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Aus der Provinztalhaupistadi.

Gießen, den 2. Februar 1928.

Verkehrsbund Oberheffen.

Der Vorstand und der Ausschuß des V e r - kehrsbundes Oberhessen hielten am Montag Im hiesigen Stadthaus eine gemeinsame Sitzung ab, in der der Dundesvorsihende, Bei­geordneter Dr. Hamm- Gießen, zunächst dem kürzlich verstorbenen Bundesrechner, Bürger­meister Böller- Lich, einen ehrenden Nachruf widmete. Der Entschlafene habe sich immer in vorbildlicher Weise in den Dienst der Dundes- arbeit gestellt und sich um den Bund hohe Ver­dienste erworben. Das Andenken an den Heim­gegangenen wurde von der Versammlung in üblicher Weise geehrt.

Darauf erstattete der geschäftsführende Vor­stand seinen Tätigkeitsbericht über das verflossene Geschäftsjahr. In dem Bericht wird u. a. darauf hingewiesen, daß es dem Bunde möglich war, durch seine vorjährige große Fahrplaneingabe an die Reichsbahndirek- tion Frankfurt und das dankenswerte Entgegen­kommen der Frankfurter Direktion sehr wesent­liche Verbesserungen des Fahrplanes auf den oberhessischen Strecken herbeizuführen. Mit gro­ßer Befriedigung wird sodann an die vorjährige Pressefahrt durchOberhessen erinnert, bei der die Vertreter der Presse viele Schön­heiten unserer Provinz gesehen haben, die dann von den Herren der Feder in ihren Zeitungen in zahlreichen Artikeln der breitesten Oeffentlich- keit geschildert wurden. Der Bundesvorstand ist zur Zeit mit der Herausgabe eines illustrierten Führers durch Ober­hessen beschäftigt, der sich gegenwärtig in der Druckerei in der Herstellung befindet und in einigen Wochen dem reisenden Publikum zur Verfügung stehen wird. Man hofft, mit diesem Werbemittel den Fremdenverkehr in unserer Pro­vinz auch in den kommenden Jahren weiterhin zu steigern. Der Schriftverkehr der Dun- oesleitung mit zahlreichen Behörden und vielen Sommerfrischen-Interessenten war im verflossenen Iahre außerordentlich umfangreich. Die Fest­stellung sei berechtigt, daß durch das geschlos­sene Auftreten der oberhessischen Städte, Kreise und Bäder durch den D e r - kehrsbund Oberhessen erfolgreiche Ar­beit zur Hebung des Verkehrswesens und der Wirtschaft in unserer Provinz geleistet wor­den sei.

Für das neue Jahr plant der Bundesvorstand die Durchführung einer zweiten Presse­fahrt, die diesmal dem südlichen Teile unserer Provinz Oberhessen gewidmet sein wird. Diese Fahrt wird voraussichtlich im Frühsommer statt­finden.

Im weiteren Verlaufe der Sitzung wurden dann eine Anzahl Eisenbahn-Fahrplan­wunsche vorgebracht und von dem Bundesvor­stand zur Kenntnis genommen. Diese Wünsche unserer Provinz sollen in Kürze in einer neuen Fahrplaneingabe an die Reichsbahndirek- tion vorgebracht werden.

Zum Schlüsse der Verhandlungen wurde an die Stelle des verstorbenen Bundesrechners Bürger­meister Meng el- Schotten zum neuen Bun­desrechner einstimmig gewählt.

Kirchenmusikalische Feierstunde der Markusgemeinde.

hr. Seit einigen Iahren mit besonderer Liebe gepflegt, sind die kirchenmusikalischen Feier st unden in unserer Stadtkirche, die in jedem Winter stattfinden, nun schon zu einer stehenden Einrichtung geworden. Die dieswinterliche Feierstunde der Markus­gemeinde stand unter dem ThemaJesus, das Licht, das in die Welt gekommen ist", so auch dem Charakter des 4. Epiphanien-Sonntags Rech­nung tragend. Um sie hat sich neben dem G e - metndepfarrer insbesondere der Organist der Stadllirche Heinz Simon, 'in dessen Hand die mühevolle Vorbereitung zu diesem Abend lag, verdient gemacht. Er selbst hatte neben dem gesamten Orgelpart und der Be­gleitung der Gemeindegesänge verschiedene Solos übernommen, t so Max Regers Choralvorspiel Erfüllt sind Stund und Zeiten, der neue Tag bricht an". Wie verwachsen er mit seinem Lieb­lingsinstrument, der Orgel, ist, was er selbst an Feinheit der Auffassung in den Vortrag hineinzulegen versteht, das zeigte sein Spiel der fünsstimmigen Fantasie in L-Moll von Ioh. Seb. Bach, die mit den zartesten Klängen anhebt

und allmählich sich steigert zu den höchsten Schwingungen und stärksten Tönen zum Lobpreis des Höchsten. Dieser meisterhaft dargebotene Vor­trag gab der ganzen Feierstunde den festlichen Abschluß, der ihr not war. Frl. C h r i st l e n e Partenheimer-Gießen, eine in der Aus­bildung stehende jugendliche Künstlerin, begabt mit weittragender, klangreicher Sopranstimme, sang unS zwei Soli: Die Bach-Arie , JesuS soll mein erstes Wort in dem neuen Iahre heißen", ferner ein Wiegenlied aus dem 16. Jahrhundert Schlaf mein Söhnchen" von Alex Winterberger. Zusammen mit der Mezzo-Sopranistin, Frl. Hedwig Gunderloch-Darmstadt, die uns aus dem Vorjahr noch in bester Erinnerung steht, und begleitet von Violine und Orgel, folgten die im Charakter gleichen Choräle unseres hessischen Kirchenmusikmeisters Arnold Mendelssohn-DarmstadtGelobet seist du Iesus Christ" undRun laßt uns gehn und treten", in denen beiden die Sopranstimme die Melodie führt, während die anderen die schwin­gende Begleitung haben. Das dritte Duett für zwei Frauenstimmen, Viollne und Orgel war der Bachschen KantateWer nur den lieben Gott läßt walten" entnommen, hier führt die Viola die Melodie; und als Bekenntnis und zugleich Mitanteilnahme der Gemeinde folgte gemein­samer Gesang je einer Strophe dieser herr­lichen Choräle, während Pfarrer Decker es verstanden hatte, die passenden Verbindungs- Worte im Schriftwort zu finden, das stets den Klang vomLicht der Welt" anheben ließ. G. F. Händel kam zum Wort in dem Adagio aus der 4. Sonate in O°Dur für Violine und Orgel; Musiklehrer Franz Bauer jun.» Gießen, der ja schon oft sein hohes, künst­lerisches Können zur Verfügung gestellt hat, gilt es, einer andächtig lauschenden Gemeinde durch sein Instrument zur See'e zu sprechen; auch sein zweites Solo, Andante aus der tl-Woll- Sonate von Dach, stand ganz unter diesem Zei­chen. Ein besonders feierlicher Augenblick war die Fortführung des schlichten Gemeind ege betsHin­unter ist der Sonnenschein" in dem Dater-Unser von Arnold Mendelssohn. Was der Komponist, gleich Doch, durch die Musik wollte, das schlichte Dienen am Werk des Herrn, kam hier zum de­mütigen Ausdruck. Frl. Hedwig Gunder- lvch hat es mit ihrer warmen Stimme und guten Aussprache verstanden, sich in ihrer Auf­fassung ganz der gottesdienstlichen Stätte anzu­passen: wie die Komposition, so hat sich auch die Sängerin völlig unter die Worte gestellt. Rur wenn Musik selbst zum Dienen wird und wenn die hehren Klänge solchheiliger Musik" auch Widerllang und lebendiges Echo und be­redten Ausdruck in den Herzen der Gemeinde­glieder finden, tragen solcheFeierstunden" Örn Wert in sich. Daß Altmeister Dach und neben ihm der andere Meister, A. Mendelssohn, die völlig in solch dienender Musik als unbedingt notwendigen Ausdruck der gotterfüllten Seele leben, im Mittelpunkt des Abends standen, das gereicht der Veranstaltung zur hohen Ehre und läßt den Wunsch auf Fortführung dieserFeier­stunden" berechtigt erscheinen.

Daten für Freitag, den 3. Februar.

Sonnenaufgang: 7.37 Uhr, Sonnenuntergang: 16.52 Uhr. Mondaufgang: 13.54 Uhr, Mond­untergang: 6.19 Uhr.

1721: Der Reitergeneral Friedrich Wilhelm v. Sehdlitz in Kalkar geb. (gelt. 1773). 1809: Der Komponist F. v. Mendelssohn-Bartholdy in Hamburg geb. (geft. 1847). 1813: Aufruf zur Bildung der freiwilligen Jägerkorps. 1845: Der Dichter E. v. Wildenbruch in Beirut geb. (geft. 1909). 1917: Die Vereinigten Staaten brechen die Beziehungen zu Deutschland ab.

Gießener Wochenmarktpreise.

Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 150 bis 170, Matte 30 bis 35, Käse 10 Stück 60 bis 140, Wirsing 40, Weißkraut 20 bis 25, Rotkraut 30 bis 35. gelbe Rüben 15 bis 20, rote Rüben 15, Spinat 35 bis 40, Unter-Kohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 25, Rosen­kohl 50. Feldsalat 150, Tomaten 130, Zwiebeln 20 bis 25, Meerrettich 40 bis 80, Schwarzwurzeln 40 bis 60, Kartoffeln 5 bis 51/». Aepfel 8 bis 15, Dirnen 10 bis 15, Suppenhühner 100 bis 120 Pf. das Pfund; Eier 15 bis 16, Blumenkohl 60 bis 120, Salat 20 bis 40, Endivien 30 bis 35, Lauch 5 bis 15, Rettich 10 bis 30, Sellerie 10 bis 60 Pf. das Stück.

Bornotizen.

Tageskalender für Donnerstag. Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde: 8.15 Uhr,

Neue Aula der Untoerfltitt, Lichtbildervortrag. Damen-Altersoereinigung 1877/78,Stadt Mar­burg", Versammlung. Konsumverein: 8 Uhr. Palast Lichtspiele, Filmoorträge. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Königin Luise". Astoria Licht­spiele:Der Todesritt von ßittte Big Horn".

Hessische Vereinigung für Volks­kunde. Man schreibt uns: Am nächsten Mon­tag spricht in der Hessischen Vereinigung für Volkskunde der Metropolitan Lic. Dr. Werner B o e 11 e aus Marburg über .Das Heimweh des Volkes". Der Redner, einer der besten Kenner des hessischen Volkstums, ist hier kein Fremder mehr. Durch sein BuchAuS einer vergessenen Ecke" und durch verschiedene Vor­träge über das Leben, Denken und Fühlen der hessischen Bauern hat er hier schon manchem Freunde der Volkskunde Köstliches geboten. Auch der nun angekündigte Vortrag verspricht allen, die für unseres Volkes Art und Wesen Ver­ständnis und Interesse haben, neue Bereicherung und Anregung. Der Besuch wird darum warm empfohlen. (Näheres siehe heutige Anzeige.)

* Internationales Schach-Meister- turnier in Gießen. Es wird uns geschrieben: Der in Verbindung mit der 70jährigen Jubelfeier des Schachklubs für Ostern geplante Wettkampf hat, wie schon in der ersten Notiz dargelegt wurde, seine Bedeutung darin, daß er weit über den Rahmen einer lokalen Veranstaltung hinaus die Aufmerk­samkeit der bereitesten Oessentlichkeit auf sich und die Stadt, in der er stattfindet, lenkt. So ist die Veranstaltung ein ausgezeichnetes Reklamemittel für unsere Stadt, das auch insofern unmittelbare Vorteile verspricht, als mit einem lehr starken Be­such von Schachfreunden aus der näheren und wei­teren Umgebung (Frankfurt!), ja auch aus weiter entfernten Orten zu rechnen ist; Bad Homburg, das im vorigen Jahre ein Tleifterturnier veranstaltete, konnte ziffernmäßig eine bedeutende Steigerung feiner Einnahmen im betr. Monat verzeichnen. Der Gedanke, auch in Gießen, wo ja Veranstaltungen von allgemeiner Bedeutung nicht häufig find, ein Schachturnier höheren Ranges zustande zu brinnen, fand daher in weiteren Kreisen der Bürgerschaft Anklang; es hat sich zum Zwecke der Sicherung der Finanzierung ein Hauptausschuß gebildet, dessen Ehrenvorsitz Oberbürgermeister Dr. Keller übernommen hat und dem eine größere Zahl von bekannten Persönlichkeiten angehört, die, soweit möglich, alle Stände und Berufe vertreten. Er wird sich demnächst mit einem Aufruf an weitere Kreise der Bürgerschaft wenden und die Empfänger bitten, das geplante Unternehmen, ein jeder nach seinen Kräften, durch einen Beitrag zu unter­stützen. Es wird natürlich Garantie geboten, daß die eingehenden Beträge lediglich zur Finanzierung des Meisterturniers und der dadurch bedingten beson­deren Veranstaltungen verwendet werden; die Kosten für die anderen Turniere usw. trägt der Verein. So darf wohl erwartet werden, daß die Bürgerschaft aus lokalpatriotischem Empfinden her­aus das Unternehmen, das Gießen unter die gro­ßen, Schachmeisterturniere veranstaltenden Städte und Badeorte einreiht, in einem Maße unterstützt, welches das Gelingen sicherstellt.

** Die Ruhebän ke im Stadtwald. Im vergangenen Jahre ließ die Stadtverwaltung in an­erkennenswerter Weise im Stadtwald sowohl, als auch an den verschiedenen Spazierwegen in der nä­heren Umgebung der Stadt zu den vorhandenen Ruhebänken noch mehrere neue auffteUen. Es war damit ein schon längere "Zeit von der Einwohner- schäft gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. Wer aber jetzt an diesen Ruhebänken oorbeikommt, muß zu seinem Bedauern die Wahrnehmung machen, daß ein Teil der Bänke durch rohe Gewatt mutwillig zerstört ist, indem der Sitz oder die Rücklehne oder die Seitenlehne abgerissen und verschwunden sind. Hoffentlich können die Täter zur Bestrafung ge­bracht werden.

** Allgemeiner Verein für Armen- und Krankenpflege. Dem Jahresbericht des Allgemeinen Vereins für Armen- und Kranken­pflege entnehmen wir folgendes: Die 5 Gemeindc- diakonissen pflegten im Jahr 1927 in 959 Familien mit 25 052 Krankenbesuchen, 21 Tagepflegen und 131 Nachtwachen. Im Evang. Schwesternhaus wur­den 851 Kranke an 10 616 Pflegetagen verpflegt. Die Kleinkinderkrippe nahm 45 Kinder an 3504 Pflege tagen auf. Im Hospiz fanden 63 Personen an 125 Tagen Aufnahme. Die Zuflucht hatte 580 Aufnahmen mit 3454 pflege tagen zu verzeichnen. Der schon lange geplante unö dringend erforderliche Neubau der Krippe an der Stelle, an der jetzt das alte Hospital steht, konnte auch im vergangenen Jahre noch nickst begonnen werden, weil sich in dem baufälligen und ungesunden Hospigebäuöe immer

noch Wohnungen befinden. Es steht zu hosten, daß sie demnächst geräumt werden und dann nach Ab- bruch des Hospitals mit dem Neubau begonnen wer­den tarnt

D ie Allgemeine Ortskranken­kasse Giehen-Land gibt im heutigen An­zeigenteil die neue Zusammensetzung des Vor­standes und des Ausschusses der Kasse bekannt. Interessenten seien auf diese Bekanntmachung besonders aufmerksam gemacht.

" Personalien. Ernannt wurden der Schulamtsanwärter Johannes Breuer aus Bad-Nauheim zum Lehrer an der Volksschule zu Udenhausen, Kreis Alsfeld; der SchulamtS- anwärter Georg Schön aus Butzbach zum Lehrer an der Volksschule zu Lich.

* Verlängerung der Gültigkeit der Hindenburgmarken. Die Hinden­burg-Wohlfahrtsbriefmarken und Jubiläumskar­ten werden, wie schon kurz gemeldet, wegen der anhaltenden Nachfrage noch bis Ende März bei den Postanstalten und bei den Vertriebs­stellen der Deutschen Nothllfe. den Wohlsahrts- ämtern und bekannten Organisationen der freien Wohlfahrtspflege, verkauft. Ihre postalische Gül­tigkeit endet erst am 31. Mai. Zahlreiche An­träge, die aus dem Mittelstand und von Sozial­und Kleinrentnern schon jetzt eingingen, be­weisen immer von neuem die grohä Not, die bekämpft werden muh. Hierfür weitere Mittel zu schaffen, möge jeder, der einen noch so ge­ringen Betrag zur Linderung der Not entbehren kann, nach Kräften Hindenburgmarken und -Post­karten kaufen und benutzen.

* Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter S ch l a ch t v i eh m a r k t: 1080 Kälber, 329 Schafe, 469 Schweine.

Berliner Börse.

B e r l i n , 2. Fedr. (WTB. Funkspruch.) Die Nach­richt, daß der Finanzausschuß des amerikanischen Senats die Freigabevorlage, betr. die sofortige Rück­gabe von 80 o. H. des deutschen Eigentums und die Zahlung von 100 Millionen Dollars für Schiffe, Patente usw., angenommen habe, hatte im heutigen Frühverkehr zu einem Tendenzumschwung geführt. Das Geschäft ist wesentlich lebhafter als sonst. Um­sätze tarnen Hu 4 bis 5 v. H. über gestern abend liegenden Kursen zustande. Man hörte J.-G.-Farben mit 262 bis 263, Rheinstahl 165,5, Hapag 149 und Nordlloyd 152,5 bis 153. Am Devisenmarkt nennt man Paris gegen London 124,02, Mailand 92, Ma­drid 28,45, Reichsmark gegen Kabel 4,1950 und Lon­don gegen Kabel 4,873/io.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 4. Februar. Vorabend 5.15 Uhr; morgens 9 Uhr; abends 5.35 und 6.15 Uhr.

Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbatfeier den 4. Februar. Freitag abend 5 Uhr; Samstag vor mittag 8.30 Uhr; nachmittags 3.30 Uhr; Sabbataus- gang 6.15 Uhr. Wochengottesdienst morgens 7 Uhr, abends 5 Uhr.

Briefkasten der Redaktion.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik ftebenben Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum c-ca .-i' r te'wr'c' ' .anttoorhmg.)

Teppichklopfer. In der Stadt Gießen besteht nach unseren Erkundigungen keine Polizeiverordnung, die das Teppichklopfen für bestimmte Stunden verbietet. Ob durch übermäßig lautes oder langes Teppich­klopfenruhestörender Lärm" verursacht wird, hängt vom Einzelfalle und seiner richterlichen Würdigung ab für den Fall, daß Strafanzeige gegen den rück­sichtslosen Ruhestörer erstattet wird.

Sprechstunden der Redaktion.

12 bis 1 Uhr mittags, 5 bis 7 Uhr nachmittags Samstag nachmittag geschloffen

Aur unverlangt eingefandte THanuf f ripte ohne beigefügte? Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Unser Rat für Korpulente ist folgender: Nehmen Sie tfiorgenS nüchtern, nach dem Miüaaessen und vor dem (Sdilafenoeben jeweils 2 dis 3 Totuba-Kerne. Diese Kerne wirken sekt- zehrend und ansavverhlndernd und und fürs Herz unschädlich. Sie erhallen Toluba-Kerne mit genauer Beschreibung über Wirkung, Zusammensetzung. deS- nletcben mit ärztlichen Urteilen in den Avoiheken.

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