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Rundfunkprogramm.

Dienstag. 3. Dezember.

13.30 bis 14.30: Schallplattenkonzert: Beetho­ven. 15.15 bis 15.45: Stunde der Jugend: «Lästige Bager: Die Batten", vorgetragen von Lehrer Tjr. Stricker (für Kinder vom 10. Jahre ab). 16: Mikrophon-Reportage aus einem Sägewerk. 16.30 bis 17.45: Don Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18: Don Kassel:Brechung des Zufalls". Dortrag von Prof. Dr. Johannes Derwehen, Bonn. 18.30 bis 19:Thomas Hob- bes, Philosoph und Staatsmann", Dortrag von Dr. Earl Gebhardt. 19.05: Funkhochschule:Ar­terienverkalkung", Dortrag von Oberarzt Dr.

Spiro. 19.30: ,Die Reuhorker Effektenbörse", Dortrag von Walter C. Hanitfch. 20: Don Ham­burg: Arno Holz zum Gedächtnis: Traumulus, Tragische Komödie in 5 Akten von Arno Holz und Oskar Ierschkel. 22.30: Don Stuttgart: Ge­sangs-Konzert.

Mittwoch. 4. Dezember.

11.15 bis 11.45: Schulfunk: MusikDas Minnelied", vorgetragen von Studienrätin Cilla Geis, Ernst Fleischhauer. 13.30 bis 14.30: Schall­plattenkonzert: Buntes Programm. 15.15 bis 15.45: Stunde der Jugend:Don Feen und Hexen", vorgetragen von Rektor K. Wehrhan. 16 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters. 18: Don Mannheim:Die Frau als Künstlerin",

Dortrag von Frau Felicie Harllaub, Mannheim. 18.30: Französische Literaturproben. 18.45 bis 19: Französischer Sprachunterricht. 19.05: Senckenberg-Diertelstunde:Reise am St. Lo­renzstrom", Dortrag von Prof. Dr. R. Kräusel. 19.20: Don Kassel: Zehn Minuten Dialog aus dem Alltagsleben:Die Unterhaltungspflicht der Kinder gegenüber den Eltern". 19.30: Roch Stuttgart: Strauß-Walzer. 20: Aus dem Fest­saal der Liederhalle Stuttgart: Romantische Klavierkonzerte.

Donnerstag. 5. Dezember.

12.15: Schallplattenkonzert: Musikalische Ju­gendstunde. 15.15 bis 15,45: Stunde der Jugend. 16 bis 17,45: Konzert des Rundfunkorchesters.

18: Bücherstunde. 18.20: Stenographischer Fort, bildungskursus. 18.40 bis 19: Don Kassel:Sonn munale Finanzfragen". Dortrag von Dr. Stadler Oberbürgermeister der Stadt Kassel. 19,05: nischer Unterricht. 20: ilcbertragung aus Berlin: Generaloberst von Seekt spricht zum 80. Geburts« tag des Gencralfeldmarschalls von Mackensen 22,30: Literarischer Abend:Die Wellblechhütte" Erzählung von Anna Seghers. 23: Kammermusik iMßThiiftIschias, Hexend fira 1*3 v 11 schuh. Nerven« und Eckäl.

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Bekanntmachung.

Betr.: Die Ausstellung der Steuerkarten für 1930.

Alle am 10. Oktober 1929 in Gießen wohnhaft gewesenen Arbeitnehmer werden hiermit aufgefordcrt, im Stadthaus, Berg­straße 20 Zimmer Nr. 13 , von 8 bis 13 Uhr, die für 1930 erforderlichen Steuerkarten ausstellen zu lassen, und zwar ist es Sache jedes Steuerpflichtigen, dafür zu sorgen, daß er zur Zeit seiner ersten Lohn- ober Gehaltzahlung im Jahre 1930 im Besitze einer Steuerkarte ist. Per­sonen, deren Arbeitseinkommen aller Vor­aussicht nach den Betrag von 100 RM. monatlich nicht übersteigt (Lehrlinge, Lehr­mädchen, weibliche Hausangestellte usw.) bedürfen keiner Steuerkarte.

Zur schnelleren Abwicklung der Steuer- kartenausstellung und insbesondere zur Vermeidung von Zeitverlusten für den ein­zelnen Arbeitnehmer, ist es dringend zu empfehlen, daß die Arbeitgeber die Steuer­karten für ihre am 10. Oktober 1929 in Gießen wohnenden Arbeitnehmer bei der obenerwähnten Stelle abholen lassen. Die vorherige Einreichung einer Liste, die alphabetisch geordnet Zunamen und Vornamen nebst Wohnung der Arbeit­nehmer enthüll, ist ratsam.

Ruhegehaltsempfänger und ihre Hinter­bliebenen, die ihre Bezüge von auswärti­gen Kassen erhalten, haben ihre Steuer­karten unverzüglich der auszahlenden Kasse einzusenden. Etwa benötigte Bogen zum Einkleben der Steuermarken sind sowohl beim Finanzamt Gießen als bei der oben­genannten Stelle erhältlich.

Gießen, den 2. Dezember 1929.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Dr. Seid.

Dienstag, den 3. Dezember 1929, nachmittags 2 Nhr, versteigere ich imLöwen",Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung:

neun Büfetts, vier Kredenze, eine Geh­rungsschneidmaschine, sechs Klaviere, vier Bücherschränke, drei Diwane, zwei Chaise­longues, sieben Schreibtische, fünf Näh­maschinen, drei Ausziehtische, zwei Standuhren, einen Teppich, ein Ent­bindungsbett, zweiJnstrumentenschränke, einen Eistransformator, zwei Sekretäre, eine Registrierkasse, zwei Steppdecken, zwei Bettücher, zwei Bettbezüge, vier Kopfbezüge, zwei Warenschränke, zwei Kommoden, drei Sofas, zwölf Stühle, einen Schreibsekretär, eine Schreibma­schine, zwei Vertikos, einen Spiegel, zwei Bohrmaschinen, einen Waschtisch mit Spiegelaufsatz, einen Schrank, eine Schreibladenkasse, zwei Schränkchen, zwei Küchenbüfetts, einen Kassenschrank, zwei Tische, vier Kleiderschränke, zwei Flur­garderoben, ein Aktenregal, einen Leder­sessel, ein Schrankgrammophon, ein kom­plettes Schlafzimmer, einen Motorpflug, drei Pferde, eine Kuh, drei Schweine.

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Vergleichsverfahren.

Heber das Vermögen der Gesellschaft für Beton- unb Lisenbekonbau m. b. h. in Gie­ßen wird heute, am 30. November 1929, vormittags 9 Uhr, das Vergleichsverfahren zur Abwendung des Konkurses eröffnet, da die Schuldnerin zahlungsunfähig ist.

Der - Bücherrevisor Hermann Will in Gießen. Ostanlage 36, wird zur Ver­trauensperson ernannt.

Ein Gläubigerausschuß wird nicht be­stellt. Termin zur Verhandlung über den Vergleichsvorschlag wird auf 9878D Montag, den 30. Dezember 1929 vormittags 9.30 Uhr,

vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 204, 2. Obergeschoß, anberaumt.

Folgende Verfügungsbeschränkungen wer­den dem Schuldner auferlegt: Es wird der Schuldnerin verboten, über die ihr ge­hörigen Grundstücke zu verfügen.

Der Antrag auf Eröffnung des Ver­fahrens nebst seinen Anlagen ist auf der Geschäftsstelle zur Einsicht der Beteiligten niedergelegt.

Gießen, den 30. November 1929.

Hessisches Amtsgericht.

^evstersevuug.

Donnerstag, den 5. Dezember 1929, norm. 10'. Ubr, sollen in Treis a. Lda. bei der Wohnung der verstorb. Baltaser Rühl Eheleute sreiwtll. versteigert werden.

1 Kuh, 2 Rinder, 1 Kalb, 5 Schweine, Hübner und alle landw. Maschinen u. Geräte nebst Hausbaltnngögegen- ständen. Ferner kommt ble Körner frucht, Kartoffel, Ditkwurz, Heu und Strob zum Verkauf. (9886D

Hess. Bürgermeisterei Treis a. Lda.

Michel.

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Blütenmehl 0 Pfd. 0.26 Blütenmehl 00 0.28 Tafelmargarine 0.65 Sanin in Tafeln 0.65 Sultaninen 0.44 Sultaninen 1.00,0.80,0.60 Rosinen Pfd. 0.60

Korinthen 0.60 Mandeln 2.40 und 1.80 Haselnufekerne Pfd. 1.60 Kokosnufe, ger. 0.52 Zitronat T/4 0.50 Orangeat i/i 0.35 Kunsthonig 0.45 Walnüsse 0.58 Haselnüsse 0.80 mit 5°/o Rabatt

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Oft sind solch kleine Verstimmungen die Vorboten ernsterer Krankheiten, und nie sollte man sich mit Betäubungsmitteln, die doch nur kurze Linderung bringen können über diese Warnsignale hinwegsetzen. Homöopathische Behandlung erzielt auch sofortige Linderung, aber sie packt aus­serdem das Uebel an der Wurzel an, sie mobilisiert alle natürlichen Abwehrkräfte des eigenen Körpers und sorgt so über die augenblickliche Heilung hinaus für dau­ernde Gesundung. Eine homöopathische Hausapotheke nach Dr. Maclaus sollte in keinem Haushalt fehlen.

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