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ar. 122 Drittes Statt

Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für ©berbeffen)

Freitag, 27. Mai 1927

Turnen, Sport und Spiel.

Leichtathletik.

2au*. 'Bud unt Cprung ftnb b.r natür­lichsten BrtDegvngcn des Men'che». lie ftnb die urtprungiufchre und für chn Iebcn4-'t4>hgften zu den Zetten geu>ekn tro der Aa.-npl um das Dafein led-glich m.i Äraft. Gefchtcklichi^t.Schnet- liflfni. d h. an: körperlichen Sigenfchasten geführt wurde. 3rn £'auf wurde das Bilb gejagt, üb Sprung dir Hindern,!', überwunden. i:n Bud mit der Baffe irgendwelcher Art die Deute ge- B>oimm. Laut. Bud und Sprang sind xubetr. nicht nur die narüriichsten. sondern auch d.e einfachsten Bewegungen des Menschen, sie werden mit Ausnahme des Bude» ohne jedes Gerät ausaefuhrt. Man braucht nur kleine Ä; 2<r zu beobachten, um zu erkennen, dass die ersten Re­gungen zur Selbständigkeit dann bestehen, dah sie Laufen, Hindernisse überwinden lernen. V. g* es da nicht nahe, daß der Heranwachsende Men Ich diele natürlichen Slgen«chasien auf» höchste auszu­bilden sucht, da er weih, wie wich'lg sie chm find?

Bon de» natürlichen »ur gewollten Entwick- luna ist nur ein Schritt, und der Bille zur Ont- tplalung wirb um so grbher sein, je stärker sich der Bert einer Leistung bemerkbar mach« Der Beg dazu ist mannig'alllg. Leistung wird nicht nur gesteigert durch Bctifanu»! und Ehrgeiz, son­dern auch durch dte Gesundheit des Körpers, die in erster Linie auf der Bewegung in frischer, freier Luft und auf vemunftgemäster Lebens- weife beruht, wird erzielt durch die Freude, mit der man «ine Sache betreibt. wirb rdm-bl. je mehr man fich davon überzeugen kann, dah auch der innere Mensch Vorteil davon hat.

Suchen wir noch Hebungen, die den Men­schen stark und schnell, umsichtig und geschickt, gesund und froh, zielbewutzt und rbrgn-ig machen können, so kommen wir ganz von selbst auf die sog. volkstümlichen Uebungen de» Laufens. Sprm- gm» und Bersens kommen wir auf den Sport, den wir brüte allgemein als Leichtathletik be- S'ichnen Dabei stellen wir gle.ch fest, dah die eichtatbletik sich in ihrer Entwicklung nicht dar­aus beschränkt hat. ledig'ich bei den drei angeführ­ten ®runbortrn körperlicher Betätigung zu blei­ben, sondern dah sie. weil sowohl Laufen wie Springen und Berfen immer nur bestimmte Körperteile in Anspruch nehmen, auch durch syste­matische Vymnastik - wir nennen sie heute mit einem sehr toefsenden Bort Körperschule den ganzen Menschen durcharleiten will

3a schönster Vollendung zeigt fich uns die Leichtatbl. lk in der Form des Spiele», insbeson­dere de» Spieles nit dem Ball, wie sich ja über­haupt gerade im Spiel am besten der Bert einer Sache ebenso wie der eines Menschen offenbart.

Sv gut wie ohne Gerät wird Leichtathletik betrieben, fo gut w e ohne Vorbereitung kann fich ihr jeder widmen, wenn er gesund ist. Die Leicht­athletik In ihren verschiedenen Fvonen ist ein vorzüglicher Ausgleich für die tägliche Arbeit, und zwar gleicherweise für die Schäden, die tm Berufsleben und im Kamps ums Da'ein Körper. Deisf und Demut erleiden. So bietet sie alles, was der Mensch sucht und braucht, so ist sie ein Volkssport im wahrsten Sinne des Bortes.

Die Deschichte der Leichtathletik geht, wenn wir von den ursprünglichsten Zeiten und Formen abfehen. bei uns in Deutschland auf die gleiche Zeit zurück wie bas Turnen. Jahn, der ba» Turnen erfand, lehrte seine Schuler erst wieder laufen, springen und »ei en, führte sie zurück in die Tlatur. von der sich schon der damalige Kul- turn-en'ch nur allzusehr eins ernt Wurde lein Berk von den Rachfolgern bald mist- verstanden, die Turner zogen sich zurück in Hallen, verlernten die natürlichen Bewegungen. Da kam Ende des 19 Jahrhunderts von England herüber der .Sport". 3ur.fl in der Form von Spielen, wie Fustball und Kricket, v.rluchte er sich einzubürgern Auf dem Tenrpelhoser Feld bei Berlin wurden leichtathleiilche Bettkämpfe veranstaltet. 1892 gab es b.e ersten Meisterschaften von Deutschland im Laufen und Springen Al- eigentlichen Deburtstag der Leichtathletik in Deutschland kann man dagegen erst die am 81. Januar 1898 erfolgte Gründung der Deut­schen Spvrtbehörde für Athletik bezeichnen. Müh­selig war die Arbeit der ersten Jahre, langsam, sehr langsam ging die Entwicklung vorwärts, bis plöhlich ein gewaltiger Aufschwung erfolgte. der »ach dem Krieg eine Biederholung. fand. Heute, »ach noch nicht-ährigem Bestehen säblt die Deutsche Spvrtbehörde bereits eine halbe Milsion Mitglieder, die gleiche Zahl wenn nicht noch mehr von Leichtathleten gehört den Turn­vereinen an. ebenso viele brtr ibcn die volks­tümlichen Hebungen und Spiele in unteren Ver­bünden. so hast die Demeinde der Leichtathleten in Deutschland in die Millionen geht. Von ihren Leistungen zu reden, ist tm Rahmen dieses Aus- sotzes nicht der Platz Es sei noch hinzugesügt. hast die Leichtathletik-Verbände aller Lander zu- sammengesastt find in der Internationalen Ama- teur-Atdletic-Federation, die am 17 Juli 1912 bn 2. en die Lttnmprichen Srielc im 1. bischen Retchstagsgcbäube von 17 Rationen be­gründet wurde.

Der Reitsport

Bahrend nach dem Kriege in Deutschland alle Sportarten einen geradezu erstauiu^chen Aufschwung genommen haben, ist leider der Reitsport unter der Jugend, besonders in den Städten, saft ganz in Vergessenheit geraten. Ks nimmt uns Da» nicht wunder, weil die Wirtschaftlichen Verhältnisse baniedersiegen. Can» besonders bedauerlich ist es. dah an den deutschen Hochschulen fo wenig geritten wird So viel bekannt. bat das Retten nur in Tübingen und la Hannover eine lange Tradition und eine feste Stätte. Das Reitinfttlut in Tübingen -st mit seinem reichen Pferdebestande vorbildlich Don nahm jeder Student vor dem Kriege einen Rett- ßir». dessen Bezahlung vom Vater gleich in den Semefterwechsel mit eingestellt wurde

Von allen Sportarten hat der Reitsport das besondere, bah er den Ausübenden zwingt, nicht nur die Kruft und Dewandtheit des eigenen Leibes, die Hntfchluhkraft und Den Mut zu stäh- »en, sondern sich auch auf ein anderes Besen, das Reitpferd, seelisch einzuftellen. 2iur der wird en guter Reiter fein, der sich in d:e G jenart und das Temperament des Pf erstes einfühlt und es nicht nur mit feinen Gliedern, sondern auch wir seinen seelischen Kräften beherrscht. Bem defe Dabe zu eigen ist. der hat einen hohen benutz Dom Reiten.

Moderne Lastkraftfahrzeuge.

Ein Ueberblick über die Kölner Internationale Automobil­ausstellung.

Son un trem nach Köln entsandten technischen Mitarbeiter.

Mil der KSkner Internationalen S u temobilou»ftellun(: für 2 o fi f r a f l wogen und Spe^tolfahrzeug,. welch, noch bt» zum 31. Mai ihre Psorten ge^'fnei ballen wird, wird dem industriellen Kesten Dkut'chland» rum ersten Male ein, lieber tt . btr di, f n ten Nutzkraftwagen gegeben. Ihr, Beschickung ift >,br gut, und alle Hallen sind voll belegt. In»b<<ander, war auch da» Huelanä (11 Prozent der ,-sadl der au,stellenden Finnen) stark oenrelen Die Kölner

zehn:, aern-chi worden imb 3<bcr. diesen Ur«, turnen, dte aber heule g..r nicht mehr so erschüt­ternd' empfunden werden. gibt Last- und Liefer­wagen jeher fln bi« zu einer Nutzlast von einer halben Tonne und wenu.er. Huch die Seschkrindig- fett t't bei den schweren Sagen sehr bebe.it«n> Sir bdihrn beute 4- w\* lonner. welche nm Riesen- luftberetfur.g eine Gefchwrndtgke,, von 3-' Sdometer und mehr in der Stunde entwickeln Juf der unter­sten Stufe der Lieferwagen stehen di, dreiräderigen

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Hannornag Kleinlaslwagen.

Aufstellung lieferte wieder dcn Beweis, dah der deutsche Last- und Spezialkraftwagenbau, besonder» m bim schweren Typen, unerreicht bj'i.bt "Jtur IN den Sagen mittlerer und kleinerer Grötzc hatte sich auch da» Ausland beteiligt.

Vier Punkte sind es. welche neben allgemeiner besserer, konstruktiver Durchbildung die Entwicklung

Mannesmann-Mulag-Unioersalkipper.

de» modernen Lastkraft- und Lieferwagen» kenn- zeichnen.

1. Herstellung in großen Serien durch Flieh- arbeit unter Benutzung eine», möglichst vielseitig, Anwendung finbenben Fahrgestelle», um die Her- stelluna- und Betriebskosten niedrig zu hasten.

2 Immer weitere» Vordringen be» Sech*- zylinder-Motor» auch in da» Gebiet der Lastkrast-

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Universalmotor!ippcrMuk" al» Eeilcnkipper.

sahrzeuge und Dmnibuffe. Bei letzteren kommt saft au'schliehlich nur noch der Sechszylinder-Motor in Frage. Seine Vorzug, sind vor allen Dingen in der hervorragenden Elastizität und in dem grüneren An- Augsmomcnt zu erblicken. Der Motor verlangt also fast fein S(halten mehr und zieht schneller an. Man ist vielfach beim Sechezylinder in der Lage, nicht allzu grohe Steigungen im direkten Gang zu nehmen.

3. Es wird danach gestrebt, den Rahmen- und Karosseriebau möglidrt den Ansorderungcn der ein­zelnen Industriezweige anzupassen, wobei mit Recht besonderer Wert daraus gelegt wird, auch den Spezialwagen eine möglichst universelle Verwen­dung zu hebern, um die Zeit der Nichtbenutzung gering au hasten.

4. Die Lastkraftwagen erhalten eine ständig wachsende Geschwindigkeit, welche bei den kleinen und mittleren Lieferwagen bi» zu 50 Kilometer und

Sheintraftroagcn. welche mit Recht sich einer ständig wachsenden Beliebtheit erfreuen.

Zwei besondere Klaffen für sich bilden die Zug­maschinen. welche bei entsprechend starkem Motor bi» zu zwanzig und mehr Tonnen ziehen und die kleinen Elektrokarren. Gemeinsam haben beide die geringe Geschwindigkeit. Die letzteren besitzen nur

Muk

Mannesmann-MulagUnioersalkipper.

elektrischen Antrieb, während die ersteren Benzin­motor oder Akkumulator mit Elektromotor auf- weisen.

Außerdem gibt e» die elektrisch angetriebenen Last- und Lieferwagen, die sich besonder» für regel­mäßige Fahrten in einem gewissen Umkreis eignen. Innerhalb der Herstellung von arohen Sperial- wagen mit mehr oder minder abweichendem Aufbau wird versucht, nach Möglichkeit zu normalisieren.

Für schwere Lastkraftwagen kommt besonder» der Kippaufbau für all, Schuttgut« sowie der Pritschen- und Plaleauwagen mit vielen Spezial- fonstruktionen und auch mit Kastenausbau vor, während bei den mittleren und kleineren Lastwagen der Kippaufbau gegenüber den anderen zurücktritt. Nur beim Elektrokarren finden wir für Spezial- zwecke den Kippaufbau wieder.

Ein Beispiel für die Vielseitigkeit des Aufbaue» ist da» für die städtischen Betriebe bestimmte Kraft- sahrzeug. Wir erwähnen hier die Spezialwagen für die ^lrahensprengung und -reinigung und für die Müllabfuhr. Zweck eine» wirtschaftlichen Betriebe» muh es hier sein, die Nutzlast und damit die Be­irut- dauer einer Füllung möglichst gras - ten. Au» diesem Grunde finden wir Strastensoreng- wagen mit 10 und mehr Kubikmeter Wasserbehälter- inhalt und Müllwagen, die 10 bis 15 Kubikmeter und mehr Müll in einer BetricdsfahN wegschasfen können.

Zufammensassend kann gesagt werden, dah man auch aus der Kölner Ausstellung du- Feststellung macht, dah gegen da» Vorjahr abermals eine Typen- Verminderung (nahezu 12 Prozent) cn Fahrgestellen anzutreffen ist. Wir sind der Ansicht, dah sich die Motorisierung de» Verkehr» in allen Zweigen von Industrie und Handel immer weiter durchsetzen wird, und besonders der Lostkrastwagen sowohl im In­land als auch im Ausland eine grohe Zukunst vor sich hat. Es gibt heute schon große Berufsgruppen, wo da» Pferdefuhrwerk vollständig verschwunden ist, wie z. D. bei der Feuerwehr, im Polizei- und Sani­tätsdienst und bergl. Wenn rückständige Geschäfts­leute einen Lieferwagen noch für einen unnötigen Lurus halten, so werden sie durch ihre Konkurrenz bald eine» besseren belehrt. Nicht nur die Kund­

Kofferanhänger für Personenwagen.

mehr in der Stunde erreicht. Auch hier ist da» Ziel Leistungssteigerung und oessere Ausnutzung von Peiianal und Fahrzeug.

Wenn wir uns die Zeiten zurückrufen, wo früher ein schwerer Lastkraftwagen von 3 Tonnen die ganze Gegend in Unruhe verletzte und damit di, beut, fahrenden schweren Wagen von 10 und mehr Ton­nen vergleichen, so kommt un» so recht zum Be- «uhtsein. welche Fortschritt« innerhalb eines Jahr-

schäft verlangt eine schnelle und sichere Lieferung, fondern ein Lieferwagen erhöht auch die Leistung»- Zähigkeit und den Umsatz. Durch Verwendung einer formschönen. dem Zweck des Geschäfte» angepahten Starofferie erhalt man ein vorzügliche» Werbemittel, da» überall in der Stadt und Umgegend geieben wird und da» Geschält empfiehlt. Vielfach wird die­ser werbenden Auhenreklame beim Nutzkraftwagen noch oid zu wenig Beachtung geschenkt.

Der schönste Gewinn ist bas Reiten in freier Ratur. die gerade in der Umgebung von Diesten für den Reiter besonders reizvoll ist. An einem herrlichen Frühlings« oder eonrnennorgen auf grünem Mv^s durch die Baldschneiken zu galop­pieren. ist eine Fr. ade. die uns bie D.chrerworte in Erinnerung ruft: .Bleibt ihr bi euren Hütten.

euren Zelten, und lastt mich nur tm Sattel gellen!"

Die Bieöcreröffmmg der offenen Reitbahn des LI niversitäts-Reitinstitutes, die dank der Unterstützung der Behörden, sowie der tatkräf­tigen Förderung durch den Rett- und Fahrllub Diesten und durch unser Reichswehr-Bataillon,

neu Hergericht et ist und nunmehr allen An­forderungen entspricht ist ein Velvets dafür, dah in b esten der Reimport wieder aufb'.üht. Möge er Ne Bedeutung gen nnrn. Ne er in Tübingen feit langen Jadvrn besitzt!

Prvfesior PH. K u b n.

Süddeutsche Fuhdallergednisse von gejterw.

Backer München B.! B Stuttgart 7 3.

Ka rlsruher F. V. Z S. Psorzheim c 1

Sri lve:e 1 gung Orte» e - Kck r» Offen­bar a M 2.0

Saar Saarbrücken Unten Bederrad 2 2. F Lp. V. Frankfurt Sportllub Dresden 2 3. Eintracht Frankfurt Bfcum-Bil. 21m ft2am 3 4 <2:1).

F Sp. V M^tnzOS Freiburgrr F.G. 4.1 (3.0). 1 8 Kl. Rünsi erg Bum ev-Lonbon 4 2 (0 1).

Fukzdallstädtelpiel Berlin - Bern

3n einem Städtespiel der Mann'cha't-n v:n Berlin und Bem siegten die Deiner die durch­weg überlegen waren, glatt md 5:2 . en.

Die Berliner Mannt .aft war schleck'! oul i< < U und zu schwach, um dem Sieger ebenbürtigen Biderstand entgegensetzen zu können.

D. s. D.

D. f. B Liga Bab-Nauhe,m I. 3:2.

V. s B Ltgareserv, Bab-Naubeim II. 8 2

Der Ligamannschast gelang e« nur mit groster Müh, ihr Propagan^tpiel Riegen bi, Erste be» Sportverein» Bab .'1 auheiui ..it einem Tor Unterschieb kn.ipp zu aeannnrn. ti B. halte eine v,rhastn>»mäf,la stark, ^.i,tzung geeckt, von der allgemein ein bobere» Resultat erwartet wurde. Wenn bie» nicht ein traf, so lag btr» nicht allein daran, daß bie Manns chatt, auch in stärkster Belegung, zur Zeit wett unter ihrer sonstigen Form spielt, sondern auch da» wirtlich neipefiable Können de» mit Auc-b trug zum Zustandekommen de» für ihn recht Idrnei- dxlbarim *.Rc*ultatet bei. B«n< Spirloerlaus ist. dah Nauheim 2:0 in Führung lag und Giehen erst bann bie drei Tore scho>

Die Ligareserve zeigte sich der F, w e i l e n de» Gastgeber» von Lnsang bi» zu Ende be» Spiele» weil überlegen und.le bei etwa» mehr 5-chuh. stchecheU der Stürmer noch höher gewinnen können. Auch hier war Nauheim üb,rau» eifrig, konnte sich jedoch nur selten durchsetzen.

Beide Tressen dürsten ihren Propaganda zweck erfüllt haben.

Für kommenden Sonnlag ist al» Gegner für bie Liga V. f. B. F r l eb b e r g hierher verpflichtet wor­den. Die der Streitliga de» Mainbezirk» angeboren- den Gäste trainieren feit einiger Zeit untre der Lei­tung be» auch hier bekannien ebemaliacn inter­nationalen Schnürte, der die Mannschaft bereit» pul in oorn gebracht hat. Obgleich bie v. f v -Elf von dem 6t)flem Schnürte» nur wenig noch ihr eigen nennt oertpricht die Begegnung mit dem Friedberger Namen»vetter doch recht Interesiaitt zu werden.

Die Llgareseroe hat Werborf» Erste zu Daft. Die Dritte Ist spieisrei.

Kampfspiele im Frankfurter Stadion.

BXB. Frankfurt a.M.. 26. Mai Anläft- sich des dreijährigen Bestehens des Frankfurter Stadions fanden am Hlmmesiahrlstage aus säint- lichen Kampfbahnen der Stadionanlage Beil- kämpfe aller Sportarten statt. Schon um 9 llbr früh begannen bie leichlatbletischen Betlkämple, die sich bis in bie Abendstunden hinzogen. Lin im Rahmen dieser Veranstaltungen liegenbe- Handballspiel der Frankfurter D u» tumerfdbeft gegen den Frankfurter Verband für Leichtathletik endete 9:2 für bie Turnerschast. Das Hockehspiel der Kreismannschast Franlsurt gegen bie KreiSmanns/ ast von Heidelberg konn­ten die Frankfurter 3 1 gewinnen Auch der Rachmittag war ausgesüllt von Bettkämpsen aller Art. bei Denen die besten Frankfurter antraten. Tti den leichta thlet ifchen Bettkämp­fen überraschten die Siege des Sp. Kl. 16ä0 Frankfurt gegen bie Gintracht selbst in den gra­sten Staffeln, bei denen die Gintracht bibber immer traditioneller Sieger war. Beschlo'sen wurde tie gelungene Teranftaltung durck» Ste! er- unö Fliegerrennen, b e abends um 8 llhr begannen und einen würdigen Abschluh b Idetcn.

Hindenburgkampsspiele in Hannover.

3m Stadion zu Hannover wurden am Himmel- sahrtstage bie 2. Hindenburgkarnostpirte vor etwa 7000 Zuschauern ausgetragen. Dir Besetzung war ausgezeichnet, denn den 'L'cranftaltern war es ge­lungen, neben der deutschen Epraklasse Irländer, Norweger und Hollander heran zu ziehen. Der brüt- sche Rekordmann Dr. Peltzer könnt, nicht entschei- denü etngrrifen. In der 3mal 2l)0.M,ter-S:Hsel machte er zwar den versuch, jedoch zwang ihn eine Knochenhautentzündung zur Vorsicht. Di, tkranftal« tung hatte sehr unter ungünstigem Wetter yi leiden.

ErAebnis'e- Im Diskus 1. Hoffmeister- Hannover mit 4<,42 Meter. Speerwerfen: 1. Sund, Norwegen mit 61,78 Meter, im Deitsprung 1. Schuhmacher- Hamburg mit 7,01 Meter, im 100 Meter-Laus ttriter Borner-Derlin in 10,8 Sek., im 4f>i Tleter-L'auf 1. Diese, im 800-TOet,r-tiauf 1. EoghlandOriand in 1:59.9. nn 110 Meter-Hürdeniauf 1. Steinhardt- Karlsruhe in 15,9 Sek., im 5000 Meter-Laus um den Hindenburgprei» 1. Petri-Hamburg in 15:17,8, in der 4mal l"0 Meter-Stafsri 1. Mannfchatt D. H E. Hannover in 46.9 Sek., in der 3mcl 2lX» Meter- Staffel 1. Mannschaft 1896 Magdeburg in 68,2 SeL in der 3mal 1000-TOeler-Staffel 1. Mannschaft Preu- sten Stettin in 8:05,4. in der olympischen Staffel siegte D. H. C. Hannover in 3 47,6, in der 4mal 100- Mtier-Slaftei 1. Mannschaft Phönir Karlsruhe mit 43.4 Sek., hn Hochsprung 1. Help- en. Norwegen mit 1,89 Meter, hn Drei kämpf 1. Schuhmacher-Hamburg mit 203 Punkten. In den Frauenkämpfen fiep:, im 100 Meter-Lauf Fräulein Lorenzen-Hambura in 12.9 Sek., in der 4mal 100 Meler-Staffel siegt, bie Mannschaft Eimsbüttel in 53,3 Sek. und im Speer­werfen Frt. Suxen-Hamburg mit 28.66 Meter.

Städtebillardkampf Giehen-Kassel.

Da» Rückspiel im 6täMe-B:Harb-BcttfamDf Diesten gegen Kassel wurde von Giehen mit 63 Punkten gewonnen. Der gestiftete silberne Pokal ging bei einem Endresultat von 6685 Valle«