Gruppe B.
Wormatia Worms — Polizei Worms 5:3.
Polizei Wiesbaden — Alemannia Worms 8:5.
Wiesbadener S. C. — F.Sp.V. 05 Mainz 2:5.
Sp. V. Wiesbaden — F. Vgg. Kastel 06 5:1.
Hakocch Wiesbaden — F. V. Germania Wiesbaden 4:1.
Turner-Handball-Slädlespiel Leipzig—Be«kin 7.-6 (3:4).
Der Leipziger Städteelf gelang es am gestrigen Sonntag, den zwölften Kampf gegen die Turner der Reichshauptstadt mit 7:6 (3:4) siegreich zu gestalten.
Sportler-Handboll-Städlespiel (Leipzig—Halle 5:5 (3:2).
Das Sportler-Handballtreffen Leipzig — Halle brachte am gestrigen Sonntag den etwa 1000 Zuschauern nicht die erwarteten sportlichen Leistungen. Der Sturm der Leipziger Elf konnte sich im Gegensatz zu den Gästen zu keiner harmonischen Zusammenarbeit zusammenfinden, hatte jedoch in Ostwald einen gefährlichen Torschützen, der sämtliche Trefter für sich buchen konnte.
Wirtschaft.
Starke Erleichterung des Geldmarktes
Die Verknappung des Geldmarktes infolge der Steuerzahlungen ist verhältnismäßig schnell überwunden worden. Durch die nunmehr vorgenommene Aebcrweisung der Steuergelder an die Länder und auch durch sonstige Rückflüsse hat sich der Geldmarkt stark erleichtert, was sich auch in den Sätzen äußert. Stark kritisiert wurde in diesem Zusammenhang die Maßnahme der Reichssinanzverwaltung. die 300 bis 400 Mill. Mark Steuergelder hauptsächlich zur Auffüllung ihres Reichsbankgirokontos verwandt zu haben, anstatt sie bis zur Weiterleitung an die Länder zwischenzeitlich auszuleihen, was dem Geldmarkt die Heberwindung der schwierigen Periode bis zum Rückfluß der normalen Medirabziehunaen erleichtert hätte. Die in der laufenden Woche eingetretrne erhebliche Erleichterung war hauptsächlich am Tagesgcldmarkte festzustellen. Soweit Abnehmer vorhanden waren, bewegten sich die Zinssätze zwischen 5 bis 7 Proz., in Ausnahmefällen unter 5 Proz. Dabei ist zu berücksichtigen, daß zeitweise große Beträge Tagesgeld nicht unterzubringen waren und auf Reichsbankgirokonto belassen werden muhten. Für Warenwechsel bestand unter diesen Umständen wieder einmal kaum Interesse, bei 63/4 bis 67/8 Proz. kam es zu geringen Umsätzen. Ülnd auch am Privatdiskontmarkt (6°/s Proz.) stieg die Angebotskurve weiter. Monatsgeld wurde billiger zwischen 734 bis 9 Proz. genannt. Das Hauptinteresse konzentrierte sich jetzt schon auf die Finanzierung des Iahresultimo. E^ld über diesen Termin hinaus kostete 9 Proz. und darüber und blieb bei starker Rachfrage gesucht; beachtenswert ist dabei, daß vereinzell amerikanisches Geld über den Iahresultimo hinaus zur Verfügung gestellt worden ist. Der bisherige Reportgeldsatz von 83/4 Proz. war infolge des geringeren Engagements gegenüber dem Vormonat und infolge der billigeren Geldofferten nicht aufrechtzuerhalten, so daß er angesichts der leichten Reportsitualion für Rovember auf 8V2 Proz. ermäßigt wurde. Der Weiterentwicklung des Geldmarktes darf man mit Spannung entgegensetzen. Der internationa'e Geldausg^eih fun tio irrt zwar schon recht gut, so daß anzunehmen ist, daß die Entwicklung der Märkte zum Iahresultimo verhältnismäßig ruhig bleibt. Aber anderseits dürfte im Rovember die Fälligkeit der erhebliche Mittel erfordernden Vermögens- und Gewerbesteuern, im Dezember der Weihnachtsverkehr mit seinem großen Bargeldbedarf und öcnrn der Iahresultimo verknappend wirken. Die durch den Konjunkturrückgang frei werdenden Gelder dürften durch die Herbstansprüche kompen'icrt werden. Alles in allem ist damit zu rechnen, daß die Saisoneinflüsse in den folgenden Monaten die Tendenzen zur Verknappung des Geldmarktes verstärken werden. Der neueste Reichsbankausweis brachte gewiß wieder eine weitere starke Entlastung, aber selbst wenn sich der Reichsbankstatus weiter befriedigend entwick lt und die Wechseleinreichungen weiter zurückgehen, so ist doch jedenfalls soviel ziemlich gewiß, daß für dieses Jahr eine Diskontermäßigung nicht mehr in Frage kommt.
Lloyds Aktienverkauf nach Amerika.
Generaldirektor S t i m m i n g vom Rorddeut- schen Lloyd gewährte dem Vertreter des „Hamburger Fremdenblatt" eine längere Unterredung, in der er die Ergebnisse seiner Amerikareise darlegte, über die er sich sehr befriedigt äußerte.
Der Zweck seiner Reise sei zunächst organisatorischer Ratur gewesen, da die jüngste Politik der Reederei nun auch eine beträchtliche Erweiterung des Reuyorker Betriebes notwendig mache. Bei seinem Reuyorker Aufenthalt habe sich dann gleichzeitig durch die Mitwirkung befreundeter Reuyorker Danken die Gelegenheit geboten, eine Verbreiterung der Kapi - talbasis vorzunehmen, die durch höhere Anforderungen. die eine baldige Zukunft stellen werde, und angesichts der 'Verzögerung des Einganges der Freigabegelder geboten erscheine. Auf die Frage, warum man nicht den Weg der Bonds-Emission, sondern ben der Aktien-Cmissivn gewählt habe, wies Geheimrat Stimming auf verschiedene Gründe hin; einmal sei dies der gegebene Augenblick gewesen, eine Maßnahme zu treffen, die schon lange wünschenswert gewesen wäre, nämlich die Gleichheit des Kapitals bei Hapag und Rorddeutschen Lloyd herzustellen; zweitens halte er nach den verschiedenen Bonds- Emissionen früherer Jahre ein allzu großes Verhältnis von ausstehenden Obligattonen zum Kapital nicht für opportun. Schließlich seien die Verhältnisse am amerikanischen Bondsmorkt gegenwärtig so, daß eine Bonds-Emission nur unter höchst unvortellhaften Bedingungen vorgenommen werden könne. Seine Polittk sei, den Betrieb so flüssig wie möglich zu halten. Deshalb sei ihm die Methode, durch Akttenangebot neue Mittel hereinzubekommen, willkommen erschienen. Stimming erklärte weiter, seine Reise sei vor allem auch deshalb wichtig gewesen, weil er einen ständigen Kontakt mit der amerikanischen Vertretung des Lloyd für erstrebenswert halte und weil er im übrigen diesmal den Reuyorker Aufenthalt auch dazu benutzen konnte, um sich in Washington eingehend Über den Stand der Freigabe-Angelegenheit zu unterrichten. Auf die Frage, wann die Freigabe der Schiffsgelder ungefähr erwartet werden könne, erwiderte Stimming ledigllch, er, der Korrespondent, wisse doch selbst, wie große Schwierigkeiten dem Schiedsrichter angesichts der Komplikationen des Gesetzes entgegenstünden. Er habe sich einzig und allein über den gegenwärtigen Stand der Angelegenheit unterrichten können.
* Die amtliche Großha ndelsindex- ziffer. Die auf den Stichtag des 24. Oktober berechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber der Borwoche um 0,4 v. H. auf 139,8 (140,4) zurückgegangen. Von den Hauptgruppen hat die Indexziffer für Agrarstoffe um 1,2 auf 133,6 v. H. (135,2) und diejenige für Kolonialwaren um 0,6 v. H. auf 131,8 (132,6) nachgegeben. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halb- waren weist einen leichten Rückgang auf 133,3 (134,4) auf, während die Indexziffer für industrielle Fertigwaren unverändert auf 160,0 lag.
• Interesse ngemeinschastsvert rag der I.-G.-F arbenindustrie QI.«©, und der Chemische Werke Lothringen G. m. b. H. Zwischen der I.-G.-Farbenindustrie A.-G. und der Chemische Werke Lothringen G. m. b. H, an der die Bergbau A.-G Lothringen und die I.-G.-Farbeninüustrie je zur Hälfte beteiligt sind, ist ein Interessengemeinschastsvertcag abg^chlossen worden, der auf ähnlicher Grundlage beruht, wie der seinerzeit zwischen der I.-G.-, Farbenirrdustrie und der A. Riebecksche Montanwerke A.-G. abgeschlossene Vertrag. Das Dividendenverhältnis ist auf 1:1 festgelegt. Den Gesellschaftern der Chemische Werke Lothringen G. m. b. H. steht ab 1. Rovember 1933 das Recht zu, jederzeit ihren Anteil auf der Basis gleicher Rominalbeträge in I.-G.-Aktten umzutauschen.
* Deutsche Kab elwerke A.-G. Auf Antrag der Dresdner Bank sind 5 Millionen Mark neue Stammaktien der Deutsche Kabelwerke A.-G., Berlin, zum Handel und zur Notiz an der Berliner Börse zugelassen worden. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres liegt rund 15 vH. über dem in der gleichen Zeit des Vorjahres. Die Gesellschaft ist auch weiterhin gut beschäftigt, die vorliegenden Aufträge sichern in ungefähr gleichem Umfange wie bisher eine Ausnützung der Produktionskapazität für die nächsten drei Monate. Nach dem bisherigen Verlauf dürfte das Ergebnis für 1928 günstiger ausfallen, als für das Vorjahr, wenn nicht unvorhergesehene Ereignisie ihren Einfluß ausüben.
* Kapitalerhöhung im Salzdetfurth-Konzern. Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, fand am Samstag in Berlin eine Sitzung des Gemeinschaftsrates und der Direktionen der im Salzdetfurth-Konzern vereinigten Kaliwerke statt, in welcher beschlossen wurde, den, auf _ben 15. Rovember einzuberufenden Aufsichtsräten von Salzdetfurth-Aschersleben und Westeregeln
eine Erhöhung ihres QllttenkapitalS zum Zwecke des Ausbaues der Werke, insbesondere auf dem chemischen Gebiet, vorzuschlagen, und zwar bei Salzdetfurth eine Erhöhung auf 28 Mill. Mk. und bei den anderen Gesellschaften auf je 22 Mill. Mark. Die Aktien sollen nach dem Vorschläge des Gemeinschaftsrates und der Direktionen mit Divi-- dendenberechtigung vom 1. Januar 1928 ab ausgestattet werden. Die endgültige Beschlußfassung über die Kapitalerhöhung, sowie über die Festsetzung der Bedingungen dafür bleibt der Entscheidung der Aufsichtsräte Vorbehalten.
• Bremer Hansabank QI.«©. Die Gründung der Bremer Hansabank A.-G. ist nunmehr vollzogen. Das Aktienkapital beträgt 10 Mill. Mark und i|t voll eingezahlt. Die Gründer, die auch das Aktienkapital übernehmen, sind folgende Firmen: Rorddeutscher Lloyd, Rord- deutsche Wolllämmerei und Kammgarnspinnerei Kaiser, Brauerei Beck & Co., Darmstädter und Rationalbank, I. F. Schröder-Bank und Sparkasse Bremen. Die Bank hat die Aufgabe, die bremische Wirtschaft im weitesten Sinne zu fördern. Sie wird sich nicht mit den regelmäßigen Bankgeschäften befassen. Mit der Auflegung einer englischen Anleihe ist entgegen anderslautenden Meldungen in den nächsten Tagen noch nicht zu rechnen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. W., 29. Ott. Tendenz: etwas freundlicher. — Zu Beginn der neuen Woche konnte sich eine Belebung des Geschäftes wieder nicht durchsetzen, da Publi.kum und Ausland nach wie vor fast volllonrmen am Markte fehlten. Di-e Stimmung war jedoch allgemei,n freundlicher. Da nun auch in Berlin der Liqmda- tionstag vorübergegangen ist, hält man den Ultimo im wesentlichen für überwunden, zumal die Geldverhältnisse gut sind. Zur Besserung der Stimmung trug auch die feste Haltung der Reuyorker Samstagsbörse bei. Die Hauptanregung bot aber die etwas regere Rachfrage, die für Spezialwerte in Erscheinung trat. 2m Vordergrund standen, wie schon zum Schluß der Samstagsbörse, die Kaliwerte, die aus das günstige D^ugsrecht bei Salzdetfurth zum Teil erheblich erhöht waren. Westeregeln lagen 3 Prozent, Salzdetfurth 14 Prozent höher. Etwas Rachfrage war ferner in Montanwerten festzustellen, da man mit einer baldigen Beilegung des Lohnlampfes in der Eisenindustrie rechnet. Außerdem verwies man auf die leicht erhöhte Ruhrkohlenförderung bei weiterem Rückgang der Feierschichten. Gelsenkirchen, Harpener, Klöckner, Mannesmann und Phönig konnten 1 bis 2 Prozent anziehen, Buderus plus 2,75 Prozent, Rhein- stahl plus 3 Prozent. Am Elektvomarkt waren AEG. 1,75 Prozent, Bergmann 2 Prozent und Siemens 3,25 Prozent befestigt. Je 1,5 Prozent höher lagen I.-G.-Farben, Adlerwerke, Zellstoff Aschaffenburg; ferner Karstadt, die 2 Prozent höher lagen. Schiffahrtswerte blieben vernachlässigt und nur behauptet. Man will offenbar die Einzelheiten über die Llohd-Transaktton ab- warten. Auch Danken lagen still und nur behauptet. Süddeutsche Zucker eher angeboten und 1,25 Prozent niedriger. Deutsche Anleihen waren vernachlässigt. Am Auslandrentenmarkt Türken und Rumänen etwas gefragter. Im Freiverkehr erhielt sich für Rusten einiges Interesse. Im Verlause schrumpfte das Geschäft stark zusammen. Die Kurse bröckelten leicht ab. Tägliches Geld blleb zu 5 Prozent unverändert leicht. Am De- visenmartt zog der Dollar etwas an. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1970, gegen Pfund 20,358, gegen London-Kabel 4,8490, gegen Paris 124,12, gegen Mailand 92,59, gegen Holland 12,0940.
Berliner Börse.
Berlin, 29. Oktober. Schon im heuttgen Bormittagsverkehr sah die Stimmung freundlicher aus; zu Beginnn der Börse a>ar man allgemein 3 i e m • l i ch zuversichtlich. Es verlautete, daß der Schiedsspruch in der westdeutschen Eisenindustrie von Arbeitnehmerseite angenommen sei, und diese Tatsache wirkte außerordenllich beruhigend. Das Geschäft war zwar nicht als lebhaft anzusprechen, doch fanden an einigen Märkten, wie dem Käli- und Elektromarkte, größere Umsätze statt, die bei letzterem jedoch meist Deckungskäuse waren. Das Bezugsrecht bei Salzdetfurth machte einen sehr günstigen Eindruck und veranlaßte die Börse zu Meinungskäufen, die eine Steigerung bis zu 10 v. H. zur Folge hatten. Dagegen war Aschersleben und Westeregeln nicht verändert und auch nicht so lebhaft. Die ersten Kurse zeigten überwiegend Erhöhungen von 1 bis 3 v. H. gegen die Samstagsscylußkurse, wobei zu berücksichtigen war, daß die heutigen Notierungen per Ultimo Mwem- ber lauten. Am Elektromarkt, der, wie bereit- erwähnt, lebhaftere Umsätze aufwies, konnten sich sogar Erhöhungen bis zu 7 v. H. durchsetzen. Leb
hafter ging es am Markte der Textilwerte zu, die auf Pressenotizen, nach denen bei den beteiligten Werken die Beschäftigung sehr gut wäre und zu erhöhten Dividendehoffnungen berechtigte, gefragt waren. Deutsche Wollwaren zogen 4 v. H., Norddeutsche Wolle 6,5 0. H. an. Neu im Terminverkehr wurden heute gehandelt Svenska, Bayrische Motoren, Bemberg und Allgemeine Lokal- und Kraftwerke, die durchweg bei größerer Nachfrage 3 bis 6 v. H. fester lagen. Montanwerke blieben, wie schon in der letzten Zeit, gefragter. Besonders Harpener, Köln-Neuessen und Riebeck Montan waren bis 4 v. H. erhöht. In J.-G.-Farben fanden angeblich Prämienkäufe statt. Am Geldmarkt machte sich eine weitere Versteifung bemerkbar. Tägliches Geld war mit 6 bis 8 v. H., gegen mittag mit 5,5 0. H. bis 8 0. H. gefragter. Monatsgeld und Geld über Ultimo 8 bi s9 v. H. Der Pfands briefmarkt war gehalten. Deutsche Anleihen und Ausländer nicht ganz einheitlich. Im Verlaufe blieb die Stimmung freundlich, die Kurse zogen meist noch 1 bis 2 v. H. an. Salzdetfurth 4 v. H. höher, Harpener und Rheinstahl plus 1,5 0. H.
Frankfurter Getreidebörse
Frankfurt a. M., 29. Oft Zu Beginn der neuen Woche toar die Haltung am Frankfurter Prrduktenmarkt etwas freundlicher. Rach Weizen und Roggen bestand etwas Rachfrage, bei anziehenden Preisen. Am Mehlmartt konnte Weizenmehl 0L5 Mk. im Preise erhöht werden. Von Futtermitteln war Mais etwas gefragt und fester, Kleie dagegen vernachlässigt und leicht abgeschwächt. Es wurden notiert: Weizen 23,75 bis 23,85, Roggen 22,60 bis 22,75, Sommergerste für Drauzwecke 25 bis 25,50, Hafer, inländischer 23,26 bis 23,50, Mais (gelb) für Futterzwecke 21,75 bis 22, Weizenmehl, südd. Spezial 0 31,50, Roagenmehl 30 bis 30,75, Weizenkleie 14, Rog- genlleie 14,25 bis 14,75, Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 32 bis 62, Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 63 bis 115, Heu. südd., gut, gesund, trocken 12 bis 12,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 4,50 bis 5, Weizen- und Roggenstroh. gebündelt 3,50 bis 4, Treber, getrocknet 19,75 bis 20 Mk. Tendenz: Etwa» fester.
Frankfurter Schlachtviehmartt.
Frankfurt a.M., 29.Okt. Auftrieb: 1493 Stück Rinder; davon 280 Ochsen, 72 Bullen, 649 Kühe, 433 Färsen, 531 Kälber, 111 Schafe, 5440 Schweine. Rinder, Ochsen: vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere, 56 bis 60, ältere 50 bis 55, sonstige vollst., jüngere, 45 bis 49; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 48 bis 52, sonstige vollst, oder ausgemästete 44 bis 47; Kühe: jüngere, vollst., höchsten Schlachtwerts 43 bis 46, sonstige vollfleischige ober ausgemäftete 36 bis 42, fleischige 30 bis 35, gering genährte 22 bis 29; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfl., ausgemäftete, höchsten Schlacht- werts 56 bis 60, vollsleischige 50 bis 55, fleischige 43 bis 49; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 70 bis 75, mittlere Mast- und Saugkälber 64 bis 69; geringe Kälber 55 bis 63; Schwein e.< Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 77 bis 79, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 76 bis 79, vollfl. Schweine von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 76 bis 79, vollst. Schweine von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 75 bis 79, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 68 bis 75, Sauen 62 bis 68 Mark. — Marktverlauf: In Rindern mittelmäßiges Geschäft, nahezu geräumt. Schweine schleppend, Ueberstand. Kälber und Schafe ruhig, ausoerkauft.
Letzte Nachrichten.
Der Rückflug -es »Graf Zeppelin-.
Neuyork, 29.Ott. (TU. Drahtmeldung.) Zum Flug des „Gras Zeppelin" über Reuyork ist ergänzend zu berichten, daß das Luftschiff unter dem Geheul der Sirenen, von Cong Island kommend, zunächst den unteren Stadtteil überflog, hierauf wandte es sich der oberen Stabt zu, um bann ben Blicken zu entschwinden. Das Luftschiff bot im Hellen Licht des Scheinwerfers einen wundervollen Anblick. Rach der Heberfltegung Neu- yorks wurde der Zeppelin zuletzt um 10.15 mitteleuropäischer Zeit von der Insel Long Island aus gesehen. Das Lustschiss hielt um diese Zeit nordöstlichen Kurs ein, was die Annahme bestätigt, daß es ben Dampferkurs beibehalten wirb. Kurz nach ber Abfahrt fanbte Dr. Eckener von Borb des Zeppelins an ben Präsidenten E 0 0 lldge und die Marinebehörden Telegramme, in denen et sich für die Aufnahme in Amerika und für die von ber amerikanischen Marine geleistete Hilfe herzlichst bebanfte.
Berlin 27 Oktober
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe bet zuletzt beschloßenen Dividende an. - ReichSbankbiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.
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•
. 7
115.75
—
115.75
117,75
Lberschles Eisend. Bedark
. 6
107.5
—
107.5
—
Oberschles. KokSwerke
. 6
—
—
108
110,75
148
146,25
147,75
Phönix Bergbau
SVi
91
92,75
91.13
92,5
Rheinische Braunkohlen
10
273
—
272
—
180,25 144,25 L»4,lö
139 283.5 183,75
.87
Rhetnstahl f. IW
135
138
134,9
136,.
145.75
145,25
135
140
286,5
185 Z90.5
Riebeck Montan . .
Bereinigte Stahlw. . . Otavi Minen . . .
7,2 . 6
92
_
92
145
93,75
•
• sh
>5.75
56.13
55,13
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»all Ascher-lebeo
•
10
383
—
287
288
^afl Westeregeln . . . Kaliwerk Sal»detkurt>
10
285
288
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288
_
15
476
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477,o
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—
166,5
167
3 G ,;arben.3avuSr» -
12
250
51,u
347,25
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161,5
1'4,25
162
Dunamil Nobel . . .
. 6
—
—-
117,25
—
'69,5
168
169
ScheideanstoU . . . .
•
. 9
209.75
210
97,75
—
—
207
207,75
Goldschmidt . • • •
•
. 6
97
—-
99
134
132.25
—
Rlltgertwerke . . . • •
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101,5
—-
99,75
100,5
—
300
300
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182
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27. Oktober
29 Oftob r
Amtliche Noti.runa
Amtliche Notierung
Geld
Brici
Geld
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168,07 1,764 58,27
168,41
1,768
58,39
168,12
1,764
58.275
168,46
1,768
58,395
Christiania
111,72
111,94
111.72
111.94
RoD^nbaaen
111,76
111,9b
111,81
112,03
Stockholm
112,05
112,27
112.05
112,27
fielfinaiort.
10,54
10,56
10,548
10,51.8
5kalten. .
21,955
21,995
21,955
21,995
London. . .
20,328
20,368
20,332
4,1930
20,372
Neuyork . .
4,1925
4,2005
4.2010
Paris....
16,375
16,415
80,835
16,375
80,6u5
16,415
Schweiz . .
30,675
50,825
Spanien . .
67,44
67,58
j7,50
07,64
Fav cm . . .
1.980
1,984
1.984
1.988
Nto de Fan
1.5005
0,5025
0.5005
0,5025
Men tu D-- ("eft. obgest
58,98
59,10
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59,l9
12,426
12,446
12,425
7,369
12,445
BeUrad ■ ■
7,365
7,379
7,383
Budapest.
<3,03
73,17
73,05
73,19
Bulgarien
<,132
-.138
j,027
3,033
Lissabon
18.90
18,94
18,90
18.94
Danzig
81,31
81,47
81,31
2,119
81,47
Qonftantin.
2.115
2,119
2,123
Athen
5,425
5,435
5,425
5,4.45
Lcrnada
4,191
4,199
4,191
4,199
11 rn acro
4,266
4,274
4,256
4.264
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20.855
20.895
•20.85
20.89
Berlin. 27. Oktober
"leid
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Amerikanische Note».....
17173
4.193
Belgische Noten .......
58,13
58,37
Dänische Noten .......
111.55
111,99
Englische Noten........
■20.895
20,375


