Die Wetterlage
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jedoch erklärt, daß der Senat sich bei Annahme der Anträge seine weiters Stellungnahme Vorbehalten würde.
ir haben der breiten Öffentlichkeit kürzlich bekannt gemacht, daß für unsere 5-Pfg.- $ Zigarette „Bulgaria Krone“ solch hochwertige Edel-
Der bayerische Ministerpräsident Dr. Held wurde vonPapstPiusXl. seierlichempfangen. Der Papst führte die Unterhaltung mit dem Minister
d e C h apeaurougc, hatte sich persönlich g g e n die Annahme dieser Anträge ausgesproch«
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a. sagte, dir ae fühlbare cntoürtigeit en, die sich auf Lande, zur Her ie Garantie tec :it aller $ü< e. 3n der M- Hläge angeben, aber niemand icrfür ersorder- tliche Schwie- die Iurcharbri- rstteclen haben, iltene, vielleicht verfeinern und damit ein beit* iftungen ermbg- bekannt, daß er, den Boden dec : an den Genfer i er es trotzdem sende Drü« chlageS ehv oft alte svrder- aufgreisen soll«
Bei den Tnrisverhandlungcn im B a n k g e - werbe ist zwischen den Parteien eine Einigung in der Weise erzielt worden, daß der Gehalts- und Tarifvertrag bis zum 30. Dezember 1930 verlängert wird mit einer Verbesserung der Ueberstunden- bezahlung und der Verpflichtung, jeweils zum 2(b= schluß und zu Weihnachten eine Gratifikation in Höhe eines halben Monatseinkommens zu zahlen.
^»'■^tabake Verwendung finden, aus denen normaler* weise 8-Pfg.-Zigaretten hergestellt werden kön- nen. Sie brauchen deshalb als denkender Raucher ihr Geld nicht auf die Straße zu werfen, denn Sie
Berliner Börse.
Berlin, 18. April. (WTB. Funkspcuch.) 3ni heutigen Dormittagsverkehr ist das Hauptgesprächs» thema natürlich der Vorschlag des Reichsbankpräsl» denken in Paris. Die Stimmung ist nicht unfreund« lich, das Geschäft bis jetzt allerdings junbedeutend. Dem heute zur Veröffentlichung gelangenden Reichs- bankousweis sieht man mit Spannung »entgegen. Dis Kurse sind gut behauptet. Schuckert 20,5, Siemens 394,5, Polyphon 440. Am Devisenmarkt hört man London gegen Paris 124,28, London«gegen Madrid 32,78, London gegen Berlin 20,4713, London gegen Kabel 4,8540, Kabel gegen Berlin 4,2173.
den Genuss einer 8-Pfg.Zigarette
Die Verdreizehnfachung unseres Umsatzes in einem Zeitraum von zweieinhalb Jahren ist der beste Beweis dafür, daß der Raucher die Qualität unserer Zigarette „Bulgaria Krone“ erkannt hat und sie zu schätzen weiß.
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König Boris von Bulgarien ist in Brüssel eingetroffen. Er wurde am Bahnhof von König A l b e r t begrüßt und begab sich mit ihm nach Schloß Laeken, wo er auf zwei Tage Wohnung nehmen wird.
Nach amtlichen Mitteilungen hat die H u n g e r s - not in Belgisch-Ruanda seit Anfang März 15 000 Todesopfer gefordert. Ungefähr 75 000 Eingeborene seien nach Uganda geflüchtet. Infolge der vollkommenen Mißernte in Ruanda, die durch die Trockenheit im Februar verursacht wurde, seien die weiteren Auswirkungen der Hungersnot noch gar nicht zu übersehen.
Aus aller Well.
Das Eisenbahnunglück bei Brüssel.
»rüffel, 17.April. (XU.) Der Schnellzug Paris — »rüffel, der, wie gestern schon kurz gemeldet wurde, bei hal verunglückte, hatte infolge starken Nebels eine ungewöhnliche Verspätung. 6ur; vor Hal, das nur etwa 15 Kilometer von Brüssel entfernt liegt, st e i g e r l e der Lokomotivführer die Zuggeschwindigkeit überaus stark. Das überschnelle Fahren führte dazu, daß er das Haltesignal übersah und einem aus Lille kommenden Gülerzug in die Flanke fuhr. Der Zusammenstoß war so heftig, daß der » o st w a g e n des Zuges Paris—Brüssel, der als erster hinter der Maschine fuhr, vor die Lokomotive geworfen wurde. Der darauf folgende Postwagen stellte sich senkrecht auf die Gleise. Zwei weitere Wogen dritter Klasse wurden vollständig ineinandergeschoben. Auch einige Wagen des Güterzuges find völlig zertrümmert. Die Leichen der tödlich Verunglückten — es handelt sich zum größten um Postbeamte, die in den beiden ersten Wagen Dienst taten — sind in einem fürchterlichen Zustande. Während die Zahl der Todesopfer bereits mit 11 angegeben worden ist, sprechen die neuesten Meldungen von 1 0 Toten und 15 verletzten. Der Untersuchungsrichter ließ den Lokomotivführer des V-Zuges Paris—Brüssel verhaften. Diese Verhaftung wird damit begründet, daß der Lokomotivführer die Haltsignale überfahren hat, da er sie n i ch t bemerkt haben will.
Dei lebendigem Leibe verbrannt.
Sn Mallnitz bei Sprottau fiel der 67 Jahre alten Witwe Ernestine Schmidt beim Plätten ein glühender Bolzen herab, der ihre Kleider in Brand setzte. Die Frau lief, einer Feuersäule gleich, auf die Straße. Den herbeieilenden Hausbewohnern gelang es jedoch nicht, die Flammen zu ersticken. Die Frau verbrannte bei lebendigem Leibe.
Grundsätze feien: f. tatsächliche Abrüstung, nicht nur Begrenzung der Rüstungen, 2. proportionale Abrüstung und 3. Festsetzung der Abrüstungskoeffizienten.
Der Vorsitzende Loudon (Holland) erklärte, er habe den starken Eindruck, daß der Ausschuß nicht zur Annahme des russischen Projektes als Grundlage seiner weiteren Arbeiten bereit sei. Der Ausschuß werde daher ohne eigentliche Abstimmung über die sowjetrussischen'Vorschlüge zur Tagesordnung übergehen, die als nächsten Punkt den deutschen Vorschlag zur vollständigen Offenlegung aller Rüstungszahlen enthalte, und mit dessen Beratung Donnerstagvormittag begonnen werden solle. Litwinow widersprach diesem Vorgehen, ebenso der alsdann vom Präsidenten vorgeschlagenen namentlichen A b - st tmmung mit einfachem Ja oder Nein über die Frage, ob der Ausschuß bereit sei, die russischen Vorschläge als Diskussionsgrundlage für seine weiteren Arbeiten anstelle seines Abkommensentwurfes von 1927 anzunehmen. Auf die Bemerkungen des türkischen Militärsachverständigen Oberst Tewfik, der sich für eine gründliche Prüfung der russischen Vorschläge aussprach, und einer kurzen Erklärung des Grafen B e r n st o r f f, der auf die vielen wertvollen Grundzüge der russischen Vorschläge hiuwics, die er nicht mit Ja oder Nein annehmen oder ab- lehnen wolle, verlangte Litwinow schließlich eine ausdrückliche u n b getrennte A b stim - m u n g über jeden der drei Hauptgrundsätze der russischen Vorschläge. Schließlich schlug der Vorsitzende vor, diese Abstimmung am Donnerstag vorzunehmen.
Kleine politische Nachrichten.
Berhandlungen zwischen dem Reich und den »Banken haben zu dem Ergebnis geführt, daß der vor wenigen Lagen zurückgezahlte 1 5 0 M i l -- lionen-Kredit dem Reich erneut zur Verfügung gestellt wird. Es handelt sich diesmal um einen Kredit, den nicht allein die vier seinerzeit beteiligten O-Banken geben, sondern an dem die sämtlichen im Reichsanleihe- ionsortium vereinigten Banken beteiligt sind.
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Wettervoraussage.
Das Hochdruckgebiet wandert südostwärts ab, beherrscht aber immer noch die Wetterlage. Während der klaren Rächt gingen in unserem Bezirk die Temperaturen wieder vielfach bis unter den Gefrierpunkt zurück. Dagegen haben im nördlichen Deutschland die Randstörungen des im Borden vorüberziehenden Tiefdruckgebietes zu Rebelbildung und Bewölkung geführt. Gleichzeitig haben dort die milden ozeanischen Luftmassen in den heutigen Morgenstunden eine Erwärmung bis zu 8 und 9 Grad gebracht. Der Einfluß der Randstörungen wird sich noch weiter südwärts durchsetzen und auch unserem Gebiet Erwärmung bringen, die besonders auch nachts in Erscheinung treten wird. Außerdem kommt es zu Rebelbildung und leichter Bewölkung.
Wettervoraussage für Freitag: Stellenweise neblig, tagsüber leicht bewölkt, trocken, wärmer, Temperaturen auch nachts ansteigend.
Wettervoraussage für Samstag: Wolkiges Wetter, wieder kühler.
Lufttemperaturen am 17. April: mittags 13 Grad Celsius, abends 3,5 Grad: am 18. April: morgens 1,3 Grad. Maximum 13,1 Grad, Minimum — 2,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 Zentimeter Tiefe am 17. April: abends 13 Grad, am 18. April: morgens 4,3 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 12 Stunden.
Die hamburgische Bürgerschaft bestätigte den Beschluß, wonach der hamburgischen Studentenschaft die Zugehörigkeit zur Deutschen Studentenschaft untersagt wird. Dieser Antrag war von sozialdemokratischer und demokratischer Seite gestellt worden. Der Präses der Hamburger Hochschulbehörde, Senator Dr.
Rundfunkprogramm.
Freitag, 19. April.
6.30: Morgengymnastik. 12.15: Schallplatte lonzert: Populäre Musik. 15.05 bis 15.35: Stunks der Jugend: Aus der Technik des Alltags, tipt* getragen von Studienrat Dr. G. Glage: „6tüv zcnde Wasser". 15.55 bis 16.05: HauSfraue^ dienst. 16.35 bis 17.15: Hausfrauennachmittag, veranstaltet vom Frankfurter Hausfrauenvereul. 17.15 bis 17.45: Vortragszyklus des Frauen-« Verbandes Hessen-Rassau und Waldeck: „Was sollen wir von unseren heutigen Schriftstelle« rinnen lesen?", Vortrag von Dr. Dora Edinger, 17.45 bis 18: Von Stuttgart: Konzert desRund-- funkorchesters. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.10 bis 18.50: Stunde des Südwestdeutschen Radio- klubs. 18.50 bis 19.10: „Astrologie", Vortrag Dort Erwin Kurt Baumgart. 19.10 bis 19.30: „WaÄ ist Theosophie?". Vortrog von Walter Einbeck, Generalsekretär der Theosophischen Gesellschaf.8 Deutschlands. 19.30 bis 19.50: Zwanzig Minut-H Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 19.50 bis 20: Film-Wochenschau. 20: Don der 0tufi> garter Liederhalle: Sinfonie-Konzert. Anschlktpe hend: Von Kassel: Operetten-Ouvertüren.
Samstag, 20. April
6.30: Morgengymnastik. 12.30: Schallplatte^« konzert: Reuestes. 12.45 bis 13.15: Scbulfunckr Vom Zoologischen Garten: GegenwartssturL»e, vorgetragen von Mittelschullehrer H. Stridde inö Richard Wieschke: „Schlangen", Vortrag auSaeml Zoologischen Garten. 15.05 bis 15.35: Stander der Jugend: Aus dem deutschen Liederlranz. Efsur Roediger singt Kinderlieder. 15.55 bis 116.05t Hausfrauendienst. 16.35 bis 18.05: Konzert? de4 Rundfunkorchesters: Reue Tanzmusik. 18.10 biH 18.30: Lesestunde. 13.30 bis 18.45: Der Briefs tasten. 18.45 bis 19.05: Esperanto-Unterricht. 19.05 bis 19.45: „Die Musik der Araber", Vortrag miQ Schallplattenvorführungen von Dr. Wilhestm Heb- nitz. 19.45 bis 20.15: Stunde des Frankfurter) Bundes für Volksbildung. 20.15: Aufführung eines Schwanks von Toni Impekoven. Anschlie'w tzend: Saxophon-Musik. Darauf bis 0.^0: Vog Berlin: Tanzmusik.
Präsidenten in deutscher Sprache. Der Ministerpräsident überbrachte die Glückwllnscbe zum Goldenen Priesterjubiläum des Papstes und zum Abschlüsse der Lateran-Verträge und bat, als Jubiläumsgeschenk eine von Münchener Künstlern gefertigte Kopie eines Seitenaltars der Schloßkapelle von Blutenburg ent- oegenzunehmen. Im Anschluß besuchte der bayrische Ministerpräsident den Kardinalstaatssekretär.
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