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ifltfj eint «öftere Anzahl sonstiger Interessenten. DaS Ergehn ts der Prüfung wurde von dem Re- gierung-vertveler als höchst befriedigend an- erkannt, der herzliche Dankes wort« an Lehrer und Schüler richtete 'Seiten? Sorte der An­erkennung sprachen Regierungsassesfor Dr. Lotz von Büdingen unb Kreis di rektor Boeckmann von Schotten. - Das dreijährige Söhn­chen des Landwirts Kari Spengler wurde hier auf dem Marktplätze von einem Auto überfahren und trug bedeutende Ver­legungen an einem 'St\n und am Kopf davon. Den Wagenführer trifft keine Schuld. Da» Kind war direkt in den Wagen gelaufen. Es verlor im vorigen Iah« schon durch Unfall drei Singer.

Urci» Schotten.

§ Schotten. 28. März. Am Samstag fan­den im Beisein des Vertreters der Staats­behörde. Ober-Forstrats U r st a d t. Darmstadt, die Abschlußprüfungen in der staatl. Försterschule statt Sämtliche 26 Schüler be­standen die Prüfung Abends sand Im Hessischen Hau» eine Abschiedsseier statt, an der der gesamte Lehrkörper der Schule, der VQrgenneifter der Stadl und die Mitglieder der hiesigen Iägerver- einigung teilnahmen. Für den neuen Kursus, der im April beginnt, ist wieder die ale.che Schüler- Aobl gemeldet. - In der Turnhalle fand die Jahreshauptversammlung des hiesige., Turn- und Gesangvereins statt. Aach der üblichen Begrüßung. Verlesung der Pro­tokolle, Jahresberichte usv. fand eine Ehrung von alten Mitgliedern, die schon öd Jahre dem Verein angehören, statt. IX. a. wurde Otto Weitz durch Verleihung der Gbrenmit- gliebschaft au»gezeichnet' damit sind die vier in weiten Kreisen bekannten Gebrüder Weitz sämtlich infolge ihrer lanajübrigen, tätigen Mit­gliedschaft im Verein zu dessen Shrenmitglledern ernannt worden Aus der umsangreichen Rech­nung. die in Einnahme und Ausgabe mit ca. 22 000 Mk. abschlieht, sei hervorgehoben, daft der Verein, der das Kino unb die Wirtschaft in der Turnhalle aus eigne Rechnung betreibt, über 1000 Mk. aus dem Kinobetrieb und über 2000 Mark aus dem WirlschastSbetrieb an Rein- gewinn zu verzeichnen hat. Die Wittel kann der Verein, bet an einen neuen, groben Anbau der Halle herangetreten ist, gut gebrauchen. Der Hallenbau ist schon gut fortgeschritten und soll bis zu dem im Juni Nattfindenben großen Sängerseft sertiggestellt werden

j C a u b o 4,27. März, ©eftcm abend hielt bi< hiesige Kealschule imSolmser Hof" ihre Jahresfeier ab. Die zahlreichen Zuhörer (über 200 Personen aus der Stadt und Umgegenb) wurden nach |eber Seite hin befriedigt. Die Dortragsfolge wurde eröffnet durch einen Ltchtbilderoor» trag mit eingehenden Erläuterungen de» Studien' direktors Dr. ft a i n e r, die sich aufDie Arbeit im Spiegel der Kunst" bezogen. Diesen Stoss behau- beiten auch die darauf folgenden lebenden Bil­der, die durch gut eingeübte Deklamationen von Schülern erläutert wurden. Hierauf folgte ein Schusterta nz". Den Schluß bildete bas lehr ansprechend ausgeführte Märchenspiel:Die fteinzelmännchen von Köln. Die einzel­nen Teile der Dortrag!: folge wurden durch Lieder des von Oberreallehrer Gerhard trifstich geschul- tun ^chulerchor» umrahmt. An Anmeldungen liegen bereits 15 vor. jo daß aller Voraussicht nach im nächsten Schuljahr der Bestand der Schüler ver. mehrt werben wirb. Auch werden für eine Reihe von Schülern von auswäri» Pensionen gefucht. Der hiesige Schützenoerein, der in (einen Ur­anfängen sich schon im Jahre 1640 nachweifen läßt, hielt bis zum Jahre 1903 feine Schießübungen auf der ..ftälle" ab, dem alten Exerzierplatz des föhne- laubacher Bataillons. Durch den Bau der Bahn­

strecke LaubachMücke wurde eine Verlegung der Schießhalle auf den .Hällenberg" veranlaßt. Dieser Schießstand ist auf 100 bzw. 175 Meter bertdjnei. Da iedoch ein Stand bi» auf 800 Meter hergerichtel werden soll, hat man in Absicht, auf der Rordseite des ,.RingelbcrHe»E. unweit des Sportplatzes an der Freiens«ener Straße, einen neuen Schießplatz zu errichten.

--- Gedern, 28. März. Zu großem Schaben kam ein Vutttrbänbler au» dem be­nachbarten Mittelfeemen, bet auswärts Vatter und Eier aus gekauft hatte. Unterwegs ging ihm bas P'erd durch. Der Wagen blieb an der Dorf- brück« hängen unb ging in Stücke, wodurch die wertvolle Ladung ins Wasser flog. Das schlimmste war. daß sich das Pferd einen Auf abriß unb geschlachtet werden mußt« In der Räbe unteres Städtchens, am sogenannten .Kreuz" an der Straß« nach Schotten, eretanek? sich cm schwerer Unglück-fall. Ein Fuhr- mann aus Eschenrod geriet unter die Vorderräder seines mit Sand beladenen Wagens, als er di« auf dem Wagen liegenden, in Unordnung ge­ratenen landwirtschaftlichen ®«rät« in Ordnung bringen wollte, als in demselben Moment ein Pferd scheute. Ein Rad ging dem Fuhrmann über den Unterschenkel. Außerdem erlitt er infolge Schleifens Verletzungen an Oberschenkel. Rücken und ftinterlopf Durch andere Fuhrleute wurde ärztliche Hilfe herbeigeholt, und der Verunglückte durch cm Auto in das hiesig« Krankenhaus ge­bracht.

Mrcte Lauterbach.

WSR. Herbstein, 28. März. Hier wurde am Sonntag in Verbindung mit dem 42. Jubi­läum des OrtsgewerbevereinS Herbstein eine Gewerbe-Ausstellung des Rorbost- vogelsberger Handwerks veranstaltet. Die Ausstellung, in der besonders der hohe Stand unb die besondere Eigenart des Vogelsberger Schreinerhandwerls in die Erscheinung tritt, gab ein erfreuliches Bild der Handwerkerverhältmsfe im Bezirk Herbstein. Der Besuch war ein über­aus guter.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

kz. Dutenhofen, 28. März. Unser Spar- und Darlehen-kassenver- ein .Ra iss eisen" hielt dieser Tage eine Generalversammlung mit an­schließendem FamlUenabend ab. Die Jahres­bilanz wurde gutgeheißen und den Verwal­tungsorganen Entlastung erteilt. Die Sparein­lagen erhöhten sich im Laufe des Geschäfts­jahres von 5000 auf 15 000 Mk. Der Warenumsatz zeigte ein Mehr von 500? Mk. Die Mitglied«» zahl stieg von 136 auf 142. Der Vortrag des Geschäftsführers Heck über Genossenschaftswesen, Geld und Warenwirtschaft wurde mit fichtlichem Interesse verfolgt. Eine anschließende Filmvor­führung fand ebenfalls lebhaften Anklang. Auch da- Programm des unterhaltenden Teils der Veranstaltung wurde mit vielem Beifall ent­gegengenommen

-6- Lützellinden. 28. März. Rach Ablauf der bisherigen Pachtzett toirb am nächsten SamS- tag auf dem hiesigen Rathaus bie Ausübung des Zischereirechtes tn den öffentlichen Gewässern unserer Gemarkung auf die Dauer von sechs Jahren öffentlich meiftoletenb verpachtet

Kreis Biedenkopf.

- Vie denk opf. 28. März. Die Kreis- v i e h k a s f« Viedenlopf. deren Geschäfte sich über iwch fieben Rachbarkreise erstrecken, hat auch in dem Rechnungsjahr 1926 einen erfreulichen Zu­wachs erfahren. S« traten wieder 292 Mitglieder

der Kaste bei, und die Versicherungssumme hat gegen das Vorjahr um 377 715 Mk. zugenommen. An Entschädigung waren zu zahlen für Pferde 27 719 Mk. Rindvieh 44 082 Ml Schweine 18 958 Mk.. Ziegen 2313 RN. unb Schafe 347 Ml Da- Vereins vermögen betrug am Schluß des Jahre- 1926 91 537,86 Mk gegen 64 181.39 Mk im Jahre zuvor. Infolge dieses günstigen Ver- mögensstande- war es möglich, die Beiträge bei einzelnen Viehgattungen herab-ufetzen. Als segensreich cruxift sich gleichfalls bie Vichleih» kasie. welche kleinen Landwirten beim Ankauf eines Tieres gegen geringen Zinsfuß eine Bei­hilfe gewährt.

Hol-Haufen bei Gladenbach. 28. März In der letzten Rächt gegen 2 Uhr ertönte in unferm Dorfe Feue rlä rm. Die Angchöriaen des Landwirts Iohs. Lotz saßen noch von bet Hochzeit her. die in dem Hause statt gefunden hatte, bei Tilch. als sich plötzlich starker Rauch benurfbar machte Als man nach der Ursache forschte, sah man, daß der Holzschuppen bereits lichterloh brannte. Das Feuer, da- an den Vorräten an Holz. Heu und Stroh reichlich Rahrung fand, breitete sich in dem alten Haus so rafch aus. daß die Einwohner nur das nackte Leb en retten konnten. Do- Großvieh konnte in letzter Minute noch ge­borgen werden. Das Wohnhaus und Die Stallungen find vollkommen nlcber ge­brannt. Heber die Entstehungsursache ist nichts bekannt. Das d'Ht danebenliegende Wohnhaus des Gastwirts Happel, auf welches da- Heuer -um Teil bereits übergegriffen hatte, konnte gerettet werden.

Kreis Usingen.

Q ®leebcrg, 28. März. Der Vertreter de- erkrankten Pfarrers Wetzel, Vikar Mof er. wird uns am 1. April verlassen, um als Pfarrer eine Pfarrstelle bei Weilburg endgültig zu über­nehmen. Die Gemeind« trennt sich nur ungern von diefem Prediger. Pfarrer Weyel, der voraus­sichtlich am 1. Juni in den Ruhestand tritt, wird die diesjährigen Konfirmanden selbst prüfen und konfirmieren. -- Um die Verhandlungen über eine ständige AutobuSverbindung ButzbachEleeber g zum Abschluß zu brin­gen, fand gestern nachmittag hier eineBefprechung zwischen den Interessenten statt. Dazu waren Vertreter der Autobus ®. m. b. H Butzbach, so­wie die Gemeindeoertreter LleebergS erschienen. Den Schwerpunkt der Verhandlungen erblickten die in Butzbach beschäftigten Arbeiter in dem Fahrpreis von wöchentlich 4 Mk. Als die Ge­meindevertretung pro Mann 50 Pf. Zuschuß in Aussicht stellte, verpflichteten sich 22 Arbeiter zur Benutzung des Autobus. Dadurch, und weil die Arbeiter von Riederkleen und Dornholzhausen schon vorher ihre BereitsckastLerllärung abge­geben hatten, kann die ständig« Autoverbindung LleebergButzbach als gesichert gelten. Der AulobuS bleibt über Rächt in Cleeberg, vorläufig bis zur Erbauung einer Halle, in einer nicht benutzten Scheune. Für die Unterbringung des KraftwagenführerS ist ebenfalls Sorge getragen.

Rundfunk-Programm

des Frankinrker Senders.

lAuS der .Radio-Umfchau".)

Mittwoch. 30. März:

3.30 bis 4: Die Ciunbe der Jugend. 4.30 bts 5.45: Konzert des HauSorchesterS Operetten. 5.45 bis 6.05. Die Vücherstunde. 6.15 bis 6.45 Stunde deS Südwestdcutfchen Radio-LlubS. 6.45 bis 7.15: Beamtenfortbildungskarfus. 7.15 bi« 7.45: Senckenbergvorlrag. 7.45 bis 8.15: Italieni­scher Sprachunterricht. 8.15: .Der S'örenfried". Lustspiel in vier Akten von Roderich Dcnedix.

Kirche unb Schule.

Kirchenmusikalische Feierstunde der Matthäusgemeinde.

hr. Einen hervorragenden tiefen Emdruck bin- terlieft bi« a e i st l > ch eA be n b m u f i k", bie Sonntag abend von der Vlätmer- unb Frauen- Vereinigung ber Matthäusgem.'nde veranstaltet wurde Untere großen Tonmeister sprachen zu uns, Ludwrg van Beethoven, dessen 100. Todes­tag überall in diesen Tagen gefeiert wird, Jo­hann Sebastian Bach Haydn. Franz Schubert, 5clif Mendeisfohn-Bartholbv u. a. m. Der Pas- swnszeU entsprechend war die Feter ganz in ernstem Stil gehalten: das Programm war ein heitlich und stilgerecht aufgebaut. Rach dein Sho- ralvorspiel unb Gemeindegefang Run ruhen alle Wälder" und einem Abaaio asis Quartett op. 18 von Beethoven, meisterhaft wiedergegeben von dem Streichquartett ber Herren Mufiklehrer Franz Bauer fen. unb jun. - Gtesien, August Bauer unb Jakob Franz-Wetzlar, bie sich wiederum in uneigennützigster Weife tn den Dienst ber guten Sach« gestellt hatten, stand der erste Teil unter dem Molto derRachfolge Christi" iXonzertfängerin Ida Stammler- Gießen fang die ArieChristen mllffen auf der Erden" von Dach, begleitet von Violine unb Oryel. bie Gemeinde den EboralCaffet unS mit Jesu ziehen". Der zweite Teil trug aiS Ueberschrisi das Herrenwort ..Kommet ber zu mir alle, bie ihr mühselig unb beloben seid" Einem Largo für Violine unb Orgel folgte die Arie für MezzosopranEntsagung" von Mendelssohn: sie ward trefslich wiedergegeben von Frl. Hedwig Gunderloch - Darmstadt. Haydns Adagio aus op. 76 Rr 4 für Streichquartett leitete über »um 3. Teil, der die ..Buße" zum Inhalt hatte. Beethovens Dußlled, ..An dir allein hab' ich gefündigf. Arie für Mezzosopran unb Orgel, lam zu Gehör, dem ein Larghetto von Tar- tinl für Orgel und Violine folgte. Ganz dem Charakter der PassionSzeit entsprach der vor­letzte Teil, der uns mit unserem Herrn Jesus Christus nach Gethsemane gehen ließ: prächtig erklangen Bachs herrliche Töne durch den weiten Dottcsraum:Mein Jesu, waS für veelenweh befällt dich In Gethsemane": DuettJesu Seelen- angst" für Sopran und All mit Orgelbegleitung Der Ausklang der erhebenden Feierstunde stand bann unter dem Reichen desTodes-. Das Streichquartett fpielte Schuberts Variationen aus dem d-moll Quartett über das Lied ,,Der Tod unb das Mädchen": Beethovens Altnrte

Denk', o Mensch, an deinen Tod-, erinnert an bie Flüchtigkeit allen Erdenlebens, unb Bachs Todesschn sucht" «Komm süßer Tod) hilft hin- weg über alle Schrecken des Sterbens. Tief er- Jrissen stimmt die Gemeinde in Paul Gerhards

leb ..Wenn ich einmal soll scheiden" ein und ver läßt tiesbewegt daS Gotteshaus. Den gekirnten Orgelpart hatte Sladtorganist Hch. Simon- Gießen übernommen, ber sich um die Zusam lücnftcllung b«S ganzen Abends sehr verdien' gemacht hat. Die Dewinbenben Schi' Worte ver­las Pfarrer H e r t e 1 - Gießen. D' iarfc B> such deS Abends zeiate, wie begehr, 'olche got- leSdienstlichen Veranstaltungen sind. Alle Mit wirkende dürfen des Dankes der gesamten Zu­hörerschaft derfichert fein.

Kircklitti- Tn cf) richten«

G^-ngelische Gemeinde«.

Stadtkirche. Mittwoch, den 30. März. 6: Pas- sionSgottesdienst. Pfarrer Becker.

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Alles hängt vomTabak ah Ciüte, Preiswürdigkeit Bekömmlichkeit,kurzum der Wert der Cigarette für den Raucher

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