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antritts ab.

* Geschäftsjubiläum. Der Dachdecker­meister Wilhelm Röhrig, Mühlstraße 29, kann heute auf das 25jährige Bestehen seines Geschäftes

zurückblickcn.

* »Die weihe Pe st" heißt das,Tendenz­schauspiel, das die deutsche Bühne für Bolks- hygiene Kassel wie man uns schreibt seit zwei Jahren aufführt und das der Bekämpfung einer der scheußlichsten Dolksseuchen dient' der Geschlechtskrankheit.Die weiße Pest" zeigt in Erschütternder Weise den Untergang einer Fa­milie, der durch die Unwissenheit eines Erkrank­ten herausbeschworen wurde. Das heikle Thema ist dezent bearbeitet, starte ethische Momente sind in dem Werk enthalten, die zur seelischen Stär­kung nicht unerheblich beitragen. Die Auffüh­rung findet morgen. Mittwoch, in der Turnhalle des Turnvereins 1846 auf Veranlassung der Krankenkassen in Stadt und Kreis Gießen statt. Wem das gesundheitliche Wohl unseres Volks- körpers am Herzen liegt, der versäume nicht, diese Vorstellung zu besuchen. Besonders Müt­tern, die Heranwachsende Kinder haben und sie vor den Gefahren des Lebens schützen wollen, sei der Besuch der Aufführung empfohlen. Man beachte die heutige Anzeige.

einem Haken gerettet wurde, werden zwei Mann und das Mädchen ver­mißt. Die sofort von der Polizei eingeleiteten Maßnahmen waren bei der herrschenden Dunkel­heit und der Strömung der Oder erfolglos. Das plötzliche Sinken des Bootes ist zweifellos auf Lleberlastung zurückzuführen.

Das Zentrum und die Außenpolitik

Prälat Kaas auf dem Breslauer Ostparieitag. Kritik an Stresemann.

Daten für Mittwoch, 17. April.

(Sonnenaufgang 5.01 Uhr, Sonnenuntergang 18.59 Uhr. Monaufgang 10.57 Uhr, Monduntergang

türm. Unter Wegs wurde die sog. Weinstraße überschritten, die schon in uralten -Zeiten die Der- bindung zwischen Mainz und Kassel, also zwi­schen Süden und Rorden, herstellte. Der etwa

Berlin, 16. April. Ein Ostparteitag war die Tagung, die das Zentrum am Sonntag in Bres­lau abgehalten hat. Und Probleme der Ostpolitik standen dementsprechend im Mittelpunkt der großen politischen Rede, die dabei der Parteivorsitzende, Prälat Kaas, gehalten hat. Kaas ist nicht nur Führer der gesamten Parteiorganisation, sondern er ist auch praktisch der Führer der Reichstagsfraktion des Zentrums, aus der mit der kürzlich erfolgten Erweiterung des Reichskabinetts die drei besonders aktiven Köpfe Wirth, Stegerwald und von Guörard zwar nicht ausgeschieden, aber doch auf einen anderen verantwortlichen Posten geschoben sind, der sie nötigt, ihre Barteimannseigenschaft eine Zeitlang zurückzu- st llen. Prälat Kaas ist also praktisch heute d e r allein maßgebendeMannim Zentrum, und deshalb verdienen seine Ausführungen stets be­sondere politische Beachtung.

Es gibt in seiner Breslauer Bede vieles, was nicht offen ausgesprochen wurde, was sich aber rc t gut zwischen den Zeilen lesen läßt. Davon feil in diesem Augenblick abgesehen werden. Ge­dankt muß es dem Prälaten Kaas werden, daß er mit deutlichen Worten die Grenzziehung im Osten als einen Unfinn und als einen Versuch mit explosiven Mög­lichkeiten bezeichnet hat.Ich bin der Auf­fassung" so erklärte Kaas weiter,daß man es uns auch jenseits der Grenze nicht als ag­gressive Geste auslegen darf, wenn wir die Hand auf die Wunde legen und lagen: Entweder fin­den die Staatsmänner der Welt den Mut und die Gröhe, ihren Völkern zu sagen, daß hier eine W unde blutet, die nach Heilung verlangt, ober sie haben es sich selbst zuzuschrei­ben, wenn an Stelle der Heilung nur Ver­schärfung der Gegensätze eintritt." Das wird man in vollem Umfang unterschreiben müs­sen. So selbstverständlich eine solche Auffassung auch ist, so lehr muß sie doch auch in Deutsch­land immer wieder betont werden. Es gibt viele Sorgen für jeden Deutschen, und man hat im Deutschen Osten manchmal ein wenig das bittere Gefühl, als ließen sie dem Reichsangehörigen links von Oder und Elbe keine rechte Zeit, an Den Osten zu denken. Eine Klage, die aus allen

Teilen deutschen Landes von der Ostgrenze immer wieder ertönt und die, man muß es leider er­klären, chren berechtigten Kern hat.

Prälat Kaas ist in seiner Rebe über die Ostpoli­tik auch eingegangen auf die Frage der Minder­heiten. Auch hier wird man ihm zustimmen können, wenn er sie geradezu als den Angelpunkt des europäischen Friedens bezeichnete. Mit Recht forderte er, daß zum mindesten dem Buchstaben, wenn schon nicht dem Geiste nach die internatio­nalen Abmachungen mit ihren Verpflichtungen über die Minderheitenbehandlung überall erfüllt würden. Er hat diesen Satz geprägt im Anschluß an Sätze, die eine sehr deutliche Kritik an der Politik ent­hielten, wie sie der Reichsaußenminister Dr. Stresemann in Genf hinsichtlich der deutschen Minderheit im polnisch gewordenen Oberschlesien vertreten hat. Daß hier manches Kompromiß zu­stande gekommen ist, das von der deutschen Min­derheit selbst als unbefriedigend angesehen wurde, das ist bekannt, und Presseäußerungen haben an solcher Kritik niemals Zweifel aufkom­men lassen. Aber daß heute der Führer einer Par­tei, die mit Dr. Stresemann zusammen in ein und demselben R e i ch s k a b i n e t t ver­treten ist, diese Kritik aufgreift und sich in aller Oeffentlichkeit zu eigen macht, das ist politisch sehr bemerkenswert. Hier spielt der seit langem latente Gegensatz des Außenpolitikers Kaas gegen den Außenpolitiker Stresemann seine Rolle, ein Gegen­satz, der nach außen hin bisher stets in verbind­lichen Formen und einigen schärferen, dafür aber anonymen Leitartikeln der Germania ausgepaukt worden ist, der aber eine weit größere Rolle in der deutschen Gesamtpolitik der äußeren wie der inneren spielt als das der deutschen Oeffentlich­keit im allgemeinen zum Bewußtsein kommt. Man verrät kein Geheimnis, wenn man ausspricht, daß auch über den Verhandlungen der letzten Wochen über Etat und Koalition diese Gegensätze zwar un­sichtbar, aber für den Eingeweihten doch fühlbar geschwebt haben, und daß insbesondere die Nomi­nierung des früheren Reichskanzlers Dr. Joseph Wirth zum Minister für die besetzten Gebiete, die durch die Zentrumsfraktion erfolgt ist, hier ihre letzten Ursachen findet.

an einem Schlaganfall verstorben. Der Verewigte, der aus Oberhessen stammte, war Ehrenbürger unserer Rachbarstadt Butzbach. DerHeimat im < , -

Bild" des Gießener Anzeigers war Geheimrat DaUVtVefsaMMMNQ

Otto ein geschätzter Mitarbeiter, aus dessen r &

Feder in einer der nächsten Nummern der -§6 MtchefZeUgerVerSaNKeS. Heimat im Bild" em Aufsatz erscheinen werd. v ö

Auf die Persönlichkeit des Heimgegangenen und WSR. Frankfurt a. M., 15. April. Der sein verdienstvolles Wirken werden wir morgen Mjlcherzeugeroerband E. V. hielt gestern zurückkommen. imRatskeller" unter der Leitung des Landtagc-

Schulpersonalien. Ernannt wurden abgeortmeten Fenchel (Ober-Hörgern) bei flor- bet provisorische Gewerbelehrer Johannes tem Besuch non Interessenten seine erste Haupt- Neumann zum Gewerbelehrer an der Versammlung ab, die den Teilnehmern Klar» gewerblichen Abteilung der Fortbildungsschule heit über Arbeit und Endziele des Verbandes oer- im Bezirk Gießen mit Wirkung vom Tage des miltelte. Als Vertreter der Kreisbauernschaft Hanau Dienstantritts an; die Lehrer: Fritz Dötti - nahmen Landwirtschastsrat Gielen und Schmidt ch e r, zu Stockhausen, Kreis Lauterbach, zum (Wachenbuchen), für die Landfrauenbewegung Frl. Lehrer an der Volksschule zu Utphe. Kreis B o p p an der Veranstaltung teil, deren Hauptrefe- Gießen. Adolf Frisier zu Schannenbach. Kreis rat Geschäftsführer Dr. Sauer (FrielHerg) über Bensheim, zum Lehrer an der Volksschule zu Das ThemaDie Mttchversprguny der Städte im Ober-Schmitten, Kreis Schotten, Heinrich G i m - Spiegel des kommenden Reichsmllchgesetzes" hielt, b e l zu Rixfeld, Kreis Lauterbach, zum Lehrer und besonders die Auswirkungen des fraglichen an der Volksschule zu Rieder-Ingelheim, Kreis Gesetzes für den Frankfurter Milchmarkt barlegte. Dingen, Peter Rausch zu Schadges, Kr. Lauter- Seiner Ansicht nach muh es für Frankfurt, um die bach, zum Lehrer an bet Volksschule zu Stock- Interessen der Milch liefernden Landwirte in ge­bauten, Kreis Lauterbach; die Studienräte: Dr. rechter Weise zu wahren, zur Gründung eines Heinrich Haun an der Augustinerschule (Ghm- Milch-Syndikates für Groß-Frank- nasium und Oberrealschule) Friedberg zum Stu- surt unb zu einer unbedingten Abgrenzung dienrat an der Oberrealschule in Mainz; Wilhelm pes Frankfurter Lieferbezirkes kom- R ö d e r e r an der Weidig-Oberrealschule in Butz- men. Namens der Kreisbauernschaft Frankfurt a. M. bach zum Studienrat an der Oberrealschule in ergriff deren Geschäftsführer, Döbler, das Wort Alsfeld; Eugen Eckes an der Augustinerschule und nahm zu den Ausführungen des Hauptredners (Gymnasium unb Oberrealschule) in Friedberg dahingehend Stellung, daß an den jetzigen, für die zum Studienrat an der Oberrealschule in Mainz; Landwirtschaft nicht günstigen Verhältnissen die Konrad von der Schmitt an der Oberreal- Landwirte vielfach selber die Schuld trügen. Nach­schule in Alsfeld zum Studienrat an der Goethe- dem der Redner noch die Wege zur Abhilfe klar- schule (Realschule) in Reu-Isenburg; Erich gelegt hatte, betonte er, daß der für Frankfurt a. M. Schwörer an der Realschule in Wimpfen zum in Aussickst stehendeM ilchhof eine Möglichkeit Studienrat an der Oberrealschule in Grünberg, zur Begrenzung des Frankfurter Milchkontingents sämtlich mit Wirkung vorn Tage des Dienst- bringe. Die derzeitigen Verhältnisse im Frankfurter Milchhandel seien, was den Einzelabsatz anbelange, unhaltbar. Das RMG. (Reichsmilchgesetz) verspreche eine gründliche Reinigimg. 3m Verlause der Tages­ordnung wurde die Neuwahl des Verbandsaus­schusses vollzogen; für die Verhandlungen mit der Osthafen-Molkerei Frankfurt a. M. werden Land­wirt Hoffmann (Ranstadt, Kr. Büdingen), mit dem Frankfurter und Offenbacher Milchhandel die Landwirte K o h l h a g e (Büdesheim) undF ritsch (Wallernhausen, Kreis Büdingen); für die mit dem Franksiirter Konsum, Geschäftsführer Döbler (Frankfurt a. M.) delegiert.

Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 15. April 1929.

Oie perfekte Stenotypistin.

Wenn ftüh der Chef noch ruht in süßen Träumen, ist sie schon lange tätig im Bureau.

Es gibt ja immer etwas aufzuräumcn, zu richten irgendwie und irgendwo.

Was selber sie zur Schönheit braucht hingegen, birgt sie diskret in ihrem säubern Tisch; sie ist bemüht, die Haare gut zu pflegen, unb ihre Blusen sind stets weiß und ftisch. Nie wird sie schwatzen, niemals intrigieren, unb was sie hört, bewegt die Zunge nicht.

Sie fragt und zögert niemals beim Diktieren, selbst dann nicht, wenn der Chef sich mal verspricht. Den Kunden wickelt sie in weiche Watte, Des Lehrlings Herz ihr heiß entgegenschlägt; sie lobt sogar die scheußliche Krawatte, die der Kassierer voller Freude trägt.

Sie lacht geduldig, wenn der Chef den Kunden den gleichen Witz zum achtenmal erzählt;

sie paßt sich an der Stimmung ernster ©tunben und suhlt, wenn Sorge seine Sinne quält.

In dem Bureau kennt sie nicht Flirt noch Liebe, sie lebt der Pflicht, und damit ist ee gut, und sie betrachtet das Geschäftsgetriebe nicht immer gleich als Heiratsinstitut.

Ihr Tun und Denken zeigt sich mathematisch und dennoch auch in wechselnder Gestalt;

unb taktvoll kann sie sein unb diplomatisch, wie ein ersahr'ner Scheidungs-Rechtsanwalt. Mit Argusaugen und Chirurgennerven eilt im Bureau sie lautlos hin und her, und muß sie sich auf etwas Neues werfen, so gebt es schnell, wie bei der Feuerwehr.

Und scheidet sie zwecks Heirat vom Betriebe, wohin der Weg bei solcher Perle führt, dann folgen ihr die Achtung und die Liebe, unb selbst der Chef ist traurig unb gerührt.

Puck

Gegen wildernde Hunde.

Vom Hubertus, Verein weidgerechter Jäger, Sitz Gießen, wird uns mitgeteilt: Zahlreiche beim All­gemeinen Deutschen Iagdschutzverein eingegangene Meldungen besagen, daß unsere Wilbstände durch wildernde Hunde in ernste Gefahr geraten sind. Nachdem der strenge Winter ohnehin Verluste 3ur Folge hatte, die das Wild in manchen Gegenden fast vernichteten, haben unbeaufsichttgt umherlau- fenbe Hunde das geschwächte Wild noch mehr ge- ztzhittet. Besonders der deutsche Schäserhund, jener ausgesprochene Modehund unserer Tage, zeigte sich als unerträgliche Geißel unserer Wildstände, unb ganz besonders Rehwild fiel ihm in großen Men­gen zum Opfer. Die Arbeitsgemeinschaft des Allge­meinen Deutschen Iagdschutzvereins und des Preu­ßischen Landesjagdverbandes ist deshalb bei den zuständigen Regierungsstellen um den Erlaß einer Polizeiverordnung eingekommen, die das unange- leinte Laufenlassen von Hunden außerhalb der Ort­schaften verbieten und unter Strafe stellen soll. Ausnahmen sollen nur für polizeiliche Diensthunde bei der Ausübung des Dienstes, bei der Abführung und Prüfung, für Hirtenhunde bei der Ueber- wachung der Herde und für Jagdhunde bei der Aus­übung der Jagd und bei Abhaltung von Prü­fungen und Suchen zulässig fein. Am wichtigsten ist die strenge Durchführung einer solchen Verordnung während der Brut- und Satzzeit des Wildes, also während der Frühjahrs- und Sommermonate. Es ist zu hoffen, daß jeder Hundebesitzer einsichtig und tierliebend genug ist, dafür zu sorgen, daß die Hunde unsere gezehnteten Wildstände nicht noch mehr schädigen. Also, .Hundebesitzer! .Haltet eure Hunde an der Seine! Zeigt, daß ihr auch der frei lebenden Tierwelt Verständnis entgegenbringt und beteiligt euch nicht aus Unachtsamkeit an der Ver­nichtung unwiederbringlichen Volksgutes!

** Geh. Schulrat Dr. Eduard Otto (Darmstadt) f. Am Montag früh ist in Darm­stadt der Oberstudienbirektor t. R., Geh. Schul­rat Dr. (Sbuarb Otto, im 67. Lebensjahre

(Sine volksparteiliche Reichsfrauentagung.

3n diesem Jahre werden fick die volkparteilichen Frauen aus dem ganzen Reich am 9. bis 12. Mai in B r e m e n treffen. Am Haupttage find große poli­tische Vorträge vorgesehen über weltwirtschaftliche Fragen sowie über kulturpolitische Belange. Die Ar­beit des zweiten Tages wird auf drei Studienkreise verteilt, bei denen besonderer Wert darauf gelegt wird, bas in den einleitenden Vorträgen Gehörte in der Aussprache zu verarbeiten und zu abschließenden Ergebnissen zu kommen. Erörtert werden Voraussicht- lich folgende Themen: 1. Wahlrechtsreform; 2. Die neuen Arbeitsgesetze in ihren Auswirkungen auf das Frauenleben; 3. Die Beziehungen von Staat und Gesellschaft zur Familie.

Schweres Boolsunglück in Stettin.

Sechs Mann ber Besatzung des Hamburger DampfersKarl Rehder" sowie ein junges Mäd­chen wollten abends um 10 älhr zu dem zwischen Psahlgruppen festgemachten Dampfer m 11 einem Boot übersetzen. 15 Meter vom Ufer entfernt begann das Boot plötzlich zu sin- k e n. Während drei Mann das Land schwimmend erreichen konnten unb ein Wann von dem Steuer­mann eines in der Rähe liegenden Kahnes mit

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Wettervoraussage

Die sich gestern über Frankreich erstreckende Stö­rung Hai sich sehr rasch südöstlich verlagert, dabei unfevem Gebiet nur regendrohende Bewölkung ge­brach!, in Süddeutschland dagegen Niederschlage. Gleichzeitig hat unter ihrem Einfluß besonders i - Südwest- und Süddeutschland Temperatui-an- sk .g eingesetzt, ber heute morgen Werte bis zu acht v. uh erreichte. Dagegen hat sich im nördlichen und eft ichen Deutschland der Einfluß des skandinavi­sch' . Hochs durchgesetzt. Während der klaren Nacht gingen dort die Temperaturen bis in Gefrierpunkt­nähe zurück, ja sogar stellenweise auch darunter. Auch in unserem Gebiet wird der hohe Druck wieder eine Besserung und erneuten Temperaturrückgang bringen.

Wettervoraussage für Mittwoch: Wolkig mit Aufheiterung, Temperaturen nachts in Gefrierpunktnähe, auch tagsüber wieder etwas kühler, keine ober nur vereinzelt geringe Rieber­schläge.

Lufttemperaturen am 15. April: mittags 12,6 Grad Celsius, abends 8,2 Grad; am 16. April: morgens 6,5 Grad. Maximum 12,9 Grad, Minimum 3,2 Grad.

** Barmer Ersatzkafse. Dieser Tage fand imHessischen Hof" eine Mitgliederversammlung der Barmer Ersatzkasse statt. Nach einem kurzen Lor

.- - , trage des 1. Vorsitzenden Gischler überDie vor

d U4 u9r- beugende Gesundheitsfürsorge" ging man zur Tages

1774: der Erfinder der Buchdruckschnellpresse, orbnung über, die als besonderen Zweck die Wahl

Friedrich König, in Eisleben geboren (gestorben eines Delegierten zur Hauptversammlung am 2. Juni 1833); 1790: der nordamerikanische Staatsmann jn München hatte. Mit großer Mehrheit wurde ber und Schriftsteller Benjamin Franklin gestorven (ge- i, Vorsitzende als Delegierter unb Wilhelm Schmitt boren 1706); 1852: die Schriftstellerin Ida Boy-Ed als Ersatzmann gewählt. Von der Versammlung in Bergedorf geboren (gestorben 1928). wurden verschiedene Anträge zur Hauptversammlung

Gicsrcncr Wochenmarktprcise. 611 bcr ScIceierfc in münd,cn vm

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das V. H. E. Die Aprilwanderung des V.H.E.. »VnÖ/iÄ5 19°: tc 3° bis 3o; ließen am vergangenen Sonntag erfreute sich,

Asse (10 bls 140. Wirfmg 20 bis 52, einer Beteiligung von nahezu 80 Personen.

Wechkraut 20 hcs 30, Rotkraut 20 bls 3o gelbe abgesehen von einigen Aprilschauern, sehr gün- Auben 25 bis 30; rote Ruben 25 bisi 30^ ®Vinat fttgcn Wander Wetters. Das Ziel war der Dor- 50 bis 60, Ilnter-Kohlrabi 10 bis 15, 2tofcnjobl taunudj un£ hier besonders die historischen Stät- 70; Feldsalat 200 bis 300; Tomaten 80 bis 100, Limesturm und Kapersburg. In liebens- Zwiebeln 25 bis 30; Meerrettich 50 bis 150; ^ürdiaer Weise hatte sich Prof Heimle, der 60 T6 or bM £:nr?nbh Wiederhersteller Ar Kapersburg und Erbauer

3WK ?a6180- Ä Ä ** Limesturmes, zur Verfügung gestellt und 4£ A011!;9- ^40 a 9^ den Teilnehmern hochinteressante Auslla-

OA* l3^ 'er inn ms hiä rung aus alten Zeiten. So schilderte er btc

?0: das Stuck Tauber 100 bis 110, Eier 10 bis Dcmtoeise und den Lauf des Pfahlgrabens, fototc

12, Blumenkohl 50 bis 120. Salat bis 50, Anlage und den Zweck der römischen Wehr- Salatgurken 100 b.ls 120 Lauch 15 bis 30 ReMch und der Kastelle. Der Ausgangspimkt der

20 bis 30, Oe(lerce 20 bis 100, das Bund. Ra Wanderung war Bad-Rauheirn. Heber den Io-

dieschen 25 bis 30; Endwren 150 brs 200 Pf.; hannisberg, wo an dem vor mehreren Iahren der Zentner: Kartoffeln 5,50 Mark. I entdeckten unb frei gelegten Wachtturm bie erste

Nornotiren Erläuterung erfolgte, ging es auf guter Straße

__ , . c ? * , an Hof Hasselheck vorüber zunächst zu bem vor

lägestalcnbcr für Dienstag. Stabt- 3^^ mit finanzieller Unterstützung eines theater:Oktobertag , 20 bis 22 Uhr."Lichtspiel- pautsch-amerikanischen Mäzen erbauten Limes­haus, Bahnhofstraße:Die keusche Kokotte . Asto- ria-Lichtspiele:Jahrmarkt des Lebens". Stadttheater Gießen. Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die heutige Vorstellung vonOktobertag" beginnt um 20 Uhr. In ber morgigen Erstaufführung von Hanns IohstsThomas Paine" spielt die Titel­rolle Hans Tanner©s wirken ferner mit för die Taqesnummer des Gießener bie Herren Arzborf, Bastö, be Castro, Ebert- - .

Grassow, Gareis, Gehre, Haeser, Linkmann, Knur, Anzeigers Werden ZWeCkm&ßig SiH

Volck, Wesener. Die Bühnenbilder sinb von Karl ilaphmittfln vnrher aufnpüphpn Nach

Löffler, entworfen. Spielleitung Intendant Dr. Hacnmittag VOHier auigegeaen. HdCfi

Prasch. Die Bilder, die eigentlich auf einer tz (Jjtr Vormittags kann die Aufnahme mShoÄ der Anzeigen auch in Ausnahme-

Hallo Theater I Aus dem Stadithea- fällen nicht gewährleistet werden! lerbuteau wird uns geschrieben: Das Programm des bunten Festabends enthält außer Tanz, Iazz- urni ac n» RIFQQFMFR AMZFifiFRS

muftf, Vorträgen folgende Einakter:Rachtbe- itKIJiO UEy HR&XIwfc 1

leuchtung", Groteske von Curt Goetz,Bobby" (The clever boy), Uraufführung von Karl Ritter, Die Mücke", ein lustiger Dialog von Rudolf Presber,Ein ruhiges Heim", Burleske in einem Akt von Georges Eourteline aus dem ZyklusAlltagskomödien". Urauffüh-

KVr?R?t°ter ? Diese/ amVrikcmische Tanzsk?tch I ^muS^^üHfe^&ergcfFell? ge­ilt von Ludwig Dreyfuh komponiert, der am ^i^fe her gelt eilt, gc

Flügel selbst bie musikalische Leitung feiner Kom- ^präch^n Mcsbsia

bmsofifcnen g«f»r»d,Cn. Söfflet. | »

Heimka^t erfolgte. Bei der Schlußrast nahm der Vorsitzende Qkranlaffung, neben dem Dank an die Führer auch Herrn Prof. Helmke für seine bereittotntge Führung drwch die geschicht­lichen Stätten und die wirklich lehrreichen und interessanten Ausführungen herzlichst zu danken.