* Di e Dolksbank Gießen e. G. m. b. H. hielt jetzt ihre ordentliche Generalversammlung ab. Die 205 Mitglieder sehen sich aus Angehörigen verschiedener Berufe zusammen: 82 wohnen in Gießen, 123 in der LImgegend. Der Umsatz betrug in 1927 5,3 Millionen Reichsmark. Die Bilanz schließt mit 351 000 Rm. und einem Reingewinn von 9016 Rm. ab. Der Geschäftsgang ist gut. Die mit der Volksbank vereinigte Geschäftsstelle der Landesgenossenschaftsbank Darmstadt hatte m 1927 einen Kassenumsatz von sechs Millionen Rm. zu verzeichnen. Letztere ist Ausgleichstelle der ländlichen Spar- und Darlehnskasfen des hiesigen Bezirkes.
' Die Zeichnung auf die Dvrzugs- -aktien der Deutschen Reichsbahn.Die Subskription auf die Zertifikate der Reichsbank, Gruppe II, über Vorzugsaktien der Serie V der Deutschen Reichsbahngesellschall, hat eine mehrfache Lieberzeichnung des aufgelegten Betrages ergeben, wobei der größere Teil in Sperrstücken gezeichnet worden ist. Das Konsortium wird daher die Option auf weitere 100 Millionen Mark Zertifikate, die ihm, wie aus früheren Mitteilungen bekannt ist, zusteht, ausüben und den ernsthaften Zeichnern, die wegen der Lieberzeichnung sonst ausfallen müßten, die Befriedigung aus der Option anbieten. Trotzdem wird eine mäßige -Kürzung der Zeichnungen mit Sperre und eine sehr starke Kürzung der Zeichnungen auf freie Stücke stattsinden müssen. Die Zuteilungsschreiben werden den Zeichnern voraussichtlich anfangs der folgenden Woche zugehen.
* Bamag-Meguin A.G., Berlin. Die schon seit längerer Zeit/ mit Verlust arbeitenden vberschlesischen Betriebe der Bamog Meguin A. G., Berlin, in Gleiwitz werden nunmehr nach ^?^^lchon früher gefaßten Entschluß zum 31. Marz d. o. stillgelegt werden. Gestern wurde über ICO Angestellten die Kündigung zugeleitet, mit der Begründung der bevorstehenden Stilllegung des Werkes. Es wird damit gerechnet.
bemerken: Der Gesamtumsatz (von einer Seite des Hauptbuchs) mit rund 14,96 gegen 11,83 Milliarden Mark überschreitet zum erstenmal nicht unerheblich die Umsatzziffern des letzten Dorkriegsjahres (12,5 Milliarden). Diese Tatsache ist sür die Entwicklung des Geschäftes von besonderer Bedeutung, da die Bank seit Ausbruch des Krieges keinerlei Angliederungen oorgenommen hat. Die Prooisionseinnahmen weisen die höchste Steigerung unter den Einnahmen auf. Nicht unerheblich daran beteiligt ist der Provisionsgewinn aus dem lebhaften Effektengeschäft in der ersten Jahreshälfte 1927, die Effektenprovision beträgt un» gefähr auf das ganze Jahr gerechnet ein Drittel der Gesamtprooisionseinnahmen. Die Kreditoren, die eine bedeutende Vermehrung aufweisen und unter denen sich 30 v. H. Auslandsgelder befinden, übersteigen ebenfalls erstmals die letzte Vorkriegsziffer (131 Mill. Mk.). Die Deckungsreseroe für diesen Prozentsatz Auslandsgelder ist in den Nostro-Guthaben bei Banken und Bankfirmen vorhanden, bei denen es sich vorwiegend um Guthaben im Ausland handelt. Infolge der Beteiligung an verschiedenen neuen Geschäften stehen die Konsortialbeteiligungen mit rund 1,94 Millionen Mark, die dauernden Beteiligungen bei Banken und Bankfirmen mit 350 000 Mark zu Buche, Posten, die in der Vorjahrsbilanz mit 1 Mark eingesetzt waren. Wie uns mitgeteilt wird, sind bei der Aktivierung der Posten Konsortialbeteiligungen und Wertpapiere erhebliche stille Reserven gebildet worden. Don den mit rund 90,20 Mill. Mark ausgewiesenen Debitoren in laufender Rechnung lind gedeckt: durch börsengängige Effekten 62,9 Mill. Mk., (34,96), durch Bürgschaften 3,34 (3,28), durch Hypotheken 9,1 (7,65); durch nicht börsengängige Effekten und andere Sicherheiten 7 09) (7,17). Die Liqui - d i t ätsziffer stellt sich auf ungefähr 58 o. H. (rund 65 v. H. im Vorjahre).
Der Personalstand der Dank ist unverändert. Die Bankleitung führt dies darauf zurück, daß die Rationalisierung des Bankbetriebs sehr schnell ihre Grenzen erreicht. Die Erhöhung der Lkmsätze und vor allem die Zahl der Einzekposten, die viel größer ist, erfordert naturgemäß mehr Arbeit.
Zu den Aussichten des neuen Geschäftsjahres erllärte die Verwaltung, daß das Effektengeschäft bisher keine Erfolge auszuweisen habe. Wenn auch die Zinsmargen infolge des erhöhten Reichsbankdiskonts etwas besser sind, so können sie doch bei keiner Bank den Ausfall im Effektenprovisionsgeschäft ausgleichen. Auf Anfrage wird uns noch mitgeteilt, daß die seinerzeit nach Amerika verkauften Aktien der Bank im Betrage von 2 Millionen Mark in Amerika geblieben sind. Die Erwägungen über eine Kapitalerhöhung sind noch nicht abgeschlossen.
daß der Belegschaft deS WerkeS. die zur Zeit noch ca. 250 Arbeiter zählt, am 15. März gekündigt wird.
• Baldur Pianofortefabrik 21.-®., Frankfurt a. M. Die Gesellschaft die bereits im Jahre 1926 ihr Aktienkapital von 500 000 Mark im Verhältnis 10:1 zusammenlegen wollte, will jetzt die Sanierung vornehmen, und zwar soll das Kapital nur noch im Verhältnis 2:1 auf 250 000 Mark zusammengelegt werden, da die Verwaltung infolge der abgewarteten günstigen Entwicklung mit der weniger scharfen Sanierung auszukommen glaubt.
• Z u dem Bankkrach der Rheinischen Handelsbank in Mannheim erfahren wir: Die erste Lieberprüfung hatte Verluste bei der Rheinischen Handelsbank QI. G. ergeben. Durch fahrlässige Kredite ist das gesamte Qlktien- kapitol von einer halben Million Mark verlorengegangen. Die Ziffern von 600—650 000 Mark Verlust konnten von den zuständigen Stellen noch nicht bestätigt werden, da erst eine genaue Tleberprüsung die endgültige Ziffer ergeben wird. Die Einberufung einer außerordentlichen General- Versammlung ist nunmehr auf den 1. März erfolgt. Den Hauptscheiden trägt die Metzger- Innung Mannheim davon, die die Aktienmajorität besitzt.
• Erweiterung der Harpener Zeche G n e i s e n a u. Die zur Har e er Bergbau-A.°G. gehörende Zeche Gnnsenau hat, wie der WTB.- Handelsdienst erfährt, den im Anfang vorigen Jahres begonnenen Reubau von 75 neuen Koksöfen beendet, so daß mit deren Inbetriebnahme am 1. März begonnen werden kann. Zu gleicher Zeit wird mit den Arbeiten zum Bau von weiteren 65 Oefen begonnen, die eine Kapazität von täglich 14 000 Tonnen Kohlen haben sollen. Mit der Fertigstellung dieser Oefen werden die Anlagen der Zeche Gneisenou, die bisher 144 Oefen betrugen, ungefähr verdoppelt werden.
* Frankfurter Genossenschaftsbank e. G. m. b. H., Frankfurt a. M. Der auf den 12. März einzuberufenden G. V. wird die Verwaltung wieder 10 Proz. Dividende Vorschlägen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a.M., 17.Febr. Tendenz: schwächer. — Nach den Kurssteigerungen der beiden letzten Tage war die Tendenz der heutigen Börse allgemein schwächer, da die Spekulation den vorliegenden ungünstigen Momenten starke Aufmerksamkeit schenkte und deshalb zu Realisationen schritt. Verstimmend wirkte der langsame Gang der Freigabeoerhandlungen im amerikanischen Smat, ferner drückte die Gefahr einer baldigen Reichstagsauflösung stark auf die Stimmung. Die Ueberzeichnung der Reichsbahnvorzugsaktien konnte nicht nachwirken und der Abschluß der Mitteldeutschen Creditbank war erwartet worden. Die Abgaben der Spekulation hatten ihren Hauptgrund in der Enttäuschung darüber, daß das Publikum bereits wieder f a st völlig am Markte fehlte. Das herauskommende Material wurde infolge der Gefchäfts- stille nur sehr schlecht ausgenommen, und bei den ersten Kursen ergaben sich auf den meisten Marktgebieten ein- bis zweiprozentige Kursrückgänge. I. - G. - F a r b e n minus 1,75 v. H., dagegen Scheideanstalt gut behauptet. Elektrowerte durchschnittlich minus 1 bis 2 o. H. Kleyer und Daimler je minus 1,5 v.H. Don Montanwer- t e n waren Harpener, Mannesmann und Gelsen- firmen angeboten, während Phönix, Rheinstahl und Rheinhraun knapp behauptet blieben. Schifffahrtsaktien minus 1 v. H. Don Banken gaben Dresdner 2,25 v. H. nach. Zellstoff-Waldhof stark angeboten und minus 3,5 o. H. Deutsche Anleihen still und wenig verändert. A u s l ä n - der geschästslos. Im weiteren Verlaufe blieb die Stimmung unsicher. Weitere kleine Abgaben bewirkten, daß neue Kursabbröckelungen bis zu 1 v. H. eintraten. Am Geldmarkt blieb Tagesgeld zu 7 o.H. gefragt. Im Deoisenoer- k e h r notierte die Reichsmark gegen Kabel 4,19175, gegen London 20,435, London gegen Kabel 4,8740. Paris gegen London 124,02, Mailand 92,00, Madrid 28,72.
Bcrlmc Börse.
Berlin, 17. Febr. Rach freundlichem Vormittagsverkehr machte sich plötzlich zu Beginn der Börse eine schwächere Tendenz bemerkbar. Der Orderseingang bei den Banken blieb klein, teilweise war das Publikum zu den erhöhten Kursen als Verkäufer am Markte, so 'daß die Spekulation wieder mehr unter sich war, und zu wirtschaftlichen Lieberlegungen Zeit hotte. Der Mitteldeutsche-Kreditbankbericht brachte nichts neues, ebensowenig die Freigabeinel- Dunc;en. Dagegen gab der Geldmarkt zu Bedenken Anlaß. Die gestrige Qlnspannung hielt unverändert an. Die Reuyorker Börse war
auf Anziehen der Geldsähe schwächer und es besteht die Möglichkeit einer Erhöhung der dortigen Diskontrate. Eine saisonmäßige Anspannung durch die Landwirtschaft wird ebenfalls bald erwartet. Die Ausgabe von Reichsschahwechseln machte die Hoffnungen auf eine baldige Diskontermäßigung der Reichsbank ebenfalls zuschanden. Außerdem rückt der Termin für die Einzahlungen auf die Reichsbahnvorzugsaktien näher. Gegen gestern lagen die Kurse auf allen Märkten im Durchschnitt 1 biS2 Prozent schwächer, nachdem heute vormittag noch Gewinne im gleichen Ausmaße zu verzeichnen waren. Stärker gedrückt waren Mitteldeutsch minus 4,5 Prvz., Zellstoff-Waldhof minus 4 Proz. und Dem- berg minus 6 Proz. Heimische Anleihen ruhig. Ausländer geschäftslos. Pfandbriefe sehr still. Im Verlaufe wurde die Tendenz allgemein schwächer bei durchschnittlich um 0,5 bis 1 Prozent gedrückten Kursen.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 17. Febr. Die erhöhten Auslandpreise wirkten sich auch am hiesigen Martte aus. Sowohl Mais wie Weizen, Roggenmehl und Weizenmehl notierten 25 Pf. höher als gestern. Es zeigte sich auch etwas mehr Kauflust. Auch Weizenkleie wurde 10 Pf. höher notiert. Prompte Ware ist immer noch gesucht. Cs wurden notiert: Weizen 1, gut. gesund, trocken, bis zu 1 Proz. Auswuchs 24,50 bis 24,75, Weizen 2, gesund, trocken, bis zu 3 Proz. Auswuchs 23,50 bis 23.75, Weizen 3, geringere Beschaffenheit, bis zu 23 Proz. Feuchtigkeit 22,75 bis 23,25. Roggen 21,50, Sommergerste für Brauzwecke 27 bis 30, Hafer, inländ. 23,50 bis 24,25, Mais (gelb) für Futterzwecke 22,50 bis 22,75, Maig (gelb) für andere Zwecke 23,20 bis 23,45, Weizenmehl, südd. Spezial 0 36.25 bis 37. Roggenmehl 33,25 bis 35,25, Weizenkleie 14 bis 14,25, Roggenkleie 15 bis 15,25.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 16. Febr. Es notierten (1000 kg): Weizen, märkischer, 228 bis 231, März 257 bis 258, Mai 267 bis 268, Juli 270,50 bis 271; Roggen, märkischer, 233 bis 237, März 259,75 bis 261, Mai 267 bis 267,50, Juli 258; Braugerste, märkisch, 221 bis 273; Hafer, märkischer, 209 bis 220, März 229, Mai 240; Mais, La Plata 220 bis 222; (100 kg): Weizenmehl 29 bis 33,25; Roggen mehl 30 bis 33,25; Weizenkleie 15,30; Roggenkleie 15,30; Diktoriaerbsen 47 bis 55; kleine Erbsen 34 bis 36; Futtererbsen 25 bis 27; Peluschken 20 bis 20,50; Ackerbohnen 20.50 bis 21,50; Wicken 21 bis 23; Lupinen, blau, 14 bis 14,75; Lupinen, gelb, 15,25 bis 16; Rapskuchen 19,75 bis 19,90; Leinkuchen 22,20 bis 22,40; Trockenschnitzel 12,80 bis 12,90; Soyaschrot 21,20 bis 21,80; Kartoffelstöcken 23,30 bis 23,70 Mark.
Zeitschriften.
— „Die Kun st". Monatshefte für bildende Kunst. Februarhest, Verlag F. Bruckmann QI.=®., München. Vierteljährlich 6 Mk. Eine besonders begrüßenswerte Veröfientlichung innerhalb dieses wiederum sehr schönen und reichen Heftes ist die über amerikanischen Landhausbau. Die Wolkenkratzer, an die der Europäer zuerst denkt, wenn er von amerikanischer Baukun hört, find Ausnahmeerscheinungen. Die sehr schönen Beispiele von amerikanischen Landhäusern, die das Heft uns zeigt, legen Zeugnis ab von einer vornehmen Wohnkultur, welche vorhandene Tradition verständnisvoll pflegt und zugleich alle Fortschritte der Wohntechnik einsichtsvoll benützt. Aus dem übrigen Inhalt wollen wir nur kurz erwähnen: einen illustrierte". Aufsatz über Werke des Malers Wi. i ®eitier, zu denen ein sehr geistvolles Ap'r^u Künstlers selbst über künstlerische Konzeption als Text beigegeben, über das Theater „Die Komödie erbaut von Oskar Kaufmann, über den Wettbewerb für den Reubau des Genfer Völker^undpalastes usw.
— Reue Musik-Zeitung; Halbmonatsschrift. Verlag Ernst Klett (Carl Grüninger Rachf.), Stuttgart. 4g.Jahrg. 1928. Heft 7, 6. t— Die beiden vorliegenden Hefte stehen im Zeichen des Tanzes und rollen dieses für die Gegenwartskunst so wichtige Problem von allen Seiten auf. Der neue Tanz kam als gesunde Reaktion auf die unlebendige Art des alten Balletts und verlegte den Schwerpunkt vom Formalen dem Inhaltlichen zu und führte von der Pantomime zur Auswirkung der persönlichen Geste: am stärksten vermochte er sich in Deutschland durchzusetzen, da keine Tradition hemmend im Wege stand. So Egon Welleß in „Der neue Tanz und die Opernbühne". Rudolf von Laban stellt den Unterschied zwischen Ballett und neuem Tanz noch stärker heraus: Kurt Jooß, Essen, führt in Labans Geist in die choreographische Harmonielehre ein; dagegen erhebt Max Tecpis als Mann der Praxis den Ruf nach Tanzwerken,
guter Musik und tanzverständigen Komponisten Die technischen Grundlagen des alten klassischen Tanzduetts werden durch Pros. Andrei Levinson. Paris, eingehend beleuchtet und der bekannte Händel-Kenner Hermann Roth, Stuttgart, wirft Streiflichter auf Hände s Ballettmusilen mit ihrer Bedingtheit durch Mademoiselle Salle und ihrer stilistischen Entwicklung. Die grundlegende Literatur über Tanz, Gymnastik findet eingehende Besprechung: von besonderem Interesse erweist sich ein Verzeichnis tanzbarer Musik aller Ra. tionen. '
Preußen.
Kreis Marburg.
][ Marburg. 16. Febr. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 544 Läufer und Ferkel angefohren. Die Preise stellten sich wie folgt: bis 6 Wochen alte Ferkel 20 bis 24 Mk., 6 bis 8 Wochen alte 24 bis 28, 8 bis 10 Wochen alte 28 bis 30 und Läufer 40 bis 55 Mk. das Stück. Der Handel, welcher ein Anziehen der Preise brachte, war flott.
Kreis Biedenkopf.
sch. Biedenkopf, 16. Febr. Ein eigenartiger tödlicher Unfall ereignete sich in dem Dorfe Lixfeld. Ein fünfjähriges Mädchen hatte beim Spielen eine Perle in den Mund genommen. Diese geriet in die Luftröhre, und das Kind e r st i ck t e , ehe die bestürzte Mutter zu Hilfe eilen konnte.
Maingau.
WSR. Hanau, 16. Febr. Die Hanauer Ortskrankenkasse hat die Scarisbricksche Villa in der Steinheimer Landstraße käuflich erworben und beabsichtigt, nach sofort vorzunehmenden baulichen Veränderungen dos erworbene Gebäude spätestens am 1. Oktober zu beziehen. In dem jetzigen Gebäude der Ortskrankenkasse am Sandeldamm wird dann das Städttfche Arbeitsamt untergebracht werden.
Vermischtes.
Generalmusikdirektor Abendrolh als Gastdirigent im Auslande.
Der Kölner Generalmusikdirektor Qlbendroth ist eingeladen worden, das englische Symphonie« orchester in drei Konzerten in der Oueenshall in London Ende Februar zu dirigieren. Für Qlpril folgt Abendrolh zwei Einladungen zu Gastspielen für die Philharmonie in Moskau und Leningrad.
Untergang eines Fischkutters.
Bei der westfrie,ischen Insel Terschelling ist ein mit drei Personen bemannter Fischkutter von der Zuiderseeinsel Llrk bei stürmischer See mit dem Wrack eines Dampfers zusammen« gestoßen und gesunken. Der umge- geschlagene Kutter wurde gefunden. Von den Insassen fehlt jede Spur.
Letzte Nachrichten.
Auiobrand in der Ludwigstraße.
Heute mittag gegen 1/sl Llhr schlugen aus einem Ql u t v, das vor einer Wirtschaft in der Ludwigstraße hielt, plötzlich Helle Flammen heraus. Ordern Anschein nach hatte sich die Kuppelung des Wagens heihgelaufen, wodurch Oel und Benzin, das mit der heißen Kuppelung in Berührung gekommen war, in Brand geriet. Durch die Flammen war dann anscheinend ein Loch in die Benzinleitung geschmolzen, so daß auch das nunmehr ausströmende Benzin im Handumdrehen lichterloh brannte. Die alarmierte Feuerwache war rasch zur Stelle und löschte den Brand mit zwei Schaumlöschern in kurzer Zeit ab. Das Innere des Wagens erlltt bei dem Brand leichte Beschädigungen. Der Wagen, der nach Zeichen und Rümmer aus dem hiesigen Bezirk stammt, muhte abgeschleppt werden.
beseitigt sofort Sprödigkeit und Röte.
5d>ad>teln tu fO. 30. 60 a 120 P» Tuben zu 60 und 100 Pt
Pfirsichzarten Teint
Kurszettel der Berliner und Frünkfurier Börse.
Die hinter den Papieren angeiübrten Ziffern geben die ^öhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.
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285,25
Ungartiche Noten
73 00
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—
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81,57
2.122
5.564
3,036
19,52
81,73
2,126
3,027
13,58
81,60
2,121
5.544
3,033
13.62
81,76
2,127
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Amerilantsche Noten. . . .
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4,178
4.188
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Dänische Noten......
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4,274
4,276
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Englische Raten ... .
1 20.39
20.47
20.933
20.963
>0.938
20.978


