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um. Er Mhte Käthe hie geleiten, damit et den Irrsinnigen dort alle aus einer Tasche hielt es ihm entfaltet noch für lvahnsimig, diese da meine IM s hier steht - es rst bestätigt wird, dav meine Frau wurde igslos da- Er horte, nie et wußte nicht enlen

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Die kuxzfristige Finanzierung hat zu einer Gin­deckung des Geldbedarfs nur mit TageSgeld geführt, und erst nach und nach wird hier eine Entspannung eintret.'n, die natürlich auch zu einem Rückgang der Geldsätze führen muh. Die Aufnahme von Auslondgeldorn ist durch die Herabsetzung des deutschen Diskontsatzes erleich­tert worden, da trotz der Ermäßigung die Spanne zwischen den dcutichen Zinssätzen und den ans» ländischen zum Teil noch gewachsen ist, weil man in Deutschland den Diskontsatz nur uip '/, Proz. herabgesetzt hat. Infolgedessen ist für die Dauer mit einer Entspannung am deutschen Geldmarkt zu rechnen, die sich besonders nach der Ab­wicklung des Jahresultimo einstellen wird.

Es bleibt natürlich abzuwarten. wie weit sich die Entwicklung am Geldmarkt auch auf den Kapitalmarkt übertragen wird. Sicherlich haben sich die Aussichten für einen Abschluß lang­fristiger Auslandkredite für Deutschland durch die Entwicklung an den internationalen Geld­märkten gebessert. Man muh auch berücksichtigen, daß bei den deutschen Esfektenpapieren die Ren­dite wesentlich höher ist, als die der meisten ausländischen Esfekten, wodurch natürlich für ausländische Effektenkäufer ein Anreiz zum Er­werb deutscher Papiere geschaffen ist. Die Ent­wickelung des deutschen KursniveauS hat eben die in Reuyork erstrebte Stabilisierung des Kurs­niveaus auf der Grundlage der tatsächlichen Rendite vorweggenommen: infolgedessen werden dem Kapitalmarkt größere Beträge des Aus­landes zufließen, die nicht nur die Lage auf dem deutschen Kapitalmarkt, sondern auch auf dem deutschen Geldmarkt eine gewisse Entspannung bringen können.

Weitere Entlastung der ReichSbanl.

Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. N o v e m b e r hat sich die gesamte Kapital­anlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lom­bards und Effekten in der ersten Novemberwoche um 247,0 Millionen auf 2494,4 Millionen Reichs­mark verringert. Im einzelnen haben die Be­stände an Wechseln und Schecks um 130,5 Millionen auf 2319,5 Millionen Reichsmark, die Lombardbe- ftänbe um 56,0 Millionen auf 50,7 Millionen Reichs­mark und die Bestände an Reichsschatzwechseln um 60,5 Millionen auf 31,7 Millionen Reichsmark ab­genommen.

An Reichsbanknoten und Rentenbank« scheinen zusammen sind 312,3 Millionen Reichs­mark in die Kaffen der Bank zurückgeflossen. Der Umlauf an Reichsbanknoten hat sich um 282,6 Mil­lionen auf 4550,4 Millionen Reichsmark, derjenige an Rentenbankscheinen um 29,7 auf 377,3 Millionen Reichsmark verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 43,9 Millionen Reichsmark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 497,4 Millionen Reichsmark eine Zunahme um 43,4 Millionen Reichsmark.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen haben sich um 7,6 Millionen auf 2595,7 Millionen Reichsmark erhöht. 3m ein­zelnen haben die Goldbestände um 113 000 Reichs­mark auf 2229,0 Millionen Reichsmark abgenom­men, während die Bestände an deckungsfähigen De­visen um 7,7 Millionen auf 366,7 Millionen Reichs­mark angcwachfen sind.

Die Deckung der Noten durch Gold allein besserte sich von 46,1 v. H. in der Vorwoche auf 49,0 v. $)., diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 53,6 auf 57,0 v. H.

Bor übergehende Schließung der Opel werke. Zu Gerüchten über eine Schlie­ßung der Fabrik teilt die Adam Opel A.-G. mit, daß die Rüsselsheimer Werke vom 21. Dezember bis 2. Januar zwecks Jnventurauf nähme ge­schlossen sein werden und daß die Belegschaft in den vorhergehenden Wochen wie seither ar­beiten wird.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., ll.Rov. Tendenz: ge­schäftslos. Zum Wochenbeginn fehlte der Börse wieder jegliche Anregung, so daß bei weiter anhaltender Geschäftslosigkeit von einem Geschäft fast nicht die Rede sein konnte. Reuyork hatte am Samstag die Börse geschlossen. Die Spekulation war wieder auf sich selbst ange­wiesen und zeigte sich sehr zurückhaltend. Ma­terial kam wieder kaum heraus, doch genügte ein Minimum hiervor, um das Kursniveau gegen­über dem Samstagschluh allgemein etwas zu senken. Der Grundton der Börse zeichnete sich aber trotzdem durch eine gewisse Wider- standsfahigkeit aus. Die nicht gerade un­gültigen Ausführungen in einigen Wir'schafts- berichtcn wurden wohl mit Zuversicht ausgenom­men, konnten aber nicht zu einer Belebung des

Neue Bücher.

Graf Ernst Reventlow: Kriegö- chuldlüge und Kriegsschuldlügner.

Geheftet 4,50 Mk. Derlag 3. F. Lehmann in München (484). Der bekannte alldeutsche Poli­tiker gibt eine zusammenhängende Darstellung von der Entstehung der Kriegsschuldlüge und ihrer Benutzung durch die Ententemächte, ferner eine scharfe Kritik der Behandlung der Kriegs­schuldfrage durch die deutschen Regierungen.

Ludwig Lewisohn: Das Erbe im Blut. Roman. 311 Seiten 8°. Geb. 8,50 Mk. Paul List Verlag, Leipzig. (458). Lewisohn gehört schon seit Jahren zu jener kleinen Schar von Schriftstellern, die wie Sinclair Lewis. Up­ton Sinclair und einige andere in Amerika ver­fehlt, t und in Europa gelesen werden. Alle seine Bücher sind Bruchstücke einer großen Konfession. Der neue Roman zum guten Teil autobio­graphischen Charakters gibt in schlichter und doch lebendiger Schilderung die Geschichte einer Judenfamilie durch vier Generationen.

S i e Lüneburger Heid e." 64 Bilder, eingeleitet von Emil Schaeffer. Schau­bücher, Herausgeber Dr. Emil Schaeffer. Bd. 12. Preis geb. 2.40 Mk. Orell Fühli-Berlag, Zürich. 433. Dr. Emil Schaeffer begleitet das vom Derlag mit ausgezeichnet reproduzierten Tafeln ausgestattete Bändchen mit einem die Heidestimmung einprägsam einfangenden Text, der Anhang mit knappen, sachlichen Annierkun- gen ist willkommener Führer und interessanter, kulturkundlicher Aufklärer zugleich. Wer in die Heide geht, wer überhaupt wandert, wird das schmucke Büchlein in die Tasche stecken.

Max Weyergang, Oberst a.D., Wie lerne ich spielend Bridge? Eine Bridge- Fibel zum Selbstunterricht. Derlag Ad. Sponholh, Hannover. Kart. 3,50 Mk. (402.) Der Derfasser, Leiter der Bridge-Stube eines weltbekannten Ba­des, hat seine Lehrmethode an vielen Anfängern mit Erfolg erprobt. Er bietet in feinem Buch keine trockene, schwer verständliche Theorie, langwellt den Leser nicht mit Regeln usw., sondern arbeitet mit ihm an Hand von zwanzig einfachen und klaren Uebungsspielen Stich für Stich alle Phasen des Bridgespiels durch.

Zwangswirtschaft und Woh­nungswesen. Don Professor Dr. Max I. Wolff. Berlin. Widder-Derlag, Berlin SW 48. Preis 80 Pf. (404.) Die vorliegende Schrift gibt eine objektive und unvoreingenommene Dar­stellung des heutigen Standes der Wohnungs­frage, die ja noch immer ihrer Lösung harrt und gerade jetzt mehr als je im Brennpunkt des Interesses aller Bevölkerungskreise steht. Den Hauptabschnitt des Werkes bildetDer Kampf gegen die Wohnungsnot". Der Derfasser behan­delt hier in kritischer Weise die verschiedenen staatlichen Maßnahmen, die in der Rachkriegszeit zur Behebung der Wohnungsnot getroffen wor­den sind und kommt zu dem Ergebnis, daß die bisherige Wohnungspolitik nicht geeignet fei, eine befriedigende Lösung der Wohnungsfragen herbeizu führen. _______

Emil Schlegel: Die Krebskrank­heit. Ihre Ratur und ihre Heilmittel. Reue Ausgabe. Broschiert 9 Mark. Hypotrates-Derlag, Stuttgart, Holzgartenstraße 7 (459).

Anleitung für den Gymnastik­unterricht in den Schulen. Don L u c i e Sckerl, staatlich geprüften Turnlehrerin und Dipl.-Lehrerin für rhythmische Gymnastik. 3. er­weiterte Auflage. Mit 200 Hebungen, 80 Zeich­nungen und 23 ganzseitigen Bildern. 40 S. kl. 8°. Kart. 3 Mk. Derlag von B. G. Teubner in Leip­zig und Berlin. (406.)

3m Rovember-Heft derZeitwende" (C. H. Becksche Derlagsbuchhandlung. München) sagt Tim Klein:Die Bühne der Zeit ist ein Tribunal geworden und nichts ist gefährlicher als den Tendenzen der Zeit den Mund zu ver­halten", in seinerRandbemerkung" über die Dreigroschenoper".Wir sollen wissen, daß wir buchstäblich auf den Höhlen wohnen, wo die unterirdischen Gewalten hausen. Wir sollen wis­sen, daß das Theater ihr Sprachrohr geworden ist. Wir sollen jedem Pharisäismus entgegen- arbeiten, der sich in Kultur, Komfort, Genuß und Spiel sonnt. Dor allem aber sollen wir die Zeichen der Zeit erkennen." 3m gleichen Heft spricht ein theoretisch und praktisch mit Fürsorge­arbeit Vertrauter, Friedrich Bachmann, über P. M. Lampels Aufsehen erregendes Tendenzstück Revolte im Erziehungshaus". Bachmann be­gnügt sich nicht mit der vielfach üblichen morali­schen Entrüstung, er stellt vielmehr mit kühler Sachlichkeit die Frage, ob an Lampels Vorwürfen gegen die Fürsorgeerziehung nicht doch etwas Wahres sei, kommt dann aber freilich zu dem Ergebnis, daß Lampel die Wirklichkeit verzerrt wiedergibt und daß auch seine agitatorischen Reformvorschläge dürftig und für die Praxis unbrauchbar sind, weil sie einseitig den Blick aus­schließlich auf die sexuelle Frage richten und da­mit an der Fülle und Tiefe der Probleme völlig vorbeisehen.

Die Europäischen Gespräche. Derlag Dr. Walther Rothschild, Derlin- ' Grünewald) eröffnen ihr Oktober-Heft nicht mit einem Nekrolog auf ©trefemann,_ der doch nur Bekanntes wiederholen könnte, sondern bringen den Außenminister noch einmal selbst zu Gehör: durch Zusammenstellung von Leitgedanken zur deutschen Außenpolitik aus seinen wichtigsten Reden in entscheidenden Stun­den wird hier aufs Eindrucksvollste öargetan, wie er die Grundsteine für eine neue deutsche Zukunft gelegt sehen wollte. In einem lebhaft geschriebenen AufsatzItalien und Jugoslawien in der Adria" weist Harald E. Roos, Belgrad, nach, daß die italienische Idee deS,,Mare nostro in den geopolitischen Tatsachen keine Rechtferti­gung findet. Der Dokumententeil belegt den Beitritt der Dereinigten Staaten zum Welt- gerichtshof sowie u. a. die Verhandlungen über die Wiederaufnahme der diplomatischen Bezie­hungen zwischen England und Rußland.

Geschäfts führen, da auch von einer Beteiligung des Auslandes am Börsengeschäft nicht das ge­ringste zu bemerken war. Rur dem Automarkt wandte sich etwas mehr Interesse zu. Daimler konnten 0,75 Prozent gewinnen. Am Elektro- markt lagen Siemens 1 Prozent und Schuckert L75 Prozent schwächer. AEG. minus 1 Prozent. Gesfürel eröffneten knapp behauptet. Don den Chemiewerten waren zur ersten amtlichen Rotiz nur Farben mit minus 2 Prozent amtlich notiert. Don Kunstseidenaktien büßten Aku 2 Prozent ein. Montanwerte ebenfalls fast ohne Geschäft. Die Derluste gingen bis zu 0,75 Prozent. Danken waren gehalten. Am Rentenmarkt war die Ilm- sahtätigkeit etwas reger, unter Bevorzugung von Bagdad und Zolltürken, die von 0,35 bis 0,65 Prozent gewannen. Auch im Verlaufe blieb die große Lustlosigkeit bestehen. Die Kurse neigten um Bruchteile eines Prozentes nach unten. Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld mit 7,5 Prozent weiter etwas leichter. Am Devisen­markt war die Mark international etwas abge­schwächt. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1805, gegen Pfund 20.399, London gegen Kabel 4,8785, gegen Paris 123,87, gegen Mailand 93,15, gegen Madrid 34,45, gegen Holland 12,0840.

Berliner Börse.

Berlin, 11. Nov. Es wird von Tag zu Tag schwerer, für die an der Börse herrschende G e - schäftslosigkeit die richtigen Worte zu fin­

den. Die Umsätze schrumpfen immer mehr zusam­men, und heute konnte man direkt von einer D r derarmut bei de n Banken sprechen. Man muß sich wundern, daß überhaupt noch erste Kurse zustande kommen können, denn für manche Papiere waren nicht einmal Minusorders vorhanden. Aller­dings mußten 15 Terminpapiere und 70 variable Kurse infolge des stagnierenden Geschäfts auch heute ausfallen. Anregungen von außen fehlten ebenfalls wieder, zumal die Samstagsbörse in Neuyork ge­schlossen war. Erstaunlich war es daher, daß bei der Kursfestsetzung zwar keine Einheitlichkeit, aber eine verhältnismäßig große Widerstands­fähigkeit vorherrschte. Die Bewegungen gegen­über den Samstagschlußkursen gingen eher nach un­ten, aber selten über 1 v. H. hinaus. Salzdetfurth und Westeregeln verloren je 2,5 v. H., Schuckert 2,40 d. S)., Siemens 2,13 v. H., Deutsche Linoleum 3 v. H. und Svenska 7 Mk. Aku-Aktien, deren Bezugsrecht heute erstmalig amtlich notiert werden soll (die Ta­xen bewegen sich zwischen 0,5 bis 1 v. H.), unver­ändert. Am Anleihemarkt verstimmte eine Presse­notiz über Neubesitzanleihe, nach der eine andere Behandlung, als bisher erwartet, nicht geplant fei. Der Kurs der Anleihen ohne Option ging darauf- hin von 9,60 auf 9 v. H. zurück. Ausländer lagen geschäftslos. Türkische Werte auf die bereits am Samstag gemeldete Auslosung der Kupons befestigt. Pfandbriefe ruhig. Liquidation-Pfandbriefe und An­teile weiter gefragt. Am Geldmark machte die Er­

leichterung Fortschritte. Tagesgeld 6 bis 8 v. ?)., Monatsgeld 8,5 bis 10 v.H., Warenwechsel zirka 7,40 o. ch. Vielleicht wird die bereits schon am Samstag erwartete Ermäßigung des Privatdiskonts Dorgenommen. Auch nach den ersten Kursen war es auf fast allci^Marktgebicten sehr still.

Frankfurter Lchlachtvießmarkt.

Frankfurt a. M., 11. Rov. Auftrieb: 1772 Rinder, darunter 412 Ochsen, 86 Dullen, 754 Kühe, 473 Färsen: 439 Kälber, 168 Schafe 4860 Schweine. Es notierten: Rinder. Ochsen: voll­fleischige. ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 55 bis 59 Mk., ältere 50 bis 54; sonstige vollst.: jüngere 46 bis 49. Dullen: jüng., vollll., höchsten Schlachtwerts 54 bis 57, sonstige vollst, oder auSgemästete 50 bis 53; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 46 bis 48, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 40 bis 45, fleischige 34 bis 39, gering genährte 23 bis 33; '-sen (Kalbinnen, Jungrinder): vollsleischige, auSgemäUete, höchsten Schlachtwcrts 55 bis 59, vollfleischige 50 bis 54, fleischige 46 bis 49. Kälber, beste Mast- und Saugkälber 80 bis 83, mittlere Mast- und Sauglälber 75 bis 79, geringe Kälber 66 bis 74. Schweine: Fettschweine über 3C0 Pfd. Lebendgewicht 83 bis 86 voll­fleischige von etwa 240 b s 300 Psd. Lebend­gewicht 83 bis 86, von etwa 220 bis 210 Pfund 83 bis 86, von etwa 163 bis 200 Pfd. 83 bis 86, fleischige von etwa 120 bis 160 Psd. 82 bis 84 Mark. Marktverlauf: Rinder ruhig, Ueberstand. Schweine schleppend, Ueberstand. Kälber und Schafe rege, geräumt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 11. Rov. Der hiesige Produktenmarkt eröffnet: die neue Woche in all­gemein stark abgefchwöchter Haltung. Das An­gebot in Auslandgetreide ist etwas großer ge­worden, anderseits hat dagegen die Aufnahme­lust sehr stark nachgelassen. Es kamen Llmsähe nur vereinzelt und zu reduzierten Preisen zu­stande. So gab Weizen 0,20 und Roggen 0,50 Mk. nach. Auch Futtermittel lag.n allgemein abge- schwächl und bis 0.75 Mk. niedriger. Außerdem hatte der Mehlmarlt schwache Haltung. Weizen­mehl gab 0,25 Mk. nach, Roggen mußte sich sogar eine Preisabschwächung um 0,75 Mk. ge­fallen taffem Cs wurden notiert: Weizen 25, Roggen 18 bis 18,25, Sommergerste für Drau- zwecke 19,50, Hafer, inländ. 18,25 bis 18,50, Mais (gelb) für Futterzwecke 13,50, Weizen­mehl, südd. Spezial 0 37,50 bis 38, Roggenmeht 26 bis 27. Weizenkleie 19,75, Roggenkleie 9,50 bis 10, Erbsen, je nach Qualität für Spcise- zwecke 31 bis 44, Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 55 bis 100, Heu, südd., gut, g.sund, trocken 11 bis 11,25, Weizen- und Roggenst.oh, drahtgepreßt 6, do. gebündelt 5,75 bis 6, Treber, getrocknet, 16,25 bis 17,25. Tendenz matt.

Frankfurter Eiermarkt.

Marktlage: Geschäft weiter ruhig, nur Kühlhausware verzeichnete lebhafteres Geschäft. Preise gut behauptet, teilweise ojar etwas hoher. Preise in Pfennig per Stück: bulgarische 12,25 bis 12,5, holländische 15 bis 81,5 jugoslawische 12,5 bis 13,25, polnische 115 bis 11,75, russische 12,5 bis 13,5, chinesische 11.5 bis 12, dänische 16 bis 18,5, belgisch-flandrische 17 bis 17,25. rumä­nische 11,75 bis 12, norddeutsche 15 bis 17.

Letzte Nachrichten.

L)r. Moldenhauer

Reichswirtschastsminister.

Berlin , 11. Roo. (IDIB.) Der Reichsprä­sident hat auf Borschlag des Reichskanzlers Dr. L u r t i u s unter Entbindung von dem Amte als Reichswirlschaftsminisler zum Reichsmini st er des Auswärtigen und den Unioersilätspro- fesjor Dr. TNoldenhauer (TH. d. R.) zum Reichvwirtschaftsminister ernannt.

Der neue Reichswirtschaftsminister, unseren Lesern durch eine Reihe von Zeitungsaufsätzen imG 21." kein Unbekannter mehr, ist 1876 in Köln geboren, wo er seit 1901 erst an der Handelshochschule, bann an der Universität Versicherungswissenschaft lehrt. Studienreisen führten ihn nach England, Holland, Schweden, an das Mittelmeer, nach dem Orient, nach Ostafrika und in die Vereinigten Staaten. Den Krieg machte er als Landwehroffizier mit. Molden- hauer ist seit 1920 als Angehöriger der Deutschen Volkspartei Mitglied des Reichstags.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 v. H.

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218,5

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Zetlsioii Slichaii?nburg .

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Charlottenburger Saiiei

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Daimler Motoren . . .

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42.5

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Deutlche Linoleum . .

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Frankl. Mmchinen . . .

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Süds. Zucker . . . . .

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156

1

155,25

Banfnofen.

Berlin, 9. November

Geld

Brief

Slmerikaniiche Noten

Belgische Noten .....

Tänijckie Noten .......

Englische Noten ......

iiranzoiiiche Noten.......

Holländische Noten.......

Italienische Noten........

Norwegische Noten.......

Deutfch-Lesterretch, ä 100 Schilling Numanllche Noten.......

Schwedische Noten.......

Schwei-,er Noten........

4,164

58,25 11,63 20.34 16,42 68,23 21,82 11,60 58,54 2,455 11,92 80,84

4,184

58,49

112,07

20,42

16.48

168.91

21.90

112.04 58,78

2,475

112.36

31,16

Spanische Noten . . . Tschechoslowakische Noten

Ungariiche Noten

58,93

12,33

72,85

59,17

12.39

73.15

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt a. 2H.

9 November

11 November

Amtliche Notierung Geld | Briei

Amtliche Notierung (Mo I Brie,

-tmit.-Nott

168.55

168,89

168,62

168.96

«neti.-Atres

1,721

1.725

1.729

1.733

Bri7.<Atitw

58.39

58,51

53.44

58.56

Christiania.

111,87

112,09

111.89

112.11

Xtopznbaaen

111,90

112,12

111.94

112.16

Stockholm

112,17

112.39

112.22

112.44

HcllingforS.

10,491

10,511

10.501

10,521

Italien . .

21,87

21/

i

21,875

21,915

London. . .

20,37

20.41

20,376

20,416

Neuyork . .

4,175

4,183

4,177

4,185

Paris....

16.44

16.48

16.445

16,485

Sckwei, ..

80,935

81,085

80.955

81,115

Spanien .

59.12

59.24

58.94

59.06

Japan . .

2,049

2,050

2,037

2,041

-Hio be Jan Wien in D -

0,484

0,486

0.489

0.491

Seit, abflcfl

58,70

58,82

58,72

58.84

Prag . . . .

12,371

12,391

12,373

12.393

'stelz rad .

7,389

7,403

7,391

7.405

Pubapelt.

73,00

73,14

73,00

73.14

Bul-iarten

3,012

3,018

3,017

3.023

Lissabon

18.78

18,82

18.32

18,66

Danstg. . flonft.ntin.

81,45

81,

>1

81,47

81.63

1.978

1,982

1,973

1,977

Aiyen. .

5,425

5,435

5,425

5,435

danaba

4.101

4.109

5.096

4,104

lltit nay

4,046

4,054

4.056

4,064

Latro . .

20,89

20,93

20,895

1 20,935