t- atchch
„Mein Freund ist hungrig," Tagte er schltetz- • A ,.cn hat seit dem frühen Nachmif.ag nichts Lchr gegeficn; sollten wir nicht ins Spdfezrmmer
Als wir uns vom 'JTbenbefien erhoben, tat ich ^rt mein Teil das mit dem Gefühl, tnR ich »eben nicht mein: so ausgezeiirret geipei'r hatte.
Stan des Alten mar bereits vor vielen Jahren crk-rben und den ga zcn Oaushalt irrte e mm üä rundliche, rotbä^ig? Baue.s rrri, de e t etr- rV und höchster Ehrgeiz aus dieser Welt bann
Dermi'dfte».
• ff »In, 1. Fedr. dTB Die Tirtftijn der Fa rb werke Le verku sen verö'fenf.iche folgende ®tnrtlnng: Zn den Fardwersen vorm. 'jnd>ndi Beyer & <E».f Lererchpe» , btxMtiam sams» .ne, 29 3anuar, em wilder Streit aus. Alle Betriebe, auch die lebenShHdrtigrn und für l-ie Gesamtproduktion grundtegerch?n Sdntr dfiure- fabriten liegen fKTL Ter Gründ c*-> Ausstandes ist die ttnfrviirige, trofmifdj unmögliche yv berung der restlosen Tstrchfüihrung der 46 Siunhereixxbe auch bri den abgrktfmcn, notwendi ien llebrrftun- den. Tie Veranlassung ist die Entlassung eines Arbeiters wegen unbefugten Verlassens der Arbeit zwecks Abfdern von Ueberftunben Die Aufnechme de» Betriebs im biSderigen Umfang ist dadurch für längere Zeit unmöglich
* Berlin, 1. Febr. (Dolss.) In der 2an- be»irrenanfialt ut Blankenharn in Thüir.igen ip man riesenhaften Untersch^agun gen auf bk’ Spur gekommen. An der Spitze der Betrüger steht die feil dreißig Jahren im Dvnfte der Anstalt wirkende Cberroärterm Schachtschabe l Wie in einem Warenhaus türmen sich, so wird dem „Berliner Lokalan^eiger" berichtei, die veruntreuten Gegenstände auf. Die Schachtschabel und eine andere Wärterin sollen versucht haben, sich mit Sublimat zu vergiften Bon der Wärterin beißt es, daß sie an den Folgen der Vergiftung bedenk- lich banuebertiegt, währenb btc Oberin verhaftet wurde.
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Frankfurt a. M., 1. Fehr. Börsen- stimmungsbild. Aut Grund der festen Devisenkurse zeigte die Abendbör»e eine feste .Haltung und in verschiedenen Papieren machte kr.e emgetretene Befestigung an der Mittogsbörse wertere Fortschritte. Als später der Dollarkurs nach unten neigte, traten Schwankungen in mexikanischen Anleihen em. 5,pro» Goidme^i'aner bewegten sich zwischen 675 und 66b.—. Auch Sprvz. Silbermejifcner nefgien zur Abschwächung. Deutsche Petroleum 2060 bi» 2040. Mansftlder .ststre wurden 1975 gntannt. Das Geschäft in Montan- papieren blieb ruhig und bre Gesamthaltung unterlag einigen Schwankungen. Gut behauptet haben sich Gelsenkirchen und Deutsch-Luremtmrg, auch Mannesmami und Lberdkdan fanden gu:e Aufnahme. ‘.’Mernxrfc stleyer bei größeren Umsätzen 9 Proz. gebessert. Hirsch Tupferivert 405.—. Fränkische Schuhs, waren gesucht und höher, auch für Lokomotivs. ffrauß trat Interesse hervor, 370.—. Chemische Werte ho'.-cn sich weniger verändert Chem. Albert mit 649 wurden 9 Proz gesteigert. Th. Goldschmidt bewahrten ihre feste 5?altung. Ter Verkehr wurde spä:er etwa) ruhiger, dock) erkneft sich die vorwiegend festere Stimmung Deutsch Uebersee 1OOO zogen 5, Sdxmtungfcrtm 53b zogen d^Prvz. an 5proz. Tehuantepec unterlagen im Angebot, während 4' >prvz. Jrriga^ons- Anlerhe sich gut behauptet. Ter Schluß der Börse blieb fest.
gftealterl a Ut, L Febr. Berliner Devisenmarkt.
16,9»
79,90
11,13
23 ,25 60,43
422,05 974,-
851,60
223,25
212,75
255 30
67,7
454, -
17,02 80,10
11,N
9 6,- 2571 40 1073,60
8 3,50 929,ÜO 9 <C,J5
16,98 17,02 7',90 77,10
IG,98 11^2
6/i,.0 66,93
432,95 452,-
225,25 242,>5 2 2,75 25 i,7O
Thristiama. . . Kopenhagen . . Stockholm . . . Helstngsor». . . jtalien London New.PorK. . . Pari, Schweiz Spanien . . . . Wien (altes). . Deutsch-Oesierr. Prag Budapest . . . Bulgarien . . . flonftaniinepel.
Geld Brief Geld Brief Datum: 31. Jan. 1 .Febr. Amsterdam- Rotterd. 2012,952017,052247 752?52,25 Brüssel-Antwerpen . 449/ 5 450,43 476,SO 477,56 1093 '10 r<9i 10 1^43,95 ) >46 05 1157,70 1158,15 1293,70 1296,80 1 21,16 1323,8'1 63 6 > 1466,30 203 .'5 2 «25 222,75----
2'4,75 :----- “ - -
Monknotierungen.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:
Datum.- 1.7.1t. 31.1. 1.2.
Zürich 125.10 10,20 9 40 Fr
Amsterdam 59.20 4,30 4,45 Fl.
stupenhage« 88,8'1 9. - 8,25 flr.
Prag 117 80 128.25 128 75 ffr.
piockholm 88.8) 7.95 7,15 flr.
W.en............117.88 -,-1086.50 Är.
L'onöon 97.80 2,22 2 48 Z
Varis 12-5,40 22, - 22.25 Fr.
New-Üorü 23,80 1,62 1,50 I
Birfenänle.
Dabrm: 5 •, ffewt Anegsawl 4 •/, Deat 74ti4r>anL 3e, 'Deut Tte.cheanl. 4 • . Preatz Aenfals varms'.ädter Bank . veuische Sank . . . Dttconlo Gesellschaft Dresdener Sann . . Tlalionalbanh f. V. . Milleid, ürebitbanli. H.-AmeriK Po!' Norddeutscher Loyd . Doch GutzsiahlwerK . D.- Lu^emd. Äergw. GelsenKirch. Bergw. . Harpener Bergbau . Obei|d)l. ti|enb.» S. . Oberschles. Gisenind. . Phönir-Brrgb Atzt. . Bad. Ämlln- u. Soda Höchster Farbwerke. Elektr. A. L. G. . . . Schuckert« Werke . . Fellen- Guilleaume . Daim.er . Bud.. Eisenw.. Aki. . Adlerwerk« 4 Staatsanl. . (Electron Griesheim .
Frankfurt Berkin
noeno- Kchtny- Lchlach-
Kur» ter» ter» ter»
*1 L 1.1 3I.L LI
7740 H.JO 77 >C
68.71
67.- 68 71
180,75 soo,-
242,50 141,- -,_
214,50 301,-
161,- 180,75 181.-
188,- 189,-
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275,- 275,50
-, 691.50
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410,— 426,50 412,-
3 7,- 301.25 253,- 241.25
476,- -,-
278,- 142,- 285,- -,-
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270,- 276»- 270.-
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405,- 413,- 400,- -.-
Züricher Devisenmarkt.
1.2. 2.2.
Wechsel auf: Gchwdz« Frank«
Holland 100 Fl. = 812.- 211.-
Veutschland 100 Mk. -- 9.80 10.-
Mien 100 Ar. 1.676 1.75
Prag 100 Ar. — 7.90 8.10
Pad, 100 Fr. = 43.90 44 -
London. 1 £ --- 24 04 24.-
DtaHen 100 ß. = 2175 2170
Brüflel 100 Fr. — 46.- 46 25
Budapest 100 Är. ---- 1.15 1.15
New.York 100 4 — 626 - 624 50 «gram 100 kr. = 4.60 4 60
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Englische presseutteile.
London 1. Febr. (WTE.) Zm Mittelpunkt des Interesfes steht die von Deutschland g:forberte Reparation, insbesondere die Frage der Haltung Deutschlands. Die urteile geben weil auseinander, der politischen Richtung Der Blätter entfpralle v. Während „Manch'ster Guardian", „Westminster Gazette" und „Star" ine Beschlüsse der Mlierten m der Reparationsfrage teils hart verurteilen, stimmen „Evening Stmu bart", „Globe", „Poll Mall Gazette" und „Evening RewS" den Beschlüssen der Pariser Konferenz ju. lieber btc Haltung Deutschlands herrscht Unsicherheit. Tie Mv'brzabl bet Urteile jedoch ist auf bas Wort „Deutschland wird zahlen" abgritimmt.
„Manchester Gua rd ian" schreibt: Wir können sicher sein, daß die vom Obersten Rat beschlossenen Rcparationsbedingungen niemals auS- aesiihrt werden können, da d.e Ausiührung der Bedmglmgen etn Be rbrechen gegen die Zivilisation bedeuten würde. Ein zivilisiertes Land kann nicht gezwungen werben, in solchem Umfange unb für eine solche Zeitbauer Tribut zu bezahlen. Tas Bla:t legt au5führtüb die Unmöglichkeit für Deutschland bar, 1>.t von ihm geforderten Repar.itionsl t\urgen nad^utomme t, weiter btc verhrn gnisvollen riDlgen für die Industrien der alliierten Länder, die die Erfüllung der Bcdm- gungen nach sich ziehen würde.
In einem langen Artikel führt ffeyneS im „Mancliester Guardian" aus. daß die Erfilllung ber Bedingungen nicht möglich ist unb kommt zu dem Schluß, daß daher die Pariser Vorschläge nicht ernst gemeint sein können. Er schr U>t, eS fei nicht ganz klar, wie sich diese neuen Vorschläge »u dem Friedens vertrag verhalten sollten. Anscheinend heben sie den Vertrag auf und führten Elemente ein, die im Frie dens ver t r a g nicht vorge sehe n seien. Man verlange da» f>er von Teu^sch and die Annahme eines neuen Vertrages. Keynes häti es für möglich, daß Lloyd George vielleicht hoffe, die Londoner ffonferenz roetbe ihm Gelegenheit geben, zu erreichen, was vernünftig ist.
Tie , 23 e ft m in fte r Gazette" fffbrt au9: Tie Politiker haben wahrschernft'h nur an b te Gegenwart gedacht urtb waren der Ansicht: „fJuarb uns die Sintflut!"
Ter Ter Ter ^-rifä^rTnÖrr der ,Westmknster GazcTle Tfircl&t. Me am bei TJe C5t der Saü>
verständ gen begründe» britische An'icht au» der Monfemu fn m" x i ^.wigri, fach we entliche Rr- pätatronar stur gela'tft nerven fö men, wenn der Au»fubrl>a7xdel lentldianb» entir-dt.t u d Demi i'- lanb Darrn dbgritninmen mer e: Drr letzt 5c* fchtossenen Enis, ädrgungen ständen :eted) bjxu m einem vollkommenen Wster p ud. Fn ami- lichm hntifdm Kreisen hab, man sich vollstanb,<v Rechensttait turührr a kKte.it. datz e> ftrnnmg sein werde, btt deutsche nuefubr auch nur 2 3abic Au kontivllrerrot, da die F.uge ba'.vx äuftommeu müsse, welche Rolle d« Remralen un> welche R.'lte Amerika habet spielen mürbe Britische Strnv verschlössen sich auch keine».d-r Möglichkeit der iffesahr anbüuember Slreuegtrucr b:nd> bif ReparationSftage unb seien durchaus brr Ansrttu, daß mit dem ictzigen Beschluß d.e Fmne nicht erfcbnit fei, seihst nicht zwischen Frankreich unb England Ze mehr man ben Panier Repir^twi, plan betrachte, unisomehr |n man davon übei trugt, daß er nicht nur ganz schiech, fei, wndern auch von denen, die ihn ausarbei eten und deren wirkliche Ansicht darüber kein Geheimnis fei, für schlecht gedaiien
„S t a r" schreibt, alle» sei setzt geregelt, nur nicht die R<vlung selbst 42 Jahn lang müßten die Alliierten bereit sein, ihre Dividende auf ben Sv i tzen ihrer Bajonette einzusam mein Das Blatt schließt: Cs ist nicht ber IQ übe wert, unS zu fragen, welcher Reingewinn übrig bleibt, wenn wir ant Ende ber 43 Fabre buff osten für die Bajonette von ber Gesamtsumme die wir erhielten, abziehen.
Drr Ekanbvunkt Amerikas.
London, 1. Febr (DTB.^ ..Daily Erpreß" meldet aus D<is'nngton, daß de amtlickren ffrdfc nicht begeistert sind Über bat Reparation). Programm ber Alliierten. Sie meinen, es fei Deutschland» Sache, zu sagen, ob der Plan Erfolg babett^ könne. ES ist nickst bekannt, ob die Bereinigten Staaten eine Erklärung veröffentlichen werden, worin die Pilirfte de» Abwmmetis auigr führt werden, die für undurchführbar oder anroenb bar gehalten w-rden. ES wird daraus lstngetviesen, daß die in Paris getroffenen Entscheidungen von vitaler Bedeutung für bte amerikanischen Handelsbeziehungen nicht nur zu Deutschland, sondern auch zu den Alliienen sind
Weitere Proben französischen NebermutS.
Pari», 1. Febr WTB ) Pett inar teilt ftn „Echo de Part'»" mit, daß die sranwfischen Delegierten in der Schlußsitzung brr Pariser Kon seren» ersucht haben, bie Monieren» tn Bonbon zu verhindern, indem sie dir Annul licrung der int Monat November veveinbarten Verhandlungsmethoden verlangten.
Die Vertreter Frankreichs hätten von dem Obersten Rat gefordert, den Leuten von Berlin" (wörtlich!) die Beschlüsse der ffonferen» einfach au notifizieren. Die Londoner ftonfcmn hätte aber nicht vermieden werden können, wenigstens dem Scheine nach
Wilson schreibt Memoiren!
P aris,1. Febr. (WTB ) Wie die„Chl- aaco Tribüne" mitteilt, ist Wilson damit beschäftigt, ein Buch Über die yrie^ denSverhandkungen in Paris zu schreiben.
Amerikanische Entschi
zmn Ebeibacher Full.
Berlin, 31. Jan. (Wolff.) Im Auftrage des Generals Allen, des Oberkommandierenden der amerikanischen Streitkräfte in Deutschland, erschien bei dem Rcichskommissar für die besetzten rheinischen Gebiete dessen Vertreter Oberst Stone, ber erklärte, der General wolle sich hierdurch formell bei der deutschen Reichs- und babv* scheu LandeSreg erung entschulbigen wegen der von tzwei amerikanischen Kriminalbeamten vertuchken Derbaftung des Deutsch-Amerikaners Beradoll auf ba- bische m Gebiet. Der General habe zu betn Unternehmen, welches ti sehr bebauere, keinen Auftrag gegeben unb billige es auch nicht. Der Auftrag zu ber Verhaftung Bera- bolls sei von bem er ft kürzlich nach T^utscy- land gekommenen, ihm rnxy unbefannten Pro- do ft Marshai gegeben worben, ber geglaubt tobe, daß Bergdoll sich in der französischen Zone des besetzten Gebietes aufhalte.
bestwid, für einen gut und reich.','h bedeckten Dstch zu sorgen. Wir traten in dos Alten Raucstrimmkr, unb ich tonftaiierte mit Berg-rügen, baß b:e Derbem noch immer etwo.5 gedrückte Stimmung von Vater unb Sohn nach und nach xi weichen begann, so datz schließlich sogar eine lebhostt Unterhaltung in Gang kam.
Ehe ub febod) mir diese näher entgehe, mutz ich in stürze noch das Rauchzimmer schildern, in dem wir uns befanden. Es lag im südlichen Flügel des Gebrudcs irb war »em'ich geräamn, bie Fenster gingen aus ben Ga'ten (nnaus und zwischen ben beiden Fenstern bexrib ßch eine Tür, btc aus D.. einzige Veranda hinausftrbrtc, btc mir bem Gutshos Doifxmben war unb mir deren Anbau der Alte, erst vor einiger Zeit in bet ihm eigenen halsstarrigen Weist bestanden batte.
Die Aussta tirrg dices Rauch» mmers war tn wehr als einer Hin'icht bemerkcuswert: es nxtr halb Rauchzimmer salb Bib'iothek: btc Dm d war in ihrer ganzen Ausdehnung von oben bis unten mit Büchern bedeckt. Tiefe Bück>?r wo en nur $um geringsten Teil gebunden u*4> die gef>c't?t?n unb fcburbenot, bie großen u b tlernen standen unb legen, rote es gerade tarn, in wilder Unordnung turchr ftrander.
Tic sonstige Ausfto brng des Zrmmer-5 frei vor ollem durch bie _g "offen gepolsterten Ked r- fessel aur unb ben übw ren mosilven Möbeln, die verrieten, oatz ihr Besitzer zwei ell.-»s ein w!’> bobender Mann sein mus-te. Den Fußboden bedeckte cm Teppich, ber reinertei stb bick u’b kostbar gerooen rem _mcd>*c, mi- den Ttcb-e.’i ?ber t*tm Z garrewrsche, Sties li unb Bürsten nel.rten batte und tn reinem fetzigen Zuwandc bereits falb zerschlissen war. Tie eine Eck des Zimmers ro«r
durch' eine i'oanische Wand ttbgetrtit. hinter der, mc mit schien, ein B.Nt sta-rd, und unmfttelbor da iw.Nl ftn d ein amerr'a .i ckier Ge d ckrranl w d cm Schreib isch, ber jedoch nur wenig benützt »u werben schien, bettn es war nicht- aus ihm, weder Tinte noch Papier, zu entberfm.
Das Bemerko Swerteste mr Zimmer aber waren entschieden die Wä bc, btt üJer und übet mit Wo ft en aller mea nchm Ga. tun gen bedeckt wo-en liebet der 8c.e iba ür hrrg ein altes, verrostetes S-dxfi) und ihm zur Snte rate tzelleba dc unb etn von Rost sag völlig -ettreftenes Wikinger Sdxoert. Art ben anderen Sänbnt hmaen Revolver unb Gewehre aller Typen unb Zeiten, von ben schweren unlandlfthen Sräennftolrt und Musketen bis M ben modernsten Rei^erpistolen unb kostbarsten Iogoflinten, dazwischen auch andere Woistn m großer Zahl, ffrulen, Schwerter, öor- mmat, Speere, Pfeile, Lassos, Beile, Totschläger . . Ich blieb stehen betrachtete neugierig unb staunend bi eie Sarrnntois eine der reichsten, die ich bisher bet einem Privatmann geiehen.
,.Ia, diese Sammlung ist mein Stxrf»." tagte der <Lt.* Buggc geicfame-dvlt. item er mtr etnr Z garrr a ibot „Aber vch habe bis Dänen auch alle selbst während eines la.iget, berragten Lebens gesammelt . .
„Dtr 2<nnm[ur.g scheint denn auch nnen lehr bedeui«Len Wert darzustellen,' art-oortete ich. „Sedcn Sie, *. B nur einmal btcie merkwürdigen Dinger ta, die wie Bumerangs aus'chen . . . wo rtammen btt eigentlich ber?"
„Aus Südamerika," entgegnete Bugge, oder r.ifctiger von ber pattamarachen Stirte, und es sind auch in ber Tat Bumerangs, wie fte btt MeSkiw-
mbtaner, nach den Feuerländern tvoff. daS pnmr- 1 lüfte Volk amrriföJ, zu benutzen pflegen cte üben frd) von <Fmbc4äraien an tm Geb auch dreier Waste urb erreichen dadurch eine )o labe.t/jfte Geschicklichkeit und Ircffiidnba:, das f iten aur weh. tret Hunden SchriN Ent'ernu g rft je e5 Zer absolut sicher ist. Unb dibet gft är.cht d.»r Wurf so, datz ber Bumerang mi ber stumpfen JMnte, bie Sie hier r^hen, auffdKägl, einen Bogen u*. ber Luft beschreibt unb rot t>?r in b:c dand tes Besitzers zuräckgdchleudcN wird Ich hätte lemj> cm mal solch em Di an den Äxnr "befommen, unb rd) sage Ihnen, das lit Hn Vergrrügen, denn trifft cs €ie, so rind Sie unweigerlich ein toter Mann."
„So, bann sind Sie alw ttiM drunten in jenen Gegenden gewesen?" nagte ich erstaunt.
Ter Alte sah mich an und schien fctneneitS gleichfalls xu staunen.
„Ja. hat Ihnen mein Sohn denn noch niemals davon erzthll?" fragte er. „Ich habe doch ieinerzeft in Du atan SiLer gegralet. Aber ich bin auch 1 traft überall in ber Welt heramgekommen, ub habe die grohat Eknontene päntunen am Kongo migmuxtit. Sehen Sie, hier . .
Gr zegte auf örat p.ächtrge Eletan:eizähne, bie über bem ffttmui hingen, zu am men mit einer Niftncrdoeiriche, irgmb rocidm .'a iqen Stachel urb mehreren anderen Gegenständen, deren Zroeck und Brdeutur.g ich nicht kannte Er nahm enter baion herab und hielt ihn mir hin.
„Wollen Sie, was das ist?" fragte er.
„Es sieht nicht sonderlich emla^enb aus kigte ich. „Ich schätze, es ist das Rrchr nqenbema alten Cjnnmtfeite?"
(Farise^mg iolr*.)


