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Ur. 99 Viertes Blatt

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für GderlMn)

Zreitag, 29. April ,927

Turnen, Sport und Spiel.

Büchertisch

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bifoung bt« Soldaten geworden.

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Sieger- Nieder. Punkte

Friedberg. 1Z 22 Punkte. 3.

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Zprrchftonden der Redaktion

12 bi» 1 Uhr mittags 5 bi» 7 Uhr nachmittag» Samstag nachmittag gelchloften.

folgende Bild

A-ÄIoHe (Turner). 5 Ädomcter Laus- strecke. 22. Bewerber: Ginzellaus: 1. Steg

Punkte: 2. Lv

Dd. Holzheim 29

S.

Gaumannschatten

Kreispresselagung des MittclrheinKreijes der D. T.

kreis eine Tagung der .Prefteleute" in Darm, ft a b t im Henne der Lurngemeinde Bettungen. Sämtliche Gauprelsewarte und darüber binau» auch BereinSrr.lsewart« nahmen daran teil, lln- ler Leitung des Kreisprritewarts Dauner

ler II.. Tv. Birklar: 10. W Born mann, Tg. Friedberg

Den Mannschaftssieg errang Tv. Nie- b«-Wöllftadt 26 Punkten.

8 - Klosse (3ugendturn«-Oberstu^e i. 2.5 Kilometer Laufstrecke, 21 Bewerber: Ginzel-

dem Schwimmlchüler zu allererst da« Vertrauen gum Dosier beibringen must Trockenschwimmen Wird al« Borübung |ir nützlich erachtet, lo dast schon der erste Sprung in« Wasser mit einem

der Sicherheit geschieht.

natürlich, dast dem Rohkarnps bzw. der Ausbildung für ihn besondere Ausmerksam- trit gewidmet wird. Für den Offizier sind Fechten aus Hieb und Stich, sür die Monnichast Boionett- und Landens echt en pslichtmüstige Hebungen Dar­über hinaus werden, dem sreien Willen über» lassen, btc Formen der Selbstverteidigung. Boten und 3hi 3itfu. ähnlich wie bei der Polizei, dem

Aach der grasten Pressetagung der DL.. Ostern in ötuttgart stattfand. veranstaltet am eiben Sonntag unser heimischer Zum»

geistiger Zentrierung ob-rholb b.*t Ql armen de« empirisch persönlichen scharfe AagrenUUng gegen bd« im persönlichen Sein gebu tbrnf Bewutzt- sein Weiterhin wird klar, dast der schöptenfche Grift, dessen Ansatzpunkt in der menschlichen Seele ihm deren noch inbifferenglerte Kräfte erschlicht, je nach der gröberen Liese k-nrr QJeranft rn 13 In den verschiedenen Seeienschtchcen ein QLtrf» lichkritserleben für um so allgemein gültigere Beziehungen zwilchen QLensch und Weltgeschehen erweckt 11 nb e* relativiert sich da« empirisch Gegebene für den schöpferischen Deist im Der- hältnis zur Liese dieser Derankerung m der lebendigen Seele fortlchreitend zum Bedeutung«- träger, so dast im Falle des einzigen Qbrilbicl« der Perfon 3efu die völlige Durchdringung alle« Leben« vom Deist her einleucheei. da hier alle« Smpiri'che ganz und gar zum Des äst umgeschasfen ist. Die« sind gleichsam ÄriflaUi<alton«tnrif1« der .Menschen al« Sinnbilder-, dir da« Inhollliche nur anbeuten Alle« bi diesem Buch ist von den willenschoftlich b'Sher errungenen Gesichtspunkten au« ersaht und begrünbet und mehr noch - auf da« sortwachlende Leben menschlichen Geiste« schöpferisch bezogen. Da« Kungfutiewori .Die Keime zu kennen, da« ist wohl göttlich" könnte in zwiefachem Sinne al« Motto gelt'm einmal auf den Inhalt bezogen, weil er alle W rMchkeft al« im persönlichen Deist keimhast beschlossen er- werft und barm, weil QMber - und ei cm eb­en Sinnbildern im Sinnbild gesprochen Dank» hing auSlösend wirken. 886

Dr. med. Olga v. Ungern» Stern berg

Reich» 3<rt!ag Darmstadt 1926 - Schul de sützliche 2'nstellung de« Menschen tm Za'ummen- bong de« Weltgeschehen«, so erwachst au« diesem Buch ein völlig neuer Begriff gütiger DirMch- keil. Dast Deist ein Lebendiges m. Wrb an seiner den Tatbestand verwan"finken Wirkung erwiesen, zugleich an dieser Wirkung sein Kana uird leine Srgenan ermelfen So e-tsteht durch die verschiedenen Abschnitte diese« 'budxi Hin­du ich. deren Defamtwtrkuiig mehr auf eine' Uederrlnanderlagerung als au! einer Vtufeusolge beruht, ein Bild vom Deist al« einem I?: * btgr mit dem organ.fchen Leden W.sensgle:cher Zu­nächst wird deutl'.ch gemach«, dast der lebendig- imb nicht der abstrakte Men'ch Qk>rau«ktiu alle« Tun« und Denkens .st. dast auch tm Fo!'.. abstraktesten Ortenden« die persönliche Seele bev einzelnen Menschen die legte Instanz ist. bist e« folglich keine tm Icbenblg.-n Latdestand begrün- bete Scheidung zwilchen Meiaphy'sichern un> Gm- piriichem. zwilchen Deist und Leben gibt Beide. Leben und Deist - werden al« U7raullö»liche Einheit und gleichsinnige Aeutzerung eine« wirt­lichen Oberhalb von ratixial-irrational bärge stellt Ola« dieser unldslichen Sinh.lt t>oi Lehe, und Seift «gibt ltch im Lauf der Darstcllunt als Selbstverständlichkeit, dast der menschliche C'eiU an denselben Kräften QlnkU haben kann wie

ö. Äuf dem Platze der Spieloereinigung 1990 findet am kommenden Sonntag zuaunsten des ge­planten Baue» eine» Jugendheime» für den W.S.B. ein Spiel zweier repraicntatioer Mannfchalten au» den Gauen G-ehen-Wetzlar und Marburg statt. Die Ligaau»wahlels de» Sudgaues ist wohl auf» sorg­fältigste zusamengestelll. Sie könnte wohl in der Angriffsreihe etwa» stärker sein, aber gerade einige der Besten, die hierfür in Frage kommen, unter­liegen der Sperre. Zur Läuserreihr und Verteidi­gung einschließlich Torhüter hat man da» ver­trauen. dast sie den schnellen Marburgern gewachsen sind. Andere ist es schon mit den Stürmern. Ob deren verschiedenartigen Systeme Einheitlichkeit und Erfolg erbringen, stecht vollständig offen. Erwarten wir nach einem lchönen Spiel einen, wenn auch knappen Sieg unserer Vertreter. Stärker und ein- Herti,cher wäre rooh! eine kombinierte Mannschaft au» den beiden fließen« Li^avereinen gewesen.

Ein weiterer schöne» Treffen verbürgt da» Spiel der Lehnnannschait von 19*"i gegen d,e 1. Mann­schaft vom Sportklub Dreihausen (Kreis Marburg) Mi werden. Die Döste sind äußerst spielstark und konnten der guten fliehen er Elf an Ostern ein 2t2 □bringen, vormittags fpiett 1900 3b gegen Drei­hausen 2.

Während dem Spiel der Lehrmann'chaf: stellen sich die 1 und 2. Gruppensieger im Einzel- und Mannschaftswaldlauf in fliesten. Steindort bei Wetzlar und Dillenburg zum Schiustkamps um die flau»a^laufmeuterf(haft. Start und Ziel sind auf dem Sportpien der Spog 1900. Man gibt den fa­vorisierten l'DOern Lepperling Peters und Ta ubert die besten Chancen z-um Sieg hn Ein zel- und Mannjchaftslaus.

ü. f. V.

Für morgen, Samstag, nachmittag ist die Ligo Mannschaft der Germania B'eder zum Rmksp:e!

I gegen die V s. B Liga nach hier rerp lichtet war den. Die Gäste haben ihre Spielstürte in letzter Zeit bedeutend gehoben und haben Resultate erzielt. von beachtenswertem Können zeugen So schlugen sie am vergangenen Sonntag den Kreisliga verein Urberach im Pokalspiel mit nicht weniger als 14A Die Mannschaft errang in überzeugendem Stil die I diesjährige Pokalmeisterschoft m Südmainkreis I und verdank: ihre Erfolge in erster L'mte wob! der I Mitwirkung und Änlethirg des bekannten Nüm-

B u st. Lv. Holzheim: 5. H Sisenhuth. Tv. Steinfurth: v 3. 6 t u bl. Lv. Rieder-Weisel;

7. H. Haub. Lv. Bieber-Weisel-, 8 3. Schci- del, Lv. Rieder-Mörlen; 9. K Hildebrand Lv. Bieber-Weisel: 10. H. Müller. Lv. Holz-

Soldaten deigebrachl.

^ie überall, so kann die ganze Ausbildungs- voriLrifl natürlich nur bann ihre volle Wirkung erzielen, wenn fie nicht dem Buchstaben, sondern dem Seist nach in die Truppe bindngetraaen wird, llnb al« zweite« Erforderns« ist genügendes und aeelanete« Lehrermaterial notwendig. Für die 3u«bilbung dieser Lehrkräste werden in star­kem Mast auch zivlle Lum- unb Sportlehrer herongczogcn. die chre Kenntnisse und Srsahrun- ficn in erster Linie in ben MllUär-Turnanstallen Osfizieren und geeigneten Mannfihaften über­mitteln. die sie ihre rieft« dann in der Truppe weiter verwerten. So Unb die Leibesübungen ein unentbehrliche« Hilfsmittel der modernen Aus-

lOssenbach a.M.1 wird über ben werteren Aus­hau der Lurnprrite be* Kreifo«. sowie über deren Orgenilarten berate-, «.ne Reihe von gut -us- a«wählten Brrtvögen wirb der -Tagung zugleich ben «haraver einesPvesfele-rgange« geben Kreis- pressewart Dauner wird über die Stuttgarter Laguna berichten, während Rektor Schiller k Frankfurt a TI i. der neue Lchrisllerter der Lurnzeitung für den Kreis über .Pressearbeit unb gübrertum" sprechen wird Ler Schns«lener der Iugendrurnzertung .Iungmittelrhe.n . Mol­len berg (Frankfurt a.M ' wird .Das Wesen

berat r opider» Huber, der al» die Seele der anffpnmvnöen ®l bezeichnet wird Die Platzmann­schaft tritt in start rrrjjngifr Sufftelluna an und wird einen mcht gerade leichten Stand hoben, sollte sich aber, wenn sie mit dem richtigen Geist kämpft wozu die vorau»setzung gegeben ist. ehrenvoll zu t chlaaen wist en.

Sm öonntog Hot die 3 Mannschast die 1. von Trotzen Bus eck im Tesellschastsspiel zum Gegner. Trotz veränderter Besetzung sollte B-s. B rin knap­per Seg ziemlich sicher ktn.

Tie 1 Iugenbmannschoft hat sich die autzeror- benNich spielstarke l aßend von B. f. B Kurhesten Marburg emgelaben und wird schwer zu schotten haben, um einigermaßen zu bestehen Bi» letzt konnte hie B.s. B.^u^end argen ihre Marburger Namensvettern noch keine Lorbeeren ernten, rtos- enthd) gelingt es ihr am Sonntag

2. Jugendmannschaft fährt nach Lich und sollte e» aller Voraussicht nach wesentlich leichter Haden. Sieger zu werden.

3 i den Schülern kommen die Kleinsten vom v.'. B. Marburg

Heuchelheim.

Der Sportverein 1920 hat am kom­menden Sonntag B. s. Ä. Buhbach zu Dast. TJ X Butzbach steht in der Beztrksklasle 2. früher genannt Liga, m der Mitte der Tabelle. Er ist al« spielstark bekannt, und die Mannfchas: ist sehr eifrig und kampfe«freubig. Heuchelheim wirb mvhl nicht mit einem Sieg rechnen können, auch tvenn man den Dorteil be« eigenen Plahe« in Betracht zieht.

Aus dem Arbeiter «Turn« und Sporlbund.

£ Bei stark eingeschränktem Spieldetried stehen sich am Sonntag auf dem Gietzener Sportplaylrieo die Id-Mannschast (8 fetzen» und die 1. Mann schall Naunheim» gegenüber. Mit recht geringen Aussichten aus Erfolg mutz Dietzen den Kampf auf- nehmen. Ist doch Naunheim in der diesmaligen Serie noch ungeschlagen, während Gietzen» 1b den Schlutz der Tabelle der 1. Mulle bildet. Gietzen» Anstren­gungen werden also m der Hauptsache daraus gerich­tet sein müssen, datz sich die hohe Niederlage vom Dtrgangencn Sonntag gegen Lollar nicht wiederholt. Die an suhrender Stelle desindlichen Jugend- mannfdjaften der beiden Vereine treffen sich vorhcr Beide Mannschaften sind sich körperlich unb technisch gewachsen. Die etwa» grotzere Epielersah- rung der Gietzener wird ihnen voraussichtlich den Steg bringen.

Nodheim I. hat Leun 1. al» Gegner auf eigenem Platz. Wartet Noddeim nicht mit gatrt be­sonderen Anstrengungen auf, werden sich die Gäste mit ihrer etwa» harten Spftlweise wohl schwerlich Sieg und Punkte nehmen Io Jen.

schuhrmtglieb Ostwald (Bab-Xauhrtml kne teckrt nische Seite der tumrrikben Bertchterftattung unb Kreisspielwart Leist s Frankfurt a. TI.) b e Berichterstattung über besondere Zach^cd.eie »um Eezenftanb von kurzen Referaten gewLhlt haben. 3m Mittelpunft brr Verhandlungen wirb die

lätigkeu bei 33

(1927) in Darmstadt stehen.

Waldlaus des 5. Bezirks im Turncau Hessen (D. T.)

btto. Für die Beliebtheit, deren sich der schöne Sport de« Waldlaufc« jedem Jahre mehr ertrcu-n kann. Ist die starke Detelligunz beim biesjährt.aen Frühjahrsgelänbelauf des 5. Bezirk« im Dau Hessen ein schlagertder Be­weis. Bund 95 Turner unb 3ugenbturner stellten sich dem Bezirksvvlttturnwart D a b le r (Fried­berg). unter dessen umsichtiger Leitung im Bad- Nauheimer H ochw a l b die Lause in den einzelnen AltersVaften reibungslos durchgesührt wurden. Dut vertreten waren t*or allem die Canbtxretne be« Bezirk« Da« Gelände, da« nut geringe Steigungen aufweist, ist für leichte LLuse aut geeignet: wenn tropbem die Leistungen im Durchschnitt da« Mittel kaum überfliegen, so lag da« an Der kalten, regnerischen Witterung die die Leistrmg«sähigkeit der meisten Deilnehmer stark beeinträchtigte. Die S.egerliste zeigt ba«

Alten-Buseck I. und Fronhausen l. werden sich in Llten-Buseck ein Spiel mit vorher leicht befttmmbaren Aue gang ..esern. Der Neuling Alten Buseck wird den soielersahrenen Fronhäusern gegenüber wenig zu bestellen haben, und, soll« die Niederlage nicht zu hoch wird, »ufneben sein müssen. Auch im Iugendsplel beider Vereine dürfte ein leichter Sieg Fronhousen» ab sicher anzuneh­men sein.

Die Iugendmannschasten Klein-Linden» unb Wetzlar» treffen sich in Rlein-llinben. Ob den flietzcner Vorstädtern diesmal da» Gluck abermals hold ist, erscheint angesichts der guten technischen Leistungen der benachbarten Preutzen recht fraglich, liegt aber immerhin im Bereich der Möglichkeiten.

Zu ihrem ersten Spiel hat sich die erste Mann- fif.üfi Trotzen-Lindens die 2. Mannschast des Turn- und Sportverein» Butzbach verpflichtet. Der Ausgang be» Spieles mutz erst von ben Ceiftun- ben der jungen lstrotzen-Lindener Mannschaft über- zeugen.

Um die Fußballmeisterschaft im Arbeiter-Turn- und Sportbund.

£ Am morgigen Sam«tagnachmittag wird in Dresden das Endspiel um Die Bundesmeister. schäft im Fustball ausgetragen. Die zwei Wann- schasten. die von über 6000 tm Bundesgebiet ben beschwerlichen Wep vom Gruppenmeister aus- wäns über Bezirks-, Kreis- unb Berbands- meisterschast zurücklegen konnten. find der Dresdner Sportverein und der Dertrrter Süddeutschlands. Aürnb erg-Weft.

Der Favorit ist der Dresdner Sport­verein. der nunmehr zum viertenmal ben Bundesmeistertitel verteidigt. Da Sachten die Hochburg des Arbeiter-Futzball« ist. hatte die Mannschast eigentlich nur un eigenen Kreisge­biet einigermaßen ernsthafte Gegner. Alle Spiele, auch die Berbanb«spiele, hat der Dresdner Sport­verein seither überragend gewonnen, er gilt al« Kombinationsmannlchalt. wie sie in dieser Bvll- kommenheil selten erreicht worden ist

Der Partner Nürnberg -West hatte leinen letzten Derbondsgegner Aordwestdeutsch- land 4:1 besiegt. Eine flüssig tombinifrrxbe und angrifWreubige Stürtnerreihe ist die Hauptstütze der Mannschaft. Trotzdem kann dieser Mannschaft der Lieg nur zugetraut werden, wenn sie ganz ungewöhnlich Hervorragendes leistet, und der Dresdner Sportverein unter seiner üblichen Form spielt.

Die aelamtc Dresdner Sportgemeinde und weit darüber hinaus, wirb einen kraswollen. spannenden und würdigen Kampf sehen, bei dem der Bett er e Sieger bleiben möge

Zu den Olympischen Spielen.

Der Bvrlitzenbe des Aales der britischen 3er- . irrigung für die Olympischen Spiele. Lord Roch­dale. der aus Monaco zurück gekehrt ist. wo et S»rrh-Britannien auf der internationalen Olym­pischen Konferenz vertrat, erklärte in einer Unter» reburq. Deutschland werde mit beträchtlicher hnarj/eHcr Unrcrftätung von der deutschen Re­gierung mit einer riesigen Zahl von Wettbewerbern bei dem ersten Antreten zu den olympischen Spielen feit dem Kriege grobe Anstrengungen machen um im Juli nächsten 3cchres in Amsterdam siegrnch zu Irin. Deut ch- lanb werde wenigsten« 340 Wettbewerber ent- enden gegen 250 bis 300 aus England. Deutsch­land nehme die Körperkul'-ur mi: erstaunlichem Siser unb mit jeher Förderung durch die deutsch« Regierung auf

die menschliche Seelc. datz ihm wie Meer verschiedene Lebensseiten zugebören von denen . die .latngtdt zum Srfenncn nur ein« ist Dirte verschiedenen Lebensseiten werden nun in de einzelnen Kapiteln aulgezetgt, deren sche« im Keim da« Ganze enthält, nur «|eu> *.!« auf M stimmte« hin akzentuiert An Mlde d-s dit-ter. Leben» wird da« Wesen triftiger B- ruchtuna und der Phasen geistiaen Wach-ftumt florq kgi An Schopenhauer« uno Spenglers B ilviei a*ei den die W rkuni» eiten des au-gerrtften Grifte ausgezeiat. nämlich die Fähiglrit zur Latlachiv ichau und die Rraft zur Gestaltung dei rm*trdd Gegebenen durch das, Bewuhtsein Weftertzin wlr dunh die Besttmmung de» Ansatzpunkte« de schöpferischen Geifte» in d.-r mensch'ich- < Seel die Tatscche belichtet, hab der Geist Urteil a den noch undisserenzierten Kräften der seelische Liese gewinnen kann Und zwar !?uch'.e< ar Beispiel des groben Kant ein. wie durch b Konzentratton aus einen neuen SinneSmittelpun bin die dazu notwendige Derinnerltchung dem Geist die vorhandenen Ärähe des Deiens et schlietzt und dadurch örtenntnill« und Ausdrucks- mittel gleicherweise mit Leben und sortwirkende, Kraft erfüllt So wird dos Derstehen für N< sinnfällig sich offenbarende Zeugungssäbigken lebendigen Geistes vordereftei. deren o lle Macht am Beispiel des Magier« als d.-m Höchstausdruck leberrdra-schö tierischer Geiftigleit gezeigt wird, gerade dort als unmittelbar lebendig über^ugmd weil sie in diesem Saite In den Kategorien sach­lichen Denkens überhaupt nicht zu lassen ist.

Diele« lebendige Deien de« Grifte«, tote es hier In Kürze darzufteklen versucht tourbe, er­wachst aus diesem Buche für den 0:1« aal dem Hinterarunde einer Darstellung be« Veden«, seines organischen Fort wachs en» und sein« immer er­neuten Neugestaltung durch Strmg.bung 3m Derlauf dieser Darstellung wird mit wachsend« Deutlichkeit die Sigeng.-setzlichseit gaflii-m Dir­ken» von der Ttaturanrnhlage menschlichen Da­sein- abgcgrenzt Und da die Gesetze de> empt- rischen Daseins mit beispielloser Klarheit um­ritten werden, leuchten die aus gezeigten Bor- betmgungen u »d Wirkung«c»ereiche gel'riien Le- bin« al« selbstverständlich ein. Zugleich steht d« Lrier da« Deien brr üblichen Vorurteile durch­leuchtet. welch« da« Wissen um bas empirisch- menschliche Sein verfälschen. So wird auf tezeigt. datz das Wachstum des Geists» nur In Funktion persönlicher Interessiertheit zustande kommt, von der Art versönlicher Spannuiw «-J'cft Dadurch wird Grift als lebendig« WiMichkeil unttr.xnbar von der persönlichen Seele. Don hier aus wird bann bas Geheimnis des Fortwirsen« ein« 3tw als verwandelnde Macht ausgezeigt, wenn sie Pertönliches so ausdrückt, bab es i

Losung für bereu tmlrete s e'.i'che Pr- bleme einletten kann Ab« übrr biete ®runboorftdlung der geifttg-leeiischen Derinüpstheit hinaus betont die Darstellung den Um«sch»ed zwischen ein« einsachen Formgebung brr p?rsönlichen Probleme im Bewußtsein und einer Wiedergeburt dies«

£eibe<übungen im deutschen Heer

2« ist eigentlich ein« Sclbftverständlichkett. dast non die Psi gr von Leibesübungen als eeenibcbrfi* auch für den Soldaten, sei es beim Landde«. sei es bei der Marine, für die Aus­bildung mit der Waffe hält 2« b_: deshalb im al:en )>er eine eingehende Dienstvorlchrtft für diese» Ausbildung« zweig bestanden. Ad« nicht eer. dast man ich in der Hauptsache auf turnen unb Bajonett- bzw Lanzenlechren be- Wrtuntte, sondern die turnerische Ausd.l ung war ftb«au« g-sYur. <n und keshrld unbeliebt und Dom wahr« ' Geist, der den Leibesübungen tnne- Dvhnt. wett enlfeniL Run war ja bet mUi- lürftche Dienst an sich eine Schule am Körp« unb innnbolb der Dienstpflicht nicht allzuviel Z,it für Junten und Sport gegenüber bet rein Militärischen Ausbildung mu der Waffe übrig

Rach dem Krieg hat sich an dielen Derhäll- nillen viel geändert Wir haben jetzt ein Berufs­heer dem jeder Soldat riete 3ahre Lngehbrt. und die ®rfen:i!ni* von der über Ne Rotwendig- fett hinausgehenden Rünlichk.it k« Pflege von Öeibtilübungen In ihren verschiedensten Formen «1« Iunten, als Sport, als Spiel ist gewachsen.

Da« zeigt am besten die Entwicklung wie sie in der leit Beginn de« wahres lS2?in Wirk- famleit befindlichen neuen .Lusbikbungsvor'chrift für Letbc«Übungen* niedergelegt ist Ihr Der- gdngcr war ein betet!« 1920 erschteiien« Ent­wurf Die damit gemachten Srtahrunaen bei der Truppe. Ne sortlchrciiend« Methodik b« Leides- stbungen Haden dann za ein« umfassenden Um- dicses Smwurss gesührt und aus ihm rdst vergangenen Jahre« fertigaritcllte bildungsvorschrist geftollet Man ist booofl adaekommcn. sich allzusehr an da« Dor- h»ld de« ' ntUports zu halten, hat sich mehr den rtorbrrni'lcn dc« militärischen Dienst zwecke« an- gepatzt und ift auch bescheidener geworden in den Anforderung en. Man verzichtet jetzt daraus, de- sondcr« hl'he Leistungen des einzelnen zu « Mer erstrebt statt dessen eine gute Durch­schnittsleistung und unterscheidet zwischen dem __

was notmenbig ist. und zwi'chen der Leistung. R. Lein ho«. Tv. 1860 Dad-'Ilauhnm unb Ne wünschensn-ert wäre Aber man legt auch Karl Lüdge. Tv Lang-Göns U Mln. 14*» Uteri daraus datz nicht allein die körperlichen Sek.: 2. H. Rosenschen. Lg Friedberg: 3. Adols Bortelle der Leibesübungen dem Soldaten ein- Rückel, Tv. Muschenheim 4. W. Rietzsch. leuchicn. sondern datz er auch von den sittllchen I Lv. 1863 Bad-Rauheim: 5. Hugo Müller. Lv. und geistigen Kräften. Ne dem -Turnen. Spiel BirNar: 6. A. Schwarz. Lv Sambach. 7 H und Sport innewohnen. Duden hat unb sie sich j Kr o m m. Lv. Rieber-Wöllstodt: S. Otto TI üj anetgnel Durch die Leibesübungen soll ollo auch egtetung#at beit am inneren Men'chen geleistet werden Monne«zu«-t. kam«aNchastlich« Sinn. Achtung vor dem Segn«, sportliche Gesinnung. Ent halt s amkett usw

Diese Sesichlspunkie kommen auch in der ------- ----------

Ausb.ldungsvorichnst zur Gelluna Als ®nmb- laus: 1. H. Reuter. Tv. Riekter-Mörlen und

schule wirb die Sdmnaftik betrachtet und zwar 9. Sommerlad. Tv. 1860 Dad-Ranheim.

Gymnaftik mit unb ohne S«ät. also eine Körper- 8 Min. 45 Sek.: 2. W. Reinhard. Lg Fried-

schuld tote wir sie unter dem Sinsluh von Riel« b«g: 3. Wilhelm Röhrig. Lv. Holzheim: 4

Bukh u a auch m ben deutschen Sporivereinen H. Wieland. Lg. Friedberg: 5. W Phi-

unb in Fortenttolckluni der Freiübungen In unse- lippi. Tv. Steinfurth: 6. W. Berner. Tv.

ren Lurnverrinen Halen. Al« Gerät bienen der Steinfurth: 7 Heinz 3 6 U, Tv. 1860 Bad-Rau^

Wedizlndall. Gcwichtc ulto. Die Gymnastik wird beim; 8. H. Dechert, Tg. Friedberg.

als unbedingtes Erfordernis für militärische Aus- Mannschaftssiege: 1. La. Friedberg Hlbung bencidmct. sie ift gleicherweise nottvenNg mit 14 Punkten; 2. Tv. 1863 Bad-Rauheirn mit für den Futzloldaten. den Kavalleristen, den 17 Punkten.

Matrosen Rächst ihr werden hauptsächlich Geräte- C-Äla||e (3ugenNurner-Unterfiu|e). 1.5 turnen leicht- und schweratsisi-tiiche Hebungen. Kllornet« Laufstrecke. 37 Bewerber: Ginzel- vpirie. Schwimmen unb Fechten getrieben. Im laus: 1. K Bretthauer. Lg. Friedberg. Geräteturnen wird die Trupp« in drei Leistung«- 4 Min. 43 Sek., 2. E Knorr. Lg Friedberg; Haften cirgctcth durch Prüsung kommt man in | 3. F. Scherer. Lv Obrt-Qttbrlen; 4 Karl die ictntih nächst höhere Der llebung«stoss ist rbeno wie bei der Athletik übersichlllch geordnet, «ine zu grob« Fülle oermtetten. Außerdem wird Jikt besonders zwilchen srlchem Können untcr- chicden. welches gesvrdrrt werden muß. und sol- chem das auf freiwilliger Betätigung beruht heim.

So find z. B. Hürdenlaufen. Stabhochsprtiigen, I 3m Speer- und Diskuswerfen u. a. unt« Ne frei- I 1. Lg. Willigen Ortungen rinjerriht worden. Dem freiem | Weite!. Dillen ift auch Rudern und Segeln. Rakfähren und Wintersport, wo er nicht zu ben Erforder­nissen ein« besonderen Ausbildung gehört, üb«- losien

An Spielen werden in Heer und Marine nflichtmühia Fuhball und Handball betrieben, bogegen zählen alle weiteren Spiele zu den Itnnnlligvn Als Regeln gelten immer die der entsprechenden zivilen Derbänd«. Eine gänzlich« Umarbeitung hat sich da« Schwimmen gefallen losten müfkn. und »war sehr zu seinem Dortril. Lehrmethode geht davon au«, dab man stmmlchülcr zu aller«st das Vertrauen