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ouffomnun liefe. Von einer

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

Reich«bankdiSkon! 7 Prozent, Lombardzinsfuh 8 Prozent.

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worden war. ist seitens der als Geldgeber an der Börse fungierenden Stellen der Sa« für Reportsel- der für die ' ------ ----

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-enden c leiten der Sa« für Rcporlgel. Ultimo-Liquidation auf 8,25 bi» 8,75 worden, nachdem er für die Medio­

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Köder al» gestern. Da» herauotoinmende Angebot findet weiter in der Hauptsache bei den nördlich uem Berlin gelegenen Hübten Unterkunft, thc aus ihrem eigenen Dtrfoegungsgebiet noch Irin« Ware yeronbetommen. Auch die Gebote der Ber­liner Mühlen liegen etwa 2 bi« 3 Mark übte ben gestrigen Roggen, der auch au- dem 3n* lanb nur spar, ch angeboten wird, hat. wen lö­st ens für schnell i'erlabbatt Ware, weiter Ao»

Berlin, 24. Äug. Aach der anhaltenden Ad- wärt-bewcguna der Preise machte tich heule am Produkt enmartt eine Reaktion geltend, bk ihre Ursache sowohl in den festeren JRclbun^jen non den Auslandmärtten al» auch in dem Nachlassen de« belmischen Angebote- von Brotgetreide bette. Bvn inländischem Weizen lieat nur Verhältnis» mäßig wenig Offertenmaterial vor. di« Forde­rungen lauten im allgemeinen 3 bis Köder als gestern. Da» heraus ko mutende

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vom yranffuder probuttenraarft

Luch in oiefer 'chcch, konnte am Frankfurter Pro. ourtenmarh kein» 8 I« 0 u n g dt» Eeschaste» «intidtt. do M< immer Ichwachrt lautenden ameri­kanischen und Liverpooler Markkdenchtr stark auf d'e Stimmung brfuftrn Vit chändler übten grohe ^rüdbaltunp und schritten nur zögernd $u Bb- chlülfen in Erwanung weiterer Preirrückga.ige, zu­mal auch Store in guten Qualitäten, infolge der be­endigten Ernieordeiten in ziemlich grobem Mähe an den Merkt kam. Auch verstimmte do» ubeeau» schlechte Detter, da au» diesem Grunde mit Schaden auf dem Iraniport gerechnet wird, wo» ebenfalls

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Liquidation 8 bis 8ch o. ch. betragen hat

e Ergebnisse der Zucker st atiftik für Juli. Auch im Juli de» Jahres wurden noch feine 91 üb en verarbeitet. Im Betrieb der deutschen Zucker­und Rübcnsastfabrikcn wurden insgesamt 334 304 Doppelzentner Rohzucker und 38 086 Doppelzentner Verdrauchszucker verarbeitet. Insgesamt wurden im Berichtsmonat 284 290 Doppelzentner Verbrauchs» Zucker gewonnen. Die flefamtc Herstellung im Roh- zuckerwert berechnet, stellte sich im Juki 1928 auf 11282 Doppelzentner, in der Jeit vom I Septem her 1927 bi» 31 Juli 1928 auf 16 679 42s Doppel Rentner Hegen 16 578 076 Doppelzentner in der $eft nom 1 «eptcmber 1926 bis 31 Juli 1927.

Martin Mah Leberwerke 1-9, Frankfurt«. M. Die Marlin May Lederwerke 'X*®'. schließt da- am 30. Juni beendete ®e- schäst-jahr 1927 28 mit einem Rohüberschuh non 183 668 Ml ab. Hierzu Famen noch Vinn ahmen auS Jtermietungen in Höhe von 8722 Mk und ein Aufwertuna-hypothefenauSglekch H Höhe non 881 Mk. chanblungZunlosten beanspruchten 165 811 Mark. Rach Abschreibung von 685Z Wk. und Srgänzuna des Reservefonbs auf 10 Prv-ent de- Kapitol- oleibt chx Reingewiirn von 20 000 Mk. der mit dem ©etDirmhortrag au- dem Dors atme auf neue Rechnung voraetragen werden soll, See Gesamwortrag beträgt demnach 27 000 Mk Wäh­rend die ersten neun Monate de- Jahre- 1927 28 eine leidliche Beschäftigung brachten, war da- leht« Viertel auster-ordentlich still. 3m laufenden 3o{|tc hob sich der Auftrag-eingairg ständig, gegenwärtig verfügt die Gesellschaft über einen LluftragSbestand. ter eine Beschäftigung mit voller Belegschaft auf mindestens zwei Monate gewährleistet.

e D i e Lage am süddeutschen Kohlen- mark t. Der Wegfall der Sommerrabaltc hat am süddeutschen tohfenmarft ein Rückgang der Abrufe in Hausbrandkohle bewirkt. Immerhin sind die Der- ladungen von der Ruhr weiter zufriedenstellend ge­blieben. Soweit sich bi» jetzt überblicken Iaht, war der Kohlenabsatz wahrend des Sommer» befrie- digend. Am Markt der au»lanbi|d)en Kohlen ist be­achtlich, dafe seitens der fuddeuftchcu Abnehmer in den bisher oerjlossenea Augustwochen weniger eng­lische und holländische Kohlen abgenommen wurden al» im Juli, der einen Rekordmonat darstellte

Keparations-Auftraa der Brown Boveri 8c Cie. «.-(8. Die Gesellschaft bekam den Ausbau der Elektrizitätsversorgung der Insel La Rsunion übertragen. Für die Ausführung der

Arbeiten wird eine Kraiizentrale mii lurbteem antneb erstellt .-tauschst soll eine Äilkrtre«» zentrale von i mal 3l*Xi ku ernchtet werden. fit »reneraforen oon cretltrablturtinen baut Henri b*e irirma 3 'N veuh in iVibenfeeim. Wei ter di» -'ld eine stochtpanvungv-Ringteitung für 65 iw unt* «rch6 Irar.*orm2!orrnftatic'nfn 65 15 kw er« lichtet. Der Markanten diese« Auftrage» wird ubeS Repairustmskonto verrechnet.

^rant.'artcr ,Äücu6böne.

jranffurt a M 24. Aug An her TUwnb- berk blieb die Aaltung tm a'lgemeinen freimbte U® Seh.'euvorker Anfanaekurfe dotrn ben» -larfbe «ine Anregung B. i mtntmalcm Orbrr- fniga«g war ba» iOeichäft jebtxb «ehr: Rur tintge Svez alWertR waren wieder stärker ge­fragt. so Man-irlder Ne w.nter 1 Proz. an* veK-.i fcnntm. 'erner »babcahien mit piu« 2 50 Mk. und Bermnann. Die übrigen Bkm gegen, den Berliner L-chlutz wenig ver­ändert mriit aber leicht gebelfert Am JUntet» marft war da« E-etchu': stiller Anatolier wieder ever fester ebenso t>olbrumdrttn 3in rrrieer- frbr waren Ne . merikan.fche: Äunhfeihemere etwa- adgcschwacht. Onfa 63L0. Vlanzstofs 88 N« 88 AD. Bem berg ca 128 Voll« Rbl. Schuld 17'». Barner Bank 142 Eoinmerzbank 18425. Danatbank 28825. Dresdner Bank 166. Reichs- banf 304. Buderuo 64. Eto:s«>sirchen 126 Har- pener 152. Rschersleben 257. Westeregeln 283t ManMeld 113 Bbsnir 93.5?. Rhemstakl 148 75. Stadlrercin 99^D. QM® 17925, Bergmann 201, Sbadea'tien 523. Daimler 106.50. Sche.Nanstalt 21250. Licht und Ärah 217 50. 3 - «xarben

264.50. ®e»fürtl 269. Holzmann 143. Xutgtt*- werke 10950. Siemens 378. Zellstoff Rschaffen- burg 218, Hapag 162.75. Rordd. Vlohb 152

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* Das Frankfurter Verwaltung,- qebaube der 2. - S. - F o r de n i n d u ft r i a Wie 1BIB.*3>anbel»bifnft erfährt, bat bi« Verwal­tung 6er 3.-® -stardanIndustrie beschlossen mit bem Architekten Professor Aan» Poelzig in Berlin über eine enrntudlc Benutzung de» von ihm ;um Neubau de» v»rwaltung«aedaude» in Aranksün -m Main eingereichten Brviekte» in Berbanblnngen ein^u treten

* Kein 3c 11 b a n bc 1 an her Frank­furter Produktenbörse 3mmrr tnebet tauchen von gemifer Seite Meldungen über erst re den «reibe Oinlutnaiä des Getreide'«..ban­del» an der rrantsarter B5rsc auf. Diese nnget* stimmung des Borsta.ides. noch bet mellten be­teiligten Rreife der .frankfurter Getreidebörse getunten. Dies« stehen vielmede nach wie vor auf dem Standpunkte, bast Nch auch in Deutsch­land ähnlich wie in Ueberfee und auf dem europäischen Kontinent ein wertvoller Prvbuk- ten^eitkank^l nur an einer einzigen Börfe teS bete. Landes vollkommen durchsetzen kann So fei es noch nicht bewtesen. ob beitpielswei'e auf die Dauer Hamburg neben Berlin sich gleich­wertig behaupten könne. Ss kann also al» *irm- hd> wahrscheinlich angenommen werden dast für jranffurt a M. ein Detre«dezeitb«nd'l auch künftig nicht tn Frage kommt

' Bor der Linigung in Dillenbur­ger Lohnkonflikt? Rcch langtmcrigcn Ter- dandiuntten. die noch br» en die späte Rache hinein jnj ?a^rchii<pA f»Q Cipog, iu*? a»tun -isuv^siq t.xpuwb eiiJaaq Mtoumj, uoüiLtzov ipe insup uz 3,<n (p»j uoikstu» , oqanai lübpCiuoi Hes>cii-Aalfau. Bewerberat» Schilling aus Borfchläge. zu denen sich die Parteien bi» deute 'SamStoa> erttäten solleir. Rechnen auch die Mit- fllieber btefe Vorschläge an. dann kann damit gerechnet werden dah bereit» Anfana nächster Woche die Arbeit wieder ausgenommen wird.

' Erhöhung des Nevortgeldsotze» an der Berliner Börse. Wie erwartet

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zug nach der Aüfte und auch die nur schwach versorgten Mühlen bekunden einig« Rachfrage. Da» Preisniveau für Roggen zur prompten Ver­ladung liegt etwa um 2 Mark ddher Am Cieft- ru:ig»marft bestand sowohl für lveizen al» auch für Roqaen lebhafte Deckung-nachfrage, so daft die Prelle um 3 bt» 4,50 Mark anziehen tonn­ten. Weizen- und Roggen mehle m den Preisen um 25 Pf erhöht in etwa» besserem Defchäft. doch bleiben Umsätze nach wie vor auf laufende Bedarf»biufe beschränkt Da- S^aferangebot hak sich verringert, die Marktlage ist stetiger. Serben mbia. aber tn ben Preisen behauptet. 0» notier­ten <1000 Kilo) Weizen, märkischer. 74^-k^ hl- Dewicht, östliche Stationen über Ro'.iz 223 di« 228. Sevt 239,50 bi» 240. Oft 240 bi» 239 bist 240.25 De^ 243,50 bi» 242,50 bt« 243.50 (feft); Boggen, märkischer. 69-k|? b!-<Sewicht osU'cho Stationen über Rotiz. 221 bis 224. Sept 237 bW 236,50, Olt 238 bi» 237,50

wenigen ilatirn <m>a« zu merken. Die lendenj war ausaelprochen schwach, und e» waren auf den meisten Marktgebieten größere Dreisverlusle tu verzeichnen Wb er im Verlause brr Woche machte sich jedoch auf dem ermäßigten Preisniveau einiges Deckuva»d,aehr geltend, doch konnte da» (Bddjäft nur In Den feltenften Iällen ein etwas gröbere» Au»- most annrhrne». so war vorwiegend Weizen etwa» lebhafter gebanbelt '.'lachdrm aber bie Intereffenten arf eingedeckt :t wieder eine Ser-

Hauuna be» Markte» ein. In Roggen blieben die Umfahr bearenjt. Eommeraerste halte ebenfalls keine Ilmlahe aufjuröelfen, die Brauereien find in ihren Haufen fehr vorsichtig und nahmen nur vereinzelt in ben allerbesten Qualitäten einige Kaufe vor chafer batte anfange recht lebhafte» Geschäft, hier nahmen einige Kreise rasch entschlossene Saufe nor, da aber au» Bavern im Lause der Woche chaser in arösteren Posten günstig offeriert wurde, trat eben- fall» eine SernaAlalfmunn ein, was ein stachgeben her Preise ;ur ffolge hatte, nutter mittel lagen fast geschäst»lo». nur für Roggenkleie machte sich bei aut behauptetem Preis von feilen der Land- mirtfchast einige Kaufneigung bemerkbar Das Mehlgefchäft war ruhig Roggenmehl hatte stark unter dem Druck her Nllgemeintendenz zu leiden. 3um Dochenfchluh wurde die Stimmung all­gemein etwa» freundlicher, ba die festeren .'liielanbriotierunflen einen günstigen Einslust aus- übten. Vas Geschäft blieb jedoch weiter ziemlich be- ichränkt, da die chändler sich recht pessimistisch zeigen und den Druck der letzten Tage nicht so rasch über- winden können. InInlandroggen hat das An- gebot ziemlich nachgelassen, fo hast schon im freien Verkehr etwa5 höhere Preise zu hären waren.

Im Vergleich zu den Notierungen der vergangenen Woche war Weizen für geringere Sorten bi» 0,40 Mark und für gute Sorten bi» 0,25 Mark billiger. Roggen aab 0,50 Mark, Sommergerste 1,50 Mark. Hafer 1 Mark. Mai» für «riitterzwecke 1,50 Mark, Weizenmehl 0,23 Mark. R o n g r n - mehl 1 Mark und Del zenkleie 0,1» Mark "ach. Im Gegensatz zu den angeführten Verlusten bürt» Roggenkleie gut behauptet

Die Woche Wo ft zu folgenden Notierungen Wei­zen 24,10 bi» 24,25 Mark. Roggen 22.90 bi» 2-3 Sommergerste 26,50, Hofer alter (Finte 26, neuer (Trnte 22,25 ble 22,75, Aw» für Mutter zwecke 21,75, Weizenmehl 33,50 bi» 34. Roagenrnehl 32 bis 32 75 «eiHentteie 14. Roggenkleie 15,25 bis 15,50 Marf.

Dochenbenchi vom $ranffurfer Effektenmarkt.

Auch für diefe Woche trat an der Pffekten- börf« un wefenttichen leint Veränderung btt allgemeinen Lagt tbt v>e (Mdtoftotdtig- leit war nach wie vor sehr gering Die Zweite Land blieb dem Markte weiterhin fast vollkom­men fern, obwohl die Herienzeit ziemlich ihr »rde erreicht hat. und die Kullffe war auch auf sich selbst aMttoiekn. De» der andauernden ®e- schLftsfti 11 e konnten verschiedene günstige Aachr-.chteu auf die Stimmung keinen stärkeren Pinsluy ausüben. So ergab sich mit grober Regtllnätz.gkeit fast tägllch die Tatsache dast die trotz 6ober Deldlätze anhaltende ^uUeocircgung to leuhorf vorbörslich zu höheren Kursen lührte. die sich dann zum offiziellen Beginn n-cht halten konnten, da Ker starrt Ordermangel auf da-Z Kur-tovtau drückte. Bei der Enge des Warktes atnügben schon fletnlte ilmfdtK. um merkliche Kur-vträndeeungen herbei-uführen. Schliehlich fetzte sich doch eine etwa» freundlichere Stimmung durch, als die Haltung der Reu- dorker Börse unverändert ft ft blieb. Den Be- M>tob des Frankfurter Börsenvorstandes. eben- foH« ab 1. Oktober be Mebioliquibation aufzuheben, batte man nach bem Vorgeben Berlins erwarten mflffcn. mithin ging feine be- fandere I mptrlung von ihm au». Vielfach wur- Ke» wieder die bekannten Betrachtungen der international«tibmadtoerfcäLtniffe angtstellt.

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Kunst und Wissenschaft.

Oskar Ierfchke t.

In Boten-Gries ist Iustizrat Dtfar Ierf chke im 67. Lebensjahre nach langem Leiden ge­hör b e n (Fr ist als einer von denen behinnt. Milche nicht an erster, aber doch an bemerkbarer etefle an der Literatur der Vorkriegszeit milge- schaffen Ifflben. Bon Beruf Jurist, ist der gebürttgt -chl-tor schon früh in Berlin mH ben Iuhrern her damaligen jungen Generation in Berührung ge- kommen. Dah er mit Eovradi und Henckel! die lyrische eammlung ..Moderne Dichtercharakterc" Ijerautgob, ist ein Beweis dafür, rote feine kritisch« unb richtende .Rraft in jeecn Kreisen geschätzt rourbe, stellte doch diese Anthologie gletchlam da, GlaubensbekennlniL ihrer ^eir dar seitdem tlrno nol4 im Verein mit Oskar Ierschke (einen erften, heute saft verschollenen GcdichtbanÜDeutsche Weisen (1884) schrieb, ist die bekannte enge Ar- beiikgemeinschos! jwijchen beiden Manner» ent- Hanben, der bte deutsche Buhne nebenBütt- unb öer MannerkomadieJeei!" auch die tragische K«. mödie ^raumulus" verdankt.

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Daot. btr^ ujcr.it Jh führendrr asttl» ka».scher .^inanzlreis«. dast in Reuyork noch mm- desten» b - flnbt Oktober m;t teurem DeBe zu rechnen tot. Andererseits befriedigte t». dast btt Arntefinanzieruna in Amerika feint be- 'onberen Schwierigkeiten bereiten dürfte An den deutschen Geldmärkten machte fch angeblich eiten» der Industrie stärkere Rachfrage bemerk­bar. während d e L a n d w i.r t s ch a f t bis jt-i noch nicht mit größeren Ansprüchen hervor- getreten totn toll Am h estgtn Mbmadte war Monat-geld an dauernd hart verlangt und rech: Inapp 17* , bt» S' . Prozent . Xageigelb stand bagegen zu bem ermäßi gten Satz von 4/, Prozent re ch.ich zur Verfügung wobei da» Angebot er- heblch überwog Am Devtftnmarkl waren zwar Deoi'en verlangt, und der Marktur» er- luhr eine Abschwächung, doch wurde die» . cht auf erneute Kreditabrus« amer.kanilcher Ärette zurückaeführt Vielmehr sollen biete Abz ehun- gen schon einigt Itit vollständig auf gehört ha­ben. Verstimmend wirkten dagegen die Be­richte der Lande»arbeit-Lmter. wo­nach die Arbeitslofigkeit eine erneute Zunahme erfahren har D.e deutsche Auhen- handel»biianz für 3uii fand trotz der um 53 Millionen gesteigerten Passivität im allgemei­nen le ne ungünstige Aufnahm, irgendeine Wir­kung davon auf die Tendenz war tedoch nicht zu erkennen. Lbenfo fprach man zwar von der nach dem Sr.ndikatäbericht im Ruhrtobtenberg» bau eingetretenen Besserung un 3uj. konnte aber teTblt auf Montanwerke auch h.crvon keine Smtotrtung ftftftelltn. Sttoa» lebhaftere» 3n- treffe machte sich lediglich für einige Spezial- werte bemerkbar. Angeblich sollen für ver­gebene dieser Papiere kleine AuSlaiidorder- DDtgelegen haben nachdem noch anfangs der Woche behauptet worden war daft für aus-

Rcchnung vettchied-rnc Verkäufe nrr- genommen worden seren Lebhafter gefragt waren wieder Reichsbank, die mit plus 6 Prozent bi« 300-Vrenz« überschreiten konnten Interesse bJtanb ferner für Scheideanstalt, bie eben­falls 6 Prozent gewannen. Der Kurs der K l« y e r a k t i« war täglich Schwankungen unter­worfen. da der Marit dieses 'Papiere» durch die andauernden Aufkäufe der jüngsten Zeit eine merkliche Dtrenguna erfahren hat. Im übrigen überwogen bet nicht ganz einheitlicher ÄurS- «ntw cklung die Abschwächungen im Aus- mafto von 1 bis 3 Prozent gegen bk Vorwoche. De Farbenaktie begegnete nur zeitweise etwas regerem Interelle. AEG waren an­geblich aus ber Schweiz verlangt, ohne dast eine wesentliche Kur-Veränderung zu verzeichnen war. 2ün Rentenmarkt waren Rumänen, angeblich auf günftiQe Aussichten ber Verhand­lungen. weiter lebhaft gesucht unb erhöbt Ferner waren Mexikaner und später wieder Ana- ' er tester Deutsche Anleihen lagen dagegen still un^ lchwächcr.

Wochenbericht

vom Srünffurfer (^chlachtviehmarkt

Da» Geschäft am Frankfurter Schl acht viehmarlt bewegte sich in dieser Woche in sehr ruhigen Bahnen Es waren durchweg nur gute Qualitäten vertreten, die aber auch nur langsam verkauft wurden. Die Metzger hielten mit ihren Kaufen stark zurück und bewilligten die gefordericn Preise mir zögernd. Aus den meisten Marktaebieten verblieb ileberftanb. Go befonber» bei Schwei­nen. die tm Gegensatz zur vergangenen Woche In nur geringerem Umfanac angetrieben waren. Hier konnte sich da» Geschäft nur schleppend ent­wickeln. Schafe, die wieder in etwa» gröberen Poften unb regelmässiger angetrieben waren, war­ben UbboH gehandelt und au-verkausk. Käl­ber ha tun anfang» ebenfalls recht rege* Ge- fdtoft. bod) trat hier im Verlaufe eine Verschlech- terung b« Geschäfts ein. Trotz der allgemein verfchlechterten Lage zeigten die Preise ein wei­tere» Steigen. Besonders Kälber, was wahr­scheinlich mit dem verringerten Antrieb in Ver­bindung zu bringen ist. hatten ein härtere» An­ziehen der Preis« zu verzeichnen. Der Gesamt- auf trieb bestand aus 1925 Rindern, darunter befanden sich *30 Ochlen 12ö Bullen 775 Kühe unb 49S Hörten, ferner aus 1452 Kälbern, 310 Schafen unb 6160 Schweinen. Im Vergleich zum Auftrieb Her vergangenen Woche waren 70 Rin­der. 400 Kälber und 900 Schweine weniger an- etri.ben, während die zum Verkauf stehenden Gchasc in der Zahl unverändert blieben. Ochfcn AI 54 bi» SS. II 49 bi» 53. Bl 45 bto *8. Bullen A 18 bi» 51. R 42 b,S 47. Kühe A 43 bi» 48.

B 38 bi» 42. C 33 bi» 37, D 25 bi» 32 Färsen

A 55 bi« 58 R 52 bi» 54. C 45 biö 50. Kälber

R 75 bi» C 70 bi« 74. D 64 bi» 69. Schafe

A I *8 bi- 52, B 43 bi» 47. Schweine B 33 dis 83. C 79 bis 82. D 79 bt» 82, L 76 bis 80. Vergleichen mit ben Votierungen der vergan-

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