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TFlonlag^ den 23 Juli 2 8.

Berichterstattuna nach Rom unzweifelhaft mit der Ärit

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Die große

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Danzig und Polen

Reue Versprechungen.

iu kommen, hängt t des DuSlan-

pvelt bet- ist man aber ir erregt, weil

Dreihundertjahrfeier her Gtadt Stralsund.

etroH u nb. 23 Juli. (Zd.) Stralsund stebt un Zeichen der Feier anläßlich der 300jährigen TCirftrfcbr des Tages, an bcm die Sötoner- icharen Wallensteins abziehen muhten, nach­dem sie monatelang die Stadt vergeblich bermnit Hutten. Zn der ganzen Stadt herrscht Festtteude. erwartungsfrohe Stimmung. Die alte Stadt­mauer, die alt« Stadttore, und die dochOebligen

lassen, gerade dieses Verhalten boi übelt. Innerhalb der Regierung vor allem deshalb über Nodlle seh'

des zusammen, die durch daS Verhalten Nobiles hervorgcrufen worden ist. Einsichtige Leute in Rom haben sofort auf das schärf st e die Versuche RoblleS verurteilt, durch irrefüh­rende Informationen den Umfang der Kata­strophe zu verkleinern. Einen besonders pein­lichen Eindruck hat eS aber gemacht, daß sich der General als erster reiten lieh. Die emp­findlichen Italiener haben ih^i, obwohl sie sich bemühten, es sich äußerlich nicht anmcrlen zu

Amerika und dasEchuldenproblem

Zum pariser Besuch des Reparationsagenten.

nung tragen. Auch auf anderen Gebieten sagte General Gorezki Unterstützung der Danziger Wirt­schaft durch Pdlen zu. Des weiteren versprach er, dafür zu sorgen, daß die bisher in einigen polni­schen Blättern gegen Danzia betriebenen Hetzen aufhören. General Gorezki betonte in dem Inter­view wiederholt, daß seine Erklärungen als amt­liche Stellungnah m e der polnischen Regierung onzusehen seien.

Die Rot der evangelischen Schule und Kirche in Polen.

lranzösischen Kammern vorzulcgeu Immerhin be­wies die von Poincars bisher verfolgte Methode, trotz der noch fehlenden Ratifizierung des Ab- lontmenS, die Annuitäten prompt zu bezahlen, daß auch die französisch« Regierung rechtlich keine Handhabe sehe, gegen das Mellon-Be- renguer Abkommen aufzutreten. Man ist sich in Washington allerdings darüber klar, daß die französische Regierung nach Mitteln und De­gen sucht und ihre Bemühungen fortsetzen wird, um ein günstigeres Abkommen zustandezu- bringen. Man verschließt sich in Washington den französischen Erwägungen bisher aber restlos. Wenn von französischer Seite aber immer wieder bi« Behauptung ausgestellt wirb, daß die europäi- lcheri Mächte im Weltkriege außerordentliche 23er- luflc an Menschenleben zu beklagen batten. Frankreich allein \ . MillionenTote und daß es daher ein Gebot der Billigkeit sei. wenn die Vereinigten Staaten auf die Rückzah­lung der von ihnen vorgeschossenen Gelder ver­zichteten, so hat man in Washington diesen Erwägungen gegenüber nur taube Ohren.

Der Pariser Vertreter der Telegrapden-Union. der diese Stellungnahme der Washingtoner Re­gierung von gutunterrichteter Seite erhielt, glaubt auf Grund seiner Erkundigungen hinzufügen zu können, daß auch eine neue Präsidenten- wähl im März 1929 kaum etwa- an der bestehenden Auffassung ändern dürfte. Die Amerikaner sind prakttsche Geschäftsleute und sentimentalen Erlösungen nur in geringem Maße zugänglich. Ihnen erscheint die Regelung der interalliierten Schuldenfrage als eine An­gelegenheit, die ein für allemal gere- g e l t wurde, und daß eS daher nicht ange- racht sei. eine nach ihrer Auffassung gerechte Lösung erneut in Frage zu stellen. Man glaubt sich in führenden Finanzkreisen Amerikas auf den Standpunkt stellen au können, daß die Washingtoner Regierung bereits alles g c - t a n habe, um ihren früheren Kriegsalliierten entgegenzukommen.

Pastoren in den letzten acht Jahren keinen Ersatz, gefunden hätten. Noch empfindlicher sei die S ch u l n v t. Oesfentliche Schulen würden sür die deutsche Minderheit nur unterhalten, solange wenigstens 40 deutsche Kinder vorhanden seien. Durch die Abwanderung seien zahlreiche Schulen so geschwächt worden, daß sie auf- gegeben oder mit anderen vereinigt werden muhten. Ein volles Drittel aller evangelischen Schulkinder müsse Schulen mit polnischer Unter* rrchlssprache besuchen Oft genug bekämen die Kinder in diesen weder deutschen Unterricht noch Unterricht in der evangelischen Religion. Diesen Roten habe der Gustav-Lldols-Verein grobes Verständnis und reiche Unterstützung entgegen- gebracht. GS sei ernste Pflicht deS deutschen Protestantismus, die um Leben und Bestand rin­gende evangelische Kirche der Ostmark nicht tm Stich zu lassen und die Einheit im Glauben über trennende Grenzen hinaus auf* vochtzuerhalten.

DiesüdslütvischeRegi'emngsWs

Auf dem toten Punkt

Budapest. 23. Juli. (WB.) Wie der Pester Lloyd meldet, wurden heute nachmittag nach Rückgabe des Mandates von General S>ab- schitsch die Führer der pvlittschen Parteien neuerdings vom König empfangen. Der Führer der Demokraten, David owitsch erklärte Journalisten daß nunmehr wieder der Versuch gemacht werde, eine parlamentarische Re- ai erung zustande zu bringen. Der Vertreter der kroatischen Opposition, Prlbitfchewltsch, sagte, daß die Kroaten nach wie vor di« Auf­lösung deS Parlamentes und Neu­wahlen verlangen. DaS Bestreben der maß­gebenden Faktoren, eine Regierung der Der- ftänbigung zwischen den Kroaten und Serben zustande zu bringen, stößt auf große Schwierig­keiten wegen dr- volllommen entgegengesetzten Standpunktes der Kroaten und Serben. Der

Oie Heimkehr der geretteten Italiener. 3h plombierten Eisenbahnwagen.

Oslo 23.Juli. (WB.) Der norwegische Kreuzen lorbenffjolb" und der französische Kreuzer ',<£ t r a 6 b o u r g werden nunmehr am Dienstag abend in Tromsö eintreffen, nachdem sie mehrere ergebnislose S u ch e x p e d i t i o n e n noch derLathan," Amundsens unternommen haben.' Don Kingsbay her kommen wieder phan­tastische Gerüchte, wonach der norwegische ütHeger Rijser Larsen die Leiche des schwedischen Meteorologen Malmgreen gefunden haben soll, doch werden diese Gerüchte von der Admiralität, der von Larsen keine derartigen Informationen zu­gegangen sind, dementiert.

DieCitts di Milano" ist am Sonntag- abend um 6 Uhr von Kingsbay nach Narwik abgefahren, um die bereits geretteten Mit­glieder her Besatzung derItalia an Land zu setzen. Das Schiff wird sich darauf wieder nach Spitzbergen begeben, um seine Ausgaben weiter durchzufuhren. Major Mariano unterzog sich am 20. d. M. einer notwendig gewordenen Opera­tion, bei dem das rechte Bein unterhalb des Knie» abgenommen wurde. Mariano befindet sich jetzt a u f dem Wege der Ge ­ne s u n a. (Damit scheint sich ba» geftem verbrei­tete Gerücht, da» schon vom Tobe Marianos wissen wollte, erfreulicherweise nicht zu bestätigen.)

Di« italienijche Gesandtschaft ist dahin informiert worden, daß die Ueberlebenden der .^Italia" nach der Ankunft derCitts di Milano" in Narwik wahrscheinlich Dienstag abend ihre Reise auf der Eisenbahn durch Schweden nach Kopen­hagen, und von bort über Berlin nach Italien fortsetzen werden. Wie au» Narwik ver­lautet, sollen Nobile und seine Gefährten die Reise durch Schweden auf Wunsch der italienischen Re­gierung in plombierten Eisenbahn­wagen antreten. Der Zug soll auch nicht über die Hauptstrecke, sondern über eine Neben- strccke geleitet werden.

Die Empörung in Italien.

Aus Anlaß der Rttckberufung RobileS nach Rom wird unS von gut unterrichteter italienischer Seite geschrieben:Der Be­fehl Mussolinis an General Nobile, sofort zur

Pari», 23.Juli, (in.) Parker Gilbert ist ; von seinem Besuche in Dinard bei seinem Freunde , und (Bonner, dem amerikanischen Staatssekretär, Mellon, zurückgekehrt und ist von P o i n c a r e zu längerer Unterhaltung empfangen worben. Da­mit nehmen die Beratungen während seine» Pa­riser Aufenthaltes ihren vckieutfamen Fortgang.

In diesem Zusammenhänge erscheint es nicht unangebracht, die Einstellung der Ber­einigten Staaten und der Alliierten zum Dawesplan, zur Rep.irationsfrage »nd dem Inter- alliierten Schuldenproblem einer erneuten Prüfung ,ui unterziehen. In Deutschland wird allzu ost über- sehen, daß die Bereinigten Staaten an der Rege­lung des Reparationsprsblems nur indirekt interessiert sind, da sie den Frieden von Ber- saillcs nicht unterzeichnet und damit auf deutsche Reparationszahlungen d er­listet haben. Der Dawesplan ist allerdings das Werk eines Amerikaners, jedoch einer Privatper­son, da General Dawtzs aus eigener Ini­tiative, ohne die Regierung von Washington mit seiner Berantwordung zu belasten, diese Bor- schlage aemacht hat. Die Einstellung Washingtons geht doyer dahin, daß Amerika sich in das ge­tarnte Reparationsptoblem nicht einzumi - s ch e n habe. An die Schwierigkeiten der Transfer- Zahlungen glaubt man in Washington nicht. Man ist vielmehr überzeirgt, daß Deutschland sich witt- schafllich im Aufstieg befindet, was es ihm ermög­lichen werde, die durch den Daweeplan übernom­menen Verpflichtungen ^u erfüllen.

Sehr anders wird in Washington die Frage her interalliierten Schuldenrege­lung beurteilt Man. weist immer wieder und gerade in letzter Zeit mit besonderem Nachdruck darauf hin, daß die Schuldenfraae zwischen den Vereinigten Staaten und England, und den Vereinigten Staates und Italien abschließend geregelt worden sei. Auch mit Frankreich wäre schon eine ähnliche Regelung getroffen wor­den, die allerdings noch nicht Gesetzeskraft erhielt, da Poincare e- bisher vermieden habe, daS so­genannte Mellon-Verenguer Abkommen den

Danzig, 23. Juli. (WB.) Der Präsident staatlichen polnischen Landwirtschaftsbank, General G o r o z k i, der sich zur Zeit zum Zwecke von Wirt­schaftsbesprechungen In Danzig aufhält, erklärte in einer Unterredung mit einem Mitarbeiter der Danziger Volksstümne u. a., daß die jetzige pol­nisch« Regierung nie in als auch nur im ge­ring ft en dran gedacht habe, (??) Dan­zigs Souveränität fei es in poIitifAcn, fei es in kulturellen oder sonst in irgend weidjem Sinne zu schmälern, sck)on ans dem Grunde nicht, weil eine Polonisierung Danzigs durch künstliche oder gar Gewaltmittel in keiner Weise im Interesse Polens liege. Die angeblich geplante Vereinigung der Danziger und polnischen Währung liege der polnischen Regierung vollkommen fern. Die polnische Regierung sei im-- mer darauf bedacht, sämtliche Maßnahmen zum Schutze der Wirtschaftsinteressen Polen» auch auf Danzig im Einvernehmen mit der Danziger Re­gierung auszudehnen. Diese Maßnahmen galten in erster Linie dem Schutz des Danziger Hafens gegen die Konkurrenz der deutschen Häfen. Was die angebliche Kon- furrcru des Hafens von Gdingen betreffe, so entwickle sich die polnische Ausfuhr in einem Tempo, das beiden Häfen volle Beschäftigung gewährleiste. Polen sei sich seiner Pflicht in bezug auf die volle Ausnutzung des Danziger Hafens be­wußt und werde dieser Pflicht auch immer Rech.

Die Probefahrt desGrafen Zeppelin".

Großes Interesse

in Amerika für daS neue Luftschisf.

Friedrichshafen, 23.Juli. (TU.) Die Ver­schiebung der Probefahrt desGras Zeppe- l i n" ist dadurch entftanben, daß die auf dem Werftgelände errichtete Fabrik, die das neue Brenn gas liefern soll, mit ihrer Einrichtung noch nicht so weit fertiggestellt ist, daß die Gasherstellung be­ginnen konnte. Da es sich bei dem JL Z. 127x vor allem um bie (Erprobung de» neuen Be­triebsstoffes handelt, will man unter allen Umständen den ersten Ausstieg mit diesem Brenn­gas ausführen. Inzwischen ist die Entscheidung über die Zusammen st ellung der Fahr- mannschaft gefallen, die gegenüber ber Bf* satzung desZ. K. III" verstärkt ist, weil für die große Fernfahrt desGraf Zeppelin" drei Wachen etngeteilt werden müssen. Für die große Fahrt wer­ben insgesamt 38 bis 40 Mann Besatzung an Bord sein. Die oberste Schisssleitung wird in den Hän­den Dr. Eckeners liegen; Luftschifführer sind Flem­ming, Lehmann und Wutsmonn, Naoigations- bzw. Wachoffiziere von Schiller, Prutz und Scherz. Unter den Steuerleuten wird sich auch der Sohn Dr. Eckeners befinden.

Das große Interesse der Vereinigten Staaten für bi« bevorstehende erste Amerika- fahrt deSGras Zeppelin" äußert sich darin, daß schon jetzt alle Vorbereitungen für den Empfang des deutschen Luftschiffes ge­troffen toeröen. In den letzten Tagen weilte der Luftschiftdezerirent deS amerikanischen Marine- departements. Commander F u l t o n. in Beglei­tung des Führers des .Los Angeles". Comman­der Rosendaal, in Frredrichshafen. um das Luftschiff zu besichtigen und sich über di« Wünsche hinsichtlich der Brennstoffversorgung und der Be- rellstälung von Hilssmannschaft in Lakehurst zu unterrichten. 9k Amerikaner sind in ber Lage, die Brenngasuachküllung aus eigenen GaS» Vorräten zu bewertttelligei'. die derGraf ZeppeUn" zu seiner Rückfahrt über bin Atlantik brauchen wird. Mit den beiden Offizieren we.lte auch Präsident Litchfilb Don ber ametuu- nischen Goodhearromv. in Friedrichshafen. Die Goodyearcomp. plant detanntlich, sobald der ame­rikanische Senat bie Mittel dafür bewilligt, den Dau zweier Riesenzeppeline von an­nähernd 200 000 Kubikmeter. Der Fre-ndenzu- strom nach Friedrichshafen verstärkt sich von Tag zu Tag. An Sonntagen wird das Schiss regelmäßig von 10000 bis 13 000 Personen be-

Elsen, 23. Juli. (TU.) In Esten hielt der Rheinische Haupwercin der Guftav-Abolf- Stiftung seine 64. Provinziattaaung ab. Su- perinrendenl Sm end. Liste <«n). sprach über ..Gustav-Adost-Berein in der Ostmark' Er führt« u. a. aus, baß das deutsche Volkstum und die evangelische Kirche durch die neuen Verhältnisse in Bolen stark gefährdet seien. Die Rvi de? Ostmark sei heute im toefentudben eine Kirchen- und Schulnvt. Die evan- gelrsche Kirche in Polen hab« bis jetzt noch

Verhältnis »um 61 a a ft.

_o an bei ung, bk dot 1,2 Mil- Hon<n evangelischer Deutscher nur 350 000 jurüd- gei alten habe, bedeute eine starke Schwächung, o«st di« Hälfte aller 406 evangelischen menu-cn feien ohne Pfarrer weÄ die 150 an »gewanderten, au »gewiesenen und gestorbenen

Präsident deS Parlamente- hat dem König den Rat erteilt, den Führer der Habitaten, Ale­xander Stojanowitsch mit der Bildung Kabinetts zu betrauen.

man ihm den P r « st i g « v« rlu st zuschreibt, den Italien Im Ätaslande erlitten hat. Dem Ver­nehmen nach soll Nobile letzt vor ein mili­tärisches EhrengeLicht gestellt werden, um Rechenschaft darüber abzulegen, weswegen et allen Warnungen -um Trotz doch den Flug un­ternommen und nach dem Unglück sich als erster in Sicherheit hat bringen lassen. Von dem Spruch des Ehrengerichts man rechnet mit einer AuS- rstvßung auS dem Heere hängt eS ab, welche Maßnahmen bie Zwilbehördtn gegen ihn ergrei­fen werben."

Soweit die Züschrift. Man darf Wohl amreh- 'men, daß die italienische Regierung auch nicht zögern wird, den Norwegern jede gewünschte Aufklärung über den Tod Malmgreens zu geben. Allerdings läßt sich die Feststellung nicht umgeben, daß auch Rom selbst für die Kata­strophe devItallia" mit verantwortlich ist. Es ist von zahlreichen Sachverständigen eindringlich auf die Gefahren aufmerksam gemacht worden, die der Expedition angesichts des schlech­ten Zustande- des Schiffes drohen. Von deutscher Seide ist sogar kurz vor dem Abflug in Stvlp no<6 einmal abgeraten worden. AlteMah- mingen wurden aber von Nobile in den Wind geschlagen, der mit einer festen Marschroute bin* ausgeschicki worden ist. Rom hätte ihn mit seinem Luftschiff zurückrufen können, nachdem auf Grund ber Meldungen aus Kingsbay bekanntgeworden war. daß die ^Italia" nur noch zum Teil den Anforderungen entsprach Die verantwortli-chen Steilen in Rom haben ihn aber trotzdem star­ten lassen.

Mussolini sagt eine Untersuchung zu. Sine Rede im Ministerrat.

. Dom, 23. Juli. (WT2.) Mussolini berichtete im Ministerrat über die letzten politischen <$r- dgninc. Sodann gedachte er des Fluges 5er- rarm« und del Prekes. der Italien mit Stolz «rfunt habe, während das Polarunternehmon un italienischen Volke Unruhe und tiefen Rümmer hervvrgerufen habe Gr sagte:CBc- oor man ein endgültiges Urteil fällt, muß man oaS Ende de- DramaS abwarten. Man rcnm darumi nut gegen die unbumanc und anti- ttauenisch« Well« protestieren, oie über die Vor­kämpfer bc# unglücklichen Unternehmens hcr- OKär.ner. die vor.ihrem Aufbruch Üi im begriff waren, eine sehr SS <'}0A.^un9Ä^»te zu unternehmen, zeig- und verdienen allge- n,r ^Än°- N U>emi alle Nachforschungen der anderen Gruppe von Schiff­brüchigen durchgcführt sind, wird eine objektive U V rLU n « der Entwicklung 5er W-^peditionen und

w«d«, Sor Siniterrai wsml», Uch °um W tK?rmÜ^CT^nftilrancni>tn Erfühle des llaliemfchen Volke» zu machen, indem er alten dankt, die sich für die Rettung der Sckust. brüchigen einsrtzten. namentlich der Beiawini de» russischen Eisbrechers .Krassin" uüd voller Achtung und 'Bewegung des Schwede Molmgrecn uob de» Italieners Pomella

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Bürgerhäuser bie wuchtige Front des Rat­hauses unb die gotischen Kirchenriesen tragen festlichen Schmuck. Von allen Türmen, überall in ber alten Hanfestabt wehen unzählige Flaggen. Der Zuzug von außerhalb ist groß unb macht sich in dem Sttahenblld bemerkbar. Am Hasen ist ba? Bild noch lebhafter. Dort sind die schwedischen 5 d) i f f c angelaufen: Äö«t Kreuzer, drei Zerstörer, drei Unterseeboote urck> drei Flugzeug« Ebenso sind 2loordrrungcn e6 i m en t c r «ingetrv en. die vor Drei vfeptpunberten an ber Verteidigung Swalsunb- beteiligt toaren.

Um ein Uhr wurde die schwebisch-pvm- rn e r s ch e Ausstellung von Oberbürgermei­ster Heidemann eröffnet Hier ist ber erste Der- such gemacht worden, die mehrhuirderttähnge Verbundenheit Pommerns mit Ötcninn Wien bar- zustelten. Die Ausstellung ist befonber» auch durch die zahlreichen und wertvollim Stif­tungen aus Schweden ermöglicht worden. Ueberhaupt ist anzueclennen, mit welchem Ber- ständniS sämtliche Kreise Schwedens an btefer Ausstellung beteiligt sind. Um die Mittags­stunde sand in der alten dtralfunb*- Mariea- kirch«, ein weithin bekannter Bau von überragen­der Backsteinaotik, geistliche Musik statt, die einen besonderen Reiz dadurch erhielt daß da» Kon­zert auf der vom Jahre 1659 von Meister Stell- wagen erbauten Barockorgel, einem ber wenigen Kunstwerke dieser Art, gespielt wurde.

Kleine politische Nachrichten.

Der Reich-kanzler trat Montag abend seinen Urlaub an Er wird furx vor bet Verfossunasfeier wieder nach Berlin zurück­kehren. Seine St n .ertTetum übernimmt ber dienst- älteste in Berlin anvesenbe Reichsminister G r ö n e r.

Wie der Demokratische Zeitungsdienst berichtet, wird in ber nächsten Zeit der Leiter der Der» sassungsabteilung im Rrichsminifteriurn des In­nern, Ministerialdirektor v. K a m e k e . «inen Urlaub an treten, von dem er nicht wieder in sein Amt zurückkehren wird. Auch der Bruder des früheren Innenministers. Ministerial­rat Otto v. K e u d e l l, ist auf Urlaub gegangen.

Der deutsche Botschafter in Moskau wird in Berlin erwartet. Zwischen ihm und den maß­gebenden Persönlichkeiten des Auswärtigen Am­tes werden die Fragen, die seinerzeit zum Ab­bruch der deut'ch-russischen Wirtschaslsvechond- hingen geführt haben, einer Durchprüfung unter- jogen werden. Weiter werden der Donez- Prozeß unb die sich aus ihm für uns ergeben­den Folgen, d. h. die Frage der ®arantien unb die -Sicherheit für die weitere Betätigung des deutschen Kapitals unb deutscher Arbeitskräfte in Rußland besprochen werden.

Der im Landsberger Fememordprozeß zu acht Jahren Zuchthaus berurtciltc Oberleutnant Ra­phael, ber auf Grund des AmnestieaesetzeS von der Strafanstalt Sonnenburg nach Tegel transportiert werden sollte. Ist am SamStag vormittag auf dem Hauptbahrchvf Jtüftrtn feinem Transporteur entwi ch en. Raphael sollte auf Grund der Arnnestieverordnung aus dem ©traf» gcfängniS Tegel entlass« n werden.

Die Wetterlage.

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Wettervoraussage.

Durch bie weitere Südwärtsausbreitung ber nördlichen Tiesdruckstörungen wird der hohe Druck im Südwesten weiter zurückgedrängt. In- fvlgedeften nimmt der Giniluß. den der hohe Druck der letzten Tage auf unsere Wetterlage ausübte, mehr und mehr ab und Dandstörun- gen dürsten in unserem Gebiete neben Bewölkung Anlaß zu vereinzelten Niederschlägen, zum Teil mit gewltterhasten Begleiterscheinungen geben,

Wettervoraussage für Mittwoch: Wolkige», zum Teil oufheiternbes Wetter ohne stär­kere Temperaturanderungen, keine ober vereinzelt« Niederschläge, teilweise gewitterhafter Art.

Witterunasou»lichten für Donner»* tag: Keine wesentliche uenberung de» Witterung», charatter«

Lufttemperaturen am 23 Juli: mittag» L5.6 Grab (Eelfhi», abend» 17.4 Grab delftus; am7 24.3uIL morgen» 16,3 Grab Celsius Morimum 26 Grad EeMus: Minimum 12 Grad Celsius'. Erbtempera turen in 10 Zentimeter Tiefe am 23.3ufi: abends 25,6 Grad Celsius: am 24. Juli: morgens 19,8 Grad Ifeffiu«. Niederschlag 0,1 Millimeter. Sonnen- »chembauer 7% Stunden.