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Turnen, Sport und Spiet

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Jufl. Die Xmeti» !unft deabsichtMN. ial au errichten. I gcloR E» wird an- f dem Lcharlach- teil, zu crftotien, k# i auf kl ^hrmtal i beim Au-I'chr41mm

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geocn Kreuznach 07 unterlagen sie 1:0 was auf ziemliche Gleichwertigkeit schließen lies;. Die 1900er gingen aber mit frischem Mut ans Wert und errangen «tn Unentschieden (2:2). Das Spiel, das beim Seitenwechsel 1:1 ft and, gärte für die

Punkte 115

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hart gespielt hätte. _ .. _____ .

Dekll'chaktslpiel recht unschöne Dtomente. Das

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Dänemark Argentinien Polen Japan Oesterreich Estland Aegypten Norwegen Australien

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Tschechoslowakei

Skenannia Worms Phönie Karlsruhe 4:4. TPonnatia Worms T. f. ß. 'Tkdarau 3:1.

Sportverein Die«baden H. L v K 3agte6 5.

Stuttgarter Kickers Karlsruhe- F D. 9.0. Union Diederrad B s. ß 7teu-3fcnburfl 1:6. 1M0 München A. S A Dürnberg 3:0.

Publikum, in Stärke von etwa 200 Personen, unterstützte noch die Derbheiten. Der Schieds­richter war wohl besser als der vom Vortage, war jedoch den Ausschreitungen auch nicht immer gewachsen.

1900s ßigareserve verlor in schwacher Aus­stellung und mir mit 10 Mann spielend in Sechs - hesden 4:1

Ebenso erging es der dritten Mairnlchast. Auch hier waren mir 10 Spieler zur Stelle Das Stotel wurde beim Stande von 4:0 für den Daftgeber Glanzenbach vorzeitig beendet, da es unschöne Formen annahm.

Die Alfen Herren spielten gegen die Alten Herren von Limburg 07 «in überlegene* Spiel, konnten aber trotzdem den Bortp-eckieg mdyt wiederholen Sine grobe Anzahl der sichersten Torchancen würben ausgelassen ßnnburg hafte nur 10 Mann zur Stelle 1900 lieh den wftro. und es hätte nicht viel gefehlt, dann härte der 1900er kurz vor Schluß für Limburg den Sieges­treffer geschossen. Die Blauweihe u waren gegen sonst viel zu imentWoffen. ton Sturm fehlte die Harmonie

durch die Bechnsahrt lassen die SpielvereinigungS- leuke nach der Pause mertlich nach. Sin Ber- teidiger befiaate sich über Herzbes«Werden, und da auch der Ersatz links au pro vollst ändig aus­fällt. kann Kveuznach 07 bis zum Schlußpfiff noch fünfmal erfolgreich sein.

Siebener einen knappen Sieg dringen kdnnen, iftaeber Svoernheim unerhört Das treffen zeigte für ein

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^abt»«n.jfc ^imbeeten uubL ' Dernid)lti »« * M M iiJX fc***iS Ufa«? ljlnitii?n her ^8 bt5 ftrouifi btf ;*L 3röl)}eitt8 gefegte Äffi wus Don Äünftbvnpr lnzuchf, unb fffa..' upfen.

£ei*fafMetif her Lp.-Dg. 1900.

Glänzende Erfolge In Frankenberg.

6. Die 1902er stets gern gelehene Gäste in Frankenbe rg. haften es sich auch in diesem Jahre nicht nehme:: lassen, die Aafiovalen Wettkämpfe zu beschicken. Don den Aktiven waren cm Start Seipp, Hopfenmüller. Dönges. Sack und A : ch f b c r g. die Jugend war vertreten durch Müller, Doll. Vperer, Thi eie (Ä-AL| und Schüz, Dalser. Gut- Hardt, Gräf (B-AL). 3n nahezu ollen von rhnen bestrittenen Konkurrenzen konnten die Spiel­verein igungsleute dominieren und in 6 gc'amt nicht weniger als neun erste neun zweite und drei dritte Siege an ihre Fahnen heften. Damit vollbrachten fte auch wieder einmal die beste Gesamtleistung urch liehen Aurhessen Kastel, Bf-B 05 und Kurhesten Marburg. Dör­bach und Frankenberg Kat hinter sich

3n den offenen Wettbewerben zeigte Seipp recht beachtenswerte Se-stungen. Er gewann den Dreikamp 1 überlegen vor Fricke, Marburg

Provincetown 'Maffachutettst 13 2hig. ,DTB Funstpruch. Ser DlMionär Penny, der an den SterMügen Hesselbachs stark in- icrdltert ist und bereu« einen erheblichen Betrag für die Popularisierung des Gleit-

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äug. Sestern nach ibuife kr Heag m M THotorrab- M ihnen M to 'to»l tzr erlitt QueiftzHn» che. In schwer- er in# famfrnfaij

Dei einem Sportfest in Oldenburg ging -immer«, der Dritte des olympischen 100- 1 cter-Qaufe«. in einer Staffel an den Start.

Dahn war in ziemlich schlechtem Zustand.

60 Meter lieh ßammert plötzlich nach und k^rkk« bt arofkn Sätzen dem Ziel zu. Dei nähe­ret Untersuchung ergab sich, dah et sich wieder -e äußerst schmerzhafte Sehnenzerrung zugezo- tei hat, dte ihn zu einer längeren Ruhepause inngen wrrd Damit wird auch die geplante gegnung W i l l i a m s - ß a m m e r S bei den

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fliegens in den Derernigten Staaten cusgegeöen hat. hat zwei Flugzeuge von dem Darmstadt-Typ für die hier #u er *b- tenden Gleitflugfchulen in Bestellung gegeben.

Zußbollergebniffe vom (Sonntag.

Gttstrochi Frankfurt Spiel Vereinigung 1907 AWn-eüU 1:4 (|:0).

Fuft dalUportt ere n Frankfurt H A S A. Zagreb 6 0 (3:0).

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Deutsche Tenmsmeistepfchasten.

Vas letzte Spiel der Znteenafionalen sieutschen Tennismeisterschaften 1928 mtve am Montag in Hamburg im Herren- re*cl ausgetrager Prenn und Molden- uet. die sich bei der erstklassigen internatio- *n Deletzung b.s in die Schlußrunde durch- hatten, lieferten sich nur einen Drei ay- »npf. der nicht ganz den Erwartungen enttprach. Jltun. der genauer placiertze, gewann den dhtn. Satz leicht 6: 1 Der zweite Satz war «m SttzePen unckämvtt. Aachbem Moldenbauer ?:< ton Aücksta nd gelegen hatte, dolte er bis jA 4:4 auf. «*r nupte aber die beiden restlichen K>ttie wieder :n Prenn geben, der Meten Satz 6: 4 an sich bracht Den dritten Satz leitete ^vldenhauer vrelversprochend ein. Sr lag 7x:t< 3:0 in Führung sieh bann aber nach rb mft 6 4 gewann V renn den dritten vast rO damit das Spi. l 3t wurde damit deuf - Her TenniSmeister 1 9 2 8 2».

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Die 2. 3ugenb trat vergebens an, da der vor- getehet» Gegner Heuch^hcuns 1. Tugend vier oder fünf Spieler zur Stelle hatte

Stein nicht zustande gekommen war, wurde am Samstao von Areuznach aus Sobernheim an der Aahe als Segnet verpflichtet. Sobernheim _ hört auch der Areisliga an. 3m letzten Spiel

Sportverein Adaldhof Altona 4 1

T®. Offenburg Hanau 1890 4 ?

Bvrusiia Fulda Aof-Weih Frankfurt 0. M. 2:3.

Offenbacher Aickers Mau» Ate ist 'Bürgel 4 0.

Sp 03. 98 Darmstadt Sp OJgg. Fürth 1:6.

3m Altonaer Stadion fand am Sonntag der Aamtf um den Vv< dpokal der Stadt Frankfurt a M vüddeutfchlandgegcn Aorddeuffchland statt, der von der süd­deutschen Kombination mit 5:3 (3:3) ge­wonnen werden konnte

(Spidticrcinigung 1900 Gießen.

o. Der vergangene Samstag und Sonntag sah die Fuhballabteilung der Spiclvereinigung 1900 Diehen unter einem ungünstigen Stern 01 übt ein einziges der vorgesehenen Spiele konnte lieg- reich gestaltet werden. SS soll nicht abgeleugnet werden, dah dazu in selten günstiger Ovelse hier und da dir Olkvglichkeit bestand. Olur »Wei lln- entschieden kamen »ustande. Sin Fichlschla^ war es vielleicht, am 12. Auauft alle Mannschaften zu beschästigen, in einer Zeit, tn der naturgemäß eine grnfw Anzahl Spieler ihre Serien verleben Die Schwächung der Mannschaften war daher doch zu deutlich au her dem waren mit Aus­nahme von zweien, alle nicht vollzählig, was skch jedem Gegner gegenüber nachteilig auswirkt.

Die ßigamannschaft muhte die Ovettspielreise ,ns Aohetal mit vier Ersatzleuten antreten und hatte daher schon von nombetem wenig De- winnchanren. Der Deaner am Samstagabend war nicht .streuznoch 02. sondern Areuznach 07. bas. zur Areisliga gehörend, doch fast die Stärke von 02 besitzt, was cs erst kürzlich in einem unent­schiedenen (2:2) ßofalfpiel beweisen konnte.

Bei schwachem Besuch, unter der Leitung eines sehr schlechten Schiedsrichters von Areuznach 02 endete das Spiel mit 6:1 für den Gastgeber. Noch kurz vor dem Seiten wechsel führte 1900 1:0. Durch Verwandeln eines (Mballe» zog

Fliegerlager Dasferkuppe. ^Aug. Dte Dasierkuppe war gestern schätzungs- reffe von 50000 Personen besucht. Ser unb Omnibusverkehr war enorm Den M jnzrn Tag über herrschte rege siiegerische Tätia- stet. Am späten Abend unternahm. Haupt-

-uernationalen Leichtathletik-Dettkämpfen jie. etc^i( 3 19. August m Berlin hinfällig

»luphnonn Köhl auf herSafferfuppc.

Amüerdamer finale.

Die Schlußf «l«r brr 9 Vlympischrn ©pult hatte »i« kaum ander» zu erwarten war, : ie, Viympifche c- *iMen rotrber rfttlH gefüllt vom jeft eüiffr'.ten himirui ftrehiu den <iin«en Tag pte fsnr.t tzernntee, ik dem mit Bahnen ge* ftzmückten 6tab:on einen s«sl!'ch<n Anstrich und die »Muhrenke *S«ih< gat »i»h«r halt# d,e Sonne ja . uch >st genug fefedit. Schon arr frühen Mittag hotte !*f Au'irL-n der Menschen zum fahnenge- ßhntzickten Stadion begonnen, nachdem am Sonntag _-2e verfügbaren statten bereite verkauft waren

Bor der Schlutzfeier mürben zunächst die noch sihlenden v!ymr»tchen ^remonien nachgebatt und | Denn du» Hintze rnt eEpringen erledigt ' Nachdem hier die deutsche Nonnfchost 'un^chft ganz Enftig placiert mar. ; emichteke leider ftrhr von ngin durch einen recht unDlücksichen AiM untere «nten 3* der Eineetkonkurrenz siegte ichlietzlich tentura tTschechosivwakei, nur dem .'iranzofen t rtr in und dem Schmelzer Äubn, während II ti der vlonnschastewettung Spanten mit ei er rteh l'mt en erster otettr vor Titen mit acht .fehlem »nb Schweb,' mit |rt>« Schiern rinetert». Deutschland belegte mit 14 Fehlern den sieben-

I l-n Platz

Dann beginnt stte otymp äte Schlustfeier - :t<bf eil mit etwa zweistündiaer Der'pülung Nie Adnigin von Holland überrelcht den Siegern gotdem L'LhaiUen. der Vorsitzende des 3.0.6. «d Drmz Hemr ch der Atedeefande verteilen 1» fklvernen und broreenen. Kurz her 7 30 Uhr 4IU dann die olympische Flagge, worauf das »annrr dem 7*rgermrtfler von Amsterdam bis * Ii32 *ift Denoahrung übergeben wurde Unter *n jfiängen des DUhelmus-ßiedes leert sich das Stadion Dte Neunten LV)inpsichen Spiele sind > geendet.

Deutschland kaim stolz fein auf das ® r - i g < b n t <, tniä feine Athleten in Amsterdam er- { tell haben. Mit elf ersten, zehn zweiten mb achtzehn dritten Plätzen erkämpften ü den hervorragenden zweiten Platz jroter Amerika, das 22 erste. 17 zweite und ; 15 dritte Plätze errang. Dieses überaus llänzenve Adschnetden wird noch dadurch internrubeu. dost erst mit zternlich beträchtlichem Meftablümb als nächste Aationen Frankreich, ftomlenb, Holland Schweden. Sngland. 3talien. I Schwerz Mono da und Ungarn iolaen.

32 Tiattonen verzeichnet die Schlusttadelle der bunten Olympischen Spiele 30 davon hinter 'ch zu lassen und nut eine vor sich zu haben, ' r< wirfttch eine ßeistung, die einzig in der che- 'f>id)tp der Olyntpifchen Spiele daftcht, wenn i-in bedenkt, dost Deutschland si.-ute noch eine aus äelen schweren Wunden blutend- arme Nation ist.

OaS Klassement der Tlationen.

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Harz. Fvankenberg. und Wagner. Sranffuti iEintrachtj. Der 1900er siet dte 100 Meier in 11,1 'dei leichtem Aückenwmd . spra g 6,53 Meret wer: und ftiest 10,23 Meter A-g«. D:e erHielre Deitsprungleiftung scherte ihm den zweiten Platz im »3i^jcLK>citbetttetb. wo der Sieger. Harz. STonfcnLxrg. auf 6.78 Meter kam Benn Rüget- stohen und DuSkuswetten muhte Seipp bei Stiftungen von 10,45 Meter bzw 32 Meter mit je einem dritten Platz vorliebnehmen Dary und Fricke. Tlarburg, waren dte beiden ersten Plätze von vornhersm sicher. Den schönsten Steg erfochten die lOOOet in der 4X100-Meier- Staffel. Sack. A: chtberg. Seipp und Hopfenmüller Itefrn ein hervorragendes Rennen, wechselten ganz ausgtzechnet und liehen so zur allgemeinen llcbcrrafdjur.g D. f. D. 05-Rur- heflen Marburg und den Itertethigcr Aurhesien Aasitl hm ter sich. Dabei ist zu berücksichtigen, dah alle vier Stehener noch für die Anfängerklasse st ar: berechtigt waren und bei Marburg Leute wie fr. Grämet unb Fricke mUfiefm.

Bei den 3uni»rro tarnen die 1900er zu drei schönen zweiten Plätzen Dönges, der feit langer Zeit wieder einmal mit von der Partie war. wurde über 490 Meter in 56.8 hinter einem Aaffelanct Zweiter Auf einet anderen als der Frankenberger Drasbahn mit ihren spitzen Autven wär? die Zett belfer geworden. Seipp muhte sich um 2 Zentimeter dem Marburger ®u(er beugen, bet mit 1.65 Meter im Dorfprung Sieger wurde. 3m Äugelstohen hoffte der Diehener mit 10,23 Meter Fricke Marburg, vor sch.

Unter den Anfängern erwies sch Hops en- müller als schnellster 100-Meter-Mann (113). Sack gab hier ein recht gutes Debul. indem et mtt 12,1 den »weiten Platz belegte vor Svh- f elfter, Marburg 3m Speerwerfen liest sch A l ö s recht gut an Mil 42,30 Meter wurde er Z wett er hinter Fricke, DZartnrrq. der auf 46 Meter kam. 3n der Schwedens! afsef gab es wenigstens bis zmn zweiten Mechtel, einen auf­regenden Kampf mitHessen" Franken berg Je­doch führte das glechmähig gute ßaufro von Dönges. Seipp. Hopsenmüller und Sack schsiehlich zum klaren Siege der 1900er.

Die Jugend harte auch einen grohen Tag. 3n der A»ÄL (10 11) hatte die Spielvereinigung den ausgezechnelen Werfer Heini Müller am Start Seine 14,26 Meter (außer Konkurrenz sogar 14.90 Meter) waren die weitaus beste Tagesleistung. Die nächsten Plätze wurden mit 12,30 Meter bzw. 12,20 Meter durch Ha rt- m a n n, Franken berg. bzw. Degele. Aurhefsen Aaffd, belegt. Heber 100 Meter wurde Müller guter Dritter hinter zioei Vertretern von Kur- Hessen Kassel. 3n der 4X100-Meter-Stafsel lie­fen die (Siebener 3ungenS (Dulharbt, Mül­ler, Balser, Schu») em prächtiges Hermen imb brachten die Staffel vor Franken berg und Kaffel an sch 3n der B-3ugen6 (12 13) schienen dte 1900er alles für sich in Beschlag gelegt zu hoben Die 100 Meter gewann Schüz tn 12,1 vor seinem Bereinskmneraden Balser unb dem Frankenberger Men geb 3m Weitsprung war dte Sache umgekehrt Hier war Balser örftrr mit 5,83 Meter vor Schüz mit 5,55 Meter und einem Lorbacher 3m Speerwersen holte sich ®räf (1900) dte Medaille mit 42 Meter 3hm folgte Balser mit 41,20 Meter.

Unter einem weniger glücklichen Stern als kn Frankenberg kämpften die nach Diez entsandten ßeichtathleten. Die Olympische Staffel hatte in Depperling doch noch nicht wie auch zu be­fürchten war den geeigneten 800-Meter-Mann gefunden, ör konnte fick» gegen die Beute vom Sportv Wiesbaden uno Brandenburg (Alten­diez) nicht durchsetzen unb so geriet dte Staffel ins Hintertreffen. Die 4 - lOO-Meter-Staffel, die in Führung lag. ereilte das Mißgeschick, da st beim zweiten Wechsel der Stab zu Boden fiel. Lediglich Seifert war es vergönnt, die Lhre zu retten. Sr gewann den 200-Meter-Lauf für Junioren überlegen. Schmidt, der feit langer Seit wieder einmal startete, konnte In den 100- Meter-Zwischen!auf offen gelangen.

D.f.B. Leichtathletik.

Jlcuc glänzendc (Erfolge der ceichtathleflkadlrlluug: 2 erste, 1 zweiter und 1 dritter Sieg in Die;, ein Sieg in Franken berg.

Die 1. Oranien-Üampffplele de» Diezer Namensvetter» erfreuten sich einer äußerst zahl­reichen Beteiligung. Trotz sehr starker Konkurrenz, u. o. au» Koblenz. Wiesbaden, Bonn. Düsteldorf und Gießen gelang es den Vertretern de» D. f B ihren bisherigen Erfolgen eine weitere Anzahl an- zurechen und damit erneut ihre prächtige Entwick­lung unter Beweis zu stellen Die von D. f. B be­strittenen Konkurrenzen zeitigten folgende Ergeb- niffe: Dl»ku»werfen 1. Mobl, v f v. Gie­ßen. 34^2 Me.er, 2. Scherf, D.f.«. Diez. 30,82; 3 Kath, Wiesbaden. 30,36 Kugelstoßen: 1. Mohl, V. f v. Gießen, 123« Meter 2. scherf, D f. B Diez, 9,99; 8. Streik, Biro- baden, 9,83. In beiden Uebungen dominierten Kraft und Technik Mohl», dessen Veranlagung in feiner steten Verbesserung zum Ausdruck kommt und zu den besten Hoffnungen berechtigt 1 000-W et er: 1. Hornung, Wiesbaden, 2,51 Win.; 2. 5t Fischer, v. f B. Gießen, 2,53; 3. Branden­burg, Obertahnstein, 2.54. Fischer, der in dem 18 Wann starken Feld nach der ersten Runde an letzter ctdie lag. spurtete etwa 300 Meter und fies in der Zielgeraden bis auf den zweiten Plan vor. D e i t s o r u ng : 1. Woif, Montabaur. 6,16 Mc ter; 2. Stein, Montabaur, 5,95; 3. streß, D f. L. Gießen 5JS3. Auch streß verbessert sich stetig und wird bei ernstem Training bald die 6-Metergrenze erreichen können.

Seiler kam nn Hochsprung nur an die vierte Stelle, auch Stang, der über die kurzen Strecken ftr jn.tr Wennen lief, konnte sich nicht placieren. Ebenso landete M a n k e l beim 300-Tleter-ßauf an fünfter Stelle, alle» Achtungserfolge, die um so höher zu bewerten sind, als die nur wenig Wettkampf- erfahrenen B. f. V.er es mit routiniertesten Gegnern Ui tun hatten Müller hätte nach feinen letzten Leistungen zu schließen, auf der 1500-Meter-Etrocke sicherlich Ehancen gehabt, war aber infolge einer 3ahnoperation stark indisponiert.

Zu den leichtathletischen Wettkämpfen de» Sport­verein» Frankenbera a. d Eder hatte B. f. D. nur Steines entsandt. Während er sich nn Lugelstohen und Diskuswerfen bis in die Entscheidung burd?rin­gen, jedoch infolge stärkerer Konkurrenz nicht pla­cieren konnte, gelang es chm mtt einem 3LS-Meter eprung nn Stabhoch de^ Sieg an sich ju reißen Van Steines kann dasfelb: griagt werden wie von Mohl, man darf ihm mit Recht eine sehr gute Au­funff Voraussagen. 3,25 Meter zu springen, ist für einen Anfänger wie Steines eine gan», prächtige Leistung, oeoenfalte hat die v. f B.-Leichdtthletik. abtefftmg erneut und deutlich gezeigt, daß sie stark im Kommen ist und man mit ihr rechnen muß

Wirtschaft.

Ott Reichsbahntariferhöhung.

h ihrro Ap:-esi an bas Aeichshahngerudt vrt hte Aeichsrog .-rurg ju ertennro gearben. hab sie fefbft n-.e S-tschriftung nichtAuro ümTL D»rffer Sianftpunsi ift i abgesehen von her Aeunrft" sierthett her Materie schon deshalb »u begrüßen, weil der Spruch des Aeichskrhngerichts fwi von pvsitische Erwägungen erivlgen kann, dte bet einer Snsicheidung der Aeichsregierung stchee etne nick: unwesentliche Rolle ^ptelt haben würden

£ei einer etwas wert!Uchtegeren Pvlttik Hütte > die jey ge Lntwieüung wahrsche-n!:ch Twr- meiden lassen ein Dvderipruch staatlicher vtellro geaen dte Pläne der Reickteb hn hätte nutz« er­hoben zu werden brauchro wenn nicht vorher ftaattichx Stellen zum erbeblichen Teil den Schritt 0er Aeichsl»ahn selbst crfi verursacht hätten buvch die dauern den Tingrtsie außen siedender Stellen in dte Betrtebswirtfch^si der Aeichsbcchn. Schon jetzt kann man mit Reinlicher Beltemmthtet fegen, daß die Reichs bahn aus einer etwaigen TarO- erhdhur.g Nehreiimahmen nicht erzielen wird, da einerseits durch den Verkehrs rückgang totfolae der T-art'erhädong erhebliche Ausfälle an Trans­porten entstehen werden, unft da anderieits hr- folge her durch eine Tariferhöhung rotftrhenden Prtnsstcigerungen das Be^chüiu.^sprvgramm der Reichs bckn eine Verteuerung erfahren wird Jedenfalls kann man schon jetzt sagen, haft dte m den Voranschlag für 1928 eingesetzte zusätzliche chinnahmeschätzung die m den busbenyro M^ nuten nicht nur erreicht, sondern foqar überschrit­ten worden ist, in ben kommenden Monaten Per* mufft4) nicht mehr erzielt werden wirft.

Abgesehen von den bereit» erwähnten C>runden refultiert die üble Situation der Reichsbahn auch daher, daft sie jetzt nicht mehr die früheren <Mb- befchasiumismk'gsickrkeUen hat. Bei der früheren Preus,tschro Staatsbahnverwaltung tourtw in BvrkriLgszeiten ungefähr 20 M 25 Prozent der Bruttorinnahmen alljährlich durch Anleihen, aus dem äußerer deutlichen d*at usw. aufgebracht und für Tleuanlagen, Detri ebsverbess erungen ufv. verwOTtdt; ton Durch'chnitt handelte es sich hier um Beträge von 500 Mill. Mk. jährlich Dte Reichs bahn dagegen Hai bisher ihre gesamten Aufwendungen aus den ordentlichen Betriebs- emnabmen gedeckt, das bebautet, daft nicht nur die Tarife start überHöht sind, sondern daft auch dte betrieblichen Aufwendungen von den jeweili­gen betrieblichen Snmahmen, d. b von den Aon- iunfhitlcbtrMnfungro. start abhängig sind. <H ist allo notwendig, daß dte Ae.chSl>ahi: ftürfer als bisher auf den Kapitabnarkl zurückgve.si Leiber sind Bemühungen um Auslandkapttal bisher gricheitert am Sinsprirch des Aeparationsagtetten. Btellrichi ergeben sich aber Möglichkeiten auf ben 3rckandmarkt, wenn zugunsten der Beichsbahn Kapitalbeschaffungspläne anderer Sf frot sicher

Stellen zuruckgestellt werden. Dor allem ist aber zu verbuchen, die Haftuno der Reichsbahn aus den, Dawesplan zu nrinbet». Iter Dawesplan sieht mehrfache Sicher.u,gen für den Repavations- dienst vor; man sollte meinen, daft unter Aufrecht- der Haftung- deü Reiches unb der Län­der in Verbindung mit der Aufsichtsftefugnis des Reichsbahnkommisiars ein ganzer oder teilwett er Derzichi uuf die Reichsbahnfchul^.,'er1chveibungen möglich sein sollte womit die Aapttaloeschaffung der Reichsbahn erheblich erleichtert werden kömtte. 3m übrigen spielt hx diese Dinar auch noch die Frage der Mobilisierxmg der Sisi-nbahnoblxgasio- nen hinein, dte bekannffich von Frmxkveich als Degeiüvert für dte vorzeitige Rheinlandräumung gerne gesehen würde Falls dieser Plan zur Der- wirtsichung käxne. würden natürlich dte Aapital- befchaffuxxgsmögiichkeiten für dte Reichsbahn tn stärkster Wecke beschnitten werden.

Man sieht, tote außerordentlich kompU-tert bee Tarckerhohxnigssrage ltegt. Auf jaden Fall Ist jetzt schon die prunMäRlidK Forderung zu stellen daft in Zukunft die Detoerbe. dte bei der Torsi- seickung des 3ahres 1927 nicht oder nicht hin­reichend berücksichtiat worden ffnld. iruiunehr be­sonders pfleglich behandelt werden

Zur Aussperrung im Sldtrei». Die Zahl der ausgefperrten Metallardeiter beläuft sich auf 3200.

* Gute Frequenz der Deutschen Luft­hansa. Die allgemeine Zerkehr»belebung zu Be­ginn der großen Ferien mochte sich auch im Luft­verkehr in starkem Maße bemerkbar 6o waren in den letzten lagen und Wochen die Flugzeuge der Deutschen ßust-chansa auf fast allen Linien auener- kaust. Am besten gestaltete sich, wie e» nach ben ikr- sohrungen der vergangenen Jahre nicht ander» zu erwarten war, die Frequenz auf den Bäderstrecken.

* Gründung der fPani schen Außen- Handelsbank. Aus Madrid wird gemeldet: Durch Dekret vom 6. August wurde dte Bank für Außenhandel und für 8<portftrtxtoerfcherung mtt einem Kapital von 150 Millionen Pefos in Aktien zu 500 Pcffos gegründet Zwei Drittel der Affiro werden in Spanien unter gebracht, brr Rest später rni Ausland Dte neue Bank nstrd ui engstem Zusammenhang mtt der Bank von Spanien arbeiten. Sie hat vor allem den Zweck, die wirtschafffiche Stellung Spaniens im Aus­lande zu fördern durch Begünstigung der Aus­fuhr spanischer Srzeugnisie, Auffegung hon staat­lichen, Gemeinde- und 3ndustrteanteihen in Por­tugal, Lateinamerika unb auf den Phllippmen,

Kapitalerhöhung bet der Linoleum- L. -G Äi ub i a sc o. Der Z<ermaltung»tat der Linoleum A.-G ©lubiasco schlägt, wie au» Bel­linzona prmelbet wird, uer außerordenttichea Generalversammlung eine Erhöhung de» Aktien­kapital» von 3 auf 7 Millionen Franken vor Die mnnerlüf), hotte die zum Konzern der (Tontinen- tflen L noleum Union gehörende Gesellschaft ur­sprünglich eine teapitalerhohung auf 64 Millionen Franken geplant

Die Durchführung der Umschul- dungsakkionsürdieLandwirlschaftia P r e u ß e n. Die Äeichsregierung hat der preußischen Staat er cgierur.g aus der tlmschuldungsakttou für die ßandtorrtfchaft einen Betrag von insgesamt 125 Millionen zur Verfügung gestellt. Das preu- fti'che ßanfttosirtschastSmintsterfum hat barmifbnt die Beträge auf die einzelnen Provinzen in fol­gender Delle umgelegt (alles in Mlllionen): Ost- preutoro 30.45 Ober'chlesien 4.2. Rheinpro- v i n a 3,15. Destfalen 3,15. Schlestoig-HolstenI 8.4. Brandenburg 7,35, Riederichlesien 7,35, Pom­mern 10,5, Grenzmark 2,1, HairTtovee 9X$6, Sach­sen 5.25. Diesbaden 1.89. Kassel 1.575 Für Hohrozvllern und Schaumburg sind die Beträge noch nicht enbgültigheraeben. Dis einzelnen Beträge sind vom Ministerium zug