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gegen die gufen Sitten empörten. Das bauerte ober nicht lange, und bald wurde die Umstürz­lerin so befanru. daß sich verschiedene ihrer Schwestern veranlaßt sahen, ihrem Beispiel zu folgen und mit rotgefärbten Bubiköpfen ihrem Berufe nachzugehen.

Wirtschaft.

Europäische und amerikanische Automobilpoliiil.

Der Kampf der europäischen und der ameri­kanischen Automobilindustrie um den Absatz in den europäischen Ländern hat gerade in letzter Zeit verschärfte Formen angenommen. Unter diesen Umständen ist es interessant, einen Blick auf die europäische Automobilpoli- t i k zu richten, die sich bcfanntlid) in Hand­habung und Zielrichtung sehr von der amerika­nischen unterscheidet. Die Bereinigten Staaten haben im Laufe der letzten Jahre im Durch­schnitt rund je vier Millionen OhitomoEnle her- gestellt, während sich die gesamte europäische Automobilprodultion auf den nur achten bzw. neunten Teil der amerikanischen stellt. Diese Tatsache -- deren Bedeutung für die Beurteilung der europäischen Automobilpolitik sich noch er­höht, da die Amerikaner gerade in diesem Jahre durch Errichtung von Montagewerkstätten in den europäischen Landern den Absatz forcieren deutet daraus hin, daß die Wirtschaftspolitik bzw. die Handelspolitik der europäischen Län­der der Motorisierung nicht in dem Maste förder­lich gewesen ist, wie in Amerika. Gin Blick auf die betriebswirtschaftlichen Verhältnisse deö eu­ropäischen Automobilverkehrs vermittelt den gro­ßen Unterschied zwischen der Behandlung der WotorisierungSsrage im alten und neuen Kon­tinent.

Charakteristisch für die europäischen Verhält­nisse sind in erster Linie die hohen Steuern, mit denen die Autvmobilhaltung belegt ist. In Amerika fällt, da feine Abgaben laufen­der Art an den Steuerfiskus gezahlt werden müssen, vor allem keine direkten, eine sehr wich­tige Belastung fort. Hinzu kommt, daß die Struk­tur Amerikas als immerhin einheitliches Wirt- fchastsgebiet von 120 Millionen Einwoh rern ohne hohe Zollmauern bzw. durch das Bestehen nur geringer Verwaltungszölle erst die Möglichkeit der Entwicklung riesiger Fabriken in dem bekann­ten Ausmaße gebracht hat. In Europa dagegen, in dem auf 120 Millionen Einwohner mindestens ein Dutzend Zollschranken kommen und die Ver- sorgungsgebicte Heiner, die Bevölkerung wesent­lich differenzierter ist, ist die Entstehung von Fabriken amerikanischen Umaiges in a'isehb' rer Zeit eine Unmöglich'eit. Wenn die deutschen Fabriken, wie beispielsweise Brennabor, Merce­des, Benz, R. A. G., Opel, bereits heute zum Teil die Produktionskapazität der mittelgroßen amerikanischen erreichen, so ist dies ein Beweis dafür, daß in technisch er Hinsicht die Produktion in Europa und in Deutschland nicht stehenge­blieben ist, sondern daß man gerade in Deutsch­land unter dem Zwange der durch die wirt- schasllichen Verhältnisse gebotenen Rationalisie­rung und konzentrierten Produktions'wangsläu- igkeit die Rentabilität mit Erfolg zu erreichen gesucht hat. Leider findet die Automobilindu- frie gleichzeitig nicht die Unterstützung der lautlichen Wirtschaftspolitik, wenngleich für Deutschland zugegeben werden must, daß diese gerade infolge der bestehenden wirtschaftlichen Beziehungen zu Amerika mit ihren kapitalmä­ßigen Bindungen sich gegenüber der amerifani- TOen Automobilindustrie in einer gewissen Zwangslage befindet Andererseits hört man von amerikanischer Seite immer wieder Hin­weise daraus, daß es für Europa ein großer Fehler ist, in allen Automobile Herstellen den Rationen eigene Zolltarife zu besitzen, während die Regierungen im einzelnen das Automobil noch als einen Lurusgegenstand zu betrachten scheinen, der hoch besteuert werden muß.

Für die europäische Automobilindustrie gilt es unter diesen Umständen, die Frage zu lösen, wie trotz der aus der staatlichen Wirtschafts­politik sich ergebenden Rachteile der Unter­schied zu Amerika ausgeglichen wer­den kann. Man hat vorgeschlagen, eine gemein­schaftliche Zollmauer um den europäischen Äon­tinent zu ziehen, d h. mit anderen Worten der Automobilindustrie jedes europäischen Lan­des dieses als Absatzgebiet zu garantieren und den Absatz in denjenigen Ländern, welche keine eigene Automobilindustrie besitzen, kontingent- mäßig aufzuteilen. Dieser Vorschlag mag auf den ersten Blick bestechend erscheinen, bei nähe­rer Betrachtung zeigt sich aber doch, daß er für die Umsetzung in die Praxis nicht geeignet ist.

da er den wirtschaftlichen und technischen Fort­schritt. der gerade durch die Stärke und Leb­haftigkeit des Konkurrenzkampfes wesentlich be­einflußt wird, hemmen würde. Hinzu kommt, daß eine einseitige Stellungnahme Europas gegen Amerika aus politischen Gründen und bei den bekannten Schuldverhältnissen nicht zweckmäßig erscheint. DaS beste Wittel dürste auch in Zu­kunft sein, durch weitere Senkung der Fabrikationskosten und fortschreitende technische und organisatorische Ver­besserungen die D rbraucherscha t anzui.egen und die Oeffentlichkeit auf die Vorteile der Motorisierung des Verkehrs hinzuweisen. Hand in Hand damit müssen die Bestrebungen nach einem Abbau der übermäßig hohen Steuern gehen. Es geht auf die Dauer nicht an, Automobilindustrie und Automobilverbrau­cher durch Steuern in hohem Maße zu belasten, wenn man gleichzeitig von der Volkswirtschaft- lichen Wichtigkeit der Motorisierung und der Rotwendigkeit ihrer Förderung und Durchfüh­rung überzeugt ist.

' ileberzelchnungder RWE.-D o l l a r anleihe in Reuyork Die 20-Millionev- Dollaran/eche des Rheinisch-Westfälischen Elek- trizitätSwerls, die gestern durch die Rational City Company in Reuyork zum Angebot kam. wurde stark überzeichnet. Die Ecsektivverzinsung stellt sich auf 6,49 Prozent.

Rheinisch-Westfäli scheS Kohlen» syndikat. In der gestrigen Mitgliederver­sammlung wurde die Umlage für die Monate August und September imverändert mit 2.20 Mark beschlossen, lieber die Marktlage wurde nachstehender Bericht erstattet: Seit unferm letz­ten Bericht hat sich die Lage fast kaum ver­ändert. Rach dem Au hören der ©ommer rabatte trat der erwartete Rückgang hn Hausbrandabsatz ein, der sich besonders auch in den Koksziffern äußert. Eirren gewissen Ausgleich bot infolge der günstigen Ernte der Abruf der Zuckerfa­briken und der Druschkohlenabsah. Die wenig veränderten Ziffern beä Jndustrieabsahes muß man mit Vorsicht beurteilen, weil sie in ge­wisser Hinsicht ein? Vorausdeckung mit Rücksicht auf die im Oktober eintretende Erhöhung der Frachten enthalten. Wir müssen uns daher für den Monat Oktober auf einen Rückschlag gefaßt machen. Diese Aussicht ist umso unangenehmer, als der jetzt unverändert einsetzende Wettbewerb mit England in dem gleichen Zeitpunkt, wo unsere Frachteir sich erhöhen, durch eine erhebliche Herabsetzung der englischen Frachten eine neue Stühe bekommt.

* Peters Union QL*®.. Frankfurt a. M. lieber das Ende dieses Monats ablaufende Geschäftsjahr erfährt der FWD., daß Umsätze und Absatz sowohl in Automobil-, wie auch in Fahrradreifen sehr befriedigend waren. Infolge der ziemlich stabilen Preisstellung und der schon in der letzten Generalversammlung bekanntgegebe­nen vorsichtigen Einkaufspolitik der "Verwaltung bei Rohstoffen kann ein günstiges finanzielles Ergebnis erwartet werden. Die innere Stär­kung des Unternehmens macht weitere Fort­schritte. Auch der augenblickliche Status ist sehr flüssig. Angesichts des eben erst ablaufenden Geschäftsjahres kann eine endgültige Dividen- denschähung noch nicht erfolgen.

* Reue Verhandlungen zur Grün­dung eines internationalen Zink­kartells. Die belgischen Zinkproduzenten wer­den anfangs Oktober ihre Vertreter nach den Vereinigten Staaten entsenden, um nach längerer Unterbrechung die Verhandlungen zur Gründung eines internationalen Zinkkartells wieder auf­zunehmen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M.» 27. Sept. Tendenz: fester. Zu Beginn der heutigen Börse war die Hal­tung etwas fester. Auf verschiedenen Märkten war das Geschäft merklich lebhafter, als man es nun schon längere Zeit gewohnt war. Angeb­lich sollen aus dem Aus lande wieder kleine Kauforders an den Markt gekommen sein. Die Aufwärtsbewegung der Kurse wurde unterstützt durch die feste Tendenz der gestrigen Reuyorker Börse und die fortschreitende Erleichterung des dortigen Geldmarktes. Die Kulisse schritt daher auf fast allen Märkten zu Deckungskäufen, so daß gegen die gestrige Qlbend- börse überwiegend ein bis dreiprozentige Kurs­besserungen zu verzeichnen waren. Stark be­achtet wurde auch die Rachricht von der Heber» zeichnung der RWE.-Anleihe in Reuyork, und weckte Hoffnungen auf baldige weitere Auslandanleihen Eleltrowerte traten heute stark in den Vordergrund. Vor allem Siemens, die in großen Posten aus dem Markt genommen wurden und 5,25 Prozent höher eröffneten. Merk­lich erhöht waren außerdem Gesfitrel mit plus

3,75 Prozent und Rehag mit plus 4.75 Prozent. AEG. gewannen 1,75 Prozent und Licht und Kraft und Elektrische Lieferungen je 1,5 Prozent. Fe len 1 Prozent und Schuckert 2 Prozent Lebhafteres Geschäft hatten fem.r wie­der Kalialtien, auf die Erwartung eines Bezugs­rechtes int Salzdetsurthkonzern. Salzdetfurth konnten 6 und Westeregeln 3 Prozent anziehen. Montanwertc lagen 1 bis 2 Prozent fester. Far­ben bei kleinem Umsatz 1,60 Prozent höher, Scheideanstall 1,25 Prozcgebeffert. AmDamen- marft waren Reichsbank 3 Prozent, Danatbank 1.25 Prozent befestigt. Adlerwerke konnten sich 2,75 Prozent erholen. Daimler blieben nur be­hauptet, während RSU. wieder angeboten und erneut 1,25 Prozent schwächer waren. Deutsche Anleihen blieben ruhig. Von ausländischen Ren­ten Qlnato'ier etwas gefragt und fester. 3m Ver­laufe blieb die Stimmung fest. Eleltrowerte waren weiter verlangt. Siemens 1 Prozent fester. 2ün Dankenmarkt waren Reichsbanl rege gefragt und abermals 2 Prozent höher. Am Geldmarkt war Tagesgeld im Zusammenhang mit dem heutigen Zahltag stark verlangt zu 7 Prozent. Am De­visenmarkt war der französische Frank etwas fester. Man nennte: Marl gegen Dollar 4.1944. gegen Pfund 20,344, London Kabel 4,8490, Paris 124,06 Mai'and 92,78. Madrid 29,4250. Holland 12.0910.

Berliner Börse.

Berlin, 27. Sevt. Wie man schon vormittags erkennen konnte, war die Tendenz an den Effekten- Märkten noch nicht gerechnet. Obwohl Rachrich- ten von Belang nicht vorlagen, konnte sich schon zu Beginn der Börle lebhaftes Geschäft entwickeln, vor allem in einigen Spezialpapieren, und die Stimmung war zumeist recht freund- l i ch. Der nächste SchicbungStz-rmin ist noch in weiter Ferne, was anscheinend auch außenstehen­den Kreisen eine Anregung bot, denn es war entschieden mehr Interesse als an den Vor­tagen auch von dieser Seite seslzustellen. Ferner schloß Reuyork recht fest. Ser internationale Geldmarkt war entspannter, und ßonbon hatte heute, wie allerdings zu erwarten war, seinen Diskont nicht erhöht. Die stark überzeichnete R. W. E.-Anleihe toir.te nach und entfachte Hoff­nungen auf eine neue günstige Anlcthewelle in Amerika. Die Einmonatsbilanzen der Banken konnten weder nach der einen, noch nach der anderen Seite die Tendenz beeinflussen. Es waren überwiegend 1- vis 2probentige Kurs­gewinne festzustelle!'. Darüber hinaus waren Siemens. Pol.)phon und Bemberg bis 8 Prozent erhöht, dagegen Svenska mit einem Verlust von 4 Marl schwächer. Außer dem Elektromarkt unter Führung von AEG. und Siemens hatten Kaliwerte, Montane. Eonti Kaut­schuk und einige Bank werte lebhaftere Umsätze, während Farben z. B. vernachlässigt blieben. Deutsche Anleihen ruhig. Ausländer uneinheit­lich. Rumänen fester. Schröder-Rumänen 36 bis 36,5 Prozent. 1913er Rumänen 23,25 bis 23,50. Bosnier schwächer. Pfandbriesmarck still. Geld zum Ultimo angespannter. Tägliches Geld 6 bis 8 Prozent. Monatsgeld 8,5 bis 9,25 Prozent, Geld über Ultimo 9 bis 10 Prozent. Waren­wechsel 7 Prozent und darüber. Jrn Verlaufe war es allgemein lebhafter unb fester. Am Eleltromarkt waren weitere Auslandorders ein­getroffen. Auch die übrigen Spezialwerte er­fuhren weitere Steigerungen bis zu. 3 Prozent. Später fanden aber auf dem erhöhten Kurs­niveau Gewinnmitnahmen der Spe.ulation statt, so daß die Höchst kurse nicht überall behauptet blieben. Hohenlohe, die zur ersten Rotiz aus- gesetzt waren, wurden später 3 Prozent niedriger als gestern mit 68 Prozent gehandelt.

o :rt,urtcr Getreidebörse.

Frankfurt a.M., 27.Sept. Der Frankfurter Produktenmarkt verkehrte heute in freundlicher, teils befestigter Haltung. Da die Auslandnotierun­gen äußerst günstig und fester lauteten, war etwas größere Umsatztätigkeit festzustellen und die Preise bewegten sich im allgemeinen in aufsteigender Linie. Es wurden notiert: Weizen 22,75; Roggen 22,25; Sommergerste für Brauzwecke 25,50; Hafer, inlän­discher 22 bis 25; Mais (gelb) für Futterzwecke 20,25 bis 20,50; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 .33,25 bis 33,75; Roggenmehl .30,50 bis 31; Weizen­kleie 13,25 bis 13,50; Roggenkleie 13,25 bis 13,50 Mark. Tendenz: befestigt.

Aranlsurtcr LchlachtUichmarll.

Frankfurt a. TO., 27. Sept. Auftrieb 41 Rin der, 1053 Kälber, 491 Schafe. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 70 bis 76, mittlere Mast- und Saugkälber 65 bis 69, geringe Kälber 58 bis 64. Schafe. TOafHämmer und jüngere TOasthäm mel: Weidemast 46 bis 50, Stallmast 40 bis.45, fleischiges Schafuieh 31 bis 39. Marktverkauf. Kälber und Schafe schleppend, ausverkauft.

frankfurter Äartoffclmartt.

Frankfurt a. HL, 26. Sept. (FDD. > Die Tendenz für Speisetartoffeln war ruhig. Es no­tierten je 50 Kilo Industrie hiesiger Gegend 4,25 Mk.. weihschalige und weihfleischige hiesiger Gegend 3,40 Mk.

Zeitschriften.

Mit dem jetzt erschienenen Oltvberheft der betannten ZeitschriftDie Kunst" beginnt der XXX. Jahrgang tiefer Monatshefte (vierteljähr­licher Bezugspreis 7 Mk., Verlag I. Druckmann A.-G, München). 29 Jahre sind ein langer Weg für eine Zeitschrift, die der Spiegel zeitgenössi­schen Kunstschaisens ist. Rur größte Geschicklich­keit in der Zusammenstellung vermochte den großen Schwankungen des Äunltlebenß innerhalb dieser langen Reihe von Jahren so zu begegnen, daß der vielseitige Inhalt derKunst" immer beispielgebend und anregend war. Die aus- gewendete Mühe brachte den mit Recht erzielten Lohn. In die em Jubiiäumshest ist Wied«, reiches Biidermaterial nebst einer Anzahl vorzüglicher Auisätze über Schöpfungen Gustav Klimts, Vin­cent van Goghs und des neuzeittichen Wilhelm Schmid enthalten. Ferner werden Reproduktio­nen einiger bedeutender Impressionisten und Dar­bietungen der Internationalen Kunstausstellung Venedigs gezeigt. Den Kapiteln Plastik, Garten- lultur, Wohnungskunst und Kunstgewerbe ist ebenfalls wieder große Ausmertlamkeit gewidmet. Der Inhalt des Heftes ist ein vielversprechender Auftakt für den neuen Jahrgang derKunst".

Stickerei und Spitzen". Zeitschrift für funftliebcnbe Frauen. Oltoberhcst 1928 Alexan­der Koch, Darmstadt. In den Frauen.Handarbertcn galt früher der bequeme Grundsatz- Es kommt nicht so genau auf die Qualität des Musters an, die - Hauptsache ist die Arbeit selbst. Heute können wir sagen, daß es mit diesem Grundsatz vorbei ist. Un bedingt muß r. an dem Worte zuftirnmen. das im reich illustrierten Oktoberbest d?r charmanten, von Hofrat Dr. h. c. Alexander Koch berausgegeberun Kunstzoitschrift zu lesen ist:Das Wort Dame schließt heute mehr als je auch in sich ein klare» Qualität«- urteil in Dingen der Nadelkünste', d h. nur diejenige Frau kann hellte als gebildet und elegant gelten, die auch in Spitzen und Stickereien einen sicheren und erzogenen Geschmack bekundet. TOan kann geradezu sagen: Geschmacklosigkeit in solchen Dingen ist un­modern, ist rückständig und unfein. Das Schlechte ist überflüssig- es istLuxus", sich mit qualitätsloien Dingen abzugeben, weil es so viel Gutes und Form vollendetes heute auf diesem Gebiete gibt.

Deutsche Kunst und Dekoration. XXXII. Jahrgang 1928. Heft 1. Oktober. QUef. Koch. Darmstadt. Das sehr vielseitig aus­gestattete Heft, mit dem die toofjlbefannit und stets gediegene Zeitschrift ihren neuen Jahr­gang eröffnet, vermittelt u. a. einen Heb erblick über die diesjährige Ausstellung derMünchner Reuen Sezession" in einem forgfältig bereiteten Extrakt; es bringt Künstler wie Euno Amiet. Jean Souverbi«. Mika M i k o u n , Wilhelm Schmid (Berlin) mit ihren neuesten Werken, umgreift neben Deutschland also auch schweize­rische und französische Kunst. Gs führt daneben eine Denkmalplastik vor, ferner die neuesten Schöpfungen von Bruno Paul, von den Ver­einig teil Werkstätten in München, den Deutschen Werkstätten in Berlin, den Wiener Werkstätten: und das heißt, daß neben dem neuen Snnenraum und Einzelmöbel auch Keramik. GlaSkunst, Sticke­reien, Lederarbeiten u. s. f. zur Vorführung kom> men; im ganzen über 80 Abbildungen, darunter mehrere farbige Beilagen. Der Preis von 3 Mk. für ein Einzelheft darf angesichts der qualitatiocn und quantitativen Leistung des Ge­botenen als angemessen bezeichnet werden

Rundfunkprogramm.

Freitag, 28. September.

13 bis 14: Schallplatten-Konzert Aus Opern. 15.05 bis 15,35: Jugendstunde. 15,55 bis 16.05: Hausfrauen dienst 16,05 bis 17,05: HauSsrauen- Rachmittag: .Beispiele zur Kindererzieknlng: Wie man es nicht machen sollte", von Lehrer Karl Stricker. 17,05 bis 18: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters 18,10 bis 18,30: Lese- stunde. 18,45 bis 19,15 Stunde des Südwest- deutschen Radio-Clubs. 19,15 bis 19,45: .Reue elsässische Dichtung", Vonrag voll Karl Walter. Stuttgart. 19,45 bis 20,05: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 20,15 Von Stuttgart: Orchester-Konzert unter Mit­wirkung von George Marder (Tenor) von der Metropolitan-Oper Reuyork. Anschließend. Von Kassel: Spätkonzert.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. ReichZbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent.

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80,19

20.77

Berlin. 26 25et>trmbet

Geld

eT

tVrtuuonitDc lloren......

16.41

168.31

Holländische Voten......

167,16

21.96

22.01

Oiorroegilde Noten......

Tenrlch-Oeterr, 5 100 Leonen

111.45

53.90

111.89 M.I4

*Hnmänt<cfct 'Jlotcn ......

.'.525

2.545

Lchwedilche Noteu......

111,1*3

111.27

Schwe^cr Noten.......

80.41

80,73

Lranikche Noten.......

M, 77

69.05

Tlchecholtowabsche Noten . .

12.315

11.415

Unaarilche 'JZotza . .

72,82

73.12

Devisriunarli Derlm

FranksuN a. UL

relegraphilche

2 u 4 , o b l u n d

r6. Sevtemb.r

17. Septemd r

tuntliche iZelb

Notirung Äne-

Lnnllche «*;(6

Dotierung

_«ner

IM, 3« 1.765 68,26

finüt-<Hou- Bucn^>tre4 tntro

168,01 1,761 18.24

168,04 1,761

58,24 |

111.65

111,8.

111,69

I12.91

fiopenbaoen

111.71

112.07

111,93

112,29

111,>5 112,09

111,97

112.31

ßetfingiorA.

«iahen . .

10.54

21.915

10.5»

81.955

10.54.1

21.915

10,564 <1.955

£snbon . »

20.3«

4.1905

20. ä»

20,4t

.ii

Nenn ort . .

4,l9*u

4.1905

4,1985

P arift....

16.5.3

16.4«.

16,48

16,42

Echnreti .

>0,625

w.:85

t»o,b5

(*O,*I

6Bauten . .

69,03

69.17

bi.oi

69.15

Flapan . . . Wio de ffan

1,01» U.50Ü

1.922

9.502

t.VlO

1.5005

1.322

0.4025

Bten bi T-- reiL abfltü »WM

59,01

»9.13

-9,00

»9.1»

12.42

12.44

12..:

12.44

Kettend . .

7,968

7,384

7,1t»

7.980

Vnoave't - -

73, tO

73.14

75,01

74,15

l.Oe« 18.«

3.04J

1.027

5. WS

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18.8*

18.92

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61. <4

81.40

61,42

»1.46

p-nfumin.

2.171

2.17

2.169

2,173

9ltben- .

5,4t6

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5,425

5.435

J-anaM

4.1905

4.1985

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4,1985

Um aal)

4.2<l

4.21J

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4,274

30.065

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1 ».545