Nr. ll Dritter Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsenj
Freitag, |3. Zanuar '928
Wirtschaft.
Vie Nohlenproduktion in Hessen.
®ie monatliche Ctattftif der Äobknprobu!lion bH Bolksstaate, Hellen weift für den Monat Dezember 1927 folgende Wahlen nach an Rohbraunkeh en w. tben gefördert 36 915 Zonr.cn. oertauft irurbcn davon 15133 Tonnen der flrbbtc Teil der Rohkohlen wurde weiter verarbeitet. w
Unter Berücksichtigung der au» Tormonaten übern? nmenen S.stände. sowie de» Absatzes unb Selbst terdrauchv verblieben an Monatsschluh abfatzläh.g 5^10 Tonnen Rohkohlen. 145 Tonnen Bnfcti». ,3?9 Tonnen Aaßpreßsteine. zusammen 6404 Tonnen Braunkohlen und Braunkohlen- Produkte im Gesamtwerte von 37 454 Mk
• Adlerwerke normale Heinrich Rieder ?! -G Die Verwaltung teilt b.-m WTV -Handelsdienst mit. baf) der Umsatz im abgelausenen Geschält» ahr e.ne sehr we'entltche Steigerung erfahren bat Tai genaue Gewinn» ergeoni» sieht zur Zeit noch nicht fest, die Vor- aroeite.i der Bilanz find jedoch 'zweit g^diehrn. um erkennen zu können Saß über den Betrag von 1.1 Miflioncn Mk. hinaus, der entsprechend der Erklärung in der letztjährigen Generolver- fammlung noch dem ordentlichen Refervefond» zugeführt werden muh. ein Gewinn erzielt wurde, dessen endgültige Höhe erst nach Abschluß der Bilanzordeite!' etwa in der zweiten Hälfte Mörz, leit gehellt werden kann.
- oft werke A.-G Die Generalversammlung der Oft inerte «eijtc de Dividende auf 12 Prozent fest Aul eine Anfrage wurde mitgeteilt, das) da» Aktienkapital der lurzltch gegründeten Bord- beulfajcn Hefeindustrie 21.-®. <a. 15 Millionen Tlütl betrage. Heber die Dividendenau-stchten diese» Unternehmens liehe sich noch nichts sagen. Sodann wurde die Erhöhung de» Grundkapitales der Ofitoerfe um nom. 19 Millionen Mark von der Gencralt^ersammlung genehmigt (Die Aus- oabemobahtüten find bereit» bekannt«. Der Bor- stand wurde ferner ermächtigt, an die Schultheis- DaHenholer Brauerei A.-G das Bermögcn der Zweigniederlassung Hindenburg (übcrschlesische Bierbrauerei) nebft Riederlagen. sowie die ‘Beteiligung an der L'agctbicrbrauerci E. Haase ® m. b. H BreSlau, gegen Gewährung von jungen SchultheiS-Aktien im ‘Betrage von nom. 3 044 000 Mark zu übertragen. Eocnlo wurde die Ermächtigung erteilt, in den ®cncralbetfamm- lungen bet Oppelner Aktienbrauerei und Preß- be’elabrif, der Oppelner ‘Bercinibrauerei A.-G. Beuthen unb der Brauerei Jäckel A.-G. Strehlen i Schiel ) für die Verschmelzung dieser ®cfcll- schasten mit der Schultheis-Patzenhofer 21.-®.. sowie in den GeselUchafterversammlung. der Engelhardt Malzbier Brauerei ®. m. b. H Glei- wttz und der Stadtbrauerei Groß-Strehlitz G. in. b. H vormals 3. Steinitz. für die Uebertra- gung des gesamten Vermögens dieser Gesell- schaften an die Schultheis-Pahenhoser A.-G. zu stimmen Die Verwaltung beurteilt nach dem Gang der Geschäfte im neuen 3ahre, die Zukunftsaussichten optimistisch
• 3. ®. Farbenindustrie A. ®. .Frankfurt a M. Zu Londoner Meldungen, daß die 3. ®. Farbenindustrie zusammen mit dem britischen Ehemietrust in den Bereinigten Staaten tiocr den Ankauf verschiedener chemischer De- selllcha'ten verhandelt, um auf diese Weise da» G^'chäst in Amerifa auSzudehnen, erfährt der LPD. von zuständiger Seite, bafj dies nicht den Tatsachen entspreche. Bekanntlich ruhen zur Zeit jegliche Verhandlungen zwischen dem deutschen unb dem englischen Ehemietrust, so bah allo schon deswegen keine gemeinsame Verhandlungsbasis wegen gemeinsamen amerikanischen Transaktionen gegeben ist. — Auch wird der LPD. dementiert, baf) erneute Verhandlungen der 3. G. Zarbenindustrie mit dem französischen Ehemie- truft wegen be» Stickstoss-Ablommens angeseht seien.
* Vorzeitige Schließung einer Pfandbriesmission. Die Franlsurter Pfandbriefbank hat die Zeichnung auf die vom 29 Dezember bis 14 3anuar aufgelegte 3 Mill. Mark 8 proz. Dolbplanbbrief - Emission infolge Lieberzeichnung vorzeitig geschlossen.
• Zusammenschluß in der sächsischen unb württembergischen Strick- waren-3nbustrie Wie wir ersahr.-n, steht der Abschluß der Zusammenschluß Verhandlungen in der sächsischen unb würtkembergifchen Strick- Warenindustrie bicht bevor. ES ist jedoch im
Augenblick noch nicht mögllch. nähere Einzelheiten anzugeben.
• Schultheis Pavenhofer Brauerei L® Tic G.-V ertebigte d.e Regu ar en und genehmigt.' bte Kapltaler^'öhun^svrr ch age unb btc beiannten. md ber Ost werke X® getretenen Abmachungen Ein Aktionär bemerkte bah die Bilanz nach leinen Berechnungen Reserven in der Höhe de» 2,ftienfapitale enthalte Zu Beginn de» neuen Gelchä'tsjahres war der Absatz nid- läufig, hat tedoch in letzter Zeit eine erfreuliche Steigerung erfahren.
• Preiserhöhungen des Stahlwerks- oerbandee In der gestrigen Sitzung dec Stahlwerksverbanbe: herrjcht» Uebereinftnnmung darüber, daß. soweit txormcuen und ctabeifen in Frage tommi. ein Prcisausschlag von 3 Mk. pro Tonne da» mindeste dessen bantelle, was unter den heutigen Verhältnissen gefordert werden müsse, um ein einigermaßen wirtschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Dementsprechend wurden folgende (Erhebungen beschlossen: Für Formeisen und Stab- elfen 3 Mk. |e Tonne, ferner wurde der Aufpreis fur Lieferung in Siem ns Martin fflütc für ^-Produkte und Stadeifen auf n Mk. je Tonne festgesetzt. Die Preisspanne für Verkauf wurde für Fracht- grundlage Oberhausen und Neunkirchen von 6 auf 4 Mark bie Tonne herabgesetzt, letzteres um ins- beionbere für Suddeutschland ungefähr bas Preis- Verhältnis herzustellen, wie es in der Dorkriegs'eit bestand. Der (Grundpreis für Thodac Güte beträgt fur Formeisen auf Frochtgrundlage Oberbaufen 134 Mk., Frachtgrundlage Neunkirchen 133 Mk. 3n welchem Ausmaß eine Preiserhöhung stir die sonstigen Walzwerke Platz greifen muß. wird noch geprüft.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M . 13.3an. Tendenz: fest, im Verlaufe adgeschwächt. - 3m Anschluß an bte feste Abendbörse eröffnete bie heutige Börse in freundlicher Stimmung Die glatte Ueberwindung des Medios regte an im Zusammenhang mit der Tatsache, daß bie G e 1 d - marltlagc weiter leicht blieb. Äußere dent verwies man auf die morgige Generalversammlung der 3.-D-Zarbenindustrie und die nunmehr beschlossene GisenpreiSerhö- h u ng. Die Umsatztätigleit bewegte sich jedoch wieder in engen Grenzen, da die zweite Hand dem Börsengeschäft immer noch fast vollkommen fern blieb, und die Spekulation sich insolgedessen Reserve aulerlegte. Etwas gefragt blieben nur Bankaktien. Hier machte sich schon gestern abend Materialmangel bemerkbar. Stärker beachtet wurden ferner Montan- werte Elektrowerte lagen dagegen still, da die Ääu'e für Schweizer Rechnung ausgehört Baben sollen Bei den ersten Kursen ergaben sich gegenüber bet gestrigen Abendbörse überwiegend Besserungen von 1 bis 2 Prozent. Am Bankenmarkt waren vor allem Dresdner. Danat. unb Deutsche gefragt und konnten je 1.5 Prozent amiehen. Arn Montanmarkt traten Buderus. Klöckner, sowie Stahlverein hervor. bie sich um 2 bi» 2,5 Prozent befestigen konnten. Mannesmann lagen trotz lebhafter Umsätze nur 1 Prozent höher. Kaliwerte blieben dagegen angeboten und 1 bis 1,5 Prozent schwächer. Elektrvw er te waren gut behauptet, nur Vessürel plu» 1,5 Prozent. Von Autow erten blieben Kleyer weiter gefragt und konnten sich um 1,5 Prozent befestigen. Gleich nach den ersten Dotierungen wurde die Stimmung jedoch allgemein schwächer. Da» Geschäft litt unter herrschendem Auftragsmangel. Die EisenpreiSerhöhung wurde verschiedentlich ungünstig beurteilt infolge der dadurch hervor- gerufenen Gegensätze zwischen der Eisenindustrie und der Eisen verarbeite den Industrie Die Kurse gingen um 1 bis 2 Prozent, zurück. Deutsche Anleihen blieben knapp behauptet. Ausländer fast umsatzlo». 3m weiteren Verlause herrschte weiter Angebot. Vage, vollkommen unbestätigte Gerüchte von einem Rücktritt deS De chswehrministers Gehler wirkten beunruhigend. Weiter verwies man aus die starke Zunahme der Arbeiteiosigkeit. Die Mehrzahl der Werte büßten noch bis zu 2 Prozent ein Am Geldmarkt trat Tagesgeld weiter leicht mit 5 Prozent. 3m Devisenverkehr stellte sich die Reichsmark gegen Kabel auf 4 19675, gegen Ldndon auf 20,475. London-Kabel 4,8790. Pari» gegen London 124,02, Mailand 92,20. Madrid 28,525.
Bcrlinc Börse.
Berlin, 13. Jan. Die heutige Dorbörse zeigte, w:e schon zum Schluffe der gestrigen Börse und an ber Abendbörse, ein freundlicheres Aus
sehen. PerkaufsUmitc lagen nicht vor. Die Speku- lation. die gestern Blansoadgaben oorgenommen hat», schritt zu Deckungen, und <» sollen sogar kleine SubtilumsoL'-uäge pd rotieren haben. D e des Reichsbankpra'idenien Dr. e: ch a cht hat der bör»e nidMc- Unangenehmes gebracht Die nun brichiatzene Eifenpreiserhahung von ca. 2 v. f). ro irbe koch etwa» freundüch»r ausgenommen 3m allge- meinen mar das Geschäft etwa» lebhafter als an den Vorlagen, doch nahm es immer nach einen bescheidenen Umfang ein. Banken uanden im Vordergründe, besonderBanat, eiet- tro werte, in denen angeblich einige Schweizer ftäufe Vorgelegen haben |oUen blieben - efr.v;t. Akkumulatoren und Lahme per fonr.tcn grötzci. bte- winne verbuchen. Die durchschnittlichen St ir»- erhöh mgen betrugen 1 bi» 4 v. f)., vereinzelt nid> darüber. Bon Montanwerten konnten cto!- berg Zink die Aufwäricbewegung fort fegen, auch 3ste, Mannesmann. Älörfner und harpener lagen fest. I. - G. F a r b e n wurden auf die morgige Generalversammlung hin lebhafter gehandelt, "hne jedoch erheblich im Surfe anziehen zu können. Spezialwene blieben weiter gefragt, vor allem Polyphon, Svenska unb Crdöl. Heimische A n - leihen fest. Ausländer dagegen uneinheitlich Pfandbriefe freundlich. 3m Bcrl.r.ife schritt die Tages pelulation zu Realijationen Unkontrollierbare politische Gerüchte riefen eine leichte Unruhe hervor Gegen den Anfang ergaben uch Verluste von 0,5 bis 1 v. H. Nur Danken konnten weiter leicht anziehen.
F-rant,».r . ^»ctreivcbörse.
Frankfurt a.TI., 13.3an. Die Marktlage ist unverändert. Infolge des schlechten Mehlabsatze» halten die Mühlen auch mit den Weizenkäufen zurück, so daß das Geschäft außerordentlich klein ist. Futtermstt.'l gaben im Preise etnxis nach, jedoch liegt 51 leie tviilerhtn fest, da infolge des geringen Mchlabsafzee St lei f nur in kleinen Pol??!, anfallt. Für sofortige Lieferung ist St leie sehr stark gesucht und wird über Notiz bezahlt. Es wurden notiert: Weizen I, gut, gesund, trocken, bis zu 1 v. H. Auswuchs. 25, Weizen II. gut. gesund, trocken, bis zu 3 v.S). Auswuchs, 23,50 bis 23,75; Weizen III, geringere Besck-asienheit, bis zu 23 v. 5). Feuchiigkeil, 22 bis 22,50; Roggen 24,75; Sommcrgerfte. für Brauzwecke, 27 bis 2*i. Hafer, inländischer 22,75 bis 24; Mais (gelb), für Futterzwecke, 20,75 bis 21,25; Mais (pclb), für andere Zwecke, 21,50 bis 22; Weizenmehl, filddeutsches, Spezial 0, 37 bis 37,50; Roggenmehl 35 bis 35,75; Weizenkleie 14 dis 14,25 Roggenkleie 15,25 bis 15,50 Mark.
berliner Produktenbörse.
Berlin, 12.3on. Bon den ausländischen Ter- minmärlten lagen festere Schlußmeldungen vor, die Offerten für Auslandgetreide waren dagegen :m allgemeinen wenig verändert. 3m:ncrhin bot die stetigere Haltung des Weltmarktes hier einige An- - regung und am Lieferungsmarkte konnten sich für Weizen geringere, für Roggen dagegen beträcht lichere Preisbesserungen durchsetzen. Dos Provinz- angebot guter Brotgetreidequalitäten für Waggon- Verladung hat sich wieder etwas verringert, die Mühlen bekunden zwar keine dringende Nachfrage, nehmen aber bei etwa 1 Mark höheren Preisen das hcrauslommenöe Material auf. Abfallende Qualitäten beider Brotgetreidearten namentlich für Kahn- Verladung ist zu unveränderten Preisen nach wie vor dringend offeriert ohne irgendwelcher Kauflust zu begegnen. Biel Beachtung finden hier die Rach- richten, daß Schiffahrt von Magdebuva und ebenso von Brandenburg an der Havel nach Berlin am Samstag wieder eröffnet werden soll. Weizen- und Noggenrnehl liegen bei unveränderten Offerten luftlos, auch die Silagen über schlechte Abnahme aus lausenden Kontrakten dauern an. Für Hafer zeigt fich zwar etwas festere Grundstimmung, das G->- schäft gestaltet sich jedoch angesichts der wenig nachgiebigen Forderungen der Provinz, die nur zögernd bewilligt werden, schwierig. Der Export nimmt unter Bewilligung guter Preise Ware auf. Gersten, .guter Dran- und Industriequalitäten fin- den zu unveränderten Preisen Unterkunft; geringe Sorten weiter stark vernachlässigt.
Buntes Allerlei.
Ex-König Ferdinand aus der Schmettrrlingsjagd.
Aus Lil abon koi .ult d ' Rach.icht. daß sich der frühere Stön g ',erdi and von Bulgarien ganz plötzlich und in aller Stille aus eine Reise nach Süd- Amerika begeben hat Er erhielt kürzlich einen Bericht über die Entdeckung von drei neuen Arten von Vögeln und Schmetterlingen in den Hinterwäldern Brasiliens, und da er ein leidenschaftlicher Liebhaber von Vögeln und Schmetter
lingen ist. so sagte er alle seine Verpflichtungen für da» neue 3ahr ab und löste sich et ne Fahrkarte für den deutlchcn Dampfer .Sierra Ilo- rena“. au* dem er jetzt nach Ato be 3aiuiro unterwegs ist. .Rur mit einem Schmetterlingsnetz und einer vortrefflichen Lupe ausgerüstet . he,ßt es in dem Bericht. .K’anb er sich bereit» 24 Stunden nach dem Entschluß an Bord Die ktehe des Oi-Ähmg» für Vögel und Schmetter- linge war eine (einer Hauptleidenlcha'te t schon wahrend seiner Regierung Al» er zur Abdankung gezwungen wurde nahm er al» leinen kostbarsten Besitz feinen Staatsmantel mit sich der aus Federn de» Parodie.-uogel» besteht. Cr besucht Süd-Amerika, wo leine Tochter feit ihrer Verheiratung mit dem letzten Kaiser von Brasilien lebt, zum zweitenmal.'
Gin Schneidergehille al» Erfinder.
Aus Linz enapren wir Der ^chneidergehilfe Otto Braun, der fein Handwerk noch vor kurzem ui Weyer an der Sun» ausuote. sich aber in seiner Freizeit mit dem Studium zur Verbesserung de» Äergafen» von ‘Benzin bei Autos und Flugzeugen be atzte und auf diesem Gebiet eine wertvolle Erfindung machte, wurde von einem amerikanifchen Konsortium das sich für seine Arbeit interessierte, nach Amerika berufen wo man seine Erfindung praktisch auszunünen be ib- hd)tigt Braun gelang es. eine 25pr?zent a? Ben- zinerfparni» im Verhältnis zum ieyt üblichen Brennstoffverbrauch zu ert len. Er ließ sich seine Eriindung sofort patentieren unb wandle sich an amerikanische Finanzkreile. die mehrere sachverständige damit beauftragten, die Eriindung aus ihren praktischen Wert zu überprü'en. Da» Ergebnis war. daß der junge Srsmd r sofort nach Amerika berufen wurde wozu man ihm das Reisegeld umgehend zur Beringung stellte
Ermittlung von Brandstiftern.
3n dem Dorfe 3aasbe (Strei» ftolberp) waren im Lause der letzten drei 3ahrc fünf große Scheunen, zwei Wohnhäuser unb zwei tUehftalk abgebrannt. Die Brandstifter waren nicht z:i ermitteln. Es stellt sich jetzt heran . daß ein seit längerer Zeit in 3aa»be arbeitender Äncdit Beamter der Landeskriminalpolizei Köslin ist. Der (Erfolg seiner Tätigkeit war, daß der Canhivirt Teßmer, seine drei Söhne und ein Reichswehrsoldat unter dem Verdacht der Brandstistung i n H a s t genommen wurden.
Lin neuer Jlugjeuglgp im englischen Heer.
3m Auftrag des Lustfahrtministerium» wird ein neuer Flugzeugtvp gebaut, der in der Lage ist, mit großer Leichtigkeit vom Lande, vorn Wasser oder vom Deck eine» Flugzeugmutler- schisse» auffteigen zu können. Da» Flugzeug ist ein Apparat mit einer ’03 P. S -Maschine unb modernen Sicherh it»vorrichtungen. Sein Spezialzweck ist die Besörderung von Torpedos von 60 cm, die es mit großer Genauigkeit ablchießen kann. Durch besonder» konstruierte Flügel soll die Maschine in der Lage lein, nach Durchführung ihrer Ausgabe sehr schnell vom Wasser hochzusteigen Die Geschwindigkeit wird mit etwa 120 Meilen in der Stunde angegeben. Der Gesamtradiu» soll sehr groß sein. Als Ber- teidigung»wasse gegen Angriffe soll ein große» Maschinengewehr etngeoaut werden.
Wahrheit über das Schlankheitsproblem.
Bekannte ärztliche Autoritäten haben fest- gestellt, daß bestimmte Mineralsalze durch ihre Wirkung auf die Organe das Blut wasserärmer, machen. Eine ärztliche Autorität schreibt:
Da» Bittersalz, wie überhaupt die Miltel- salze, entziehen dein Körper Wasser. E» kommt mit den dünnen Siühlen mehr Wasser au» dem Körper heraus, al» da» getriyifene Salzwasser beträgt. Das Blut wird also wasserarmer" Die zuverlässigste Methode ist die Anwendung des Krufchen-Salze». welches die besonderen Mineralsalze in chemisch reiner Form unter Be- rücklichtigung geeigneter kleiner Gaben in genauer Analyse entbä.t. Die Schwachdosierung wie beim Keuschen.Saiz ist von großen ärztlichen Autoritäten anerkannt worden. 3e mehr Walserverlust im Stuhl, um so mehr Harnsäure, Gifte und Schlacken werden au» dem Körper herauSgezogcn und dadu.ch findet natürlich ein besserer Stoffwechsel statt. Eine Kruschen-Kur reicht ur 100 Tage, somit tägliche Gesundheit-pslege für 3 Pf. 45SD
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angelührten Zistern geben die Höhe der zuletzt defchlostenen Dividende an. — AeichSbankdiskont 7 Prozent, LombardzinSfuh 8 Prozent.
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