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Hanaus Eiaisorgen.

WDR. Hanau, 18. Dez. Die neugewählte Stadtverordnetenversammlung hi.lt gestern ihre erste Sitzung ab. Der Verlauf der Sitzung zeigte, daß es für die Stadtverwaltung auherordentüch schwierig sein wird, mit dieser Versammlung zu arbeiten, d. h. Mehrheiten zu schaffen, um diese oder jene Vorlage durchzu­sehen. Auch die neue Stadtverordnetenversamm­lung hat die Magistratsvorlagen zur Deckung des städtischen Defizits abgelehnt. Es wird nunmehr nichts anderes übrig bleiben, als daß der ^Regierungspräsident eingreifen und die Deckungsmittel festsetzen muß. Ferner wurde ein kommunistischer Antrag, den Hauptunter- stühungsempfängern 30 Mk. und jedem Unter* haltungLberechtigten 10 Mk. als Winterbei * Hilfe auszuzahlen, mit 17 gegen 16 Stimmen obgelehnt. Während der Beratung dieses Antrags sand auf dem Marktplatz eine De* monstration der Erwerbslosen statt. Vach Veendigung der Stadtverordnetensitzung stürmte ein Teil der Demonstrierenden einigen Stadtverordneten nach, während der größte Teil von dem Schupoaufgebot aufgehalten werden konnte. Später bildeten sich auf dem Paradeplah verschiedene Gruppen, die von der Polizei zer* streut wurden.

Wirtschaft.

ElettriziiätZ - A. - &. Mitteldeutschland, Kassel.

3n der a. o. G.*V. vom 17. Dezember wurde die Erhöhung des Aktienkapitals von 100 000 Mark auf 24 Mill. Mk. beschlossen. Die neuen Aktien übernehmen gegen Einbringung ihrerClektrizitätsversorgungsein- richtungen die folgenden Unternehmungen: Zweckverband Lieberlandwerk Edertalsperre, be­stehend aus 12 Kreisen, die Kommunale Elektri­zitätsgesellschaft Fulda A.-G. und die Kreise Hanau, Marburg, Kirchhain, Rotenburg, Hers­feld, Rordheim und Einbeck. Von dem erhöhten Aktienkapital übernimmt des weiteren die Preu­ßische Elektriz.*A.-G. 26 v. H. und bringt die Elek­trizitätsversorgung des Kreises Franlenberg als Sacheinlage ein. Zu Anfang des neuen Jahres wird mit dem Vertritt weiterer Elek* trizitätsunternehmungen eine neue Er­höhung des Aktienkapitals vorgenommen werden. Der alte, für die vorausgegangene Studiengesell­schaft gewählte Aufsichtsrat ist zurückgetreten, und es wurde ein neuer Aufsichtsrat gewählt.

* Frankfurter Hypothekenbank. Dos Jnsti ut hat nunmehr vom Aussichtsministerium die Genehmigung erhal en. den Gläubigern der Kommunalrbligationen-Teilungsmasse ein Ab, in. dungsancevot zu machen. Dieses An^eirot sieht für die Inhaber der Vorkricgs-Kommunalobli. gotionen eine Ausschüttung von 5 v. H. in bar und 15 v. H. in 4 5^v. H.-Liquidationsgoldpfand* briesen der Dank vor, insgesamt also 2J v. H. der Goldmarkansprüche (bisher errechre.e Maximal­quote 13,68). Gleichzeitig sollen die Inhaber der Jnflationsserien (Reihe 3 und 5 der Papier* mark-Kommunal bl gati. ncn) eine Darabfindung in Höhe von 25 v. H. ihrer Goldmarkansprüche erhalten. Das Aufsichtsministe.ium hat den Zu* schuh der Dank zur Teilungsmasse der Kom* munaloöligalior.en, dessen Festsetzung bekanntlich noch hinausgeschoben war, nunmehr auf 230 000 Goldmark in Liquidationspfandbriefen fest­gesetzt.

Adam Opel, A. - G., Rüsselsheim. Wie dem W.T.D.-Handelsdienst mitgeteilt wird, ist die Adam-Opel-A.-G. zur Zeit mit einer Umstellung ihrer Detriebsemrichtungen beschäf* tigt, durch die man sich eine wirtschaftlichere Ge* staltung der Fabrikation im nächsten Jahre ver­spricht. Bei dieser Umstellung und der gleich­zeitig stattfindenden Inventuraufnahme werden einige tausend Arbeiter beschäftigt.

* 'Brauerei Henninger - Kempff- Stern A.-G., Frankfurt a. M. Für das Geschäftsjahr 1923/23 wird die Verteilung einer Dividende von wieder 10 Proz. auf die Stamm­aktien und 7 Proz. auf die Vorzungsaktien in Vorschlag gebracht. Die G.-V. findet am 28. Ja­nuar 1930 statt.

* Eisenwerke Gaggenau (A. - G., Gag­genau (Vaden). Die Gesellschaft hatte im Laufe dieses Jahres mit einer englischen Gruppe Verträge zur Veschaffung neuen Kapitals für die Durchführung der Sanierung abgeschlossen. In­folge der ungünstigen Entwicklung der Verhält-

Reue Bücher.

Eugen Diesel, Die deutsche Wand* lung. Das Bild eines Volks. 1. bis 5.Tausend. Ganzleinenband 8 Mark. I. G. Coita, Stuttgart und 'Berlin. (606.) Eugen Diesel, der Versasser des kulturhistorischen WerkesDer Weg durch das Wirrsal', unternimmt es, das deutsche Land und seinen Dau, die Landschaft, Stadt uni S ädt* chen, Stammes- und Reichsdeutsche mit ihren Eigenschaften, Arbeit, Industrie. Geist, Kultur, Tekenntnis, Pariei, Deruf, Behörde, darüber hinaus aber die allgemeine Stimmung des deut* schon Daseins za schildern, nicht von einem Win­kel, einer Meinung, einer politischen, geschicht­lichen, staatsphilosophischen, ras.ischen Idee oder Konstruktion aus, sondern mit unbefangenem Auge und Ohr, zugleich kritisch und lie'>evoll, ernst und humorvoll. Deutschland wird a,s gro­ßem Abstand gesehen, wie ihn bisher nur Aus­länder besaßen: gleichwohl ist eine warme see­lische Rähe zu allen deutschen Erscheinungen zu verspüren.

Alfred Weise: DomWildpfadzur Motor st raße. Vrlksverband der Bücher­freunde, Wegweiser-Verlag G. m. b. H., Berlin- Charlottenburg 2. (666.) DieseStreifzüge durch die Geschichte des Verkehrs" geben in an­schaulicher und interessanter Weise eine plastische Vorstellung von den verschiedenartigsten Mitteln, durch die der Mensch versucht hat, Zeit und Raum zu überbrücken. An Hand que lenmäßiger Belege tritt der Leser im vorliegenden Werke eine Wan­derung durch die Weltgeschichte, von der Urzeit bis heute, an. Diese Wanderung, fesselnd und farbenreich geschildert, immer packend durch neue technische und kulturelle Errungenschaften, Länder und Sitten, Menschen und Jahrhunderte über­brückend, Zeit und Raum verkürzend, ergibt als Ganzes eine Weltgeschichte des Verkehrs und damit zugleich eine Art Revue geschichtlicher Bilder der wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und technischen Cntwicklungsstadien der Mensch­heit vom Urpfad bis zur Ozeanüberquerung durch den Zeppelin. Dieses Werk, vorbildlich schön ausgestattet, in Halbleder gebunden, zum Preise von 2,90 Mk. beziehbar, erscheint als 2. Band der Wissenschaftlichen Jahresreihe des Volksverbandes der Bücherfreunde.

Lieber und unter der Erde. Tech­nische Rekorde. Von Hans Dominik. Mit 170 Abbildungen. Verlaa von Aich. Dong, Ber­lin W 57. Halbleinen 5 Mk. (453.) Wer kennte und genösse nicht die Errungenschaften unserer

hochentwickelten Technik. Wo früher schlichte Häuser standen, eryeöen sich heute turmhohe Bauten. Flüsse toeroen hinter Wa.sersch.ößern gestaut, die an Wucht und Raum den ägyptischen Pyramiden gleichen. Lieber Ströme dehnen sich weithin gestreckte Riesenbrücken, oder Tunnels führen darunter hin und dienen auch in Groß­städten einem wichtigen Teile des Verkehrs. Die Kohle wird aus kckometertiefen Schächten ans Tageslicht gefördert. Durch Wa.d und Feld zie­hen sich Starkstromleitungen, um riesige Energie­mengen, an wenigen Stellen erzeugt, über das ganze Land zu verteilen. Den Werdegang vieler technischer Höchstleistungen läßt das se sclnde Buch vor dem Auge des Lesers erstehen, indem es den M.nschen im Kampfe mit scheinbar übergewalti­gen Raturkräften zeigt, die er dennoch bezwingt.

Abriß der geistigen Entwick­lung des Kindes. Von Professor Dr. K. B ü h l e r. 4. und 5. erweiterte Auflage mit 8 Tafeln. Geb. 1.80 Mk. In Sammlung Wissen­schaft und Bildung Rr. 156. Verlag Quelle & Meyer, Leipzig. 438. Eine klare und zuverlässige Anleitung zum Verständnis der Kindesseele bietet sich in dem vorliegenden Ab­riß. Ausgehend von der Vererbungslehre und der vergleichenden Psychologie verfolgt der Ver­fasser in sinnvoll gegliederten Abschnitten die ersten geistigen Regungen des Kindes, die Ent­wicklung der Sprache, der Wahrnehmungen, der Erinnerung und Phantasie, des Zeigens und des Denkens. Zu begrüßen ist die Erweiterung des Buches um ein neues Kapitel, das das soziale Verhalten des Kindes, also seine Stellung zu El­tern, Spielgefährten und Fremden behandelt.

Ludwig Richter-Abreißkalender. 16. Jahrgang. Preis 2,50 Mark. Verlag von Georg Wigand, Leipzig. (692) Jedes Blatt trägt eine Abbildung aus Richters schier unerschöpflicher Schatz­kammer, ferner Gedichte und Sprüche. Umfang 320 Seiten, mehrfarbiges Umschlagbild.

Deutscher Rundfunkkalender a u f das Jahr 1 930, vertrieben durch Südwest­deutscher Funkverlag G.m.b.H., Frankfurt a. M. 112 Blatt mit 106 B ldern, Format Queroktav, Preis 1,80 Mark. (623.)

Vicki Baum: Menschen im Hotel. Ein Kolportageroman mit Hintergründen. Berlag Ullstein, Berlin. Preis 3 Mark. (361).

Gustav Schröer: Heimat wider Heimat. Roman. 306 Seiten 8°. Verlag von C. Bertelsmann, Gütersloh. (456.)

nisse während der letzten Monate in England und Amerika haben sich für die Durchführung der Verträge Schwierigkeiten ergeben. Die Ge- sollfchaft wendet sich daher erneut an ihre Gläu­biger zwecks Verschiebung der aus dem früher abgeschlossenen Vergleich geschuldeten Ratenzah­lungen. Der Gläubiger-Ausschuß empfiehlt die Einleitung eines neuen gerichtlichen Vergleichs­verfahrens zwecks Hinausschiebung der Raten­zahlungen um sechs Monate. Die Betriebe sollen zur Erledigung des immer noch umfangreichen Auftragsbestandes zunächst weitergeführt werden.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a.M., 19.Dez. Tendenz: lustlos. Auch heute änderte sich an der schon zur Ge­wohnheit gewordenen Geschäfts st ilke nichts. Anregungen fehlten vollkommen. Der Auf­tragsmangel hält weiter an, so daß ein An­sporn zu lebhafterer Geschäftstätigkeit in keiner Weise vorhanden war. Es lagen eher ungünstige Rachrichten vor. Vor allem verstimmte eine Mel­dung, wonach keine Aussichten für einen Inland* kredit bestehen würden, auch seien die wieder aufgenommenen Verhandlungen mit Amerika nicht gerade günstig. Ferner machte der feste Schluß der gestrigen Reuyorker Börse keinen Eindruck. Die Spekulation zeigte nur geringfügige Auf­nahmelust, doch war auch das Angebot sehr gering, so daß gegenüber der gestrigen Abend­börse die Grundtendenz eine gewisse Wider­standsfähigkeit erkennen lieh und kurs­mäßig Gewinne zu verzeichnen waren. Zur Erst­notiz kamen nur wenig Abschlüsse zustande. Etwas Interesse bestand am Elektromarkt für AEG. auf höhere Dividendehoffnungen mit plus 1 Prozent. An diesem Markt waren nur noch Siemens mit minus 1,5 Prozent notiert. Farben eröffneten leicht gedrückt, während Scheide­anstalt gut behauptet lagen. Deutsche Erdöl mußten etwas nachgeben. Leicht anziehen konnten

noch Deutsche Linoleum. Am Kunstfeidemarkt war infolge einer Reaktion der besseren Veran­lagung der AKLI.-Aktien dieses Papier ange­boten und 3 Prozent schwächer. Montanpapiere geschsftÄos und 1 Prozent niedriger. Dauunter* nehmungen bis zu 0,75 Proz. abgefchwächt. Dan­ken lagen dagegen gut behauptet. Schiffe blieben angeboten und bis 1,5 Prozent schwächer. Ren­ten nachgebend. Im Verlaufe blieb das Geschäft still, die Kurse blieben im allgemeinen gut be­hauptet. Farben konnten etwas anziehen. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 Prozent ge­sucht. Am Devisenmarkt lag der Dollar schwach. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1740, gegen Pfund 20,335, London gegen Kabel 4,8830, gegen Paris 123,95, gegen Mailand 93,25, gegen Schweiz 25,10, gegen Holland 12,0375, gegen Madrid 35,25.

Berliner Börse.

Berlin, 19. Dez. Für heute lagen keine wesentlichen neuen Momente vor. Die Zahlungs­einstellung der Banksirma Gebrüder Alexander in Breslau und die gemeldete stille Liquidation deS Bankhauses Kurt Friedler in Erfurt hatten schon vormittags.Befürchtungen aufkommen las­sen, daß die Exekutionen noch nicht ihr Ende er­reicht hätten. Ein weiteres Unsicherheitsmoment waren die schwebenden Verhandlungen des Rei­ches wegen Krediterlangung und die infolge des Weihnachtsfestes besonders früh einsehenden Lll- timovorbereitungen. Anderseits gaben ter zum Schluß festere Verlauf der Reuyorker Börse und die Hoffnungen auf eine höhere ACG.-Dividende der Tendenz einen gewissen Rückhalt. Die Eröff­nung entsprach denn auch den vorbörslich ge­hegten Erwartungen. Bei nicht einheit­licher Kursgestaltung ergaben sich gegen­über gestern mittag Schluß überwiegend kleine Abschwächungen. AEG. aus dem bereits erwähnten Grunde etwas angeregt und 2,25 Pro­zent höher. Ferner zeichneten sich Sarotti durch einen 2,5prozentigen, und Aku durch einen 4,5-

prozentigen Gewinn aus. Bemerkenswert schwach lagen Bemberg minus 2,5 Prozent, Schubert & Salzer minus 3,13 Proz., Licht & Kraft mit minus 3 Proz., und Chadealtien mit minus 4,5 RM. Auch am Schiffahrtsmarkt waren die An­gebote auffallend groß. Havag verloren 2 Proz.» dagegen wurde der Rorddcutfche Lloyd-Kurs ge­stützt. Deutsche Anleihen aboröckelnd, Ausländer ziemlich geschästslos. Psandbriefmarkt eher schwä­cher. Der Geldmarkt versteifte sich weiter etwas. Man nannte Tagesgeld mit 7,259 Proz., Mo* natsgeld 910,5 Proz., Warenwechsel 7.40 Pro­zent und darüber. Auch im Verlaufe blieb die Tendenz uneinheitlich: das Geschäft war sehr still. Die Außenhandelsbilanz für Rovember, die bei Aus* und Einfuhrzisfern von rund 1150 Millio­nen diesmal fast ausgeglichen war, löste ver­schiedentlich Enttäuschung aus, doch ilt dieser Rück­gang der Aktivität eine saisonmäßige Erschei­nung, die nicht ungünstig gedeutet werden braucht. Später überwogen die Kursrückgänge, die bei Papieren wie Salzdetfurth, Bemberg, Siemens und AEG. 2 bis 2,5 Prozent betrugen.

Frankfurter Schlachtvielfmarkt.

Frankfurt a. M., 19.Dez. Auftrieb: Rinder 189 Stück: Kälber 1683, Schafe 391, Schweine 2536. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 92 bis 96, mittlere Mast- und Saugkälber 86 bis 91, geringe Kälber 80 bi? 85. Schaf e. Mast- lämmer und jüngere Masthärnmel 45 bis 48, mittlere Mastlämmer, ältere Masthärnmel und gut genährte Schafe 43 bis 44, fleischige? Schaf­vieh 36 bis ,39. Schweine. Dollfleischige Schweine von eiwa 240 bis 330 Pfund Lebend­gewicht 83 bis 85, von etwa 233 bis 243 Pfund Lebendgewicht 84 bis 86, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 83 bis 85, fleischige Schweine von etwa 123 bis 160 Pfund Lebend­gewicht 80 bis 83. Marktverlauf: Kälber und Schafe lebhaft, geräumt. Schweine anfangs rege, zum Schluß ab.lauend, Lieberstand.

B.rliner Provuktenbörfe.

Berlin, 18. Dez. An der Produktenbörse herrschte auch heute feste Stimmung. DaS 3n- lanbangebot von Brotgetreide zeigt sich weiter ausreichend, doch lauten die Forderungen für Brotgetreide etwa 3 bis 4 Mark höher. Da die Mühlen keineswegs reichlich versorgt zu sein scheinen, mußten sie wiederum höhere Preise als gestern bewilligen. Vom Auslande lagen gleichfalls erhöhte Offerten vor, das Interesse für kurz ällige Partien von Auslandweizen hält an. Am Lieferungs.narkt setzte Weizen bis 4,50 Mark höher ein, Doggen war per Dezember rege gefragt und konnte seinen Preisstand um 4 Mark bessern. Die späteren Sichten blieben behauptet. Verstimmend wirkte hier, daß nach dem Beschluß des Handelspotitischen Ausichus.eS der Einfuhrscheinwert unter dem höchsten Zoll­satz bleiben soll. Weizen- und Roggenmehle ha­ben bei leicht erhöhten Preisen kleines Geschäft.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Wo bleibt die Beleuchtung eines LeilS der Westanlage?

Vor einiger Zeit wurde der Umbau der West­anlage beendet und hier eine Straße geschaffen, die wohl allen Anforderungen des immer mehr zunehmenden Verkehrs gerecht werden dürfte. Ebenso verhält es sich mit der Beleuchtung, von der hier die Rede sein soll. Man hat vom Viadukt Hammstraße bis Ecke Mühlslraße wohl einige neue Lampen angebracht, welche diesen Teil in den frühen Morgen- und in den Abend­stunden in einer wunderbaren Heile erstrahlen lassen. Wie verhält es sich aber zwischen Ecke Mühlstraße und Rordanlage, Abzweig Stein* straße? Wenn man nach diesem ©trabenteil kommt, merkt man stark den Unterschied. Hier brennt am Kreuzungspnnkt WestanlageRordan* lage/ReustadtUnterführung eine einzige Lampe, die wohl, was mir jeder zugeben wird, nicht ausreicht, um diesen ganzen obenerwähnten Strahenteil zu beleuchten. Warum wird hier keine Abhilfe geschaffen? Die Leitungsmasten sind schon lange errichtet, ebenso die Zuleitungsdrähte ge­spannt. Es brauchen lediglich nur noch die Lam­pen aufgehängt zu werden. Meines Erachten- kommen hier noch fünf Lampen in Frage (zwei in der Westanlage, zwei in der Rordanlage und eine weitere Ecke Reustadt). Hoffentlich finden diese Zeilen bei der zuständigen Stelle die nötige DeachtunO.

Ein täglicher Benutzer der Westanlage.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern Jeden die Höhe der zuletzt defchlosjenen Dividende an. Reichsdankdiskont 7 o H.. Lombardzinsfuß 8 v. H.

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Berlin, 18. Dezember

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Engiiscke Noten ....... ^ranzolilcke Noten ....... Hoiiändiicke Noten ....... Italieniicke Noten . ....... Norwegilclie Noten.......

Deutick-Oesterreich, » l00 Schilling Nuinäniiche Noten.......

Sckwedijche Noten ....... Schweizer Noten . ...... Soanilcke Noten . . ...... r'ckea'oitowakische Noten.....

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Dalum

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18 Dezember

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168,28 1,725

58.39

111.33 111-95

112 54 10.485

21.83

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58.71

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18.81

81.41

1.986

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4,151

3,884 20,925