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*• Ajdda. 4. April. Am zweiten Ostertag Mrden in der hiesigen StadMrche 59 Kinder eß dem Kirchspiel, und zwar 26 Knaben und Mädchen, konfirmiert. Aus dem Pfarr- iiqirt des Pfarrers Laut waren 10 Knaben mb 15 Mädchen, aus dem Bezirk von Dekan Scriba 16 Knaben, 18 Mädchen. Der letzt- genannte Bezirk umfaßt den südlichen Stadtteil mb die Fllialorte Unter-Schmitten und Bad Selzhausen: Pfarrer Laut hat die Seelsorge Lit dem nördlichen Teil der Stadt und den Miolorten Kohden und Michelnau zu versehen.
1: [ Gelnhaar. 4. April. Nachdem sechs Lochen lang die Grippeepidemie hier gewütet bat, kann sie jetzt endlich als überwunden
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Kirche und Schule.
Oekanatstag des Dekanats Schotten.
Am Mittwoch traten die Abgeordneten des Dekanats Schotten, die fast vollzählig erschienen waren, zum DekanatstaginSchot- ten zusammen. Die Tagung wurde, wie üblich, eingeleitet durch einen Gottesdienst in der altehrwürdigen Stadtkirche, in welchem Pfarrer Wolf (Wingershausen) über Gv. Äoh. Kap. 21, Ders 15 bis 17 predigte. Die nachfolgenden Ber- handlungen im Rathaussaale wurden durch eine Ansprache von Dekan Bolp (Laubach) eröffnet, wobei auch des verstorbenen A^zeordneten. Altbürgermeisters Winnecker (Bolkartshain), in gebührender Weife gedacht wurde. Hierauf wurde der Jahresbericht für 1927/1928, der gedruckt vorlag. von dem Dekanstellvertreter, Hofprediger Widmann (Gedern), erläutert. In der Aussprache wurde von verschiedenen Mgeordneten darüber Klage geführt, daß durch die Zunahme von Beranstaltungen an den Samstagabenden uttb durch übertriebenen Sportbetrieb öte Sonntagsheiligung erheblich Rot litte: weiter beschloß man. an das Londeskirchenamt die Ditte zu richten. in den Verhandlungen mit dem Ministerium bezüglich des Backverbotes am Karfreitag fortfahren zu wollen. Die Abschlüsse der Rechnungen der Dekanatskasse und der Kasse des Detanats-
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MissionSvereinS wurden genehmigt und den Rechnern Entlastung erteilt. Ebenso ergab die Prüfung der Wahlen zum Dekanatstag keinen Anstand. Sodann erfolgten die verfassungsmäßig vorzunehmenden Wahlen. Für die Wahl von vier weltlichen Mitgliedern des Dekanatsausschusses waren xtoet Wahlvorschläge eingereicht worden: der Wahlvorschlag Gerhard (Laubach) erhielt 31 Stimmen, der Wahlvorschlag Mehring (Schotten) 8 Stimmen, es wurden gewählt Oberreallehrer i.R. Gerhard (Laubach), Kirchenvorsteher Christian O b e r h e i m IX. (Gedern), Bürgermeister Rühl (Ober-Seibertenrod) und Uhrmacher Mehring «Schotten), als Stellvertreter Lehrer Debus «Ruppertsburg), Heinrich B a ch VIII. (Ober-Seemen), Rechner Döll (Ulfa) und Bürgermeister Weber (Eschenrod). Zum Dekan wurde einstimmig gewählt der bisherige Dekanstellvertreter. H s -rediger Widmann (Gedern), zum Dekanstellvertreter mit Stimmenmehrheit Pfarrer Römer (Schotten) und zum Stellvertreter für beide im Dekanalsaussbuß ebenfalls mit Stimmenmehrheit Pfarrer Fritsch (Herchen- hain). Nachdem dann der Boranschlag der Dekanatskasse für 1929 und 1930 genehmigt wurde, hielt Pfarrer D. Fritsch (Ruppertsburg) einen sehr lehrreichen und tiefgründigen Vortrag über das Thema „®er öffentliche Einfluß der Kirche". Hierauf wurd: f Ijcnb:(Sn schlietzung angenommen, die an die .Kirchenregierung, das Landeskirchenamt und den Landeskirchentag abgesandt werden soll: „Hohe Kirchenregierung bzw. das LandeS- kirchenamt bzw. der Landeskirchentag wolle dafür Sorge tragen, daß 1. jegliche Verhältniswahl bei kirchlichen Wahlen (Kirchengemeindevertretung, Landeskirchentag, DekanatSausschuß) in Wegfall
angesehen werden. Z Todesfälle hat die «Krippe gefordert, darunter den letzten Altveteran Heinrich Scherer. Rach ärztlicher Feststellung lagen rund 350 Personen, d. i. über 50 Proz. der Ortsein- wvhner, krank darnieder.
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