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Nr. H9 Drittes Blatt

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Freitag, 28. Juni 1929

Wirtschaft.

Oie Arbeitslosigkeit nimmt weiter ab.

Die Entlastung des deutschen Ar­beit s in a r k t e s hat sich in der ersten Junihälfte allerdings in verlangsamtem Mähe fortge­setzt, wie dies schon aus den vorläufigen Berichten der Landesarbeitsämter heroorging. Nach den end­gültigen Feststellungen der Reichsanstalt betrug die Zahl der Haupt unter st ützungsempfän- ger in der Arbeitslosenversicherung am 15.Juni 1929 rund 745 000, also 62 000 weniger als am 51. Mai d. I. In der Krisenunterstützung hat eine kleine Erhöhung der Unterstütztenziffer um rund 3000 Personen stattgefunden.

Z.-G.-Zarbenindustrie A.-G.

Zufriedenstellende Geschäftsentwicklung.

Noch dem Vierteljahresbcricht der I. - G. - F a r b e n i v d u st r i e A.-G. nahm deren Gesamtgcschäft auch im zweiten Vierteljahr 1929 eine zufriedenstellende Entwicklung.

Das Geschäft in Farbstoffen und in der Färberei - Hilfsproduktion kann als all­gemein befriedigend bezeichnet werden. Der Jnland- umfatz bewegte sich trotz der wenig günstigen Be­schäftigung der sarbstoffvcrbrauchenden Industrien, vor allem der Textilindustrie, auf etwa gleicher Hohe wie in der entsprechenden Periode 1928. Der Absatz im europäischen Ausland nahm einen nor­malen Verlauf, wenngleich die in einzelnen Län­dern noch wie vor bestehenden erheblichen Einfuhr­schwierigkeiten hemmend wirken. Der Auftragsein­gang aus Süd- und Mittelamerika kann als gut be- zl-ichnct werden. In dem Geschäft nach dem fernen Osten ist nach der in Kraft getretenen Erhöhung der chinesischen Zölle ein Abflauen cingetreten Außerdem machen sich die innerpolitischen Vorgänge in China nachteilig bemerkbar.

Der Absatz in Schwerchemikalien und Zwischenprodukten hielt sich im wesentlichen auf der gleichen Höhe wie im ersten Vierteljahr. Der Umsatz in Lösungsmitteln und Lacken hat sich weiter günstig entwickelt.

In pharmazeutischen Produkten ist das Auslandgeschäft unverändert gut. Die Nach­frage im Inland bewegte sich auf der gleichen Höhe wie bisher.

Beim Photogeschäft sind sowohl im Inland als auch im europäischen Ausland steigende Umsätze festzustcllcn. Auch in Kinofilmen waren die Fabrikationsanlagen vorwiegend für dos Ueberfee- gefchäft voll beschäftigt.

In der K u n st s c i d e ist es gelungen, die Aus­landkonkurrenz weiter aus dem deutschen Markt zu verdrängen und die Umsätze zu steigern. Auch im Auslandgeschäft waren trotz verschärfter Konkurrenz Fortschritte zu verzeichnen. Die derzeitigen Auf­tragseingänge lassen eine ausreichende Beschäfti­gung der Betriebe auch für die nächste Zeit er­warten.

Abendbörse traten Abschwächungen bis zu 1,5 Prozent ein. Am Elcktromarkt gaben Siemens- Schuckert, Lechwerte und A.E.G. bis 1,5 Prozent nach. Gut behauptet eröffneten dagegen Gesfürel und Chade.Aktien. Etwas gebessert lagen Felten. Farben verloren 1,5 Prozent. Montanwerte still und zumeist bis 1 Prozent schwächer. Am Dan­kenmarkt büßten Aeichsbank 1 Proz. ein. Svenska minus 2 Mark. Etwas Interesse bestand für Adlerwerke und Wayß & Freitag, die bis 1 Proz. an^iehen tonnten. Renten still. Deutsche An­leihen uneinheitlich. Don Ausländern Türken gut behauptet. Auch im Derlaufe war keine Ge. schäftsbclebung festzustellen. Die Stimmung blieb lustlos, und die Kurse lagen, da die Kulisse Der* schiedentlich weiter etwas Abgaben vornahm, er­neut unter Druck, doch gingen die Abschwächungen kaum bis zu 1 Prozent. Am Geldmarkt war Tagesgeld in Anbetracht des heutigen Zahltages mit 8,5 Prozent etwas gesuchter. Am Devisen-' markt lag das Pfund international fest. Auch Paris lag sehr fest, dagegen Holland schwach. Man nannte Mark gegen Dollar 4.1950, gegen Pfund 20.3575, gegen Paris 123.88, London gegen Kabel 4.8501, gegen Mailand 92.68, gegen Madrid 34.25, gegen Holland 12.0813.

Berliner Börse

Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".

Derlin, 28. Juni. Im heutigen Dormittags­verkehr war die Dörse durch eine große äln- sicherheit infolge der Kursbewegung am Tieh-Aktien-Markt beherrscht. Die zufriedenstel­lende Geschäftsentwicklung bei der J.-G.-Far­ben, die Erhöhung der französischen Kohlenpreise und das Abkommen der Disconto-Gesellschaft mit Dulgarien konnten dagegen keine Wirkung aus­üben. Die ersten Dotierungen waren jedoch nicht so schwach, wie vorbörslich befürchtet wurde. Die Kursverluste hielten sich meist in 1- bis 2prozen- tigen Grenzen. Das Hauptinteresse konzentrierte sich wieder auf Tietz, die weiter stark angeboten waren und etwa 12 Prozent verloren. Auch DMW. waren erneut rückgängig. Glanzstoff ver­loren bis zu 6 Prozent, Demberg 5,5 Prozent, Polyphon 5,5 Prozent und DMW. 4 Prozent: Westeregeln, RWD., Siemens lagen dagegen nur bis 3 Prozent schwächer. Durch Kursbehauptung zeichneten sich Deutsche Waffen und Maschinen Augsburg-Dürnberg aus. Anleihen abbröckelnd. Ausländer wenig verändert. Der Pfandbrief­markt war uneinheitlich. Geld war zum heutigen Zahltag versteift. Tagesgeld 9,5 Prozent, ver­einzelt aber auch 8,75 Prozent. Monatsgeld 9,5 bis 11 Prozent. Dach den ersten Kursen konnte sich die Tendenz auf die Veröffentlichung _öer Schacht-Rede, die in Dörsenkreisen günstig 8uf- genommen wurde, etwas bessern. Später lagen die Kurse jedoch erneut unter Druck, da der be­stehende Ordermangel keine Geschäftsbelebung aufkommen ließ.

T o l l u 5 , A. - G. für Bergbau und Hütten betrieb, Frankfurt a. M. Die Gesellschaft erzielte im Jahre 1928 aus Zinsen, Wertpapieren, Beteiligungen usw. einen Gewinn von 0,567 (0,53) Millionen Mark. Anderseits bean­spruchten Unkosten 0,325 (0,27) Millionen Mark. Aus dem verbleibenden Reingewinn von 271 653 (270 000) Mark (einschließlich 29 317 Mark Vortrog) werden bekanntlich wieder je 8 v. H. Dividende auf 2.925 Millionen Mark Stamm- und 75 000 Mark Vorzugsaktien vorgeschlagen. 31653 (29 317) Mark sollen oorgetragen werden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 28. Juni. (Eigener Drahtbericht desGieß. Anz.") Tendenz: abgeschwächt. Dachdem schon an der gestrigen Abendbörse die Tendenz nach unten neigte, zeigte sich auch heute zu Deginn des offiziellen Marktes an der Börse eine st a r k e L u st l o s i g k e i t. Anregungen la­gen nicht vor. Auch Orders sollen nur in ganz geringem Umfange vorgelegen haben. Die Spe­kulation war daher sehr zurückhaltend und schritt zu Abgaben, so daß die Tendenz er-, neut etwas zur Schwäche neigte. Verstimmend wirkte vor allem die schwache Verfassung der Kaufhaus-Aktien, und die Tendenz wurde auch in erster Linie hiervon in Mitleidenschaft ge­zogen. Ferner verstimmte der uneinheitliche Ver­lauf der gestrigen Deuyorker Dörse. Auch mahnte der heutige Zahltag, obwohl die Lage hier schon jetzt ziemlich geklärt sein dürfte, verschiedentlich zur Zurückhaltung. Gegenüber der gestrigen

Frankfurter Getreidebörse.

Eigene Drahtmeldung desGießener Anzeigers".

Frankfurt a. M., 28. Juni. (Drahtbericht desGieß. Anz.") Der Produktenmarkt ver­kehrte heute in stiller Haltung. Die wieder schwä­cheren Auslandnotierungen verstimmten, das Ge­schäft wurde hiervon stärker beinflußt. Umsätze kamen daher nur in ganz geringem Umfange zu­stande. Die Preise wurden jedoch von der schwä­cheren Veranlagung nicht berührt. Angebot kam nur in ganz geringem Umfange an den Markt, doch sind die Forderungen etwas niedriger. Ten­denz ruhig. Es wurden notiert: Weizen 24.25, Doggen 22.25, Sommergerste 23, Hafer (int.) 22, Mais 20.50 bis 20.75, Weizenmehl (südd. Spez. 0) 30.50, Doagenmehl 29.50 bis 30.50, Weizenkleie 10, Doggenkleie 11.25.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

B Aus dem Kreise Wetzlar, 26.Juni. Die Oberpostdirektion zu Frankfurt a. M. beabsichtigt, in der nächsten Zeit Landkraftposten, die sich in anderen Gegenden bewährt haben, auch in einem Teile des Kreises Wetzlar einzurichten. Vom Po st amt Wetzlar aus sollen die Post­sendungen mit einem Kleinkraftwagen werktags zweimal und Sonntags einmal zu den Land­orten gebracht und dort die aufgelieferten Sen­dungen abgeholt werden. Dadurch hofft man

eine erhebliche Deschleunigung und Verbesserung des Postverkehrs der Landbevölkerung zu erzielen. Voraussetzung ist jedoch, daß es gelingt, an allen Landorten Personen zu finden, die zur Uebernahme einer Poststelle gegen eine ange­messene Entschädigung bereit sind. Diese Post­stelleninhaber sollen nicht nur Postsendungen an­nehmen und ausgeben und sie mit dem Kraft­wagenführer austauschen, sondern nach Ankunft der Hauptpost auch die Sendungen im Ort und an außerhalb des Ortes gelegene Gehöfte, die . vom Kraftwagen nicht berührt werden, werktäg­lich einmal zustellen. Wenn auch der Wunsch der Landbevölkerung nach zweimaliger Postzustellung vorerst noch nicht erfüllt werden kann, so wird doch der Devölkerung Gelegenheit geboten, Sen­dungen, die mit der Dachmittagspost eingehen, bei der Poststelle abzuholen. Wie die früheren Landbriefträgerwagcn, so sollen auch die Land­kraftposten, soweit es die Ladung erlaubt, ein bis drei Personen mitbefördern. Die Poststellen

sollen ferner an das Fernsprechnetz angeschlossen werden. Als Orte, die in eine Landkraftpost zu- sammengezogen werden, kommen u. a. zunächst in Frage: Mudersbach, Garbenheim. Dorlar, Klein- Dechtenbach, Münchholzhausen, Hörnsheim, Dorn« Holzhaufen, Ebersgöns und Oberkleen.

Letzte Nachrichten.

Annahme des Konkordats im preußischen Staatsrat.

Berlin, 28. Juni. (IDIB. Drahtbcricht.) Der preußische Staatsrat hat heute mit 44 Stimmen dcc Sozialdemokraten, Demokraten und des Zentrum» gegen 36 Stimmen der Arbeitsgemcin. schuft und der Kommunisten bei einer Stimmenthaltung das Konkordat angenommen.

Gchach-Ecke.

Bearbeitet von W Orb ach

Alle für die Redaktion bestimmten Mit­teilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 218.

Don L. Knotek.

2. Preis im zweiten Problemturnier des Welt­schachbundes, London 1927/28. Dreizügerabteilung.

8

6

5

2

4

3

rA

h

8

7

6

5

3

4

2

Schwarz, d e

d e

Weiß.

a b

S h

a b

Ä MM

Weiß zieht und seht in drei Zügen matt. Weiß: 6 Steine. Kb8; De8; Te2; Lf6, g8; Sc8. Schwarz: 9 Steine. Kc5; Dh3; Lh5; Sal, f7; Bb4, b7, g3, g4.

Endspiel Nr. 76.

Lehrreiche Partiestellung.

Das folgende interessante Schlußspiel stammt aus der ersten Runde des Bremer Turniers 1927.

5

3

8

6

4

2

7

Q

8

6

3

2

4

Schwarz: Schönmann.

a b c d e r g h

a b c d e t g h

Weiß: Wagner.

Weih: 9Steine. Kel; Td2; Ldl; Ba3, b2, d4, e5, f4, b2

Schwarz: 9 Steine. Kf8; Tal; Ba5, b7, d5, e6, f5, H6

Das vorstehende Endspiel sollte, nach den in der Partie angestellten genauen Analysen, mit Remis enden: der Führer der schwarzen Steine, welcher sich jedoch mit diesem Resultat nicht zu­frieden geben wollte, fiel in die folgende, vorn Gegner gestellte tückische Falle.

Es geschah:

1. Kel-f2

2. Kf2-g3

3. Kg3-h4

4. Kh4-h5!

1. Tal-bl

2. b7-b5

3. a5-a4

Auf den ersten Augenblick erscheint dieser Zug als ein grober Fehler, aber wie man sogleich sehen wird, ist er die Folge einer genauen Be­rechnung.

4. . 4. Tblxdl

Hiernach ist Schwarz rettungslos verloren.

5. Td2xdl 5. Lc4-e24-

6. Kh5xh6 6. Le2xdl

7. Kh6-g6 7. Kf8-g8

Auf 7 Ke7 gewinnt der Vormarsch des b-Bauern den Läufer dl und später noch den Bauern c6.

8. Kg6-f6

9. Kf6xe6

10. Ke6Xd5

11. Kd5-d6

12. e5-e64-

oder 11.

13. Kd6-e5

14. h2-h4

8. Kg8-h7

9. Kh7-g6

10. Kg6-f7

11. Ldl-h5

12. Kf7-e8

.... Kf6 12. Kd7 usw.

13. Lh5-g4

14. Ke8-f8

15. Ke5-f6

Aufgegeben.

Lösung des Problems Rr. 214.

Don S. Herland.

1. Sd3-e5i, Ke4xe5 2. Dh3-c3+ usw.

1. ..., Ke4-f4 2. Se5-g6+ usw.

1 f6xe5 2. Lg8-117-4- usw.

1. ..beliebig 2. Se5-c4 usw.

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.

3n einer Hamburger Schifferkneipe saßen zwei brave Kapitäne und erzählten sich die Aben­teuer ihrer Fahrten.

Einmal is es mich schlimm ergangen," sagte der eine.Das war bei Teneriffa, da wollte ich nachts mit das kleine Boot nach dem Schiff zurückrudern, und da bin ich in eine reißende Strömung geraten, die hat mir auf das offene Meer getragen, und da bin ich drei Tage und drei Dächte hcrumgeirrt auf das Meer und hatte ich nichts an Bord wie man bloß drei Kisten Appelsinen und ein büschen Zwieback..

Ich hab' ganz was Aehnliches erlebt," berich­tete der andere.Das war bei Rio, da habe ich mir mit mein Boot verirrt in die Dunkelheit. Vier Tage und vier Dächte bin ich rumgepad­delt und habe nichts an Bord gehabt als wie man bloß ein Fäßchen Rum."

Da, du hattest doch wenigstens was zu leben!" meinte trübselig der mit den Apfelsinen.

Uebertreibungcn.

Aber Fräulein, was bringen Sie mir da für eine kleine Portion Eis. Die kann ich ja in meinem hohlen Zahn unterbringen.

Da, Sie wollen wohl für Ihre fufzig Pfennige gleich Schlittschuh darauf laufen!"

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7,5 Prozent, Lombardzinssuh 8,5 Prozent.

Datum

5% Di. ReichSanlethe o. 1927 .

Dt. Unl.-öl51öt.-Sd)ul6 mit Aur lof.-Rechten £tigl. offne MuSlof.-SRedjte . - 7% gtantf. Hyp.-Bk. Soldpf. un kündbar bis 1932......

4Vi% Rheinische Hyp.-Bank Lian > Solbpf............

ei.E.G. abg. yorkriegr. Obligation, rückzahlbar 1932 . .

4% Schweiz. Bunbesi»AnU. . - 4% Oeslerreichiiche Goldne.. . - 4,20% Gelten. Silberne.....

4% Oesterreich, elnbeitl. Otte. . .

4% Ungarische Gvldrte......

4% Ungarische StaatSr. o. 1910 . *!4% ve-rgl. von 1913 4% Ungarische Rronentte 4% Türk. Zollanleihe v. 1911 . .

4% Türkische Bagdaddahn-Anl., Serie I .

4% deSgl. Serie 11.......

4% Rumänen eonvert. Rte. . - - 4%% Rumänen (SolbanL von 1913

eilig. Deutsche Ehenbadn . .

Hamburg-Amerika Paket ... 6

Vamb.-Sübam. Tampfsch. . . 8 1'anso Dampfschiff.....10

Norddeutscher Lloyd 8 eilig. Deutsche EreditanN. . . 10 Barmer Bankverein ... 10 Berliner Hanbeisgefelllch. . . 12 Lommerz- und Prioat-Bank . 11 Darm st. u. Nationalboni . 12 Deutsche Bank . . lu

Dirkonto-Gesellschast BnL . . 10 Dre-dner Bank . . 10

VNtteldeutsche Ereditbauk ... 9 vietallbank.........e

«elchtbank........W

,,ranlfuNo. M.

Berlin

Schluß-

1-Uhr.

Schluh-Anfang

«urt

Sur«

Surr

Surr

27-6.

28.6.

27 6.

28 6.

87,25

87,5

50,9

50,9

50.9

10,25

10,13

10,4

10,13

85,75

79,65

90

99,75

-

29,7

2,5

23,25

23,3

23,2

22.4

1,85

1,85

8,3

8,1

-

_

8,05

8

8

8.1

8,75

17

_

_

_

122,5

122,75

122,4

194,5

193,5

159,25

157,5

114,75

114,25

114,75

114,5

128,5

128,5

128,25

131

130,75

224,5

224

187,5

187

187,5

187

279,5

279,25

279

172,25

172,75

171,75

158

157,9

157,75

164,5

164

164,75

164

_

_

-

332

331

334,25

331

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß, Kurs

1 Uhr- Sure

Schlun- ftute

Anfang. Sure

Datum

27.6.

28.6.

27.6.

28.6.

A.E.G........

. £

192,75

192,5

193,25

192.4

Bergmann.....

221,75

220,4

Elekrr. Lieferungen.

10

128

157,5

Licht und Kraft . .

10

220

219,75

220

219,5

Reiten & Guilleaume

. 6

135,5

136

136

_

Gef. f. Glefti. Untern..

10

225

225

225,5

225,5

Hamb. Gleltr. Werke

10

-

143.5

Rhein. Elektr.....

153

152

Schief. Elektr. . . .

10

195,75

194

Cchucken.....

. 8

250.5

241,25

240

Siemen; & HalLke .

12

399,5

393

400,5

398

Transradio .....

. 8

149.5

148

Lahmeher 4 Co.. .

10

171

170,25

BuderuS......

_

75

75,75

74,5

Deutsche Erdöl . .

. 6

118,75

118

119

118,4

Essener Steinkohle .

. t>

135,25

133

Gelsenkirchener . .

t

Vi

I 4

141

141,4

142

Harpcner......

. r>

146,5

146,25

146.5

Hoesch Eilen.....

. 8

134,5

134

Ilie Bergbau ....

. 8

221

221

220

Klöcknermerl? . . . .

. 7

110

109,75

109,5

110

Köln-Neuesjen....

. *<

131,25

130,25

Vlanneemonn ....

. 8

123.65

122,75

123,4

122,75

Monsfelder.....

7

140

140

139

Lberschlej. Eilend. Bedarf

. 5

Lberschles. Sokswerke

. l>

112,75

112,75

Bhonir Bergbau. .

bV?

98.75

98,25

98,65

98,5

Rbeinitche Braunkodlen.

10

293

293

292,75

Rheinstahl . . . f.

Jahr 4'/;

130.25

129,75

129,25

Riebeck Montan . .

/ . t

Bereinigte Stahlw. .

103,75

104,5

104,5

Otavi Minen . . . .

2 sh

70,5

70,5

Kali Aschersleben .

lu

244

243

244,5

242,75

Kali Westeregeln. .

10

254

248,5

Kaliwerk Salzdetfurth

15

13

413,5

411

I. G- Farben-Industrie

12

241,75

240,25

241,75

240

Dynamit Nobel . . .

. 5

-

_

Scheideanstall....

. 9

164

163.5

Goldschmidt ....

. 5

77

77.25

76,75

Rütgerswerke ....

89.5

88,5

88.4

88

Metallgejelljchast. . .

11

129,5

130

Frankfurt o. 971.

Benin

Schluß Kurs

1-Ubr. fl ure

Schtuk- tture

Anfang, Kurs

Takum

27.6.

28 6.

27.6.

28 6.

Philipp Holzmann.....

114

114

112

Heidelberger Eement . . . .

10

137,5

Eement Karlstadt.....

. 8

179

Wayg & Freitag......

10

103,75

104,5

Schultheis Patzenhofer . . .

15

313

310

Cftioetk-.........

12

251.5

249

2<er. Glanzsloff......

18

433

433

436

430

Aemberg.........

14

341

335.5

Zellstoff Waldhof.....

12

254

251

Zellstoff Aschaffenburg . . .

12

-

185,75

185.75

185,75

Charlottenburger Wasser . .

113,5

113

Dessauer Gas.......

. 8

200,25

199.5

Daimler Motoren.....

. O

58,5

59

58

Deutsche Maschinett.Fabrik .

. <

-

51.5

lldlerwerke Üleoer.....

. 5

50,25

49,5

50

Ludw. Loewe.......

10

210

__

Rat. Automobil......

. O

27,25

-

Crenftein & stoppel . . . .

. b

93,75

91,25

Leonhard Tiey......

. 6

267

255

Ba-.nag-Megnin......

. O

Franls. Maichinen.....

. 6

49

49,13

Griyner.........

11

73

71,5

_

Heyiigenstaedt ......

. O

8,5

-

-

IungbanS.........

. 4

74,5

76

Lechwerke.........

. 8

107.5

9'Iainkrastwerle......

. 8

106

_

Altag...........

10

121.5

122

121,5

Nelariulmer.......

. 8

Peters Union.......

. 8

127

_

128

Gebr. Roeder.......

10

115,5

_

Boigt 4 Haeffner.....

. 8

220

221,5

Südd. Zucker.......

. 8

143,75

143,5

Banknoten.

Berlin, 27. Juni

(Selb

Bries

Amerikanische »latfa , . , , ,

4,171

Belgische Noten........

Dänische Noten........

58,21

111,46

58.45

111.90

ErrEche . .. .

20,285

20,365

Devisenmarkt Derlin-Frankfurt a. M.

Berlin, 27. Juni

Geld

Brief

^rnnzösische Noten.....

16,43

16,49

HoUandtichr Noten.....

167,96

Italienische Noten......

21,96

22^04

Norwegische Noten......

111.48

111,92

Teutsch-Qesterr., a ioo Kronen

59,00

59,24

Rumänische Noten......

2,43

2,50

Schwedische 'Noten......

Schweizer Noten.......

80,59

80.91

Spanische Noten.......

59.01

59,25

Tschechoslowakische Noten . .

12,41

12,47

Ungarische Noten......

72,90

73,20

Telegraphische Auszahlung.

27. Juni

28. Juni

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Weib Brief

Geld

Briet

A um.» Rott.

168,30

163,64

163,29

163.63

Buen.-AireS

1,757

1,761

1,753

1.762

Brss.>?lntw.

58,215

58,335

58,235

58.355

Gbrtftiania -

111,69

111,91

111,72

111.94

Kopenbagen

111,66

111,88

111,69

111,91

Stockholm .

112,33

112,55

112,38

112.60

HelftngforS.

10,537

10,557

10.533

10.553

Italien. . .

21,935

21,975

21.94

21,98

London. . .

20,322

20,362

20.332

20.372

Reuvork . .

4,192

4,200

4,1925

4.2005

Paris....

16,395

16,435

16,41

16.45

Schwei; . .

80,67

80,83

80,64

80.80

Spanien .

59,26

59,38

59,31

59.43

Japan . . .

1,841

1,845

1,837

1,841

Rio de Jan

0,496

3,498

0.497

0,499

Wien in D-»

Test- abgelt

58,945

59,065

58.59

59,07

Prag . . . .

12,418

12,438

12,412

12,432

Belzrad . .

7.365

7,379

7.365

7.379

Dudavesi. .

73.08

73.22

73.09

73,29

Bnlgarien .

3,027

3,033

3,027

3,033

Lissabon . .

18,73

18,77

18,73

18,77

Tan;ig. . .

81,29

81,45

81,31

81,47

Äonftanttn.

2,013

2,017

2,014

2,018

Athen. . .

5,425

5,435

5,426

5.435

Canada . .

4,157

4,165

4,156

4,164

Urnatuü). .

4,036

4,044

4,036

4,044

Can o . e .

20,845

20,885

20,855

20,895