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befreien!» Psychopathie und auf dos ihm non ollen Seiten ^gefügte unrecht. Zu diesem rechnete er freilich auch seine Borbestrafungen und die Ope­rationen, die durch fein zum Zwecke der Flucht vor genommenes Lösfelfchluckcu nötig geworden waren 'Die Strafe lautete auf 3 Monate Gefängnis. Der Verurteilte wird auch noch von anderen De bürden gesucht.

Ein vielfach vorbestrafter Kellner erhielt wegen Rückfalldiebstahls 5 Monate Gefäng­nis. Er hatte einem Bekannten euren Fünfzigmark, schein aus der Brieftasche gestohlen. Seine Dehaup lung, er habe das Geld auf dem Boden gefunden und in der Betrunkenheit unwissentlich eingesteckt, wurde widerlegt: er war überhaupt nicht betrunken und hatte seinem Bekannten die Brieftasche mit viel Geschick aus der Brusttasche hcrauspraktiziert

Ein Monteur, der ein aus Abschlag unter öigen- tumsvorbehalt gekauftes Rad vorzcittg verseht und damit unterschlagen hat, erhielt auch im .Hinblick auf seine Vorstrafen 3 Monate G e f ä n g n i s.

F Grösste Sicherheit

lmmezwecken untergebracht wird, sind pGtzllch bet Mehreren Kindern Erkrankungen der Luft­wege tind auch ein Fall von Masern aufgetre- ien. Sofort oorgenommenc Sicherheitsmaßnahmen und Ucberführung der erkrankten Kinder in das städtische Krankenhaus haben bis heute eine Wciter- nerbreitung der .Krankheit verhütet. Der von der Lehrer- und Ellernschaft dringend geforderte Neu­bau einer Volksschule ist in ein neues Sta­dium getreten. Dor kurzem hat eine Kommission, bestehend aus Stadtverordneten und Lehrern, ver­schiedene neue Schulen (jo z. B. in Frankfurt, Mann­heim, Kreuznach und Neuwied) besichtigt, um dort an Hand des Neugeschaffcnen einen Uedcrblick über die Art einer hier zu errichtenden Schule zu gewin­nen. lieber die Klassenzahl ist jedoch bisher noch feine Entscheidung gefallen. Bei der gespannten Finanz­lage der Stadt wird es im übrigen schwer fallen, die erforderlichen Mittel noch in diesem Fahre flüssig zu machen. Auch die leidige Kalsmuntfrage mit ihrem Gasthausbau ist immer noch ungelöst. Äe Ausschachtungsarbeiten für die Fundamente sind eingestellt und das sonst so anmutige Plateau gleicht einer großen Wildnis. Welche Lösung hier gefunden wird, steht noch nicht fest. Dagegen sind die Arbei­ten an dem neuen Scklachthos wieder in vol­lem Gange, so daß gehofft werden kann, daß dieser Bau, dessen Kosten sich nunmehr aus rund eine Million belaufen sollen, bis zum nächsten Frühjahr betriebsfertig sein wird.

AreiS MarvurF.

][ Marburg. 29. April. 3m nahen Ockers- Hausen fiel in einem unbewachten Augen­blick das vierjährige Söhnchen des Ein­wohners Sch. rüdlingä in einen Kübel ko­chenden Wassers und wurde so start ver­brüht. daß eS nach wenigen Stunden ver­st a rb. - - Als gestern nachmittag auf dem Sport­platz des Llniversitätsschwimmbades zwei Mann­schaften der Deutschen 3ugendkraft ein Fußball­spiel zum Austrag brachten, fiel plötzlich aus un­bekannter Dichtung ein Schuß. Don einer Kugel getroffen zuckte ein Spieler der Gästemannschaft aus Fritzlar zusammen. Sie hatte ihm einen Oberschenkel glatt durchschlagen ohne glücklicherweise den Knochen zu verletzen. Die sofort angeftellten Nachforschungen hatten das Ergebnis, daß ein K e l l n e r l e h r l i n g der gegenüber am Dcrgeshang befindlichen Ar- minenkneipe auf Spatzen geschossen und den verhängnisvollen Schuß abgegeben Hatto.

Maingau

Frankfurt a. M. 29. April. Von den fünf bet der Messerstecherei in der Nacht zum Soilntag. bei der ein Neichsbannermann getötet wurde, festgenommenen Personen sind vier wieder auf freien Fuß gesetzt worden, während einer der Festgenommenen, gegen beu starke Verdochtsgründe sprechen, heute dem Dich-

fer vvrgeführf. Die Vernehmungen von selten der Polizei sind noch im Gange, jedoch konnte bis jetzt noch nicht geklärt werden, wie der Streit tatsächlich entstanden ist. Der 23jährige Ar­tist Alfred Grimm, der Freitagabend im Zirkus Krone von der Kuppel abfllirzte und dabei schwerere Verletzungen -erlitt, ist jetzt seinen Ver- lehungen erlegen.

Eine ganze Hammelherde gestohlen.

WSN. Hgnau, 29. April. Wie die hiesige Kri­minalpolizei mittcilt, hat der Schäfer Joseph N i e - b c r r e i t c r eine Schafherde von 3 2 b S t ü ck unterschlagen. Die Schafherde besteht aus lauter Hammeln. Der Geschädigte hat für die Bei­bringung der Schafherde b.zw. Ermittlung des Schäfers eine Belohnung von 300 Mark ausgesetzt.

Schöffengericht Giehen.

- Gießen, 29. April. Ein wogen Betrugs zohl- reichemal bestrafter Privatförster hatte sich wegen Rück fallb etrugs zu verantworten Er hat einer Reihe von Leuten durch dic Vorspiegelung, er sei non Wilderern angeschossen, habe 22 Wochen im Krankenhaus gelegen u. dgl., kleinere Geldbeträge abgelockt. Er war geständig, schob ober alles auf seine nach ärztlichem Gutachten allerdings vor handeno, ihn aber nicht von der Verantwortlichkeit

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Nervenkranke

u.Nervös-Erschöpfte SpeelalknraastaltHeftel» im Taunes bei Frankf.a.M. Prospekte durch Or. M. Schulze-Kahleyse. Nervenarzt.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde IBinne- rod für Rj. 1929 liegt von Mittwoch, den I.Mai 1929, eine Woche lang auf hiesigem Bürgermeistereibureau zu jedermanns Ein sicht offen. 3908D

Einwendungen dagegen können während dieser Frist schriftlich oder mündlich bei hie­siger Bürgermeisterei vorgebracht werden.

Es ist die Erhebung einer Umlage be­schlossen, wozu auch die Ausmärker beizu tragen haben.

Bersrod, den 30. April 1929.

Hessische Bürgermeisterei Bersrod. Becker.

AllgemeineOrtskranken- kaffe Gietzen-Gtadt

Die rückständigen 'Beiträge zur Kranken, koste, Invaliden- und Arbeitslosenver- sicherung für den Monat M ä r z 1929 khnnen noch bis zum 7. Mai 1929 ohne Kosten bezahlt werden.

Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung u. evtl. Beitreibung. Die Einzahlung kann DienStagS von 8 biS 1 Llhr bei unserer Kaste, oder auf unter Postscheckkonto Amt Frankfurt a.M Ar.10833 erfolgen.

Gießen, den 29. April 1929.

fintier, Rechner. 3882D

Spar- und Vorschuß-Verein Aktiengesellschaft Gr.-Linden

Die Aktionäre unserer Gesellschaft mer den hierdurch zu der am 16. Mai 1929, nachmittags V/i Uhr, im Rathause zu Großen-Linden stattfindenden ordentlick)en

Generalversammlung eingeladen. 3880D

Tagesordnun g:

1. Vorlegung des Geschäftsberichts des Vorstandes, der Bilanz sowie der Ge­winn- und Verlustrechnung 1928.

2. Beschlußfassung über die Genehmi gung der Jahresrecknung.

3. Entlastung von Aussichtsrat und Vor­stand.

4. Aufsichtsratswahlen.

Diejenigen Aktionäre, welche an der Gc neralversammlung teilnehmeu wollen, haben ihre Aktien ohne Gewinn- und Er- neuerungsschelne spätestens am 10. 2Hai 1929 in Großen-Linden bei der Gesell­schaftskasse, in Marburg a. d. L. bei dem Bankhaus Baruch Strauß ober bei einem deutschen Notar zu hinterlegen und die­selben dort bis zum Ablauf der General­versammlung zu belassen, daß die Hinter­legung ordnungsmäßig geschehen ist, späte­stens bei Beginn der Generalversammlung nachzuweisen.

Großen-Linden, den 27. April 1929.

Der Vorstand.

Ludwig Keßler VII. Wilhelm Keßler I. Georg Dem II.

Bekanntmachung.

Die Voranschläge der Gemeinde Holz- Heim und der Fcldgemarkung Bergheim für 1929 Rj. liegen vom Dienstag, dem 30. d. 21L, ab eine Woche lang auf der Bür­germeisterei Holzheim zur Einsicht der Bc- teiügten offen. Einwendungen gegen die Voranschläge können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll angebracht wer­den. 38730

Es ist eine Umlage beschlossen worden, zu der auch die Ausmärker herangezogen

Mittwoch, den 1. Mai 1929 nachmittags 2 Uhr

versteigere ich dahier, Neuenweg 26 (im Löwen) zwangsweise gegen Barzahlung:

1. zwei Büfetts, ein vollständiges Bett, einen Instrumentenschrank, 1 Bohrmaschine für Zahnärzte, einen Kühlschrank, 2 pianinos, einen Spiegel, ein Oelgemälde, einen elek­trisch. Bohner, 6 Küchenherde, 2 Gasherde einen Näucherschrank, einen grün emaill. Ofen, einen Deißzeugschrank, i Gisschrank, eine Waschkommode, 24 paar Gamaschen, 15 Dutzend Hosenträger, 20 paar Herren- leisten, 31 paar Schuhschäfte, 25 Dutzend Gummiabsätze, 30 Schuhbürsten, 4 Krou- pons Sohlleder, c:ne Schärfmaschine, zehn Schaffelle, zwei Aktentaschen, zwei Koffer, einen Bücherschrank, einen 3(ür. Spiegel­schrank, einen Ausziehtisch, ein Bild, eine Kristallschale, eine Küchenanrichte, einen Regulator, 6 Stühle mit Stoffsitz, zwei Zimmerteppiche, 1 Tischdecke, einen Wand- vehang, ein Derttko, einen Opel-Personen- tragen, 114 paar Oamenstrümpfe, einen Oreschwagen mit Strohpresse und Spreu-

' bläser, 25,70 Meter Anzugstoff, ein Eß­besteck, vier Schreibtische, ein Tafelklavier, vier Chaiselongues, 2 Blumenkrippen, drei Weidenseffel, sechs Nähmaschinen, einen Herrenzimmerttsch. 3897D

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