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Gruppe B.

Wormatia Worms Polizei Worms 5:3.

Polizei Wiesbaden Alemannia Worms 8:5.

Wiesbadener S. C. F.Sp.V. 05 Mainz 2:5.

Sp. V. Wiesbaden F. Vgg. Kastel 06 5:1.

Hakocch Wiesbaden F. V. Germania Wies­baden 4:1.

Turner-Handball-Slädlespiel LeipzigBe«kin 7.-6 (3:4).

Der Leipziger Städteelf gelang es am gestrigen Sonntag, den zwölften Kampf gegen die Turner der Reichshauptstadt mit 7:6 (3:4) siegreich zu ge­stalten.

Sportler-Handboll-Städlespiel (LeipzigHalle 5:5 (3:2).

Das Sportler-Handballtreffen Leipzig Halle brachte am gestrigen Sonntag den etwa 1000 Zu­schauern nicht die erwarteten sportlichen Leistungen. Der Sturm der Leipziger Elf konnte sich im Gegen­satz zu den Gästen zu keiner harmonischen Zusam­menarbeit zusammenfinden, hatte jedoch in Ostwald einen gefährlichen Torschützen, der sämtliche Trefter für sich buchen konnte.

Wirtschaft.

Starke Erleichterung des Geldmarktes

Die Verknappung des Geldmarktes infolge der Steuerzahlungen ist verhältnismäßig schnell über­wunden worden. Durch die nunmehr vorgenom­mene Aebcrweisung der Steuergelder an die Länder und auch durch sonstige Rückflüsse hat sich der Geldmarkt stark erleichtert, was sich auch in den Sätzen äußert. Stark kritisiert wurde in diesem Zusammenhang die Maßnahme der Reichssinanzverwaltung. die 300 bis 400 Mill. Mark Steuergelder hauptsächlich zur Auffüllung ihres Reichsbankgirokontos ver­wandt zu haben, anstatt sie bis zur Weiterleitung an die Länder zwischenzeitlich auszuleihen, was dem Geldmarkt die Heberwindung der schwieri­gen Periode bis zum Rückfluß der normalen Medirabziehunaen erleichtert hätte. Die in der laufenden Woche eingetretrne erhebliche Erleich­terung war hauptsächlich am Tagesgcldmarkte festzustellen. Soweit Abnehmer vorhanden waren, bewegten sich die Zinssätze zwischen 5 bis 7 Proz., in Ausnahmefällen unter 5 Proz. Dabei ist zu berücksichtigen, daß zeitweise große Beträge Tagesgeld nicht unterzubringen waren und auf Reichsbankgirokonto belassen werden muhten. Für Warenwechsel bestand unter diesen Um­ständen wieder einmal kaum Interesse, bei 63/4 bis 67/8 Proz. kam es zu geringen Umsätzen. Ülnd auch am Privatdiskontmarkt (6°/s Proz.) stieg die Angebotskurve weiter. Monatsgeld wurde billiger zwischen 734 bis 9 Proz. genannt. Das Hauptinteresse konzentrierte sich jetzt schon auf die Finanzierung des Iahresultimo. E^ld über diesen Termin hinaus kostete 9 Proz. und darüber und blieb bei starker Rachfrage gesucht; beachtens­wert ist dabei, daß vereinzell amerikanisches Geld über den Iahresultimo hinaus zur Ver­fügung gestellt worden ist. Der bisherige Re­portgeldsatz von 83/4 Proz. war infolge des gerin­geren Engagements gegenüber dem Vormonat und infolge der billigeren Geldofferten nicht aufrechtzuerhalten, so daß er angesichts der leich­ten Reportsitualion für Rovember auf 8V2 Proz. ermäßigt wurde. Der Weiterentwicklung des Geld­marktes darf man mit Spannung entgegensetzen. Der internationa'e Geldausg^eih fun tio irrt zwar schon recht gut, so daß anzunehmen ist, daß die Entwicklung der Märkte zum Iahresultimo ver­hältnismäßig ruhig bleibt. Aber anderseits dürfte im Rovember die Fälligkeit der erhebliche Mittel erfordernden Vermögens- und Gewerbesteuern, im Dezember der Weihnachtsverkehr mit seinem großen Bargeldbedarf und öcnrn der Iahres­ultimo verknappend wirken. Die durch den Kon­junkturrückgang frei werdenden Gelder dürften durch die Herbstansprüche kompen'icrt werden. Alles in allem ist damit zu rechnen, daß die Saisoneinflüsse in den folgenden Monaten die Tendenzen zur Verknappung des Geldmarktes verstärken werden. Der neueste Reichsbankaus­weis brachte gewiß wieder eine weitere starke Entlastung, aber selbst wenn sich der Reichs­bankstatus weiter befriedigend entwick lt und die Wechseleinreichungen weiter zurückgehen, so ist doch jedenfalls soviel ziemlich gewiß, daß für dieses Jahr eine Diskontermäßigung nicht mehr in Frage kommt.

Lloyds Aktienverkauf nach Amerika.

Generaldirektor S t i m m i n g vom Rorddeut- schen Lloyd gewährte dem Vertreter desHam­burger Fremdenblatt" eine längere Unterredung, in der er die Ergebnisse seiner Amerikareise darlegte, über die er sich sehr befriedigt äußerte.

Der Zweck seiner Reise sei zunächst organisato­rischer Ratur gewesen, da die jüngste Politik der Reederei nun auch eine beträchtliche Er­weiterung des Reuyorker Betriebes notwendig mache. Bei seinem Reuyorker Aufenthalt habe sich dann gleichzeitig durch die Mitwirkung be­freundeter Reuyorker Danken die Gelegenheit ge­boten, eine Verbreiterung der Kapi - talbasis vorzunehmen, die durch höhere An­forderungen. die eine baldige Zukunft stellen werde, und angesichts der 'Verzögerung des Ein­ganges der Freigabegelder geboten erscheine. Auf die Frage, warum man nicht den Weg der Bonds-Emission, sondern ben der Aktien-Cmissivn gewählt habe, wies Ge­heimrat Stimming auf verschiedene Gründe hin; einmal sei dies der gegebene Augenblick gewesen, eine Maßnahme zu treffen, die schon lange wün­schenswert gewesen wäre, nämlich die Gleich­heit des Kapitals bei Hapag und Rorddeutschen Lloyd herzustellen; zwei­tens halte er nach den verschiedenen Bonds- Emissionen früherer Jahre ein allzu großes Verhältnis von ausstehenden Obligattonen zum Kapital nicht für opportun. Schließlich seien die Verhältnisse am amerikanischen Bondsmorkt gegenwärtig so, daß eine Bonds-Emission nur unter höchst unvortellhaften Bedingungen vor­genommen werden könne. Seine Polittk sei, den Betrieb so flüssig wie möglich zu halten. Des­halb sei ihm die Methode, durch Akttenangebot neue Mittel hereinzubekommen, willkommen er­schienen. Stimming erklärte weiter, seine Reise sei vor allem auch deshalb wichtig gewesen, weil er einen ständigen Kontakt mit der ameri­kanischen Vertretung des Lloyd für erstrebens­wert halte und weil er im übrigen diesmal den Reuyorker Aufenthalt auch dazu benutzen konnte, um sich in Washington eingehend Über den Stand der Freigabe-Angelegenheit zu unterrichten. Auf die Frage, wann die Frei­gabe der Schiffsgelder ungefähr erwartet werden könne, erwiderte Stimming ledigllch, er, der Korrespondent, wisse doch selbst, wie große Schwierigkeiten dem Schiedsrichter angesichts der Komplikationen des Gesetzes entgegenstünden. Er habe sich einzig und allein über den gegen­wärtigen Stand der Angelegenheit unterrichten können.

* Die amtliche Großha ndelsindex- ziffer. Die auf den Stichtag des 24. Oktober be­rechnete Großhandelsindexziffer des Statistischen Reichsamts ist gegenüber der Borwoche um 0,4 v. H. auf 139,8 (140,4) zurückgegangen. Von den Haupt­gruppen hat die Indexziffer für Agrarstoffe um 1,2 auf 133,6 v. H. (135,2) und diejenige für Kolonial­waren um 0,6 v. H. auf 131,8 (132,6) nachgegeben. Die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halb- waren weist einen leichten Rückgang auf 133,3 (134,4) auf, während die Indexziffer für industrielle Fertig­waren unverändert auf 160,0 lag.

Interesse ngemeinschastsvert rag der I.-G.-F arbenindustrie QI.«©, und der Chemische Werke Lothringen G. m. b. H. Zwischen der I.-G.-Farbenindustrie A.-G. und der Chemische Werke Lothringen G. m. b. H, an der die Bergbau A.-G Lothringen und die I.-G.-Farbeninüustrie je zur Hälfte be­teiligt sind, ist ein Interessengemeinschastsvertcag abg^chlossen worden, der auf ähnlicher Grund­lage beruht, wie der seinerzeit zwischen der I.-G.-, Farbenirrdustrie und der A. Riebecksche Montan­werke A.-G. abgeschlossene Vertrag. Das Divi­dendenverhältnis ist auf 1:1 festgelegt. Den Ge­sellschaftern der Chemische Werke Lothringen G. m. b. H. steht ab 1. Rovember 1933 das Recht zu, jederzeit ihren Anteil auf der Basis gleicher Rominalbeträge in I.-G.-Aktten umzutauschen.

* Deutsche Kab elwerke A.-G. Auf Antrag der Dresdner Bank sind 5 Millionen Mark neue Stammaktien der Deutsche Kabelwerke A.-G., Berlin, zum Handel und zur Notiz an der Berliner Börse zugelassen worden. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres liegt rund 15 vH. über dem in der gleichen Zeit des Vor­jahres. Die Gesellschaft ist auch weiterhin gut be­schäftigt, die vorliegenden Aufträge sichern in un­gefähr gleichem Umfange wie bisher eine Ausnüt­zung der Produktionskapazität für die nächsten drei Monate. Nach dem bisherigen Verlauf dürfte das Ergebnis für 1928 günstiger ausfallen, als für das Vorjahr, wenn nicht unvorhergesehene Ereignisie ihren Einfluß ausüben.

* Kapitalerhöhung im Salzdet­furth-Konzern. Wie WTB.-Handelsdienst erfährt, fand am Samstag in Berlin eine Sitzung des Gemeinschaftsrates und der Direktionen der im Salzdetfurth-Konzern vereinigten Kaliwerke statt, in welcher beschlossen wurde, den, auf _ben 15. Rovember einzuberufenden Aufsichtsräten von Salzdetfurth-Aschersleben und Westeregeln

eine Erhöhung ihres QllttenkapitalS zum Zwecke des Ausbaues der Werke, insbesondere auf dem chemischen Gebiet, vorzuschlagen, und zwar bei Salzdetfurth eine Erhöhung auf 28 Mill. Mk. und bei den anderen Gesellschaften auf je 22 Mill. Mark. Die Aktien sollen nach dem Vorschläge des Gemeinschaftsrates und der Direktionen mit Divi-- dendenberechtigung vom 1. Januar 1928 ab aus­gestattet werden. Die endgültige Beschlußfassung über die Kapitalerhöhung, sowie über die Fest­setzung der Bedingungen dafür bleibt der Ent­scheidung der Aufsichtsräte Vorbehalten.

Bremer Hansabank QI.«©. Die Grün­dung der Bremer Hansabank A.-G. ist nunmehr vollzogen. Das Aktienkapital beträgt 10 Mill. Mark und i|t voll eingezahlt. Die Gründer, die auch das Aktienkapital übernehmen, sind folgende Firmen: Rorddeutscher Lloyd, Rord- deutsche Wolllämmerei und Kammgarnspinnerei Kaiser, Brauerei Beck & Co., Darmstädter und Rationalbank, I. F. Schröder-Bank und Spar­kasse Bremen. Die Bank hat die Aufgabe, die bremische Wirtschaft im weitesten Sinne zu för­dern. Sie wird sich nicht mit den regelmäßigen Bankgeschäften befassen. Mit der Auflegung einer englischen Anleihe ist entgegen anderslautenden Meldungen in den nächsten Tagen noch nicht zu rechnen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. W., 29. Ott. Tendenz: etwas freundlicher. Zu Beginn der neuen Woche konnte sich eine Belebung des Geschäftes wieder nicht durchsetzen, da Publi.kum und Ausland nach wie vor fast volllonrmen am Markte fehlten. Di-e Stimmung war jedoch allgemei,n freund­licher. Da nun auch in Berlin der Liqmda- tionstag vorübergegangen ist, hält man den Ultimo im wesentlichen für überwunden, zumal die Geldverhältnisse gut sind. Zur Besserung der Stimmung trug auch die feste Haltung der Reu­yorker Samstagsbörse bei. Die Hauptanregung bot aber die etwas regere Rachfrage, die für Spezialwerte in Erscheinung trat. 2m Vorder­grund standen, wie schon zum Schluß der Sams­tagsbörse, die Kaliwerte, die aus das günstige D^ugsrecht bei Salzdetfurth zum Teil erheblich erhöht waren. Westeregeln lagen 3 Prozent, Salzdetfurth 14 Prozent höher. Etwas Rachfrage war ferner in Montanwerten festzustellen, da man mit einer baldigen Beilegung des Lohnlampfes in der Eisenindustrie rechnet. Außerdem verwies man auf die leicht erhöhte Ruhrkohlenförderung bei weiterem Rückgang der Feierschichten. Gelsenkirchen, Harpener, Klöckner, Mannesmann und Phönig konnten 1 bis 2 Pro­zent anziehen, Buderus plus 2,75 Prozent, Rhein- stahl plus 3 Prozent. Am Elektvomarkt waren AEG. 1,75 Prozent, Bergmann 2 Prozent und Siemens 3,25 Prozent befestigt. Je 1,5 Prozent höher lagen I.-G.-Farben, Adlerwerke, Zellstoff Aschaffenburg; ferner Karstadt, die 2 Prozent höher lagen. Schiffahrtswerte blieben vernach­lässigt und nur behauptet. Man will offenbar die Einzelheiten über die Llohd-Transaktton ab- warten. Auch Danken lagen still und nur be­hauptet. Süddeutsche Zucker eher angeboten und 1,25 Prozent niedriger. Deutsche Anleihen waren vernachlässigt. Am Auslandrentenmarkt Türken und Rumänen etwas gefragter. Im Freiverkehr erhielt sich für Rusten einiges Interesse. Im Verlause schrumpfte das Geschäft stark zusammen. Die Kurse bröckelten leicht ab. Tägliches Geld blleb zu 5 Prozent unverändert leicht. Am De- visenmartt zog der Dollar etwas an. Man nannte Mark gegen Dollar 4,1970, gegen Pfund 20,358, gegen London-Kabel 4,8490, gegen Paris 124,12, gegen Mailand 92,59, gegen Holland 12,0940.

Berliner Börse.

Berlin, 29. Oktober. Schon im heuttgen Bor­mittagsverkehr sah die Stimmung freundlicher aus; zu Beginnn der Börse a>ar man allgemein 3 i e m l i ch zuversichtlich. Es verlautete, daß der Schiedsspruch in der westdeutschen Eisenindustrie von Arbeitnehmerseite angenommen sei, und diese Tatsache wirkte außerordenllich beruhigend. Das Geschäft war zwar nicht als lebhaft anzusprechen, doch fanden an einigen Märkten, wie dem Käli- und Elektromarkte, größere Umsätze statt, die bei letzterem jedoch meist Deckungskäuse waren. Das Bezugsrecht bei Salzdetfurth machte einen sehr günstigen Eindruck und veranlaßte die Börse zu Meinungskäufen, die eine Steigerung bis zu 10 v. H. zur Folge hatten. Dagegen war Aschers­leben und Westeregeln nicht verändert und auch nicht so lebhaft. Die ersten Kurse zeigten überwie­gend Erhöhungen von 1 bis 3 v. H. gegen die Samstagsscylußkurse, wobei zu berücksichtigen war, daß die heutigen Notierungen per Ultimo Mwem- ber lauten. Am Elektromarkt, der, wie bereit- er­wähnt, lebhaftere Umsätze aufwies, konnten sich sogar Erhöhungen bis zu 7 v. H. durchsetzen. Leb­

hafter ging es am Markte der Textilwerte zu, die auf Pressenotizen, nach denen bei den beteiligten Werken die Beschäftigung sehr gut wäre und zu erhöhten Dividendehoffnungen berechtigte, gefragt waren. Deutsche Wollwaren zogen 4 v. H., Nord­deutsche Wolle 6,5 0. H. an. Neu im Terminver­kehr wurden heute gehandelt Svenska, Bayrische Motoren, Bemberg und Allgemeine Lokal- und Kraftwerke, die durchweg bei größerer Nachfrage 3 bis 6 v. H. fester lagen. Montanwerke blieben, wie schon in der letzten Zeit, gefragter. Besonders Harpener, Köln-Neuessen und Riebeck Montan waren bis 4 v. H. erhöht. In J.-G.-Farben fanden angeblich Prämienkäufe statt. Am Geldmarkt machte sich eine weitere Versteifung bemerkbar. Tägliches Geld war mit 6 bis 8 v. H., gegen mittag mit 5,5 0. H. bis 8 0. H. gefragter. Monatsgeld und Geld über Ultimo 8 bi s9 v. H. Der Pfands briefmarkt war gehalten. Deutsche Anleihen und Ausländer nicht ganz einheitlich. Im Verlaufe blieb die Stimmung freundlich, die Kurse zogen meist noch 1 bis 2 v. H. an. Salzdetfurth 4 v. H. höher, Harpener und Rheinstahl plus 1,5 0. H.

Frankfurter Getreidebörse

Frankfurt a. M., 29. Oft Zu Beginn der neuen Woche toar die Haltung am Frankfurter Prrduktenmarkt etwas freundlicher. Rach Weizen und Roggen bestand etwas Rachfrage, bei an­ziehenden Preisen. Am Mehlmartt konnte Weizen­mehl 0L5 Mk. im Preise erhöht werden. Von Futtermitteln war Mais etwas gefragt und fester, Kleie dagegen vernachlässigt und leicht ab­geschwächt. Es wurden notiert: Weizen 23,75 bis 23,85, Roggen 22,60 bis 22,75, Sommergerste für Drauzwecke 25 bis 25,50, Hafer, inländischer 23,26 bis 23,50, Mais (gelb) für Futterzwecke 21,75 bis 22, Weizenmehl, südd. Spezial 0 31,50, Roagenmehl 30 bis 30,75, Weizenkleie 14, Rog- genlleie 14,25 bis 14,75, Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 32 bis 62, Linsen, je nach Qua­lität für Speisezwecke 63 bis 115, Heu. südd., gut, gesund, trocken 12 bis 12,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 4,50 bis 5, Weizen- und Roggenstroh. gebündelt 3,50 bis 4, Treber, getrocknet 19,75 bis 20 Mk. Tendenz: Etwa» fester.

Frankfurter Schlachtviehmartt.

Frankfurt a.M., 29.Okt. Auftrieb: 1493 Stück Rinder; davon 280 Ochsen, 72 Bullen, 649 Kühe, 433 Färsen, 531 Kälber, 111 Schafe, 5440 Schweine. Rinder, Ochsen: vollfleischige, aus­gemästete, höchsten Schlachtwerts, jüngere, 56 bis 60, ältere 50 bis 55, sonstige vollst., jüngere, 45 bis 49; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 48 bis 52, sonstige vollst, oder aus­gemästete 44 bis 47; Kühe: jüngere, vollst., höch­sten Schlachtwerts 43 bis 46, sonstige vollfleischige ober ausgemäftete 36 bis 42, fleischige 30 bis 35, gering genährte 22 bis 29; Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfl., ausgemäftete, höchsten Schlacht- werts 56 bis 60, vollsleischige 50 bis 55, fleischige 43 bis 49; Kälber: beste Mast- und Saugkälber 70 bis 75, mittlere Mast- und Saugkälber 64 bis 69; geringe Kälber 55 bis 63; Schwein e.< Fett­schweine über 300 Pfund Lebendgewicht 77 bis 79, vollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 76 bis 79, vollfl. Schweine von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 76 bis 79, vollst. Schweine von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 75 bis 79, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund Lebendgewicht 68 bis 75, Sauen 62 bis 68 Mark. Marktverlauf: In Rindern mittelmäßiges Geschäft, nahezu ge­räumt. Schweine schleppend, Ueberstand. Kälber und Schafe ruhig, ausoerkauft.

Letzte Nachrichten.

Der Rückflug -es »Graf Zeppelin-.

Neuyork, 29.Ott. (TU. Drahtmeldung.) Zum Flug desGras Zeppelin" über Reuyork ist ergänzend zu berichten, daß das Luftschiff unter dem Geheul der Sirenen, von Cong Island kom­mend, zunächst den unteren Stadtteil überflog, hier­auf wandte es sich der oberen Stabt zu, um bann ben Blicken zu entschwinden. Das Luftschiff bot im Hellen Licht des Scheinwerfers einen wunder­vollen Anblick. Rach der Heberfltegung Neu- yorks wurde der Zeppelin zuletzt um 10.15 mittel­europäischer Zeit von der Insel Long Island aus gesehen. Das Lustschiss hielt um diese Zeit nordöst­lichen Kurs ein, was die Annahme bestätigt, daß es ben Dampferkurs beibehalten wirb. Kurz nach ber Abfahrt fanbte Dr. Eckener von Borb des Zeppe­lins an ben Präsidenten E 0 0 lldge und die Marinebehörden Telegramme, in denen et sich für die Aufnahme in Amerika und für die von ber ameri­kanischen Marine geleistete Hilfe herzlichst bebanfte.

Berlin 27 Oktober

Frankfurt a. M | Berlin

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27. 10. | 29. 10.

Datum:

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562

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Französische Jiotcn

Holländische Noten ...... Italienische Noten ...... Norwegische Noicn . . . . . Deutsch-Oestrrr-, i 100 Kronen Rumänische Noten......

Schwedische Noten ...... Schweiier Noten ...... Spanische Noten ...... Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten

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12.5

32,5

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4,20% Gelten Silberne.

4% Ceftenetd) einheiU Rtr

4% Ungarische Goldrte

4% Ungarische SiaatSr v 1910

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4% Ungarische fironearte.

1% Türk zollanleihe v. 1911

4% Türkische Bagdadbahn-Axl.. Serie I

4% vesgl S4rte II

4% Rumänen convert iRte.

iy,% Rumänen Soldmil von ISIS

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe bet zuletzt beschloßenen Dividende an. - ReichSbankbiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.

Geld

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167,76

168,44

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22,00

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58.78

59,02

2,545

2,565

111,80

112,24

80,46

80,78

67,21

67,49

12,387

12,447

72,85

73.15

Philipp ^oljmann - -

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136

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Rheinische Braunkohlen

10

273

272

180,25 144,25 L»4,lö

139 283.5 183,75

.87

Rhetnstahl f. IW

135

138

134,9

136,.

145.75

145,25

135

140

286,5

185 Z90.5

Riebeck Montan . .

Bereinigte Stahlw. . . Otavi Minen . . .

7,2 . 6

92

_

92

145

93,75

sh

>5.75

56.13

55,13

o5,9

»all Ascher-lebeo

10

383

287

288

^afl Westeregeln . . . Kaliwerk Sal»detkurt>

10

285

288

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288

_

15

476

490

477,o

487,25

166,5

167

3 G ,;arben.3avuSr» -

12

250

51,u

347,25

.'51,25

161,5

1'4,25

162

Dunamil Nobel . . .

. 6

-

117,25

'69,5

168

169

ScheideanstoU . . . .

. 9

209.75

210

97,75

207

207,75

Goldschmidt .

. 6

97

-

99

134

132.25

Rlltgertwerke . . .

e

. 6

101,5

-

99,75

100,5

300

300

Metallgeiellschatt. - .

U

182

-

27. Oktober

29 Oftob r

Amtliche Noti.runa

Amtliche Notierung

Geld

Brici

Geld

«ric

Ämft^Rotl Bueu.'Atrcö 9srfl..Äntw

168,07 1,764 58,27

168,41

1,768

58,39

168,12

1,764

58.275

168,46

1,768

58,395

Christiania

111,72

111,94

111.72

111.94

RoD^nbaaen

111,76

111,9b

111,81

112,03

Stockholm

112,05

112,27

112.05

112,27

fielfinaiort.

10,54

10,56

10,548

10,51.8

5kalten. .

21,955

21,995

21,955

21,995

London. . .

20,328

20,368

20,332

4,1930

20,372

Neuyork . .

4,1925

4,2005

4.2010

Paris....

16,375

16,415

80,835

16,375

80,6u5

16,415

Schweiz . .

30,675

50,825

Spanien . .

67,44

67,58

j7,50

07,64

Fav cm . . .

1.980

1,984

1.984

1.988

Nto de Fan

1.5005

0,5025

0.5005

0,5025

Men tu D-- ("eft. obgest

58,98

59,10

58, b?

59,l9

12,426

12,446

12,425

7,369

12,445

BeUrad

7,365

7,379

7,383

Budapest.

<3,03

73,17

73,05

73,19

Bulgarien

<,132

-.138

j,027

3,033

Lissabon

18.90

18,94

18,90

18.94

Danzig

81,31

81,47

81,31

2,119

81,47

Qonftantin.

2.115

2,119

2,123

Athen

5,425

5,435

5,425

5,4.45

Lcrnada

4,191

4,199

4,191

4,199

11 rn acro

4,266

4,274

4,256

4.264

«atro

20.855

20.895

20.85

20.89

Berlin. 27. Oktober

"leid

®net

Amerikanische Note».....

17173

4.193

Belgische Noten .......

58,13

58,37

Dänische Noten .......

111.55

111,99

Englische Noten........

20.895

20,375