Nr.158 Piertes Platt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)Samstag, 7. Zuli 1928
■«■■MC.
Wirtschaft.
Baumartt und Ronjunftur.
Der Ätmnqrfhirtwrlauf wird m den nächsten Monaten m hohqm Grade von de- Entwicklung der Bautätigkeit beeinflußt rocrbcn Qlad) den Festste Hungen deS Institut- für Äonjuntturfor- schung konnte sich schon bisher die Gesamtbeschäftigung in der Hauptsache nur deswegen annähernd auf dem Im Winter 1927 28 erreichten Stand behaupten, weil gleichzeitig mit der Der- schärsung der konjunkturellen Rückgang« in vielen Branchen sich der- Ginfluh der saisonmästig bedingten Zunahme der Bautätigkeit geltend machte Wenn so die Bautätigkeit den Kon jun k- turrückgang fürs erste gemildert hat und auch in der nächsten Zeit eine wesentliche Stühe der Konjunktur lein wird, so ist doch zu beachten, daß auch auf dem Baumarkt eine gewisse Abschwächung, namentlich im Vergleich zum Vorjahr, eingetreten ist. Die- ist um so bedeu- tung-voller, al- durch den Umfang der Bautätigkeit nicht allein die Beschäftigung de« Bau- gewe^e- und der Baustoffindustrien, sondern darüber hinaus auch der Absatz anderer Branchen wesentlich bestimmt wird. 3m ganzen ist gegenwärtig damit zu rechnen, dah im Jahre 1928 da- Bauvolumen im Wohnungsbau um etwa 10 Prozent geringer sein wird, al« im 3a&tc 1927. Interessant ist. dah bisher sowohl Zahl wie Wert der von Industrie und Handel erteilten Bauaufträge, also der gewerblichen Bauten. tm Gegensatz zu den öffentlichen und den Wvhrnrngsbauten. gröfter waren alS 1927. Die Produktion ist im Mai weiter gesunken: die Berichte der Handelskammern deuten darauf hin. da ft sich die Lage im Juni nicht wesentlich verändert hat. Während im ersten Vierteljahr 1928 der konjunkturelle Stand hauptsächlich aus einzelne Branchen der Verbrauchsgüterindustrie (in erster Linie Textil- und Lederindustrie) beschränkt geblieben war. machen sich seit Beginn des zweiten Vierteljahr« auch in den Produktionsmittelindustrien stärkere Rückgangserfcheinungen bemerkbar, die allerdings zum Teil saisonmästiger Natur sind Ausgesprochen konjunkturellen Charakter scheint dagegen der Produktionsrückgang in der eisenschassenden Industine zu tragen. Deutlicher noch alS die Produktionsergebnisse zeigt die Bewegung der Rvhstoffeinfuhr. daß der Konjunkturrückgang sich auf die meisten wichtigen Industriezweige erstreckt. Seit Ende 1927 wurden von Monat zu Monat immer mehr Einfuhr- gruppen von der rückläufigen Tendenz ersaht.
Wochenbericht
vom frankfurter Effektenmarkt.
Vach dem HalbjahrSultimo standen an der Börse zunächst naturgemäh die Erörterungen über die weitere Entwicklung deS Geldmarktes im Mittelpunkt des Interesse«. Bei diesen Diskussionen gingen di« Ansichten teilweise erhebüch auseinander. Optimistischere Kreis« verwiesen auf die erhöhte Liquidität der Banken, wie sie schon in don letzten Zwischenbilanzen zum Ausdruck gekommen war. und auf die zum Halbjahrstermin eingehenden KuponSzahlungen. Andererseits jedoch wurden grotze Geldbeträge von den Ein- Lonunensteuerzahlungen. der Aufbringung der 2n- dustriebelastungSzinsen und der Einzahlung aus die letzte Bäte der neuen ReichSbahnvorzugs- alticn absorbiert. DesorgniSerregend wirkte aber vor allem die starke Geldverknappung an den internationalen Märkten, besonders in Veuyork. wo Tagesgeld zu dem seit Jahren nicht mehr erreichten hohen Satz von 10 Prozent gesucht war. Die Folge davon war eine stärkere älnsicherheit an der Neuyorker Börse, die ihre ungünstige Wirkung aus die deutschen Märkte natürlich nicht verfehlte. Man befürchtete hier, daß die starke Kurssteigerung des Dollars darauf zurückzusühren sei. dah von amerikanischer Seite Leihgclder aus dem deutschen Markt gezogen wurden. In größerem Ausmaft dürste dies jedoch nicht eingetteten sein. Bald aber setzte sich die Meinung durch, dah die Geldverteuerung in Neuyork durch di« Fed er ar Re- servc-Barcken nachdrücklich gefördert oder teilweise sogar hervorgerufen worden sei, um einen weiteren Abbau der an der Börse investierten Kredite zu veranlassen. Als dann bald eine fühlbare Erleichterung am VeuYorker Geldmarkt ein- trat und sich infolgedessen an der dortigen Börse eine kräftige Erholung durchsetzen konnte, wurde der starke Druck, der auf den deutschen Börsen gelastet hatte, beseitigt. Der Frankfurter!
Geldma rkt blieb aber auch zum Wochenfchlust I rr>ch ziemlich stark angespannt, und TageSgeld war zu dem unverändert hohen Satz | von 8 Prozent weiter gesucht. In diesem Zu- 'ammenhang verwie« man auf di« starke Anspannung Ser Reichsbani nach dem Hltimoau«- id«i4; eine baldige Senkung des Reichsbank- di-lon'.e« sei daher für die allernächste Zeit wohl noch nicht zu erwarten. Das Geschäft war ’.m allgemeinen außerordentlich still, da das private Publikum dem Markte nach wie vor fast vollkommen fernblieb und auch das Ausland 'ich kaum beteiligte. Die Grundstimmung blieb jedoch ttotzdem zunächst freundlich. Politische Vorgänge. wie die Regierungserklärung und die sich daran anschließende Aussprache im Reichstag. also Momente, die für die Bors« von erheblicher Wichtigkeit sind, wurden kaum besprochen. Dagegen übten verschiedene ungünstige Konjunkturberichte einen gewissen Druck auf die Stimmung au«, besonders der Bericht der preußischen Industrie- und Handelskammern. Gegen Ende der Woche wurde die Börse gewaltsam aus ihrer Lethargie gerissen. Da« plötzliche und rätselhafte Ende de« belgischen Finanziers Löwenstein, der in seiner Hand bekanntlich große Posten der internationalen Kunstseide» und Elektrovapiere vereinigte, stand im Mittelpunkt lebhafter Diskussionen und verursachte eine außerordentlich unsichere unb nervöse Stimmung, da man besonders für hie Kunstseidewerte die empfindlichsten Kurseinbußen befürchtete. Die Börse ertrug bk erwartete Erschütterung jedoch wesentlich besser, als vielfach angenommen worden war. Es wurde der Beweis dafür erbracht, daß die allgemeine Börsenlage gesund ist. Tatsächlich sind ja auch die Engagements der Spekulation so klein geworden, daß ein übergroßes Angebot nicht befürchtet werden mußte. Die Baissespekulation nutzte jedoch die Situation aus und nahm in größerem Maße Leerverkäufe vor: Spezialwerte, besonders natürlich die Zell- stofsaktien und von Sleltrowerten Chadeakticn und Gesfürel. verloren gegen die Vorwoche bis zu 15 Prozent. Die Mcyrzahl der Papiere aber war nur etwa 1 bis 5 Prozent abgeschwächt. Zellstoff Aschaffenburg, für die sich zum Wochenbeginn starkes Interesse geltend gemacht hatte, konnten von ihrem Kursgewinn sogar 15 Prozent retten.
Wochenbericht vom frankfurter Schlachtviehmarkt.
Wie in der vergangenen Woche war daS Geschäft ziemlich ruhig. Obwohl der Auftrieb ein bedeutend geringerer war, blieb die Lustlosigkeit bei den Händlern bestehen. Der Geschäftsgang war überwiegend schleppend. Rur am Schweinemarkt machte sich der geringere Auftrieb etwas mehr geltend, und anfangs der Woche wurden ganz beträchtliche Gewinne erzielt, die jedoch am Nebenmarkt teilweise wieder verloren gingen, da gegenüber den sonstigen Neben- märkten der Auftrieb recht groß war. DaS Geschäft entwickelte sich aber trotzdem lebhaft und eS wurde alles ausverkauft. Der Gesamtauftrieb bestand aus: 1505 Rindern, darunter befanden sich 291 Ochsen, 93 Dullen, 650 Kühe und 380 Färsen, ferner aus 1375 Kälbern, 220 Schafen und 5340 Schweinen. Im Vergleich zum Auftrieb der vergangenen Woche waren 60 Rinder. 425 Kälber und 500 Schweine weniger an- aetrieben, während 70 Schafe mehr zum Verkauf standen.
Dezahlt wurde pro Zentner Lebendgewicht: Ochsen Al 60- 63. 2 55 59, Bl 50—54, Bullen A 51—55, B 48-50, C 46- 47, Kühe A 49 -53. B 43—48. C 38-42, D 28-37, Färsen A 61 bk 64. B 57- 60, C 51—56, Kälber B 74—78, C 67 bis 73, D 60- 66, Schafe Al 48-52. B 41—47, C 36 —40. Verglichen mit den Notierungen der vorigen Woche waren Rinder eine Mark, und Schafe bis zu zwei Mark billiger, während Kälber bis zu einer Mark anzogen. Schweine waren gut behauptet.
Wochenbericht
vom frankfurter Produktenmarkt.
Die ruhige Haltung setzt« sich in dieser Woche weiter fort, und die Umsätze blieben, wie schon in den Vorwochen, sehr klein. Die Grundstimmung war jedoch ziemlich freundlich, da etwas erhöhte Auslandnotierungen einen günstigen Einfluß ausübten, ohne daß jedoch die Preisgestaltung davon berührt wurde. Umsätze wurden nur zögernd getätigt, da die Unternehmungslust der Händler sehr klein blieb und
von einer Beteiligung des Export« oder de« I Auslandes nur sehr wenig zu merken war. Auch war das Angebot gering, und die geforderten | Preise wurden zumeist glatt bezahlt. Die freundlichere Stimmung wurde hauptsächlich von dem etwa« gebesserten M e h l m a r k t hervorgerufen. Besonders Weizenmehl fand bei etwa« erhöhtem Preis guten 'Absatz, fo daß die Mühlen, angeregt hiervon, einige Kaufneigung bekundeten. Inland- toare kam zumeist, der geringen Nachfrage entsprechend, genügend an den Markt, so daß AuS- lanuforten kaum benötigt wurden. In Weizen und Roggen blieben di« Umsätze stark begrenzt. Mai« wurde ebenfalls kaum umgefetzt. Am Futtermittelmarkt waren Weizen- und Roggenkleie stärker vernachlässigt. Hier konnten Abschlüsse nur mit PreiSverlusten zustande kommen, die aber minimal blieben, da der 'Bedarf der Landwirtschaft in Futterartikeln während der Sommermonate klein ist. Auch zum Wochenschluß blieb die Haltung ruhig, e« machte sich sogar wieder eine größere Lustlosigkeit bemerkbar, da von außen her keine Anregungen vorlagen. Die Umsätze beschränkten sich auf ein Minimum.
3m Vergleich zu den Notierungen der vergangenen Woche blieben Weizen, Roggen. Hafer, inländischer, Mai« für Futterzwecke und Roggenmehl gut behauptet. Weizenmehl lag eine viertel Mark höher, während Weizenkleie 35 Pf. und Roggenkleie 25 Pf. nachgaben. Die Woche schloß zu folgenden Notierungen: Weizen I 26,50 bis 26.75; Roggen 28,50; Hafer, inlänb., 27.75 bis 28.25; Mais für .Futterzwecke 24,25: Weizenmehl 36,50 bis 37,25; Roggenmehl 38 bis 39; Weizcnkleie 13,50; Roggenkleie 16,25.
Hessischer Felder st andsbericht Anfang Juli. Rach Angabe der Berichterstatter wird der Stand der einzelnen Fruchtarten tm allgemeinen als mittel bis gut bezeichnet. Die Winterfrucht steht in einigen Orten gut; sie ist jedoch, ebenso wie die Sommerfrucht und die Hackfrüchte, stellenweise infolge der naßkalten Witterung und späteren Trockenheit im Wachstum zurückgeblieben. Heber Verunkrautung und Ungezkferplage wird nur in einigen Orten geklagt. Auch über Klee, Wiesen und Weinberge Lauten die Nachrichten aus einigen Gemeinden nicht günstig. Frost und Hagelschäden haben in einigen Orten in den Weinbergen großen Schaden angerichtet. Die SaatenstandSnoten betragen für Winterweizen 2,6, Sommerweizen 2,6, Winterspelz 2,8, Winterroggen 2,3, Sommerroggen 2,1, Wintergerste 2,5, Sommergerste 2,4, Hafer 2,7, Frühkartoffeln 2,5, Spätkartoffeln 2,7, Zuckerrüben 2,7, Futterrüben 2,9, Klee 2,9, Luzerne 2,8, De>-(Ent-)wässerungswiesen 2,7, andere Wiesen 2,8 und für Reben 3,2. (Es bedeuten: 2 = gut. 3 Ä mittel, 4 = gering.)
• Saatenstand in Preußen Ans ang Juli. Ein« statistische Korrespondenz berichtet über den Saatenstand m Preußen Anfang Juli u. a. wie folgt: Die Entwicklung der Felds rächte ist unter der wenig günstigen Juni-Witterung gegenüber den normalen Jahren weit zurückgeblieben. Ausreichender Sonnenschein fehlt« überall; die Blüte dauerte daher ziemlich lange und war selten beendet, so daß mit dem Mähen des RoagenS schon im Juli kaum gerechnet wird. Das Anfetzen der Rüben und Kvhlpf langen war im Osten infolge der Kälte st» gering, dah fte noch keinen Boden decken konnten. Die Kartoffeln konnten sich unter dem Einfluß der Kälte ebenfalls nicht normal entwickeln. In manchen Gegenden waren die Frühkartoffeln erfroren. Von der im letzten Monatsdrittel eingetretenen wärmeren Witterung erhofft man eine wesentlich bessere und schnellere Entwicklung aller Feldfrüchte. Aus den Degutachttrngsnole i gcfti hervor, daß der Stand der Feldfrüchte j:genüber dem Vormonat etwa zur Hälfte gleich geblieben ist. Verbessert haben sich nur vier Fruchtarten, darunter die wichttgst«, der Winter roggen, um drei Punkte, ferner Wintergerste um zwei, Frühkartoffeln sowie Raps und Rübsen um je einen Punkt Die Rückgänge sind ttoh der im allgemeinen nicht günstig verlausenen Iuniwitterung nicht erheblich. Außer Flachs, der um fünf Punkte zurück- gegangen ist, haben sich nur die gewöhnlichen Wiesen um zwei Punkte verschlechtert, alle übrigen nur um einen Punkt.
• Heyligenst aedt & E o., Werkzeug- maschinenfabrik und Eisengießerei A.-G., Gießen. Die Gesellschaft beantragt Herabsetzung des Aktienkapitals im Verhältnis von 5:2 auf 520 000 Mark und Wiedererhohung um 280 000 Mark auf 800 000 Mark.
frankfurter Abendvörse.
Frankfurt a. M.. 6. Juli. An der Abend- börse herrschte wieder Ge'chäftSstille, da die von Reuvork gemeldeten schwächeren Anfangskurse bi« schon heute mittag fühlbare Zurückhaltung noch verstärkten Dazu kam. daß nach wie vor Orders von aussen her fast vollkommen fehlten. Die Kurse waren gegen den Berliner Schluß nur wenig verändert, verschiedentlich traten kleine Abbröckelungen ein. fo bei Licht und Kraft. Gelsenkirchen und Adlerwerke, die biS 1 Prvz. verloren. Dagegen konnten Zellstoff Waldhvf und Hapag leicht anziehen 2luch im Verlaus« blich di« Stimmung allgemein still und zurückhaltend. Die Rentenmärkte lagen umsatzloS. AblöfungS- schuld 17: «. Barmer Dank 145,50, Danatbank 247.75. Deutsche Dank 167, Reichsbank 276. Gelsenkirchen 138, Harpener 158.50, Aschersleben 262,50. Westeregeln 275.75. Mannesmann 136, Rheinische Braunkohlen 293. Rheinstahl 152.50. Stahlverein 96,75. Adlerwerle 109,25. AEG. 176.75. Bergmann 201,50, Ehadeaktien 604. Scheideanstalt 206. Licht und Kraft 221, I.-G.- Farben 266,25, Gessürel 260.25, Holzmann 148,50, Rütgerswerke 100, Schuckert 204,50, Siemen« 361,50. Zellstoff Aschaffenburg 232,25, Waldhof 312,50, Hapag 165'/,. Lloyd 155,75.
Rundfunkprogramm
de« Frankfurter Senders.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Sonnlag, 8. Juli
8 bis 9; Morgenfeier, veranstaltet vom Wart- bungt>crem, Frankfurt a. M. 11 bis 11.30: Die Elternstunde. 12 bi« 13: Konzert der Kapelle des Eafö Rumpelmayer. 14 bi« 15: Die Stunde der Jugend. 15: Don Köln: Fußball-Wettspiel. 17 bis 18: Konzert des Rundfunkorchesters. 18 bis 19: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: Stunde der Heimat. 19 bi« 19.30: Stunde des Kulturkartells der modernen Arbeiterbewegung: Vortrag: ..Die Bedeutung der Konsumgenossenschaften". 19.30 bis 20: Sportnachrichten. 20.30: Gastspiel Direktton Sander- Gräf: Das Mufikantenmädel. Operette in drei Akten. Anschließend bis 0.30: Von Berlin: Tanzmusik.
THontag, 9. Juli.
15.30 bis 16.30: Studien-Musik. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters. Neue Tanz- fchlager. 17.45 bis 18.05: Die Lefestunde. 18.30 bis 18.45: Rundfunkbullettn der VölkerbundS- behörde: „Der Kampf gegen di« Rauschgifte". 18.45 bis 19.15: „Frarckfurt al« Wahl- und Krönungsstadt", Vortrag anläßlich der Ausstellung der Krönungsinsignien im Rönrer, von Kustos Dr. Dingemer. 19.15 bi« 19.30: Englische Literaturproben. 19.30 bis 20: Englischer Sprachunterricht. 20 bis 21.15: Von der Norag, Hamburg: Singstunde. 21.15: Dom Mannheimer Besprechungsraum: Neuere russische Klaviermusik. Anschließend: Schallpl a tte n-Konzert.
Dienstag, 10. Dull.
12.30 bi« 13 30: Don Kassel: MittagSkonzert: Eharakterstücke. 16.30 bi« 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters. Romantische Opern. 17.45 bi« 18.05: Die Lesestunde. 18.30 bi« 18.45: Von Kassel: Die Stund« der Frau. 18.45 bi« 19.15: Von Göttingen: „Die szenisch« Aufführung dramatischer Kantaten", Vortrag von General-Musikdirektor Rudolf Schulz, Dornburg, anläßlich der Göttinger Händel-Opern-Festspie le 1928. 19.15 bis 19.30: Don Kassel: Einführung in die nachfolgende Göttinger Aufführung. 19.30: Vom Stadttheater Göttingen anläßlich der ©Ottinger Händel-Festspiele 1928: Szenische Kantaten. Anschließend: Don Kassel: Aus einem Frauen- taschenbuch
Mittwoch, 11. Juli.
15.30 bis 16: Die Stunde der Jugend. 16.30 bis 17.45: Konzert des Rundfunkorchesters: Operetten. 17.45 bis 18.05: Die Bücherstunde. 18.15 bis 18.45: Dom Mannheimer Besprechungsraum: „Mannheim als Kunststadt im 18. Jahrhundert", Dorttag von Stadtarchivar Dr. W. Winkler. 18.45 bis 19.15: „Ein Stteifzug durch da« deutsche Zollrecht". Vortrag von Oberzollinspektor Seufer. 19.15 bis 19.30: Senckenberg-Viertelstunde: „Bau und Gliederung des Odenwaldes", Vorttag von Dr. H. Diehl. 19.30 bis 20.15: Französischer Sprachunterricht. 20.15 bis 21.15: Nach Stuttgart: Heiterer Abend. 21.15: Gastspiel Peter von der Osten.
Kurszettel der Berliner und frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 7 Prozent, Lombardzinsfuß 8 Prozent.
Franks«, a. M
Berlin
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Frankfurt a. M
Berlin
Berlin. 6 Juli
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Holländische Noten......
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Norkveatsche Noten......
2eat<'6«C'rtrrr ,i 100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten.......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
Unaattfche Noten......
Dcvifeumartt Berlin
Telegraphllche
168,23
22,06
111,73
,14
2,54
112,08
68,76
12.365
72,77
—Frankfurl
A - « zah
it?63 168,91 22,14 112,17 59.38
2,56 112.52 80,91 61,04 12,425
78.07
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Datum
5. 7.
6.7.
5.7.
1 ° -
Tcturn: | 5. 7.
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Datum:
5. 7. 6. 7.
| 5.7. 1 6.7.
6% «rtdrtanlcOK o. 1927 . . TL lHl.-abL6|.-34uIb mit HsV
tot^Htdjlrn.........
TtiflL ohne »luitol.-Kedjtt . .
7% Frantz. Hyp.-Bk. »oldps. un
kündbar bU 1932......
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N.S.». aba. S?orfriefl4-Cbli(iatL-Ti., rüdjabuai 1939 .......
<% Schweiz. 8unM6.-8taL. . - 4% Lestrrrrichische Soldrte.. . . 4.20% Mm. Silberne.....
4% Ceftmeitti. einbeüL Silk .
4% Ungarische «oldne......
4% Ungarische Stairtt. v. 1910 .
dvtgl. von 1913.....
4% Ungarische ffronenrte.. . . . Türk. Zcllanleitze v. 1SU . .
Türkische Vagdadbahn^nl-.
Serie I...........
4% btiel Sette II.......
i% Snmfrnen convert. Nie. . . . 1^4% Rumänen OolMnL von 1913
dfl. Deutsche Eisenbahn . . 4*4 Pamburg-Smerika Pake! ... 8 Pamb.-Hüdam. Dampfs ch. . . 8 £sm|fl Dampfschiff.....10
kotbbeutfd'n Lloyd.....8
tzNg. Deutsche dreditanlk. . . 10 Barmer Bankverein .... 10 Bedtaet HandeUgesellsch- . . 12 [srnmeq- und Drivai-Bank . U C arm ft n. Nation aldank . . 12 deutsche Bank......10
ViSkonto^Sesellschaft Aut.. . 10 Dresdner Bank......10
RttielbeuijdK Kreditbank ... 9 orelallbank.........s
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»7
51,25 17,65
90,75
76
3,25
26.1
1,8 11
12.4 11.13
6.95
163,5
155
H5.5 272 18? 273 16*,5
160 164
I
274.5
a a*. S " 1 1 1 3 l K l 1 1 S ”.5 13 12'1 KN'". 1 •".7215*°.^ 1 1 S
B 5= 8 * = 8 3 6
87.5
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—
1,75 11
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203 207.75 154.25
137.5
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185
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154.5 r»5 144
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51.4 17,8
30,4
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165,65 202.25
206.5 155,13
139 145.75 276.5 187.5 276,5
167
162 167 2U5 143,75 275.25
«l-S.»........... 8 175,75
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Elektr. Lieferungeii. .... io 168,5
Licht und Ärafl ...... 10 221
Retten 4 »uiUcaume.....6 131
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Labmever 4 Lo. - ..... 10 1-2,5
176.75
170.5
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130,5
260.25
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136
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293
152.5
96,75
262.5
275.5
454
266.25
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98
100
173,75 199
170 220
130 251
158 153
238 199.5
354
80 137.65
124
137.75 158
134,75 248.5
126
132 134,75 113,5
105 107.75 92,75
289 151
155 95,25 51.65
255 263.5
444
262,75 125
98.25 98.5
177 103
171.5 222
130 259.25
159.5 153
243
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155,5
82.5 140
125.5 138.9
158,5 134,5
128 131.13
134.5 114,5
107 111,75
93,9 293.5
153.25
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52 262 272
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Heidelberger Ecment.... 10 iernenl Larlsiadl ...... 8 Wayb 4 Freitag..... 10
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Tonantt XebeJ . ...... 5
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