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WidderSbeim. 11. Dez. Bei Sagen frier abgehaltenen Treib-

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Vermischtes.

Denkmalslausch zwischen Straßburg und München.

Der Straßburger GemetnLerat hat sich damit einverstanden erklärt, daß das Denkmal de?- Bildhauers ReinhardDa ter Rhein", das vor dem Straßburger Theater aulgeste.lt. von den Franzosen aber entfernt worden war, an die Stadt München abaetre- t e n wird, wofür diese der Stadt Straßburg im Austausch ein Ä nstwerk, betiteltDer Melle- locker" überreichen wird.

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Kunst und Wissenschaft.

Nervenzusammenbruch Carl LternheimS.

Berlin, 12. Dez. (WTB. Funkspruch.) Nach Blättermeldungen aus Konstanz hat der in völliger Zurückgezogenheit auf seiner Besitzung In Utwll am Bodensee lebende Dichter Carl Stern- heim infolge der Aufregungen, die sein Ehe- Scheidungsprozeß für ihn mit sich brachte, einen schweren Nervenzusammenbruch er litten. Auf Veranlassung der Schweizer Behörden wurde der Dichter in ein Sanatorium in Kreuz­ungen übergeführt. Nach Art der Erkrankung ist kaum damit zu rechnen, daß eine Besserung Ein­tritt. Aus einem von Sternheim inszenierten leb­haften Telephon- und Telegrammverkehr erkannte man die Symptom« des beginnenden Größen­wahns.

DerBerliner Lokalanzeiger" veröffentlicht ein aus Kreuzlingen datiertes Telegramm Pamela Wedekinds (der als Schauspielerin bekannt gewordenen Tochter Frank Wedekinds), in dem es heißt, daß Sternheim wegen eines Nervenzusammen­bruches auf Verlangen des Arztes in ein Sana­torium gebracht würde, doch liege kein Anlaß zu ernsten Besorgnissen vor.

*

Nach der ergänzenden Meldung eines Berliner Spätabendblattes hat sich Stern heim mit der Absicht getragen, die Schauspielerin Pamela Wede­kind zu heiraten; Sternheims Nervenzusammen­bruch, den er infolge des Scheidungsprozesses erlitt, sei, wie es hier heißt, von einer vorübergehenden Trübung seines geistigen Bewußtseins begleitet gewesen.

Frankreich geglaubt zu , .

folge der volkuch bedingten Charakterverschieden­heiten beider Völker wenig Aussicht auf Ver­wirklichung habe. Mit großer Besorgnis müßten wir auf die kommenden Verhandlungen zur Ab­änderung 'iF.6 Dawes-Planes blicken. Denn dort solle nicht nur eine endgültige, für uns sicher untragbare Endsumme der Reparationszahlungen sestgelegt, sondern vor allen Dingen uns auch das einzig Gute des ganzen Dawes-Planes, der Transferschuh, d. i. Währungsschutz. genommen werden. Anschließend behandelte der Redner noch einige akute innerpolitische Fragen, sprach über die Krise des Parlamentarismus, über notwendige Aenderung des Wahlsystems, erörterte daS Stahlhelmvolksbegehren sowie die Frage der vaterländischen Verbände. Mit einer Aussprache über die Organisationsfragen inner­halb der Partei wurde die Versammlung ge­schlossen.

O Dambach, 11. Dez. Als Ersatzmann für den Im vergangenen Kirchenjahre verstorbenen Ktrchenvorsteher Konr. Müller II. wurde Beigeordn.ter Boller gewählt, der am Sonntag in feierlichem Gottesdienst in sein Amt einge­führt wurde. Am Sonntagabend hielt der hiesige Kriegerverein tn der Gastwirtschaft zurStadt Gießen" von Gg. Haase seine dieS- lährige Generalversammlung ab. Rach der Begrüßung durch den Präsidenten, Bei- geordneten Boller, gab dieser den JafrceS- ericht. Der Verein zählt zur Zeit 118 Mit­glieder. Während des letzten Jahres starb ein Kamerad. Durch den Vorstand wurden drei Ka­meraden zu Ehrenmitgliedern ernannt, so daß der Verein j'tzt sechs Ehrenmitglieder zählt. Der Kassenbericht war sehr günstig und zeugte von gewissenhafter Rechnungslührung. DieVorstandS- wahl ergab die einmütige Wiederwahl des seit­herigen b.währten Vorstandes. AlS Obmann für die Kriegsb-schädigten und Kriegerhinterbliebe- nen wurde Schuhmachermeister K. Fenchel ge­wählt. AuS den weiteren Verhandlungen ist zu erwähnen, daß im Laufe des Winters ein Vor­tragsabend stattfinden soll. Hauptmann Moser (Darmstadt) soll über daS Thema:WaS jeder Deutsche vom Versailler Friedensdiktat wissen muff sprechen. Auch der Frage drS Scheiben- schieße ns soll weitere Beachtung geschenkt werden Rach Erledigung der umfangreichen Tagesordnung blieben die Kameraden noch ge­mütlich beisammen. Am Sonntagabend ver­anstaltete der RabsahrervereinWan­derlust" im Saale der Gastwirtschaft Wilhelm Weisel einen wohlgelunaenen Theaterabend. Zur Aufführung gelangten »Der Crbsörster" und

ihnen keinerlei Bindungen auferlegt habe, daß Locarno für daS deutsche Volk nur eine Illusion gewesen sei. Die Schuld unserer außenpolitischen Leitung sei es, dies nicht erkannt, sondern in Verkennung der wahren Absichten Frankreichs trotz aller Warnungszeichen immer und immer wieder nur an die vollständige Aussöhnung mit haben, welche doch in*

bis zu 33 Prozent gewannen. Deutsch« Anleihen freundlich. Ausländer ruhig. Rur Anatolier auf den Abschluß der Verhandlungen recht lebhaft und fest Der Pfandbriefmarkt war vollkommen vernachlässigt. Die Geldsähe zeigten nach der kurzen Erleichterung schon wieder eine steigende Tendenz. Anscheinend bereitet man sich früh auf den Jabresultimv vor. Lagesgeld nannte man mit 6 bis 8 Prozent, Monatsgeld mit 8,5 bis 9,5 Prozent, Warenwechsel mit etwa 7 Pro­zent. Auch im Verlaufe war daS Geschäft ziem­lich flein und die Tendenz eher schwächer. Eine Ausnahme machten, wie schon zu Anfang. Sie­mens und Schuckert. die angeblich auf AuSland- läufe weitere 2 bis 3 Prozent gewannen, waS sich auch auf die übrigen Elektrowerte übertrug und der gesamten Börse eine gewisse Stühe gab. 3m großen und ganzen war die Stimmung aber weiter recht unsicher.

Frankfurter Getreivebörsc

Frankfurt a. M., 12. Dez. Der Frankfurter Produktenmarkl verkehrte in ruhiaer Haltung. Obwohl vom Ausland höhere Dotierungen ein­trafen, blieb die Stimmung davon ganz unbe­einflußt. Das Geschäft war minimal, das Angebot ziemlich groß, dem aber kaum Rachfrage gegen- überstand. Es wurden notiert: Weizen 22,60. Roggen 22; Sommergerste für Drauzwecke 23.75 bis 24, InL Hafer 22,75 bis 23,25, Mais (gelb) für Futterzwrckc 22,25, Weizenmehl, süddeutiches Spezial 0, 32,50 bis 33, Roggenmehl 29,25 bis 30. Weizenkleie 13,75 bis 13.85, Roggenkleie 14.25 entart Tendenz: ruhig.

Frankfurter Pfervemartt.

Frankfurt a. M.. 10. Dez. Der letzte dies­jährige Pferd markt zeigte einen für das Winter­halbjahr b.fo d rs zahtr i '-en Aust.leb von Pfer­den aller Gattungen. ES standen insgesamt rund 750 Stück zum Verkauf. GuleS. ausgesuchtes Ma­terial war in der Minderzahl, leichtere Kutsch- und Laufpserde zahlreich, ebenso Schlachttiere. Die zu Beginn des Marktes sich nur zögernd zeigende Kauflust entwickelte sich im Laufe des Vormittags, und der Handel und Umsatz konnte, bei schwankender Preisbildung a!5 zufrieden­stellend bezeichnet werden. Die Preise für junge, schwere und mittelschwere Pferde hielten sich trotz des großen Auftriebes auf derselben Höhe wie im Vormonat, nur in geringwer.igen Tieren und Schlachtpferden waren die Preise allgemein niedriger.

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der in diesen Tagen hier abgehaltenen Treib­jagd des Zagdbesih:rS Landwirt Viktor Schneider wurdm 2 Rehe, 2 Hasen, 2 Füchse und 2 Fasanen erlegt. 3n den letzten Jahren sind die Fasanen hier immer mehr bodenständig geworden. Ausfällig ist in hiesiger Gegend all» gemein das geringe Vorkommen des Fuchses.

# Ober-Widdershei m. 11. Dez. Der Zagdpächter Karl Eifer I. von hier hielt in feinen: Jagdrevier, dem Steinheimer Gemeinde­wald und dem hiesigen Hochwald, das diesjährige zweite Treiben ab, bei dem von 20 Jägern 3 Rehe. 5 Has.n, 1 Fuchs und eine verwilderte Katz» zur Strecke gebracht wurden. Der Wild- bestand ist in den letzten Zähren in dauerndem Rückgang begriffen, was wohl in erster Linie auf Die intensiver betriebene Forstwirtschaft zu- rückzuführen ist.

.Welterau" gab deshalb einer 1925 im Winter- fteingebiet errich eien Schuhhütte den Ruinen sei­nes Ehrenvorsitzenden. Auch sonst hat sich der Zubilar im Dereinswesen und an der Wohl- tätigkci.Sorgnnisation in hervorragender Weise

®e#. Mer Sage fanb hier eine Versammlung der hiesigen Ortsgruppe der Deutschnationalen Voltspartei unter Leitung des Vorsitzenden Bürgermeister t. at Dr. Schmidt als Austakt der Winter­veranstaltungen statt. Der Provinzial-Vorsitzende, Studienrat Dr. Lenz (Gießen), schilderte in längerer Rede die außenpolitische Lage, deren Entwicklung und jetzigen Zustand man sich bei den kommenden Verhandlungen zur Revision des Dawes-Planes genau vor Augen halten müsse. Er zeigte, wie England durch die Folgen deS Krieges nicht nur in einen immer stärker werdenden Gegensatz zu Rußland und Amerika geraten ist, sondern auch Gefahr lief, allmählich ganz.ich isoliert dazustehen. Diese Gefahr hat eS durch seine meisterhafte Diplomatie überwunden: es ist chm gelungen, nicht nur mit Japan, sondern auch vor allen Dingen mit Frankreich in den letzten Wochen eine enge Bindung ein» )ugehen, welche durch alle Dementis im eng­lischen Parlament nicht mehr abgeleugnet werden kann. Damit hat England nicht nur starke mili­tärische Bundesgenossen gegen Rußland gewon­nen, sondern vor allen Dingen weitsichtig sich eine Sicherung für eine vielleicht einmal kom­mende Auseinandersetzung mit Amerika geschaf­fen. Die Kosten für die Einigung mit Frank- reich trägt aber Deutschland, demgegenüber Frank­reich von England vollständig freie Hand er­halten hat. Deshalb der Umfall der englischen Regierung in der Räumunas- und Reparations­frage. deshalb die neuen scharfen Töne der fran­zösischen Minister gegen Deutschland. Offen sei von der Entente erklärt worden, daß Locarno

Wirtschaft.

Kokspreiserhöhung des Rhei - ntsch - westfälischen Kohle ishndikats. Zn der geftrice.i Migliederversammlung des Rhttnisch-wcsllä i :hen Ko.lensyndika'es wurden folgende Kolspreise Höhungen mu Wirkung vom 16. Dezember beschlosscn: Hochosenkoks 23.50 (Jetztprcis 21.45), Brechkoks 1 29- (27.93), Brechkoks II 40-50, 40-70 Milimeter 32.- (31.67), Drechko's II 3050, 3055, 3330 Mili- meter 30.75 (30.43), Drechlok- HI 20-40 Mili­meter 27. (25.20), gesiebter Knubbel- und Ab- fallkoks 27. (25.50), gesiebter Kleintoks 20 bis 40 Milimeter 25 (23.70), gesieb er Perlkoks 1020 Milimeter 15 (14.), Koksgrus 10 (9.). Dir Erhöhungen Hal en sich im Rahmen der von den Organen der Kohlenwirlschaft be­willigten Preisspanne.

* Metallgesellschaft A.-G. Frank- f urt a.M. Wie der Fwd. erfährt, findet die Bilanzsitzung für 1927/28 diesen Donnerstag statt. Es ist eine Dividende in DorjahrShöhe von 8 v. H. zu erwarten.

Deutsche Edelstahlwerke, A.-G.. Bochum. Unter der schlechten Geschäftslage der deutschen Eoelstahlindustrie hat z. Z. auch die Deutsche Edelstahlwerke-A.-G. zu leiden. Das Unternehmen kann gegenwärtig seine ausgedehn­ten Werke nur ungenügend beschäftigen. In­folgedessen mußte sich die Verwaltung zu einer erheblichen Detriebseinschränkuna entschließen und sieht sich gezwungen, eine Abteilung stillzulegen, um dafür in anderen Werken eine bessere Aus­nutzung der Anlagen zu erreichen. ES ist be­schlossen worden, die größte Abteilung die Bochumer Stahlindustrie vorübergehend still» zulegen. Ein Siillegungsantrag ist bereit» gestellt worden. Die Belegschaft, die von dieser Still­legung betroffen würde, beläuft sich aus 1900 Mann.

* Vereinigte F a h r z e u g w e r k e A.-G., Neckarsulm. In der gestern in Berlin abgehal­tenen Generalversammlung der NSU. Vereinigte Fahrzeugwerke A.-G., Neckarkulm, gab der Aussichts­ratsvorfitzende folgende Erklärung ab:Die Ver­waltung hat sich auf Grund langwieriger Verhand­lungen, welche mit den Vertretern der Stuttgarter und Frankfurter Oppositionsgruppe geführt worden find, entschlossen, um einen Zusammenbruch des Un- ternehmcns im Interesse der Volkswirtschaft zu ver­meiden, einen Bonus von 10 Mark für jede bis zum 31. März 1929 eingereichte nicht zufammengelcgte Aktie von 100 Mark in bar zu gewähren. Voraus­setzung ist, daß sämtliche Punkte der Tagesordnung ohne Protest genehm gt werden und eine Inan­spruchnahme der Substanz nicht erfolgt." Der Ver­treter der Stuttgarter Oppositionsgruppe erklärte hierzu feine Zustimmung, da er sich überzeugt habe, daß für die Aktionäre nicht mehr zu erreichen sei. Auch der Vertreter der Frankfurter Gruppe erklärte seine Zustimmung. Nach längerer Aussprache wurde die Sanierung in der beantragten Form einstimmig angenommen, nachdem die Gegenanträge zurückge­zogen worden waren. Das Kapital wird im Verhält­nis 5:1 herabgesetzt. Von den neuen 7,5 Millionen Mark Aktien werden 2,5 Millionen Mark den alten Aktionären im Verhältnis einer zusammengelegten zu einer neuen Aktie zu 100 v. H. plus Spesen an­

geboten. Der Aufsichtsrat legte sein Mandat nieder. Darauf wurde ein neuer Aufsichtsrat gewählt.

Anleihe-Abschlutz oes polnischen Sisensyndikats Wi: WTD.HandelSUenst erfährt, ist der Anlei>verirag zwischen den Pol­nischen Ei enhüttensyndilat und der Danken­gruppe unterzeichnet worden. Don d:r Anleihe in Höhe von 350 000 Psund üb'tnimmt die Bank Francusko Po s.i (Ban'ue Franco Po'onai e) di« Hälfte, währ.nd die Knttowitzer Filialen drr Dresdner Dank, drr Darmstädter und Rattonal- banf. der Deutschen Dank und der DiScon'ogesrll- schaft je 121/« Pro', übernehmen. Die Anleihe ist mit V/t Proz. verzinslich.

Frani.urtcr Börse.

Frankfurt, 12. Dez. Die freundliche Stim­mung. di« am ter gestrigen Abendbörse ge- (e.rscht hatte und sich im heutigen Vormittags- te.lehr noch for sezen konnte, wurde zu n Be­ginn o,siz.e.ten Marktes von ein.r grö­ßeren Zurückhaltung ab.«löst. Cs machte sich versch et enttich Abgavenei^ung bemerkbar, und das he ausiommenie Material wurde nur ^end ausgenommen, so daß die Ku.sgestal- tung uneinheitlich war. Die Grundstimmung blieb ieboch freundlich, da unaünstige Momente nicht Vorlage.!. Rur das 6cbien von Au stand- und Pu)ä,umsorl.ers mache sich stär.er tuhlbar. Die feste gestrige Reuyorter Börse gab sogar eher eine gewisse Anregung, so daß sich dar Znte.es,« für Speziallverte erhielt. Sonst waren bi? Ums-ye mi rimal. Auch der w.e- der etwas flüssigere Geldmarkt wurde günstig beurt.it, so daß für die bevorzug­ten Werte Kurserholungen zu ver­zeichnen waren. Zm Vordergründe standen die Cte.irowerte, von denen Lahme er 2,5 Proz. und Elektstsche Lieferungen 1,5 Proz. bei leb­hafter Rachfrage an.ie'cn konnten. Auch Schuckert und Bergmann tonnten etwas an­ziehen. Vrrnachlässtgt toa en dagegen AEG., Fet­ten und Siemens, die bis 0,75 Proz. verloren. Montanwertc waren bei kleinstem Geschäft über­wiegend weiter etwas erhöht. Schisfahrtswer.e und Banken ganz ohne älmsätze. Reichsbank waren 1 Proz. niedriger. Am Antomarst waren Ke.-er stark angeboten und wieder 2,25 Proz. niedriger. Für RSU. bestand dagegen auf den in der gestrigen Generalveri ammlung den Al­ttonären gewährten Bonus von 10 Proz. weiter lebhaftes Interrs'e, und diese waren erneut 2,25 Pro ent höher. Am Chrmiemarkt waren I.-G.-Farcen vernachläs igt und 1,25 Prozent schwächer. Für Holzverkohlung bestand ei.'.ige Rach'vage mit plus 1 P.oz.n. Am Re.ttenmarkt waren die Umsätze miatmal, nur für Türlen mach e sich lrbhtt.ere Rachsrage bemerkdor, und zwar in Rachastriung der bestästg en älnterzeich- nung des Anatolicraokommens. 3m De'.lau^e wurde daS Geschäft sehe still, die Kurse blieben im allgemeinen gut behnup et. 3n verschiedenen Werten wu den Abgaben vorgenommen. Bei der Spekulation besta,d größere Zurückhal ung. Rur für Schuckert erhielt sich weiter «iniaeS Interesse bei einer erneuten S eigrrung airo 2 Prozent. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 7 Prozent unver­ändert. Am Devisenmarkt nannte man: Mark gegen Dollar 4.1950, gegen Pfund 20.358, gegen Paris 124.1550, London gegen Kabel 4.8520, ge­gen Madrid 29.98, gegen Mailand 92.63, gegen Holland 12.0760.

Berliner Börse.

Berlin, 12. Dez. An der gestrigen Frank­furter Abendbörse und im heutigen Vormittags­verkehr konnte man zwar weitere Kurserholun­gen feststellen, eine älnsicherheit, die bei der Spekulation herrschte, war aber unverkenn­bar, und diese Zurückhaltung hatte nur kleine Umsaht ätigkeit zur Folge. 3n erster Li- nie dürften wohl technische Momente für die Tendenz ausschlaggebend gewesen sein, denn Rach- richten sanden nur Beachtung, wenn sie günstig lauteten, wie die Hausse in Reuyork und der leichtere Tagesgeldsah. Dagegen fielen Meldun- gen über die Maschinenindustrie, über eine Er­höhung der Kohlenpreise, über schlechte Arbeits­marktlage, die Differenzen in der Textilindustrie, das schlechte Befinden König Georgs, die heu­tige Auslassung eines Linksblattes, nach der Ehamberlain mit einer früheren Räumung des RheinlandeS dann einverstanden sei, wenn wir unsere Beziehungen zu Rußland abgebrochen hätten usw., unter den Tisch. Die ersten Kurse waren nicht immer so fest, wie heute vormittag erwartet, da auf fast allen Marktgebieten Ware herauskam, der nur unbedeutende KauforderS gegenübeiftanben. Die Kursrückgang e hiel­ten sich aber gegen gestern mittag in beschei­denen Grenzen. Eine Ausnahme machten einige Spezialpapiere des ElektromarkteS, Des­sauer Gas, Hamburg-Amerika-Paket, Rordd. Wolle, Polyphon, Deutsche ßinoleum usw., die

ein heiteres SingspielWenn die Liebe erwacht". Die Mitwirkend^n wurden von dem sehr zahl­reichem Publikum mit lebhaftem Beifall aus­gezeichnet.

Kreis Büdingen.

Kreis Schotten.

V Gedern, 10. Dez. 3m DergwirtshauS wurde am SamStagabend der zweite Teil deS Weltkriegfilmes durch die Kultur- film stelle Schotten voraeführt. Es darf festgestellt werden, daß der Film eine äußerst eindrucksvolle, erschütternde Wirkung bei den zahlreich erschienenen Zuschauern hinterlassen hat.

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