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Aus der Provinzialhauptstadt

1929.

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ordent- unserer

in Köln Heinrich

50 Pf.), ermöglicht allen den Besuch dieses Volks- konzertes.

Gießen, den 20. Sinti

Pros. Dr. Borgmann.

Zum 60. Geburtstag.

glücklich sein heißt auch - keine Hühneraugen haben.

Und dafür sorgt

XebetvoM

Hühneraugen . Lebewohl und Lebewohl. Ballenscheiben Blechdose (8 Pflaster) 75 Pf., Lebewohl-Fußbad gegen empfindliche Füße und Fuß­schweiß, Schachtel (2 Bäder) 50 Pf., erhältlich In Apotheken und Drogerien. Sicher zu haben: Med.-Drogerie Haus Hindenburg; Seltersweg 68a; Löwen-Drogerie W. Kilbinger Nachf., Seltersweg 79a; H. Noll, Ludwlgs- platz-Drogerie u. Neustadt-Drog., Drog. O. Wlnterhoff, Kreuzplatz 9/10.

geboren; 1864: der Kunsthistoriker

Wölfflin in Winterthur geboren; 1919: Versen­kung der in der Bucht von Scapa Flow internierten deutschen Kriegsschiffe.

bei musikalischen und deklamatorischen Darbie­tungen, bei frohem Lied und heiterer Rede bis in die späten Abendstunden zusammenhielt. Ein Rundgang durch den mondhellen Klosterhof mit seinen wunderbaren, stimmungsvollen Sil­houetten zeigte, welch' köstliches und unersetzliches landschaftliches Kleinod wir an unserem Schiffen­berg haben, und das schmelzende Lied einer Rachtigall im nahen Walde war den letzten Heimkehrenden ein poetisch-romantischer Ab- schiedsgruh, der noch lange in ihren Herzen nachklingen wird. H. R.

Daten sür Freitag, 21. Juni.

1819: der Komponist Jacques Offenbach

kh Kann wirklich Bezeugen dop TfPorUn ifoifo Ich mit Obermeyers Medizinal CTvttUuU unreinen SeinF ifcmmersp^

keS an den Redner seitens deS Vorsitzenden der Heimat-Vereinigung Schiffenberg, Forstrat Ri­co l a u s, gab der Vorsitzende des Verschöne­rungs-Vereins, Geh. Rat Prof. Dr. Haupt, seiner Freude darüber Ausdruck, daß sich end­lich eine Vereinigung gebildet habe, die es sich zur Aufgabe mache, sich des Schiffenbergs und seiner schönen Umgebung ganz im Sinne des Verschönerungs-Vereins anzunehmen und dazu beizutragen, daß diese landwirtschaftliche Perle unserer Umgebung für alle Kreise unserer De- völkerung stets zugänglich bleibe. Er wies auf die Vedeutung des Schiffenbergs für Stadt und Land und ganz besonders auch für die Uni­versität hin. Weiter gedachte er mit herzlichem Danke der Tätigkeit des derzeitigen Schriftfüh­rers der Vereinigung, Rektors i. R. D. M ü l - ler, der sich vor Jahren mit aller Energie für die Interessen der Bürgerschaft am Schiffenberg eingesetzt hat. Auch gab er seiner Freude darüber Ausdruck, daß ein Rachkomme aus einer der Familien, die seinerzeit ihre Namen mit unter die Stiftungsurkunde gesetzt haben, der Ver­sammlung beiwohnte. Geh. Rat Haupt regte weiterhin an, man solle eine Sammlung der vorhandenenSchisfenberg-Litera­tur" Gedichte, Briefe, Aufsätze, Bilder usw. veranstalten und gelegentlich der im nächsten Jahre stattfindenden großen Gedenkfeier ver­öffentlichen.

An die Gedächtnisfeier schloß sich ein geselliges Beisammensein im festlich hergerichteten Saale und auf der Terrasse an, das die Teilnehmer

BorrroLizerr.

Tageskalender für Donnerstag: Gießener Konzertoerein: Volkskonzert, 20 Uhr, in der Neuen Aula der Universität. Liebigshöhe: 3. Abonnementskonzert, 20 Uhr. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Dr. Bessels Verwandlung".

Das Volkskonzert des Konzert­vereins, das heute um 20 Uhr in der Neuen Aula der Universität stattfindet, ist so schreibt man uns insofern von besonderem Interesse, als selten gehörte vorklassische Musik für kleines Or­chester bzw. Soloinstrumente gespielt wird. Der So­listin, Frl. Elisabeth D i e f f e n b a ch aus Darm­stadt, geht ein sehr guter künstlerischer Ruf voran. Die Leitung des Konzertes liegt in den Händen unseres Universitäts-Musikdirektors Dr. St. Te> m e s v a r y , das Orchester wird von dem Collegium musicum der Universität gestellt. Der geringe Ein­trittspreis, 80 Pf. (für Studenten und Schüler

Auch Herr Dr. med. S. in L hat mit Obermeyer'« Modi- zinal-Herba-Seile bei un­reinem Teint und Sommer­sprossen prächtige Erfolge erzielt. St. RM -.65. 30°/0 verstärkt Präp.RM 1..Zu«

Nachbehandlung ist Herba-Creme besonders zu em­pfehlen. Zu haben in allen Apoth. Drog. und Pari-

bis in hohes Alter geistig und körperlich rüstigen Mann, der als Praktiker und als wissenschaft­licher Gutachter zahlloser schwieriger Fälle einen gleich guten Ruf genoß, hat Wilhelm Borgmann die Liebe zu seinem Berus geerbt. Sein Vater war ihm zugleich auch Lehrherr während seiner dem Studium vorangehenden forstlichen Vorlehre, und hat ihm die Augen für dir klaren Linien forstlichen Denkens und der alten forstlichen Tra­dition frühzeitig geöffnet. Die ihm so vorgezeich- neten Wege ist Borgmann in zielbewußtem Aus­bau sein ganzes Leben hindurch weitergeschritten.

Das Studium führte Borgmann zuerst auf die preußische Forstakademie Eberswalde, dann auf die Llniversitäten Berlin, Freiburg, München. 1895 wurde er zum preußischen Forstassessor er­nannt und promovierte 1897 zum Dr. oec. publ. an der Staatswirtschaftlichen Fakultät München. 1897 bis 1909 war er Hilfsarbeiter in verschie­denen Stellungen in den Lehrrevieren der preu­ßischen Forstakademie Eberswalde und dort zu­gleich auch Dozent. 2m Fahre 1909 verlieh er für kurze Zeit die wissenschaftliche Laufbahn und ver­waltete als königlich preußischer Oberförster das Revier Castellaun, Bezirk Koblenz. 1911 wurde er als ordentlicher Professor an die sächsisch« forstliche Hochschule zu Tharandt berufen und blieb dort bis 1917, wo er einem Ruf an unsere Lanüesuniverfität Folge leistete.

Borgmann hat als Vertreter der forstlichen Be­triebslehre, insbesondere der Zuwachslehre und Statik, und als einer der bedeutendsten Vorkämpfer der Preßler-Judeich-Heyerfchen Bodenreinertrags­lehre eine sehr rege literarische Tätigkeit entfaltet. Seine zahlreichen Veröffentlichungen, die schon seit 1897 in der Zeitschrift für Forst- und Jagdwesen, im forstwissenschaftlichen Zentralblatt, besonders auch im Tharandter forstlichen Jahrbuch zu finden sind, geben einen Beweis davon. Er war Mitarbei­ter an der achten Auflage des Neudammsr forst­lichen Lehrbuchs und an der dritten Auflage von Loreys Handbuch der Fortwifsenschaft. 1.920 er­schien seine Neubearbeitung des Buches: Begrün­dung und Erziehung von Holzbeständen; 1927 gab er die fünfte Auflage des Forstschutzes von Heß-Beck neu heraus.

Einen besonderen Ruf genießt Borgmann durch seine ungewöhnlichen pädagogischen Fähigkeiten, und jeder Forststudent, der zu seinen Füßen saß, hat einen nachhaltigen Eindruck für sein ganzes Leben mitgenommen. Die von ihm geleiteten jährlichen Studienreisen sind bekannt. Er genießt wegen seiner steten Hilfsbereitschaft und seinem weitgehenden

Verständnis für studentische Angelegenheiten eine außerordentliche Verehrung.

Gr krönte seine Lehrtätigkeit aber dadurch, daß er sich, schon kurz nachdem er hierher berufen war, für den Ausbau unseres an hohen Tradi­tionen reichen Forstinstituts, des ältesten Lehr­stuhls der Forstwissenschaft an einer deutschen Universität, mit seiner ganzen Persönlichkeit cin- setzte. Es gelang ihm, 1920 von der hessischen Regierung zum Ausbauleiter ernannt zu wer­den, und nur seiner »rastlosen und restlosen" Tätigkeit ist es zu verdanken, daß das _ Forst- institut im Vorjahre in sein neues, würdiges Heim einziehen konnte, und daß durch die Ein­richtung von drei neuen forstlich-naturwissenschaft- lichen Abteilungen die Basis sür regste wissen­schaftliche Arbeit geschaffen ist. Was Borgmann für den Ausbau des Forstinstituts geleistet hat, kann nur der ermessen, der weih, mit welchen außerordentlichen Widrigkeiten er zu kämpfen hatte. Und die ganze hessische forstliche Welt ist ihm zu Dank verpflichtet, daß er unseren forst­lichen Lehrstuhl nicht nur erhalten, sondern auch in einer Weise gefördert hat, die man noch vor kurzer Zeit nicht für möglich gehalten hätte.

Bei einer Würdigung von Borgmanns Tätig­keit als Forstmann muß auch noch darauf hin- aewiesen werden, daß er als Gutachter und Taxa­tor in weiten Grenzen Deutschlands einen außer­ordentlichen Ruf genießt. Zahllose schwierige Fälle sind von ihm bearbeitet und geklärt worden. So hat er erst im vergangenen Frühjahr im Auf­trage einer deutsch-holländischen Gruppe ein gro­ßes'Oedlandgebiet in Südfpanien bereist, das auf sein entscheidendes Gutachten hin angekauft wurde und in forstliche Kultur genommen wird.

Zum Schluß sei noch erwähnt, daß Pros. Dr. Borgmann auch im öffentlichen Leben unserer Stadt eine Roll« spielt. Ec ist seit 1923 Stadt­verordneter und hat sich durch rege Tätigkeit in zahlreichen Ausschüssen ausgezeichnet. Beson­dere Verdienste hat er sich um die Pflege und Entwicklung unseres Stadtwaldes erworben, dem naturgemäß stets seine ganz besondere Liebe und Aufmerksamkeit gehörte. Möge es dem ver­dienten und geschätzten Gelehrten und Forstmann noch lange vergönnt sein, in gleicher Rüstigkeit wie bisher weiter wirken zu können.

Schiffenber gseier.

Bei herrlichstem Sommerwetter fand am Mon­tag auf dem Schiffenberg eine von der Heimat- Vereinigung Schiffen berg veranstaltete schlichte Gedenkfeier an die vor 800 Jahren, am 17. Juni 1129, erfolgte Gründung des Klo­sters statt. Eine stattliche Schar von Freunden des Schiffenbergs, bis Lich und Laubach hin, hatte sich auf dar Terrasse, im Hose und in den blumengeschmückten Räumen der Dömäne ein­gesunden. Da sich der Saal für die Veranstaltung als zu klein erwies, wurde der im Mittelpunkte der Feier stehende Vortrag des ^.lniversitäts- Bibliothekars Dr. Walbrach über Ent­stehung und Geschichte des Klosters in der Kapelle gehalten. 2n fesselnder Weise wußte Dr Walbrach den Tellnehmern ein Lebens­und Schicksalsbild des Klosters zu geben, von jenem denkwürdigen 17. Juni 1129 an bis zur Jetztzeit, vom Schalten und Walten der Mönche und Komthurleute im Kloster bis zur säst 100- jährigen Tätigkeit der Familie L y n ck e r in der hessischen Domäne. Rach Worten herzlichen Dan­

Die Direktion

Hartman n. Oesterlink. Wrede.

** Von einem Motorradler umge­rannt. Als gestern gegen 17 Uhr eine ältere Dame an der Straßenbahnhaltestelle Kaiserallce-Ludwias- platz einen Wagen der Elektrischen besteigen wollte, wurde sie von einem Motorradler angewhren und zu Boden geworfen. Hierbei erlitt die Bedauerns­werte einen Bruch des rechten Unterschenkels, der ihr Ueberführung, nach erster Hilfeleistung durch die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz, zur Chirurgischen Klinik notwendig machte.

** Zusammenstoß zwischen Motorrad undPersonenauto. Der in Eckartsborn, Kreis Büdingen, wohnende Zahntechniker Heinrich Jakob befand sich gestern gegen 13 Uhr mit seinem neun- jährigen Söhnchen auf dem Motorrad auf der Fahrt von den Gießener Kliniken nach seinem Wohnort In Klein-Linden wollte er ein ebenfalls aus der Richtung Gießen fahrendes Personenauto auf der vorschriftsmäßigen Seite überholen. In diesem Augenblicke wurde der Kraftwagen, der einem Ber­liner Herrn gehört und auf der Fahrt nach Koblenz war, jedoch den rechten Weg verfehll hatte, plötzlich nach links gesteuert. Hierdurch fuhr der Motorradler das Auto an, wobei sich der bedauernswerte Mann schwere Schnittwunden am Arm zuzog, während das Kind zum Glück mit leichteren Verletzungen im Gesicht davonkam. Nach erster ärztlicher Hilfe wurde der Verunglückte der Chirurgischen Klinik zugeführt. Das Kind wurde von dem Autolenker in seinem nur leicht beschädigten Wagen nach Eckartsborn ver­bracht. Das Motorrad wurde stark beschädigt. Die Untersuchung des Vorfalles wurde alsbald aufge­nommen.

** Abonnementskonzert unserer Militärkapelle. Das zweite Konzert in dem Zyklus der Abonnementskonzerte unserer Militärkapelle unter der Leitung des Obermusik­meisters L ö b e r war für die Kapelle wiederum ein starker Erfolg und für die Besucher ein seh« erfreulicher musikalischer Genuß. Mit der Wie­dergabe von Kompositionen von Beethoven, Wagner, Lortzing, Suppe, Blon, Ochs, Kempsert, Oload, Manfred und Propricht, sowie mit zahl­reichen Einlagen errang sich die Kapelle erneut starken Beifall als Anerkennung für ihre vor­trefflichen Leistungen. Für das dritte Abonne­mentskonzert, das heute, Donnerstag, abend auf der Liebigshöhe stattfindet, sind u. a. vorge­sehen: Die OuvertüreDer Wildschütz",Die Krondiamanten", die FantasienDas Rheingold" i undFriedericke", außerdem wird Feldwebel W a n i tz e k das 9. Konzert für Violine und Obergrenadier Dauer ein Tylophonsolo zum Vortrag bringen. Den Schluß bilden ein ©tu» dentenliederpotpourri, ein Strauhscher Walzer sowieBabys Wachtparad«".

** Auftrieb auf dem heutigen Frank- f u r t c r Schlachtviehmarkt: 952 Kälber, 43 Schafe, 671 Schweine.

Weitere Lokalnachrichten im 2. Blatt

Berliner Börse.

Berlin, 20. Juni. (WTB. Funkspruch.) Die Tendenz im heutigen Vormittagsverkehr ist noch nicht genau erkennbar, sie scheint aber nicht un­freundlich zu sein. Anregende Momente liegen nicht vor, Geschäfte sind bis jetzt noch nicht zustande ge­kommen. Man taxiert Farben 256,5 bis 257.

Mische Central Menhredit - AhHesellsM

Das mit Zustimmung der Aufsichtsbehörde den Inhabern unserer 3% und 4%igen.£ommunal-Obli- gationen gemachte Abfindungsangebot (bekanntgemacHt im Deutschen Reichsanzeiger und in der Berliner Börsen-Zeitung vom 11., 12. und 13. März ds. Js.) gilt jetzt als von allen Gläubigern angenommen da nach Feststellung der Aufsichtsbehörde noch nicht 0,7% der Gläubiger dem Angebot widersprochen hat.

Dem Abfindungsangebot gemäß entfallen auf die

alten 3$ und 4°|0igen Communal-Obligationen

alter Währung

10% des Nennbetrages in neuen

43|4°|oigen Liquidations-Kommunal-Schuldverschreibungen

verzinslich vom 1. Januar 1928 ab und einlösbar mit 104%.

Die Liquidations-Schuldverschreibungen sind eingeteilt in Stücke zu 5000, 2000, 1000, 500, 200, 1Ö0 und 50 RM? Für Beträge unter 50 RM. werden Certifikate in Stücken zu 30 und 10 RM. ausgegeben. Die jszo/jgen Jahreszinsen der Liquidations-Schuldverschreibungen sind jeweils am 2. Januar nachträglich zahlbar. Die Jahreszinsen für 1928 werden bei Aushändigung der Liquidations-Schuldverschreibungen bezahlt. Die Certifikate sind ebenfalls mit 4%% verzinslich, die Zinsen werden jedoch nicht jährlich, sondern zu­züglich 6% Zinseszinsen für das Jahr erst bei Einlösung der Certifikate ausgezahlt. Certifikate über zus. 50 RM. oder ein Vielfaches davon können in Schuldverschreibungen umgetauscht werden.

Die Schuldverschreibungen und Certifikate werden jährlich mit mindestens 1,6% des Gesamtbetrages zuzüglich der durch die fortschreitende Tilgung ersparten Zinsen ausgelost, so daß die Rückzahlung in längstens 30 Jahren vom 1. Januar 1928 ab beendigt ist. Die planmäßigen Auslosungen finden jährlich im November statt. Für die Jahre 1928,1929 und 1930 erfolgt eine gemeinsame Ziehung im November 1929. Bei dieser werden außer dem planmäßigen Tilgungsbetrage von zusammen 744680 RM. weitere 1675680 KM. zur Auslosung kommen. Die Rückzahlung der ausgelosten Stücke erfolgt mit 104% an dem auf die Ziehung folgenden 2. Januar, und zwar erstmalig am 2. Januar 1930.

Die Einführung der Liquidations-Kommunal-Schuldverschreibungen an der Berliner Börse wird alsbald beantragt werden.

Wir fordern hiermit die Inhaber der 3% und 4%igen Communal-Obligationen auf, ihre Obligationen bei uns einzureichen, um dagegen die neuen Schuldverschreibungen bzw. Certifikate in Empfang zu nehmen. Beizufügen ist ein nach Jahrgang und Nummern arithmetisch geordnetes Verzeichnis auf den dazu be­stimmten Einreichungsformularen. Diese werden kostenfrei von uns ausgegeben und aufVerlangen zugesandt.

Die Einreichung der Communal-Obligationen hat

bei unserer Kasse in Berlin NW 7, Unter den Linden 48/49, zu erfolgen kann auch bei unseren bekannten Zahlstellen und anderen Bankfirmen stattfinden, wo auch die erforderlichen Formulare erhältlich sind. Die Versendung der Liquidations-Schuldverschreibungen an die Einreicher erfolgt bei uns kostenfrei.

Berlin NW 7, 15. Juni 1929.

Preußische Central - Bodenkredit-Aktien gesellschaf t

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Prof. Dr. Wilhelm Borgmann, licher Professor der Forstwissenschaft an Landesuniverfität, zugleich Dersuchsleiter der hes­sischen forstlichen Versuchsanstalt, feiert morgen, 21. Juni, feinen 6 0. Geburtstag.

Borgmann wurde auf der Klostermuhle Kla­renthal bei Wiesbaden geboren; seine eigentliche Heimat wurde aber Ober-Aula, ein idyllisch ge­legener kleiner Ort im Knüllgebirge, wo sein Vater als königl. preuß. Forstmeister ein auch für damalige Verhältnisse ungewöhnlich großes Revier verwaltete. Von seinem Vater, einem