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mänitn starb Dor einigen Jahren sah er die Srau seines anderen SvyneS. des Lehrer- Dil-

5ablmräfieL Lodenhut.

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1. Null. 2. Bade 3. Lord. 4. Sand. 3- Emil;

6. (Brot, 7. Ontjr. 8. Trau

Nordlond 8ätsel-7!ovellcike.

Kreuznach viersilbige Scharade. Limonade.

der eigentlichen Abrüstung umfamtft war, zu der T Srdsl ohe und Ne Ko öl ©et yi^n ge. ihren gemacht haben würden. Und zweitens | gemein werden auch Klagm laut^ über^ darf man einen moralisch unzweifelhaft richtigen Standpunkt auch dann nicht preiSqeben, wenn man möglicherweise beim ersten Anlaut damit eine Niederlage erlebt. Denrr nur so können sich große Menlchhetsziele durchsetzen, die ja schließ- lch doch immer triumphieren, die aber durch «in Zuruckweichen maßgebender Mächte auf längere Zeit, wenn nicht für immer geschwächt und zurxick-

der Tod in diesem Zeiträume seine andere Schwiegertochter, seinen Schwiegersohn und seine 80 Jahre alte Gattin, die genau vor einem Mo­nat starb, hinweg. Die Gemeinde Ruppertsburg bewahrt dem Entschlafenen ein ehrendes Ge­dächtnis. Um im Obsthandel mit dem AuS- lcmdobst« besser konkurrieren zu können, wurden in diesem Sommer planmäßige U m p f r o p - f un gen mit wenigen, aber bewährten Stan­dartsorten durchgeführt, zu denen daS Reich Zu­schüsse in Aussicht gestellt hat. 3m Kreise Schotten beteiligten sich daran die Gemeinden Ruppertsburg. Wetterseld und Wohnfeld. Unter­lagssorten, wie Kasseler Renette. Winiergold- parmäne. Schafnase, Trierischer Weinapscl, di« sich in unserer Gegend schlecht bewährt hatten, wurden durch die Edelsorten Schöner v. Bo-koop, Goldrenette von Dleiiheim und 3akob Lebet ersetzt. Auch ein Umpfrvpfen mancher Birnbäume war nötig geworden. Als Edelsorten kommen für unS in Stage: Köstliche von Eharnen. Gellerts Butterbirne. Williams Ehristbirne und Pastvren- birne.

heeren.de Wirkung einer W u r z e l kr a n k y ert beidenKohlarten, sodaß wohl kein Haus- halt in diesem Herbst seinen Bedarf an^Gemüse für den Winter aus eigener Wrrtschast wird decken können. Wenig auesichtsvoU in auch Vie Obsternte. Reichlichen Behang zeigten zwar die Zwetschenbüume. jedoch vermindert er sich von Tag zu Tag. An Dirnen und Aepfeln durfte der Ertrag etwa einer geringen Ernte gleichkom- men, so daß das wenige Obst im Heroste aller Boraussicht nach hohe Preise erzielen wird.

Oie Narrenkappe.

Splitter und Sparren vom RedaktivnSüsch. 3n der Straßenbahn

Gestatten Sie. daß ich 3hnen meinen Pta» anbiete?" _.__

Danke ich steige auch an der nächsten

Großmutter ist zu Besuch gekommen. 'Am Kaffeetisch läßt die kleine Elli feine Bewegung des Gastes unbeachtet. AlS Großmutter den Kuchen in den Kaffee stippt, fragt Skli:

Mutti, warum spült Großmama den Kuchen erst abt ivust. Dl.)

Der Illusionist.

Sie hatten im Slite-Hotel einen neuen Servier- fcllner angestellt, der früher einmal beim Bartete war und mancherlei Kunststücke kannte. So wußte er daS Tischtuch so vom gedeckten Tisch zu reißen, daß alles in schönster Ordnung liegen blleb.

Eines Morgen- frühstückte der Baron Geiß­blatt im Slite-Hotel. und besagtem Kellner wan- . beite, weiß Gott woher, die Lust an. chn mit seinem Trick zu überraschen. Trat herzu, wölbte den Bizeps und riß daS Tischtuch mit einem trefflichen Ruck weg: so, daß weder de» Baron« Eierbecher noch sein Therrhglas, noch die Mokka- tasse mucksten!

Da rief Baron Geißblatt.

..Herr Ober, stellen Sie den 'Ventilator ab.

es zieht hier!" (Lust. Bl.)

Sberftadt. 24. Aug. älnser Gesang­verein Liederkronz" kann im nächsten 3ahr auf sein 75jähriges Bestehen zu­rückblicken. 3n einer im GasthausZum Adler" abgehallenen Bersammlung wurde beschlossen, das Jubiläum in Form eines S ä n g e r f e st e s zu feiern Es wurde der 30. 3 u n i n. 3. alS Fest­tag fest gelegt. Die erste Einladung soll in den nächsten Tagen an die Gastvereine abgesandt werden Der Verein zählt zur Zett 44 Mitglieder. Die Leitung hat der bewährte Dirigent Georg Eames. Holzheim. Sieben Mitglieder hat der Derein im Welttrieg verlokeii. auch ihrer soll durch eine Feier am Denkmal gedacht werden: | außerdem will der Derein eine Ehrentafel mit den Ramen der Gefallenen anfertigen lassen, die im Vereinslokal aufgehängt werden soll.

KreiS AricSbcrg.

WEN. Friedberg, 24. August. 3n der gestri­gen Stadtverordnete nfiJung wurde über die Forderung des hessischen Staates auf Nach­zahlung von Zuschüssen für die Jahre 1923 bis 1928 für Die hiesige Gewerbeschule debattiert und erklärt, daß die Forderung ungesetzlich sei. Friedberg, Büdingen und Michelstadt wehrten sich als letzte Städte gegen die Forderung des l)«ssischen Staates. Sie wurde in der Abstimmung mit großer Stimmenmehrheit abgelehnt.

z; Bad-Rauhe im. 24. Aua. Die guten Erfahrungen des vorjährigen ersten Versuchs gaben der hiesigen Ernst-Ludwig-Schule 23er- anlassung, auch in diesem 3ahre wieder in Klassenaustausch mit der Dürerschule in Dresden zu treten. Die hiesige Unterprima be­findet sich zur Zeit unter Führung von Stu­dienrat W a l d t in der Kunststadt Dresden. Don der Dürerschule weilt eine Obersekunda hier. Die Dresdener Schüler sind hier bei den Eltern der nach Dresden gegangenen Unterprimaner untergebracht. Die Dürerschüler benutzen ihren hiesigen Aufenthalt in erster Linie zum Stu­dium der römisch-germanischen Kulturzeugnisse. Aus diesem Grunde fand heute bereits unter Führung der Professoren Dreher und Blecher eine Besichtigung des Friedberger Mu­seums statt. Weitere Lehrausflüge wer­den der Saalburg und dem römisch-germanischen Museum in Mainz gelten. Der Austausch der Klassen dauert 14 Tage. Die Schüler. Lehrer und Lehrerinnen des deutschen Realgymnasiums in Bukarest, die auf einer Studienfahrt durch Deutschland hier gastliche Aufnahme fanden, ver­einigten sich gestern abend im Teichhaus mit der hiesigen Ortsgruppe deS Bereins für das Deutschtum im Auslande zu einer eindrucksvollen Begrüßungsfeier, an der auch die Ober- klassen der Emst-Ludwig-Schule teilncchmen. Für die hiesige Ortsgruppe entbot Studienrat Dr.

i Knieriem den Willkommens grüß, für die Stadt Bad-RauHeim Beigeordneter Kling. 'Dr. S ch u st e r lBukarest), der Leiter der Gtudien- sahrt. hob in seinem Dankeswort vor allem die überaus gastliche Aufnahme hervor, die die ru­mänischen Auslanddeutschen in Hessen gefunden haben.

WSR. Bad-Rau heim. 24. Aug. Der

lar umfaßt, in Verhandlungen über einen etwaigen Anschluß eingetreten. Die Wassergenossenschaft hat sich grundsätzlich, unter Erfüllung bestimmter Vor­aussetzungen, hiermit einverstanden erklärt. Die Erbauung eines besonderen Hochbehälters oder die entsprechende Vergrößerung des Hochbehälters der Gemeinde Lollar auf der Höhe bei Staufenberg würde hierbei notwendig. Es stehen also nunmehr zwei (intmürfe zur Ausführung offen, über die in Bälde entschieden werden dürste. Eine gemeinsame Sitzung der Gemeindevertretung mit dem Kultur- baunmt Gießen ist für die nächste Zett in Aussicht genommen.

4 Aus hem mittleren Lumdatal, 24 Aug Die letzten Regentage behinderten unsere Landwirte an der Einbringung der noch auf den Feldern auf Haufen stehenden Ernte. Die Riederschläge haben jedoch bis jetzt keinen Schaden etwa durch Auswachsen der Rispen und Kolben berurfad>t. Mit dem Eintritt trodenen und wärmeren Wetters wird in einigen Tagen | die gesamte Ernte unter Dach und Fach gebracht sein. Der F e l d d r u f ch nruhte leider buctb das regnerische Wetter der letzten Tage unterbrochen werden. Die Dreschmaschinen nahmen ihren Weg in die Dörfer, um keine 2lrbeitszeit zu verlieren. Größeren landwirtschaftlichen 'Betrieben ist es m diesem 3ahre, wo man von recht befriedigenden (Sniteerflcbniffcn sprechen kann, nicht möglich, die gesamte Frucht in der Scheune zu bergen. Sie | sind gezwungen oft einen halben Tag vorzu- dreschcn. Das Stroh muß dann Im Felde auf Schobern gesetzt, bis zur Beenbigung des Haupt­drusches im Herbste verbleiben. An regnerischen Tagen kann man auch noch das Klappern des Dreschflegels wahrnchmen. und zwar wird nur noch der Roggen auSaedroschen. dessen Stroh zum Herstellen von Strohseilen benutzt wird. Die ncuAeitlidxnx (Smteftride werden bald die Stroh« seile vollend« verdrängt haben. Sehr zustatten kamen die letzten Riederschläge den Hackfrüch - len, welche in ihrean Wachstum anderen 3ahren gegenüber noch un Rückstände sich befinden und noch ein gutes Maß nachzuholen hoben, sollen 'Dickwurzeln und Kariösseln der vorjährigen Ernte an Menge und Düte glcichkommen. Der Futter­mangel macht sich jetzt empsindlich bemerkbar, wo der zweite Kleeschnitt zu Ende gebt, ein Rach­wachfen wohl nicht mehr zur Qlbfütterung in Frage kommen totrb. Endlich xft die obere Boden » schicht so weit durchfeuchtet, daß die S topp ei - acker geschält unb mit Erbsen, Wicken. Senf und dergleichen ausgestellt werden tonnen, dir zur Gründüngung und Verfütterung im Herbst wxllkommen find. Die trockene Witterung [am den Schädlingen t xn Gemüsebau lehr zu statten. Sie Haden sich dermaßen oermebrt, unb so großen Schaden angerichte'. bah an den an sich wenig entwickelten Kvhipflanzen mitunter nur noch bi« Rippen der '31dlter sicht­bar sind. Besonderen Anteil daran haben die

Kreis Alsfeld.

(-) Gr oh- Felda. 23. Aug Arn vorigen Sonntag wurde Pfarrer Durst, dem vor kurzem die hiesige Pf ar r stelle definitiv übertra­gen wurde, durch Dekan Dr. älnverzagt, Alsfeld, in sein neue« A m t ein geführt. Un­ser geräumiges Gotteshaus war bis auf den letzten Platz besetzt und der Altar mit bunten Sommer bl umen schön geschmückt. Dekan Dr. Un­verzagt wie« eingangs des Festgotteöhdxste« auf die Bedeutung des TageS pin. 3n anschau­lichen Worten zeichnete er die hohe Mission eines Seelsorger- in seiner Gemeinde. Hierauf betrat Pfarrer Durst die Kanzel und legte seiner tiefgründigen Festpredigt das Bibelwort Aiigrunbe:Des Menschen Sohn xft nicht gekommen, daß er sich dienen taffe, sondern daß er biene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele." Mit starkem Interesse lauschte btc anbächtige Gemeinde den packenden Worten des Predigers. Für die Gemeinde sowohl. alS für den Seel­sorger war der Sonntag ein festlicher Tag. 3m benachbarten Wxn dhausen war ber Fest- gottc-dienst ebenfalls sehr stark besucht. Der Dortige Frauenchor sowohl. alS auch ber Männer- Gesangverein fangen je em Lieb und trugen dadurch wesentlich zur Verschönerung der Feier bei.

gedräHqt werden.

Bei dem ganzen Handel ist aber trotz der Andeutungen von Washington her noch keines­wegs klar. waS denn eigentlich im Geheimen verabredet wurde. Denn es ist wenig plausibel, daß sich England bloß um der französischen Unterstützung seiner Morineabrüstungslormeln willen zur Preisgabe des gesamten Kontinents an eine dauernd über­legene französi sche Militärmacht bc« rextgefunben hätte. Sehr zu unrecht versucht man der deutschen Presse die Schuld für da- Auf- t auch en der Kombination von einem geplanten französisch-englischen Zusammenwirken zur See in die Schuhe zu schieben. Amerika hat deutlich ge­nug und von Anfang an selbst diese These aus­gestellt. Und es wird seine starken Machtmittel sicherlich nicht unbenutzt lassen, um Beruhigung ober mindesten« Gewißheit über diese Frage zu bekommen. Englische Blätter selber scheuen nicht vor dem Borwurf eines Treubruchs an ihre Regierung zurück. Und die Reisebisposxtionen des Staatssekretärs Kellogg, ber plan­mäßig London umgeht, bedeuten müxdc- stenS euxe diplomatische Mahnung an Downing Street. Wir sind an dieser Seite der Frage minder unmittelbar beteiligt: aber wir haben an der Abrüstungsfrage des Völker­bundes, mit der dessen ganze Eristenz auf« engste verbunden ist, ein viel zu großes 3nter­eile, als daß wir nicht die bisherigen Aus­lassungen von London und Paris als höchst xm- besriediaend, zum Teil unverständlich und sicher­lich ergänzungsbedürftig bezeichnen müßten. Denn die Verantwortung für den Berlauf der weiteren AbrüstungSar beiten muß vor oller Welt klar­gelegt werden.

Man stelle die in vorstehendem Dreieck enthaltenen Buchstaben derart um, daß die drei äußeren Reihen, wie die drei wagerechten Mittelreihen Wärter mit folgender Bedeutung ergeben: 1. griechischer Fabel- dichter, 2. Ungeziefer: 3. Wasserstandsmesser: 4. Note: 5. Schiffshilferuf aus hoher See: 6. frxicht- barer Landstrich in der Wüste.

Bilderrätsel.

Yoqcl-Versteckrätsel.

In jedem der nachstehenden Sätze ist je ein Bogel versteckt enthalten. Welch« sind die»?

1. Er nahm Urlaub, unb am selbigen Tage trat er seine Sommerreife an.

2. Im Eisenbahnwagen hatten sie sich verlobt.

3. Er ging im Pelz im Sonnenschein spazieren.

4. Man rief in Karlsbad durch Fernsprecher ihn an.

5. Es war in St. Moritz eisig kalt diesen Winter.

6. Man findet im Schweizer Kurort Tarasp echte Mineral- und Schwefelquellen.

Logoqripß

Mits" ist's eine» Baumes schone Frucht.

Und ohnes" wird'» Sonntags viel br|urt)t.

Arithmetische Ausgabe.

In einer Rechnung befindet sich folgender Posten: 1*6 Meter zu je 3 RM. 1' Pf. = *93 RM 12 Pf.

Jedesmal, wo ein * sieht, ist die Ziffer verwischt. Wie lautet der Posten?

Auflösungen.

Kreuzworträtsel. .

Zweiteilige Scharade.

In meinem Ersten gibt's ein Zweites. Das du im Sommer sehr begehrst, Das auch inmitten manchen Leide» Du für ein Labsal dir erKärjt.

Zum Ersten eilt gar mancher Kranke. Weil dort das Ganze lockend winkt, Und lieblich ist auch der Gedanke, Daß eine holde Hand es bringt.

Kreuzworträtsel.

Vonliixksnachrechts: 1. altes Längenmaß: 5. Saugetier: 9. Handwerkszeug: 10. dickflüssige Speise. 11. Haustier: 12. deutscher Politiker: 13. die Art, sich zu äußern-, 15. Anteilnahme an etwas: 23 Stadt in Hannover. 24. starke Leine: 25. ober- fränkische Industriestadt: 26. Papiermaß: 27. Baum, 28. Seegewächs.

Don oben nach unten 1. Edelwild: 2. bc- stimmte Obsternte: 3. vertonte Poesie. 4. wie 1, wagerecht: 5. geistlicher Xitel:«, abgekürzter Adel», titel, 7. andere Bezeichnung für Gestein, 8. andere Bezeichnung für Hast: 14. Fragewort. 15. Harz- siüßchen: 16. Strudel: 17. Schweizer Nationalheld: 18. andere Bezeichnung für Vermächtnis: 19. bibli­scher Priester: 20. wie 24, wagerecht, 21. Nebenfluß des Rheins: 22. weiblicher Personenname.

In beiden Diagonalen muß stets der gleiche Buch­stabe in Erscheinung treten.

Magisches Dreieck.

Lb. Aus bcm vorderen Doaelsberge. Die ausgiebigen Regenfall« ber letzten n den GraSwuchsocr Grummet- ____en. der seither infolge der Dürre in bet Helm Baum zu Watzenborn-Stemberg. hinschei- I Hauptsache nur Hartstenge, gc ^laex^en wie ben Gan, besonder» Ickrwer waren seine Heim- Flockenblume We'enknops u.

luchungen im letzten halben Jahn raffte doch I belebt. Ueberall sprossen bxe verschiedensten Klc-

Geld schwi udler. ber vor einigen Tagen in ber Butzbacher Gegeno, besonders in Pohl-Göns, dann auch in Ober-Rosbach unb Rieder-Mörlen mit Erfolg ausgetreten war. indem er aufgekaufte Lebensmittel mit alten ungültigen Geldscheinen bezahlte, konnte gestern in Rieder-Mörlen v er- I haftet werden. Gr trug noch 33 alte Zwanzig- rnark-, drei Fünfzigmark- und zwei Hxmdert- markscheine bei fich, von denen einer bereits mit ber abgeänderten Jahreszahl 1928 versehen war. ES handelt sich bei dem Täter um einen gewissen Hermann Schmidt aus Allendorf im Dillkreis.

:: Pohl-Göns. 24. Aug Auch in hiesiger Gemeinde versuchte gestern ein Betrüger, alte Zwanzig- unb Hundertmark­scheine an den Mairn zu bringen. 3n zwei Häusern sprach er toegen Giern vor: beidemal ! wurde jedoch ber Geldschein als unecht erkannt. Da ihm der Boden zu heiß wurde, machte er sich In der Richtung Ebers-Göns aus dem Staxxbe. Der Schwindler fahrt Motorrad: axtf ber Rum­merplatte hot er das Beizeichen entfernt. Rach einer gleichzeitigen Meldung ans Bab-Rauheim hat man den Goxmer dort inzwischen ver­haftet.

Kreis Schotten.

Gedern. 24. Aug. Am Mittwochvormittag ereignete sich, wie bereits berichtet, auf ber Baustelle der Bahnerweiterungsanlagen ein schwerer älnglückssall, bei dem, wie ebenfalls schon gemeldet, ber 27 3ahne alte Wilhelm Peppel aus Mittel-Seemen den Tod fand. Der bei diesem Unglück gleichfalls zu Schoben gekommene 33jährige Otto Baumann aus SckartSborn. ber zunächst dem hiesigen Kran- kenho«se zugeführt wurde, muhte nun gestern nrit einem schweren Beckenbruch und inneren B e r l e tz u n g en in die chirurgische Klinik noch Gießen übergeführt werden. Der schtververleyte Mamx wurde von ber Freiwilliaen SanitätSkvlonne vorn Roten Kreuz in Gießen zur Klinik verbracht.

) ( Ruppertsburg, 24. Aug Gestern wurde hier der 79 3ohre ölte Moritz Baum I a u Grabe getragen Da er ein Veteran ntm 1S70 71 war. fo erwies ihm der Kriegerverein die üblichen Ehrenbezeugungen Als Infanterist n,achte er viele und schwere Gefechte des ruhm­reichen Feldzuges gegen Frankreich mit. Eine be­sondere Freude war eS ihm, an dem Einzug in Bari- tcilncb'ncn xu können 3hm, der die Grün­dung und den herrlichen Ausstieg uixfcrc« Vater­landes nufer lebte, wurde darum der Riebergang ganz besonders schwer 2Lber er verlor den Glauben an Deutschland» Zukunst nicht. Mit Ge- bulb ertrug er als tapferer, frommen Erdenpllger all die vielen Leiben, die in den letzten 3ahr> Acbnten seines Lebens ihm auferlegt wurden. 3m Weltkrieg verlor er seinen Sohn, den Lehrer Adolf Baum zu Bobenhausen II, der in Ru-

arten. und die Abnutzung ber Wielen wurde sehr gewinnexi. wenn b;e Grununeternte noch etwa 14 Tage hinausgescholxm würbe. 'Do bre Obst­ernte fast völlig auSfältt. wäre die« sehr gut xnögl-ch. Die Brombeeren reifen, zxuxächst die blauen sog. HundSbronxbeeren. und her Sam­meleifer ttt groß, weil Honigobst in diesem Herbste kaum vorhanden ist. Unsere Gemarkun­gen mit ihren zahlreichen Rainen. Hecken unb Felbgehölzcn beleben sich mit talaufwärts stre­ben ben Sammlern, die jedoch mehr Rücksicht auf bic Feldfrüchte angrenzender Aecker nehmen müßten, um unliebsame Zusammenstöße mit Feld­schützen und ber einheimischen Bevölkerung zu vermeiden.

Starkenburg.

Lpd Darmstadt. 24. Aua. 3n einer Ge­richtsverhandlung vor dem hiesigen schöfsengericht kanx heute ein Fall zur Vcrhanb- lung wonach ein gewisser Schreiner Franz vufr* toig Müller au« MoSbach (Kreis Dieburgl da« HauS. in dem er xvvhnte, m Brand gesteckt hotte, unb zwar, wie er sexnerze't au«- gesagt hotte, um in» Armenhaus SU konx- inen. Der Brand war sehr gefährlich und konnte nur durch rasches Eingreifen der $5ucrn*£5 £** löscht werden. Der darau« cnHt<nxbene eaxiben betrug über 2000 Mort DaS Gericht verhängte über ihn für bic Tat eine Gesängntsnraf« von V/t Jahren.

Preußen.

«reis Wetzlar.

<> Oberkleen. 24. Aug 3n feiner jüng­sten Sitzung befchosiigte Nch her Gemeinde- rat mit her Beratung HauShalt»- blanee. für baS Rechnungsiohr 1928 xmb faßte hxeAt u. a folgende Befchlüsfe. ES soll e.ne neue Turmuhr beschafft werden. 3m unb am Schulgebäude tollen verschiedene 3n- standletzuug-arbcxten auSgcführt wer- bcu. die vom Schulvvrstanh a!S notwenbia be­zeichnet worden sind. Die Straße bei der Rühl- schen Hofreitc soll eine nme Decke erhalten: ber Waricnbrrgvwcg fnll aus einer Strecke von rttpa 200 Meter au-gebaut werben, worüber daS KreiSbauamt m Wetzlar zunächst einen Kosten­anschlag aufstcllen soll. ZortbilbungS- schulunterricht soll im [ommenben Winter nicht abgeholtcn Werben Schließlich Will man noch den restlichen Tell des elektrischen OrtSnetzc« umbauen. Heber ben Umbau soll die UebcrlanbAtntrale ber BuderxrSschcn Eisen­werke in Weylar einen Kostenanschlag aus stel­len. Zur Bestreitung ber nicht burch cigexxc »in# .ahmen gebedten lausenden Gemeindebe- bürfniffe soll ehx Zuschlag von 75 Pro-

Oberhessen.

x Klein-Linden, 24. Aug. Heute mittag gegen 12 Uhr erlitt in der Frankfurter Straße ein aus Richtung Großen-Linden kommender Rod- f o hre r einen Unfall dadurch, daß ein von Gießen kommendes Personenauto ihn aus die Bankette drängte, das Fahrrad ansuhr und erheblich beschä­digte. Der Radfahrer sprang noch rechtzeitig ab, wodurch er vor dem Uebersahrenwerden bewahrt blieb. Da» Auto mußte einem haltenden Geschästs- wagen ausbiegen, wodurch die Fahrbahn beengt war. Langsames Fahren an solchen Gesahrstellen dürfte Derartige Zusammenstöße allerdings Der- hindern.

Stausenberg. 24. Aug. Der Man­nergesangverein Staufenberg feiert am 9. 3uni 1929 (nicht. Wie berichtet, am 23. 3unl) feinSOjähriges Bestehen.

QJ Ruttershausen, 24.August. Unsere Ge­meindevertretung bemüht sich schon seit längerer Zeil um die Versorgung unseres Ortes mit Leitungswasser. Die Ansänge der Suche noch Wasser gehen aus die Vorkriegszeit zu- rück, jedoch blieben alle Bemühungen bisher ergeb­nislos. Im vorigen Jahre wurden wiederum Boh- rangen ausgenommen, die nahe bei dem Dorfe in nicht allzu großer Tiefe Helles Wasser in ausrei- chender Menge ergaben. Bei der chemischen Unter­suchung des Wasser» stellte sich aber heraus, daß es freie Kohlenfäure enthält, die sich unter Um« ffenben ungünstig aus die Leitungsrohre und den Lementverputz im Hochbehälter auswirken würde. Man hat daher zunächst die Arbeiten eingestellt unb ist mit der WaffergenofsenfchaftGlück auf", die die Gemeinden Lollar, Staufenberg und Mainz-

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