Hr. 152 Kinster Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)
Samstag, 50. März (928
WMWWWWW»
Nachdruck verboten.
2. Fortsetzung
Möwe im Sturm
Vornan von Sophie Moeeß.
Binde. Haben Sie den Verband in Ihrem Abteil gelassen? Ich werde mitgehen und sorgen, daß er umgdegt wird." ©an,} verstört, nicht begreifend, folgte sie ihm hinaus aus dem Speisewagen, hin zu dem Plag, aus dem er selber gesessen. In ein Abteil erster Klasse, do» außer ihm keinen Insassen gehabt.
„Sic verstehen mich nicht?" fragte er. „Aber bitte, Fräulein Marnhold — die Sache ist doch sehr ein- fach. Unsere Herren Kontrolleure haben die häßliche Angewohnheit, sehr mißtrauisch zu sein, und wenn ihnen ein Paß nicht ganz zuverlässig oorkommt, jo fordern sie die Unterschrift de» Inhabers. Ich Hao« soeben festgestellt, daß Ihre Handschrift und die meiner Sekretärin grundverschieden sind. Wir werden also für all« Hölle eine verstauchte Hand Vortäuschen."
„Und wenn die Leute in ihrem Mißtrauen die Hand sehen wollen? Es geht auch anders." Aus dem Handtöschchen hervor taucht« ein kleines Etui mit Feile, Nagelschere und Mcslerchen. Klein war das, aber haarschatf, und eh der Blonde wußte, was sie wollte, fuhr das Messer mit blitzschnellem Schnitt quer über Daumen und Zeigefinger. Das dünne Taschentuch färbte sich sofort dunkelrot.
„Donnerwetter! Ich mach« Ihnen ein ehrliches Kompliment. So ist es allerdings besser. Nun aber — wir können jeden Augenblick einsahren. Mit dem dünnen Ding läßt sich da» nicht verbinden. Wir werden meine Tücher zu Hilse nehmen."
„Sie sind sehr liebenswürdig, mein Herr, mir so beizustehen. Aber ich weiß nicht, wo» mir eigentlich ihre Hilfe verschafft. Da sie meinen Pah sahen —
„3d> wußte es vorher, daß ich einer Dame gegen- überstand. Einer Dame, die dem Leden gegenüber wehr- und hilflos ist. Als Sie meine gut gemeinte Hilf« am Schalter so kur; abwiesen, wünschte ich nur, sie Ihnen doch einmal beweisen zu können. Es gibt noch Männer, meine Gnädigste, — nein, ver- zeihen Sie, verehrtes Fräulein —, die die Frau achten, wenn nur die Frau sich selber achtet. Dazu wäre es nicht nötig gewesen, daß ich den Paß sah. Und wenn sic nun — iitzt das Tuch auch fest? — wieder mit in den Speisewagen kommen wollen, — dort dürste sich die ganze Sack)« am einfachsten entwickeln. Ucbrircn:. — damit Sie wissen, wessen Sekretärin Sie für die nächste Stunde sind — Koll- mann."
(Fortsetzung folgt)
„Innsbruck!" Die Schaffner schrien am Zuge hm, sic hielten in der weiten Halle, und verschiedene der Reisenden stiegen aus, drängten in die Wattclälc und versuchten Kaffee zu ergattern. Auch der Dunkle stieg aus. kehrte aber nach einer Weile ohne Resultat zurück.
„Ich hätte Ihnen gern eine Erfrischung gebracht, gnädiges Fräulein, aber es ist nicht heranzukommen. Der Gcgenzug aus Italien ist fünf Minuten vor uns eingelaufen, die Leute beherrschen schon da» Feld."
„Oh. für mich ist nicht» nötig. Ich habe Keks bei mir." Sie knabberte ein wenig aus Dem Handkoffer, mehr um ihn zu beruhigen, als rneil sie selber Hun- ger hatte. .
Draußen ging der ältere Herr am Hbteil vorbei, und dunkel kam es Maria in den Sinn, daß sie ihn so auch einmal während der Nacht hatte vorübergehen sehen, daß er einen Augenblick angehalten hatte und daß seine Augen mit eindringlichem Forschen auf ihrem Gesicht geruht. Was wollte er von ihr? _ ..
Sie glitten durch die Berge, und von allen weiten sahen sie neben dem Damm hin die Bergwosscr stürzen. Dav Unwetter war auch über den Hängen und Gipfeln nleberqegangen, cs schäumte und rauschte, und wieder hielt der Zug zweimal aus offener Strecke. Einmal mußte ein abgestürzter jelsblorf entfernt werden, die Arbeiter hantierten mit Hebebäumen und Eisenftangen schon stundenlang, das zweitemal drohte Gefahr durch Unterspülung. Schritt für Schritt schnaufte die Lokomotive über die bedrohte Stelle hin.
„Eine Stunde Verspätung haben wir schon, sagte der Dick«, der Maria au» ihrer Ecke vertrieben halle. „Das wird nett werden am Brenner. Zoll- und Paß> revision und der ganze Zauber dauert sonst allein seine anderthalb Stündchen. Kann sich jeder freuen, der net ganz in der Ordnung ist. Die Herren Italianos dürfen net allzulang Hinschauen. Der Münchner V-Zug kommt eine gute otimb’ iad) UNS."
„Kaffee!" riefen die Kellner und trugen die Tablette durch die Gänge. „Belieben die Herrschaft
„Und da» Visum?"
„Visum? Was ist das? Gestern abend sprach man schon davon im Abteil."
„Die Erlaubnis der italienischen Regierung, ausge- fertigt durch den zuständigen Konsul, daß Sie nach Italien einrei|en dürfen. Es müssen Unterschrift und Stempel de» Konsulat» vorhanden sein."
„Davon hat mir niemand etwas gesagt." Hilflos wie ein erschrockenes Kind saß sie vor ihm
.La, was machen wir denn da? Müssen anädiAes Fräulein denn unbedingt weiter? — Verzeihen Sie, die Frage toar töricht. Jetzt wieder ganz nach Wien zurück —"
„Können mir die Beamten hier denn das nicht erlauben? Ich bin doch keine Verbrecherin." Eie öffnete ihre Handtasche — ein wenig abgeschabt war die, aber der Griff von schwerem Silber in altertümlich kunstvoller Arbeit —, zog ein Paßhest hervor und hielt e» unschlüssig in der Hand.
„Den Beamten ist solche Macht nicht gegeben. Ich fürchte — ich fürchte, e» bleibt Ihnen nur die Rückreise.
„Aber ich kann doch gar nicht —" Sie biß sich auf die Lippen. Man sagt einem fremden Herrn nicht, daß kein Geld zur Ruckreile da ist. Der Blonde vom Nebentisch stand auf und trat hart heran.
„Vielleicht wär« ich in der Lag« —" Er sprach vorsichtig und leise, aber men hatte nicht acht auf die kleine Grupp«. „Meine Privatfekretärm, die mich begleiten sollte, ist erkrankt und mußte in Wien zurück- bleiben. Ihr Paß ist dem meinigen angefügt. Wen» Sie gestatten —' Ohne ihre Antwort abzuwartciz, griff er nach ihrem Paß. nahm ihn aus der schlanken Hand, die sich nicht schnell genug um ihn schließen konnte, und sah hinein..
Ein kurze» Stutzen, dann eine Verneigung, und bann mit der gleichen ruhigen Stimme. „Gesicht: oval. Größe: mittelgroß. Haare: braun. Besondere Merkzeichen nicht vorhanden —"
Ein Griff in die Brusttasche. „Dies Bild ist — zum guten Glück — ein wenig verschwommen. Das andere dürfte bei den sehr allgemeinen Beschreibungen stimmen. Wollen Gnädigste, bitte, sich Namen, After, Geburtsort gut merken." Und wieder, ihrer Antwort zuvorkommend, ein Wort, das fast ein Befehl war. „Sie haben die kranke Hand wieder vom Verband befreit, Fräulem Marnhold. Das ist unver- antwortlich. Legen Sie sie sogleich wieder in die
ten Kaffee, flipfri, frische Brötchen —"
E» mußte gut sein, nach der schlechten Nacht eine Tasse starken heißen Äaffee zu trinken. Aber hier in dem ungelüfteten engen Raum —. Als Hölle ihr Gegenüber die Gedanken erraten, sagte er: „Gnädiges Fräulein sollten in den Speisewagen gehen. Don acht Uhr an wird dort auch Raffte gegeben Wenn gnädiges Fräulein gestatten, daß ich den Führer mache —" und als sie folgsam hinaustrat, mit einer Verneigung: „Godesheim. Leutnant a. D. Zurzeit ein Mann des Stiftes."
Sie neigte sich ganz leicht, wie eine hohe Dame, der ein Untergebener vorgestellt wird, und bat: „Gehen Sie voran. E» ist hier so eng."
So schuf er ihr freien Weg, und al» sie im Speise- wagen nur noch einen leeren Tisch sanden, war es selbstverständlich, daß sie ihn mit einer Handbewegung zum Niedersitzen einlub.
Allein am Nachbartisch sah der ältere Herr. Den Hut hatte er abgenommen, sie sah setzt, sooft sie au» dem gegenüberliegenden Fenster schaute, den ganzen energischen Kopf mit dem kurzen graublonden Haar, dem starken Kinn, der scharfen Nafe. Er aß und trank mit schnellen Bewegungen, las dabei in einer Zeitung, sie sah, daß es ein Berliner Blatt war, und achtete nicht auf seine Umgebung.
,Ln einer Viertelstunde haben wir die Grenze," fagte Heinz Godesheim. „Dann geht der ganze Trara los. Alpenjäger zu beiden Seiten des Zuges, daß auch nicht ein einziger unvorsichtiger Reisender entspringen kann. Zollbeamte in Schoren, Paßkontrolle, Kriminalbeamte — ein Aufgebot von hundert Mann, als bräche mit jedem Fremdenzug die ganze Kriegsgefahr aufs neue herein und Italien mußte sich seiner Haut wehren. Goll gnade bem, dessen Paß nicht allen Anforderungen entspricht! Keine Macht der Welt schafft chn über die Grenze."
„3a, ich weiß. Ich habe einen Paß. der ist vor drei Jahren in Wien ausgestellt. Mit Bild und eigenhän- biger Unnterfchrist. Die gut, daß ich chn mftnahm. Damals fuhren wir nach Bayern, da muhte man auch einen Paß haben. Dorum machen die Menschen nur so viel Scherereien?"
„Ausgestellt vor drei Jahren? Gnädige» Fräulein — Aber Sie hoben ihn doch erneuern lasten?"
„Nein, roarum9 Das Bild ist noch ganz ähnlich."
„Trotzdem —" Er sah sie <o erschrocken an. daß Maria ängstlich fragte: „Äann man mir darum Unbequemlichkeiten machen?"
Berufsheere oder Volksheere.
Ei« Vortrag dcStteneraloberften von Seekt
3n München hielt Genera loderst von
Die Ursachen
der Eisenbahnunglücke.
6inc neue Verlautbarung der Reichsbahn.
Die Reichsbahn nimmt zu den Eisenbahnunglücken in Ummendorf und in Siegel »dorf wie folgt Stellung: Aus der Strecke bei Siegel»- h o r f wurde vor einem halben Jahr der schwere neue RcichSbahnoberbau eingebaut. An der Regulierung des Gleise» unter Hebung aus endgültige Höhenlage und Verstärkung der 'Bett- tung wurde an den Togen vor dem Unfall bi» Samtog, den 9. Juni, gearbeitet. An diesem Tage mittags wurden die Regulierungsarbeiten In dem AnfallglciS vorläufig beendet und d o S
i. indem er sich für leer und Bolts Heer
Material da» Material Sieger geblieben fei, daß es zu einer eigentlichen Schlachtenentscheidung nicht gekommen sei, und daß sich di« Srape ergebe, ob überhaupt Riesen- maffen für eine solche Entscheidung geeignet feien. Der Politiker und der Militär müsse davon ousgehen. daß, wenn ein Krieg utwermeidlich geworden fei, dessen Abkürzung da» erwünschte Ziel sei. Man scheine sich aber auf dem entgegengesetzten Wege zu befinden. Schon Im letzten Weltkrieg hätten die Flug» zeug- und Fliegerangriffe den Krieg weit in do» Vinterland bi neinge tragen und da» ganze Volk In Mitleidenschaft gezogen. In der Zukunft werde da» wohl noch in erhöhtem Matze der Fall fein, und da» neu« sranzöfische RüftungSgefetz ziehe die ganze Nation ohne Ausnahme zur Verteidigung der Ration heran.
ODerm man nun versuchen wolle, ein Bild de» Heere» der Zukunft zu geben, so ergäben sich folgende Feststellungen: Die Maffenyeere haben sich zur .vcrbeifüfrnmg der Entscheidung al» unbrauchbar erwiesen. Die Maste mutz durch den Wert erseht werden. Der Herr- schast de» Material» mutz die de» Geiste» gegenübergestellt werden. SS sind kleinere bewegliche hochwertige S?ccrc notwendig. Die Sicherung durch da» Frieden»heer muh den Bedürfnissen entsprechen. Gin Volk mutz vorberei- t c t sein, um im Kampfe um fein Dasein feine ganze Kraft einzufetzen. Die Aüstung eine» Bolte» darf keinen für ein andere» Volk bedrohlichen Charakter haben. Sie mutz also auf Sicherheit und Verteidigung eingestellt fein, und nicht auf den Angriff. Die Kosten dieser Rüstung müssen sich in den für da» Land erträglichen Grenzen halten, sonst schädigen sie den Wohl- staud, der, fie fid>*m sollen. Gründliche, lange Ausbildung de» Berufsheeres sei Borbedingung, aber zur Tcrtcibigung de» Vaterlandes muß jeder Waffenfähige vorbereitet sein. Also Berufsheer und DolkS- bccr. Auf Grund dieser Feststellungen kam Generaloberst von Seekt zu folgenden Schluhfolge- rungen. Sin der Größe und den Bedürfnissen deS Lattde» angepatzteS Berufsheer mit langer Dienstzeit, möglichst auS Freiwilligen bestehend, dazu ein System allgemeiner Wehrpflicht, militärische Jugenderziehung mit dem Ziel körperlicher Ausbildung, Sicherstellung de» ersten Materialbedarfes für da» FriedenSheer.
Seekt auf Einladung de» akademischen politischen Klub» einen Vortrag über da» Thema. .Berufsheere oder Volksheerr". zu dem sich ein zahlreicher Krei» von Persönlichkeiten au» verschiedenen politischen Lagern eingefunden hatte. Der Vortragende nahm die Antwort auf seine Fragestellung gleich vvrwe beide, alfo für Beruf»!. ___
aussprach. «r gab eine historische Gntw:cklung de» Heeretzwesen» mit seinen drei großen Epochen, der Periode der großen Dölkerbewegungen. der Zeit der eigentlichen Berufsheere und der Zeit der allgemeinen Wehrpflicht, und kam mit Bezug auf den großen Weltkrieg zu der Feststellung, daß tn dem Wettstreit zwischen Mensch und
ßanglamfabrfignal eingezogen. Aus der Unfalluntersuchung mutz bet Schluß gezogen werden, daß der Zustand de» bereit» regulierten gehobenen Teil» des Gleises und t-er Heber gang zu bem noch nicht regulierten tiefer liegenden Gleisteil irgendwie zusammen mü einer Hctxr- fchrettung der kckcnmäßigen Fahrgeschwindigkeit des Zuge» den Unfall verursacht haben. Es ist alfo nicht so. daß die Rcich-bahn di« Schuld, toi« cs teilweife behauptet wird, aus den toten Lokomotivführer schiebt, sondern sie macht gleichzeitig die an der Glei-arbeit beteiligten AeichSbahnstellen für das Unglück ver- anttoortlkb.
Bei dem Ummendorfer Unglück ereignete sich der Unfall an einer Stelle, wo wegen 8 r- neuerungsarbeiten an der Strecke vom zweigleisigen Betrieb zum eingleisigen Betrieb über gegangen wurde. An dieser Stelle waren ordnungsmäßig Langsam - Fahrsignale
:• !t und auch der Lok" er hatte
vor sich auf der Lokomotive die Anordnung, daß vor Ginsahrt über die Deichenverbindung nur mit 45 Kilometer gefahren werden durfte. Bei der Untersuchung des Unglück» zeigte der Registrier st reifen de» GcschwrndigkeikömesserS. der anscheinend bis dahin einwandfrei gearbeitet hatte, 80 Kilometer mit einem jähen Absturz der Ge sch w i n b i g ke i t s k u r ve auf 10 b 1 s 20 Kilometer. Wenn der Zug 45 Kilometer gefahren wäre. mühte sich der allmähliche Uebcrgang auf diese Geschwindigkeit auf bem Registrierst reisen abgc^idjr.ct haben. Im Gegrni'atz dazu behaupten Lokomotivführer und Heizer, die Geschwindigkeit des ZugeS vor- schrtftSmätzig ermäßigt zu haben. Die genauen Untersuchungen des Oberbaues an der Stelle haben nicht ergeben, daß eine Lockerung der Cdjicnenbc'cftiqrng vor dem Unfall vorhanden war. DaS GleiS war für die relativ gerinne Geschwindigkeit von 45 Kilometer in der Stunde betriebssicher.
Die Reichsbahnverwaftung ist selbst am meisten daran interessiert, bei einem Unglück den Uv- sachen ohne Rücksicht auf die Person nachzu- gehen und soweit wie möglich objettive Klarheit zu schaffen, damit Unglücke au» denselben Ursachen in Zukunft vermieden werden. SS wäre unklug von einer Verwaltung, iraend etwas verschleiern zu wollen, wenn eine Schuld vorhanden ist. Die Reichsbahn hat schon k^rze Zeit nach den beiden Unfällen keinen Hehl daraus gemacht, daß ihr die beidenUnglückS- fälle zur Last fallen. Raturgemätz ist e» bei jedem Unglück schwer, die Ursache zu re- konstruieren. Da die Reichsbahn durchaus bestrebt ist, zusammen mit den gerichllichen Stellen die Schuldfrage zu klären, darf die Oesfentlich- keit versichert sein, daß alle» getan wird, um die wirklichen Ursachen aufzudecken, damit im Interesse der Sicherheit de» Reisen» ähnliche Unfälle vermieden werden.
Vermischtes.
Eine Damc mit dem Auto tödlich verunglückt.
Auf der Chaussee Waftertzdorf--Rudow verunglückte ein nach Berlin fahrende» Privatauto, da» von einer Dame gesteuert wurde. Der Wagen fuhr mit 80 Kilometer Geschwindigkeit gegen einen Baum. Die Führerin flog mit dem Kops durch di« Dorderscheibe und zog sich so schwere Verletzungen zu. daß sie nach wenigen Minuten starb. Die drei übrigen Insassen wurden schwer verletzt.
Jehlspekolatlonen von Angestellten einer Bank.
In der (tzeneralverfammlung der Nieder- rheinifchcn Bank-A.-G. Wesel-Dinslaken machte der Vorsitzende des Auffichtsrates die Mitteilung, daß trotz ausdrücklichen Verbotes der frühere Leiter der Bank und mehrere andere Angestellte persönliche Spekulationsgeschäfte gemacht Hütten, die unglücklich aus- liefen. Hierdurch und durch nicht genehmigte Ent- nayrne In laufender Rechnung find diefe Bankbeamten erhebliche Gelder schuldig geworden, die in die Hundetttauscnde gehen. Mit Falfchbuchungen und anderen Fälfchungen find
bifjr Vorgänge dem Aufticht.rat verheimlicht worden, bis bei einer Revision alle» berauefom und ber Direktor unb bw Angestellten entlassen wurden. Deshalb würben in diesem Jahre keine
Dividenden verteilt. Auch verweigerte bt< Generalversammlung dem früheren Vorstand rinftim- mifl die Onüdfhinp,. Em gerichtliches Verfahren ist bereit» im Gonge.
Rätsel-Ecke
o
o n
schlenkert im hellen
unter einem dicken
Affen.
Walkasten.'
(Jugend.)
Der Dandettpott.
Leisten-Rätsel.
Im Hochsommer.
Patachon, der schlanke, Flanellanzug
Pat, der kurze, schwitzt Pelz.
Dabei brütet die Gönne
Kommt Ivgel:
Auflösungen.
Zufammcnflellaufgab«.
Bernried — Hofheim — Kreuzburg — Laube- gast — Oderberg — Ruhland — Salzbrunn Stadtlohn.
Die Buchstal'cn in vorstehendem Quadrat sind so umzustellen. daß Wötter entstehen, die senkrecht wie wagerecht gleichlautcn. Sie bedeuten: 1. Infekt; 2. Getreideart; 3. andere Bezeichnung für Schauspieler: 4. Haustier.
Rösselsprung.Nebutz
Bilderrätsel.
Alles kann der Mensch lernen, nur Zartgefühl nicht.
Die Narrenkappe.
Splitter inb Sparren bem RedaktionStisch.
Der pelz.
Pat und Patachon fahren nach Berlin.
Silben rät fei.
1. Delmenhorst: 2 Eger. 3. Reggio; 4. Willem»- dorp; 5. flnrbuu»; 6. Neumünster: 7. Dippoldiswalde
AnSkauschräfsel.
Haut — Kalb — Pott — Laut — Rosz —
Lahr — Kurt — Chor — Bock — Zahn — Skalp — Damm — Hast — Fe» — Uhu.
Die Endbuchstaben obiger 15 Wärter sind durch andere auszutauschcn, so daß neue Wötter entstehen, während die neuen Endbuchstaben, aneinander- gereiht, einen Kalendertag im Juni ergeben.
Anagramm.
Der Hafenbein au neuern Dort Erfolgreich umgestellt, Den trägt da» Wort von Ott zu Ott Und durch die wette Welt.
Vilderrätsel.
CrfläniungerätfrL .
Ameise — Lende — Beule — Rohr — Eloge — ' Celle — Hocker — Talk — Dampfer — Ubier —
Etat — Recke — Estrich — Nobler
Albrecht Duerer.
ÄrcmtoorirätfcL
.Ader Pat, warum tragen Sie denn in der Hitze einen Pelz?"
Poltert Pat:
.Ich will auch einmal einen Pelz trnaar"
.Da» können Sie doch im Winter tun ‘ .Olein, da» kann ich eben nicht. Im Winter trägt ihn Patachon." (Io Hann» RöSler)
Anekdote oom llnbt.
Die fünfjährige Hannelore quält immerzu: sie möchte einen Walkosten haben. Buntstifte weist sie zurück: sie will aquarellieren. Die Eltern sehen schon ihr Kind und die ganze Wohnung gebohlt, wünschen kein Malweibchen großzu- ziehen und sagen beharrlich nein.
Al» der Großvater auf Besuch weilt, lauft er den Malkasten.
Jetzt sitzt Hannelore am Küchen tisch und schmiert. Die Mutter tritt hinzu und Jagt, um die Liebe de» beleidigten Töchterchen- wiederzugewinnen:
.Si, wo» kannst du schön malen, Hannelore. Du hast ja Talenti"
Hannelore blieb ungerührt. Die langen Leiden de» vettannten Genie» haben ihr Herz verhärtet. Sie weist ihr« Mutter zurecht:
.Talent hatte ich immer schon, aber keinen
Silbenrätsel.
Au» den 25 Silben:
a» — chi — de — brach — d — fei — fest — fle — i — i» — la» — le — 1er — ma — mr — ni — o — pa — ran — scßef — so so! — iop - tot — v
find zedn Dotter mit folgrnber Bedeutung zu bilden. 1. griechische Münze; 2. Krankheit; 3. Baum. 4 Südfrucht; 5. Fangschlinge; 6. Pflanze; 7. Kundgebung. 8. Kleidungsstück. 9. weiblicher Personenname. 10. deutscher Dichter — Sind die Witter richtig gebildet, ergeben die erste unb vierte Vuch stabenreihe, bcibemol von vorn nach hinten gelesen, eine spottliche Veranstaltung
Magisches Quadrat.
1
e | e | e
e
i | 1 | i
1
E
m | m
m
m
5 | 5
laut IBBI
in ii IBL.


