anschließt.
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OPALINE
MOTOR-OEL
(Eingetragene Schutzmarke)
Fernruf Nr, 1066
Aulweg Nr. 112/114
M'WWW I SÄÄ
1 * wurde eingetragen: 1051
Abteilung A,
10517V
Wohlfahrtsamt, Gar
ste beim
tenslrahe 2, Zimmer Ile. 8.
Gießen, den 10. November 1928.
Gießener Winternothilfe.
als öertietcr von führender Qel-Rafst- neue gesucht. Offert, unt. FM 11783 an ALA Haasenitetn L Vogler. Franklorl a. K.
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„Die Sinclair-Theorie der Motor-Oelung“
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Die Theorie der Motor-Oelung:
„Für jede Maschine, je nach Abnutzung, existiert ein wissenschaftlich ermitteltes Sindair-Oel, welches der Geschwindigkeit der Maschine anyepaßt ist und größte Krafterzeugung gewährleistet“
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Bekanntmachung.
Der nächste viehmarkl in Gießen findet statt: 10516C
Dienstag, 4. Dezember 1928; Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt;
Mittwoch, 5. Dezember 1928: Schweine- markt.
Austriebszeit an beiden Markttagen von 8XA bis 10 Ahr vormittags. Auf dem Rind- viehmarkl wird sämtliches Vieh gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft.
Gießen, den 1. Dezember 1928.
Der Oberbürgermeister.
I. V.: Dr. Rosenberg.
Hutterltoff-Grobbaudlung lucht bei der Maßschnetderet gut emgefüptten Vertreter
*ur Mitnahme ihrer handitchen fiel- lekrton. Angebote erbet, an Echlteß- lach 6 Eisenberg t. Tb. 10496V
Gme Beüöoij-Berfteigernng in der Veilelüil.
Montag, den 10. Dezember, werden auf dem Feldbereintgungsabtrieb bei Oppershofen versteigert: Festmeter Stammholz: Kiefer 276, Fichte 40. Darauf kommt folgendes Brennholz zum Ausgebot: Raummeter Scheitholz: Kiefer 22, Fichte 5; Knüppelholz: Kiefer 75, Fichte 6; Stock- Holz: Kiefer 68, Fichte 12; Reisholz: Kiefer 610, Fichte 20 (letzteres nicht aufgearbeitet).
Zusammenkunft 9*4 Uhr vormittags auf der Kreisstrahe Oppershofen—Södel, Waldanfang. 105150
Das $oh muh bis 1. Februar 1929 abgefahren sein. Nähere Auskunft erteill
Fürstlich- Oberförfkrei Lich.
geführt.
•* Die Museen sind Sonntag. 2. Dezember, zwischen 11 imb 1 Uhr bei kleinen Preisen geöffnet.
*• Oberhess ischer Kunst verein. Wie im vorigen Jahre, so ist auch fetzt wieder auf Veranlassung und mit Mitteln des Staates eine „Hessische K ü n st le r h i l f e" eingerichtet worden, die der mit der wirtschaftlichen Äot schwer ringenden hessischen Künstlerschaft einen belcheidenen Ertrag für ihr künstlerisches Schaffen sichern will. Es finden zu diesem Zweck in Den drei Provinzen Weihnachts-Ausstellungen statt, die jedem Kunstfreund Gelegenheit geben, für niedrig gehaltene Preise originale Kunstware von künstlerischer Qualität zu erwerben. Für die Provinz Ober Hessen liegt di« Veranstaltung dem Oberbessischen Kunst- verein ob. Die Ausstellung wird Sonntag, 2. Dezember, vormittags 11 Uhr, im Turmhaus am Brandplatz eröffnet werden und bis 23.Dezember dauern, bei freiem Eintritt für jedermann. Als Ergänzung dieser Ausstellung ist wieder eine Ausspielung eingerichtet worden, deren Gewinne in Kunstwerken bestehen, die von den ausstMenden hessischen Künstlern angekauft werden. Der Preis deö Loses beträgt 50 Pf. Hierdurch ist jedermann Gelegenheit gegeben, zur Besserung der wirtschaftlichen Laa« unserer Künstlerschaft beizutragen und sich gleichzeitig eine Gewinnchance zu sichern. Die Ziehung findet am 19. Dezember im Turmhaus am Brand- Platz statt. Die Gewinnliste wirb tm „Gießener Anzeiger" veröffentlicht werden. Die Ausstellung,
Vertreter
Aiim Verkauf von Konservendosen unb Dosenverschlubmafchinen gesucht. Herren, die bereits bei Ettenwarengeschäften, Slempnereten, Schlossereien Hauoschlach- teretei'. Kotomalwaren- unb ähnlichen Geschäften emgesührt find, werden benorAugt.
Btcchwarenfabrik Fritz Zllchner
G. m. b. H.. Seele« a. H., Postfach SS.
** Der Gepäckmarsch der Gießener Studentenschaft, der morgen vormittag 10J Uhr vor dem Universitätsgebäude seinen Anfang nimmt, wird von 15 Gruppen zu je fünf Mann aus-
Nur ech$ mit dem Stilleben im Bit kett. H.C.Könio, SleinHaocn VWestf.
UoQlfaOrtsbTtennaitenDPrtaaf
durch das
Städtische Wohlfahrtsamt Gießen.
9m ganzen Deutschen Reiche findet zur Linderung der in vielen Kreisen deutscher Volksgenossen herrschenden Not in der Zeit vom 17. November 1928 bis 31. Januar 1929 ein Wohlfahrtsbriefmarkenverkauf statt. Die postalische Güttigkeit der Marken erlischt am 30. April 1929. Es werden aus- gegeben: 5-, 8-, 15-, 25- unb 50-Pfennig- Marken zum Verkaufspreis von 10 Pf., 15 Pf., 30 Pf., F0 Pf. und 1 Reichsmark, eir künstlerisch ausgestattete amtliche Bildpostkarte (Glückpostkarte) mit eingedruckter 8-Psennig-Marke zum Verkaufspreis von 15 Pf. und Markenheftchen mit je vier 8- und drei 15-Pfennig°Marken zum Preise von 1,50 Reichsmark.
Die Marken sind im gesamten In- und Auslandoerkehr an Stelle der gewöhnlichen Briefmarken gültig und außer an den Post, schaltern auch beim Städtischen Wohlfahrtsamt, Gartenstrabe 2, Zimmer Nr. 8, erhältlich. 101200
Den Freimachungswert erhalten die Deutsche Reichspost und von dem lieber- schuß die Gießener winiernothilse 80 v. h., aber nur dann, wenn die THarten vom Wohlfahrtsamt bezogen werden.
Verwende jeder und insbefondere für die Weihnachs, Neujahrs- und Ofterpoft not die Wohlsahrtsbriefmorken und kaufe er
BerptmiiiDgooirMetgiQoöitöitoi
Mittwoch, den 5. Dezember d. 3., werden 63 Lose „An der Kannwiese", ,Hohe Triesch^' und „Wischbeil" des fiskalischen Grundbesitzes in der Gemarkung Watzen- born-Steinberg auf neun Jahre an Ort und Stelle öffentlich verpachtet. 105100
Zusammenkunft: 8S Uhr vormittags bei der Schiffenberger Mühle.
Gießen, den 28. November 1928.
Hessisches Forstamt Schiffenberg.
Nicolaus.
*• Diehmärkte In Gießen. Am Dienstag nächster Woche findet hier Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt statt, dem sich am Mittwoch Schweinemarkt
fpielhauseS, Dr. Friß Pcler Buch gefcfrrieBm hat. zur Aufführung angenommen. Führ^.rd? ' deutsche Bühnen haben sich die Aufführung dieses Märchens für den diesjährigen Theaterwinter gesichert. Intendant Dr. P r a s ch hat mit der Einstudierung von Dahard Deillers „Der Prozeß der Mary Dugan" begonnen. D's Stück kommt am Freitag, 7. Dezember, heruuO.
— Gesellschaft fürErd und Völkerkunde. Am nächten Donnerstagabend finde: in der Neuen Aula der ünin?r ität ein Dortrag von Dr. K. C. von Loesch über „Europa von innen heraus" statt. 3n'er:f cnten seien auf die heutige Anzeige besonders aufmerlfam gemacht.
— Eine Veranstaltung zum Besten der Sjudentenhilfe. Das Kul.uramt der Gießener Studentenschaft veranstaltet am kommenden Dienstag in der Reuen 2 u'a einen Klavier- und Melodramenabend. Dem Künstlerehepaar Dr. Blaß und Elsa Blaß-Rau- s che n b u s ch geht — wie man uns schreibt — die beste Kritik voraus: vollkommene Sprachtechnik und größte Crlebniskraft, technisch und seelisch gereifte Kunst. 2lls alter Gießener E.udent hat sich Dr. Blaß in den Dienst einer guten Sache gestellt: Der Reinertrag fließt der Studentenhilfe zu. Der 2lbend dürste ein Erlebiris eigener Art werden. (Siehe heutige Anzeige.)
— Der Damenfriseur- und Peruk- kenmacher - Geyilfenverein Gießen beruft im hurtigen Airzeigentell eine öffentliche Dersammlung auf näch ten Won.ag ibend ein. Sn dieser Dersammlung soll Bericht über die Tarif- Verhandlungen mit der Innung erstattet werden. (Siehe heutige Anzeige.)
Daten ffir Tonnkag, 2. Dezember.
Sonnenaufgang 7.44 Uhr, Sonnenuntergang 15.55 Uhr. — Mondaufgang 21.36 Uhr, Monduntergang 12.38 Uhr.
1915: der Geograph Fritz Regel in Würzburg gestorben.
Daten für Montag, 3. Dezember.
Sonnenaufgang 7.45 Uhr, Sonnenuntergang 15.54 Uhr. — Mondaüfgang 22.56 Uhr, Monduntergang 13 Uhr.
1818: der Hygieniker Max von Pettenkofen in Lichtenheim geboren; — 1860; der Geograph Wilh. Sievers geboren.
Gießener Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarit das Pfund: Butter 210 bis 220, Matte 30 bis 35, Käse (10 Stuck) 60 bis 140, Wirsing 12 bis 20, Weißkraut 8 bis 15. Rotkraut 15 bis 25, gelbe Rüben 10 bis 20, rote Rüben 10 bis 20, Spinat 25 bis 40, Unter-Kohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 15 bis 25, Rosenkohl 40 bis 60, Feldsalat 100 bis 120, Tomaten 30 bis 40, Zwiebeln 12 bis 20, Meerrettich 50 bis 150, Schwarzwurzeln 40 bte 60. Kartoffeln 5, Aepfel 20 bis 40, Birnen 10 bis 30, Dörrobst 35 bis 40 Honig 40 bis 50, junge Höhne 100 bis 110, Suppenhühner 100 bis 120, Gänse 90 bis 120, Rüsse 60 bis 80: das Stück: Eier 17 bis 18, Blumenkohl 60 bis 120, Salat 10 bis 20, Endivien 10 brs 20, Lauck) 10 bis 15, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 50 Pfennig: der Zrntner: Wirsing 10 bis 12, Weißkraut 6 bis 7, Rotkraut 12 bis 15, Aepsel 20 bis 35, Birnen 10 bis 20, Kartoffeln 4,30 bis 4,60 Mark.
Bornotizen.
— Tageskalender für Samstag. D. D. QL Weihnachtsfeier 8.30 Uhr im Katholischen Vereinshaus. — Erste Reichskurzschriftgesellschaft „Gabelsberger": Dereinsabend 8.30 Uhr. — Verein ehema.iger Kavalleristen: Monatsversammlung 8.30 Llhr im „Postkeller". — Artilleristenvercin: Monatsverfammlung 8.30 Uhr. — Verein Rudersport: Generalversammlung 8.30 Uhr im Bootshaus. — Ruderklub Hassia: Mitgliederversammlung 8.30 Ahr im Bootshaus. — Lichtspielhaus Bahnhofstraße: „Marter der Liebe". — Astoria-Lichtfpiele: „Ein Bandit von Ehre".
— Tageskalender für Sonntag. Stadttheater: -Die Dollarprinzessin", 18 Uhr. — Lberhessischer Kunstverein: Weihnachlsausstellung „Künstlerhilfe 1928", 11 Uhr vormittags im Turmhaus am Brandplatz. — Missionsbund: 6. Glaubens- und Missionskonferenz im Saal der Stadtmission, Löberstraße 14. — Gießener Konzertverein: 3. Konzert (Emmy von Stetten), 17 Uhr, Universitätsaula. — Wohltätig.eitskonzert des Kriegervereins Gießen, t/,8 Uhr Cafe Leib. — Lichtspielhäuser: wie Samstag.
— Stadttheater Gießen. Ans dem Stadt- theaterburcau wird und geschrieben: Das morgige Operettenaastspiel „®ic Dollarprinzessin" beginnt um 18 Uhr und geht als Fremdenvorstellung zu ermäßigten Operettenpveisen in Szene. »Die Dollarprinzessin" kommt bei dieser einmaligen Wiederholung wieder in erstklassiger Besetzung heraus und ift auf vielseitigen Wunsch des Publikums angefetzt worden. Die Intendanz kann die erfreuliche Mitteilung machen, daß Hem: 3en 5 Rad 0 r, einer der zukunftsreichsten deutschen Te-- nöre, die Partie des „ Fredy" singt. — Am Dienstag, 4. Dezember, findet die erste Wiederholung von Bruno Franks „Perlenkomödie" statt. Spielleitung hat Julius D a st ä. — Die Intendanz hat daS Weihnachtsmärchen „Pinkepunk", das der Oberspielleiter deS Frankfurter Scharr-
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Aus der provinzialhaupisiadi.
Gießen, den 1. Dezember 1928.
Oie Beilagen -es Gießener Anzeigers werden von heute Samstag, den 1. Dezember, ab an folgenden Tagen erscheinen. Montags und Freitags: „JamilieDblätter“; Dienstags: „Die SdjoUe“; Donnerstags: „Heimat im Bild“; Samstags: die neue Illustrierte des Gießener Anzeigers: Mittwochs: die Sondersei4en „Aus Aalur und Technik , „Jugend und Hochschule^, „Aus der wett des Films". „2tus dem Reiche der Frau" und „Aü den vüchertifch- in wechselnder Rechenfolge.
Advent.
3ni llnterschiede von den übrigen christlichen Festen ist es fyne besondere geschichtliche Tatjache, auf die die Adventsfeier sich grüntet. Die Mschnitte aus der Bibel, die man in alter Heit für die einzelnen Sonn- und Feiertage avsgewäbtt hat — die Theologen nennen diese Abschnitte Perikopen —, entrollen in der Adventszett Biwer der verschiedenst' . Art. Jesu Einzug in die alte Königsstadt Jerusalem eröffnet diese Reche. Da liegt es wie Frühlingssonnenschein über dem Ganzen, eine frobberoegte Menge Drängt sich auf den Straßen zusammen und schwingt Pal- menzweige in den Händen, taufenftimmig erschallt ihr Ruf: „hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei. Der da kommt in dem Namen des Herrn! hosianna in der höhe!" So mag es in alter Zeit in deutschen Städten zugegangen fein, wenn ein Kaiser aus Krieg und Fehde heimkam und dem Dolle Huld und Treue versprach.
Mit diesem freundlichen Bilde steht im Gegensatz, was der zwette Adventstag vorführt. Da wird das Kommen Jesu zum jüngsten Gerichte geschildert: die Sterne fallen vom Himmel, das Meer und die Wasserwogen brausen, die Menschen vergehen vor Furcht und vor Erwartung kommender Ereignisse. Am dritten und vierten Adventssonntag steht eine ernste Gestalt im Vordergründe: Johannes der Täufer, der Prediger in der Wüste, der bedürfnislose Mann, zu dem Die im Wohlleben verkommenen Männer und die durch den Luxus verweichlichten Frauen der Großstadt kommen, um von ihm zum Lebensernst ermahnt zu werden. Auch Paulus spricht in der Adventszeit zu den Christengemeinden. Er kündet den nahen Tag an, da nach den Schatten der Nacht und den Nebelschleiern der Morgendämmerung die Sonne leuchtend aufsteigt, er mahnt zum Frieden, zur Freude, zur Lindigkeit, er ermuntert die Sorgenvollen.
Also eigenllich keine festumrissenen Tatsachen, sondern Stimmung, Gefühl, heilige Ahnung, frohe Er- roartung geben Der Adventsfeier ihr charakteristisches Gepräge. Das kommt in den Adoentsgebräuchen zum Ausdruck: man hängt grüne Kränze auf und schmückt sie mit Lichtern. Das kommt in den Adventsliedern zur Geltung. Von den Dichtern an, die in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges gelebt haben, bis zu Novalis, Rückert und Schenkendorf ist alles Glanz, Freude, Schönhett. Zwar soll das Christentum nicht bloße Stimmungsreligion fein, die ihr Genüge in harmonisch angeorDneten Kirchenräumen, in stilvoller Innenausstattung und weihevollen Oratorien findet, das Christentum ist im wesentlichen Entschluß, Tat, Liebe. Aber auch die Stimmung darf in ihm zu ihrem Rechte kommen. Das geschieht namentlich in der Adventszett, in der hie Freude darüber, daß nach Jahrtausenden des Dunkels der Menschheit das Licht aus der höhe aufgegangen ist, die Herzen erfüllt und die Hoffnung sich regt, daß hinter den Leiden und der Unvollkommenheit des Irdischen eine Welt unvergänglicher Herrlichkeit steht.H. B.
in beten Raum Losse erfjMfWb fbtb. ist zu bet im Anzeigenteil der vorgestrigen Hummer angegebenen Zeiten zugänglich. Wöge die Veranstaltung von Dem gewünichten Erfolg begleitet sein!
" Die städtische Gemäldesammlung im Reuen Schloß, Eingang Senckenbergstrahe, ist morgen, Sonntag, bei freiem Eintritt von 11 bis 13 Ähr geöffnet.
•• Rudern, der Sport für alle. Einen sehr interessanten Vottrag veranstattetc die Gieße ner Rudergefellschast 1877 am Donnerstagabend im Großen hvrsaal der Landesuniversität. Dort sprach Dozent Borrmann von der Deutschen Hochschule für Leibesübungen in Berlin über den Wert des Rudersportes für die Ertüchtigung unserer Jugend. Der Redner behandelte seinen Stoff an Hand zahl reicher Lichtbilder, wobei er zunächst unter Zugrundelegung von Tabellenmaterial und dann unter Vorführung von allerlei Aufnahmen dev praktischen Ruderns die verschiedensten Fragen der Rudertechnik eingehend behandelt. Am Schlüße zeigte er einen Film, der den Ruderbetrieb in der Deutschen Hochschule für Leibesübungen in vielfachen interessanten Bildern darstellt. Der Vortrag, der als eine recht glückliche Werbung für den Rudersport anzusprechen ist. sand verdientermaßen lebhaften Beifall. In seinem Schlußwort, im Anschluß an Dankesworte für den Redner, bedauerte dex Vorsitzende der Rudergesellschaft, Kaufmann Ernst Niemann, mit besonderer Betonung, daß die Eltern Der jungen Ruderer und die Lehrer unserer höheren Schulen, obwohl sie zu dem Vortrage besonders eingeladen aewesen seien, durch ihr Fernbleiben diese wertvollen Ausführungen versäumt hätten. Der Redner gab der Hoffnung Ausdruck, daß von diesem Abend aiuh in unserer Stadt ein guter Nutzen für den Rudersport ausgehe.
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Die Gemeinde Beuern verkauft auf dem Submissionswege einen zum Dienst un- tauglichen 105140
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Offerten mit pro Zentner Lebendgewicht sind bis Dienstag, den 4. Dezember, nachmittags 2 Ahr, auf hiesiger Bürgermeisterei abzugeben.
Beuern, den 29. November 1928. hessische Bürgermeisterei Beuern.
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Am 20. November 1928 bei der Firma $. Rosenau in Gießen: Der Hermann Rosenthal Ehefrau, Tilly geborene Kaufmann in Wetzlar ist Prokura erteilt.
Am 22. November 1928 bei der Firma Adolf ft eil in Lollar: Die Firma ist er- loschen.
Gießen, d.n 28. November 1928. hessisches Amtsgericht.
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Donnerstag, dem 6. Dezember 1928 vormittag» 9 Uhr einzureichen find.
Zuschlagsfrist drei Wochen.
Gießen, Den 28. November 1928.
hessisches Kulturbauamt.
h. Steinbach, Regierungsbaurat. in bet Wetterau.
| Montag, den 3. Dezember 1928, nachm. lUhr, versteigere ich im Löuten, Neuenweg 28 dahier, zwangsweise geg.Barzahlung:
2 elektr. Kochherde, 1 elektr. Eisenbahn, 6 Service Emaille für Puppenküchen. 1 Herdständer mit Herd, 8 Dampfma. schinen, 4 Kinomaschinen, 2 Rucksäcke, eine Partie Lederwaren: wie Damenhandtaschen, Besuchstaschen, Brieftaschen, Lederlalchen, Einkaufstaschen, Aktenmappen, Lackkoster und Zigarrenetuis.
Die Versteigerung stndet bestimmt statt Hebbel
Gerichtsvollzieher, 10519D Gießen, Dammstraße 241, Del. 239.
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