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3n 6rgnn.)ung de» gestrigen Steinfurth bei Bad-Nauheim fllürften Raubübcrfell zweier

Aus der Provinzialhauptfiadi

Gießen, den 20, 3um 1928.

Ein tfeberfoll auf die Mießenee E>tadt-

Straßensperre. Wegen Vornahme von Kanalanschiußarbeiten ist der ßeibgefkrner Weg zwischen 8bei- and Friedrichstraße ab heute. Mitt­woch. auf die Dauer von etwa 14 Tagen für allen Fährverkehr polizeilich gesperrt

Die neue hessische Rettungsme­daille. Die hessische Regierung ist dem gr­

einen Frankfurter Chauffeur im Walde in der Nähe von Steinfurth bei Bad-Nauheim wird heute noch au» Bad-Nauheim gemeldet, daß die beiden, in Vad-Nauheim verhafteten Täter wie an» Aufzeichnungen und einer Satte der Der- hafteten hervorgehr die Absicht hatten, einen Äaubüberfall auf die Stadtkaffe in Sieben auezuführen. Da» Auto zur Flucht nach vollbrachter Tat in Gießen hätten sie dem überfallenen Chauffeur im Walde bei Steinfurth adnchmen wollen. Die beiden Verbrecher wurden von Bad-Nauheim in da» Londgerichtegeiängni» in Gießen verbracht. Bei ihrer Festnahme gaben die Täter zunächst an. S t r u e n f e e bzw Braun zu heißen, fetzt nennen sie sich Johann T a r r a ch und Konrad. Ob diese Namen stimmen, ist bisher noch nicht sicher, ebenso, ist auch noch unbe­kannt. ob die Angabe der verhafteten, au» der Essener Gegend zu stammen, richtig ist. Ferner weiß man bi»her über die Berufe der beiden Serie noch nicht» nähere». Allem Anschein nach handell e» sich aber um den Fang zweier schwerer Jungen, die vermutlich allen Grund haben dursten, über ihre bisherige Existenz ein möglichst undurchdring­liche» Dunkel bestehen zu lasten. Die behördlichen (Ermittlungen sind rege im Gange.

Die Postreklame an Telegraphenstangen

Das Vorgehen der RetchSpo st Verwal­tung, die Leitungsmasten in und außer- halb der Ortschaften -u Reklame^wecken auszunuhen, hat verschiedentlich zu Beschwer­den wegen der damit verbundenen Berun- st a l t u n g Anlaß gegeben. Der Reichspost­minister hat sich, wie der Arnlliche Preußische Örel lebt en ft mittet II, auf Borstellungen des Preußischen Ministers für Boltswvhlsahrt hin, in dankenswerter Weise bereit erklärt, neue Postreklarneverträge für Te le- graphenstanaen nicht mehr abzu- sch liehen. Allerdings müssen die jetzt noch bestehenden Verträge über die Reklameau-nutzung der Stangen durchgesührt werden. Da ein Teil der Telegraphenstangen im Wege der Unter­vermietung einem Unternehmer zur Reklame- ausnutzung überlassen worden ist. muß im Rah­men des noch laufenden Vertrages bis auf wei­teres mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß von dem Pächter auch Reklameaufträge für Tele­graphenstangen außerhalb der Ortschaften ab* geschloßen werden Dem Unternehmer ist aber Die Verpflichtung auferlegt worden, in jedem Falle die vorherige Einwilligung zur Anbringung der Reklame von den für die be­treffenden Landstraße zuständigen Behör­den etnzuholen Diese haben es daher in der -and, die Genehmigung zu versagen, wenn der Schutz des Orts - und Lanoschafis- b i l d e s es erfordert. Zur Sicherung des Äraft» sahrzeugverkehrs soll ferner bei der Anbringung von Rek.ameschildern an Telegraphenstangen vor und hinter den amtlichen Warnungstasän und sonstigen Verkehrszeichen auf der freien Land­straße ein Abstand von mindestens 100 Meter und im bebauten Gebiet bet Ortschaften von mindestens 10 Meter eingehalten werden.

Taten für Tonnerbtag, 31 Inni

Sonnenaufgang 3.43 Uhr, Sonnenuntergang 20.20 Uhr. Mondaufgang 7.29 Uhr, Mondunter, gang 23.30 Uhr

1804: der Dichter Gabriel Seidl in Dien ge- bortn; 1819: der Somponist Iaaues Offenbach in Köln geboren; 1862: der Präsident der Deut­schen Buhnengenostenschaft Gustav Nickell in Dort­mund geboren; 1919: Versenkung der in der Bucht von Scapa Flow Internierten deutschen Kriegsschiffe durch ihre deutsche Besatzung.

Bornotizen.

Tageskalender für Mittwoch Licht- spieldau», Bahnhofstraße:Der Sensalionsprozeh". Aftoria-Lichtspiele:Da» Gefahrensignal"

äuberten Wunsche auch im Volksstaal Reffen wieder die Rettungsmedaille zu verleihen nach-

gefomnwn und hat einen Offenbacher Künstler mit der Ausarbeitung der Medaille beauftragt Der Innenminister pat nunmehr einen Sni» wurf genehmigt, der letzt zur Ausführung ge­langen lolL Die in Silber geprägte, an einem Band zu tragen:« Medaille ze,gt auf der einen «i»c das hellifche S'.aa»swappen mit der Um­schrift .Dolkstzaal Hellen", während die andere Seite eine Platte zeigt mit der Inschrift .Für Rettung aus Lebensgefahr".

* Gesperrte GinfuHr von Dich c - t Seuchengebieten. Der Minister des In­nern hat soeben die Regierungsbezirke Ober­bayern und Schwaben als stark verseuchte Ge­bietsteile erklärt. Alles aus diesen Gebieten nach Helsen e-.ngtübrte Zucht- und Ruyvieh unterliegt daher der fünftägigen Absonderung gemäß den ge'eyllchen Bestimmungen.

Vorsicht bei der Annahme von Schecks Delanntuch spiel» der Scheck im mo­dernen Geschäftsverkehr als Zahlungsmittel eine {»roße Rolle. Vielfach wird er aber von un- auleren Olemenlen als Zahlungsmittel benutzt, die einen Scheck auSstellen, und die. obwohl sie bei der Dank, die den Scheck auszahlen soll, kein Guthaben besitzen dem Gcschäftsgegner vor- spiegeln, daß ein solches Guthaben vorhanden sei. In einem solche,, Falle liegt Betrug vor. und es kann selbst dann ein Betrug oder Betrugs- Versuch gegeben fein, wenn der Scheck mangels vorhandener Deckung nicht eingeldst wird und der Scheckaussteller (Scheckgeber) nicht die Absicht halte, rechtzeitig für Deck ng zu sorgen, oder wenn et auch nur mu der Möglichkeit rechnete ober rechnen mußte, daß er die Deckung nicht rechtzeitig beschaffen könne. Schecklchwindeleien sind in hohem Miße geeignet, daS Vertrauen in die Sicherheit des Scheckverkehrs zu erschüt­tern, zumal der Scheck auch un bargeldlosen Derlehr, der nach Möglichkeit im Interesse un­serer Währung gefördert werden muß, eine wich­tig« Rolle spielt. Wer einen Scheck als. ahlungS- miltel von jemandem in Emp'ang nehmen soll, der Ihm nicht a!S durchaus kicher und vertrauens­würdig bekannt Ist, sollte unter allen Umständen vorher durch telephonische A.r,rage bei der Dank sich darüber vergewissern, ob Deckung vorhanden ist. Andernfalls darf er sich nicht darüber be­klagen, wenn er vielleicht das Opfer eines groben Schwindel- wird und vielleicht niemals oder erst nach langem Prozeßführen zu feinem Geld« kommt.

Warnung vor einem Scheck­schwindler Die He!fische Staatsanwaltschaft erläßt im Interesse der einschlägigen Sparkassen, Banken und Geschäfte eine Warnung vor einem Schwindler, der seit einigen Wochen Im Oden­wald und an der Bergstraße sich bei Sparkassen und Banken auf verschiedene Ramon unter Ein­zahlung geringer Beträge Scheckkonten eröffnen und Sa>eckhefte aushändigen läßt Mit diesen Scheckhcflen treibt er dann der Geschäftsleuten Schwindeleien, oder läßt sich Beträge vvrschießen. Der Täter ist etwa 28 kns 30 Jahre alt. Beim Aus tauchen eines ähnlichen Antragstellers bei Sparkassen und Banken ist es »weckmäß.g. den Mann hinzuhalten und die Polizei zu benach­richtigen.

" Born Äugelberg. Das von der Militär­verwaltung errichtete große Wohngebäude am Kugelberg steht jetzt in seinem äußeren Ausbau bi- auf die Schieferbedeckung vollendet da. Der stattliche Dau, für zwölf Familien vorgesehen, zähll an seiner Vorderseite 24 Fenster, während di« Gingangstüren an der Rückfront angelegt sind. Viel« der nach der Stadt zu liegenden Grundstücke sind diesmal nicht bepflanzt worden, da in dieser Richtung eine Zugangsstraße vor­gesehen ist. Die in der neuangelegten Fuldaer Straße erbauten fünf großen Krieger-Siedlung-- Wohnhäuser tragen als äußeren ^rputz ein ein­heitliches Kleid Zur F.eude der Kinderwelt ist der sür sie zwischen der Bahnstrecke Gießen - Fulda und der Fuldaer Straße vorgesehene Spielplatz in seinen ersten Anfängen durch An­fuhr eine- Hausen Sande- gek nnzeichnet. S- bürftc sich empfehlen, vei der Fer.igstellung de- Platze- auf diesem auch eine Ruhebank für Er­wachsene aufzustellen.

' Der Obst- und Gartenbauverein Gießen war am Sonntag in Bad Val-Haufen zur Besichtigung des dortigen Kurparks. Ober­gärtner Decker» Ealchausen, der sachkund.ge Führer, erläuterte den zahlreich erschienenen Teilnehmern die prächtigen Bestände seltener Baumarten in den ausgedehnten Anlagen.

'Jul dem GießenerStandeSamts- register. Es verstärken in der Zeit vom 1. biS 15. Juni in Gießen: 1. Marie Thiriot, geb Heim, Witwe. 57 Jahre alt, Weserstraße 15. 2. Johannes Sturm, Sorttermeister 58 3obre alt, Wühtstraßc 6. 3. Heinrich Abclheim Priest.

Bäckermeister. 55 Jahre alt, Ebelstraße 2. 4. Ehar« lotte Zimmer, geb. Schäfer. Witwe. 65 Jahre alt. Liebigftraße 72. 4. Auguste Wilhelmine Lina

Gilberi. geb Bllkttvr 28 Jahre all Marktplatz 8. 4. Philipp Ger» ohne Beruf. 53 Jahre alt. Licher Straße 74. 6. Margot Anna Wtlabctb Lipp. 2 Wochen alt Steinstraßc 76. 7. Johanna Günther rb. Schönthal, 63 Jahre alt, Walltorstraße 32.

Hugo Rosenbaum. Kaufmann. 53 Jahre alt Alicenstraße 18. 9 Kathinka Rau. geb. Reeb Witwe. 70 Jahre alt Kirchenplatz 18 10. Ludwig Stecker ohne Beruf. 45 Jahre alt. Dammstr. 25. 11. Katharine Borrmann. geix Balßer 46 Jahre alt. Neustadt 11. 11 Äarl Lotz. Oberkasteniillpek- tor. 56 Jahre alt. Licher Straße 106. 11. Katha­rine Löb geb Rachngall. 75 Jahre all. Stein­straße 53. 11 Katharine Ascher, geb Jäger. 56 Jahre alt. Bahnhofstraye 77. 12. Konrad Sauer, ftäbt Arbeiter 82 Jahre all. Steinstr. 76. 12. Johann Füßinger Schwerzer 72 Jahre alt. Frankfurter Straße 144. 13. Friedrich Scriba. Pfarrer L R.. 79 Jahre alt. Ostanlage 9. 15. Wllhelmine Schuck, aeb. Stein. 63 Jahre alt. Am Mugelberg 61. 15. Sharlotte kenninger. geb. Schmidt. Witwe. 79 Jahre all, Äaiferallec 7.

Der Zami11entag der Matthäus- gemeinde, der am Sonntag im Philofophen- wald ftattfand, war eine eindrucksvolle 3er- anstaltung Der Saal dich besetzt viele, sehr viele, die leider keinen Platz mehr fanden. die innere Lebendigkeit. Zusammenhalt und Stim­mung waren ausgezeichnet. Landgericht-präfident Reuenhagen, da- dienftälleste Mitglied de- Kirchenvorstands. d)te bic Gruße deS

AiTtbcnp-rftanM und machte darauf aufmerksam, daß in dieser Zeit der Trennung vo" Slaat und Kirche das Kirchenvoll vor letzte, pe- ö lliche Snt- schcidüngen gestellt werde: er mahn.e zur Treue und Fest ehen zur evangelischen Kirche. Pfarrer Mahr 'prach über Krrche und Kinder: Unsere Kinder unser höchste-, heiligste- Gut! Pflegt die Kindesseele! DaS aber heißt zu einem guten Teil auch: Gewinnt euren Kindern, euch selbst den Sonntag wieder zurück. Die Seele aber 7eS Sonntag- bleibt der Kirchgang. Kein Kind darum ohne Kirchgang, kein Kind ohne seine Kinderllrche! Etwas ranz feines war es, waS die Buben der Iugendvereini- g u n o brachten. Der Spruch der Fähnlein Grell" undGhallen": Das Fähnlein spricht, hie Wöllllng gab den rechten Aus takt. Frisches, ttbhliches Wanderlebeir sprach aus dem Bühnen­stück Allzeit bereit!" Wie diese Iunaen auf einander eingespielt, eine wirkliche Spielgemein- schaft sind, dre nicht nur ernste, große Leistun­gen he ausstellen toie die Ausführung mittelalter­licher Mysterienspiele, sondern auch im fröh­lichen, leichten Spiel etwa- leisten, zeigte die urwüchsige Galthausszene au- dem ..Spengler- meister Dünbächer": ungemein lebendig, im Dia­lekt sicher, realistisch in der Aussassung heraus­gebracht. Die ältere Mädchen gruppe tanzte zwei liebliche Dolksreigen: ganz reuend war das FestspielDer Böglein Frühling-fete^, das die Kükengruppe, die allerkleinsten Mädchen, spielten. Eine Stimme des LobeS herrschte über die Musik; sie mußte zahlreiche Zugaben bewilligen. Von neuem bestätigte eS sich, daß solche Familientaae ein bedeutsamer Versuch sind, im ShaoS unlerer Zeit, da alte Bestände, auch Kirchengemeinden, durch die An­häufung von Massen in den Städten zerrissen werden, au- Kirchengemeinden Gemeinschaften zu schaffen: denn sie schaffen, was un- so sehr fehlt, Zusammengehörigkeitsgefühl auch außerhalb der Kirche, sie geben Demeindebewuhtsein. Dem gab in warmen, lebendigen Worten Ausdruck Lehrer Wehr he im, der Vorsitzende der Männer- und Frauen-Bereinigung, der da- Schlußwort deS Tage- sprach.

Operetten Vorstellung im B a b Nauheimer Kurhaus. Am morgigen Don­nerstag, 21. Juni, abends 8 Uhr, findet die erste Opereitenoorstelluna dieser Saison im Kurhaus In Bad-Nauheim statt Es wird die unsterbliche MeisteroperetteDie Fledermaus" gegeben. Her­vorragende Kräfte vom Berliner Metropoltheater und seiner Opern hau» hat die Kurverwaltung für diese Veranstaltung verpflichtet. DieRosalinde" singt Fräulein von Kobylanska, dieAdele" die erste Soubrette des Metroooltheaters Berlin, Nuscha Richter, die mit iyrem bejaubemben Temperament und ihren glänzenden Koloraturen die Herzen aller Zuhörer gefangen nehmen wird. Herr Deutsch-Haupt uus Berlin singt den Alfred" und August Richter au» Köln den Eisenstein^. Oskar Felix aus Berlin, der 2Iutor vonAdrienne" spielt denGefängnisdirektor Frank". Auch die kleinen Partien sind hervorragend besetzt. Die musikalische Leitung hat Generalmusik, bireitor Bongatt) übernommen. Im zweiten Akt wird Kapellmeister Steinbach oom Opern­haus Köln mit seinem KinderballettG'ichichten aus dem Wienerwalb",Pas de deux" (Rosen- kavalierwalzer),An der schönen blauen Donau" und einen Czardas aufführen. Da die Nachfrage nach Karten sehr rege ist, bittet die Kurverwaltung, sich rechtzeitig Plätze zu sichern. Man beachte die heutige Anzeige.

Vorträge km angltschen Semi­nar. Dre beißen letzten Veranstaltungen, mii denen das Gnglrsche Sem mar der Universität in fcekm Sommersemester an die Oessentlich- keit tritt linden am Freitag 22. und Dienstag. 26. Ium statt Am 22 3uni wird die bekannte englvche Vorttagskünstlerur Fräulein 9 Heepe in der Reuen Aula der llntoerlitäi ausge­wählte Dichtungen in Prosa und Vers von Sbalc txarv tni Kipling vortragen Am Dtenstag. 26 Juni, wird Prof. Dr H. M u t i dh- mann von der Universität Dorpat in englischer Sprache über Tbc Mystiasm of Bernhard Shaw sprechen. 3u beiben Veranstallungeir vergleiche man die Anzeigen vom 21. Juni (für 5rL He epe> und vom 25 Juni (für Professor Mutschmann).

Sine Vers ammIung ober bef f ! scher Lehrer fand auf Einladung des Be­zirksvereins Lauvach unter dem Vorsitz von Lehrer Re uh (Srvienfecni dieser Tage in Gie­ßen statt. Die Versammlung war von etwa 150 Lehrern besucht. Den breitesten Raum in den Verhandlungen nahm die neue Deioldungsord- mmg ein. wobei man sich aber nicht mit der Höbe der Besoldung beschäftigte, fondern das Bestreben von Sondergruppen. die zum Rachteile der Älallenlebrer in höhere Gedaltsstu'en ge­langten. lebhaft kritisierte und verurteilte. Die Verhandlung über Stellmbeietzung und Organi­sation soll erst in den einzelnen Bezirksveoeinen vorbereitet werden ehe die Beschlüsse dem Vor­stand des Landeslehrervereins al- Anträge vor- gclcgt werd.n Als GrgebniS dec 'Derhank»- lungen, die etwa vier Stunden lang währten, wurden zwei Anträge an den Hauptvorstand gerichtet. In dem einen Antrag wird dem Be- soldung^au-schuß Dank und Vertrauen für seine bisherige Arbeit ausgesprochen, in dem zweiten Anttag wird die Dllte an den Hauptvorstand E" ' tet. in nächster Zeit eine Delegiertenver-

lung einzuberusen, die über Standes- und nsfragen Klärung schaffen soll. Gin An­trag der die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft der Klassenlehrer im Rahmen des Landeslehrer- vereinS Vorsicht, wurde zur Beratung in den DezirkSvereinen empfohlen Alle Berscunmelten erflären. daß sie sest auf dem Boden des alten LandeslehrervereinS ständen.

Verband deutscher Tu rners chaf- ten in Bad Blankenburg «Thür.). Man schreibt uns: Auf dem ordentlichen D. T. der Turnerschaften auf deutschen Hochschulen wur­den neu ausgenommen die Turnerschasten Ar­minia-Gießen. Rhenopalatia-Frankfurt und Istaevonia-Leipzig. Gntgültig ausgenommen wur­den die Turrrerschaficn Merovingia-Köln. Pa- latia-Tübingen und Tüiskonia-Marburg. Die die Studentenschaft zur Zeit bewegenden Fragen wurden eingehend besprochen. Weiter hat der Verband fein Turn- und Sportfest ab­gehalten. Durch prächtigstes Sonnenwetter be­günstigt. konnte er mit Leistungen aufwarten, die eine gewaltige Steigerung gegen die frühe­ren Jahre darstellen und die den V. 6. in die erste Reihe der LeibeSübung treibenden stu­dentischen Verbänden rücken. Ramentlich im Lauf und Sprung wurden hervorragende Leistungen erzielt. So lief St 0 rz - Halle über 200 Meter die neue Hochschullelftung von 22,0 Sek. heraus. Prächtiges Material zeigte sich in den Läufen über 1500 und 5000 Weier und in den Staffeln. Hcrvorzuheben ist der Sieg der Turner­schall Stauffia-Tharlottenburg über 4 mal 100 Meter in 45.3 Sek

* Der Reichsbund der Zivildienst­berechtigten hält vom 21. bis 23. Juni in BreSlau feinen 31. Bundestag ab. Der Reichs- bunb ist, wie man unS schreibt, die alleinige Spihenorganisation und Vertretung von 120 0Ö0 ehemaligen aktiven Berufssoldaten der alten und neuen Wehrmacht, sowie derjenigen Angehöri­gen der einzelnen Schutzpolizeien und des Reichs- Wafferschutzes, die mit dem Polizeiversorgunäs- fchein ausgeschieden sind. Der Bundestag soll die Röte des Standes darlegen unb wird Wege zeigen müssen, durch welche die Unterbringung der vielen Taufende auf Anstellung wartenden Dersorgungsanwärier. die einen Anfpruch auf diele Anstellung haben, zufriedenstellend gesichert werden kann.

Berliner Börse.

Berlin. 20. Juni. (WTB Funkfpruch) Im heutigen Frühverkehr bcvrfd)t wieder vollkom­mene Geschäftslosigkeit. Die Tendenz ist undurch­sichtig und weiter eher schwächer Am Devisen­markt nennt man: Paris 124,18, Mailand 92,88, Spanien 29,70, das Pfund 488,05, den Dollar 4,1835.

Lprechsttlndrn der Redaktion

12 bi» 1 Uhr mittag», 5 bi» 7 Uhr nachmittag». Samstag nachmittag geschlossen.

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