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verreist gewesen sei, sie agiichen Tage in diesem k den Markt besucht, in >as Verbot noch nicht Ve­rs: auf die angckrachte keine Acht gehabt und an derartigen diesjährigen i, ihres Dissens sei auch bots in gewissem Ilmsang >rn in gesperrten Straften den konnten nicht wider- -icht erkannte aus Frei- w.'.er Dorsatz noch Fchr- /etztcre wäre nnr ai-u« es sich um eine ständige [ar um eine Marltver- > denn von solchen mu'} sie sich mit den Mari:- :traut machen. Aus dem ^tasel allein vermochkici .en angegebenen Umstan- igkeit nicht zu schueften. die rechte Seite des Mz- dadurch einen leichten Zu- , andern Radfahrer veran- veisaufnahnie ergab, datz dings nicht nahe an den mcbr nach der Sitte zu in der DerorWng M

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Oberheffen.

Oie Beisetzung

des Bürgermeisters iringshausen.

A Aidda, 19. Hod. Heute wurde hier unter außerordentlich starker Beteiligung der Bewohner der Stadt, fast sämtlicher Vereine Aliddas, der Vertreter zahlreicher Behörden in Vidda und Llmgegend, der Bürgermeister des Kreises und des Sparkassebezirks Äidda und dec Umgebung, unser Bürgermeister und Sparkasse­rechner Ludwig Ringshausen zu Grabe gct a- qen. Die Feuerwehrkapelle leitete vor dem Sterbe­hause, dem Sparlassegebäude, die Trauerfeier mit einem Ehoral ein und schritt mit Trauer­musik dem Zug voran zur letzten Stätte des Verewigten. Dekan S c r i b a schilderte in seiner eindrucksvollen Grabrede den Verstorbenen als treuen und klugen Haushaltec in seiner Familie und in seinen Acmtern als Sparkasserechner und Bürgermeister der Stadt. Die Verdienste des Verewigten als Gemeinderat, Beigeordneter und Bürgermeister seiner Vaterstadt in den letzten 22 Jahren würdigte Beigeordneter R u l l m a n n in trefflichen Worten und rief dem unermüd­lichen Förderer des Wohles der Stadt den Dank der Stadtverordneten und der gesamten Einwohnerschaft in das Grab nach. Ebenso herz­liche Dankesworte widmete Kreisdirektor Dr. Gähner (Büdingen) dem Entschlafenen, und hob dessen Treue, Fleiß unb Bescheidenheit her­vor. Kaufmann Aug. Larnp a s brachte dem Ver­ewigten den Dank des Aufsichtsrats und Vorstan­des der Dezirkssparkasse Ridda zum Ausdruck. Bürgermeister Albrecht (Düdelsheim) al') Vor­sitzender des Bürgermeistervereins im Kreise Bü­dingen, Bürgermeister Hofmann (Ulfa) als Vorstandsmitglied des Zweckverbandes Hidda- Ulfa, Bürgermeister Menge! (Schotten) im Hamen der Bürgermeister der Landstädte Ober- Hessens, die Vorsitzenden des Gesangvereins Sängerkranz", des Turnvereins, der Freiwilli­gen Feuerwehr, die Leiter sämtlicher Schulen, der Kirchenvorstand, ein Gauvertreter der Deut­schen Turnerschaft, der Obst- und Gartenbau­verein, der Schühenverein, der Vorsitzende der Deutschen Vvlkspartei im Kreise Büdingen u. a. widmeten dem hochverehrten, allseits rührigen Mitglied und Freunde ehrenvolle Hochrufe. Erst mit Einbruch der Dunkelheit fand die Trauer- feier ihren Abschluß.

Landkreis Gießen.

X Leihgestern, 20. Hov. 3m Rahmen der Volkshochschule wurde hier gestern ein Spielabend veranstaltet. Der bekannte Stet­tiner Spielpastor Jahn hatte sich für die Ver­anstaltung zur Verfügung gestellt. 3m kleinen Kreise, es waren ungefähr 20 Personen, führte dieser Vorkämpfer für die Wiederbelebung der schönsten deutschen Familienspiele eine ganze Reihe von Brett-, Geduld- und anderen Spielen vor. Die Teilnehmer waren sichtlich erfreut über die gegebenen Anregungen. Freunde der 3ugend und d^S Familienlebens werden es nicht bereuen, wenn sie einen Abend lang Pastor 3 ahn als Lehrer und Leiter zu sich rufen.

* Großen-Linden, 20. Hov. 3m Gottes- Hause wurde ein FilmGlaube und Hei- m a t", nach dem gleichnamigen Drama von K. Schönherr, vorgeführt. Der Ortsgeistliche, Pfarrer Schultheiß, wies am Anfang auf die Be­deutung des Films hin und gab einige kurze Erklärungen. Die Vorführung hinterließ bei den Besuchern einen starken Eindruck.

L a n g - G 0 n s, 18. Hov. Einen gut be­suchten Lichtbildervortrag veranstaltete der hiesige Kriegerverein. Leutnant z. S. a. D. Reuhel (Friedberg- behandelte in einem zweistündigen Vortrag die Taten der bei Kriegs­ausbruch im Ausland befindlichen Teile der deutschen Kriegsmarine, sowie der als Hilfs­kreuzer tätigen Schiffe der Handelsmarine. Der Vortrag fand lebhaften Beifall.

* Lang-Gön s, 21. Hov. Vorgestern nach­mittag wurde die von der Firma M a g i r u s gelieferte 12 Meter hohe, fahrbare mecha­nische Feuerwehrleiter in Anwesenheit des Bürgermeisters und einiger Gemeinderats­mitglieder als Vertreter der Gemeinde, einer Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr und eines Vertreters der liefernden Firma durch Kreis­feuerwehrinspektor D i ck 0 r 6 nach Vornahme der vorgeschriebenen Belastungsproben abgenommen und dem Bürgermeister für die Gemeinde über­geben. Die Belastungsproben haben allen An­forderungen entsprochen.

8 Alten-Duseck, 19. Hov. Am Samstag hat Lehrer Dr. M e u e r seine hiesige Schulstelle verlassen, um eine Lehrerstelle an der Heeres- fachschule in Gießen zu übernehmen. Dr. M e u e t hat feit Beendigung des Krieges an der hiesigen Volksschule gewirkt und sich während dieser Zeit sowohl wegen seiner hervorragenden pädagv- fischen Befähigung, als auch seines allezeit zu­vorkommenden Wesens die Anerkennung der gan­zen Einwohnerschaft erworben. Die Gemeinde sieht deshalb Dr. Meuer mit lebhaftem Bedauern aus dem hiesigen Schuldienst scheiden, und ihre besten Wünsche begleiten ihn nach seinem zu­künftigen Wirkungskreise. Dr. Meuer wird mit seiner Familie seinen Wohnsitz vorläufig am hiesigen Orte bei behalten.

H Lollar, 20. Hov. Am verflossenen Sams­tagabend gab der hiesigeTurn- und Ge­sangverein", de-'sen Betätigung nur auf dem letztgenannten Gebiete liegt, sein Winter- k 0 n z e r t. Die Veranstaltung stand unter einem harmonisch-einheitlichen Programmpunkt, den man unter dem MottoVaterland und Volk im Liede" ausdrücken kann. Der ChorDeutsch­land, dir mein Vaterland" und der Morgenruf von WengertWach auf" wurden mit Kraft und Frische vorgetragen. Guter Ausdruck, pas­

sende Rhythmik und Dynamik suchten den geisti­gen 3nhalt der Volkslieder den Hörern zu ver­mitteln.Es seien genannt:Wie's daheim war, Der Mutter Lied, Unb als der Schlehdorn hell erblüht, Es haben zwei Blümlein ge- blühet". Besonders gefielAn den Abendwind", das unter anderen Liedern von dem Chorleiter Lehrer Eberle selbst vertont ist. Vor allem hervorzuheben ist noch die Bestimmtheit der Einsätze. Der Verein kcmn den Abend wieder als einen Erfolg buchen. Die KapelleLyn- k e r hatte sich in der Auswahl ihrer Ton- stücke dem Programmgedanken gut angepaht. Die Aufzählung einiger Kon ertstücke möge dies bar tun:Vom Rhein zur Donau", Behüt' dich Gott (Paraphrase von Girbach), Dorn­röschens Brautsahrt (v. Rhode), Der Rose Hochzeitszug (v. 3essel), Deutschlands Sonnen­wende" (v. Strahmann). Ein besonders aus­geglichenes Zusammenspiel und höchste Klang- reinheit zeigte das erstgenannte Potpourri. Die Kapelle muhte sich zu etlichen Zugaben ver­stehen. Rach dem gesanglich-musikalischen Teil folgte noch ein flottes, heiteres Theaterstück. Der Pflege der Geselligkeit, worauf der Vor­sitzende, Eisenbahnassistent H a r b u s ch , schon in* seiner Ansprache hingewiesen hatte, wurde dann noch manche Stunde gewidmet.

u. Beltershain, 19. Hov. Daß bei einem Hnglüd noch Glück sein kann, zeigte sich hier am Samstag. Ein Landmann kam mit seinem Gespann vom Feld, das Geschirr der Pferde war wahrscheinlich in Einordnung geraten, so daß er die Herrschaft über die Tiere verlor und diese mit dem Wagen die stark abschüssige Straße ins Dorf hinunterrannten. Der Besitzer konnte noch abspringen, das Fuhrwerk raste in einen Hof, die Deichsel stieß in die Wand des Wohnzimmers ein Loch, drang durch und zerstörte nicht nur Wandbekleidung, Lehn- bank und Tisch, sondern rannte noch ein Loch in die Zimmerdecke. 3m Augenblick zuvor hatten Kinder spielend am Tisch gesessen: wären sie von der Mutter nicht zufällig gerade weggerufen worden, so hätte sie im Zimmer das ilnglüd überrascht. Die Zerstörung sieht aus, als wäre ein Grgnatstück hineingeschlagen. Der Land- mann und seine Pferde, die an der Wand zu­sammenstürzten, haben keinen dauernden Schaden erlitten: der Sachschaden kann durch die Haft­pflichtversicherung gebedt werden.

+ Grünberg, 19. Hov. 3n der Rächt zum Samstag wurde hier in dem Geschäft des Kauf­mannes August Schlosser in der Frankfurter Straße ein Einbruch verübt. Die Diebe sind von dem hinter dem Hause gelegenen Kirchen- plah aus über die Hofmauer gestiegen, haben an der Hintertüre eine Glasscheibe eingebrüdt und konnten so die nur mit einem Riegel ver­schlossene Tür leicht von außen öffnen. Bei ihrem weiteren Vordringen haben sie sich in ähnlicher Weise den Eingang zum Laden verschafft. Hier haben sie allerlei Bekleidungsstüde (Mäntel, Röcke Hosen, Windjacken und Llnterhosen) zu­sammengerafft und in einen großen Pappkarton gefüllt, nachdem sie dessen Inhalt, der aus künst­lichen Blumen bestand, auf den Boden geschüttet hatten. Der Wert der gestohlenen Gegenstände dürfte zwischen 250 und 300 Mk. betragen. Den Ausgang nahmen die Diebe durch die Vorder- türe auf die Frankfurter Straße. Der Diebstahl ist der Polizei gemeldet.

ch Grünberg, 21. Nov. Der vor einigen Wochen hier neu oelcbte Obst-undGarten- bauverein hielt dieser Tage seine erste größere Versammlung mit Vortrag ab, wozu Direktor Trautmann vom hiesigen Land­wirtschaftsamt als Redner gewonnen war. Rach kurzen Degrüßungsworten des Vorsitzenden. Land­wirtschafts-Assessor Dr. Bocher, sprach Direktor Trautmann in längeren Ausführungen über das Thema:Warum und wie dünge ich meinen Garten und meine Obstbäume?" Er zeigte zu­nächst an Hand einiger Tafeln den Hährstoff- entzug durch die Ernte und damit den hierdurch notwendig werdenden Ersah durch Düngung, wenn die Ernten auf der Höhe bleiben sollen. Bei der Besprechung der für den Obst- und Gartenbauer in Betracht kommenden Düngemittel unterschied er zwischen natürlichem und künstlichem Dünger und zeigte in klarer Weise die überragende Be­deutung der natürlichen Dünger, insbesondere des Stallmistes. Zur Ergänzung und weiteren Erhöhung der Ernteerträge nannte er dann die wichtigsten künstlichen Düngemittel. Eingehend wurde dann die Bedeutung des Kalkes als Rähr- stoff und darüber hinaus als Dodenverbesse- rungs- und -desinfektionsmittel erörtert. Hach weiteren Angaben über die Menge der zu ver­wendenden Düngemittel und die Zeit ihrer An­wendung schloß er seine Ausführungen mit dem Wunsche, daß die Mitglieder des Vereins ihre Freude am Obst- und Gartenbau behalten und diese auch ihren Kindern übereignen möchten. Die sehr interessanten und allgemeinverständ­lichen Ausführungen fanden starken Anklang. 3n der anschließenden Aussprache wurden in erster Linie noch Fragen der Düngung im einzelnen geklärt. Hach Dankcsworten für den wertvollen Vortrag des Direktors Trautmann machte der Vorsitzende noch darauf aufmerksam, daß im Frühjahr ein gemeinsamer Rundgang der Ver­einsmitglieder unter Führung eines praktischen Ol stbaufachmannes unb ferner, wie bereits in diesem Herbst, eine gemeinsame Schädlingsbe­kämpfung und ülmpfropfung beabsichtigt ist. Er wies ferner darauf hin, daß in diesem Winter noch drei Vorträge geplant seien, und xtoar überSchädlingsbekämpfung im Obst- und Gar­tenbau",Sortenwahl im Obstbau" undBlumen­zucht in Haus und ©arten. Mit der Bitte und dem Wunsche, daß sich die Mitglieder sowohl an der Durchführung aller praktischen Arbeiten, als auch an den Vorträgen wieder zahlreich betei­ligen möchten, schloß der Vorsitzende die Ver­sammlung.

Schach-Ecke.

Bearbeitet von W. Orb ach.

Alle für die Redaktion bestimmten Mit­teilungen, Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion desGießener Anzeigers".

Problem Nr. 239.

Don 3. 3espersen.

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Schwarz, d e

a b

c

d e f g

Weiß.

Weiß zieht und seht in drei Zügen matt.

Weiß: 8 Steine. Kh8; Dbl; Tfl; Le7; h3; Sc2; Bd5; f3.

Schwarz: 5 Steine. Kf4; Lai; Bb2, c4, f2.

Partie Nr. 167 und 168.

nachstehend zwei Partien aus der Holländer Phase des Weltmeisterschaftswettkampfes.

Die 20. Partie.

Spanisch.

Weih: Dogoljubvw.

Schwarz: Aljechin.

I.e2-e4, e7-e5 2. Sgl-f3, Sb8-c6. 3. Lfl-b5. a7 - a6. 4. Lb5-a4, d7-d6. 5. c2-c3, Sg8-f6. 6. 0-0, Lc8-d7. 7. d2-d4, Lf8-e7. 8. d4-d5, Sc6-b8. 9. La4-c2, Ld7-g4. 10. c3-c4. Sb8-d7. 11. Sbl -c3, Sd7-f8. 12. H2-H3, Lg4-d7. 13_.Sf3- el, g7 -g5 (Führt für beide Teile zu einem äußerst verwickelten Spiele). 14. Lclxgb, Th8-g8. 15. f2- i4, eöxt4. 10. Lg5xf4, Ld7xh3. 17. c4c5, 818- g6. 18. Lf4-h2, Sg6-h4. 19. Lc2-a4, Ke8-f8. 20. Ddl d2, Tgä-gO. 21. Kgl-hl, Tg6-g2. 22. Selxg2, Lh3xg2+. 23. Khl-gl, Sf6-g4. 24. Dd2-14, Sg4-e5. 25. Df4-h6 + , Kf8-g8 26. Lh2xe5.d6.xe5 27.Tflxf7,Le7xc5-t. 28 Kgl- h2, Kg8xf7 29 Dh6xh7 + , Kf7-f8. 30. Dh7- HS+, Kf8-f7. 31. Dh8-h7+, Kf7-f8 32. Dh7- +, K18-f7. 33. d5-d6!, c7xd6. 34. Dh6-h?+, K17-18. 35. Dh7-h8+, K18-f7. 36. Dh8-h7+, Kf7-f8. 37. Dh7-h6+, Kf8-f7. 38. La4-b3 + , (Weih verschmäht zu Unrecht das Remis durch ewiges Schach) 38. . . , Kf7 ed. 39. Lb3 e6. Sh4 f3+. 40. Kh2xg2, Dd8-g5+. 41 Dh6xg5, Sf3x g5. 42. Leö-f5; KeS-f7. 43. Tal-fl, Kf7-g7. 44.Sc3-d5,a6-a5. 45. Kg2-g3, Ta8-f8. 46 Tfl hl. Ti8-g8 47. Thl-fl, Tg8-f8. 48. Tfl-hl Remis durch Zugwiederholung.

Die 21. Partie.

Indisch.

Weih: Aljechin.

Schwarz: Dogoljubvw.

1. d2d4, Sg8. 2. c2-c4, e7-e6. 3. Sbl c3, Lf8-b4. 4 Ddlb3. c7-c5 5. d4xc5. Lb4X c5 (Vesser ist an dieser Stelle 8c6). 6. Sgl -f3, d7 d5. 7. c4xd5, e6xd5. 8 Lei -g5, Lc8-c6. 9. Lg5x f6, g7xf6 (Diese Schwächung des schw. Königs­flügels macht sich bald unangenehm bemerkbar). 10 O-O-O, Sb8-d7. 11. Sf3-d4, 0-0. 12. c2- e3. Ta8-c8. 13. Kcl-bl, Sd7-e5. 14. Sd4xe6, 17xe6. 15. Lfl-e2, Kg8-h8. 16. f2-M, Se5-c6. 17. 14-f5! (Demoliert daS Zentrum des Hach- ziehenden) 17..., Lc5xe3. 1^. I5xe6, d5d4. 19.Sc3-d5. Dd8-e8. 2O.Sd5xe3, d4xe3.2l Db3x e3, Sc6-e5. 22. De3-h3, Tc8-c6. 23. Le2-b5, De8g6-4-- 24. Kbl-al, Tc6-c7. 25. Lb5-d7, Tf8-d8. 26. Tdl-cl, Tc7xcl+. 27. Fhlxcl, Dg6- g5. 28. Tel -dl, Se5-c6. 29 a2-a5, Dg5- e5 30. Dh3-f3, Td8-b8. 31. Df3-f2, Sc6-e7. 32.Td 1 - el, De5 - g5. 33. Df2xa7,Tb8 - g8.34. Da7 - d4. Tg8g6. 35. g2 g3, Dg5a5. 36. Tel - 11, Kh8-g7 37. Tfl-cl, Da5-e5 38. Dd4-b4, Se7- d5 39. Db4xb7 (Vogoljubow, um drei Bauern im Rückstand, hätte die Partie ruhig aufgeben können) 39 ..., Kg7-h6. 40. Db7-b3, Igö-gS. 41. Tel- c5, De5-el+. 42 Kal-a2. Sd5-e7. 43 Db3-f3, Tg8-g6. 44. Df3-f4+, Kh6-g7. 45. D14-d6, Se7-g8. 46. Ld7-a4, Kg7 - h8. 47. Tc5-c8, Tgö- g7. 48. e6 e7, Delxe7. 49. Dd6xe7 (aufgegeben, da nach dem Austaufch auf g8 die weihen Freibauern entscheiden)

Losung des Problems Hr. 235.

Don K. Erlin.

1. Ld8-c7!, Ke3xd4 2. c2-c3+ usw.

1...... Lc6-d5 2. Lc7-f4+ u>w.

1...... Lc6 beliebig 2. Td4xe4+ ulw.

1......Lgl-12 2. Td4-d3+! ufto.

1......Lgl-h2 2. Ld8xb6 usw.

Eine hübsche Aufgabe.

Nie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktionStisch.

Schwieriger Fall.

Neulich wartete ich auf einen Stadtbahnzug. Da höre ich eine kindliche Stimme:

Papa, da ist eine Woael"

Man sagt nicht Woge, sondern Waage!"

Papa gib mir einen Groschen ich möchte mich wagen!"

Man sagt nicht wagen, sondern wiegen!" So, Papa jetzt habe ich mich fein geroiegt." Man sagt nicht gewiegt, sondern geroogcnl" Ach, Papa, schau! Da ist noch eine Woge!"

(Lust. Bl.)

*

Interpunktion.

Der Lehrer hat mit den Jungen über Interpunk­tionen gesprochen.

Er fragt nun:Hans, wenn du den Anfang des Liedes schreibst: ,AIs die Römer frech geworden, zogen sie nach Deutschlands Norden', was kommt dann hinter .geworden' und hinter .Norden'?"

Simserimserimfimfim!" (Lust. Bl.)

* Quedborn, 21. Hov. Der hi.sige Ge­sangvereinIugendtreu" beschloß, das Dundesfest des Sängerbundes C h a t t i a" nicht am 6. Juli, wie be'anntgcgeben wurde, sondern am 29. Juni 1930 zu begehen. Da­mit verbindet der Verein das Fest seines 50jäh- rigen Bestehens.

s. Hie der-Dessingen, 21. Hov. Am Sonntag wurde der älteste Einwohner unseres Ortes, der 86jährige Heinrich Roth HL, zu Grabe getragen. Da er auch in der Umgebung weit und breit bekannt war, erwies ihm ein sehr zahlreiches Trauergeleite die letzte Ehre, darunter auch der hiesige Krie­gerverein. Der Vorsitzende Loh legte am Grabe einen Kranz nietet und hob hervor, daß der Ver­storbene stets ein treues Mitglied des Vereins gewesen sei. Obwohl er gedient hatte, konnte er den Krieg 1870/71 infolge eines Unfalls nur im Fahrdienst mitmachen.

O Holzheim, 19. Hov. Bei der Wald- t r e i 5 i a g b, die auf zweimal durchgeführt wurde, war das Ergebnis 38 Hasen und 8 Rehe.

Arnsburg, 21. Hov. Auf der gräflich solms-laubachischen Jagd im hiesigen Revier wurden 26 Hasen und 11 Fasanen, zur Strecke gebracht. Auf der gräflichen Jagd im Revier Feldheim (bei Hungen- wurden 72 Hafen, 19 Rehe, 3 Fasanen erlegt. (Dieses Re­vier ist nach einem ausgegangenen Dorfe Feld­heim benannt, dessen Jagd früher dem Kloster Arnsburg zustand. Die Mönche übten bis 1802 die Jagd selbst aus.)

Kreis Friedberg.

2$. Dad-Rauheim, 19. Hov. Auf einer Reise ist in Freiburg im Alter von 65 Jahren unerwartet Sanitätsrat Dr. Hirsch von hier gestorben. Mit ihm ist einer der bekanntesten und am längsten hier ansässigen Badeärzte dahin­gegangen. Er war ein kenntnisreicher Fachmann auf dem Gebiete der Herz- und Gesähkrankheiten und hat in Wort und Schrift auf Kongressen und in mediz'.n.schen und balneologischen Zeitschristen eine wirkungsvolle Propa­gandatätigkeit für' das Bad entfaltet. Außer den wissenschaftlichen Beiträgen in den verschiedensten Fachblättern entstammen seiner

Feder auch mehrere populär-wissenschaftliche Schriften, von denen das WerkchenDie Dad- Rauheimer Heilquelle und ihre Wirkungen" besonders verbreitet ist. Große Verdienste hat sich Sanitätsrat Dr. Hirsch auch im Kurver- waltungsausschuß und in der Der - kehrskommission um das Bad erworben. In beiden Körperschaften trat er mit beson­derem (Nachdruck immer dasür ein, daß Bad- Hauheims Ruf al; Heilbad erhalten bl:i':e. Die Israelitische Kinderheilstätte, der Sanitätsrat Dr. Hirsch selt ihrer Gründung im Jahre 1891 als großer Klnder.reund Vorstand, hat unter seiner Leitung einen beachtlichen Auf­schwung genommen. Der Verstorbene war, was besondere Hervorhebung verdient, ein großer Förderer der Sportsache. Er war bis zu seinem Tode Mitglied der Altersriege des Turnvereins 1860 und hat außer dem Turnen vor allem auch den Wandersport eifrig gepflegt. Durch Vor­träge im Turnverein und im Taunusklub suchte er immer wieder weitere Kreise von dem gesund­heitlichen Wert des Turnens und des Wan­derns zu überzeugen. Sanitätsrat Dr. Hirsch war in sportärztlichem Sinne schon tätig, lange bevor man vom Sportarzt sprach: vor Jahr­zehnten bereits forderte er in Wort und Schrift die Leibesübungen auch für das weibliche Ge­schlecht. Der Heimgegangene entstammt einer an­gesehenen Friedberger Familie.

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