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Wirtschaft.

Oie Lage des ^uhrbergbaueS.

Der Verein für die bergbaulichen Interessen hat die Erörterungen zwischen Regierung und Ruhrbergbau zum Anlaß genommen, eine aus­führliche Denkschrift über die wirtschaftliche Lage des Ruhrbergbaues herauszuge­ben. -^ach kurzer Darlegung der Verhältnisse während des Krieges und der darauf folgenden schweren Krisis, von der der Ruhrkohlenbergbau am heftigsten betroffen worden sei, wird erklärt, der deutsche Bergbau trage die gleichen Lasten, die die deutsche Industrie in Form von Steuern und sozialpolitischen Lasten auf sich zu nehmen habe, darüber hinaus beanspruche die Sozialver­sicherung insgesamt 30 Prozent des Lohnes, das sei doppelt so viel, wie der für die ganze deutsche Industrie ermittelte Durchschnittssah. Während andere Industrien in guten Zeiten Kraft sam­meln, um die schlechten Zeiten durchhalten zu können, sei dies dem Kohlenbergbau versagt geblieben.

Rachdem die Denkschrift dann die notwendig ge­wordene weitgehende Rationalisierung erörtert hat, seht lie sich kritisch mit den Feststellungen des Schmalenbach-Gutachtens auseinander, wobei besonders die Frage der Abschreibungen geprüft wird, die in den letzten fünf Jahren pro Tonne absatzfähige Förderung schätzungsweise jährlich um eine Mark zu niedrig bemessen seien, da man die niedrigen Werte der Goldmarkbilanz und nicht den Wiederbeschaffungspreis berück­sichtigt habe.

Vom reparationspolitischen Standpunkt aus seien die Anlagen nach ihrem objektiven Wert eingesetzt und belastet. Da aber ungenügende Ab­schreibung und Verzinsung die kapitalmäßige Re­generation verhindere, müsse man die Repara- tionSlasten tatsächlich aus der Substanz bezahlen.

Die Zukunftsaussichten unter Berück­sichtigung des ausländischen Wettbewerbes seien u n g ü n st i g. England sei in mancherlei Hin­sicht Deutschland gegenüber im Vorteil: es ver­füge noch über zwei Reserven, die wir schon ausgeschöpst haben: Die Rationalisierung und die Syndikatsbildung. Polen, Belgien und Frank­reich hätten günstigere Lohnverhältnisse: ihre För­derung steige. Auf der ganzen Linie nehme der Wettbewerb nicht ab, sondern zu. Auf der ErlöS- seite sei in absehbarer Zeit eine Besserung nicht zu erwarten. Auf der Selbstkostenseite sei durch die Rationalisierung das Mögliche geschehen. Der Rtedergang des Ruhrbergbaues habe sich dadurch nicht aushalten lassen.

Zusammenschluß in der Elektrizitäiswirtschaft.

Zur Förderung btt deutschen Elektrizitätswirt- schaft haben 7ich nunmehr auch die großen west­und südwest deutschen Elektrizitäts- unternehmungen zu einer gemeinsamen Ge­sellschaft, der ^Westdeutschen Elektrizi- tätswirtschaft A.-G." mit dem Sitz in Frankfurts. M. und mit einem Kapital, von zunächst nom. 1 Mill. Mk. zusammengeschlossen. Zu den Gründern gehören das Dadenwerk, die Draunkohleir-Industrie A.-G. Zukunft, das Kom­munale Elektrizitätswerk Mark, die Mainkraft­werke, das R. W. E. und die Vereinigten Elektri­zitätswerke Westfalen. Ter Beitritt einer tourt» lembergischen Gesellschaft ist in Aussicht genom­men. Die älrüernehmungen sind gleichmäßig an der Gesellschaft beteiligt und auch im Aufsichtsrat entsprechend vertreten. Zweck der Gesellschaft ist, die Zusammenarbeit auf den Energietoirtschafts- gebieten der genannten Unternehmungen durch Lösung gemeinsamer Aufgaben zu fördern. Cs ist außerdem durch diesen Zusammenschluß mög­lich, nunmehr auch den Westen an die von den Eleltrowerken der Preußen-Elektra und dem Bayerntoert seinerzeit gegründeten A.-G. für deutsche Elektrizitätswirtfchaft zu beteiligen. Welche Bedeutung diesem Zusammenschluß gerade im Hinblick auf die Förderung der von der ge­nannten A.-G. für deutsche Eletrizitätswirtschaft verfolgten Ziele zukommt, geht daraus hervor, daß in den genannten Llnternehmungen allein an dauernd investierten Kapitalien (Kapital und Anleihen) bis zu 750 Millionen Mk. arbeiten. Die zusammengeschlossenen west- und südwestdrulschen Unternehmungen besitzen auch das wesentlichste Arbeitsgebiet Deutschlands und sind durch große Höchstspannungsleitun en un'ereinander von den Alpen bis nach Rvrdwestdrutschland zusammen- geschlosfen. Sie stellen sich daher als ein einheit­liches, großes, zusammenarbeitendrs Ganges dar, während dies im übrigen Deutschland noch er­reicht werden mutz. Der Zweck der Berbandswirt- schaft. den die in der A.-G. für 'deutsche Elektri- zitätswirtschaft bisher zufammengeschlo'senen äln­ternehmungen durch diese Gesellschaft für ihr Ge­

biet noch erstreben, ist also in der westdeutschen Gesellschaft bereits in vorbildlicher Weise erfüllt. Man kann daher den Zusammenschluß als eine glückliche Fortsetzung der Mrgebahnten Bestrebun­gen, die ganze deutsch« Slektrizitätswirtschaft zur friedlichen gemeinsamen Arbeit zusammenzuschlie- ßen, begrüßen.

* Allgemeine Spar- und Kreditbank e. G. m. b.H.» Frankfurt o.M. Gestern fand eine Sitzung von Genossenschaften des rhein-maini- scheu Bezirks statt. Durch diese Genossenschaften (ol­len alle Sparer der Allgemeinen Spar- und Kredit­bank mit Forderungen von 1 bis 100 Mark ausge- zahlt werden. Dies erfordert einen Betrag von etwa 160 000 Mark. Die noch ausstehenden Zustimmun­gen für diese Maßnahme hofft man bis Freitag zu erhalten. Der bei dem Antrag auf Eröffnung des Vergleichsverfahrens eingeräumte erste Ausstand läuft am gleichen Tage ab. Die Allgemeine Spar- und Kreditbank bemüht sich nun, den Ausstand auf 14 Tage zu verlängern. Ferner versucht sie, ein ein- jähriges Moratorium zu erreichen.

Vorübergehende Betriebsein­stellung bei den Dunlopwerken. Durch empfindliche Störungen in der Fabrikation, her- voraerufen durch zunehmenden Wafserni derschlag in der Fabrik als Folge des Frostes, sieht sich die Betriebsleitung der Dunlopwerke in Hanau genötigt, mit sofortiger Wirkung die gesamte Fabrikation vorübergehend stillzulegen und die Belegschaft zu beurlauben. Von der Maßnahme werden etwa 1400 Arbeiter betroffen.

Keine Einstellung der Fabrika­tion der R.S.äl.-Wagen. Alle Gerüchte über «ine Einstellung der Fabrikation der R. S. äl.-Wagen als Folg« der Kombination Fiat-R. S. H., beruhen auf irrigen Informatio­nen und Annahmen. Tatsache ist, dah der Zweck der Interessengemeinschaft die forcierte Durch­führung der R. S. 11. - Motorwagenfabrikation ist. Da auch die Herstellung von Ersatzteilen für die neuen 6-Zylinder R. S. 11./m P- 8-Typen wie bisher fortgesetzt wirb, entbehren alle Be­fürchtungen über Schwierigkeiten späterer Ersatz­beschaffung jeder Grundlage.

* 15-Millionen-Anleihe der Ber­liner Städtischen Elektrizitätswerke A.-G. Der Vertrag über die 15-Millionen.Dollar- Anleihe der Berliner Städtischen Elektrizitätswerke A.-G. mit dem Neuyorker Bankhaus Dillon Read & Co. ist unterzeichnet worden. Die Auflegung der Anleihe erfolgt heute, Freitag.

Ermäßigung derHapagdividende auf 7 (i. V. 8) Prozent. Der Aufsichtsrat der Hamburg-Am: rika-P a etfahrt-A.-G. besch gestern auf Vorschlag des Vorstandes, bei be­friedigenden Abschreibungen der auf den 23. März einzuberufenden G.-V. eine Dividende von 7 (i. V. 8) Prozent vorzuschlagen.'

Interessengemeinschaft Thürin - gi scher Mühlen A.-G. Rachdem vor einigen Wochen unter Mitwirkung der Deutschen Müh­lenvereinigung A.-G. der Zusammenschluß der schlesischen Mühlen stattgefunden hat, wurde gestern eine ^Interessengemeinschaft Thüringischer Mühlen Aktiengesellschaft" errichtet. Von dem Aktienkapital von 100 000 Mk. übernahmen die thüringischen Mühlen mit einer Leistungsfähig­keit von rund 1100 Tonnen täglich die Hälfte, die Deutsche Mühlenvereinigung A.-G. die andere Hälfte.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 15. Febr. (Gig. Draht­bericht des Gießener Anzeigers.) Tendenz: eher etwas freundlicher. Infolge der Richterhöhung der Diskontrate der BundeS-Reserve-Dank in Reuhork konnte fich auch heute zu Beginn deL offiziellen Marktes die freundliche Grund­stimmung erhalten. Das Geschäft blieb jedoch immer noch sehr klein, da auf der anderen Seite der schwache Verlauf der gestrigen Reu- Yorker Börse und die saisonmäßige Stagnation, die den Rückgang in der Industrie beschleunigt, was in dem Wochenbericht des Instituts für Konjunkturforschung zum Ausdruck kam, zur Zu­rückhaltung mahnten. Auch ging von der dadurch bedingten Entspannung des Geldmarktes keine besondere Anregung aus. Das Geschäft be­schränkte sich zumeist nur auf bevorzugte Werte, in denen aber auch nur die Spekulation zu Interessenkäufen schritt. Ge­genüber der gestrigen Abendböise gingen die Besserungen bei den im Vordergrunds stehenden Aktien bis zu 3 Prozent. Die Reben­märkte waren dagegen eher vernachlässigt, doch meist behauptet. 2hif bas Bestreben einer en­geren Zusammenarbeit der Clektrizitätsgesell- schäften waren von Clektrowerten A.E.G. mit plus 1,5 Prozent. Licht & Kraft mit plus 2 Pro­zent, Schuckert mit plus 1.75 Prozent etwas leb­hafter begehrt. Siemens konnten sogar 3,5 Pro­zent anziehen, doch blieben hier die Umsätze

ziemlich beschränkt. Auch in Kaliwerken bestand, wie schon an der gestrigen Abendbörse, für Aschersleben und Westeregeln weiter Interesse bei Erholungen bis zu 3 Prozent. I.-G.-Farben waren eher angeboten. Mon!antorrte still, doch bestand für Kohlenwerte einige Rachfrage. Ge­fragt waren noch Deutsche Linoleum mit plus 3,5 Prozent. Etwas angeboten und vernachlässigt waren Karstadt mit minus 2 Prozent und Sven- ska mit minus 1 Mark. Danken ohne nennenswertes Geschäft. Schiffahrtswerte leb­hafter. Hapag in Rachwirkung der Dividende­reduzierung dieser Gesellschaft angebotrn und er­neut bis etwa 2 Prozent niedriger. Renten still. Eintrefsend« Orders hatten im Verlaufe rin« weitere Geschäftsbelebung, aber nur in dm be­vorzugten Werten, zur Folge. Kallwerte ge­wannen erneut bis 1,25 Prozent, Elektrowerte bis 1 Prozent. Auch di« anfänglich vernach­lässigten Farbentoerte waren etwas gefragter und 2 Prozent höher. Hier hat scheinbar die Verstimmung nachgelassen. Am Geldmarkt war Tagesgeld auf 6 Prozent erhöht, doch war kurz­fristiges Kapital reichlich vorhanden. Am De­visenmarkt lag London Kabel fest. Wan nannte Mark gegen Dollar 4.2147, gegen Pfund 20,463, London Kabel 4.8545, gegen Paris 124,31, gegen Mailand 92.75, gegen Madrid 30,2750, gegen Holland 12,1213.

Berlinc Börse.

Berlin, 15.Febr. Zu Beginn der heutigen Börse trat eine merkliche Beruhigung ein, und die ersten Notierungen zeigten recht wider­standsfähige Tendenz. Das Kaufinteresse bei den Banken war zwar weiterhin noch klein, die Nicht­erhöhung der Neuyorker Diskontrate und optimi­stische Meldungen aus Paris veranlaßten aber die Spekulation zu Deckungen und Meinungskäufen, zu- mal die Engagements als solche stark abgebaut zu sein scheinen. Spezialwerte konnten entgegen den Vormittagserwartungen 1- bis 2-v. H. Gewinne er- zielen. Pöae lagen 2 v. H. höher, Kaliwerte bis zu 5 v. H. gebessert. Nur Schiffahrtswerte waren ange­boten. Deutsche Anleihen freundlich. Ausländer überwiegend befestigt. Pfandbriefe vernachlässigt, aber im allgemeinen gehalten. Die bereits gestern zu erkennende Versteifung am Geldmarkt machte heute weitere Fortschritte. Tagesyeld stellte fich auf 5,5 bis 7,5 v. H. Die übrigen Sätze blieben unver­ändert. Monatsgeld 7 bis 8 v. $)., Warenwechsel etwa 6,13 o. H. Nach den ersten Kursen stellten sich bei den Banken kleine Kauforders, angeblich auch seitens des Auslandes ein, und die nicht verwöhnte Börse benutzte diese Anregungen, um sich weiter nach oben zu engagieren. Die Stimmung wurde allgemein fester, und die Kurse besserten sich um 1 bis 2 o. Sy Siemens gingen über 3v. H. über An­fang. Polyphon plus 3 v. Sy, Deutsche Linoleum plus 2,5 v. Sy, Löwe plus 3 v. Sy, R. W. E. plus 2.5 o. Sy, Reichsbank ebenfalls plus 2,5 v. Sy (Am­sterdam soll wieder kaufen). Am Kalimarkt beunru­higte die dritte Bezugsrechtnotiz für Salzdetfurth nach etwas. Aber auch hier fetzten sich weitere Kurs- befferungen durch. Am Rentenmarkt war das Ge­schäft in Ablösung für Neubesitz etwas lebhafter.

Franksurrcr Geircivrvor,e.

Frankfurt a. M., 15. Febr. Der heutig« Produktenmarkt verkehrt« auf die weiter etwas erhöhten Auslandmeldungen in fester Haltung. Die Umfahtätigkeit war jedoch nach wie vor sehr gering. Brotgetreide, namentlich Weizen, hatte etwas regere Rachfrag« zu verzeichnen. Der Preis konnte um 0,25 Mk. heraufgesetzt werden. Auch Futtermittel waren etwas reger verlangt. Das Mehlgeschäft war auch heute etwas größer, die Preis: erfuhren hier allgemein eine Erhöhung um 0,25 Mk. Es wurden notiert: Weizen 24 bis 24,25; Roggen 23,75; Sommergerste für Drau- zwecke 24,50; int Hafer 24,25 bis 24,50; Mais (gelb) für Futterzwecke 24 bis 24,25; Weizen­mehl, süddeutsches Spezial 0, 34 bis 34,75; Rog- genmehl 31,50 bis 32; Weizenkleie 14,25; Roggen- kleie 15 Mark. Tendenz: fest.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 14. Febr. Mit dem Eintreten milderen Wetters hat hier ein Tendrnzumschwung Platz ge­griffen. Die festen Meldungen von den überseeischen Terminmärkten machten kaum irgendwelchen Ein­druck, zumal auch Liverpool nicht entsprechend rea­gierte. Am Lieferungsmarkte stellte sich Märzweizen zwar noch etwas höher, aber die späteren Sichten und Roggen eröffneten schwächer. Vom Jnlande ist verschiedentlich eher reichlicheres Angebot zur Hand, die Forderungen lauten sowohl für Weizen als auch für Roggen höher. Selbst gestrige Preise sind aber bei den Mühlen kaum durchzuholen. Das Export­geschäft beschränkt sich auf ganz vereinzelte Ab­schlüsse; überhaupt hielt sich die Umsatztätigkeit in­folge der herrschenden Unsicherheit über die weitere Entwicklung des Wetters In engsten Grenzen. Wei- zen- und Roggenmehle haben bei gestrigen Preisen

ruhiges Geschäft. Für Hafer fordern die Lbgebek heute beträchllich höhere Preise als gestern, beim Konsum sind aber nur etwa gestrige Preise burd^ zuholen. Gerste liegt weiter still.

Kunst und Wissenschaft. A

Professor rurnau-Breslau

wird Frankfurter LPern.Fntendant.

Die Frankfurter Theater-Deputation hat als Nachfolger von Professor Krauß, der bekanntlich die Leitung der Wiener Staatsoper übernimmt, zum Intendanten der Städtischen Oper den Intendanten des Stadttheaters Breslau, Professor Dr. T u r n a u , berufen. Professor Turnau wird vor­aussichtlich im Monat März in Frankfurt anwesend fein und mit den Vorbereitungen für die neue Theaterspielzeit beginnen.

Während des Amerika-Urlaubs von Professor Krauß im Monat März wird Dr. Waller st ein als Intendanten-Stelloertreter und Generalmusik­direktor Krips (Karlsruhe) als Kapellmeister an­wesend sein. Um das Niveau des Frankfurter Opern­hauses zu halten, hat Professor Krauß, der seinen Urlaub unter Verzicht auf seine Gage nimmt, der Theaterdeputation den Wunsch übermittelt, drei der prominentesten deutschen Dirigenten während dieser Zeit auf feine Kosten zu seiner Stellvertretung bet drei festlichen Aufführungen zu berufen. Die Theater- Deputation hat Lefes Anerbieten mit Dank an­genommen. Von Anfang April bis Ende der Spielzeit wird Professor Krauß wieder in Frankfurt tätig fein.

Gewfnnavszvg

6. Klaffe 32. Preubifch-SÜbdevlfch«

(258. Preutz.) Klaffen-Lotterie

Ohne Gewähr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

5. Ziehungstag 13. Februar 1929

8n der Vormlttagszlebung wurden Gewinne

über 150 M. gezogen

10 ®ttoitine ro 3000 TL 18852 1 20379 263519

284834 360182

10eto-nne >u 2000 OL 47973 63629 143117

223443 356172

36 »ttoinnt ,u 1000 M. 16485 21447 45934 58441 64320 109061 111674 154436 172959 184443

214357 220453 304821 311890 312149 313747 314102 359237

84 ©»to.nn» |u 500 1828 7411 13102 21 '87

27855 32816 65427 66344 67524 80308 84)21 89797 115286 117043 134884 148325 184023 189110 193878 197865 209464 215974 216208

235106 239156 279245 279393 283582 287842

295522 308472 310186 316110 316887 333220

333379 340331 364266 374920 375294 381220

399447

208 ®«t»lnn» in 300 M 185 1973 3788 4491 4732 12545 15364 17017 21899 26103 27220 28490

31372 33191 33457 49256 51568 64099 54552

64690 55598 56379 58574 60312 61802 62827

70528 94867 103643 106576 112158 118804 126794

127225 128247 150848 155422 159678 167047

168549 168997 170394 173738 175227 179167

181509 188807 195123 195494 1997'6 2070'8

213999 215836 216703 220433 221372 222884

227429 232207 233602 239380 24'590 242575

243262 244576 246373 249048 250705 254144

256286 256797 2682'2 262128 267392 269409

277133 278329 282886 284073 287883 294279

296685 301425 302412 305635 306377 307221

3'3544 314374 321139 323604 347518 364980

366559 367475 37'637 373016 380093 384522

387725 390561 394859 394979 395737

8n der Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 15U M. gezogen

2eto'nne n 60000 TL 65690

2 «tblant »v 25000 M 24472

6 öeemne m 5000 TL 356439 360089 379495

10 ectninn» m 3000 TL 18947 168700 17'357 194098 356011

10 ®etHnne m 2000 TL 10883 49100 71234 93832 398492

38 Ttteinnt *u 1000 TI. 91 13835 56829 96013 108547 129709 132233 161056 173885 204228 205159 224072 272186 281765 283350 328190 338965 361340 372931

74 ra 600 TL 628 669 2461 29189 43258 65576 67298 57783 59264 84751 97:358 98913 102559 102698 103595 125191 158078 163.383

164346 166951 166972 168151 200285 246431

270231 277911 302390 308305 317480 340176

346880 385051 366634 368579 373317 39690»

397326

154 ertrtnn» «e 300 TI. 1075 2941 6567 21630 30035 31098 38640 51070 67522 62401 64563 76468 80999 81147 84693 85726 87667 96795 100728 103091 103170 103289 105840 108788

127629 129844 131448 133671 138777 140648

140979 144162 145032 147872 151286 15'751

154753 155982 159065 159873 170287 182380

194849 196'99 198585 206000 2'5898 222602

225309 226908 228450 235531 24I284 248123

254106 269411 263865 271605 272682 283981

317855 322987 337047 342'74 361385 364"69

366711 366867 3699'9 372941 377927 383168

387806 388415 388820 390592 392'70

Im (Äerolniirabe verblieben 2 Prämien zu 500000 2 Gewinne zu 500000, 2 zu 300000. 2 zu 200000, 2 zu 100000, 4 zu 75000, 4 zu 50000, 6 zu 25000, 76 zu 10000, 146 All $000, 364 zu 3000. 638 zu 2UU0k 1432 zu 1000. 3802 zu 500, 10016 zu 300 Mk.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

14. 2 | 15 2. | 14. 2 | 15. 2.

Darum:

Devisenmarkt BerlinFrankfurt

a. HL

Telegraf h t s ch r A u s z a h l u n g.

Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befehl offenen Dividende an. ReichSbankdiSkont 6,5 Prozent. LombardzinSfuh 7,5 Prozent.

Fravblurt a. M |

Berlin

FraudluN a. M

Berlin

Schtutz fl"te

I-Uhr- flnrs

Sch ufo ft"r«

An ;ang Kur»

Schluh- fl'ir*

1-Uhr- flnrs

2ch uh fl'ir«

üiniang flur>

2)ntum

14 2

15.1.

14 2.

15. 2

Tamm:

14. 2

15. 4-

<4. 2

15.2.

6% Dl. ÄetdjsanieüK >

87.4

-

87.5

A.Ü.G............b

174

175,25

174,25

174,5

DL Anl.-Ablöl.-Schuld mit Aus

53.9

64.1

Bergmann.........9

210

2,0

209.9

los.-Rechten.........

64

Elektr. Lieferungen.....10

165,75

164.75

164,25

Desgl. ohne ÄuSiol.-Rechte . . .

13.7

13,6

13. <5

Licht und Kraft......10

212

214

211

212

7% Franks. Hyp.-Bk. Goldpf. un

so

Reiten 4 Guilleaume.....6

141

kündbar bti 1932......

®e|. f. Gleftr. Untern.....10

235.5

236,5

235.5

236

4J4% Rheinische Hyp.-Bank fiiqu Mvldpf............

81,6

Hamb. Elektr. Werte .... 10

Rhein. Elektr.........9

Schlei. Elektr........10

147

103.75

208

164,25

208.5

A.E.G. abfl. BorkriegS-Lbligation. rückzahlbar 1932 ......

86

Schuckert..........8

227.25

226

22o,5

4% Schweiz. Bunderb.-AnL. .

4% Leslerreichtichc Goldrte.. .

Siemen« 4 Halske.....12

375

80,50

377

378.25

31,75

153,5

152

Lahmeyer 4 Co.......10

164

4,20% £ eiten, (silberne. . . .

3

3.2

164,5

4%-Cefteneid). einheiU. Rte. .

2.225

84

84.5

4% Ungarijche Goidrle.....

4% Ungarijche StaalSr. v. 1910

25

24,9

21.25

Deutsche Erdöl.......6

Cijenet Steinkohle......8

126

124.25

4V,% deSgl. von 1913 ....

22,75

Geilenkirchener . . . f Vi I. 4

1.30,5

131

130.5

4% Unflarildie Kronenrte.. . -

4,2

2,2

2,25

Harpener..........6

135.5

131,5

136,25

136.5

4% Türk. Zollanleihe v. 1911 .

4% Türkische Bagdadbahn-Anl.

Serie I..........

11.25

Hoejch Eilen.........8

Ilse Bergbau........8

212,5

122,75

214,5

10,9

10,9

Klocknerwerke........'

106,5

107

106,75

106,5

4% de«gl. Serie 11.......

4% Rumänen convert. Rie. . . - 4'/,% Rumänen Goldanl. von 19K

19

11,2

19,8

>tdht-<Reueffen........9

Mannesmann........ 8

ManSselder.........7

L berfchlef. Eifenb. Bedarf. . . 6

126,5 115

128,25

122,25

126,75

115

128

114,75

-

i>4,5

Slllg. Deutsche Eilenbahn . . 4/2

-

Lberfchlel. Kokswerke.....6

105,4

105,4

Hainburg-Amerila Paket . . . k

Hamb.-Sübam. Tampfsch. . . 8

124

123.13

i2i>,75

124.75

Dhonir Bergbau......5*/i

97

97

97.12

97.25

-

173.0

Rheinische Braunkohlen... 10

281

282

280.5

282

Hausg Dampflchiss.....1°

100.23

122,4

RbeinNahl . . . s-Jahr 4 V,

123

129,5

129,5

Norddeutscher Lloyd.....8

123.5

123

123,75

Riebeck Montan......7,2

-

Deutjche (SrebitanfL . . W

135.6

1-9.25

13H,5

Bereinigte Stahlw......1

8,5

38,6

98.9

Bcümer.Bankverein .... 10

140.25

Otavi Minen.......8 eh

97

08,8

68,75

Berliner Han beleg efeUjch. . . 12

233

232,75

Kali AicherSleben.....V

251

25.1,25

249

25.)

Commerz- undLrtval-Bank . li

198

196

198.9

198,25

Sait -ILefteregeln......K

261

26u,5

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262

Darmst. u. Rationalbank . . 12

278.75

<>

270

17b

Kaliwerk Sahdetfurch ... 15

470

1(19,25

174,5

Deutsche Bank......tr'

IlMonto-OleieUidjaft Änt. . 10

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11.5,25

170

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17o

105,75

170 tb ,5

I. S>. fforben.Induftrie ... 12

Dunamrt Nobel.......5

251.12

250,75

250,25

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TreSdner Bank......* * * * * * * * 10

Mitteldeutsche Lreditbank . . . 0

iUV

169.5

109

109

171

171,75

-

195.25

Goldschmidt...... . 5

86.5

86.5

87

Metallbank.........k

128

1Z8»23

128

RütgerS werke........6

94,7

95

94,75

95

ReichLbank 12

304.25

-08,75

Metallgelellfchaft. ..... 11

186

Berlin. 14. .tebrunr

'!»elb

Brief

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16,45

Holländische Noten......

168. 1

168.99

at iliemfcbe Noten......

22,05

22,13

Norwegische Noten......

112,15

112.59

Deutsch.Oesterr. i 100 Kronen

59.05

59,29

Numänische Noten......

2,51

2.53

Schwedische Noten......

112,3:1

112,57

Schweizer Noten.......

8u 87

Spanische Noten.......

6b,00

66^28

Tschechoilowakische Noten . .

12.425

12,485

Ungarische Noten ...

73 20

73,56

J-nuäfurt 0. M

Berlin

Schlutz I 1-Uhr- fl"r» 1 fl'ir»

Sd).uij | Ln(ang fl'r» flut*

PhiNpv Hotzmann .... Heidelberger llement . . . Gement Karlstadt .... Waytz 4 Freitag.....

. 10 . . c . 10

124

1 8.25

178,5

131

1 1 IS

124,5

Schultheis Patzenhvfer . .

. 15

289

287

Ostwerke........

. 12

243.5

8er. Glanzstoff.....

. 18

<41

437

. 14

_

406.5

Zellstoff"Waldhos ....

. 12

_

255.75

258

Zellstoff Aschaffenburg . .

. 12

186

184

184

Charlottenburger Waller .

. . 7

130

129,5

Telsauer Gas......

. . 8

214,25

215,5

Daimler Motoren . . . .

. . 0

58,5

58,5

58.25

Demag ........

. . 0

o3

52.5

Adlerwerke Klever ....

. . 5

56

56.5

56

Ludw. Loewe......

. 10

221

219

Rat. Automobil.....

. . 0

-9,4

Lrenstein 4 Koppel . . .

. . 5

91

90

Leonhard Tietz.....

. . 6

2bO

259,5

Bamag-Meguin.....

. . 0

Frankf. Maschinen . . . .

. . 6

62

62,25

Gritzner........

. 11

106

I0o,5

-d

Heyligenstaebt .....

. . 0

FunglwnS........

. . 4

70

70

Lechwerke........

. . 8

Mainkrastwerke.....

. . 8

117,75

Miag..........

. 10

41.25

Rekarfulmer......

. . b

25,5

25,90

25

Beters Union......

. . 8

lOt.a

lüu,5

Gebr. Roeder......

. 10

126

*

Boigt 4 Haessner ....

. . 8

ZU

212

*

Südd. Zucker......

. . ö

143.5

145

144,5

Banf

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Berlm. U. Februar

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Brie-

rtwcrtlanttche Noten .

4.198

4.218

Belgische Noten.....

- - -

58.56

58.60

Dänische Noten.....

11

2.14

11

2.58

EngUfchr Sloten.

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20.399

20,476

14. F bruar

15. Februar

Amtliche Not, rung

Amtliche Notierung

i»clb

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168.65

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1,175

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1,778

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58.05

58,625

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Ehrisriania

112,31

112,5.1

112,31

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112.31

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112.53

Stockholm

1*2,54

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HelsingforS. Jtalien . .

10,59

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10.61

22,06

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London. . .

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20.479

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20,478

Neunork . .

4,2110

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PoriS. . .

16,435

16.475

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16,48

Schweiz . .

8O.U75

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66,10

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1.905

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59.165

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59,285

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Prag . . .

13.4.

12.48

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Bel irad .

7,390

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Lissabon

18,59

18,63

18,58

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Tonztg. . .

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Sltneu. . .

5.44

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Lanada . .

4,203

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Um uat) . .

4,311

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tarro. .

20,»6

31,00

20.9550

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