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Aus der Provinzialhaupifiadi.

Gl« tz « n, den V. September 1928

Mitbringsel

Ob Ite heutzutage für weiter« Krei'e noch das fmb. was fu etwa um die Jaftöunbertwenbe waren, ist hart zu beweise!n. Gehsren sie doch zu jenen harmlo'en. klenen Freuden des Da­seins. an benen die Leben-kunst vergangener dttncratioiwn so sehr viel reicher war als bte anspruchsvolleren Mon'che- btr Gegenwart es sich vorstellen Bnncn. Ss gilt ja auch nicht mehr als fein viel Xi1 bebene Son einer Qleife zu machen, man lagt <t> ganz nebenbei: .Vorige Woche wie wir In 6p*.»bergen waren" oder .Letzten Monat, grade als ich von Kalkutta ab* M)f. wie <Dille man da auf den Gedanken kommen, eine solche Unwichtig kett zum Anlab zu nehmen, um einem andern ein« Freude au inachen7 O# könnte einem wahrhafttg noch als Protzerei ousgeiegt werd.-n'

Taui kommt batz fenf^ttuenb« Ueberwindung Urnlfemungen den Dingen, di« von anders- rnoher stammen, mehr und mehr bm Reiz des Seltenen, Außergewöhnlichen nimmt. Dir allen Leute »erben aus, die tux$ von den Zeiten zu «rzähsen wissen, wo eine Apfelsine oder gar ein, Banane als rlchtlggehenbes Geschenk ge­wertet wurde, und was untern Nachkommen die lirchftwabrschetnlich der Na etmlu kschlss in wenig Stunde, jeden biliebigen Grdteil erreichen wer* den. alles f.lbstversländllch sein Wird, das ist gar nicht adzuieben. Daß das Glück nicht in der eingeschlagenen Richtung liegt, die zur Ab- stumpiung gegen jcbes Grieben und somit zur Herabminderung jeglkber Genutzfählgkeit führt. 11 längst ein »ffentliche« Geheimnis, aber der Bernichtungsprvzetz aller seelischen Werte auf Kosten einer mat.riallstischen. technischen Macht- cnlfaltung nimmt seinen Fortgang. und eines feiner winzigen, darum aber nicht minder be­zeichnenden Snmvtome Ift die Deprodlematisie- rung der Mitbringsel.

Gs ist schade um die anmutige Sitte. S.e leitet ihren ehrwürdigen Ursprung wahrscheinlich aus jenen noch vom Abglanz aofbrnen saturnischen Zeitalters erhellten Tagen p?r. da Daftgeschenle Äund gäbe waren. De ersten lausbaren ngsel waren vielleicht Amulette und bzr- aleichen. die in berühmten Tempeln und Ora- Mn feilaeboten wurden. NiLi getauft«, ost mit Mut und Tränen bedeckte Mitbringsel waren bl- tn die neue Zeit hinein Beutestücke aus Kriegen. Friedlich erworbene Wehgeschenke halfen seit Dem Mittelalter manch erfreuliche Bande knüpfen, denn es ist schon so. wie der Franzo'e zu sagen pskeat Klein« Geschenke machen grobe.treanbt

TmU Orte und Länder wurd?n für ihre 6pe- Aialliäten an Mitbrinas.'ln bekannt. Aus Nürn­berg sollte man mit Lebkuchen nach Hause fom- aus S.l lohaK, aus Ehina nut

Seide oder Porzellan und aus Böhmen mit edel geschlissenem Kristall.

Gin Mitbringsel kann alles fein, ein Schmuck­stück oder ein Papagei, ein Aff« ober ein Auto, was zum Gffen ober was -um Trinken, Was Neues ober was Altes, was ganz Billiges ober was Teure«, ein silbernes Lichtscheu oder ein goldenes Büchs» 4xn Sogar Menschen als Mitbringsel hat man schon erlebt: man denk« mir an jenen Gvasen von Gleichen, der feine her-liebe Gemahlin bei der Rückkehr von feiner Kreuzfahrt mit «hier Kollegin in Gestalt einer hübschen, jungen Heidin über­raschte.

Aber auch die ganz bescheidenen, die konventio­nellen und viel verlästerten Mitbringsel, mit denen es geschäftstüchtige R«if«anbenke.i-3nduftrie heute den noch nicht blasierten und versnobten Leuten bequem macht können ihren Lbarmc ha­ben, seien es nun Muscheln ober S»cg.nstände au« Steinarten der Gegend. Schnihereren. Wetter­häuschen, Kuckucksührchen. Bären, Schwölbchen ober Federhalter -um Durchgucken mit einem Panorama Sie alle riechen ihr lebenlang ein wenig nach Fremde und erzählen dem, der sie zu hören versteht, noch nach Jahren allerhand kunter­bunte Geschichten

Gs gibt so verschiedene Mitbringsel, wie «S vekschiedene Menschen gibt Gs gibt welche, die find liebevoll auf den Geschmack des Empfängers hsn ausgesucht, und welche, denen man es gleich anfteftt, dah ihr Schenker sie irgendwo und -wann ausgehängt bekam und barm beschloß, au- her

Not eine Tugend, d h aus dem Zwangskauf ein IHttbrtnflM zu machen.

Gm richtiges mtbnngtei darf nichts Berpslich. tendes. Gegenlecktung Herausforderndes an sich haben, es feil nichts mehr und nichts weniger fein als ein Keines Stückchen gollmer Alcberlluh. wies dem grauen Alltag gar so nottut, soll n.chts weiter besagen als etwa ..Dort wo ich berfomme, war s so schön, da hab ich an dich ge­dacht und gewünscht, du wärest mit habetT Oder ganz einiach ..Ich hab dich lieb und freu mich. tzah ich wieder bet dir hin"

Man fltbt. auch was Mitbringsel anbeirifft. ist Gebäht alles" Aber, wie ge'ag». sie scheinen beide, Mitbringsel wie Gefühl mehr imb mehr auS der Mode au kommen

Daher sinh diele Zellen fcho^ beinahe etwa- Wte ew wehmütiger Nachruf, den jedoch vielleicht bet «ine oder andere, der einmal an einem Mit­bringsel. das er gab oder bekam eine rechte Zreudc hatte Wvh. verstehen und vielleicht ent- fchuldigen wird L. v. B

Jubiläumsfeier des Gesangvereins,Heiterkeif^Giehen.

Der fiefanfloerein Heiterkeit fliehen begeht heute und morgen fein 5Vjä hrtges Silf* t u n g f e ft verbunden mit Fahnenweihe tln dieser öeranftaltung nehmen eine protze Anzahl auswär­tiger und (Siebener Vereine teil Tie Spitzen her Be» Hörden haben ebenfalls ihr Erscheinen zugesagt

Die Veranstaltung beginnt am Samstag um Ift Uhr mit einer Totengedenkfeier auf dem Neuen Friedhof durch Vortrag von Ehorälen, Ehorgesang und Gedächtnisrede durch Pfarrer Becker

Um W Uhr Beginn des Iuviläumston» zerles in der volkshaUe unter Leitung des Chor­meister» Schattier und Mitwirkung der Kapelle Weller, fliehen Anschließend findet ein Festkommer» statt unter Mitwirkung der auswärtigen und flie- hener Vereine.

Amonntagoormittag ffmpfang der auswärts gen Vereine am Bahnhof. 13* Uhr Aufstellen de» »testzuges am Oswalbsgarten. Der Festzug nimmt seinen Weg über Neullabt, Bahnhofslrofte, Caplans* gaffe, Sellerswcg, Gubanlogc, Bleichstratzc, Ludwig- ft ratze und MaiferaUee. 16 Uhr Fahnenweihe in der Volkshalle. Anschließend Massenchor ter anwesenden Vereine deo L'ahngaues (etroa 1000 Sänger). Um 204 Uhr Schlußakt in der Dolksballe unter Mit­wirkung der (Bicfecner Turnerschaft und de» Rad- sahreroereins 1885. Aufführung eines ungarischen Ratlonaltanzes von Mitgliedern her Heiterkeit

Siebener iöoÄ*cnm<irttprfli<

Cs kosteten auf dem heutigen Wocheumartt: Butter 2 bis 2,20 Mk., Matte 0,30 bis 0,35 Mk., Käse 0,60 bis 1,40 Mk., Wirsing 0,15 bis 0,20 Mk., Weitzkraut 0,15 bis 0.20 Mk., Rottraut 0,20 bis 0,30 Mark, gelbe Rüben 0,15 bis 0,20 Mk., rote Rüben 0,15 bl» 0,20 Mk., Spinat 0.30 bis 0,40 Mk, Ro- nüfdjfohl 0,15 Mk., Bohnen 0,30 bis 0,35 Mk, lln- terkohirabi 0,10 bis 0,12 Mk., Erbsen 0,50 Mk, Mischgemüse 0,15 Mk.,Tomaten 0,30 Mk, Zwiebeln 0,15 bi» 0,20 Mk., Rhabarber 0,15 Mk., kürbi» 0.10 Mk, Rartoffeln 0,05 bi» 0,06 Mk, Falläpfel 08 bis 0,10 Mk., Birnen 0,15 bi» 0,25 Mk, Zwet- [dien 0 2.5 bis 020 Mk, Mirabellen 0,35 bis 0,40 Mark, Reineclauden 0,25 bis 0,40 Mk., junge Hahnen 1 bi. 1,10 Ml, Suppenhühner 1 bis 1,20 Mk., Brombeeren 0,50 bi» 0,60 Mk., Preitzelbeeren 0,60 bi» 0,70 Mk. je Pfunde (Lier 14 bis 15 Pf.. Blumen­kohl 20 bis 130 Pf , Salat 10 bis 25 Pf , Salat- gurken 20 bis 50 Pst. Einmachgurken 2 bi» 6 Pf., Cndivien 10 bis 25 Pf., Oberkonlravl 5 bi» 15 Pf., Lauch 10 bi» 15 Pf , Rettich 10 bi» 20 Pf

Vornotizen.

TageSkalender für Samstag. GesangvereinHeiterkeit^ : Feier he# 50.Hif- tung#Mte#. 7.30 Uhr. Dollöhalle. Verein ehern. Kav ! eristen von Dietzen und Umgebung: Monalsvc. ammlung bei Kamerad Bönfel. Lichtspiechaus Dahnhofstras>eFreiwild". Aftoria-Lichtspiele:Der Kompagnon des Ban­diten".

Tageskalender für Sonntag. GesangvereinHeiterkeit": Feier de# 50 Stif­tungsfestes. 2 Uhr nachmittags. Bvikshalle LukaS- und PetruSgemeinde Samilientag, 3 Uhr. Lteblgshöh« '. - D. H B: K elstag des Krei­ses II. Nliüelhefsen, im Kaufm. Vereins Haus. an- schlletzend Oberh. Heimalabend im Kath Ver­eins hauS. Tanz Arlllleristen-Derein: Zu­sammenkunft 1.30 Uhr >m De re»n»lokal. - Licht­spielhäuser. Samstag-Programm.

* Gletzener Ferienkurse Als Bor- tragende werden bei den fltefxr.er Ferienkursen nttwirlm di« Professoren Aubin. Debrghrl, Solltn ®bel. Frick, iTmelin. Götze. Harrafsotr.tz. Helmke Klute. Fr Kbtckg. Küster Rauchs Rota". Sebous. TemeSvarv. BanfeloD und Bietoe. Tu Teilnehmerkarten «erhältlich bei bem Karslener. 'Jjrr^'nr Dr Küster. Brandplatz 4. und her Geschäftsstelle brr Kur<e. Bismarckftr 22) be­rechtigen zum Besuch aller Vorlesungen (etwa 50 Stunden). Ipwc zur Teilnahme an den Lehr- aitaflügen «einschl. Fahrkarten' nach Wetzlar, ßimbura. Marburg und nach der Saalburg ferner berechnen sie zum Besuch der fünhkrl- schcn Darbiefimgen. ?In solchen ist zunächst vor­gesehen ein Ne.zi'.ationsabeno, ein Thea e abend (Ä'.abunbfelcr und ein Beethovenaben> für dieser ist bic -..-»gezeichnefe in Giesten wohl* bekannte Klamervirtuofin Frau China Hoff- mann-Behr ndt Berlin gewonnen worben

Fertig st «llung des Kulissenhau* sesbeim Stadttheater Nach Beendigung des Auhenpuyes und des Smbaues einer ÄaPen- stelle für bei S:adtthea1er ist das Kulckfenhaus err -.K It ? *r-.!?x-r im vtadttheater aus.

bewahrten Kulissen sind bereite seit einigen Wochen im Crb- und im ersten Obergefchotz des Neubaues untergebracht, ferner ist im aweiten Obergefchotz eine geraum lat Wvhrnmg für den Bühnenme.ster erstellt während Im Dachstock «in stimmungsvoll eingerichteter Probefaal mit den nbllgen Nebenräumen cingerMjtet ist Das Ge­bäude ist mit Warrmvallerheizung versehen. Das Bauwesen reiht sich harmontsch an die tn der 2lohannesstratz« stehenden Gebäude und bildet hort eine wertvolle Verbesserung des Stratzen- bildes.

Z vom südlichen Stadtviertel, tln dem groben ei'enbahnv.adutt der Ma in.Weser-Bahn. daS d-.e Strafte nach Älein-Omben zu überdrückt, werben gegenwärtig durch die AeichsbahnvcNval- lung umsangreich« Ausbellerungs- und Stütz- arbeiten vorgenommen. D^r Verkehr auf der Dahn und auf der baruntcr führenden Strotze wird nicht gestört.

Morgen kein Gottesdienst In der O ta l>t f t rd>e Da die Heizungsanlage in der Stadtkirche erneuert wirb, was einige Wochen dauern wirb, findet morgen tn der Stadlkirche kein Gottesdienst statt.

Sperrung her mittleren Bahn- ko f st r a ft e. Wegen Vornahme von Straften- vauarbeittn Wirb di« Bahnhvfstraft« zwischen Westanlag. und Alicestratze vom Montag, 10. September, ab bis auf weiteres für allen Fährverkehr gesperrt.

" Eigentümer gesucht Das Pvli-eiamt tcillmit: Bei einer In ntehreren Fällen d^S Dieb­stahls auf t>erfd)icbencn Sportplätzen und Nutzer- fportoercincn überführten junendlichen Perlon wurde ein silberne- Kettenarmband mit Anhän­ger. auf welchem sich ein Frauenkops befindet, vor gesunden Der Eigentümer, welcher nicht be­kannt ift. wird gebeten, bei der Krinnnalpvlizei vorstellig zu werden.

* Personalien. Ernannt würben die De* terinärärzfe Dr. Frih Lbrift in Heppenheim zum KreiSveterinärarzt bei KreiSveterinäramts Alzey. Dr. Gustav Marlin in Grünberg zum Kreisveterinärarzt bes Krciöveierinäramts Grotz- Gerau. Dr. Karl Seitz in Grbach L O. zum KrefSveterinärarzt tz?S Kreisveterinäramts Die- bürg, ber Amtsveterinärarzt Veterinarrat Dr. Wilhelm Klump in Alzey zum Amtsveterinär- arzt in Gründerg sämtlich unter Delassung ihrer Amtsbezeichnung .Vcterinärrat", unh ber praktisch? Tierarzt Dr. Karl Ohly in Alten­stadt zum Amtsveterinäcarzt mit der Amtsbe­zeichnung .Deterinärraf sämtlich mit Wir­kung vom 1. Oktober 1928.

" Ein Vchlzigjähriger. Seinen ftti.fl«. burtdtag begeht am Montag, 10. September, Herr Christoph Rinn, wohnhaft ßanbgrafenftrafee 8, in voller geistiger und kärpenicher Frisch«.

ee Abonnements-Einladung deS Stadtlheaters 3m heutigen Anzeigenteil ergebt «in« Einladung zu den 32 Abonnements. Vorstellungen im Stadltheater für bi? neue Spiel* zeit, welche vorn 2 Oktober d. 3 bis zum Mai 1929 läuft. Die näheren Dedingungen sind aufl ber Dekanntmachung zu ersehen.

* D i« Museen sind am Sonntag. 9. Sept, von 11 bis 1 älhr geöffnet.

sDeiiere takalnachrichten im 2. Flatt.)

Dir ^ctfertage.

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IcicMe» o, 0itvg*' Meioowtn q aereece» ew«*iv »IC »ttut fiiftrn eia « w-Mc c k tast» »l««* n«e<M«e UV fr- e<K* t « r«*Hfei<N en. Pi< ir. <n tt.VMc» OtU eu *<«Lfc<e W Nf'fUtiffl««fttlitl« UtlMl

Wettervoiattsfage.

Aus dem lontinenta.'en Hochdruckgeb.ct foenmt «s zum AuSfluft füdöstl cher Luttmassen. die Deutschland überfluten Glei<j»eittg sind Nantz* ftfcrungcn des Island! efs weiter fützwärts vor. gedrungen, sie dürften in unterem Gebiet nut zu etwas Bewölkung führen. Sonst aber macht fich der Gtnfluh des kontinentalen Hochs noch geltend

W« t t« r v o r a u s f a g« für Sonntag Heiter, auch teilweise bewölkt ohne stärkere T«m- peraturäntzemng. noch etwas Wärmer.

WitterungsaussichtensürMonlag Teils wolkig teils heiter. Temperaturen der 3abrei»<;t entsprechend, noch tnxfrn.

L u s t t«m p eraluren am 7 Sept, mittag« 21.4 Grad Delfins, abends 14.4 Grad Gelflus: am 8. September morgens 11.4 Grad delfius. Marimum 22.0 Grad TelfiuS: Minimum 8 0 Grad Lellius. Sonne n fchc i n b a u « r S'/,Stun­den.

Grdtemperaturen am 7. Sept, abends 19.0 Grad Celsius: am 8. September morgen« 14.6 Grad Selsius _ ______

Verantwortlich für Politik: I D.: Ernst Blumschein

(Sine Zdeal-^uh

die immerfort in ergiebiger Weise gemolken werden kann, ohne Nahrung zu siry zu nehmen, erregte auf der diesjährigen vanderausstelluna bet T.L.G. in Leipzig das denkbar grösste Interesse. Hier war eine künstliche, jedoch täuschend ähnliche Kuh in natürlicher Wtcfte von der Firma Liamcsohl * Echmidl A.-fl. Velde aus­gestellt, um an dieser die ^Westsalia"-Mellmaschine, die beute überall bekannt und beliebt, im Betriebe vorzuführen. Bel dieser Borführuna konnte deutlich die vorzügliche Arbeitsweise beobachtet werden. Ta» Suter einer Kuh ist bekanntlich in Richtung ber Wirbel­säule in zwei Hälften geteilt. TieWk'isalia"-Relk- maschine ist fo sinnreich konstruiert, daß sie wechsel, leitig arbeitet, d. h. die Milch abwechselnd aus der rechten und linken ffuterbälfte entnimmt. Tiefe dein natürlichen Melken gleiAtommenbc Arbeitsweise fand unter ber grefjen Anzahl Landwirte, die unausaesepl den Stand belagerte, grösste Beachtung. Tic Anlag. «ft sehr einfach und mutz al» ein erstklassiges Bräzisions. crieugni« angesprochen werden Anivesenoe Besitzer vonWcstfaltch'.Anlagen äußerten sich in recht loben­der Beile.

Ferner hatte die genannte Firma eine größere An- zahl ..Vestsalia^'-Milchseparatoren ausgestellt, bic be- leit* leit ca. 40 Fahren auf dem Markte bekannt sind und sich besten Ruse» erfreuen.

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